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Die Stimme · 1936-12-31 · Heft 607 (31.12.1936) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 607 (31.12.1936)
Date
1936-12-31
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 607 — Wien, Donnerstag, 31. Dez. 1036. DIB STIMM« Balte 7 Das zweite Konzert Tel-Aviv, 27. DezembeT (Palcor). Das zweite Konzert des Symphonieorchesters unter Toscanini fand heute abends unter den Auspizien der Hfetadruth statt. Der Saal war von einem begeisterten Publikum, das in seiner Mehrzahl aus Arbeitern zusammengesetzt, war, bis auf den letzten Stehplatz gefüllt; Hunderte trotzten Wind und Regen, um draußen zu lauschen. Der Leiter des Kultur-Ausschusses der Hisfadruth, Fried mann, hielt eine Begrüßungsansprache an Toscanini, in der eT ausführte, daß vor zweitausend Jahren die erste Begegnung Roms mit Judäa mit dem Faül der letzteren endete; jetzt aber, da Judäa wieder aufersteht, begegne sie dem Manne von Rom als Weltbürger. Die Juden von Palästina seien überzeugt, daß der Mann, der die Verfolgung der Juden verurteilte, das Werk der Juden in Erez Israel zu werten wissen werde. Sich zu Huberman wen dend, erklärte der Redner, daß das Orchester einen gewissen Trost für dio furchtbaren Leiden der Juden während des letzten Halbjahres bilde. Huberman, der unter dem Publikum saß, wurde hochgehoben und zum Podium getragen. Medizinische Forschung der Jerusalemer Universität Der Professor an der Jerusalemer Universität Bernhard Zondek, der einige Tage in Wien geweilt hat. teilte dem JTA- Vertreter folgendes mit: Die Entwicklung der medizinischen Wissenschaft in Palästina nimmt ohne Rücksicht auf die Ereignisse in der letzten Zeit einen ungewöhnlichen Aufschwung, der sich ohne Zweifel für den ganzen Orient in segensreicher Weise auswirken wird. Auch die Wissenschaft der ganzen Welt wird durch die eifrigen Bemühungen jüdischer Gelehrter und Forscher, die in immer größerem Ausmaße nach Palästina eimströmen, bereichert werden, Das im Bau befindliche Spital am Universitätsplatz wird das hervorragendste Zentrum der Krankenheilkunde im ganzen Orient werden. Die Entwicklung der Jerusalemer Universität gibt zu den kühnsten Erwartungen Anlaß. Derzeit befaßt sich Prof. Zondek mit Forschungen über die II i r n a n d r an g sdrüse, deren Vorderlappen, wie er gemeinsam mit Dr. Aschheim feststellte, der Regulator der Sexualfunktion ist. In diesem Zusammenhänge wird auch die Entdeckung eines neuen Hirnanhangshormones erwähnt, das Prof, Zondek Prolan nannte. Versuche ergaben, daß dieses Prolan auch das Wachstum von Geschwülsten beeinflußt, so daß Prof. Zondek, der auf dem Gebiete der K r e b s f o r s c h u n g mit seinem Bruder, Prof. Hermann Zondek, eng zusammenarbeitet, hoffen kann, damit einer wirksamen Beihandlung der Krebskrankheit auf die Spur gekommen zu sein. Über die letzten Ereignisse in Palästina erklärte Prof. Zondek, er habe die größte Zuversicht, daß alle Schwierigkeiten durch den geeinten Jischuw überwunden werden und die Weiterentwicklung Palästinas zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Prof. Zondek, ein führender Gelehrter auf dem Gebiete der Gynäkologie und Hormonforschung, mußte Deutschland nach dem Umsturz verlassen, von wo er für kurze Zeit nach Stockholm und später daufernd nach Jerusalem übersiedelte. Er entstammt einer berühmtem Familie, von der sechs Mitglieder als bedeutende Mediziner, davon drei jetzt in Palästina, wirken. Bas Zionistische Archiv in Jerusalem