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Die Stimme · 1937-01-19 · Heft 612 (19.1.1937) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 612 (19.1.1937)
Date
1937-01-19
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Wien, Dienstag. 19. Jänner 1937. — Nr. 612. OIE STIMME Salt« £ WUmv Haspet- UrtdUc Man hat sich in Wien viel amüsiert, aber au oh viel geärgert über die Affäre des Schauspielers Leo Reuß alias Kasper Brandhofer, der sich unter Aufbietung von viel Schlauheit und Energio vom Juden zum bodenständigen Salzburger gewandelt hat. Dieser Leo Reuß war einmal ein anerkannter und beliebter Schauspieler in Berlin. Von dort mußte er weg, als der Nationalsozialismus zur Herrschaft kam. Er versuchte, auf einer Wiener Bühne wieder zu einer Rolle zu kommen, doch war inzwischen auch hier der Großmutterkomplex eingerissen. Auf Angebote an verschiedene Theater (so ans Josefstädter-Theater) bekam er überhaupt keine Antwort, Da zog sich der Mann nach Salzburg zurück, färbte sein dunkles Haar blond und eines Tages erschien er als ur-ur-bodenständiges Talent, direkt aus den Alpen herausgewachsen, wieder in Wien. Inzwischen hatte er auch in Salzburg die Bekanntschaft Reinhardts gemacht. Der Jude aus Berlin hieß jetzt, seiner Blondheit entsprechend, auf salzburgisoh Kasper Brandhofer. Er stellte sich hundertprozentig bodenständig und konnte auf einmal nicht einmal mehr mit Gabel und Messer essen. Er hatte mit seiner Wandlung sensationellen Erfolg. So was braucht man! So was ist heute ein sicherer Erfolg und füllt die Kassen! Und eines Tage<s trat das völlig ungelernte, elementare Talent aus den Salzburger Beugen auf die Josefstädter Bühne. Aber die Sache" kaum auf. Brandhofer wurde erkannt, Brandhofer wurde als Leo Reuß entlarvt. Es war keine kleine Verlegenheit für seinen Direktor. Was fängt man jetzt mit dem Mann an, wie kommt man um die Blamage herum? Blamiert waren Reinhardt und Direktor Lothar, blamiert war aber vor allem der Antisemitismus und das Großmuttersystem. Konnte man Kaspar Brandhofer, nachdem er wieder Leo Reuß geworden war, schlankweg von der Bühne verjagen, konnte man ihm das bewunderte Talent auf einmal wieder absprechen? Leo Reuß war schließlich, wenn man sich’s richtig überlegte, ein noch größeres Talent als Kasper Brandhofer. Denn Leo Reuß hatte eine großartige schauspielerische Leistung nicht nur auf der Bühne, sondern im täglichen Leben vollbracht, er hatte sich nicht nur eine oder zwei Stunden lang auf eine Rolle zu konzentrieren gehabt, sondern er hatte von früh bis abends zu spielen, er hatte vor kritischen Augen zu spielen. Er durfte das, was er war, nur dann sein, wenn er ganz allein war. ... Doch der Antisemitismus ist nicht zimperlich, der Antisemitismus schämt sich nicht. Kasper Brand hofer-Reuß verschwindet doch wieder in der Versenkung. Das Stück, in dem er seine ersten großen bodenständigen Erfolge gefeiert hatte, wurde einfach abgesetzt, eine neue Rolle bekam er nicht und von dem Vertrag, den ihm das Burgtheater angeboten hatte, ist natürlich auch keine Rede mehr. Aber auch die bloße Anwesenheit des Mahners an den antisemitischen Widersinn ist lästig. Leo Reuß wird, wie wir hören, aus Österreich ausgewiesen. Bei dieser Gelegenheit hat man das erfahren, was nun