Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 606 (24.12.1936)
- Date
- 1936-12-24
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 606 — Wien, Donnerstag, 24. Dezember 1936 Dfl STIMM« Softe 0 Zionistischer Veranstaltung holender Freitag, 25. Dezember. 0 n e g g Sabbath, 8 Uhr abends: 2, Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraßo 1: Vortrag Tiabb. Dr. Frostig und kan Io aale Gesänge. Gäste willkommen. 2. Be/,.: Sektion TI, I’raterstraße 13. 17. Bez.: Sektion XV1/XVII, Frauengasso 9. 21). Bez.: Sektion XX, Jägcrstr. 30: Vortrag Rabbiner Dr. Schächter, Gosaug Aron S i g a 11 und G. S c h m e i d 1 e r. 20. Bez.: Sektion Zwischen brücken, Univer- BUimstraße 62: Vortrag Dr. Eli Strauß. Samstag, 26. Dezember. 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachm.: Onegg Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau D. Aschkonasy. Montag, 28. Dezember. 4. Bez.: Hauslabgaese 2, 148 Uhr abends, Zusammenkunft der WIZO-MitgJieder IV/V; 149 Uhr abends, Zusammenkunft der Sektionsmitgliedcr IV/V. Besprechung aktueller Fragen. Dienstag, 29. Dezember. . 6. Bez.: Klub Junger Zionisten (Brith Zion VI/VII): Mitglicderzusaminenkünfte finden vorübergehend im Heime der Sektion IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends. 9. Bez.: Währingerstr. 6—8 (Eingang Hörigasse 2), 8 Uhr abends, Chug Ivori unter Leitung von Prof. Kestenbaum: „Jeremialra“. 20. Bez.: Sektion u. WIZO XX, Jägerstr. 30, 149 Uhr abends, Ing. Franz Gutmann: „Das j ttd. Schön heitsidea 1“. Mittwoch, 30. Dezember. Zionistische Sektion und WIZO, Prater, Wien, H., Stuwerstraße 1. Dr. Maximilian Silb ermann, Assistent an der Universitätsklinik Prof. Dr. Petzl spricht über Soziale Fragen in der Psychiatrie vom jüdischen Standpunkt gesehen. 2. Bes.: Sektion II mul Klub Eres Israel, 'Praterstr. 13, 140 Uhr abends, Dr. Tulo Nussenblatt: „Her zl — das Erlebnis unserer Gene ratio n 6. Bez., Klub Junger Zionisten (Brith Zion. VI/VII), Loquaiplatz 11, 149 Uhr abends: Heimabend. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergasse 25, L>9 Uhr abends, Erich Jellinek: „Hadar“. 20. Be«.: Sektion Zwiscbenbriicken, Univereumstr. 62, 149 Uhr abends: Vereinsabend. Josef Kamen in Wien. Dienstag, den 5.. Jänner 1937 findet der lang erwartete Rezitationsabend Josef ICamens statt. Den Kennern und Liebhabern jüdischer Kunst wird die im Vorjahr stattgefundene originelle Veranstaltung noch in bester Erinnerung sein. Karten sind zu haben: Jüdische K ultut,stelle, I., Franz-Josefs- Kai 3 (Tel. R 28-2-36), Buchhandlung Rath, II., Taborstraße 20 a (Tel. R 45-305), Bikel, VI., Mariahiilferstraße 1 c (Tel. B 24-9-64), Herschkowicz, I., Fleischmarkt 28 (Tel. R 25-2-82). Jüdisch Ktiltureller Elternbund, Wien, I., Seitenstettengasse 2. Dienstag, den 29. d., 7 Uhr abends, findet im Sitzungssaale der Israelitischen Kultusgeuieinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, die Generalversammlung statt. Mitglieder, die