Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 614 (26.1.1937)
- Date
- 1937-01-26
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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toll« 4 Olt STIMM« Wien, Dienstag, 26. Jänner 1987. Nr. 614. Die Landeskonferenz Samstag, nm 6 Uhr abend«, trat die Landeskonferenz des Zionistischen Landesverbandes ftir Österreich zusammen. Die feierliche Eröffnung fand im Kammensaal des Musikvereins statt. Zu der Landeskonferenz waren die Delegierten aller Sektionen und Ortsgruppen, der WIZO und der Zionistischen Fonds erschienen. Nach der Eröffnung der Konferenz durch den Präsidenten des Landesverbandes Doktor Oskar Grünbaum schlug der Obmann der Reorganisationskommission, Dr. Abraham Groß, folgende Herren ins Tageepräsidium vor: Rat der Stadt Wien Dr. Ja-kob Ehrlich, als Vertreter Frau Sophie Löwenherz, Prof. Dr. Wilhelm Stein, Jehuda Schmidt, Dr. Abraham Schmerler, Karl Schwarz, Graz. Als Schriftführer Dr. Fischei Pickholz und Dr. Hugo Groß. Nach der Wahl des Permanenzauschusses ergriff Präsident Dr. Oskar Grünbaum das Wort. Er begrüßte die Gäste, vor allem den Präsidenten des Weltverbandes der Allgemeinen Zionisten Dr. Ignatz Schwarzbarth. Unter den Anwesenden löste die Mitteilung, daß Dr. Schwarzbarth persönlich Ein Oskar Grünbaum zur Konferenz gekommen war, lebhaften Beifall aus. Dr. Grünbaum dankte dem Präsidenten de« Weltverbandes für die Unterstützung, die der Landesverband für Österreich jederzeit seitens des Weltverbandes bekommen hatte, und sprach die Hoffnung aus, daß Dr. Schwarzbarth mit Befriedigung und Genugtuung die Fortschritte der zionistischen Arbeit zur Kenntnis nehmen werde, die der Landesverband für Österreich geleistet hat. Dr. Grünbaum hob hervor, daß die Zusammenarbeit zwischen dem Weltverband der Allgemeinen Zionisten und dem Landesverband für Österreich immer besonders herzlich gewesen war. Sodann erstattete Dr. Oskar Grünbaum ein großangelegtes Referat über „D i e gegenwärtige Lage im Zionism u s“. Wir veröffentlichen das Referat im Wortlaut an leitender Stelle des Blattes. Die Rede Dr. Grünbaums wurde von den Anwesenden mit gespannter Aufmerksamkeit angehört und wiederholt durch lebhaften Beifall unterbrochen. Nach Beendigung seiner Rede war Dr. Grünbaum neuerlich Gegenstand allgemeiner Ovationen. Garten in Erez Israel Hierauf erbat sich der Vizepräsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich Dr. Paul Berger das Wort Zu Doktor Grünbaum gewendet, sagte er, die Obmänner der Zionistischen Bezirkssektionen und die Allgemein-Zionistischen Mandatare der Kultusgemeinde seien, der in den Kreisen des Zionismus herrschenden Stimmung Rechnung tragend, vor einigen Tagen zusammengetreten, um eine Form zu finden, in der man dem Präsidenten des Landesverbandes den Dank der Zionisten für seine Leistungen und ihre Anhänglichkeit an seine Person gebührend zum Ausdruck bringen könne. In überaus herzlichen und bewegten Worten sprach Dr. Berger davon, was Doktor Grünbaum für den Zionismus in Österreich, aber auch für die zionistische Weltbewegung getan habe, und erklärte, die Versammlung der zionistischen Obmänner und der Mandatre der Kultusgemeinde hätten ihn beauftragt, Dr. Oskar Grünbaum das Gelöbnis der Gefolgschaft, der