Das Zionistische Archiv in Jerusalem, das Zentralarohiv für die Geschichte des Zionismus und des Palästina-Aufbaue, gibt ab Jänner 1937 gemeinsam mit dem . Organisations- Departement der Zionistischen Exekutive und den Hauptbüros des Keren Kajemeth und des Keren Ilajeseocl ein in zweimonatlichen Abständen erscheinendes bibliographisches Bulletin über dio Neuerscheinungen auf dem Gebiete der zionistischen und Palästina-Literatur heraus. Das Bulletin wird an alle zionistischen Organisationen, Jugendorganisationen, die Presse, Bibliotheken, Verfasser und Vorleger der betreffenden Bücher und sonstige interessierte Stellen und Personen versandt, also stets in oiner großou Anzahl von Exemplaren in der ganzen Welt verbreitet werdon. Am Ende jedes Jahre« sollen die in dio Bulletins aufgenommonen Bücher in einer Gesamtbibliographie vereinigt werden, die alle wesentlichen Neuerscheinungen des Jahres enthalten wird. ln die Bibliographie können naturgemäß nur solche Bücher aufgenommen werden, die dem Archiv kostenlos zur Verzeichnung übersandt wurden. An alle Organisationen, Verfasser und Verleger, die daran interessant sind, daß ihre Neuerscheinungen über den Zionismus und Palästina in die Bibliographie Eingang finden, ergeht deshalb die Aufforderung, derartige Bücher und Broschüren sofort nach Erscheinen dem Zionistischen Archiv (Jerusalem, P. 0 B. 92) zugehen zu lassen. Nach Aufnahme der Bücher in das Bulletin werden sie in die Bibliothek des Archivs cingereiht. Religionsunterricht - problematisch Von Dr. Israel Zwl Kanner Zu einer Zeit, da die Zionisten um die Herrschaft in der Kultus gemeinde ringen und sie auch erobern, wird unter anderem auch die neue Ausgestaltung des Religionsunterrichtes aktuell. Auf diesem Gebiete gerade wird, wie vielleicht auf keinem anderen, dauernd in die Leere gesprochen. Es befällt uns geradezu schon ein physisch empfundener Schmerz, wenn wir die vielen leichtfertigen irrig-oberflächlichen Ansichten vernehmen müssen, die zu dem Problem Religionsunterricht vorgebracht werden. Soeben erschien in Brünn aus der Feder des Herrn Dr. Benedikt Kurzweil die bemerkenswerte Arbeit: „Zur Problematik des Religionsunterrichte s.“ Dem Verfasser ist es nicht um ein Machwerk zu tun, sondern um eine aufrichtige Klärung der Problematik. Er zeigt in verhältnismäßig kurzer und prägnanter Form, von welcher Basis aus es überhaupt sinnvoll möglich wäre, eine produktive Diskussion über den Religionsunterricht zu führen. Manche Sätze sind kühn, aber richtig und geben viel Stoff zum Nachdenken. Man liest das Büchlein, indem man dem Verfasser zunickt. Vor allem muß man sich die Frage stellen? welchen Inhalt man dem Worte „Religionsunterricht“ geben kann. Untersuchen wir einen Augenblick, wie vielerlei Wissenszweige der Religionsunterricht enthält! Heb r äi s eh un teffich t als Fremdsprache, Geschichtswissenschaft, literaturkunde, TextLnterpretation, Gesotzesiehre, Ethik, Liturgie, Kalenderwesen, jüdisches Brauchtum. Diese Aufzählung läßt uns deutlich erkennen, wie jämmerlich unzureichend die Bezeichnung „Religionsunterricht“ ist. Judentumslehre wäre ein passender Ausdruck; noch besser aber: j ü dis clh-g eistige Heimat! Der Religionsunterricht, ist heute problematisch geworden. In früheren Zeiten war das Ziel klar: Ein jüdisches Leben, wie es die schriftliche Lehre fordert. Das war Einheit. Heute gibt es aber eine Vielheit: ein misraohistischer, agudistischer, poalezionistischer, liberalassimiiatorischer Religionsunterricht. Über