einen Antrag in der Generalversammlung zu stellen beabsichtigen, müssen dies drei Tage vor der Generalversammlung dem Ausschuß schriftlich bekanntgeben. Zion. Bezirkssektäon XX, Jägerstraße 30. Der jüdische Liederabend, welcher hätte am 20. ds. in der ToynbeebaJle stattfinden sollen, mußte aus technischen Gründen verschoben werden. Der genaue Zeitpunkt, ivann er stattfindet, wird noch rechtzeitig bekanntgegeben werden. Die gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. „Haclinusa» Kalu“ (Obmann S. Buohsibaum), der seit 16 Jahren Ersprießliches auf dem Gebiete der jüdischen Wohlfahrt leistete, verau ötaltet am 29. Dezember im Theater Reklame, II., Pratei'straße 34, einen Wohltätigkeito- Theaterabend, dessen Reinerträgnis zur Gänze dem wohltätigen Zwecke zugeführt wird. Im Cafd Buchsbaum, II., Kleine Pfarrgaese 21, Telephon A 43-5-19, Kartenres-örvierungen. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, Wien, II., Praterstraße 11. Samstag, den 26. d., 6 Uhr abends: Unterhaltungsabend mit Tanz. Gäste willkommen. Montag, den 4. Jänner: Sondervorstellung in den Jüdischen K ü » e 11 e r s p i e 1 e n, II., Praterstraße 34. Karten zu ermäßigten Preisen sind nur in der Verbandskanzlei an Wochentagen von 3 bis 9 Uhr erhältlich. Gratiskurs in Neuhebräisch. Beginn anfangs Jänner 1937. Einschreibungen an Wochentagen von 7 bis 9 l'hr abends. Stollonvormittlung. Wir ersuchen um Bekanntgabe von freien Stellen (auch aus der Provinz) für kaufmännisches und gewerbliches Personal. Die Vermittlung' erfolgt kostenlos. Tef. R 40-1-56 U. Biblioth oksstunden: Dienstag und Donnerstag von >38 bis 9 Uhr abends. Histadruth Ivriih. Samstag, 26. Dezember, 149 Uhr abends, im Vortrag&saal des Galt) „Central“, IL, Taborstr. 8, Vortrag M. Ungerfold, über: „Jnchid woraibim, eliok umusar“. Vorher, um kl llhr nachmittags, Bibelseminar (Dr. Schächter); 148 Uhr: Literaturseminar (Auerbach), 1 Israelitischer Humanitäts-Verein« für den X. Gemeindebezirk, Wien. Wie seit ungefähr 60 Jahren, beteilte auch heuer zu Chanukkah der Israelitische Humanitätsverein des X. Bezirkes die ortsarmen Juden mit Wintorschuhen und Strümpfen. Heuer wurden zirka fünfzig Paar Stiefel und Strümpfe verteilt, an Erwachsene und Kinder. Der Humamitätsverein für den X. Bezirk dankt herzlicbst allen, die zu dieser Aktion ihr Scherflein, wenn es noch so klein war, beigetragen haben. Dr. Richard Taussig gestorben. Die Zionistische Bezirkssoktion Neubau-Mariahilf schreibt uns: In Sttezawa ist unser Ehrenvizepräsident Dr. Richard Taussig verschieden. Der Heimgang dieses alten, verdienten Zionisten erfüllt alle seine Freunde mit tiefstem Schmerz. Viele Jahre hindurch hat er durch sein profundes Wissen in unzähligen Vorträgen die Mitglieder der Sektion Neubau-Mariahilf bereichert.. Wir werden ihm für immer ein ehrenvolles Andenken bewahren. Zionistische Sektion Neubau-MariahiJf. ChanuUU ah-Feiern WIZO Prater Am 13. Dezember fand