Freundschaft und der Liebe zu verdolmetschen. Sie hätten beschlossen, Dr. Grünbaum durch die Anlegung eines Gartens in Erez Israel zu ehren. Damit übergab Dr. Berger dem Präsidenten das Diplom übeT die Anlegung des Gartens. Nach dem Vizepräsident Dr. Berger geendet hatte, erhoben sich die Anwesenden spontan von den Sitzen und Graben durch minutenlange begeisterte Ovation ihre Zustimmung zu dem Akt der Ehrung des Landesverbandspräsidenten Ausdruck. Oie Grüße des Weltverbandes Dann ergriff Dr. Ignaz Schwarzbarth das Wort, um sich im Namen des Weltverbandes die Anerkennung der Leistungen Doktor Grünbaums anzusohließen. Es sei ihm ein Herzensbedürfnis, seinem Freund, dem Präsidenten der österreichischen Organisation, für alles zu danken, was er für diesen wichtigen Bestandteil des Weltverbandes, für die Stärkung und Kräftigung des Allgemeinen Zionismus durch die Kraft der Worte und der Taten, durch die Energie und Entschlossenheit seiner Handlungen geleistet habe. Es sei ihm eine große Freude, Zeuge dieser Kundgebung gewesen zu sein. Doktor Schwarzbart hat schließlich Dr. Grünbaum, an der Spitze der Organisation zu bleiben und seine bewährte Kraft auch weiter der Organisation zur Verfügung zu stellen. Dr. Grünbaum dankte in kurzen Worten für die ihm zuteilgewordene Ehrung.' Grundsätzlich, so sagte er, möchte er sich für seine Person derartigen Kundgebungen lieber entziehen, er nehme sie aber darum zur Kenntnis, weil er darin einen Ausdruck wirklicher innerer Freundschaft erblicke und weil es jeden Zionisten freuen müsse, wenn sein Name mit Erez Israel verbunden werde. Seligkeit zu kämpfen hatte. Aber noch ist unser Kampf nicht zu Ende; Sie wissen wie viel noch innerhalb und außerhalb der Bewegung getan werden muß, bevor wir mit restloser Befriedigung auf das Ergebnis unserer Bemühungen blicken können. Gerade jetzt ist unsero Lage besonders schwierig: selten sind wir von so vielen Seiten bedroht worden, denn nicht nur unsere Zukunft in Erez Israel steht auf dem Spiel — auch in verschiedenen europäischen Ländern verschlimmern sich die Bedingungen, unter denen die Juden leben müssen, von Tag zu Tag Die Untersuchungen der Königlichen Kommission in Palästina sind bereite abgeschlossen, es dürfte jedoch noch einige Zeit dauern, bevor ihr Bericht der Öffentlichkeit übergeben wird. Jedem von uns wird die Wartezeit lang erscheinen; es wäre jedoch verfehlt, jetzt schon Prognosen zu stellen. Die Vertreter der Zionistischen Organisation und der Jowish Agency haben unsere Sache bei der Kommission in würdiger und eindrucksvoller Weise vertreten. In dem Bewußtsein, daß alle« getan worden ist, was nur getan werden konnte, blicken wir den Empfehlungen der Kommission ruhig entgegen. Auch wenn unsere Leistungen gewürdigt und unsere Beschwerden anerkannt werden, bliebe un« noch sehr viel zu tun; in wieviel höherem Maße denn, wen es sich erweisen sollte, daß die Empfehlungen nicht zu unseren Gunsten ausfallen. Alle Zionisten ohne Ausnahme müssen sich vor Augen halten, daß wir einem schicksalsvollen Wendepunkt in der Geschichte unsere« Volkes und unseres Aufbauwerke« in Erez Israel entgegengehen. Einigkeit und erhöhte Opferfreundigkeit sind d:is Gebot dieser ernsten Stunde. Mit besten Zionsgrüßon, Ihr ergebener