Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 614 (26.1.1937)
- Date
- 1937-01-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Wien, Dienstag, 26. Jänner 1937. — Nr. 614. Otl STIMM! David Frankfurter schwer erkrankt Prag, 21. Jänner. (JTA.) Wie aus Genf telegraphiert wird, ist David Frankfurter, der weg^n Ermordung des nationalsozialistischen Gauleitere Wilhelm Guetloff vom Gericht in Chur zu 18 Jahren Zuchthaue verurteilt wurde, lebensgefährlich erkrankt. Er mußte ins Inquieitenspital überführt werden. Das Jüdische Martyrium in Polen Warschau, 24. Jänner. (JTA.) Bei Behandlung des Budgets des Verkehrsmini.steriums in der Budgetkommission des Sojms Nationaldemokratetn vor den lärmten die Fenstern. In der Warschauer Landwirtspricht für die jüdische Jugend Wiens Dien«-! tag, den 9. Februar, um halb 8 Uhr abends, im, Großen Musikverelnssaal. Karten von 50 Groschen bis 1 Schilling. Auskunft beim Verband; jüdischer Turn- und Sportvereine im Makkabi- Weltvorband, I., Wiesingerstraße 11, Telephon R 25-0-10. In der gegenwärtigen harten wirtschaftlichen Bedrängnis der Juden macht uns das Problem zu Österreich gehörte, zahlreiche Juden im Eisenbahnwesen beschäftigt waren, die unter der polnischen Verwaltung bis auf ganz geringe Reste zurüc.kgedrängt wurden. Aber diese wenigen jüdischen Beamten haben ein Martyrium durchzumachen. Im Direktionskabinett der Lemberg er Eisenbahnvcrwnltung hat sich vor einigen Tagen einer der letzten jüdischen Beamten, Josef Wolf, den Hals durchschnitten und ist gestorben. Aus hinterlassenen Schreiben war zu ersehen, daß er wegen der fortwährenden Schikanen gegen ihn als Juden lobeusüberdrüssig geworden ist. So lange — schloß Minzberg — der Plan, uns Juden auf die Inseln zu don Menschenfressern zu schicken, noch nicht verwirklicht worden ist, soll man unsere Menschenwürde nicht mit Füßen treten. Einer Abordnung fortschrittlicher Studenten, die sich bei ihm beklagte, laß ein ordentlicher Studiengang an der lesung des Dekans der Gärtner-Fakultät, Prof. Korczcwski, die im Saale befindlichen drei Juden, schlugen sie bjutig und zerrten sie zum Saal hinaus. Schließlich warfen sie sie die Treppe herunter. Auch an anderen Warschauer Hochschulen kamen antijü liseho Exzesse vor. Das gleiche wird aus den Hochschulen im übrigen Lande gemeldet. Das Martyrium der jüdischen Studenten ist unbeschreiblich. Die Behörden lösten das jüdische K o m i t o o zur Unterstützung der infolge des neuen Schächtgesetzes brotlos gewordenen jüdischen Fleischbändler und Fleischereiarbeiter auf. Ghettobanke von polnischer Regierung abgelehnt Warschau, 22. Jänner. Im Budgetausschuß des Sejm kam Unterriohtsminister Swien- Jaeciräuguis üer Juden maent uns das nmoiom; oiuuiwiSuh„ uoi d r jlidißchen Erwerbslosigkeit ernste Sorgen, f Universität wegen der fortwährenden blu-11 ofe 1 a we k l auf die Forderung der Stu- I.: _j *n fv.i—CKii« __denten. den uia.sohen Studenten an den gen Monaten hatte der jüdische Advokat Wilhelm Ryppel junge Leute um sich gesammelt, die um jeden Preis einen „Er-; lösungsm°rsch“ von Polen nach Palästina! antreten wollten, um durch ihr Unterneh-j men die Aufmerksamkeit der Welt auf die: tragische Lage der jüdischen