Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 613 (22.1.1937)
- Date
- 1937-01-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Freitag, 22. Jänner 1957. — Nr. 613. Oll STIMM! Salt® 5 Sam*“?.’r “s»“""»i=1937 uortras Dr. Josef Kostein, Haifa, Palästina: Kartenbestellung im Zionistischen Landes- DalSclilifi — ■ #|ac lfl#llC#ftfcA C#kl#b Cal verband. l.lMarc-Aurel-Straße 5, Tel. U 22-2-11 1*919511119 CI 9 9 lUQISUlC dUllllldal Die Judenzähler Die „Reichspost“ druckt eine Zim/m/menstollung ab, diu die „bekannte“ Pariser Zeitschrift „Gringoire“ (die außer den Professionsantisemiten niemand liest) angefertigt hat, tim die Verjudivng der französischen Regierung zu beweisen. Der Verfasser heißt Berand und er stellt die folgende Liste auf: Ministerpräsidium; Kabinett des Ministerpräsidenten: A. Biumel, Jude; Julius Moch, Jude; Ileilbronner, Jude; Griinebaum-Balin, Jude; R. Hug, Judo; Frau Picard-Mooh, Jüdin; Madeleine Osmin, Jüdin. — Unterstaatssekretariat; Kabinett: Mumber, Jude. — Staa'tsministerium; Kabinett: J. Schüler, Jude. — Justizministerium; Kabinett: Weil, Jude; Pierre Rodrigues, Jude. — Ministerium des Innern; Kabinett: Bechoff, Jude; Salomon, Jude; Cahen-'Salvader, Jude. — Finanzministerium; Kabinett: Weil Rayml, Jude. — Unterrichtsministerium; Kabinett: Marceil Abraham, Jude; J. Moerer, Jude; E. WeMhof, Jude; Adrienne Weil, Jüdin; S. Chaskin, Jüdin. — Handelsministerium; Kabinett: ,J. Ca.hen-Salvader, Jude. — Ministerium für Handelsschiffahrt; Kabinett: Gregh, Jude. — Landwirtschaftsministerium; Kabinett: R. Lyon, Jude; R. Kiefe, Jude; R. Weil, Jude. — Arbeitsministerium; Kabinett: J. F. Dreyfuß, Jude. — Postministerium; Kabinett: Didkowsky, Jude; H. Grimm, Jude. — Gesnndheitsministerium; Kabinett: Hazemann, Jude; A. Rozier, Jude; Wüster, Jude. — Ministerium für körperliche Erziehung; Kabinett: Endlitz, Jude. Um diese massenhafte Vertretung des jüdischen Elementes in den Präsidialkanzleien der französischen Ministerien richtig zu bewerten, muß man sich, schreibt die „Reichsipost“ dazu, vergleichsweise gegenwärtig halten, daß die Juden nur zwei Prozent der Bevölkerung Frankreichs bilden. Wir glauben dagegen, daß eine richtige Bewertung nur dann möglich wäre, wenn auch die Namen und die Anzahl der Nichtjuden in der hohen Beamtenschaft ange- . geben würden. Wobei auch noch zu prüfen wäre, 1. ob die Angaben des „Gringoire“ wahr sind, und 2. ob die dort Genannten Juden sind. Wenn das alles stimmen sollte, würde es ja auch noch nichts anderes beweisen, als daß die Vorgesetzten dieser angeblich jüdischen Beamten sie für qualifiziert halten, um solche Stellen zu bekleiden. Es sind 32 Namen genannt. Die Zahl der Hoheitsbeamten in Frankreich dürfte etwa eine halbe Million Menschen betragen. Der Prozentsatz der Juden erreicht demnach nicht einmal die zwei Prozent ihres Bevölkerungssatzes. Es ist immer nützlich, mit solchen Dingern zu operieren. Daß diese jüdischen Beamten — immer vorausgestzt, daß sie wirklich existieren — irgendwie ihre Pflicht vernachlässigen oder Frankreich schädigen, würde auch die „Reichspost“ nicht so ohne weiteres behaupten. Zufällig aber ist uns bekannt, daß in den „betontnationalen“ Kreisen Österreichs gegenwärtig eine Liste zirkuliert, die sich mit der Anzahl der Cevauer in der österreichischen Verwaltungsbeamtensehaft beschäftigt. Sieht die „Reichspost“, daß böses Beispiel gute Sitten verdirbt? sehen gegen diese Berufe. Aber schon beim Ärzte- und Advokatenstand dürfte diese Erklärung kaum zureichen. Neuartig ist auch die Konfrontierung des deutschen Nationalismus, der einem rassischen Unsicherheitsgofühl entspringen soll, mit dem jüdischen selbstverständlichen Rassenbewußtsein, das gerade darum vernachlässigt werden darf. Die