Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 599 (24.11.1936)
- Date
- 1936-11-24
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Oll SUMM» Solle 3 Nr. 699. — Wien, Dienstag, 24 November 1936. Führertagung der N. 1.0. in Wien Wien, 22. November (JTA.). In Wien fand eine Führertagung der Neu-Zionistischen Organisation statt. Es wurde die bisherige Leitung wiedergewählt, außerdem Doktor Wolfgang v, Weisl und Akzin. In den Finanzrat wurden auch die Kultusräte Graubart und Schwarz berufen. In der Schlußsitzung bezeichnet^ Jabotiineky als nächste Aufgabe: Mobilisierung des Weltgewissen, um alle Staaten zur Unterstützung der jüdischen Emigration nach Palästina zu bewegen. Zur Einleitung der Bündnispolitik soll in Genf und London, sowie in allen', Staaten eine Propaganda der Neu-Zionistischen Organisation durchgeftihrt werden. Nach einem feierlichen Empfang Jabotinskys im Ring der Alten Herren fand in den späten Abendstunden im Hotel Imperial ein Festbankett zu Ehren Jabotinskys statt. Es erschienen außer der gesamten Leitung der Neu-Zionistischen Organisation der amerikanische Gesandte Mr. Messersmith, der Generalkonsul Litauens, die Legationsräte der Gesandtschaften Polens, Rumäniens und Italiens. Nach verschiedenen Ansprachen erklärte Jabotiosky, daß der Revisionismus eine tiefpazifistische Bewegung ist. „Wir sind die ersten“, sagte Jabotinsky, „die ohne Gewalt kolonisieren wollen. Das jüdische Elend ist eine Agonie, die nicht enden wird, wenn wir nicht mit allen Staaten das große Problem der Evakuat i o n aufrollen. Wir wollen nicht, daß England die Rolle der Sohutztruppe für uns spielt, wir allein wollen die Träger unseres Schicksals in Palästina sein. Wir wollen unter normalen Verhältnissen in einem Staate beiderseits des Jordan mit einer überwiegenden jüdischen Mehrheit leben. Die stärkste Waffe in unserem Kampfe ist die Gerechtigkeit und das menschliche Gewissen, an das wir appellieren wollen im Interesse aller Völker der Welt.“ * Wir teilen auf verschiedene Anfragen mit, daß der Artikel „Die vier Punkte Jabotinskys“ die Meinung des Autors wiedergibt und daß das Zionistische Landeskomitee sich mit dem Vortrag Jabotinskys noch nicht befaßt hat. Baale Mikzoah, allgem. Zion. Haudwerker- - verband, I., Mark-Aurel-Straße' 5. Anmeldungen, Auskünfte Und Sprechstunden des Vorstandes: Dienstag von 12 bis lA2 Uhr: Rosegg; Mittwoch von AS bis A10 Uhr abends: Rosegg und Gilly; Freitag von 12 bis A2 Uhr: Ing. Kende und Rosegg. letterhnrte Menschen fürchten keinen Regen, keinen Sturm, keine Anstrengung, denn sie verwenden ständig zur Pflege und zur Stählung ihres Körpers den vielfach bewährten DIANA Franzbranntwein mit Menthol. Kräftigt durch tägliche Einreibungen (Massagen) Muskeln und Sehnen, erhöht Elastizität und Ausdauer, erfüllt mit verjüngender Frische. Ebenso wertvoll zur Mund- und Zahnpflege. In jedem besseren Geschäft erhältlich.! Brasilien und Paraguay gegen jüdische Einwanderung Warschau, 17. November. (JTA.) Der brasilianische Konsul in Warschau erhielt von seiner Regierung die telegraphische Weisung, an Juden, die sich als landwirtschaftliche Arbeiter nach Brasilien begehen wollen, keine Visa zu erteilen. Zahlreiche Juden, die