Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1937-01-22 · Heft 613 (22.1.1937) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 613 (22.1.1937)
Date
1937-01-22
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3053752-3054338-3054369--6424-3062273
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

1*110 4 Oll STIMM« Wien, Freitag, 22. Jänner 1937, — Nr. 618. £ü* fihQec Jude feiet Von Alfred Werner Am 24. d. findet in der Jüdischen Kulturstelle ein Alfred-Wemer-Abend statt. Unter den Völkern allen, so die Erde beackern von Mittag zu Mitternacht, hat es Dir, Herr, gefallen, me in Volk zu liefern der Not und Niedertracht. Sinn Deines Sinns zu erfahren, hab ich durchforscht manch heiliges wie unheiliges Buch, in meinen Jünglingsjahren aufgestöhnt bang: Nimm wieder von uns Deinen Fluch! Nun aber ward ich weise, seit ich selbst ein vom Pöbel der Rassen Verfolgter bin, mitten im Flamm enifereise hat mich durchlodert der Unterscheidung Sinn. Abfiel der Mantel der Schande, wie ein Falter sich aus der grauen Puppe schält, nahe des Abgrunds Rande rief ich das Wort Deiner Gnade: Auserwählt! Anserkoren zu leiden, wie zn lieben im Feinde mich, schamlos und unerhört, auserkoren zu beidem: Gutem wie Bösem im gleichen Maß — Kelle wie Schwert. Auserkoren zu hadern mit mir selbst, mit den Fürsten der Welt, mit Dir auch, mein Gott, selbst mir zu öffnen die Adern — Ärgernis für die einen, den andern nur Spott. Auserkoren zu hauen einen glänzenden Tempel auf uralter. Träume Gefild, auserkoren zu schauen jene Zukunft, die anderen Völkern verhüllt. Darum gib mir die Stärke, ungescheut andere als Deine anderen Wesen zu sein, mitzuschaffen am Werke, das Du Dir schufst —- in Deiner Knechtschaft allein! Evangelien für Julius Streicher zugeschnitten ™ RESTAURANT ■*« UND SELCHWAREN Unter Aufsicht der Adas Jisroel {Schiffschul) IDA LAZAD SCHIFFAMTSGASSE 10 * w w ** {Edra Franr-Hcdiedünger - Gasse) ■■■■■■■■■■■■■■ Telephon A 48-1-32 Selchwaren a-d. Fabrik I. Bison. Bieru. Weinausschank Lokalitäten für rwnm ,nrnj?D London, 17. Jänner. (JTA ) „Times“ melden aus Berlin, daß soeben als erstes Buch einer neuen Bibelübersetzung durch die Deutschen Christen das Evangelium des hl. Johannes erschienen ist. Der leitende Kopf dieser Bibelübersetzung ist der Bischof von Bremen, Dr. W oi dorn a n n, einer jener deutschen Kirchenmänner, die die christliche Lehre ummodeln wollen, um sie mit der nationalsozialistischen Weltanschauung in Übereinstimmung zu bringen. Die Neuttbereetzung bezwecke, das Evangelium auch Antijuden schmackhaft zu machen. Bezugnahmen auf Moses als Gesetz-' geber werden ausgelassen, die hebräischen Propheten nicht mit ihren Namen erwähnt, Ausdrücke wie „Mannah“ weggelassen. Jesus selbst wird hingestellt,' als teile er die Zweifel der Deutschen I Christen an dem Alten Testament. Da die Deutschen Christen der Ansicht sind, daß Galiläa nicht ein rein jüdisches Land gewesen ist, unterscheiden sie es in der Übersetzung scharf von J u d ä a, das nun „Judenland“ heißt. An einer Stelle wurden einzelne Wörter liinzugefügt, damit die Theorie der Deutschen Christen, das Loben Jesu sei ein immer stärker werdender Kampf gegen die Juden