S. Brodetsky m. p. Ferner sind Begrüßungsschreiben eingelangt von der Zionistischen Organisation in Jugoslawien, von der Zionistischen Exekutive Westgaliziens, vom Zionistischen Zentralvorband der Tschechoslowakei, und ein Telegramm des Zionistischen Landesverbände« für Ungarn. JoseS Kastein: „Palästina — das jüdische Schicksal“ Der Gruß des KnSfusgememde*Prä$idesiteift Die Fortsetzung der Konferenz wurde sodann auf Sonntag vertagt. Um 8 Uhr hielt Dr. Josef Kastein im Großen Saal seinen Vortrag über das Thema: „Palästina — das jüdische Schicksal“ Wieder waren, wie zu den früheren Vorträgen Kasteins, die Wiener Juden so zahlreich erschienen, daß der große Raum biß auf den letzten Platz gefüllt war. Man sah alles, was im Zionismus einen Namen hat, aber auch aus den niohtzionistischen Kreisen Wiens. Dr. Kasteins Vortrag mußte diesmal angesichts der Situation in Palästina von vornherein von besonderer Anziehungskraft sein. Von ihm, dem Kenner des Landes und seiner Probleme, erwarte man Orientierung und Klärung — und diese Erwartung wurde durch das Thema und die Art, wie Dr. Kastein es behandelte, vollauf gerechtfertigt. Kastein führte aus; Die Juden hätten in der Geschichte der Zerstreuung immer ein Zentrum gehabt, nachdem ßie sich aus der ganzen Welt hinorientierten, doch sei das Zentrum früher immer ein wanderndes Zentrum gewesen. Einmal war es Babylon, dann Spanien, dann der Osten. Die Juden wichen immer auf die Linie des geringsten Widerstandes aus. Heute dagegen besitzen die Juden ein Zentrum, das einerseits territorial fixiert, anderseits nicht mehr ein bloß ideologisches, sondern ein realpolitisches Zentrum ist. So hat heute das Judentum das Schicksal des Raumes zu teilen, in dem sich das Zentrum befindet. Darum ist das, was heute in Palästina geschieht, in allen seinen Beziehungen Gegenwartsgeschichte des gesamten Judentums und geht schließlich auch diejenigen Juden an, die sich für ihre Person außerhalb der zionistischen Bewegung stellen. Als Zentrum bedeutet Palästina auch die Umkehrung des Prozesses, dem das Judentum bisher unterworfen war, denn das, was dort geschieht, beruht nicht mehr auf den Bedingungen der Umwelt, sondern auf den Bedingungen, die die Juden selbst schaffen. Die Juden erleben zum erstenmal seit zwei Jahrtausenden wieder aktive Geschichte. Die jüdische Produktivität, die in der Diaspora von dem guten Willen der Umwelt abhängt, beruht im Zentrum auf der Einsetzung der eigenen Persönlichkeit. Die Legitimation der Judon auf diese« Land beruht auf ihrer historischen Rückkehr und zugleich auf ihren Leistungen Im Lande selbst, wo seit vielen Jahrtmndertcn nichts Produktive« gceehohen ist. Es besteht augenblicklich die Neigung, Schwierigkeiten des Aufbaues, mit der Idee des Aufbaue« zu verwechseln, wodurch das ganze Bild unzulässig verschoben wird. Die Schwierigkeiten werden immer bestehen, wie sie in der Geschichte auch immer bestanden haben, während die Idee zeitlos ist. Es steht nämlich im Kern dieser historischen Rückkehr nur scheinbar ein soziologisches Problem. In Wirklichkeit handelt es sich um den Prozeß einer echten, historischen Renaissance, die nie auf ihre ideologische Motivierung verzichten wird. Die Realisierung dieses Prozesses geschieht nach innen, durch eine