im Heime, II. Stuwerstraße 1, eine große Kinder-Chanukkahfeicr statt. Die Präsidentin, Frau Dr. Mala Frey, verstand es, mit ihrer Festrede den Kindern den Sinn des Glianukkafestes meisterhaft zu erklären. Das Programm wurde ausschließlich von den Kindern der hebräischen Schule unter Führung von Prof. Wendstein und des Kindergartens unter der Leitung der Frau Aschkenasy ausgefübrt. Für die Liebesgaben, die von der Präsidentin Frau Dr. Else Grtinbaura, Dr. Buchband, Familie Lang und Arway und vielen anderen Gönnern gespendet wurden, dankt die WIZO Prater herzlich. WIZO IX. Nachdem Frau Klara Müller die Gäste begrüßt hatte, entzündete Oberkantor Poetolow die Menorah und sang mit prächtiger Stimme den Segen und Maaus zur. Rabbiner Doktor Murmeletein deutete das Lichtanzünden, das der Frau im Hause zugewiesen ist, als die höchste Aufgabe der jüdischen Frau, .im Sinne der Wahrung des jüdischen Geistes im Leben der Familie. Frau Emma Hauser erntete besonderen Beifall mit den Liedern „Höre Israel“ von Mendelssohn und dem Volkslied „Eli Eli“. Adele Bauminger spielte unter anderem die „Zigeunerweisen“ von Sarasate. Für den lustigen Teil sorgte die Gruppe. Bobby Weiser, Viktor Berossy und Bruno Klein. „Brith Zion“ In sämtlichen Gruppen des Verbandes fanden interne Veranstaltungen statt. Als Gäste waren überall die Eltern und viele Vertreter der Bezirkssektionen erschienen. Das Programm der Feiern wurde durchwegs von den Jugendlichen des Verbandes bestritten. Es stand im Zeichen der Werbung für die hebräische Sprache und für Wiederaufbau. Ganz besonders hervorzuheben ist die im Heim der Bezirkssektion XX am 6. Chanukk&htag von der Zofim (Pfadfindern) des Bundes arrangierte Feier. Sie begann mit dem Einmarsch der Kwuzoth unter hebräischem Kommando. Es folgte ein Sprechchor zum Gedenken an die Gefallenen in Erez Israel, Lichteranzünden begleitet von den tadellos abgestimmten hanerot haiolu und maos. zur, dann die von Lehrer J. Wittler von ehrlicher Begeisterung erfüllte Festrede. Wie die Kinder Jerusalems beschlossen, ihren Beitrag für die Befreiung zu geben, wie sie in eine Höhle eingeschlossen, wunderbar errettet werden und zu den Scharen Juda Makkabis 6toßeu, um auch ihren Teil an dem Kampfe zu haben: Von diesem Ausgangspunkt besprach der Redner die Stellung der Jugend in dor Gegenwart. Auch jetzt scheint die jüdische Jugend eingeschlossen, doch die Errettung ist, vorbereitet durch unsere Ghaluzim, auf den Feldern und in den Bergen Erez Isreals. Der Rede folgte der Versuch einer szenischen Darstellung dor hebräischen Dichtung „Ma- •sohiach“ von David Frischmann, hebräische Lieder, gesungen vom Chor der Burschen und Mäacben der Zofe-Gruppe. Mit der Absingungder Tikwak schloß die Feier. Allgemein war das gutgesprochene, einwandfreie Hebräisch der Iugendüchen aufgefallen. e. r. Volksschule der israelitischen Kultusgemeinde Die am Dienstag, den 8. Dezember 1936, im Theatersaal des Hotel Stephanie