Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1936-11-13 · Heft 596 (13.11.1936) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 596 (13.11.1936)
Date
1936-11-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3053752-3054338-3054352--6276-3062108
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Kr. uOG — Wien, Frcibig, 10. November 193G Oli STIMME Seite 5 Verdienstorden für Kommerzialrat Albers Aufgaben jüdischer Sozialarbeit Der Diimle-spräsblc.nt hat Herrn Kommerzialrat Arthur Albers das ftifctenkrouz des östwreioliisohen Verdienstordens verlieben. Diese hohe Auszeichnung' eines bewährten 0 esinnungsgonosseai wird in zionistischen Kreisen lebhafte Gortngtiuung hcrvomtfeni. Kommerzialrat. Albere wurde 1928 als Mitglied der Zionistischen Liste in den Kult.iisvorsta.iMl entsendet, dem er seither ummfconbroohen angehört, Kommerzialrat Albers wurde auch am 8. November neuerlich gewählt. Er erfreut sich nicht nur in den Kreisen seiner Branche, sondern darüber hinaus wegen seiner regen Anteilnahme an vielen jüdischen Institutionen und durch sein ausgeprägt soziales Denken allgemeiner Wertschätzung. Wir gratulieren herzlich« t. Eugen Buchbinder — ein Fünfziger Am 14. November tritt Ingenieur Eugen Buchbinder in das 50. Lebensjahr. Dieses persönliche Datum wird seinen vielen Freunden ein gern wahrgenommener Anlaß Bein, ihn herzlichst zu beglückwünschen und ihm für alles zu danken, was er für den Zionismus getan hat. Eugen Buchbinder, der seit seiner Jugend in den Reihen der zionistischen Arbeiter steht, ist in Czcrnowitz geboren und hat dio Technische Hochschule in Wien absolviert. Als 'Student schloß er sieb der Verbindung „Kadimah“ an, zu deren eifrigsten Mitgliedern er zählte. Buchbinder hat sich der zionistischen jldee mit Herz und Seel« verschrieben. An allen Aktionen nimmt er tätigen Anteil, kein Teil .der Palästina-Arbeit ist ohne seine Mitwirkung denkbar. Seit 1932 gehört er dem Vorstand det .Wiener Kultus gemeinde an und leitet dort das Spitalsreferat. Buchbinder, der auch als Ingenieur und Stadtbaumeister in den Kreisen seines Berufes 'sehr bekannt und geschätzt ist, hat sich stets jeder Anerkennung seiner Verdienste um die jüdische Sache entzogen. Sein 50. Geburtstag aber gibt die Gelegenheit, vor aller Öffentlichkeit dieses Mannes zu denken, dem die zionistische Arbeit Lebensinhalt bildet. Dr. Chaim Hilfstein - ein Sechziger Dr. Chaim H i I f s t e i n, ein Unentwegter, ein Zionist vom Scheitel bis zur Sohle, der von den erBten Anfängen der zionistischen Bewegung in Galizien angehört, in vorbildlicher Weise durch viele Jahre das Amt eines KKL-KommiBSärs für Weetgalizien ausübte, feiert dieser Tage seinen 60. Geburtstag. Auch wir in Österreich haben Grund diesen Mann zu seinem Geburtstag zu beglückwünschen. Er steht jetzt an der Spitze der Westgalizischen Zionistischen Organisation. 60jähriges Bühnenjubiläum von Schulim Podzameze Schulim Podzameze, der mehrere Generationen durch seine große Kunst begeistert hat und heute als Direktor der Jüdischen Bühne, II., Praterstraße 60, fungiert, feiert Mittwoch, den 18. d., in seinem Lokal das seltene Fest der 60jährigen Zugehörigkeit zum jüdischen Theater. Er wird bei dieser Gelegenheit selbst auftreten und lädt auch auf diesem Wege alle seine Freunde und Anhänger ein. Aktion „Rettet die Jugend" Herr Dr. L. Kleinfeld eröffnet eine Spendenkette mit S 6.— und lädt zu Spenden ein: Joachim Ertler, Isak Seid mann, Josef Strober. M. Kleinfeld, Dr. Markus Frey, Rafael Kersch, Dr. J. Gottes mann, M. Brun, Josef Jäckel, Max Jäckel. Herr Dr. Eduard F U o g e 1 eröffnet eine iSpenclonketto mit S 5.— und lädt zu Spenden ein: Dr. Theodor Jenner, Dr. Otto Fliege! und Dr. Karl Goldberger. Herr Dr. Martin Buch band anwortet auf die Aufforderung des Herrn Dr. N. Frey mit iS 15.— und lädt zu Spenden ein: Dr. Ernst Folber, Dr. Eugen Sehorr. Isidor Herbst, Desider Herbst, Leopold Heilpern, Dr. Leopold Gold färb, Dr. Julius Sohotz, Dr. Eugen Felix und Dr. Martin Grün schlag. Herr L. Geduldig eröffnet eine Spendenkotto mit S 10.