Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 614 (26.1.1937)
- Date
- 1937-01-26
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Oll STIMM! Wien, Dienstag, 26. Jänner 1987. — Nr. 814. Leben Sinn und Richtung zu geben. Wir meinsame Vertretung j'tldischer dürfen uns nicht vor Verwährung der Idee Interessen im Rahmen der gegebenen durch Zusammenarbeit mit anderen fürchten. Institutionen des Staates zu schaffen. Eine wesentliche Aufgrabe des Zionismus ist; ~ ... ,. . , . . , die Aktivierung des Judentums. ®I,rHb^ hjDa™ '»rauchen wir eine gel- 8ie ist bisher nur h? geringem Mafle getan- (at,«e »•Pr»«»»'*"*?«.» f«'1.»"- gen. Hier ist noch viel zu leisten.! V',me- . Da»Jndeiitam bietet ein trauriges Was uns von unseren innerjildisehen Geg-' Schai^piel. is ist stumm gegen Anklagen nern scheidet ist vielfach mir die Termin?- APfnSe' fe«e“ Veranghmpfur^ und lonie, nicht aber die Wirklichkeit, In der Entrechtung. Es hat kein Gesicht, weder Wirklichkeit sind wir nicht immer weit aus- “<* '"ne" ,n0Sb nach a"Ben- '«edner empeinander: cs bestehen oft nur graduelle hehlt die Schaffung neuer Organe, wie Publi- Unterschiede. Mau streitet meist" nur um kat!°“. T<® Volkeeoliri ten tmd eme repl^ Worte. Es gilt, Uber alle Politik hinaus durch sentative Zeitschrift, in der unter ziomstimenschliche Beziehungen zu konkreter Zufcher Fuh",nS al'e Strömungen im Judensammenarbeit zu gelangen. Itam _,zu Forte kOT“D«n- Hier soll auch Ein spezielles Problem ist die Sorge um d,e ™eon'i unser« Zusammenlebens mit die Jugend. Ein Großteil dieser Jugend ist der Umwelt am SefoImt werdengleichgültig, ein anderer hat durch den Aue*! Wir sind alle angegriffen. Man macht Schluß aus fremden Gemeinschaften seine zwischen Jude und Jude keinen Unterschied. Orientierung verloren. Diese Jugend müssen Keiner kann dem allgemeinen Schicksal entwir auffangen. Das kann nur gelingen, wenn rinnen, indem er die anderen Juden schlecht sie in uns ihren Schutz sieht und wenn wir macht. Wir müssen uns auf das Gemeinsame ihr ideell und ideologisch etwas zu geben besinnen; es ist dessen genug. Es gilt, dem haben. jüdischen Leben einen Sinn zu geben. Zu 3). Der dritte Aufgabenkreis ergibt Kraftlosigkeit nach außen fordert Kraftsich aus unseren Beziehungen zur Außenentfaltung im Innern. Wir werden den weit.. Hier herrscht eine weitgehende Gemeinsamkeit aller Interessen. Der Kampf um die faktische Gleichberechtigung ist für alle Juden gegeben. Es ist eine g eäußeren Gefahren am besten begegnen, wenn wir unser Leben im Innern der Gemeinschaft sinnvoll, wenn wir es jüdisch gestalten. Dp. K. J. Grau: Zionistische Probleme in Erez Israel Zu dem Referat von Direktor Dr. Kellner nimmt der Jerusalemer Dozent Dr. K. J. Grau Stellung. Er führt aus, daß die einleitenden Worte von Kellner, die in ein zentrales Problem vorgestoßen seien, ihn tief ergriffen haben. Erinnere er sich doch zu gut der Jahre, da auch er mit öbt Frage gerungen habe: Wie kann man hier in der Galuth leben, während unsere Seele mit unserer Sehnsucht drüben weilt? — Heute sieht er, aus persönlichem Erlebe® heraus, die Dinge etwas anders. Wir sind, so führt er aus, alle eine Übergangsgeneration, ob hier oder drüben, und tragen als solche unser Joch und gehen den Weg eines schweren Schicksals. Wir sind nicht plötzlich andere, wenn wir hinüberfahren, und wir tragen unsere Schwächen mit uns. Auch drüben sind wir nur Wegbereiter, Mittel zum Zweck, Wegbahmer einer besseren Zukunft-, einer Heimat für unsere Kinder und Enkel. Was liegt an uns, wenn nur unsere Kinder einmal in das ersehnte Reich eintreten können! Es gibt zionistische Probleme nicht nur in der Galuth, es gibt zionistische Probleme auch in Erez Israel; und das gerade vom Gesichtspunkt der Gesinnung, des wahren Chaluz-Geistes, den wir uns in Erez Israel erwünsche®. Wahrer Ghaluz-Geist ist chaluzischer Heroismus, der durch die Formel gekennzeichnet werden