eigentlich der Gipfelpunkt dieser Groteske, dieses wirklich unglaublichen Wiener Kasper-Theaters ist: Leo Reuß ist nicht einmal, wie man früher gemeint hatte, wenigstens österreichischer Jude. — Er ist Pole. Ein echter, richtiger Poliscber... Aber wir sind sicher, der Antisemitismus schämt sich auch jetzt noch nicht. b. h. Hubermans Abschiedsgruß Bronislaw Huberman veröffentlichte am Tage «einer Abreise in der palästinensischen Presse einen Abschiedsbrief, in dem es u. a. heißt: „Vor meiner Abreise von Palästina halte ich es für meine Pflicht, der Öffentlichkeit zu sagen, wie teuer mir die letzten Wochen waren. Sie haben mir auf ihren Fittichen die Verwirklichung meines Traumes gebracht. Das palästinensische Symphonieorchester hat seine Tätigkeit im Lichte einer so erhabenen Persönlichkeit aufg'mommen: Maestro T o s c a n i n i ist zu uns gekommen und hat mit dem Zauber seines Dirigentenstabes unsere zukünftige Tätigkeit umweht. Maestro Toscanini hat den Beschluß gefaßt, im November zu uns zurückzu kehren, und das ist ein Ehrengeschenk nicht nur für das Orchester, sondern auch für den ganzen Jischuw. Jeder von uns darf darauf stolz sein, daß er durch seine erhabene Begeisterung zu dem glänzenden Erfolge des Orchesters beigetragen hat, die Mitarbeit des größten Dirigenten der Ministes* a. D. Czermak empfiehlt eine antisemitische Broschüre Im „Börsenblatt für den deutschen Buchhandel“ wird soeben eine neue antisemitische Broschüre unter dem Titel „Die jüdische Weltherrschaft, dargestellt von Benjamin Disraeli, mit einem Geleitwort von Minister a. D. Doktor Emmerich Czermak“ angekündigt. In dieser Broschüre wird der angebliche Beweis geführt, wie der jüdische Ministerpräsident Englands mit verblüffendem Freimut die jüdische Weltherrschaft schildert. „Kein Deutscher sollte versäumen“, heißt es in dieser Ankündigung, „von dieser reichen Quelle jüdischer Enthüllungen Kenntnis zu nehmen.“ Ksreditorenverhand auf arischer Grundlage Der in Wien gegründete „Deutsche Kreditorenverband“ verschickt Prospekte, in denen „auf arischer Grundlage“ alle Vorteile den Mitgliedern angeboten werden und in denen der Verband eich zur Abgabe von eigenen Bezugsquellen erbötig macht. (JTA.) Überprüfung der Helmatschelue Das antisemitische „Wiener Montagsblatt“ bringt, eine Notiz über einige Vorkommnisse aus dem Gerichtesaal unter dem Titel „Tarnopoler Geschäftspraktiken in Wien“ und verlangt die Überprüfung der Heimatecheine der „Eindringlinge aus dem Osten“ und deren Ausbürgerung. (JTA.) Jüdische Studenten aus Südafrika in Wien In Wien weilte mit einer Reisegesellschaft von Studenten aus Südafrika auch eine Gruppe jüdischer Studenten aus Johannisburg, Natal und Kapstadt. Anläßlich ihres Besuches wurden sie von der Jüdischen Kultusgemeinde empfangen, wobei ihnen alle Institutionen der Kultusgemeinde, dae Museum, die Schulen, Fürsorgeeinrichtungen und dergleichen gezeigt wurde. Ein Teil dieser Reisegesellschaft besuchte auch Deutschland, wobei jedoch die jüdischen Teilnehmer einen Besuch in Deutschland, der im Reiseprogramm vorgesehen war, abgelehnt haben. (JTA.) E. Finlay-Freuiidlich, Professor der Astronomie in Prag Prag, 14. Jänner. (JTA.) Das Amtsblatt teilt'mit, daß der Präsident der Republik den Professor Erwin Finlay-Freundlieh aus Istanbul