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Die Stimme · 1936-11-27 · Heft 600 (27.11.1936) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 600 (27.11.1936)
Date
1936-11-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seit» 2 Oll IT1MMI Nr; 600. — Wien, Freitag, 27. November 19S6. Englands einziger Ausweg e Das Eintreffen der Königlichen Kommission in Palästina fällt zeitlich ungefähr mit dem Staatstreieh im Ira.k und den Unruhen in Beirut zusammen. Diese Ereignisse in den Nachbarländern Palästinas stehen im Mittelpunkte der Diskussion im jüdischen und arabischen Lager und sind auch, wie man sich leicht vonstellen kann, der Gegenstand von Erwägungen im Londoner Kolonialamt. Schon heute kann man annehmen, daß bei der Entscheidung Englands über das Gutachten der Königlichen Kommission die Situation im Irak und in Französisch-Syrien mit ins Kalkül gezogen werden wird. Der militärische Putsch in Bagdad ist mehr als eine interne Angelegenheit des Irak. Dieser Staat ißt das jüngste Mitglied des Völkerbundes. Er ist dadurch entstanden, daß England beim Völkerbund die Aufhebung des Mandats durchsetzte. Kaum war Irak selbständig, a.ls die Mohammedaner in einem furchtbaren Massaker die Assyrier, die christlichen Nestorianer, dezimierten. England hatte vergessen, für diese christliche Minorität Schutzbestimmungen zu schaffen. Der Völkerbund befaßt sich seither mit der Frage der Übersiedlung der Reste der Assyrier in ein anderes Land, ohne daß bisher eine Lösung gefunden worden wäre. Dean Umsturz im Irak gingen Judenverfolgungen voraus. Es gab Plünderungen und Morde. Dann kam der Putsch. Wer sind nun die Männer, die der Putsch nach der Ermordung des bisherigen Ministerpräsidenten emporbrachte? Da ist einmal General Baqir Sidqi, ein Kurde. Er arbeitete unter Ausnützung moderner, technischer Hilfsmittel. Er führte auf einem Ford-Auto einen Galgen mit, um jeweils die Hinrichtungen prompt vornehmen lassen zu können. Seyid Hikmat Suleiman, der neue Ministerpräsident, war zur Zeit des Assyrier- Massakers Innenminister und Mitschuldiger an dem Massaker. Der Korrespondent der „Times“ in Kairo schrieb über Sielki und Hikmat Suleiman, der Regierungswechsel müsse Schrecken bei den Minoritäten im Irak, bei Juden und Christen erregen. Hikmat Suleiman ist ein Bruder jenes Shevket Paßcha, der einer der Führer deT Jungtürken war, die Abdul Hamid stürzten. Weder Baqir Sidqi noch Hikmat Suleiman haben besondere Bindungen an Irak. Dem jungen König Ghazi fehlt die Klugheit und der Scharfsinn seines Vaters. Bis zum Putsch standen ihm aber wenigstens die alten Ratgeber seines Vaters zur Seite. Jetzt herrscht der Kurde Baqir Sidqi und der Türke Hikmat Suleiman. Es ist nicht ohne Bedeutung, daß Kemal Attatürk unmittelbar nach dem Putsch im Irak sein Interesse in den Landstrichen um Alexandriette und Antiochia bekundet hat mit dem Hinweis darauf, die Bevölkerung sei dort türkisch. Bedeutet das vielleicht, daß die Türkei damit ihren Anspruch auf die Wiedergewinnung de»- durch den Weltkrieg verlorengegangenen türkischen Provinzen anmeldet? Das muß nicht unbedingt zutreffen, weil Kemal Attatürk sonst seine These re in türkischen Staat aufgeben würde. erkiärung Syriens vor —■ und der Auftakt für die arabischnationale Selbstverwaltung waren die Unruhen in Beirut. Auch dort massakrierten die Mohammedaner die Christen. So hat auch hier die nationale arabische Idee einen Ebhec erlitten, und im benachbarten Palästina ist eine beträchtliche Spannung zwischen mohammedanischen und christlichen Arabern eingetreten. Es verlautet, daß die christlichen Araber in Palästina geheime Ausschüsse gebildet haben, die im Notfälle ihre Interessen verteidigen sollen. Diese Ereignisse hart an den Grenzen Palästinas beweisen, daß die Idee eines pa.narabischen Reiches ein Wunsch träum ist. Es gibt nur zwei arabische Länder: den Hedschas und das Reich Ibn Sauds, die im Innern ruhig sind. Transjordanien ist zwar rein arabisch,. sein