abgehaltene Chanukkabfeier begann mit einer Begrüßungsansprache, in der Herr Dr. Isidor Kl ab er Sinn und Zweck einer jüdischen Schule in kurzen Worten umriß. Darauf legten die jungen Künstler Proben ihres Könnens ab. Man muß das mit eigenen Augen gesehen haben, mit welchem Ernst und mit welchem Eifer sio sich alle — mehr als 100 Kinder — an der Abwicklung des Programms beteiligten. Wae .immer dargestellt wurde — möge es da« Anzünden der Lichter, mögen es Einakter oder Inszenierungen hebräischen Lieder, »um Beispiel des Emekliodos, mögen o« Gesangs- oder Sprechchöre gewesen sein —, war ausgezeichnet einstucliert und aufgeführt. Wenn man bedenkt, daß der. älteste der frohen Künstlerschar höchsten« acht Jahre alt ist, wird man erst recht die Arbeit ermeeeen, die hier geleistet wurde. Seitens dor Kultuegememde nahm an der Foier Präsident Staatsrat Friedmann teil. Diese Foior legte Zeugnis ab von der Wohlerzogenheit jiindischer Kinder und von don beachtlichen Fortschritten, die sie in der hebräischen Sprache bisher schon gemacht habon. Diese Feier bewies von neuem die Notwendigkeit einer jüdischen Schule, in der unsere Kinder nicht, wie anderwärt«, unjtidfeche Feste zu begehen gezwungen sind, sondern sich in eigenem jüdischen Kreise bewegen können. Sie zeigte uns aber auch, daß es durchaus möglich ist, Erziehung und Unterricht ln den Dienst de« Judentums zu ©teilen und in allen Unterrichtagegcnständen die Beziehung zu Palästina, zu jüdischen Feisten und zur hebräischen Sprache zu finden. Daher gebührt Dank dem Leiter der Schule Herrn Max Jellinek und den anderen Lehrkräften, vor allem dem Hebräischlehrer Herrn Isak Herzberg für die erzieherische Arbeit in der Schule und für die Vorbereitung dieser wirklich entzückenden Feier, die übrigens in einer gehaltvollen Ansprache des Schulleiters an Kinder und Eltern ihren würdigen Abschluß fand. L. M. Histadruth Iwrith Imposant war die von der Histadruth Iwrith im Saale der „WIZO“ veranstaltete Chanukkah- Feier. Oberkantor Margulies versah die kantoralo Funktion beim Lichteranzünden. Dor Präsident der Histadruth, Dr. D. Rothblum, hielt die Festrede. Frau Dr. Emma Hauser sang Psalmen in der Vertonung von Beethoven und Mendelsohn und Volkslieder. Die Begleitung am Klavier besorgte Walter Spitz. Ruth Friedmann (Palästina) präsentierte sich mit ihrem Klavierkonzert erstmalig vor dem Wiener Publikum mit sehr großem Erfolg.. Recha Brodbar rezitierte gefühlvoll und mit Verständnis ein Gedicht von Bialik. Oberkantor Margulies und Oberkantor Feuer . sangen hebräische Lieder. Gideon May begleitete sie am Flügel. Arrangement und Conference besorgte Frau Molka Bauer. KlagenSurt Die Ortsgruppe des Zionistischen Landesverbandes veranstaltete gemeinsam mit der „WIZO“-Klagenfurt in ihrem Heim eine große Chanukkah-Feier, an der fast die gesamte Judenschaft Kärntens teilnahm. Der künstlerische Teil des Abends stand ganz im Zeichen der Mitwirkung des bekannten Mitglieds