als ordentlichen Professor für Astronomie und Naturwissenschaften an die Deuteehe Universität nach Prag berufen Welt auch für die Zukunft zu erreichen. Hindurch hat mir der Jischuw den größten Lohn, den ich mir nur wünschen konnte, gewährt und mir die Möglichkeit gegeben, meine Bemühungen für die weitere Entwicklung des palästinensischen Orchesters fortzusetzen. Zu meinem Bedauern ist der Augenblick gekommen, in dem ich das Land verlassen muß, um meinen künstlerischen Verpfiieb-’ tungen in anderen Teilen der Welt nachzukommen und weitere Freunde für mein Lieblingskind, das palästinensische Symphonieorchester, zu finden. Für die Zeit meiner Abwesenheit lasse ich mein Werk der palästinensischen Öffentlichkeit zurück in der Überzeugung und im Vertrauen, daß sie es hüten, nicht vernachlässigen und nicht ohne Hilfe und Schutz lassen wird. Mit dem Ausdruck meines Dankes nehme ich von allen Abschied und sehe schon jetzt sehnsüchtig dem Tage meiner Rückkehr entgegen, die n o c h i n d i e s e m Jahr erfolgen wird.“ habe. Professor Freundlich war in Berlin Assistent Einsteins und Direktor des „Einstein-Turmes“ in Potsdam. Italienische Auszeichnung für den JTA-Berichterstatter in Born Rom, 14. Jänner. (JTA.) Im Palazzo Chlgl fand die feierliche Übergabe der Ordensinsignien an den mit dem Großorden eines Ritters der italienischen Krone ausgezeichneten Journalisten David K1 e i n 1 e r e r statt. Kleinlerer, einst langjähriger Privatsekretär des großen italienisch-jüdischen Staatsmannes Luigi Luzatti, ist seit fünfzehn Jahren Berichterstatter der Jüdischen Telegraphen-Agentur in Rom. 2tUetM^üUeuH^ dev Muef* P.uvim-Opec Die Purim-Spiele waren im Mittelalter das einzige dramatische Betätigungsfeld der Judenheit, sie sind auch die Keimzelle des modernen jüdischen Theaters und Dramas. Das Libretto zur neuen Purim-Oper — erstes Werk dieses Genres! — die im nächsten Monat zur Uraufführung gelangen wird, ist von seinem Verfasser Alfred W e r n e r der Megilla nachgeformt worden und gibt in klassischen, gereimten Versen den berühmten Vorfall am Königshofe zu Susa wieder. In vier Bildern mit Prolog und Epilog rollt diie Geschichte um Esther, Mardochai, Ahasveros und Haman vor uns ab, deren symbolischer Gehalt heute so aktuell ist wie je. Die Musik zu dem Spiel, das zwischen Tragik und toller -Heiterkeit die göttliche Fügung erkennen läßt, hat Ignatz Waghalter, ehemals Leiter des Opernhauses in Charlottenburg, der bekannte Komponist der Oper „M a n d r a g o 1 a“ und vieler anderer erfolgreicher dramatischer Werke, geschrieben. Waghalter, der aus dem Osten stammt und in einer Autobiographie „V o m Ghetto in die Freiheit“ sein interessantes Musikerleben beschrieben hat, suchte durch die Musik die Charaktere der Personen darzustellen und möglichst lebendig zu gestalten. Man darf sein Werk als eine Bereicherung der jüdischen musikdramatischen Literatur ansehen. Allen Vereinigungen, die ihre Purim- Feiern originell und wirksam gestalten wollen, sei dieses Werk, das eine Stunde Aufführungsdauer hat, empfohlen. Auskünfte erteilt der Komponist (B 55-6-58). Der Pester Kultusvorsteher vernadert die Zionisten Alfred -Werner - Abend Die Literarische Sektion der Jüdischen Kulturstelle veranstaltet am Sonntag, den 24- Jänner in ihrem