Herrscher aber, Emir Abdullah, ist eine Puppe in der Hand Englands, und Abdullahs Aspirationen sind unklar und erwecken den Argwohn der ara bischen Fürsten. In Palästina selbst, das von den dortigen arabischen Führer als Sildsyrien bezeichnet wird, besteht in arabischen Kreisen keine Geneigtheit, sich von einem der benachbarten Staaten verschlucken zu lassen. Das ist die Situation, der die zionistische Bewegung gegenübersteht Die Behandlung der arabischen Frage in Palästina und in den Nachbarländern erfordert die regste Aufmerksamkeit der zionistischen Exekutive 1 ebenso wie die Englands. Die dem Kolonialamt nahestehende Zeitung „Great Britain and the East“ hat, wie wir in unserer letzten Ausgabe berichteten, auf das Dilemma Englands hingewiesen, zwischen Arabern und Juden zu vermitteln und seine eigenen strategischen Interessen wahuzunehmen. England kann seine strategischen Interessen in Palästina nicht preisgeben, ohne seine Stellung im Orient und den Weg nach Indien zu gefährden. „Great Britain and the East“ hat besonderen Nachdruck darauf gelegt, daß das Empire in Palästina eine loyale Bevölkerung haben müsse, auf die es bedigungslos vertrauen könne, und das seien nur Juden. Diese Stellungnahme des dem Kolonialamt nahestehenden Blattes scheint ein guter Auftakt zu den Beratungen der Königlichen Kommission zm sein. Nichts aber, auch nicht freundliche englisoho Äußerungen, dürfen uns in dem uns aufgezwungenen Kampf erlahmen lassen. Wir müssen für unser ewiges Recht auf Palästina und gegen die Verwässerung der Balfour-Deklaration mit Aufbietung der ganzen Kräfte kämpfen. Die Tore Palästinas müssen für die jüdische Einwanderung weit geöffnet werden. Das allein genügt aber noch nicht. Die englische öffentliche Meinung, die sich in den Parlamentsdebatten wiederholt zu unseren Gunsten manifestiert und unser Recht auf Palästina anerkannt hat, muß darüber informiert werden, daß wir die Araber nicht unterdrücken oder vertreiben wollen. Die englische öffentliche Meinung muß weiters darüber aufgeklärt werden, daß nicht Balfour-Deklaration und Mandatsver- Seefeld Tirol (1200 m) Wintersport, schneesicher, heilkhmatisoher Höhenkurort, zahlreiche Waldspaziergänge PENSION OBSCHW. SCHEER Je»*» HAUS WALDRUHE, direkt am See und Wald, vorzügliche Küche, streng HttfS Saisonbeginn Mitte Dezember ten, als an den Hochschulen Nationaldemokraten die jüdischen Hörer mit Gewalt auf die „Ghetto-Bänke“ drängten. Mehrere jüdische Hochschüler wurden verletzt. Mildes Ufteil für Attentäter Lodz, 24. November. (JTA.) Das Lodzer Gericht verurteilte, den Reserveoffizier Wladislaw trag die Schwierigkeiten Englands im Nahen' Minzberg0 auf ddür Straße* überfll^fC^Ä Orient hervorgerufen haben. Wenn sich mißhandelte und versucht hatte, ihm den Bar* England heute in einem Dilemma befindet, so ist das nur die Schuld seiner divide et impera-Politik im Nahen Orient. Hätte England Irak nicht voreilig zu einem selbständigen Staat gemacht, so hätte es keinen Putsch in Bagdad gegeben, der sich letzten Endes gegen England richtet. Hätte es die Intervontionspolitik der arabischen Fürsten in Palästina nicht zugelassen und hätte es gegenüber den Arabern Palästinas keine so nachsichtige und schwankende Politik geführt, dann hätte es in Palästina nicht die Streikunruhen geben können, die Englands Prestige im Orient schwer geschädigt haben. Es wird auch kein Dilemma Englands geben, wenn es sich endlich entschließt, Balfour-Deklaration und Mandat richtig auszulegen. Die Präambel zum Mandatsvertrag sagt ausdrücklich, daß durch die Balfour- Deklaration „die Anerkennung der historischen Verknüpfthedt (historical connection) des jüdischen Volkes mit Palästina und der Grundlagen für die Wiedererrichtung seiner nationalen Heimstätte in diesem Lande erfolgt ist“. Nimmt England diesen Satz, der lie Quintessenz des Mandatsvertrages ißt, zur Basis seiner Politik in Palästina, dann wird es sich aus dem Dilemma befreien, in las es sich schuldhafterweise