Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 603 (10.12.1936)
- Date
- 1936-12-10
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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(Wr. 60®. — Wien, Donnerstag, 10. De*. 1986 Dil ITIMMI Seit# III Die von Abessinien 1 Dort, wo die italienischen Truppen den ftbeeeinischen gegonüberstanden, genau auf 'denselben Bergen und in den gleichen Tälern, haben im 16. Jahrhundert abcssinische Truppen einem jüdischen Staat gegenübergestanden, ihn bekämpft und, mehr mit Verrat als mit Kraft, besiegt. Die Kunde von jenen Geschehnissen ist nicht nur der Mitwelt und insbesondere der 'Judenheit jener Zeit vorenthalten geblieben, obwohl »ie, wie noch die Notizen von Moses de Rossi und Isaak ibn Akrisch beweisen, sehr wohl von den abessinischen Juden Überhaupt wußten. Auch die Nachwelt hat durch beinahe vier Jahrhunderte nichts oder nichts Genaues über die Kriege, in denen die jüdische Republik in Abessinien untergegangen ißt, gewußt. In der Neuzeit sind die ernten Nachrichten über die abessinischen Juden durch Professor Josef Halevy von ßeiner abessinischen Expedition im Jahre 1867 nach Paris gebracht worden. Aber bei der Belagerung von Paris, 1870, gingen die meisten der Manuskripte verloren, noch ehe eie bearbeitet, übersetzt und veröffentlicht worden waren. Und erst jetzt wieder, da auch die obskursten Dinge, die mit Abessinien im Zusammenhang stehen, Aktualitätewer t bekommen haben, hat man sich die Mühe genommen, aus der Pariser Nationalbibliothek ein Manuskript herauszusuchen, das scheinbar bei der Belagerung von Paris auf irgendwelchen Irrwegen dorthingekommen ißt und das die enste und einzige authentische Mitteilung über die letzte Phase jüdischer Selbständigkeit in 'Abessinien darstellt. Das Manuskript erzählt: Makkabäer in den äthiopischen Bergen. der gleich zu Anfang seiner Regierungszeit einen Kriegeerfolg brauchte, um eich bei den immer widerspenstigen, revoltierenden Stämmen Ansehen zu verschaffen. Der Chrontet, der mit der Schilderung dieser Geschichten schon jenem Zeitalter sehr nahe kommt, in dem er selbst gelebt hat, berichtet, daß, obwohl das jüdische Reich nur sehr schlecht bewaffnet war und obwohl auf der anderen Seite die Abessinier ihre ganze Macht zur Einkreisung der jüdi* sehen Soldaten konzentriert hatten, die Kämpfe drei Jahre lang dauerten, ohne irgend welche Entscheidung zu bringen nnd ohne selbst den Juden eine größere Niederlage beizufügen. Den Verrat, mit dem schließlich ein solcher Sieg doch von dem abessinischen Heerführer Marcos erreicht worden ist, schildert der Chronist wörtlich so: „Drei Jahre nacheinander lagerte Marcos zu Füßen des Berges Israel. Dann erst besiegte er die Falaschas mit großer Mühe und Klugheit und übergab sie in die Hände des Königs nnd eroberte ihre Städte. Es war »hm nämlich in den Sinn gekommen: weshalb soll ich diesen Verfluchten meine Gnade schenken, wo sie immer mit ihren Taten unsere Heiligkeit erzürnt haben? Es ist besser eiie zu vertilgen, denn sie am Leben zu lassen. — In diesem Gedanken ließ er zu den Juden in der belagerten Stadt hinatifrufen: Jeder Faiasche komme an den Ort, den ich anweisen werde und er wird in Frieden gelassen werden. So einer aber nicht kommt, werde ich weiter Krieg führen und sein Haus zerstören und seine Kinder als Sklaven verkaufen. — Da kamen alle Falaschas zu Marcos herunter und es war eine große Versammlung. Und Marcos befahl seinen Leuten, den Falaschas mit den Schwertern die Hälse aufzuschneiden, daß ihr Blut wie Wasser floß und ihre Leichname das ganze Tal füllten.