gewesen, in der Bibel eine Stütze erhält. Viele Stellen wiederum wurden ausgelassen, so das ganze letzte Kapitel. Der alte deutsche Brauch der Feueranbetung wird durch Einfügung des Wortes „Feuer“ im Kapitel III, 5, in die Bibel hineingebracht. Die nationalsozialistische Mystik findet in die Bibel Eingang, indem auf die Geburt des Menschen „durch das Mysterium des Blutes“ anstatt einfach „aus dem Blute“ hingewiesen wird. Seidermann als Barsänger Mischa Jüdische Künstlerspiele, II., Praterstrafie 34. „Sein letzter Gesang“ ist eine musikalische Komödie, die in den jiddischen Theatern Europas und Amerika« mit sensationellem Erfolg gespielt wurde und Rekordserien erlebte, wird mit David Seidermann in der Hauptrolle von Freitag, den 22. Jänner, an in den Jüdischen Künstlerspielen aufgeführt. Die Handlung rollt eich filmartig an! der Bühne ab, von Bild zu Bild die Spannung steigernd. Es fehlt aber auch nicht an lustigen Wendungen und überraschenden Situationen, so daß auch die Lacher auf ihre Kosten kommen werden. Die Rolle des Barsängore Mischa ist David Seidermann wie auf den Leib geschrieben. Er hat Gelegenheit, ähnlich wie im „Radiosänger“, sein ganze« gesangliches Können reich zu entfalten. Auch die anderen Kräfte des Ensemble«, vor allem Frau Lemer, Frau Glücksmann und Dolly Nachbar, haben dankbare Rollen. „Sein letzter Gesang“ wird auch Sonntag nachmittags bei kleinen Preisen wiederholt. * Montag als Sondervorstellung ln einmaliger Wiederholung die musikalische Komödie „Dem Rebbens Hoif“. Der Bethausverein Obere Landstraße (IH., Steingasse 18) veranstaltet Sonntag, den 24. Jänner, um 2 Uhr nachmittags, eine Feier au« Anlaß der Erwerbung eines neuen Sefer Torah. Die erste Vorlesung aus dem Sefrr findet Samstag, den 30. Jänner, um 9 Uhr vor* mittags statt Das Sefer wurde vom H*’siatyner Großrabbiner erworben, der in den letzten Tagen vu dauerndem Aufenthalt nach Erez Israel überiiedelt Ist, Die Arbeit des Keren Ka]emeth Die höchsten Leistungen 1m Monat Dezember 1936. Die beste Gruppe: WIZO S 730.77; der beste Selbstkontingentler: Abisoh M e i 8 e 1 s S 137.60; der beste Spender: Otto K ohn S 160.—; die beste Büchse in Wien: Guttenbejrg & Metzger S 55.—; die beste Büchse in der Provinz: Doktor Bachrach, Bad Gastein S 20.—; die beste Imitasche: Frau Marie Weinberg S 26.40. Tischri-Aktion. (Von folgende® Tempeln und Bethäusern sind weitere Thoraspenden eingegangen: Tempel XVHI S 40.—; Emunas Aves S 20.50. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Rudolf L ö w i n g e r durch Alexander Roth (Nr. 562); Frau Anna Schauer (Nr. 563); NathaD u. Hanni Färber durch Freunde des Diamant-Klubs (Nr. 564); Martin Mamber anläßlich seiner Bar Mizwah (Nr. 565); Georg Atlaß durch „Toheleth Lawan“ (Nr. 566). Versammlung der Delegierten der Wiener Bethäuser für die jüdische Rnßlandhllfe t Am 17. d. fand im Hotel Stefanie die jährliche Delegiertenversammlung der Wiener Tempel- und Bethausvereine für die Peesach- Aktion zugunsten der Juden in Rußland statt. Die Sitzung eröffnete der Vorsitzende Hofrat Dr. S. Fuchs, begrüßte die Anwesenden, unter ihnen den Großrabbiner aus Sadagora, Oberrabbiner Dr. Taglicht, Rabbiner Dr. Rosemann sowie