alle Richtungen herrscht noch immer der Liberalismus. Religion wird unterrichtet, wie Deutsch, Französisch, Mathematik. Es blühen: „Erbauungsstunden“, „Konfinnation&feiern“, „Exhorten“ „Schiilorgottesdienste“.. Dies alles in pastoralprotestantisehem Zuschnitt. Eine Karikatur des lebendigen Judentums. Es herrscht eine Diskrepanz zwischen Sohulo und Elternhaus, Nichternstnehmen des Gegenstandes, Eklektik (lean Gesetz gegenüber, Säkularisierung seines geistigen Inhalts uew. Der Zionismus muß sich daher von dien „Errungenschaften“ des Liberalismus emanzipieren. Denn als moralisch-erzieherische Chance ist der Zionismus ein Faktor erster Größe. Der jüdische Erzieher muß ihn heute in seinem Erziehungsplän als positiven Faktor einsetzen. Dies bedeutet aber nicht kritiklos-modenhaftes Bekenntnis. Der Religionsunterricht darf keine gemeinzionistisohe Lösung erfahren. Im Gegenteil, wir lehnen dio Äußerungen eines Kastein, eines Blumenfeld und eines Hermann ab, wonach neue Religion und neue Formen aus den Kwuzoth erwachsen würden. Religion kann lediglich aus dem Mythos eines Volkes erwachsen. Mythos jedoch läßt sich nicht machen. Wird Religion gemacht, so ist sie eben Mache. Dio alte Thora und die alte Religion müssen unterrichtet werden. Innero, Gesinnungssauberkeit, oin unbedingter, kompromißloser, persönlicher Einsatz des Lehrers, das Ablehnon jeder Frömmelei sind dio wichtigsten Voraussetzungen eines erforderlichen Religionsunterrichtes. Wir.'müsseu auf festem Boden stehen, um nicht Jugendbetrügor zu sei«. Wir können nicht von der Sinaioffenbaruiig spreclion und zugleich das Offenbarungsgösötz mißachten. Nicht nur jüdischo Volkskunde, sondern auch jüdische Religion in ihrer spezifischen Vollbedeutung muß unterrichtet werden. Es sei darauf hingewiesen, daß dio letzten Lebensjahro Bialiks auch erfüllt waren von dem Kampf gegen einen jüdischep Nationalismus, der seine Wertmaßfitübe anderen Völkern abborgt. Tatsache ist, daß Bialik für sein praktisches Leben immer mehr die Thora zur Richtschnur setzte. Ein Sabbath, erlebt in einer gesetzestreuen Gemeinschaft, bedeutet erlebnishaft mehr als theoretische Stunden über die Sabbath vors ch riften. Dr; Benedikt Kurzweil hat in überzeugender Weise nachgewie&en, daß der Religionsunterricht problematisch geworden ist. Das Problem wird sich aber nur dadurch lösen lassen, wenn sich namentlich bei der Orthodoxie die Erkenntnis durchsetzen wird, daß zionistische Erziehung nicht, parteiische, sondern — dio jüdische Erziehung ist. , GROSSF LE 'SCHHAüERE ZENTRALE (X., BERGGAÖSfe NUMMER 19 r Ei f PHONN U M MEN A <7-3-93 air» A tS-9-34 Lieferant iür Heilanstalten. Abteilungen >. “^-Fleisch untei Aula'oht fies Ehrwürdigen Rabbinatsdei IsiaeHtlschenKultusgemeinde Wien Autosustallung Kostenlos IX., Berggasse 15, XVIII.,Währingerstraße 71 Rembrandt - Moritz Oppenheim Jüdische Kunstvorträge Im Rahmen der WIZO sprach. Hugo Friedmann über „Rembrandts Jude nmale re i“. Er beleuchtete, an Hand eines Querschnittes durch Rembrandts Lebensschicksal, dessen seelische und künstlerische Verbundenheit mit dem Judentum, als bibelfester Mennonit, als Mystiker und vor allem als Künstler. Das spaniolische Judenhass vermittelt ihm den Eindruck des Orients und des Südens überhaupt. Was andere zeitgenössische Künstler in Italien suchten,. fand Rembrandt im Kreis jener portugiesisch-jüdischen Adeligen. Efraim Bueno, der Arzt, und Manas.se ben Israel, der Rabbiner, wurden eingehend erwähnt, ihr Einfluß auf dm Men- ’schen, wie