bereits ihre Heime in Polen liquidiert und sich zur Abreise nach Brasilien in den nächsten Tagen gerüstet haben, kamen dadurch in große Verlegenheit. Auch die Regierung Paraguays hat die Ausgabe von Visa an Jüdische Wanderer, ohne Unterschied der Kategorie, eingestellt. Wie es heißt, geschah dies unter dem Einfluß der Agitation von Hitler-Agenten. Die polnische Regierung hat beschlossen, bei den Regierungen Brasiliens und Paraguays entsprechende Schritte zu unternehmen. * Sao-Paulo, 17. November. (JTA.) Wie Doktor M e s s i n g e r, ein Führer der Flüchtlingsarbeit in Brasilien, mitteilt, hat die brasilianische Bundesregierung den durch die großen Landeigentümer mit Unterstützung der Provinzialregierung des Staates Mato-Grosso ausgearbeiteten Plan der Seßhaftmachung von 19.000 jüdischen Flüchtlingen aus Deutschland an den Ufern des San Lorenzostromes abgelehnt, mit der Begründung, daß der Boden sich für Ansiediung europäischer Kolonisten nicht eignet. Oie Kosten der Palästina* Unruhen London, 19. November. (JTA.) „Sunday Chronicle“ schätzt die Kosten, die der englischen Mandatarmacht durch die jüngsten sechsmonatigen Unruhen in Palästina erwachsen sind, auf rund drei Millionen Pfund und teilt mit, daß die englische Regierung lediglich die Löhne der Soldaten, Matrosen und Flieger decke, daß jedoch mit den Mobilisierungskosten, die den Hauptteil der obigen Summe ausmachen, die Palästina- Administration belastet werden wird. Weitere drei Todesuiteiie bestätigt Jerusalem, 22. November. Das Appellationsgericiht verwurf die Berufung von drei Arabern, die am 2. November zu Tode verurteilt wurden, und lehnte es ab, deren Begnadigung zu empfehlen. Moses Beilinson gestorben Jerusalem, 19. Nov. Heute früh ist Moses Beilinson, Chefredakteur des „Dawar“ gest-orben. Er batte erst vor kurzem sein 50. Lebensjahr erreicht. Hitachduth Olef Austria* Tel-Aviv Vor kurzem fand die Generalversammlung der Hitachduth Olei Austria in Tel-Aviv statt, bei welcher ein neuer Ausschuß gewählt wurde, und zwar wurden gewählt zum Präsidenten Herr Julius Flaschner, zu Vizepräsidenten die Herren Dr. Beroay und Karl Weiß, der auch die Agenden des Kassiers übernahm, die Herren Dr. Smotricz, Schur und Lustig (Kulturreferent lind Veranstaltungen), Frau Dr. Barsi (Fürsorgereferat), Dr. Eckstein (Stellenvermittlung und Beratungsstelle), Dr. Glücklich (Sekretär). Herr Ing. J. Ornstein, der durch mehrere Jahre die Vereinigung leitete, wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt. Die regelmäßigen Zusammenkünfte der Vereinigung finden jeden Dienstag abends im CaM Parneß, Allenby str. 2, statt. Sprechstunden täglich von 11 bis 12 Ubr vormittags im Sekretariat, Lilienblum str. 48. Die Vereinigung ladet alle aus Österreich nach Palästina kommenden Zionisten ein, im Sekretariat der Vereinigung vorzusprechen, deren Hauptaufgabe es ist, die Einordnung der Neueinwanderer aus Österreich in den Jishuw zu erleichtern. Die Hitachduth Olei Austria stellt sich zur Erledigung von Anfragen jeder Art und zu Interventionen gerne zur Verfügung (Anschrift: Tel-Aviv, P. 0. B. 601)._ Wieder der Haupttreffer der Kiassenlotterie bei der „Glttcksteüe Stein" an der „Hohen Blöcke“! In der Haupt-B-Ziehung 1. Klasse der Winter- Klassenlotterie wurde der Haupttreffer von S 30.000 auf Los Nr. 48.200 8/s wieder von den glücklichen Kunden der „Glückstelle Stein“ an der „Hohen Brücke“ gewonnen. Alles kauft Klassenlose bei der „QLOCKSTELLE STEIN“ WIEN, f.