Vortragssaal (I., Franz- .1 osefs-Kai 8) einen Alrrod-Werner- A b e n d. Aus neuen Arbeiten (Lyrik, Szenen aus dem Purim-Spiel des Dicht» rßj lesen Alice Koch und Martin Miller (Jtidißchos Kulturtheater); die einleitenden Worte spricht Dr. II. Walther B e a m t. Beginn 18 Uhr. Karton (ab 50 g) täglich in der Kulturstelle erhältlich. Der Akademische Verein jüdischer Mediziner, Wien, IX., Alsorstraße 26, Tel. A 25-2-28, veranstaltet am 7. Fcbtuar unter dem Protektorate des Reklois Prof Dr. Leopold Arzt, des Dekans Prof. Dr \V1 heim Kerl, einen Repräsentationsball im Schwarzenberg- Casino. Karten im Vereinslokal täglich von 2 bis 3 Uhi, in der Mensa aoademica judaica, IX., Lazarettgasse 6, und im Hochschulausschuß täglich (außer Samstag) von 1 bis 8 Uhr. Budapest, 14. Jänner. (JTA.) Die Repräsentanz der Pester Israelitischen Religionsgemeinde hielt Sonntag vormittags unter Vorsitz ihres Präsidenten Hof rate Samuel Stern ihre ordentliche Jahresgeneralversammlung ab. Präsident Stern skizzierte die innere Lage der Glaubensgemeinschaft und gab dem Vertrauen Ausdruck, daß sich keine Ursache zur Befürchtung einer Entartung der Situation nach ausländischen Vorbildern ergeben werde. Er betonte, daß die Führer der Konfession nichts unversucht lassen, um die Gleichheitder Staat, sbürgetlichen Rechte, sowie Arbeitsfreiheit des heimischen Judentums zu sichern. An dem Kampf gegen den Bolschewismus nehme das ungarische Judentum mjt al’en seinen Kräften teil. Der Präsident verwahrte sich dann gegen die .rechtsextremistischen Übergriffe, die Gehässigkeit gegen das Judentum verbreiten. Im weiteren Verlaufe seines Exposes protestierte der Präsident gegen die Agitation der ungarländischen Zionisten, die geeignet sei, jene Bestrebungen zu fördern, die das heimische Judentum vom Körper der Nation abzusondern trachten. Die Glieder de» heimischen Judentums betrachten sich als ungarische Staatsbürger jüdischen Glaubens. Sie blicken auf Palästina mit der Ehrfurcht vor den religiösen Traditionen und wünschen auch, das Palästina- Aufbauwerk im Interesse der dorthin auswandern wollenden heimischen Glaubensbriider fortzusetzen. Deshalb übernehmen jetzt die offiziellen Führer des ungarischen Judentums die Leitung der Palästina-Arbeit und rufen einen neuen Verein ins Leben, der zur Unterstützung der Interessen der ungarländischen Glaubensgenossen sich in das Paläsjana-Werk einscbalten wird. Lesen und nehmen Sie teil an der Preisfrage im Wiener Montagblatt Wie sind Sie zu ihrem Posten gekommen? iiiiiiiiiiiiiiimiimiiiiinimiiiiiiiiiiiimiiimmmiiiimnimiiiniiiiiiiiiniiii'iMmimmiiiiiiiiiiiiuiiiiin Jüdische Künstlerspiele II.j Praterstraße 34 Donnerstag, den 21. Jänner, wird in Abänderung des Programms „D e r R ad i o s ä n g o r“ (für die WIZO II) gespielt. Freitag geht die große Gesangsoperette „Sein letzter Gesang“ in Szene mit David S'eidermann in einer gesanglichen Glanzrolle. Jüdische Kulturstelle I., Kai 3, R 28-2-36. Jeder Jude zahlt als Stammitglied der Jüdischen Kulturstelle nur S 1.50 jährlich. Die Leihbücherei (Jüdische Volkshochschulbücherei) verleiht ‘Neuerscheinungen und Judaica gegen geringe Gebühren. Kunststelle: Neuanmeldungen ganztägig. Ermäßigte Karten für sämtliche Privat-, Bundestheater und Konzerte. Jüdische Volkshochschule: Hebräisch- und