des jüdischen Kultui theaters Arthur Hoff-Weizenhof aus Wien. Mit einer in wenigen Tagen eingeübten Gruppe hiesiger Ürtsgruppenmitglieder gelang es ihm, eine Reihe wunderschöner, in Bildfolge wechselnder jüdischer Volkslieder aufs plastischeste zur Inszenierung zu bringen. Der Künstler selber ragte in allen Bildern durch seine packende Darstellungskraft hervor. Die musikalische Begleitung lag in den bewährten Händen des Kapellmeisters Hang Duschinsky, der auch gemeinsam mit dem jungen talentierten Friedrich Hauser durch besondere musikalische Attraktionen. das Publikum erfreute. Regie und Conference besorgte Ing. H. Hiller ausgezeichnet Todesfälle vom 7. bis 17. Dezember 1936: Pimper Karl (66), Donat Josefine (71), Studienrat Kohn, Dr. Emmerieh, Professor, (58), Herzog Robert (65), Kantor Marie (86), Rauchinger Ida (38), Zeilinger Gustav (48), Perlmann Siegmund (79), Lustig Therese (79), Kurzrock Rafael (68), Klotz Sobaje Jahn (36), Sternfeld Ester (89), Frankl Moriz (74), Thimann Saul (70), Ortner Ghaim (57), Fischer Ernestine (81), Benedik Julie (73), Rosenzwenig Hermine (47), Geller Sabine (71), Lederer Emilie (76), Steiner Sidonie, Obermedizinalratswitwe, (70), Erber Rosalia (78), Schick Heinrich, Prok. i. P., (34), Körmendi Karoline (17), Kardesch Ethel (64), Frankl Hermann (83), Süßkind-Gallo Berisch (65), Grätzer Saloman (68), Kimstadt Siegmund (64), Tauszik Ernestine (66), Linz Adolf (70), Klein Käthe, Arztensgattin, (42), Heber Bernhard (90), Berger Ferdinand, Landwirt, (75), Riemer Helga (32), Bräuner Jenoe (61), Keller Elka(51), Krochmal Rreindl (54), Geiringer, Dr. Julius, (68), Benedikt David (51), Fellner Elisabeth (60), Friedmann Karl, Kom.-Rat, (64), Schwertberg Isidor (63), Weimberger Alois (81), Helfgott Siegfried (21), Altschul Friedrich, Impressario, (58), Hirsch Henriette (63), Karmel Chaim Elias (61), Ehren reich Abraham (81), Eisenhammer Moritz (77), Sucharipa Sigmund (56), Pollatschek Ott-o (35), Goldsohmidt Marianne, Sängerin, (.84). Austritte aus dem Judentum Maria Balling geh. Vortrefflich, 22. VIII. 1899, Vöslau, XIX., Huugerbergstraße 9; Robert Frankel, 28. V. 1907, Wien, Schauspieler, VI., MagdaJenenstraßp 19; Leo Fischer, 19. XI. 1902, Wien, VI., WaJIgasse 39; Walter Lenk, 22. XI. 1914, Wien. Eisendrebergehilfe, XVI., Haberlgasse 21; Berta Berger, 12. V. 1922, Mittelschülerin, VH., Burggasse 37; Lili Felsner, 8. V. 1907, Preßburg, Sludentin, I., Wallnorstraße 9; Antonie Zismann, 21. IV. 1916, Wien, Selmeklergohilfin, XX., Jägerstraße 30; Ilse Emilie Eckstein, 3. IX. 1911, Wien, wissensohaftl. Hilfskraft, XIX., Billrothstraße 39; Rosa Simetschek geb. Steinhard, 17. VIII. 1881, Wien, Graz, Roitscliulgasse 16; Emil Ram, 9. VIII, 1891, Wien, Invalide, III., Dianag. 