auf den Künstler Rembraindt erörtert. Und der verarmte, von der Gesellschaft Amsterdams geächtete Künstler findet Anschluß und künstlerische Impression bei den gleich ilpn als Bettler und Gestrandete lebenden aschkenasischen Juden, welche die Schrecken, des.. Dreißigjährigen Krieges nach Holland,- vertrieben hatten. Ein zahlreiches Publikum dankte dem Vortragenden für seine Ausführungen, welche durch eine große Anzahl ausgezeichneter. /Lichtbilder unterstützt wurden. Im,, Verein für Jüdische Geschichte und Literatur sprach Hugo Friedmann über den jüdischen Maler Moritz Oppenheim. Oppenheim, der beste Sch.ilderer des jüdischen Familienlebens und der Begründer der jüdischen Genremalerei, der zum .Freundeskreis Goethes gehörte, stand io ständigem freundschaftlichem, Verkehr mit den geistigen Größen seiner Zeit, wie Niebuhr, Tborwaldsen, Heine, Börne, Gräfin Castiglione und anderen. Sein Aufenthalt in Italien, im Kreis der Nazarener oder im Hause Rothschild geben uns einen großartigen Bericht über das damalige jüdische Kulturleben. Der Vortragende berichtete namentlich über Oppenheims Aufenthalt in Rom und Neapel eine Reihe interessanter Details über das Leben der dortigen Judenschaft zur Zeit Pius IX. sowie der Frankfurter Juden aus den Tagen von 1848 und schloß daran eine allgemeine kunstgeschichtliche Besprechung der künstlerischen Zustände jener Zeit. Josef Kamen an der Jüdischen Bühne Josef Kamen, der bekannte Künstler der Wilnaer Truppe, ist von der „Jüdischen Bühne“ wieder zu einem kurzen Gastspiel gewonnen worden. Kamen hat für sein erstes Auftreten eine seiner besten Gestalten „Herschale Votropole“ gewählt. In dieser lustigen, dom klassischen Milieu entnommenen Komödie, hat Kamen vor einigen Jahren große Triumphe gefeiert. Nadjo Karoni wird dio Rolle der Rebbezin gestalten. Vom heimischen Ensemblo L. Jungwirth, Oilli Bell, M. Herschkowiez, P. Kanilot, A. Weißmann, Leo Woiutraub-Graf, S. Zucker u. a. aufs beste unterstützt, verspricht das Gastspiel Kamen, das Ereignis der heurigen Theatersaison zu weiden. Dio Premiere wird heuto, Donnerstag, vor sich gehen. JÜDISCHER KALENDER 1. bis 7. Jänner 1937 18. bis 24. Teweth 5697 Freitag (1.) Sabbath-Efngang 455 Samsta? (2.) Sabbath-Ausgang 555 Wochenabschnitt: Schmoth Oberrabbiner Dr, Ehrenpreis In Wien Der Oberrabbiner von Schweden, Herr Dr. Markus Ehrenpreis, weilt seit kurzem in Wien, um hier seine Erinnerungen an Herzl und seine Eindrücke aus der ersten Zeit des Zionismus a.ufzufrischch, ehe er sie in einem großangelegten Werk zur Darstellung bringt. Herr Dr. Ehrenpreis, der hier viele Freunde besitzt-, wohnt im Hotel Kranz- Ambaseador. iimtniHiHiiiiiiitiiiiiiiiiiitiiuiiiiiiiiiiiiiittiiiHimtitiiiniinitiiiiiiininmiimtimiiiniiifliiinitBiimBK Jüdische Künstlerspiele II., Praterstraße 34, Tel, R 45-4-94. Donnerstag, den 81. Dezember, Silvesterabend: Zur Aufführung gelangt die musikalische Komödie in 3 Akt.en „Der grüne M e 1 a m e d“ von Goldberg, zum erstenmal mit. David Seidermann in der Titelrolle. Ein Abend unter der Devise „Lachend ins neue Jah r“. Beginn 8 Uhr 45. Die erfolgreiche Revue von Meiseis „C h a ssene im Städtl“ bleibt ab Freitag, den 1. Jänner 1937, wieder täglich, halb 9 Uhr abends, auf dem Spielplan. Wegen des großen Interessen für diene Aufführungen sind Kartenreservierungen angezeigt. Sonntag, den 3. Jänner, K4 Uhr nachmittags, wird bei kleinen Preisen „Der grüne Melamed“ äüfgeführL Für Mittwoch, den 6. Jänner, * nachmittags %£ Uhr, wurde „S ch 1 o