Englisch-Kuree. Vorträge. Jüdisches Kulturtheater: Täglich, 20 Uhr, Scholem Alpjchems Komödie „Schwer zu sein ein Jud‘deutsch von Jakob Rosenthal, Regie: E. Jubal. Sonn- und Feiertags Nachmittagsvorstellung, Yti Uhr, „Die Grenze“. FILME _ —wwwwaaa—n——awsi^Bcapa—niii tHBMWirafBW Filme ohne Arier-Paragraph Romeo und Julia. — Erbfeind der Menschheit — Die Matrosen kommen. — Der letzte Gangster. — Meuterei auf der Bounty. — Ein schwerer Junge. — Die Wüstenlegion. — Wenn du nur kochen könntest. — Blutiges Geld. — Eifersucht. — Sie und der Kammerdiener. — Der letzte Mohikaner. — Gehetzt. — Karriere. — Revolver oder Roulette. — Hasard. — Der Dickschädel. — Rembrandu — Herr Sherlok und Frau Holmes. — Der wandernde Tod. — Ehe ohne Hochzeit — Gefährliche Liebe. — Skandal in der Oper. — Lustig ist das Zigeunerleben. — Das Dreieck. —■ Dodsworth. — Shirley ahoi. - Mordkommission. — San Franzisko. — Menschenjagd. — Der Garten Allahs. — Anthone Adverse. — Vornehm und gefährlich. — Ein amerikanisches Duell. — Der Bajazzo. — 1000 und 1 Affäre. — Die Krönoff* Juwelen. Fiesta in Mexiko. Eine Nacht auf einer mexikanischen Hacienda. Lampions zwischen Palmen. Wilde Tangomusik mit exotischen Gitarrenrhythmen. Und über allem-der wunderbare Bariton von Lawrence Tibbett. Das ist einer der vielen mitreißenden Höhepunkte in dem ersten Hollywood-Film des bekannten Wiener Regisseurs Dr. Otto Ludwig Preminger, der demnächst in Wien zu sehen sein wird. „Amlgo“, ein musikalisches Lustspiel, das uns vom strahlenden Broadway in die mexikanische Wildnis führt, gelangt ab 22. Jänner im Rotenturm-Kino zur Uraufführung. Rouben Mamoulian inszenierte „Lustigen Desperado“. Rouben Mamoulian, der in U. S. A. aufgewachsene Armenier, ist einer der interessantesten Regisseure Hollywoods. Er zeichnet sich dadurch aus, daß er selbst die extremsten Filme zu gestalten vermag. Seine letzte Regieaufgabe ist „Der lustige Desperado“, in den Gestalten, in der Handlung und in der gesamten Durchführung ein Lustspiel, das alle Register des Humors aufzieht. Premiere demnächst. Die kanadischen Fünflinge auf der Leinwand. „Fünflinge geboren!“ (Das große Weltwunder), eine Produktion der 20th Century Fox, ißt der erste abendfüllende Spielfilm mit den kanadischen Fünflingen, die erst kürzlich zweieinhalb Jahve alt geworden sind und deren Lebensgeschichte hier, mit Humor und rührenden Episoden vermischt, erzählt wird. Robert Taylor zwischen zwei Feuern. In dem neuen Metro-Goldwyn-Mayer-Film „So gut wdo verheiratet“, welcher kommende Woche im Elite- und Opern-Kino erscheint, spielt Robert Taylor r Kollo eines jungen Mannes, welcher zwischen w ei Feuern, das heißt, zwischen zwei schüno Frauen gerät und sich keineswegs darüber klar ist, von welchem der beiden Feuer er sich verbrennen lassen will. „Fury“ — ein Fritz Lang-Film. Unter dem Titel „Fury“ erscheint demnächst in Wien ein Filmwerk, welches sich an das Problem herauwagt, daß auch heute noch alljährlich in den Vereinigten Staaten Dutzende von Menschen von ihren Mitbürgern erschlagen, gesteinigt oder verbrannt werden, ohne daß die Schuldigen je zur Rechenschaft gezogen würden. Die Hauptrollen dieser packenden Schilderung Spielen Spencer Tracy und Sylvia Sidney.

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