« Wlppltngeratraß» 31 an dar „Hohen BrOeka“ FILIALEN: I. Kärntnarstr. 84 II. Taboratr. SO VI. Marlahilfaratr. 105 X. Favorltanatr. 101 Kurze Palästina-Nachrichten Präsident Weizmann ist am 19. November in Haifa eingetroffen. * Der ehemalige Khedive Abbas Hilmi soll der nächsten Zeit wieder nach Palästina kommen. Dieser, einer der reichsten Männer der Welt, taucht, wie man sich erinnert, stets in Zeiten politischer Komplikationen in den vorderorientalisohen Ländern auf und es ist kein Geheimnis, daß er sich noch immer um einen Thron in einem dieser Länder bemüht. Vor einigen Jahren schenkte ihm der Oberste Muslimische Rat ein Stück Land in Jericho, wo er eich einen Palast bauen ließ. * Halboffiziell wird mitgeteilt, daß das künftige syrische Militär aus 20.000 Fußsoldaten und 2000 Reitern bestehen werde. Dem französisch-syrischen Vertrag entsprechend, wir die Armee mit französischen Waffen ausgerüstet werden. * Am 10. November wurde das Konzentrationslager in Sarafemd geschlossen. * In Nablus wurden einige Aufwiegler zu sechsmonatiger Verbannung verurteilt. Als die Polizeisoldaten sie abholen kamen, waren sie verschwunden, iiiiiiiiiiimiiiiiiiimmiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiniiiuiiiniinniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiimmii Semmeringfahrt der Hakoah Die Hakoah veranstaltet am Sonntag, den 29. November, die letzte diesjährige Autobusfahrt auf den Semmering zum Besuche der Hakoahhütte. Fahrpreis S 6.50. Abfahrt 7 Uhr früh Reisebureau Universal, 1., Kärtnerring 3. Anmeldungen Telephon R 27-1-14. Bei günstigen Schneeverhältnissen Tourenführungen. Die jüdische Universitäts-Stadt Jerusalem, 15. November. In Jerusalem ist auf Boden des Keren- Kajemet.h eine wichtige und zukunftsträchtige Arbeit in Angriff genommen worden: der Bau des „Medizinischen Zentrums“, das von der amerikanischen Hadassah gebaut und erhalten wird. Im Rahmen einer einfachen Feier tat Henrietta Szold den ersten Spatenstich eines Werkes, das — einmal vollendet — ebenso sehr der jüdischmedizinischen Forschung wie der Gesundheit des Jisohuw dienen wird. Ein Hospital, das es an Ausstattung mit den besten der Welt wird aufnehmen können, ausgedehnte wissenschaftliche Laboratorien, Spezialkliniken und eine Schule für Krankenschwestern werden es der Universität ermöglichen, in absehbarer Zeit auch eine medizinische Fakultät zu eröffnen und dem jüdischen Heilgenie, dem die Welt so viel verdankt, in der Mitte seines eigenen Volkes und auf dessen Boden eine würdige Stätte zu bereiten. Daß um dieses „Zentrum“ herum der Ausbau einer ganzen Universitätsstadt geplant ist, ging aus der Rede hervor, den der Vorsitzende der Exekutive der Universität, Salman Schocken, bei der Feier zur Eröffnung des neuen akademischen Jahres hielt. Diese Feier wurde eingeleitet durch einen ergreifenden „Hesped“, einen Nachruf, den der Präsident Dr. M a gn e s den sechs Todesopfern hielt, die die Universität unter