“ Das ist der einzige »Sieg“, von dem die Geschichte dieses Krieges zu berichten weiß. Der Chronist ist sehr stolz auf ihn. Er scheint absolut nichts Unrühmliches darin zu sehen, daß man den Feind aus der belagerten Stadt waffenlos herauslockt und ihn dann „überwältigt“. Aber selbst dieser Chronist muß zugeben, daß nach dem Sieg am Berge Israel die Falaschas in den übrigen Städten einen solch energischen Widerstand aufboten, daß die jüdische Republik nicht erobert und zerstört werden konnte. Der König Büd Marias ist ein paar Jahre später gestorben, ohne seinen Ehrgeiz, den jüdischen Staat zu zerstören, befriedigt zu haben. Der letzte Kampf. über hundert Jahre lang ist das jüdische Reich zwischen Äthiopien und dem Sudan unberührt geblieben. Der Ausgang des letzten Krieges hatte allen anderen Königen und Stammeshäuptlingen die Lust zu neuen Angriffen genommen. Erst unter König Sarsa-Dengel, der von 1563 bis 1594 regiert hat, ist es zu etwas ähnlichem wie zu einem Konflikt zwischen dem äthiopischen und dem jüdischen Staat gekommen. Der Chronist, ein Zeitgenosse und der Geschichtsschreiber eben jenes Königs Sarga-Dengel, stellt die Sache folgendermaßen dar: „Es war ein sehr schwerer Winter. Eine große Epidemie war ausgebrochen, die Mencohen starben wie die Fliegen. Da beschloß der König, sobald der Winter vorüber sein werde, einen Feldzug gegen einen nordischen Stamm, die Gollas, zu unternehmen. Er berief alle seine Stammeshäuptlinge ein und sie alle billigten den Plan. Als aber der Winter vorüber war, fehlte die notwendige Begeisterung und der praktische Anlaß, um den Gollas den Krieg zu erklären. Die Beziehungen zu ihnen waren gerade wieder freundschaftliche geworden. Als man zum Krieg gerüstet war und allen Stammeshäuptlingen schon Bcuteanteile zugesagt hatte, aber ein passender ,Feind* noch fehlte, — hinterbrachte man dem König eine Nachricht aus dem jüdischen Reich Im Norden. Radaj. einer der vier Ältesten Ae» jüdischen Reicnes, der jedes Jahr um diese Zeit seinen Tribut an Getreide und Vieh dem König schicken sollte, hatte die Ernte noch nicht beendet und das Getreide nicht zur rechten Zeit schicken können. Mau beschloß nun im königlichen Rat, da« so anzudeuten, als ob die Juden überhaupt die Tributzahlung für alle Zeiten einstellen wollten und man beschloß ferner, da« als Kriegsgrund zu betrachten. ,Das Herz des Königs entzündete sieh gleich einem Feuer* poetisiert der Chronist, ,und er beschloß, ein für allemal den Falaschas ein Ende zu bereiten!