jm e Saimeu Pie wtsch ik auf den Spielplan genommen. PENSION ECKSTEIN neu renovier! Hugo Spitzer — 60 Jahre Dieser Tage hat Herr Hugo Spitzer, Hutfabrikant im 6. Bezirk, seinen 60. Geburtstag in voller Gesundheit begangen. Herr. Spitzer gehört seit seiner Jugend der zionistischen Organisation an und ist der Herzischen Tdeo stets treu und opferfreudig ergeben. Zu seinem Geburtstag wünschen ihm alle Zionisten und Fachfreunde alles Glück. Makkabäerfeier in Baden. Der Jüdische Klub und WIZO Baden veranstalteten am 12. Dezember im Hotel Badener Hof eine sehr würdige und eindrucksvolle Makkabäerfeier. In der Festrede hob Herr Dr. Richard P o k o r n y aus Wien hervor, daß das jüdische Volk* seit 1000 Jahren die Menohra, also den Leuchter, den Lichtträger, als Symbol gewissermaßen im Wappen führt, und daß die Erinnerungsfeier an den Kampf und Sieg der Makkabäer im Zeichen des Lichtes und des Lichtträgers begangen wird, eine Tatsache, die für die ganze jüdische Geschichte und für die Befreiung des. jüdischen Volkes von entscheidender und glücklichster Bedeutung sei. Frau Hilde D u 1 i t z k a j a, die bekannte Sängerin, die sich bei dieser Gelegenheit als frühere langjährige Bewohnerin von Baden bekannte, sang jüdische und hebräische Lieder, mit solchem Beifall, daß sie sich zu einer großen Reihe von Zugaben entschließen mußte. Fräulein Ro&l Safier trug jüdische und andere Dichtungen mit außerordentlichen Erfolg vor. Frau Berta Berger aus Wien, die bekanntlich die neue WIZO-Gruppe in Baden ins Leben gerufen hat und ihre Schöpfung vorläufig noch betreut, sprach zwischen den Vorträgen und .nachher in ihrer zu Herzen gehenden Art. Das zahlreiche Publikum bekannte Bich durch seine Zustimmung zu der Idee, deren Feier und Stärkung der Festabend gewidmet war. Histadruth Ivrith. Samstag, den 2. Jänner, 8.30 Uhr abends, spricht im Vortragssaal des Cäfö Central, H., Taborstraße 8, Prof. J. Gelernter über: „Tenuah ivrith.“ Kein Konsum! Vorher, um 6.30 Uhr abends, Bibilseminar (Dr. Schächter); 7.30 Uhr: Literaturseminar (Sauerbach). Tungsram-Preisausschreiben. Die Preisrichter haben ihre gewaltige Arbeit vollendet und nach gewissenhafter PrU-, fung der in die Tausende gehende Einsendungen, schließlich unter Zuhilfenahme der Auslosung, die Preisträger des großen Tungeram-Preisaussch reibe ns ermittelt. Die Preise, die derzeit im Ausstollungslokal, Wien, I., Kohlmarkt 22, ausgestellt sind, werde« den Preisträgern sofort nach den Feiertagen zugestellt. Die Fülle der außerordentlich interessanten, vielfach künstlerisch gestalteten Lösungen veranlaßt die Tungsram- Wcrke, nach Neujahr eine Ausstellung dieser hervorragenden Arbeiten, verbunden mit einer kleinen Feier und einer Fabriksführumg zu veranstalten. * Das Gemeindeblatt schreibt über Marion K o o g e 1 unter anderem: ... Es war eine Freude, .wahrzunehmen, wie wahres Genie sich Bahn bricht . . . Das Haus war voll und wollte dauernd Zugaben, bis dann endlich das „Kaddisch“ alle Seelen von neuem mit Vergessen und Vision erfüllte. Platte Nr. 1110 a) A jiddische Mamme (Yellen u. Pollack), b) Awrumalo . Melamed (Volkslied). Platte Nr, 1111 Kaddiiech (Robitsehek und Strauski), L'kowed dem heiligen Schabbes (Volkslied). Diese und alle anderon jüdischen und hebräischen Schallplatten sind im Grammophon- und Radiohaus ,,E x c e I s i o Wien,- I., Franz-: Josefs-Kai 15, lagernd. Katalog gratis. 1 Bist du schon Selbstkoniingenfier des Keren KaiemethT

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