kann: Ich bringe mich dem Lande dar, meine Kraft, meinen Willen, meinen Geist, und ich erwarte von ihm nicht mehr, als ich durch meine Kraft und durch meine Leistung aus ihm heraus zu erzeugen vermag. Der Redner schildert anschließend die Gefahr des Gesinnungsverderbs durch den überlieferten orientalischen Geist und unterscheidet zwischen gemeinem und snobistischem Levantinismus. Beide sind negativist i s c h. Gemeiner Levantinism u s, weitverbreitet im Orient, ist gekennzeichnet durch das Streben, aus jeder Situation für sich selbst Vorteil zu ziehen. Der Levantiner gibt nicht und leistet nicht, er sucht zu empfangen. Snobistischer Levantinismus Ist der Geist mancher Einwanderer, die das werdende Erez Israel an dem falschen Maßstab der entwickeltesten europäischen Länder messen und daher negativ*.? tisch eingestellt drüben leben, somit auch ihrerseits nichts schaffen und nichts leisten, weil ihre negativishische Kritikhaftigkeit sie nicht dazu kommen läßt. Ein zweites zionistisches Problem in Erez Israel: Wie kann man gerade den Besten, den Edelsten der Chaluzim den heroischen Geist erhalten, der unter der Schwere, der ermüdenden Eintönigkeit der täglichen Landarbeit oft zu ersterben droht? ~ Wie kämpfen wir immer wieder gegen die Elemente der Schwäche, der Ermüdung, der Abstumpfung, die schließlich dazu führen, daß einer nur fragt, ob sein eigener Weinberg gedeiht und nicht mehr? Und wie bilden wir gosunden zionistischen Gerneingeist? Nimmt man hinzu, daß aus beiden gekennzeichneten Lebenskreisen Kinder hervorgohen, die auf diesem Boden des Negativismus oder der Abgestumpftheit aufwachsen, dann ergibt sich der weite Umfang und die Schwere dieser zionistischen Probleme Erez Israel, die Erzieh ungsproöffentlichen Meinung, einer gesellschaftlichen Weltanschauung im Jischuw, die dem Ideal des ohaluziischen Heroismus getreu bleibt, und die großen Aufgaben der verantwortlichen Kreise, wie der politischen Führer, Journalisten, Lehrer, zuletzt ‘ der Lehrerbildungsanstalten und vorzüglich der Universität. Von dem Gelingen der ethisch-nationalen Erziehung der Jugend wird die zukünftige Entwicklung unseres Volkes und Landes abhängenl Schaffen wir die Bildungsschicht, die Führenschioht-, die der Idee des chaluzischen Heroismus treu bleibt! An dieser Tat können Galuth und palästinensischer Jischuw gemeinsam arbeiten; und arbeiten sie verbunden an dieser Tat, dann wird sich der Gegensatz von drüben und hier immer mehr uusgleichen: denn dann stehen wir alle, ob drüben oder hier, an den Toren des uns ersehnten Reiches, des Friedens und der Wiedergeburt. * Nach einem Schlußwort von Dr. Grünbaum, der sich mit den in der Debatte gemachten Anregungen auseinandersetzte und den von Dr. Kellner bezüglich der Bildung des Territorialverbandes vertretenen Ansichten entgegentrat, erstattete Dr. Abraham Groß den Bericht über die Tätigkeit des Permanenzausschusses und legte eine Reihe von Resolutionen vor. Er beantragte zunächst, die Landeskonferenz möge dem abtretenden Landeskomitee den Dank und das Vertrauen für seine Tätigkeit aus- Direktor Hermann Apter, Dr. Paul Berger, Rat der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich, Staatsrat Dr. Desider Friedmann, Dr. Abraham Groß, Dr. Josef Grünborger, ( Dr. Isidor Klaber, Dr. Henriette Liohtenstein-Rappaport. Ignaz Müller, Sabine Paßweg, Dr. Fischei Pickholz, Dr. Richard Pokorny, Dr. Leo Preis, Dr. Ludwig Rosenhek, Mödling. Dr. Alois Rothonberg, Erwin Rotter, Karl Schwarz, Graz, Prof. Dr. Wilhelm Stein, Dr. Michael Steinberg, Dr. Phöbus Tuttnauer. Zni Vorsitzenden des Verbandsgerichts wurden gewählt: Dr. Dagobert Rybaczewski, Dr. Hermann Ebner, Dr. Georg Weiner. Zum Verbandsanwalt wurde Dr. Eduard Pachtmann bestellt. Zu Mitgliedern der Palästinaamts-Komsprechen. In herzlichen Worten verdolmission wählte die Landeskonferenz: metschte er sodann die Anhänglichkeit der Mitglieder des