Neuformung de« jüdischen Menschen, nach außen in dem Aufträgen der natürlichen Kämpfe mit der Umwelt. Dabei ist wieder eine Verschiebung des Diaspora-Problem« eingetreten, weil hier die Auseinandersetzung mit der Umwelt auf positiven Ansprüchen und Rechten beruht. Allerdings gibt es jetzt im Lande nicht nur einen Gegner wie immer sonst in der Geschichte, sondern auch einen Interessenten: die Mandatarmacht. Wie un- Die Toten di Sonntag vormittags um %10 Uhr wurde die Landeskonferenz fortgesetzt. Dr. Oskar Grünbaum gedachte in bewegten Worten der Toten von Erez Israel, die sich in der jüdischen Geschichte ein ewiges Denkmal gesetzt haben. Weiters gedachte er der großen Toten des Zionismus: Nah um Sokolow, Nachman Bialik, Edraond de Rothschild, Oberrabbiner Cook, Oborrabbiner Feuclitwang, Osias Thon, Dr. Viktor Jakobson, Johann Kremenezky, Lord Reading, Meir Dizengoff und des großen englischen Freundes der Juden, Lord Allenby. Schließlich gedachte Dr. Grünbaum noch der übrigen Persönlichkeiten, die sich um «ere Ansprüche beiden gegenüber sich einmal durchsetzen werden, hängt von sehr vielen Faktoren ab, von denen man nur den einen bestimmen kann, nämlich den Willen zur Durchsetzung der Ansprüche der selbst davor nicht zurückschrecken darf, auf die Mittel der, Gewalt, die von anderen in das Land hineingetragen wurden, mit ähnlichen Mitteln zu antworten. Als Träger eines historischen Prozesses hat das Judentum Palästina« auch zugleich die Verantwortung für das Schicksal der Diaspora, die Verantwortung für da« materielle Schicksal von Hunderttausenden und für das geistige Schicksal von Millionen. Gegenüber dieser doppelten schicksalhaften Belastung kann e« überhaupt nicht mehr die Frage nach dem Gelingen oder Mißlingen, sondern nur den Entschluß zur absoluten Selbsteinsetzung geben. Nach dem Vortrag fand im Ring der zionistischen Alton Herren ein Empfang zu Ehren Kasteins «tatt. iS Zionismus den Zionismus und das Judentum verdiont. gemacht und in Berichtsporiode aus dem Leben geschieden sind: Dr. Felix Aberda/m, Viktor Baumimgor, Dr. Ernst Breitner, Saul Chajes, Fanny Fischbein, Israel Hellenberg, Moses Hammer, Viktor Knie, Dr. Alfred Landau, Max Liebermann, Emil Nimhäuser, Saul Oppermann, Dr. Karl Pollak, Salomon Paßweg, Rudolf Pereies, Dr. Fritz Eckstein, Doktor Richard Taussig, Dawid und Gisela Schönfeld. Dio Anwesenden hörten die Gedenkrede stehend an. Begrüßungsschreiben aus dem Ausland Dr. Hugo Groß verlas nun die aus dem Ausland eingelangtcn Begrüßungsschreiben. Namens der Zionistischen Exekutive in London hat Prof. Dr. Seli" Brodetsky an den Zionistischen Landesverband folgendos Schreiben gerichtet: Sehr geehrte Herren Gesinnungsgenossen! Empfangen Sie meinen herzlichen Dank für die mir zuteil gewordene freundliche Einladung. anläßlich Ihrer Landeskonferenz am 24. d M die Schlußrede zu halten. Ich brauche Sie wohl kaum zu versichern, daß ich mich sehr gefreut hätte, wenn e« mir möglich gewetKii wäre, dio Gelegenheit wahrzunohmen, um dio jüdischo Öffentlichkeit Wions über unsere aktuellen Probleme näher zu Informieren. Zu meinem aufrichtigen Bedauern kommt die« nicht in Frage, da ich erst vor kurzem von einer Osteuroparciso im Aufträge der Zionistischen Organieatlon zurückgekehrt bin und aus