Rassenversohiedenheit hindert den Autor allerdings nicht, die Juden trotz aller verschmähten Liebe doch als einen Bestandteil derselben deutschen Nation zu reklamieren, die jetzt nach seiner Auffassung mit dem Nationalsozialismus selbstmörderisch Hand an sich legt- Daß aus dieser Gesinnung heraus der Zionismus abgelehnt wird, ist selbstverständlich. Nur erhebt sich die Frage, welchem Zweck solche Bücher dienen sollen? Polemik mit den Nazis, Apologetik gegenüber der übrigen nichtjüdischen Welt? Oder Aufrichtung des jüdischen Selbstgefühls, das doch dann nichts anderes wäre als eine Reaktion auf die höhnisch und grausam abgelehnte Liebe zum deutschen Volk. Möglicherweise tut es seine Wirkung als weltliches Trost- und Erbauungsbuch für alle jene, die in Abwehr und Anklage stehen bleiben. Positives, Wegweisendes bringt dieses literarisch hochstehende Buch nicht, denn die Front ist ganz dem Deutschtum und dem deutschen Volk zugekchrt. Vielleicht hätten solche Veröffentlichungen hohen Wert, wenn sie in dünnen Broschüren um einen niedrigen Preis in zehntausenden oder hunderttausenden Exemplaren zu Aufklärungszwecken verbreitet würden als ein Versuch, der unermüdlichen und skrupellos verlogenen antisemitischen Hetzpropaganda entgegenzuwirken. Vielleicht.... w. stein. Restaurant Billet Bestrenommierte Küche Reichhaltige Menüs a S 1a90 u. 2'60 ll.lHammerpurgstargasse3 (nächst Salztorbrücke) Anton van Miller: Juden und Deutsche (Soziologisch© Verlagsanstalt, Ges. m. b. H.) Wenn dem Vernehmen nach die erste Auflage dieses Buches bereits vollkommen ausverkauft ist, so kann man dieses Intoresso durchaus Vorstehern Wohl noch niemals ist mit der Judenpolitik des Nationalsozialismus so ausführlich und so tatsachonkundig abgerechnet worden. Der Verfasser beherrscht das Material bis ins Detail, wio or auch die jüdische Situation in den östlichen Nachbarländern Deutschlands, vor allem in Österreich und in der Tschechoslowakei, kennt. Vielumstrittene Erscheinungen sucht er in selbständiger und origineller Weise zu deuten. So erklärt er dio Überflutung mancher Berufe durch dio Juden, wie etwa Bankwesen und Journalismus, durch die Abneigung; der Deut¬ In Qualität unerreicht und darum vom jüdischen Publikum seit vielen Jahren bevorzugt sind Srhmidl-Mazzoth und alle anderen Schmidl-Produkte, wie Mazzoth-Grieß und Farvel. Schmidl-Mazzoth werden aus feinstem Mehl hergestellt, sie sind das Beite vom Guten. Streng orthodoxe Aufsicht ran a«n omnn spv» mn sorgt für peinliche Einhaltung der Kaschruth- Vorschriften. Mitteilungen der Isr. Kultusgemeinde Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 22. d. werden bei den um 4 Uhr 30 beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: HI., Untere Viaduktgasse 13: Rabb. Doktor K. Kupfer — V., Siebenbrunnengasse la: Rabb. Dr. M. G. Mehrer — VI., Schmalzhofgasse 3: Rabb. Dr. J. Drobinsky — VIII., Neudeggergasso 12: Ra.bb. Dr. M. Bauer — IX., Müllnergasse 21: Rabb. Dr. A. Z. Schwarz — X., Humboldtgasse 27: Rabb. Dr. A. Weiner — XV., Turnergasse 22: Rabb. Doz. Dr. H. J. Zimmels — XVI., Hubergasse 8: Rabb. Doktor J. M. Bach — XIX, Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter — XX., Kluckygasse 11: Rabb. Dr. B. Murmelsbein — XXT., Holzmeistergasse 12: Rabb Dr. M. Rosenmann. Samstag, den 23. d., beim Vormittagsgottesdienste Schrifterklärung: XX., Kluckygasse Nr. 