ihren Dozenten und Studenten zu beklagen hat. Gleichzeitig trat der wiedergewählte Rektor Dr. Bergmann das zweite Jahr seiner Amtszeit an. Er entwarf ein Bild der bisherigen Entwicklung des Studienganges, wie ihn die Universität heute bietet, und von seinem Ausbau in der Zukunft. Die von ihm umrisseinen Pläne werden sich erst im Laufe der Zeit verwirklichen lassen; es ist aber für die Universität ein starker Rückhalt in ihrer Entwicklung, daß eie dank dem Keren-Kajemeth. über ausreichendes Bodenareal verfügt, um nach und nach wirklich eine „jüdische Universitätsstadt“ auf dem Skopus errichten zu können. C. Z. K. Konzert Ruth Hilde Somer Im dichtbesetzten Großen Musikvereinssaale spielte Ruth Hilde Somer Konzerte von Bach und Mendelssohn, ferner die Ungarische Phantasie von Liszt und ein Rondon von Mozart. Es war keine leichte Aufgabe, vier Orehesterwerke an eifern Abend zu bewältigen, wenn man das zarte Alter der sympathischen Pianistin in Betracht zieht. Sauberes, korrektes Spiel, verständnisvolles Pedalisieren und sicheres Beherrschen des Stoffes sind die . Vorzüge der Ruth Somer. Ihr Talent ist zweifellos entwicklungsfähig, und es wird die Sache der sie führenden Hand sein, diese Begabung in die richtige Bahn zu lenken, um zum höchsten Ziele zu entwickeln, insbesondere zur Erforschung aller klanglichen Geheimnisse und Möglichkeiten des Klaviers. Das Symphoniker-Orchester unter der bewährten Leitung Prof. Anton Konraths begleitete umsichtig wie immer. Die junge vielversprechende Künstlerin wurde vom Publikum überaus warm empfangen. Juliusz WolfsoHn Eine Vision Professor Juliusz Wolfsohn spielte in seinem letzten Konzert sein neuestes Werk „Eine Vision — Vergangenheit und Zukunft des jüdische?i Volkes'(. Die gewaltige musikalische Darstellung unserer Geschichte, unseres Leidens und unserer Zuversicht machte auf die Zuhörer, Publikum und Fachleute, auch Nicht-Juden, tiefen Eindruck. Wir reproduzieren hier eine Schrift, in der der Komponist die Motive seines Werkes auch in Worten niedergelcgt hat. Fanfaren erschallen. Es ertönt die eherne Stimme des Tempelrufers. Die Worte des Anrufes vernehmen die einzelnen der Gläubigen und geben sie weiter von Mund zu Mund, ln stolzer Freude schreiten die hohen Gestalten der Männer und Frauen, jubelnd umwogt sic die blühende Jugend, würdevoll gemessen bewegt sich die Menge der weiß gewendeten Greise... ln feierlicher Größe erstrahlt das Volk Israel. Über ihm liegt, wie ein göttlicher Krönungsmantel der Himmel Jerusalems; er leuchtet, gleich einem über hellen Saphir, auf den heiligen Tempel und die goldenen Zinnen der Zionsburg herab, ln die Gottgeweihte TempelhaJla treten die zur Feier Bereiten, ihre Seelen dem heiligen Worte aufgetm, Der. Gottesdienst beginnt, Von Harfen und Pauken begleitet, singen dm Priester die Neginoth, die Taamim, Gesänge von erhabener Größe. Wie für die Ewigkeit bestimmte Granitsäulen streben ihre geradlinigen Melodien zu Gott empor. Festlich freudig entströmen sie den priesterlichen Kehlen. Leviten und mit ihnen das gesamte Volk wiederholen. Nichts trübt die andachterfüllte Stunde, Der Geist des Herrn wacht über Israel. •I* Übermut und Schwachheit fällt über Jakobs Söhne und Töchter. Der