“* Der Feldzug gegen die Juden ist der erste gewesen, der in dieser Gegend mit Hilfe neuzeitlicher Waffen geführt wurde. Es heißt, die Abessinier hätten Schießwaffen gehabt und die Juden nur — Steine. Trotzdem hat der Krieg über ein Jahr lang gedauert. Die Juden verteidigten jede einzelne Siedlung, jeden einzelnen Tempel. Der König mußte vom Schlachtfeld wieder zurückkehren, denn der Krieg, der ein großer, plötzlicher Feldzug werden sollte, wurde ein hartnäckiger, endloser Guerillakampf und scheint auch nach Jahren, ja selbst nach der Eroberung vieler jüdischer Städte, noch nicht ganz zu Ende gewesen zu sein. Immer wieder flackerte aucn in schon besetzten Gegenden der Widerstand der Falaschas auf. Aber es war von jener Zeit an nur mehr der Widerstand religiöser Gemeinschaften, die in einem ihnen nicht gehörigen Land lebten. Der jüdische Staat als solcher war mit diesem Krieg endgültig untergegangen. Die Juden von Äthiopien setzten den christlichen Stammeshäuptlingen, die gegen sie kämpften, anfangs keinerlei Widerstand entgegen. Sie gaben eine Machtstellung nach der anderen auf und überließen eie in rden verschiedenen Provinzen einer neuen Stammeearistokratie. Sie begannen erst Widerstand zu leisten nie man später eine Art Kreuzzug gegen sie ausrief und ihre Gemeinschaft zwingen wollte, zum Christentum überzutreten. So leicht öle ihre Macht aufgegeben hatten, so energisch setzten eie eich zur Wehr, ale eie ihren Glauben aufgeben sollten. In allen Provinzen kam ee zu Massakern und zu einem regelrechten Bürgerkrieg, Die 'Juden wurden unterstützt von den drei jiidiechen Stämmen der Falaschas, der Kamanaten und der Leute von Quara, die im Norden wohnten und dort sich vollkommene Selbständigkeit erhalten hatten. Auf die Dauer konnten aber die einzelnen Juden in den ferneren Provinzen den Kampf nicht mit Aussicht auf Erfolg führen und eie zogen eich etammweise vom ganzen Lande her in den Norden zurück. Sie bewohnten dort die Provinz Semen, im heutigen Amhara, nördlich des Flusees Takase, und sie sind es, die in diesen Gebieten den Städten und Bergen ihre hebräischen Namen gegeben haben. Wie zum Beispiel: der Berg Israel im Süden und Gavriel und Megina im Norden, Rama im Osten. Es ist die bergigste Gegend des Landes. Die Siedlungen lagen, mit wenigen Ausnahmen, zwei- und dreitausend Meter hoch. Der Chronist berichtet, daß dort, wo die Juden wohnten, kein Fremder hinkommen konnte, es sei denn, die Bergbewohner hätten ihm von oben her dabei geholfen und ihm Stricke und Leitern gegeben. Aber war man so auch sicher vor den feindlichen Stämmen, so war man doch dazu gezwungen, in ewiger Armut zu leben. Während des größten Teiles des Jahre« eind die Felder schneebedeckt. In den Tälern kann man der wilden Tiere wegen nicht leben. Der Chronist fügt hinzu: Nur ein Volk, das lieber in der Wüste ■ umkommt und an seinem Glauben hält, als in Städten lebt und seinem Glauben abschwört, konnte so fanatisch sein, «ich diese Gegenden ale Wohnort zu erwählen. Immerhin haben sie ihr Ziel erreicht: Sie hatten eich den Vqjfolgern entzogen und konnten in Ruhe in der Höhe des ewigen Schnees ihre Tompel aufbauen _ und ihren Gottesdienst pflegen? Die Abessinier gaben es auf, sie zu bekehren. Sie kämpften nicht mehr gegen sie. Sie verlangten von der jüdischen Republik nur, daß eie alljährlich eine bestimmte Anzahl Ochsen und Schafe als Tribut in die Hauptstädte der Niederungen schickte und ließen eie im übrigen in Frieden. Zweihundert Jahre lang. Krieg und Verrat. Im Jahre 1468 bestieg in Abessinien ein! König den Thron, Mda Mariae mit SsmenJ ... Rafiel sieöt IPacße Dieser Bericht wurde in der letzten Zeit der Unruhen geschrieben. Es erscheint uris wichtig, ihn noch zu veröffentlichen, weil er ein historisches Dokument der vorbildlichen Haltung de« Jischuws darstelit. .. Und warum hast du den dicken Mantel an, Immale? Es ist doch eo warm!