selbst versetzt hat. auszureißen, zu 7 Tagen Arrest 80 Zloty Geldstrafe oder Keine neue Buchhaltung anlegen vor BealchUgung unserer interessanten letzten EA, Neuerungen, vo Iständlge inrlchtungen von S “an. RUF-BUCHHALTUNG WIEN, I., Schottengasse 10 A 17-3-77 A 17-1-77 Wilna: Zwei Tote, DEN BESTEN KAFFEE IM Alle In- und ausländischen Zeitungen 6 moderne Seifert Stahl Billards Separate Spielzimmer, Bridgestube AM SCHWEDENPLATZ Hemmungsloser Terror in Polen vom Es kann aber doch bedeuten, daß die Tür kei eine Bewegung entfachen oder fördern will, die darauf ausgeht, die arabischen Länder unter türkischem Einfluß zu bringen Der Kurde Baqir Sidqi und der Jungtürke Hikmat Suleiman kämen da als taugliche Werkzeuge für Kemal Attatürks Pläne in Betracht, trotz ihres betonten „arabischen Nationalismus“. Der Putsch dieser beiden Männer hat bei den Arabern Palästinas Unbehagen hervorgerufen. Zunächst deswegen, weil man befürchtet, der Irak werde, mit seinen Angelegenheiten beschäftigt, sich der palästinensischen Araber nicht so annehmen können wie bisher. Deswegen beeilte man sich, aus Bagdad ein Sympathietelegramm zu erhalten, das auch in Jerusalem eintraf. Man ist aber in den Kreisen der arabischen Führer darüber beunruhigt, daß die Morde und der ganze Putsch ein schlechtes Licht auf die arabische nationale Bewegung werfen könnten. Die arabischen Führer Palästinas fürchten, man werde ihnen auf ihre Forderung nach einem gesetzgebenden Rat oder gar nach nationaler Unabhängigkeit Vorhalten, ihre Konnationalen im Irak hätten durch die Massakrierung der assyrischen Christen und die Ermordung von Juden bewiesen, daß sie Halbwilde und zur Ausübung der Regierungsmacht über religiöse oder ethnische Minderheiten nicht reif seien. Schließlich wird in den panarabischen Kreisen Palästinas die Einmengung der Kurden und Türken in die Angelegenheiten eines arabischen Staates peinlich empfunden. Ähnliche Unlustgefühle gibt es bei den Arabern in Französisch-Syrien. Der Vertrag mit Frankreich sieht die Unahhängigkeite- Warschau, 25. November. (JTA.) Die nationaldemokratischen Studenten in Wilna, die mehrere Tage lang einen sogenannten Hungerstreik durchführten, um ihre Forderung nach Einführung von „Ghetto-Bänken“ für jüdische Studenten durchzusetzen, haben einen vollen Erfolg errungen. Nachdem die Universitätsbehörden zugesichert hatten, daß sie die Forderungen der Studenten erfüllen werden, ist der Hungerstreik abgebrochen worden. Die Studenten haben das Universitätsgebäude, das sie sieben Tage lang besetzt gehalten hatten, verlassen. Für die Forderungen der Studenten hatte sich am Sonntag der Erzbischof von Wilna, Jabrizykowski, bei den Universitätsbehörden eingesetzt. Nach Beendigung des Hungerstreiks durchzogen die Studenten die Straßen von Wilna und veranstalteten große Demonstrationen. Am Montag wurde im Universitätskloster unter Teilnahme einer großen Masse von Studenten ein Dankgottesdienst abgehalten, bei dem der Erzbischof von Wilna zelebrierte. Nach dem Gottesdienst ergossen sich die Teilnehmer in die von Juden bewohnten Straßen, wobei sich ihnen Mittelschüler und Straßenmob zugesellten. Viele hunderte jüdische Läden wurden demoliert, die Waren zum Teil vernichtet, zum Teil geraubt Mehrere Ladeninhaber wurden mörderisch geschlagen. Auf die Wohnung des Rektors der Universität Wilna, Prof. Jakowski, haben nationaldemokratische Studenten einen Überfall verübt. Barrikaden in der Warschauer Universität Auch die Warschauer Universität ist seit der verflossenen Nacht neuerlich Schauplatz ernster Exzesse seitens der nationalistischen Studenten, die stürmisch die Schaffung von „Ghetto-Bänken“ auf der linken Seite der Hörsäle für die jüdischen Hochschüler verlangen. Nach einer spät abends im Gebäude der Pilsudski-Universität abgehaltenen Studentenvorsammlung beschlossen die nationalistischen Studenten, das Universitätsgebäudo zu besetzen. Als die demokratischen und sozialistischen Studenten das Universitätsgebäude