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Israelische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst und Vorfeier des „Chamischo-Ossor-Festes“ für Volks-, Haupt- und Mittelschüler(innen): Samstag, den 23. d., um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bozirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im 2., 9. und 20. Bezirk: Samstag, den 23. d., uni K5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter- Tompel, II., Tempelgasso 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Kundmachung betreffend den Ankauf von Mazzoth. Das Rabbinat macht darauf aufmerksam, daß dio Bereitung von einwandfreien koscheren Mazzoth und Mazzothprodukten, angefangen von der Beschaffung des Meliles bis zur Fertigstellung, große und schwierige rituollo Anforderungen stellt, dio eine besonders Strenge Aufsicht erforderlich macht. Dahor kann das Rabbinat für Mazzotherzougnisse, welch© vom Auslande oingoführt werden, keine Verantwortung dafür übernehmen, daß dieselben tatsächlich den rituellon Anforderungen entsprochen. Überdies wird darauf verwiesen, daß von dem Erlös eines jeden Kilogramm inländischer Mazzoth, das verkauft wird, ein gewisser Prozentsatz unseren armen notleidenden Glaubensgenossen zugute kommt, so daß jeder Käufer gleichzeitig np*l¥ gibt. Das Rabbinat fühlt sich dadurch veranlaßt, dem auf koschere Mazzoth und Mazzothprodukte reflektierenden Publikum zu empfehlen, seinen Mazzothbedarf bei den unter Aufsicht des Rabbinates stehenden Mazzothfabriken, und zwar: Nathan B r o d e t z k y, II., Leopoldsgasse 43, Hermann Strum, n., Rotensterngasse 11, Moritz Vortrefflich, II., Obere Augarten Straße 52, zu decken. Es ward gleichzeitig darauf hingewiesen, daß von den Mazzoth der obigen Firmen bereits nSn (Challah) genommen ist. Das Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Jüdisch-akademische Juristen verein veranstaltet ab Montag, den 25. Jänner, allwöchentlich um 8 Uhr abends Heim- und Vortragsabende. Ort: Heim der WIZO, I., Schottenring 25. Die Sekretariats- und Bibliotheksstunden finden nach wie vor am Dienstag von 7 bis 8 Uhr. im Heime der „Judäa“, Alserbachstraße 26, statt. Bei allen Veranstaltungen Gäste willkommen! Histadruth Ivrith. Samstag, den 23. Jänner, V>8 Uhr abends, spricht im Vortragssaale des Cafö „Central“, II., Taborstraße 8, Dr. Joachim- Chaim Grau, Dozent der hebräischen Universität in Jerusalem, über: „Hachaim Maruchaniim beeretz Israel“. Kein Konsum! Vorher, um Ml Uhr abends: Bibelseminar (Dr. Schächter). %& Uhr abends: Literaturseminar (Auerbach). — Chamischa Assar-Feier der „Histadruth Ivrith“ findet am Samstag, den 30. Jänner, 8 Uhr abends, im Festsaal des Cafö Continental, II., Taborstraße 8, mit folgendem Programm statt: Festrede: Präsident Dr. D. Rotblum; Gesang: Hilde Dulitzkaja; Violinkonzert: Kurt Fuchsgelb; Rezitation: Mario Mann; Gesang: J. Segal-Rosenbach. Regiebeitrag. Todesfälle. Kuho Anton (61), Kollmann Moriz (78), Fischer Natalie (90), Singer Rosa (56), Dohan Josef (65), Huppert Leopold (84), Morway Hennin© (88), Knol] Leon (65), Brunner Adelheid (73), Silberstein Sarah (75), Bergner Wilhelmino (55), Eisinger Karolin© (70;, llotter Marianne (51), Woindling Joachim (75), Eckstein Rosa (80), Fuchs Laura (83), Waroureieli Perl (79), Schwarz Cäcilio (72), Klinonberger Leo (70), Schwarz Johanna (81), Jasses Regino (77), Horowitz Chawa (78), . Grabkowitz Alexander (73), Kormisch Max (75), Fürst Viktor (68), Hauser Samuel (67), Hoeniger Rudolf (73), Mattersdorf Ernestine (67), Czecher Edmund (22), Schweiger Minna (81), Mendelsohn Marhim Gittel (75), Kraftenherz Charlotte (75), Waldmann Edith (26), Riesenfeld Ludwig (691, Guttmann Katharina (79), Kirschen Fischl (78), Maibaum Emilie (69). Viktor Zuckerkandl: Die Weltgemeinschaft der Juden (Verlag „Die Liga“, Zürich.) Man könnte dieses unscheinbare Buch mit seinem wenig anschaulichen Titel und seinem unschönen Titelbild schon dehsa.lb rasch abtun, weil es eine scharfe Kritik am Zionismus enthält und seine Grundidee sogar die ideologische und materielle Unzulänglichkeit des Zionismus zur Voraussetzung hat. Aber man täte dann