Zionistischen Landesverbandes an den Präsidenten Dr. Oskar Grünbaum. Die Ausführungen des Dr. Groß wurden von den Anwesenden mit langandauerndem Beifall aufgenommen. Ferner beantragte Dr. Groß namens der Permanenzkommission den unmittelbaren Mitarbeitern des Präsidenten, Direktor Hermann A p t -» r, Ignaz Müller und Dr. Fischei. P i c k h o 1 z den Dank für ihre aufopfernde Tätigkeit auszusprechen. Auch dieser Vorschlag wurde mit einhelligem Beifall aufgenommen. Dank dem Jischuw m an biomo an den Erwachsenen wie der Jugend bedeuten. Von hier aus kennzeichnet der Redner kurz die Schwierigkeiten der Bildung einer Dr. Abraham‘Groß verlas sodann die vom Permarenzausschuß vorgeschlagenen Resolutionen. Die erste Resolution lautet: „Die Landeskonferenz dankt dem Jischuw für seine vorbildliche Haltung ln den Tagen der Unruhen und verneigt sich in Ehrfurcht vor den Männern und Frauen, die für die Erlösung unseres Volkes ihr Leben gelassen haben.“ Die Verlesung der Resolution wurde von den Anwesenden mit Kundgebungen der begeisterten Zustimmung aufgenommen. Alle erhoben sich von den Sitzen und verweilten eine Minute lang in andachtsvollem Schweigen zum Gedenken für die Toten Erez Israels. Die zweite politische Resolution, die Dr. Groß verlas, lautete: „Die Landeskonferenz dankt der Zionistischen Exekutive für ihr mutiges Eintreten für unsere Rechte in den Tagen der Unruhen und vor der Königlichen Dr. Leo Preis, Dr. Fischei Pickholz, Erwin Rotter. Bemerkenswert war die herzliche Aufnahme, die der Präsident des Weltverbandes der Allgemeinen Zionisten, Dr. Ignatz Schwarzibarth, fand, insbesondere, als er die politischen Grundsätze und die Stellungnahme des Weltverbande« zur politischen Situation auseinandersetzte. Die Ausführungen Dr. Sohwarzbarths führten, als die den Weltverband betreffende Resolution verlesen wurde, ebenso nach dem Schlußwort, das Dr. Schwarzbarth nach der Wahl des neuen Landaskomitocs hielt, zu einer solennen Kundgebung für den Weltverband. Hierauf schloß der Vorsitzende Dr. Jakob Kommission. Die Landeskonferenz schließt Ehrlich mit Dankesworten für die Arbeit sich den von der Exekutive vor der!fler Permanenzkommission um K10 Uhr Königlichen Kommission gestellten Forabends die Landeskonferenz, die einen derungen auf Erfüllung des Mandates! neuen Beweis für die Schlagkraft des Wodurch die Mandatarmacht, auf Schaffung | nisttachen Landesverbandes darstellt, der Bedingungen für eine jüdische Majorität im Lande an und gelobt der Exekutive ihre volle Unterstützung in ihrem schweren Kämpfe um die Erhaltung unserer unverzichtbaren und ewigen Rechte auf ein ungeteiltes Erez Israel.“ Auch diese Resolution wurde mit einhelliger Zustimmung angenommen. Mehr Zertifikate Ebenso wurde folgende Resolution angenommen: „Die Landeskonferenz verlangt eine Änderung der Einwanderungsbestimmungen der Exekutive und eine größere Zuwendung von Zertifikaten für österreichische Juden mit Rücksicht auf die große Not der jüdischen Bevölkerung.“ Dank dem Weltverband An die Adresse des Weltverbandes der Allgemeinen Zionisten richtet sich folgende, gleichfalls einstimmig beschlossene Resolution: „Die Landeskonferenz dankt der Leitung des Weltverbandes der Allgemeinen Zionisten, dem Präsidenten Dr. Schwarzbarth und dem Mitglied der Zionistischen Exekutive Dr. Rottenstreich für ihre zielbewußte und unermüdliche Vertretung der Grundsätze des Weltverbandes der Allgemeinen Zionisten, insbesondere für die bereitwillige Unterstützung, die sie jederzeit dem Zionistischen Landesverband angedeihen ließen.