—• und lädt zu Spenden ein: Karl Mandelbaum, Otto Pollak, Leo Weiß und Dr. med. Arnold Eborstark. Jüdische Bühne II., Praterstraße 60, Telephon R 42-7-31. Gastspiel des Warschauer Kunstensembles. Ab Freitag, den 13. November, findet die Aufführung der großen SoMageroporette „Moderne Clussenes“ statt. Täglich Beginn um y,9 Uhr. Sonntag nachmittags um Vbr Vorstellung zu .ermäßigten Erätatfifl* *.. . - j .r Von Dr. jur. et rer. pol. Edith Ringwald, Basel Von anfangs Jul? bis tief in den Anglist hinein tagten: in London der Jüdische und der III. Allgemeine Kongreß für soziale Arbeit; in Genf der I. jüdische Weltkongreß; in Zürich das Aktionskomitee, der Ausschuß der Universität Jerusalem, der Council der WIZO. Es gilt, die Lago notleidend gewordener jüdischer Menschen wieder erträglich zu gestalten, Ercz Israel zu konsolidieren, die Juden im Gallith zu einen. Unter den Resolutionen, die dem WIZO- Council Vorlagen, ist diejenige der HNZ (Palästina-Föderation der WIZO) geeignet, diesen Ausführungen vorangestellt zu werden, eie quasi legitimierend: Die HNZ hat beschlossen, mit noch stärkerer Kraftanstrengung als bisher jede jüdische Frau einzubeziehen in das Netz der gegenseitigen sozialen Hilfe, der Arbeit für dio Frau und das Kind... Sie ersucht den Council, seine Föderationen darüber .aufzuklären, daß die heute notwendige soziale Hilfe nie und nimmer vom Jiechuw allein getragen werden kann. Die auf dom letzten Zionistischen Kongreß offiziell erfolgte Anerkennung der heutigen sozialen Fürsorge als einer zionistischen Aufbauarbeit gibt uns das moralische Recht, von unseren Freundinnen in der Golah ebenfalls diese Erkenntnis zu verlangen. Soziales Leben entsteht, wenn Gruppen von Menschen sich zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse zusammentun. Die Gemeinschaft ißt der Boden, auf dem das soziale Leben sich entfaltet, dio Wirtschaft der Stoff, seine Form das Recht. Die erste soziologische Regelung dürften die 10 Gebote sein. Die Gesefczmäßigket de« gesellschaftlichen Lebens tritt in Erscheinung in der ununterbrochenen Entwicklung und Umbüdung der: Wirtschaft. Von jeher sind diese Veränderungen von Krisen begleitet. Uns zur! Genüge bekannte Erscheinungen, wie Ab-; satzstookungen, Kapital- und Kalkulations- Verluste, Erwerbslosigkeit, sind die Folgen, Die derzeitige Konsolidierung der Weltorganismen auf neuer Grundlage wird erschwert dadurch, daß in allen Ländern der Welt fast gleichzeitig die Krise . einsetzte und erst da und dort beginnt abzuflauen. Strukturkrisen treffen am nachhaltigsten die besonders aktiven Wirtsohaftsgruppen. und -träger. Doppelt treffen sie die Juden, da diese Glieder ein und desselben jüdischen Volkes als Teile (Staatsangehörige) eingebettet leben in anderen Völkern (Staaten), da ihre wirtschaftliche und soziale Schichtung meist einseitig ißt (Handel und Gewerbe). Je unentwickelter die Volks Wirtschaft der Gemeinschaft, zu der Juden gehören, desto stärker macht sich die Verschiedenheit der Berufsschichtung von Jude und Umwelt bemerkbar. Rasch kann es zu Spannungen kommen, die in schlechten Zeiten sich auswaoheen .zu: Reibungen, Konflikten, Ausbrüchen akuter Judennot, Wirtschaftliche Umwälzungen führen dazu, daß das Recht, das heißt, die von der betreffenden Gemeinschaft selbst getroffene Regelung der sich in ihr herausgebildeten Lebensverhältnisse, nicht mehr mit der inzwischen veränderten gesellschaftlichen Wirklichkeit im Einklang steht. Lücken zeigen sich in der Gesetzgebung-. Soziale Mißstände tauchen als Mase en e r s eh ein u n g auf. Sie drängen zu einer Wiederanpassung des Rechtes an die neuen Zustände. Bis aber Gesetze zur Beseitigung sozialer Schäden erlassen sind (vielfach ist heutzutage der Gesetzgeber überhaupt außerstande einzugreifen; will gar nicht oingreifen), muß die Gemeinschaft im Interesse des harmonischen Zusammenlebens