der außerordentlich geistreichen Schrift unrecht und brächte sich selbst um die wertvolle Möglichkeit, das jüdische Schicksal in einer neuartigen und durchaus fruchtbaren Perspektive zu sehen. Ausgangspunkt des Buches ist die These, die der geistesverwandte Erich Kahler in seiner Schrift „Israel unter den Völkern“ aufgestellt hat, daß die Juden einen Stamm bilden. Sie seien daher — nach Zuckerkandl — durch ein Band miteinander verknüpft, das neben den sonstigen Bindungen wie „privatem Lebenskreis, Arbeitsgemeinschaft, Volksgemeinschaft, Glaubensgemeinschaft, Kulturgemeinschaft, Menschheit&gemeinschaft“ besteht und wirksam ist. Diese jüdische Stammesgemeinschaft ist dem Judentum durch die Kampfansage des Nationalsozialismus, vor allem durch die Boykotterklräung vom 1. April 1933, wieder bewußt geworden. Die dadurch geschaffene jüdische Situation verlangt aber weder die Wiedererweckung des längst erstarrten jüdischen Rituals, noch eine grundlegende Strukturänderung, wie sie der Zionismus anstrebt, noch eine nationale Minderheitspolitik. Vielmehr hat die jüdische Stammesgemeinschaft ihre politischen, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Positionei in der Welt zu halten und sich lediglich eine Repräsentanz zu geben. Diese ist aber nicht nur politisch als Lenkung des äußeren Schicksals gedacht, sondern als ein „Jasagen zu ihrer Natur“, d. i. als Bekenntnis zum lebendigen Judentum. Was Zuckerkandl als Konsequenzen aus dieser physischen und geistigen Bindung des Einzelnen an die Gemeinschaft vorschlägt, ist klug und von hohem Ethos getragen. Es ist darum auch zwecklos, gegen Einzelheiten zu polemisieren, aber es geht diesem Aufruf jener unwiderstehliche von alogischem Pathos erfüllte Schwung ab, der allein zu wirken und die Bewegung zu schaffen vermag, die der Autor wohl erwartet. w. stein. Onegg Sabbath der Kinder Eine der rührigsten Wiener zionistischen Gruppen ist, die WIZO Prater. Zu ihren schönsten Schöpfungen gehört der Kindergarten und die hebräische Schule. Um diese Institutionen haben sich Frau Dr. Frey, Frau Aschkenazy und Professor Weinstein große Verdienste erworben. Jeden Saraßtag versammeln sich im geräumigen Sektionsheim in der Stuwerstraße die Kinder beider Schulen mit ihren Eltern zum Onegg Sabbath. Es wird den Kindern in leicht faßlicher Weise der Inhalt des Wochenabschnittes vermRtelt, sie hören fesselnde Erzählungen, dann treten die kleinen Künstler selbst auf das Podium: Sie singen hebräische, deutsche und jiddische Lieder, sie rezitieren Verse und tanzen. Es ist rührend, wie die Kleinen sich anstrengen, mit welchem heiligen Ernst sie an die Sache gehen. Es sind unter ihnen einige wirklich beachtenswerte Talente. Doch das Wesentliche dieser Veranstaltungen ist ihr jüdisch-erzieherischer Zweck, und der wird, das kann man der Sektion, Frau Frey und Frau Aschkenazy bestätigen, in der von ihnen gewählten Form' dieser Veranstaltungen sicher voll erreicht. Oscar Strauß von RKO-Radio nach Hollywood verpflichtet. Anläßlich des Wiener Besuches des amerikanischen Filmproduzenten Sol Lesser, kam ein Vertrag zwischen der RKO-Radio-Films und Oscar Strauß zustande. Oscar Strauß wurde für zwei Filme nach Hollywood verpflichtet, für die er die gesamte Musik schreiben wird. In beiden Filmen wird der achtjährige Bobby Breeu, das neuoutdeekte amerikanische Filrawunderkind, die Hauptrolle spiolen. Es steht bereits fest, daß auf eine persönliche Anregung von Oscar Strauß hin der erste d’eser Filme in österreichischem Milieu spielen wird. Sascha Flderer gab kürzlich einen Liederabend, der dem Künstler neue große Erfolge brachte. Neue hebräische Lieder von Bialik, Avigdor-Hameiri wechselten im Programm mit deutschen Songs von Kästner und jiddischen Volksliedern.