Geist des Herrn wendet sich schmerzvoll von seinen Kindern. Tempel und Burg, beraubt ihres waltenden Schutzes, fallen in Trümmer. Die Zeit der Öde weht geheimnisvoll über das einst heilige Volk und sein Land. Zerstreut, wirr und verstört wanken seine Kinder, des trostlosen Jammers voll, verlassen und elend durch endlose Wüsteneien. Haß und Verfolgung jagt sie durch Zeilen und Länder. Den heiligen Kelch des Leidens leeren sie. bis zur Neige. Doch ihren Seelen, leidgetränkt, erwachsen Flügel und tragen sie in unendlicher Sehnsucht in das Reich tröstender und beglückender Visionen. ln altererbter Traumverbundenheit erstehen in ihren Seelen jene erhabenen, festlichen Klänge, die — sie erkennen es mit beseligender Gewißheit — allem Elend und Leid, gllet Schmach und Verachtung^ zum Trotz, niemals ganz in ihnen erloschen sind. Die erlittene Qual war ihren Seelen Nahrung der Kraft. Ihr Axtge stark geworden, sucht mit schmerzhafter Glut wieder das Licht, das ernst so wunderheü überstrahlte... * Israel, das morsch geglaubte Volk, erhebt sich, ln kühner Verbindung sollen alte und neue Träume, Ideale und Weltanschauungen zu unerhörtem Leben erweckt werdenl Die Jugend erwacht und spricht. Ihr Wort ist — „Kampf‘. Ihre heilige Forderung ist — „Schönheit des Lebens auch für Israelr Auch für Israel — Freiheit und Gerechtigkeitl ln reichen Scharen kehren sie wieder heim in ihr heiliges Land. Wild ist ihr Mut und mit mächtiger Kraft ziehen sie den Pflug durch verödeten Sand und schaffen aus Wüsten — Gärten; und die Wiedergeburt des uralten, heiligen Erbgutes beginnt ihren heroischen Siegeszug durch das jüdische Volk... Ein geistiger Kampf im Innern Israels flackert auf: die gewaltige Auseinandersetzung zwischen der Tradition und dem kühnen Ausblick der freiblickenden Jugend, ihrer heiligen Ungeduld. Wer darf hier siegen, wer unterliegen? Oh, Keine rl Befruchtet durch den Kampf, durch dieses Ringen der beiden Geisteswelten erschaut Israel das große Wunder; das lastend verdunkelnde Gewölk verflüchtigt sich und verzieht, und an detn überklaren. Bimmel Israels erstrahlt in göttlich begnadetem Lichte beseligend EIN Gedanke, Triumphierend erschallen die einstigen Fanfaren, durchleuchtet von der Frische der freien, jugendlichen Kraft, in morgendlicher Schönheit. Alles vereinigt sich zu ekstatischem Jubel. Es erklingen gleichzeitig die Fanfaren und das Lied der Arbeit (Emek-Lied), die die Größe des jüdischen Volkes preist... Uraltes, heilig esV olk voll ewig et Jugend. Die Palästina-Philharmoniker Wie wir erfahren, begibt sich Bronislaw Huberman demnächst nach Palästina, um die letzten Vorbereitungen zu den ersten Konzerten der von ihm gegründeten Orchestervereinigimg zu treffen. Das erste Konzert findet am 26. Dezember in Tel-Aviv unter Leitung von Arluro Tos c anini statt. Bisher wurden dank dem Eifer Hubermans ein Betrag von 10.000 Pfund für das Orchester aufgebracht, das zur Gänze aus erstklassigen jüdischen Musikern besteht, die der Antisemitismus um ihr Brot gebracht hat. ln dieser Saison gibt das Orchester in Tel-Aviv zehn Abonnementskonzerte, acht m Jerusalem und acht in Haifa. Eine Reihe weiterer Konzerte werden . in den jüdischen. Kolonien stattenden.