Massen zu | lenken. Wie erinnerlich, ist dieser Marsch seinerzeit 40 Kilometer hinter Warschau von der Polizei aufgehalten worden. Die Die Erscheinungen der jüdischen Arbeits'osig-1 tigen Überfälle der Nationaldemokraten auf keit wirken alarm'erend in Anlehnung der ~ ~ Zahl, die viele Zehntausende aufweist, erschreckend bei Bedachtnahme auf den sozialen Abstieg und Verarmungsprozeß und katastrophal im Hinblick auf die Zukunft. Seit Jahren kämpfen die Massen der jüdischen Arbeitslosen in der Paßenge des wirtschaftlichen Lebens mit der unerbittlichen Zeitströmung um Arbeit und Brot. Ihr Ringen um Aufnahme ins Erwerbsleben im Interesse ihrer darbenden Familienangehörigen und der Allgemeinheit bleibt meist erfolglos. Mit ihren müden Kräften ergeben sie sich hungrig und zermürbt der Verzweiflung, die Selbstmord bedeutet. Die Zeit der Prüfung fand eine für die Leiden und Nöte der Volksgenossen teilnahmslose Generation vor. Niemand reicht diesen Unglück! eben die Hand menschlicher Hilfe j durch Arbeit, die nicht nur vor Vere'endung und Untergang schützt, sondern auch die Eingliederung in den wirtschaftlichen Prozeß und die Teilnahme am Aufbau der Geeamtwirtschaft ermöglicht. Auch die jüdische Jugend, die Trägerin der Zukunfi die durch Berufsbildung in der Werkstältc. oder Fabrik ins Erwerbsleben hineinwach.sen will, muß allzu oft ihre Aussperrung ihrer Herkunft wegen wahrnehmen und in den verheerenden Strom der Arbeitslosigkeit geraten. Die jüdische Unternehmerschaft darf nicht der Tragödie der jüdischen Arbeits’osen, die verwendbar, tüchtig, arbeitswillig und diszipliniert sind, gleichgültig zusehen, denn die selbstverursachte Nichteinordnung jüdischer Menschen in das Wirtschaftsleben bedeutet für uns Selbstvemichtung. Daher mehr Selbstverantwortung, mehr Einsicht! Jüdische Unternehmer, denkt an die umschiciitungswiUige Jugend, daß sie nicht ehr- und wehrlos zugrunde gehe, erschließt den jüdischen Arbeitslosen einen Ausweg aus der Not und fordert den Bedarf an Angestellten und Arbeitern aller Kategorien bei ob angeführtem Verein an! _ denten, den jüdischen Studenten an den Juden und Fortschrittliche nicht mehr mög- J Hochschulen spezielle Plätze zu lieh sei, erwiderte der Rektor der Warreservieren, zu sprechen und erklärte, daß schauer Universität, Prof. Antoniewicz, eß unmöglich sei, an die Rektoren der er sei machtlos gegenüber den Nationalj Hochschulen derartige Weisungen hinaußdemokraten. Während der Unterredung zugeben. Zweiter „Eriösungsmarsch" gescheitert Warschau, 22. Jänner. (JTA.) Vor wenij begonnen, einen zweiten „Eriösungsmarsch“ zu . organisieren. Er fand wieder viele Jugendliche, die bereit waren, mit ihm zu gehen. Dieses Mal wurden die Vorbereitungen für den Marsch geheim durchgeführt. Auch der Abrcarschtag wurde nicht bekanntgegeben. Vor wenigen Tagen ist Ryppel mit seinen Leuten von Warschau aus losmarschiert. Er kam aber nur biß zur Stadt Pilew in der I.ubliner Wojwodschaft. Hier stellte sieh einheitlich gekleideten Abteilungen Ryppels seinen Abteilungen Polizei entgegen und wurden aufgelöst, er selbst mit einigen löste den ganzen Zug'auf. Die Anseiner Unterführer in Haft genommen, nach einigen Tagen jedoch wieder