die übrigen Rabbiner und Vertreter von über 70 Bethäusern. Er gedachte in ergreifenden Worten der steten und unermüdlichen Mitarbeit des heimgegangenen Oberrabbiners Dr. Feuchtwang, bei dessen Namensnennung sich die Anwesenden pietätvoll von ihren Sitzen erhoben, begrüßte Herrn Rabbiner S. Fürst und beglückwünschte ihn in herzlichen Worten zu seinem vor kurzem vollendeten 80. Geburtstag. OberrabbiDer Dr. Taglicht hielt hierauf eine Ansprache, betonte, daß man trotz der Not im eigenen Lande sich der Hilfe für unsere Brüder in Rußland nicht verschließen darf Rabbiner S. Fürst richtete einen eindringlichen Ruf an die Erschienenen und an die Juden Wiens, sich der Aktion, die als religiöses Gebot anzusehen ißt, anzuschließen. Rabbiner Habermann sprach im eigenen sowie im Namen des krankheitshalber abwesenden Rabbiners Babad. Dr. Landau, Präsident der Tempelvereine und der konservativen Bethäuser, forderte die Vorstände der Bethäuser auf, in diesem Jahr in noch stärkerem Maße als bisher tätig zu sein. Prof. Dr. Max Eisler richtete als Letzter einen dringenden Appell an die Erschienenen sowie am Erscheinen verhindert gewesenen Bethausvertreter und bat besonders die Rabbiner und Vorsteher der Tempel und Bethäuser, am Freitagabend oder Samstagmorgen durch eine Ansprache auf daß heilige Werk hinzuweisen und die Vertreter der Bethäuser, die Durchführung der Aktion nach Möglichkeit persönlich zu überwachen. * Das Komitte für Rußlandhilfe ersucht diejenigen, die auch heuer ihren Verwandten und Freunden in Rußland Pessach-Sendungen zukommen lassen wollen, das Adressenmaterial wegen des heuer schon am 25. März beginnenden Pessachfestes frühzeitig im Büro für „Rußlandhilfe“. II., Leopoldavaese 26. abzugeben. Zelre w’Hechaluz Hamlsrachl, Wien, II., Praterstraße 60. Freitag, den 22. d., halb 9 Uhr abends, anläßlich Sabbath-Schiraih großer Onegg Sabbat.h. Es spricht Rabbiner M. Zicker über „Die Religionsphilosophie im Lichte des Wochenabschnittes.“ Kantoraler Gesang. Gäste herzlich willkommen! Dienstag, den 26. d., halb 9 Uhr abends, große Chamischah Assar- Feier. Festrede: Rabbiner Dr. Armand Kaminka. Anschließend Sängerkonkurrenz und Vorlesung Adolf Ungers au« eigenen Werken. Kloiner Regiebeitrag! Durchreise eines Sonderzuges mit polnischen Olim nach Erez Israel Da« Wiener Palästinaamt erhielt vom Paläßtinaamte Warschau die Mitteilung, daß Dienstag, den 26. d., ein Sonderzug mit etwa 250 Olim über Wien (Nordbahnhof) zum Einsohiffungshafen Triest reisen wird. Die genaue Ankunftszeit wird dem hiesigen Palästinaamte erst am Montag, den 25. d„ bekannt «ein. Die Durchreisenden werden während ihre« kurzen Aufenthaltes am Nordbahnhof mit einer Jause bewirtet werden. Erster Wiener Jüdischer Turnverein Makkabt Am 14. Jänner fand in der Turnhalle unter Vorsitz des Obmannes Tßidor Horowitz die 39. ordentliche Generalversammlung statt. Nach den eingehenden Berichten der Funktionäre wurde dem Vorstand auf Antrag der Revisoren das Absolutorium erteilt. Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Obmann: Isidor Horowitz; 1. Turnwart: Adolf Schreck; 1. Kassier: Walther Löbl; 1. Schriftführer: Otto Förster. Lebhafter Beifall folgte den Begrüßungennsprachen des Ehrenpräsidenten Hofrat Dr. Ludwig Werner sowie des Herrn Baurat Ing. Deutsch, der in Vertretung des Präsidenten des österreichischen Makkabi- Kreises erschien. Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergase 4, Tel. U 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: A) Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfearbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Nachhilfelehrer und -Lehrerinnen für Mittelschulfächer, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen. B) Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art — darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (Heizungstechniker), Installateuie, Bau- und Maschineningenieure. C) Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Im selben Verein sind derzeit offene Stellen für: Kinderfr&ulein mit und ohne Sprachenkenntnisse für In- und Ausland, Erzieherinnen mit Mittelschulnachhilfe und Fremdsprachen. Gut eingearbeitete Konfektionsnäherinnen (Werkstätten- und Hauspersonal jeder Art, Ausland stellen für deutsche Emigranten. Hasmonea—Ido 2:0 (1:0). Hasmonea konnte sein letztes Spiel der Herbstmeisterschaft gegen Ido glatt gewinnen. Das Spiel wurde von Ido sehr hart geführt, die mit allen Mitteln kämpften, um nur einen Punkt berauszuholen. Hasmonea hatte mit Besetzungsschwierigkeiten zu kämpfen, zumal sie für den ausgezeichneten Stürmer Schipper Ersatz stellen mußte. Nach abwechselnden Angriffen kann Hehler nach «chönem Gesamtangriff in der 23. Minute den ersten Treffer für Hasmonea buchen. Bei diesem Ergebnis bleibt es bis zur Halbzeit. Nach der Pause versuchen die Ido-Loute um jeden Preis den Ausgleich herbeizuführen, aber alle Anstrengungen scheitern an der hervorragend arbeitenden Hintermannschaft Gruber, Grünbaum, Kobn, die mit großem Elan kämpften. In der 37. Minute wird Heislor im Strafraum unfair vom Ball getrennt und den biefür gegebenen Elfer sendet Kohn sicher zum zweiten Treffer ein. Hasmonea steht nun bedeutend verbessert im Mitteltreffen mit 11 Punkten. — Rottenberg, Straußer (Hakoah), Neumann (Makkabi-Proßburg) sind der Hasmonea beigetreten. Jüdischer Hochschulausschuß, IX., Alserstraße 26. Mittwoch, den 27. Jänner 1937, um 20 Uhr, im Chajessaal, IX., Alserstraßo 26, ..Chamischa-Ässar-Foie r“. Konzert J. Segal-Rosenbach (Tenor) Programm: „Erez Israels Aufbau ira Liede.“ Ein Zyklus von ausgewählten neuhobräischen, neu-palästinensischen Kunst- und Volkßliedcm und einen Psalm. (Mit verbindendem Text in deutscher Sprache, — Deklamation der Liedertexto in deutscher Spracho durch mitwirkonden Sprecher.) Sprecher: Ing. Richard Müller. Am Flügel: Lili Riegler. — Regiebeitrag. Statt Karten Ober kantor Josef Feuer ladet alleFreunde und Bekannten zu seiner Trauung mit Fräulein Chanah Schrenzei, welche Freitage 29. Jänner, im Tempel, ll., Leopoldsgasse 29, stattfindet, hollichst ein. tia&eu Sie i 9% 4 schon Ihre Karte für den Vortrag Josef Kasteins im Großen Musikververeinssaal? Die Nachfrage ist, wie zu jedem Kastein-V ortrag, stürmisch. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Karte an einer der Vorverkaufsstellen: Im Büro des Zionistischen Landesverbandes, Wien, L, Marc-Aurel-Straße 5, bei den Bezirkssektionen der WIZO, in der Buchhandlung Rath, der Jüdischen Kunsstelle, der Buchhandlung Lanyi oder der Buchhandlung Mejstrik. Der Vortrag, der das Thema „Palästina — das jüdische Schicksal“ behandelt, findet am 23. Jänner, um 8 Uhr abends, statt. 4 Die Zionistische Sektion und WiZO 8 0 Mariahilj-Neubau gratulieren ihrem Ausgj 4 schußmiigliede Herrn % I Walter Kassern |j herzlichst zu seiner Vermählung. % Wien, im Jänner 1937. iüiMiiiiii.iiiiwiiiiiiM Weg der jüdischen Frau zur Frauenemanzipati an Eine kulturgesichtilche Studie (140 S.). Von Prof. Dr. Bernhard Templer S. A. Verlag Dr. Heinrich Glanz, Wien, 1937.) Der im Sommer 1935 verschiedene Verfasser hat diese geistvolle Studie, die den weitverästelten Fragenkomplex hinsichtlich der Stellung der jüdischen Frau innerhalb der Familie und in ihren Beziehungen zum Staate, in allen Phasen der altjüdiechen Geschichte behandelt, druckfertig hinterlassen; seine Witwe, Frau Betty Templer, hat sie in pietätvollem Gedenken der Öffentlichkeit übergeben. An Hand seines reichen Tatsachenmaterials führt Dr. Templer den Nachweis, daß das Judentum im Gegensatz zu allen anderen Völkern, die die Fra.u als Sklavin behandelten, der Frau vollständige Ebenbürtigkeit zuerkannte; daß dem Judentum unter allen Religion«- und Kulturgemeinechaften die Priorität gebühre in bezug auf die Gleichstellung der Frau mit dem Manne. Professor Templer hat mit großem Fleiß, stellenweise gegen unterschiedliche Vertreter neuzeitlicher judaistischer Wissenschaft scharf polemisierend, bei souveräner Beherrschung der gesamten Materie aus Bibel, Talmud, Midrasch usw. Bausteine von großem Kulturwert zusamraengetragen. E. M. Ben-Chawiw: UamiikadeM 4i Denkt an die jüdische Zukunft i Denkt an die Zukunft eurer Kinder / IlEIIT. for den AIPÜL RIK8AKII ✓/ Ein Lehrbuch der hebräischen Sprache für Fortgeschrittene, Verlag Jos, Schlesinger, 1936 Ben-Chawiw hat nach «einem Lehrbuch „Lerne Hebräisch“ vor kurzem ein Lehrbuch für Fortgeschrittene unter dem Titel „Hamitkadem“ herausgebracht. Das Buch, das im Rahmen der hebräischen Lehrliteratur vollkommen neue Wege geht, überrascht durch die Eigenartigkeit der Methode. Der Verfasser nähert sich bekannten modernen Sprachlehrmothoden, besonders der psychotechniechen Methode Mertners, wobei die der hebräischen Sprache entsprechenden Eigentümlichkeiten entsprechende Berücksichtigung finden. Der zum Erlernen der Sprache notwendige Arbeitsaufwand wird wesentlich verringert. Dem Lernenden vollkommen unbewußt, geschieht die Überführung vom punktierten Text zum unpunktierten, In neuartiger Zusammenstellung enthält das Buch als Anhang eine grammatikalische Übersicht, die trotz ihrer Kürze die wichtigsten Grundbegriffe der hebräischen Grammatik, unbeschwert von allem Regel-Beiwerk, bringt. Im Textteil weoheeln interessante sachliche Artikel und Reden mit humorvollen Geschiehtchen auB dem täglichen Leben, illustriert von dom bekannten Zeichner Uriol Birnbaum. Bar-Awraham. Jüdischer Frauenbund. Samstag, 28. d,* 5 Uhr, Schottenring 25, Vortrag der Frau Esther Mieses: „Über den Woohenabschnitt“, Gäste willkommen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.