“ Rahel knöpft den Mantel zu. Am Schnitt kann man erkennen, daß es ein alter Soldatenmantel ist; wer weiß, welcher Chawer ihn in welchem Schützengraben des Weltkrieges einmal getragen hat? Jetzt tragen ihn die Frauen der Kwuzah, wenn sie nachts auf dem Waeserturm Wache halten. „Ee ist warm hier unten, Liebling, aber oben auf dem Turm weht ein kalter Wind. Und jetzt mußt du schlafen, Riwkele. Wenn ich denken muß, du schläfst nicht, wie kann ich da aufpassen? Schlaf, Riwkele ...“ Das Kind sieht zu ihr auf: „Und wo ist Abbale heute Nacht? Muß ich ganz allein bleiben?“ Rahel unterdrückt einen Seufzer: „Der Vater hat den ganzen Tag gearbeitet, er ist sehr müde. Aber er muß bei den Pferden im Stall schlafen. Wenn die Araber kommen ... Du weißt doch noch, was du zu tun hast, wenn es anfängt zu schießen?“ „Ja“, sagte Riwkele eifrig. ,,Ich etehe ganz schnell auf und ziehe mir den Morgenrock und dio Sandalen an. Und dann lege ich mich unter dae Bett und warte, bis Sarah mich in§ Kinderhaus holt. Und ich darf ja nicht das Licht anknipsen!“ „Gut, Riwkele. Und nun schlaf, damit die Immah gut aufpassen kann.“ Dae Kind legt sich gehorsam nieder. Rahel beugt sieh hernieder und küßt ihr Töchtercben. Dann geht sie schnell aus dem Zimmer ... * An der Küche reicht man ihr eine Thermosflasche mit heißem Kaffee hinaus. Dann geht sie quer über den Platz zwischen den Baracken auf den Wasserturm zu. Die Kwuzah liegt wie ausgestorben da, kein Licht, kein Laut. Unwillkürlich bemüht sie sich, kein Geräusch zu machen, während sie die schrnalo, eiserne Leiter emporklimmt. Sie vermeidet es, nach oben zu sollen; ihr wird immer noch ein wenig schwindelig, wenn die riesige dunklo Masse der eisernen Tanks wie ein Berg über ihrem Kopf lagert. Endlich ist die Plattform erreicht, durch eine schmale Lücke in der Bailustrade aus Sandsäcken gelangt sie auf das flache Dach des Turmes. „Schalom, Rahel!“ sagt leise eine Stimme und ein menschlicher Schatten taucht vor ihr auf. Von C. Z* Kloetzel, Jerusalem „Schalom, Mirjam! Gibt’s etwas Neues?“ , „Nein«. Es ist sehr dunkel heute nachts. Im Beduinenlager drüben war vor einer halben Stunde viel Hundegebell...“ Mirjam übergibt Rahel dae starke Zeiß glas und die schwere Leuchtpistole, dazu drei Patronen „Rotlicht“. Dann verschwin det sie lautlos durch die Lücke zwischen den Sandsäcken. Rahel beugt ßich über den Rand. Sie möchte der Chawarah nachrufen: „Sieh einmal nach Riwkele.“ Aber Mirjam hat selbst zwei Kinder, die sie den ganzen Tag nicht gesehen hat. Und eie muß um fünf Uhr morgens wieder zur Arbeit-... In der Mitte des kreieförmigen Daches steht eine Art primitiver Drehstuhl, ein Sitz, den man durch einen leichten Druck des Fußee nach jeder Richtung hin bewegen kann. Wer in ihm sitzt, ragt mit dem Kopf über den Wall der Sandsäcke hinaus, so daß er dae Gelände ringsum beobachten kann Über der Lehne liegen Kopfhörer und Sprechmuschel eines Feldtelephons, auf der rechten Armlehne ist der Knopf des Summers angebracht. Rahel etülpt daß Gerät über den Knopf und drückt auf den Knopf. „Mah jesch“, tönt die Stimme Mosches im Hörer, der Dienst in der Wachstube hat, „wae gibt’s?