“ Palästinafonds und Palästinaamt Zur Frage der Fonds und des Palästinaamts wurde beschlossen: 1. Die Fonds sind das Fundamont des Wiederaufbaues. Die Not der Zeit erfordert vermehrte Opferleistungen für den Keren Kajerneth, den Keren Hajessod und den Mifal Bizzaron. Die Landeskonferenz erklärt nochmals mit allem Nachdruck, daß der Kongroßbeschluß, wonach die Ausübung eines Mandats von entsprechenden Leistungen für die Fonds abhängt, genau zu beachten ist. 2. Die Landeskonferenz verweist auf die derzeitigen unerquicklichen Verhältnisse in der Palästinaamtskommission und verlangt, die Abstellung dieses Mißstandee, insbeson ,Baazion istisoh en Hand werkerorgan isation leh Mikzoab“. Propaganda und Mitglieder- Werbung Die nächsten Resolutionen lauteten: Die Landeskonferenz des Zionistischen Landesverbandes für Österreich erklärt es als vornehmste Pflicht jedes Mitgliedes, für die zionistische Propaganda, durch Mitgliodswerbung und Werbung für die Verbreitung der „Stimme“ ziu sorgen. Die Monate Februar, März und .April 1937 werden als Werbemonate erklärt. Jedes Mitglied hat die Pflicht, in diesen drei Monaten wenigstens drei neue Mitglieder für den Landesverband und drei neue Abonnenten für die „Stimme“ anzuworben. * Dr. Fritz Eckstein gestorben Die zionistische Organisation hat wieder einen schmerzlichen Verlust zu beklagen. Nach langem schweren Leiden ist Samstag abends Dr. Fritz Eckstein, der Leiter des österreichischen Keren-Hajessod-Büros, gestorben. Dr. Eckstein, der aus Troppau stammte, hatte sich schon als junger Mann der zionistischen Bewegung angeschlossen. Als Student trat er in die akademische Verbindung „Libanonia“ in Wien ein. Er widmete sich zuerst dem richterlichen Beruf, wurde später Rechtsanwalt in Wien, gab jedoch vor einigen Jahren seine Kanzlei auf, um sich der zionistischen Arbeit ganz hinzugeben. Er war ein Muster an werktätiger Pflichterfüllung und wirkte an allen Posten, auf die ihn das Vertrauen seiner Gesinnungsgenossen berief, beispielgebend für die jüdische Sache. So leitete er die Palästinaarbeit der österreichischen Bne Brith-Logen, führte durch zwei Jahre den Herzl-Klub und wurde schließlich von der Jerusalemer Direktion des Keren Hajessod an die Spitze der österreichischen Abteilung gestellt. Mit Heldenhaftigkeit trug er sein schweres Leiden, keinen Augenblick wich er von seiner Pflicht, bis ihn vor wenigen Tagen die Krankheit aufs Lager warf, das er nicht mehr verlassen sollte. Seine strenge Rechtlichkeit, sein umfassendes Wissen und seine persönliche Liebenswürdigkeit erwarben ihm die Liebe und Sympathie aller, dio ihn kannten und mit ihm durch das gleicho zionistische Bekennt- Die Landeskonferenz empfiehlt dem Lan-*nis verbunden waren. Sie alle betrauern deskomitoo ehestens Maßnahmen einzuleiten, um geoigneto Mittel für eine besondere Propagandaaktion mit besonderer Berücksichtigung der Provinz zu beschaffe®. . * Die Landeskonferenz vorpflichtet die im Landesverband« organisierten Mitglieder, den „Keren Haowed Hazioni“ mit allen Kräfte® zu stärken. < Die Delegiortenversammlung wird ermächtigt, solche Statutenänderungen zu beschließen, deren Notwendigkeit sich im Laufe der doro durch Anerkennung der allgemeinen nächsten zwölf Monate ergeben sollte. Dr. GrOnbaum wieder Präsident Sodann schritt die Landeskonferenz zu den Wahlen. Unter einhelliger Begeisterung wurde Dr. Oskar Grünbaum zum Präsidenten des Landesverbandes wiederg erwählt. Dr. Grünbaum dankte kurz für diese neue Kundgebung des Vertrauens. Zu Mitgliedern des Landeskomitees wurden gewählt: den Verlust oincs wertvollen Mitarbeiters, der unserer Idee mit Herz und Hand gedient hat und ihr bis zu seinem Tode jn selbstvergessener Hingabo treu geblieben ist. Das Begräbnis Dr. Fritz Ecksteins findet Dienstag um 12 Uhr vom 1. Tor cles Zentralfriedhofes aus statt. ... Ein Herzl-Jahrbudi Anläßlich des 40. Jubiläums des I. Zionistenkongrosses und des 20. Jubiläums der Balfour-Doklaration, wird hier ein Hcrzl- Jahrbuch unter der Redaktion des Herzl- Fomchera Dr. Tulo Nussenblatt und unter Mitarbeit hervorragender Publizisten und jüdischer Persönlichkeiten vorbereitet. Dieses. Jahrbuch wird neues Material über die Ohilmth-Zion-Bowegimg sowie neue Einzelheiten aus dem Leben Herzls bringen«