entlassen. Gleich nach seiner Entlassung hat Ryppel. hänger zurück. Ryppelß kehrten nach Warschau „Itol Hidzei Ui* QcrfütU" Ein neues Stück von A. Meiseis in den Jüdischen Künstlerspielen Vereiss für unentgeltlichen Arbeitsnachweis. Chamischa Assar bischwat Mitten in den unwirtlichen Winter — heuer auf den 27. Jänner — fällt das Neujahrsfest der Bäume Cbamischa Assar bisebwat. Bei den Spaniolen heißt das Fest frutas (Obstfest) oder Rosana dos arbores (Neujahr der Bäume). Die Kinder bekommen an diesen Tagen mit ihrem Namen bestickte Säckchen um den Hals gehängt, die mit Haselnüssen, gezuckerten Mandeln usw. gofüllt sind (frutos bolsas). Bei den reichen spaniolischen Familien im Orient kommen an dkßem Tage über 50 Früchte, dazu Wein und Brot, auf den Tisch. Bei dem Festmahl liest jeder der Anwesenden einen Abschnitt aus dem Buche „peri ez hadar“ vor, macht dann den Segen über die betreffende Frucht und ißt eie. Die persischen Juden treffen sich am Vorabend des Festes bei einem reichen Gemoindeinitglied, der alle möglichen Baum- und Erdfrüchto, Getränke und Speisen vorbereitet hat. Die frommen Sepharden durchwachen die Nacht und leson Stücke aus dem Talmud und So har. Die Aschkenaeim essen an diesem Tage 15 verschiedene Früchte. In Erez Israel ist Chamlecha Assar bischwat ein Schulfest, das mit dem neuen Aufbauwerk innig verquickt ist. Die Kinder ziehen unter Vorantritt ihrer Lehrer in die Kolonien und pflanzen Bäume. So hat die zionistische Bewegung auch hier die ohrwürdige jüdische Tradi« tion lebendig erhalten und zeitgemäß gestaltet. Noch läuft in den Jüdischen Künstlerspielen die letzte Revue von A. Meiseis „Chassene im Städtl“, die am 1. Februar zum 50, Mal aufgeführt wird, und schon hat der Autor ein neues Stück vollendet: „K o 1 Ni drei im Galuth.“ Auch dieses Stück ist wieder von zionistischem Geist beseelt, wie Meiseis Überhaupt entschlossen zu sein scheint, seine ganze Begabung in den Dienst der Idee m stellen. Während der Aufführungen von „Ohassene im Städtl“ wurden immer wieder ansehnliche Spenden für den Keren Kajemeth geleistet, was ein Zeugnis für die Werbekraft der Meiselschen Stücke ist. Einmal bat ein anonymer Spender eine Hundertscbillingnote für den Keren Kajemeth in die Büchse gegeben. Die Premiere des neuen Stückes findet Freitag statt. Es wirken alle Künstler dee Theaters mit. Zionistischer Veranstaltungs Kalender Dienstag, 26. Jänner 1937. 2. Bez.: Sektion und W1ZO Prater, Stuwerstraße 1, H9 Uhr abends: Frau Dr. Lache- Schiffmann: „Deutsche Ghetto dichte r“. 2. Bez.: WIZO II, im WIZO-Heim, Schottenring 25, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. Gönner und Freunde werden herzlichst eingeladen. 8. Bez.: Sektion und WIZO IR, Wiener Rdngcafö, Stubenring 12, kl9 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. 7. Bez.: WIZO VII, Cafö Palace, Mariab Uferstraße 99, Redakteur Bruno Heilig: „Aktuelle jüdische Probleme“. 9. Bez.: Währingerstraße 6—8, 8 Uhr abends: Chuk Ivri untor Leitung Prof. Kestenbaum: „Jeremiahu“. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, Charn i sc ha Asear-Feier, 8 Uhr abends: Dr. A. Schmerlen „Über Baum und Erkenntnis -Betrachtungen zu Chamischa- Assar bischwat“. Rezitation: Elieser Geller. Gesang: Gustav Schraeidler (Tenor): Hebräische und jüdische Volkslieder. Mittwoch, 27. Jänner 1937. 