8/16; Franziska Balint de Jeke geb. Kürschner, 29. IX. 1882, Brünn, III., Jaquingasso 28; Charlotte Freiberger, 24. IV. 1893, Wien, Handarbeiterin IV., Starhoinbergga««Q 2 b; Anna Elser geb. Fleischer, 24. V. 1911, Czernowitz,. IV., Blechturmgafiso 18; Deszö Karczag, 28. II. 1904, Ersekujvar, Bezirk Nitra. ÖSKJ, Handelsagent, VI., Kojtlorgass* 5; Anna Elisabeth Schönblüh geb. Periua, 14. VI. 1897, Wien, Konfoktionsgesohäfteiahaber, XVII.. Roseustonigasso 80; Rosa Müller geh Dunkelblau, 25. IX. 1903, Wien, II., Weiniraubengasse 8; Alois Treumann, 3. III. 1872, Wien. Schauspieler, II„ Praterstraße 19; Katharina Schenker, 17. VII. 1910, Wien. Modistingehilfin, II., Pillersclorfergasso 6; Else Kralochwill geb. Trugholz, 21. VII. 1891, Wien, Ivaesioriu. IL, Freilagorgaßso 5; Friedrich Guttmann, 13. XII. 1868, Wien, Papier* warenhändler, IL, Hamnmr-Furgri.all-Gasso 3; Kurt Kandier, 9. 1. 1921. Wien. XII., Egger- Lienz-Gasso 4; Ludwig Steininger, 8. II. 1907, Wien, XII., Jlohenbergstraßc 34; Fritz Schweitzer, 14. IX. 1905. Wien, X1TT., Hietzinger Kai 199; Helene Fanto, 21. XII. 1916, Wien, XVIII., Gersthoferstrnßo 11; George Adam Steppat, 28. VIII. 1903. Wien. XVL, Ilerbststraßo 47; Hans Edelmann, 22. IV. 1907, Wien, Buchhandlungsgebilfc, VIII.. Jo©efs(äcltersfraßo Nr. 30; Hermine Freund, 11. II. 1911, Wien; Hans Groß, 16. XI. 1915, Potfenbrunu, Bezirk St. Pölten, XV., Kohlenhofgasso 4; Katharina Feldsberg, 27. IX 1907. Wien, XIV., Benedikt- Schellinger-Gasse 23; Margarete Neff, 8. I. 1892, Wien, XlII., Ratanannsdorferga«se 9; Gertrud Altar, 9. X. 19i4, Wien, I., Werdertorgasse 14; Erwin Deutsch, 28. VII. 1902, Koszeg. Bezirk Vasz, Ungarn, I., Christinengasse 4; Elise Deutsch geb. Misner, 4. VIII. 1907. Wien, L, Chrietinengaßßo 4; Cäcilie Heu geb. Hirschenhauser, 5. IX. 1899, Wien, XVIII., Pötzleinfidorferstraße 65; Helene Joseflne Weisz geb. Hogen. 26. X. 1888, Wien, VI., Hofmtihlga&se 7; Lisa Mautner, 31. I. 1904, Wien, I., Lobkowitzplatz 1; Rosina Großfeld f. Buchwald geb. Ruzck, 25. XH. 1907. Wien, II., Vereinsgasse 27; Ferencz Stern, 23. II. 1913, Erzeebetfaiva. Bezirk Peet Pilis Jolt Kis, Ungarn, II.. Sterneckplatz 19; Johann Kostka, 17 III. 1911, Wien, Hilfarbeiter. X., Friedrich-Knauer-Gaisse 4; Marie Eigner geb Kietzander, 6. XI. 1898. Auspitz, CSR., X., Triesterstraße 58; Anton Eigner, 25, XI. 1890, Triebensee, Neu-Aigen, Bezirk Tulln, Hilfsarbeiter, X., Triesterstraße 58; Thomas Neumann, 19. IX 1915, Budapest, Student, IV., Argentinierstraße 36; Emil Großmann, 5. V. 1922, Wien. XIII., Schweitzertalstraße 9; Adele Pisk geb Bergmann, 2. V. 1901, Lilienfeld, Bezirk St. Pölten, Perchtoldsdorf, Eisenschüttlstraße 1336; Berta Maria Nernda geb. Weyand. 