schwerwiegenden Gründen England gegenwärtig nicht wieder verlassen kann. Ich kann Ihnen also leider nur auf diesem Wege meine besten Wünsche für den erfolgreichen Verlauf Ihrer Tagung Ubermittoln. Der Einfluß, den die Zionisten Wiens innerhalb der Kultu«goraoindo gewonnen haben, liefert einen erfreulichen Bowois für die gegenwärtige Stärke unserer Bewegung ln der Stadt, in der unser Führer Herzl einst gegen jüdischo Gleichgültigkeit und sogar jüdische Feind- Vom Präsidenten der Wiener Kultusgemeinde, Staatsrat Dr. Desidcr Friedmann, ist folgendes Schreiben eingelangt: Verehrte Landeskonferenz! Sehr verehrte Gesinnungsgenossen! Mit aufrichtigem Bedauern muß ich Ihnen mitteilen, daß ich infolge Erkrankung nicht in der Lage bin, an Ihrer Tagung teilzunehmen. Ich habe bis zum letzten Augenblick gehofft, daß sich mein Zustand soweit bessert, daß es mir doch möglich sein wird, an Ihren Beratungen teilzunehmen. Das strikte Verbot des Arztes, der mich soeben besuchte, hat meine Absicht vereitelt. Ich glaube, daß ich meiner Empfindung nicht richtig Ausdruck geben würde, wenn ich Sie, verehrte Freunde und Gesinnungsgenossen, versichern würde, daß ich im Geiste bei Ihnen bin. Meine Verhinderung ist für mich ein wirkliches Betrübnis, denn ich kann mich kaum zurttckerinnern, daß ich seit meiner aktiven Betätigung in der zionistischen Organisation einem Parteitag ferngeblieben wäre. Ich bedauere den mir durch Krankheit auferlegten Zwang insbesondere auch deshalb, weil ich dadurch verhindert bin. da« mir übertragene Referat über die Aufgaben unserer Kultusgemeinde zu halten, welchen Anlaß ich gerne dazu benützt hätte. Sie davon zu überzeugen, daß dio Notwendigkeit, die Grundlagen einer geregelten Arbeit in der Kultusstube zu schaffen, keinen unserer zionistischen Mandataro auch nur im entferntesten davon abhalten kann, im Rahmen der Gemeindoarbeit der zionistischen Idee nach Kräften zum Durchbruch zu verhelfen. bin tiberzougt, daß Thre Beratungen von dem Golste gegenseitigen Vertrauens, freundschaftlicher Gesinnung, zionistischer Gewmsonhaftigkeit und Verantwortung erfüllt, zu einem guten und gedeihlichen Ende führen werden. Ich möchte meiner Erwartung und Hoffnung Ausdruck goben, daß in allem und jedem die Sachlichkeit die Oberhand behält und daß die Arbeit der Delegiertenkonferenz die Sache des Allgemeinen Zionismus in Österreich um oin gutes Stück nach vorwärts bringt. Der Allgemeine Zionismus in Österreich hat trotz aller Anfeindungen seine dominierende Stellung beibehalton und repräsentiert dio stärkste zionistische Richtung. Seino Geradlinigkeit, seino Beharrlichkeit und Konsequenz, die zum Großteil das Verdienst ee'nes Führers, des von uns allen verehrten Gesinnungsgenossen Präsidenten Dr. Oskar Grünbaum ist, sichort ihm nach meiner Überzeugung auch für dio Zukunft Fortschritt, Erfolg und gedeihlichen Aufsohwung. Wir alle sind dom Präsidenten Dr. Grünbaum, der mit bewundernswertem Eifer und nie erlahmender Tatkraft unsere Bewegung leitet, zu tiefem Dank verpflichtet. Wenn jemals das Wort vom richtigen Mann am richtigen Platz Geltung hatte, so trifft dies für Dr. Grünbaum und dom Allgemeinen Zionismus In Österreich zu. Ich kann verstehen, daß Herr Präsident Doktor Grünbaum sich darüber verärgert fühlt,