1. Bez: WIZO Mirjam, Schottonring 25, 8 Uhr abends: Dr. Honny Liechtenstein-Rappaport: Pressereferat. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Sektor Schüttet, Cafö Residenz, IlL, Löwengasse 39, %9 Uhr abends: Dr, Richard Pokorny: „Jud Süß.“ Sektion II, Praterstraße 18, %9 Uhr abends: Vortrag Dr. Salo Nüssen blatt: „Herzl — das Erlebnis unserer Generation“. 4. Bez., Hauslabgasse 2, um >49 Uhr abends findet für die Sektionsmifcglieder, WIZO-Gruppe und Jugendgruppe IV/V eine Cbamischa Assar-Feier statt. Festredner: Prof. Dr. Leo Menczor. Ihre freundliche Mitwirkung haben zugesagt: Frau Dr. Lisi Sperber, Martin Miller (Jüdisches Kulturtheater), Schriftsteller Sigmund Haber und S. W i 11g o 11. Regiebeitrag. Freunde und Gönner willkommen. 10. Bez.: Sektion X, Pomerstorferstraße 25, 8 Uhr abends: Chamischa Assar* Feier. Vortrag Dr. Martha Hoffmann. Anschließend: Künstlerisches Programm. 12. Bez.: Sektion und WIZO Meidling, Sektion Hetzendorf, Schönbrunner Allee 66, >49 Uhr abends: Lichtbildervortrag: „Erlebtes P a 1 ä ß t i n a“. Referentin: Frau Prof. Anna Schiller. 15. Bez.: Sektion XIV/XV, Herklotzgasse 21, HO Uhr abends: Lichtbildbericht über Palästina. Regiebeitrag 80 Groschen. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62, %9 Uhr abends: Dr. Nachman Frey: „Aus der Werkstätte eines Arzte su. Donnerstag, 28. Jänner 1937. 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, 546 Uhr abends: Dr. Maximilian Silbermann: „Soziale Fragen, in der Psycho an a- 1 y s e“. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 549 Uhr abends: Facharzt Dr. Rudolf Pollak: „Prophylaxe im Kinde s a 11 e r“. 9. ßoz.: WIZO IX im WIZO-Heim Schottenring 25, 8 Uhr abends: Schlomo Auerbach: „Frauentypon in der modernen hebräisQhen Literatur“. 13. Bez.: WIZO EKe^ing, Hietzinqper Haupt« wieß der jüdische Deputierte M i n z b e r g! fl c h a f 11 i c h o n Hochschule überdarauf hin, daß in Galizjcn, ale es noch j fielen' die Nationalisten während der Vor- Für Chamischa Assar Palästina-Orangen und Grape Fruit sowie sämtliche Südfrüchte zu haben bei: S. Halpern, IL, Förstergasse'(!, Tel. A 46-4-12 straße 22, 5 Uhr: Nachmittagstee. Anschließend sprechen: Frau Dr. Sophie Löwe n h o r z und Dozent Dr. Kurt Grau (Iber: „Die jüdische Frau im Aufbau Pa- I rt s t i n & 18. Bez.. Iirith Zion XVIII, Galil Noar, Weimarerstraße 7, 549 Uhr abends: S. W eintrau b: „J u g e n d f r a g o n“. 19. Bez.: Sektion und WIZO XIX, Casino Zögernitz, Döblinger Hauptstraße 76, 549 Uhr abends: Neueste Monat^schau aus Erez Israel mit Vortrag Rudolf Langer. Ring der Altherrenverbände Donnerstag, den 28. Jänner, spricht im Ringheim, I., Kohlmarkt 8, Dr. Kurt Joachim Grau, Dozent an der Hebräischen Universität „Alma mater Hierosolima, und Studentenleben am Skom Jerusalemj übor Lehrverhältnisse pusberg.