“ „Rahel spricht. Ich habe eben abgelöst. Prüfe den Summer.“ Gleich darauf schnurrt der Summer, das Telephon ist in Ordnung. Sie setzt sich hin, legt die schwere Leuchtpistole in Griffnähe... Es ist sehr dunkel und sehr still. Der Wind von den Bergen weht mit einem hohen, gleichmäßigen Ton. Der Mond wird erst gegen Morgen aufgehen, in dem samtschwarzen Himmel über ihr flimmernde Sterne. Rahel läßt langsam ihren Sitz kreisen. Das Glas vor den Augen, tastet sie mit den Blicken den Umkreis des Gebietes ab, das ihrer Hut anvertraut ist. Man sieht keine festen Dinge, man sieht nur mehr oder weniger dunkle Schatten. Aber Rahel weiß von jedem, was er birgt. Dort die große, verschwommene, dunkle Flasche ist die Baumschule mit den jungen Citrußbäumchen. Dort, wo die Pflanzung den Feldweg berührt, liegen die beiden fremden Chawerim, die vor drei Tagen als Gaffirim aus Tel- Aviv gekommen eind. Dort rechts der kleine, hellere Fleek ist das weißgestrichene Brunnenhäusohen, da steht Rüben, der Siebzehnjährige, der vor einem Jahr mit der Jugendalijah aus Deutschland gekommen ist. Bei ihm ist die schwarze, wilde Malkah, die von kaukasischen Bergjuden abstammt und um keinen Preis ihre altmodische, silberbeschlagene Pistole gegen eine moderne Waffe eintauschen würae. Links das dunkle Rechteck ist der Pferdestall, da schläft jetzt ihr Mann Sehlomoh, der zehn Stunden auf der Mähmaschine gesessen hat. Schlomoh schläft wie ein Stein, aber beim ersten Schuß wird er aufspringen und mit seiner tiefen Stimme, die sie so gut kennen, die Pferde beruhigen, wenn sie unruhig werden wollen... Gegenüber steht das Kinderhaus. Es ist nur eine Holzbaracke, aber von drei Seiten wird sie von anderen Baracken gedeckt, und auf der vierten hat man eine Mauer aus Sandsäcken gebaut, die kein Schuß durohdringfc. Die Säuglinge schlafen im Kinderhaus, und wenn es schießt, bringt man auch die neun größeren Kinder dorthin. Dann läuft Sarah, die Kindergärtnerin, schnell und gebückt zwischen aer Säuglingsbaracke und den Wohnbaracken hin und her, trägt die Kinder in den sicheren Schutz... Auch Riwkele wird sie so tragen. Unwillkürlich blickt Rahel in die Richtung der eigenen Baracke. „Sie liegt am weitesten entfernt..muß sie denken, „Riwkele hat den weitesten Weg in die Sicherheit...“ Dann gibt sie ihrem Sitz einen energischen Stoß, der ihn in die entgegengesetzte Richtung dreht. Man hat sie nicht hier hmaufgeschickt, um den Pferdestall und da« Kinderhaus zu beobachten, sondern die arabischen Dörfer an den Berghängen und das Ossi Lewin: CUcutukkaU Ob des Wunderwerks acht Tage lang leuchtet Judas Heldenschein und überschweigt in trautem Klang das Mißgetön in unsrem Sein. Und was so unser Herz erfüllt, mit eigenem Mut und Ahnenruhm, die Sehnsucht drängt es, ungestillt, zurück zum Makkahäertum! Drum sei die Stunde jetzt geweiht der alten, wie der neuen Zeit, wiewohl der Geist, der uns befreit in Taten sich schon längst erneut: Dem alten Heldenschwur getreu, trotz Wunden, die das Schicksal schlägt, wir schreiten ohne Angst und Scheu entlang dem alten Heldenweg.