23. I 1904, Wien, XII., Rechte Wienzeile 245; Grete Marie Ehrenstein geb. Altschul, 25 III. 1904, Wien, Schauspielerin. VII., Zollergas*e 9; Regina Chladek geb. Stern, 16 III. 1903, Wien, VII., Mariahilferstraße 124; Elisabeth Grün, 17. HI. 1918, Wien, zahnärztliche Assistentin, Vn.. Burggasse 81; Hermine Strelisker geb. Schmetterling, 24. IX. 1895, Wien, VIL, Neubaugas&e 78, FILME Filme ohne Arier-Paragraph Romeo und Julia. — Der König der Frauen. — Show-Boat, — Erbfeind der Menschheit. —- Fräulein Lilü. — Küß nicht im Kino. — Taraß-Bulba. — Der Kampf um die Barbee- Farm — Silhouetten. — Die Matrosen kommen, — Der letzte Gangster. — China-Gold. — Die Wunderbar. — Wir drei. — Wie es euch gefällt. -- Mein Leben gehört dir. — Meuterei auf der Bounty, — Ein schwerer Junge. — Die Wüstenleglon. — Wenn du nur kochen könntest. — Blutiges Geld. — Eifersucht. — Sie und der Kammerdiener. — ‘ Der letzte Mohikaner. — Gehetzt. — Karriere. — Revolver oder Roulette. — Hasard. — Der Dickschädel. — Rembrandt. — Herr Sherlok und Frau Holmes. — Der wandernde Tod. — Ehe ohne Hochzeit. — Gefährliche Liebe. — Skandal in der Oper. — Lustig ist. das Zigeunerleben. — Das Dreieck. — Dodsworth. — Shirley ahoi. — Mordkommission. — San Franzisko. William Powell war einst Bösewicht Wieviele Menschen erinnern sich noch daran, daß der sympathische William Powell noch vor wenigen Jahren im Film nur Rollen von Bösewichtern spielen durfte, die im letzten Akt unfehlbar vom Helden kaltgemacht wurden? Erst die einsetzende ' Sturmflut von Entrüstungsbriefen begeisterter Powell-Anhänger veranlaßt« die Studios William Powell nunmehr selbst vom Bösewicht zum Helden und Geutlemandetektiv hinüberwecbseln »u lassen. Seine bisher beste Rolle als raffinierter Amateurdetektiv, der mit Hilfe seiner eleganten Ex- Gemahlin einen geheimnisvollen Mordfall löst, spielt William Powell in dem RKO.-Radio-Film „Vornehm und gefährlich“ (The Ex-Mrs. Bradford). Dieser Film, dessen weibliche Hauptrolle Jean Arthur spielt, gelangt demnächst in Wien zur Erstaufführung. „San Francisco“ — wo und wann? „San Francisco“ heißt der neue Großfilm der Metro- Goldwyn-Mayer. Die Zeit der Handlung ist das Jahr 1906, das Jahr, welches die Bewohner von San Franzisko niemals vergessen werden, weil in diesem Jahr .ihre Stadt durch ein Erdbeben nahezu vollständig vernichtet wurde. Der Film erscheint in Wien am 25. d. im Elite- und Opern-Ivino. Ein unfreiwilliger Zeuge. Was beginnt man mit einem Menschen, der — wenn auch ohne seinen Willen und ohne sein Dazutun — Zeuge eine« Raubüberfalles geworden ist-, den Gangster auf einen Goldtransport verübt haben? Diese Frago hat Joseph Calleia, der Führer der Banditen, in dem neuen Metro-Goldwyn-Mayer- Kriminaltilm „Menscheujagd“ zu lösen. Shirley Temple und Buddy Ebsen. Die Entdeckung Hollywoods auf dem Gebiet des Tanzes war im Jahre 1936 unbestreitbar Buddy Ebsen, dor in „Broadway Melodie“ mit der Vorführung seiner haisbrecherischen Tanzgrotesken allergrößten Erfolg erzielt®. In dem Film der Twentieth Century Fox „Shirley ahoi!“ (Das Matrosenherzbinkerl) hat er nun eine kongeniale Partnerin gefunden: Shirley Temple. Der sommersprossige, einen Meter achtzig lange junge Mann und das stupsnasige. noch keinen Metor hohe Kind bilden ein einzigartiges Paar. Dev Film erscheint Freitag, den 25. d. M., im Burg-, Imperial-, Sfcafaimd Votlypark-Kino.