‘‘ Sektion VI/VII Die Zionistische Bezirkssektion VT/VTL war durch die von der Baupolizei angeordneten Umbauarbeiten ihres Heimes gehindert, ihre normale Tätigkeit in gewohnter Intensität fortzusetzen. Die Umbauten stehen vor der Vollendung, so daß die Sektion bald wieder aktiv werden wird. Am Sonntag, den 81. Jänner, veranstaltet die Sektion im Cafe Palaoe, Mariabilferstraße 99, eine Chamischa Aesar-Feier, in deren Rahmen Herrn Arnold David das Goldbuchdiplom überreicht werden wird. Die Festrede hält Rabbiner Dozent Dr. Z i mm e 1 s. Im künstlerischen Programm wirken Oberkantor Kreuthstein, Dolly Nac_hbar von den Jüdischen Künstlerspielen und andere hervoragende Kräfte mit. Die Feier beginnt um 8 Uhr. Eintrittspreis S 2.—. Ein Teil des Reingewinnes fließt dem Mifal Bizzaron zu. Vergessen Sie nicht für Chamischa Assar Palästina-Produkte bei S. Halpern, II., Förstergasse 6, Tel. A 464-12, einzukaufen. Jüdisches Kulturheitn „Biälik'*, VII„ Kaiserstraße 30. Wochenprogramm vom 24. bis 30. Jänner 1937 des Jüdischen Kulturheim „Bialik“, VTL, Kaiserstraße 30. Jeden Dienstag um 8 Uhr abends: Seminarvortrag Talmud Traktat Bawam Ezia, Referent Rabbiner Doktor Ch. Barer. Hebräisch-Kurse für Jugendliebe, Fortgeschrittene und Erwachsene: Montag und Mittwoch von 6 bis 9 Uhr abends. Donnerstag, den 28. Jänner, 8.15 Uhr abends, Vortrag über: Deka log und Antisemitismus. Referent Redakteur Bruno Heilig. Das Bethaus „Freundschaft und Brüderlichkeit“, Wien, II., Taborstraße 59, hat eine Talmud-Thora-Sektion errichtet. Unterrichtet wird vom Arfangsstadium bis zur Vollendung in Talmud und Schulchan-Aruch nach altjüdischem orthodoxen Ritus. Anmeldungen ab 31. I. 1937, zwischen 10 und 12 Uhr, im Vereinslokale. Konkurs-Ausschreibung. Die Talmud-Thora Achwa Wiens hat eine Lehrstelle zu versehen. Reflektant muß 1. österreichischer Staatsbürger sein, 2. Alter unter 40 Jahren haben, 3. streng religiös (orthodox) sein, 4. erprobt guter Pädagog sein, 5. und muß Befähigungsnachwciße über den ganzon Werdegang des hebräischen Unterrichtes, inklusive Talmud und Kommentar, vorweisen können. Anmeldungen sind bis 7. Februar 1937, 12 Uhr mittags, an den Verein zu richten. Todesfälle vom 14. bis 21. Jänner. Hübsch Berthold (48), Pappenheim Emma (83), Schanzer Feige (63), Brandweiner Johanna (77), Hinschier Julius, Musikprofessor (78), Neumann Franziska (78), Pick Siegfried (71), Engel Rosa (78), Wottitz Karoline (83), Tauber Wilhelm (65), Medjas Chaim Leib (80), Klinger Nuchim (69), Brings Isak Leib (51), Mann Therese (82), Klein Esther (66), Petranker Israel (541 Berg Zedany (77), Deneberg Nathan (68), Rosenberg Sara (71), Silberstein Rosa (66), Wender Adolf (83), Bester Otto (45), Siguer Milli (65), Fisch Mali (80), Awin Else (89), Hauser Regine (16), Adler Josefine (75), Reiß Marie (41), Glilcksmann Schnaje Simeon (46), Prokurator Roea (77), Reiß Erwin (20), Wendlinger Oskar (64), Berger Nathalio (62), Besen Frime (80), Herzog Mario (73), Kolben Max (67), Just Blanka (48), Nemsehitz Katharina (64), Nemsehitz Margareto (25), Pollak Berta (67), Kämmerling Charlotte (61), Hofmann Max Marjem (62), Zweig Hugo (61), Österreicher Ronald (t), Singer Jonas (85), Neumann Eduard (71), Neumann Ida (67). Benda Sigmund (61), Daniel Samuel (81), Pick Ireno (65), Müller Sophie (73), Laßner Anna (38), Bunzl Wilhelmine (90), Großmann Jakob (81), Hait Marie, Knoll Bernhard (67), Nettei Heinz (7), Lifsches Srnl Leib (84), Bloch Salo« moü (68).