verlassen batten, sperrten die im Gebäude verbliebenen 500 nationalistischen Hochschüler alle Eingänge ab und errichteten in den Vortragssälen aus Bänken und Stühlen Barrikaden, die sie mit Drahtverhauen versahen. Eine andere Gruppe nationalistischer Studenten besetzte den Hof dos Universitätsgebäudea. Infolge dieser Vorkommnisse ordnete Unterrichtsminister Swientoslawski die Einstellung der Vorlesungen an allen Warschauer Hochschulen auf unbestimmte Zeit an. Der siebenjährige jüdische Junge Meir Rabino wicz wurde durch einen neunjährigen christlichen Jungen mit einem Messer gestochen und erheblich verletzt. Er wurde in das Hospital gebracht. Daraufhin verbreitete sich das Gerücht, daß ein christlicher Junge durch einen jüdischen Jungen gestochen worden sei. Dies gab Anlaß zu neuen schweren antijüdischen Unruhen. In Lemberg kam es zu schweren Turaul- . Wilna, 24. November. (JTA.) Im Verlauf einer judenfeindliehen Kundgebung sind am •Sonntag, den 22. November, 20 Juden in Wilna verwundet worden. Der 69jährige jüdische Arzt Barucli wurde infolge der Aufregungen vom Schlag gerührt und starb, Die Kundgebungen begannen am Morgen mit einem Aufmarsch der Schulkinder zum Zeichen der Sympathie mit den im Studentenheim in den Hungerstreik getretenen nationaldemokratischen Studenten. Ihnen folgten die Angehörigen der verschiedenen nationaldemokratischen Organisationen und zum Schluß die Mütter der streikenden Studenten. Die Menge wurde durch Zurufe aus den Fenstern und von den Baikonen des Studentenheims aufgehetzf und die Polizei mit einem Steinhagel' beworfen. Über 2000 Na- tiönaldemokraten demonstrierten in den Straßen. Sie drangen in die jüdischen Stadtviertel ein, zertrümmerten Fenster und mißhandelten zahlreiche jüdische Passanten barbarisch. Übrigens wurden die Studenten in ihrem Hungerstreik von Angehörigen und Freunden täglich mit Lebensmitteln versorgt. Am Montag, 23. November, wurden die Besetzung des Studentenheims und der Hungerstreik aufgegeben. In einem Dorf bei Kielce wurde vor einigen Tagen während eines antijüdischen Exzesses der Kaufmann Sohlomo Herseih Kirszenbaum durch Huligans so barbarisch mißhandelt, daß er lebensgefährlich verletzt in das Hospital von Kielce gebracht wurde. Am Montag früh erlag Kirszenbaum seinen Verletzungen. Er. hinteVläßt eine Frau und sieben unversorgte Kinder. müBEL-UJlNTER für Gelegenheltskaufe Wien. VIII., oei Lerchenfelderstraße Stadtbahnviadukt 23 Telephon: A 21-5-31 SONNTAG-NACHMITTAG FREIHALTEN I für di« Lustig« G«s«li|dialt bei d«n Schauspielern des Kulturtheaters Im Hotel de France. I., Schottenring 3 (%5 Uhr Beginn) Für wirklich lustige Vorträge und Tanz bei kleiner, aber erstklassiger Jazzkapelle, zehlen Sie einschl. Trinkgeld und sogar Konsumation nur S 2.— Jüdischer Lehrer im Konzentrationslager Der jüdische Schriftsteller und Lehrer Mosche Tabacznlk wurde aus noch unbekannten Gründen verhaltet und In das Konzentrationslager für politisch Verdächtige „Kartuz- Bereza“ gebracht. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiniiiiiiiiniiii Zur Makkabäerfeier hat der Kartenverkauf im Zionistischen Landesverband (Marc Aurel-Straße j, Telephon U 22-2-11), m den Zionistischen Bezirkssektionen, im Ring der Alten Herren (Kohlmarkt 8), und in der WlZO (Schottenring 2}), bereits begonnen. Ring der Alt-Herrenverbände der Zionistischen Verbindungen. Am Montag, den 30. Novomber, um 8 Uhr abends, findet im Klubheim, I., Kohlmarkt 10, ein lustiger Abend unter deim Titel „Jüdisch-politisches Kabarett“ statt. Die „Haganah“ veranstaltet am Sonntag, den 29. d., in Chajes-Saal der „Judäa“, IX., Alserstraße 26, einen E-Uhr-Tee mit lustigen Einlagen. Beginn 145 Uhr. Eintrittspreis 80 Groschen. Ende 10 Uhr. Generalversammlung der Volksbibliothek „Zion“. Die Generalversammlung der Mitglieder dor Volksbibliothek „Zion“ findet Samstag, den 5. Dezember, 8 Uhr 80 abends, im Heim, IL, Kleine Mohrengasse 8, statt,

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