versuchen, durch f r e i o Tätigkeit die in ihrer Mitte entstandenen Mißstände, Leiden und Gebrechen zu lindern. Soziale Arbeit (Wohlfahrtspflege) läßt sich definieren als eine freie Tätigkeit zur Besserung untragbar gewordener Leben «Verhältnisse, für die keine oder nur ungenügende gesetzliche Regelung vorhanden ist oder dio aus antisozial gerichteter Gesetzgebung stammen. Träger dieser freien Betätigung zur Wiederaufbesserung des Lebensstandes können sein: Privatpersonen, einzelne Klassen (Wohlhabende usw.), einzelne Kreise (Arbeitgeber), die Kirche (Kehilla), Gemeinden, Provinzen, Staaten, ein Volk (Juden). Die heutige ans der Depression stammende und ständig noch zunehmende Ohnmacht des einzelnen, sich selbst zu helfen, geschweige denn, anderen beizustehen, bringt es mit sich, daß die Gemeinschaft, das heißt, die Gesamtheit der Menschen (allgemein der Staat), zu denen der Schiffbrüchige gehört, zum Hauptträger wird aller Fürsorgobestrebungeu. Es ist zu betonen, daß als oberste jüdische Gemeinschaft alle in die Völker zerstreuten Gruppen und die in Eroz Niedergelassenen zusammen zu gelten haben. Eis wäre jedoch falsch, wollte man lediglich die Entwicklnngslinie vom einzelnen zum Volk, zur Nation schon. Jede Gruppe ist nur die Summe seiner Einzelgliedcr. Zwangsläufig bleibt die freie Tätigkeit zur Besserstellung aller die vornehmste, unabwälzbare Pflicht jedes einzelnen — jeder Jude, jede Jüdin hat für die jüdische Gemeinschaft sich einzusetzen.. In der Regel vollzieht sich die soziale Arbeit innerhalb einer örtlich begrenzten Gemeinde, das heißt Niederlassungen von Menschen, die gemeinsam ein bestimmtes Ortsgebiet bewohnen und von anderen ähnlichen Niederlassungen durch räumliche Entfernungen oder natürliche Grenzen getrennt sind, und innerhalb von ihnen sind innere, das heißt durch Ideale gebundene Gemeinschaften die Träger der Sozialarbeit geworden. —In Erez finden wir diese Regel bestätigt. In der Diaspora ist im Rahmen der „zusammengesetzten“ Gemeinde, das typische Produkt unseres Zeitalters ist die nur räumlich verbundene Gemeinde, die zwar eine örtliche, aber keine innere Gemeinschaft bildet, die Kehilla der Ausgangspunkt jüdisch-sozialer Betätigung. Beim Galufch-Juden sind in der Hauptsache die inneren, das heißt die auf Idealen beruhenden Gemeinschaften (Vereine mit Unteretützungszwecken usw.) die Bindungen, denen soziale Hilfe entsprießt. Der Aufgabenkreis für soziale Betätigung ist ein gewaltiger, nachdem aus der wirtschaftlichen Entwicklung Schäden sich herausbilden können, die sieh richten gegen die Gesundheit des Menschen, gegen seine: wirtschaftliche Existenz, die sein geistiges und sittliches Leben berühren, die Verhält-; nisse zeitigen, bei denen die Lage eines Standes, bestimmter Volksteile nicht mehr den Anforderungen sozialer Gerechtigkeit entspricht, nachdem gleichzeitig verschiedene Schäden auftreten können oder die Schäden der einen Gruppe solche einer anderen nach sich ziehen. Trotz der grundverschiedenen politischen und wirtschaftlichen Struktur der Wohüländer, die eine Verschiedenheit mit bezug auf die Stellung der Juden in ihnen bedingt, trotzdem Pa-! lästina kein Land mit normaler stabiler Entwicklung ist, woraus eine Übergroße Hilfsbedürftigkeit entsteht, läßt sich eine Einheit für die Aufgaben der jüdischen Sozialarbeit erkennen. Ich skizziere aber wieder nur die Grundlage der sozialen Betätigung, weil von Ort zu Ort, von Land zu Land, in Ere«, also bei der Hilfeleistung manche Faktoren zu berücksichtigen sind, zum Beispiel Lage, körperliche und geistige Verfassung des zu Betreuenden usw. Für äußeret wichtig halte ich die Stärkung des Gemeinschaftsgefühles unter den Juden, weil die jüdische Gesamtheit Funktionen zu erfüllen hat, die anderswo dem Staate Überbunden werden. Mütter und Erzieher sollten der Jugend einsebärfen: „Mein Kind, du bist ein Jude, selbst wenn du mit jeder Faser deines Sems danach trachtest, läßt man dich diesem ,Schicksal* nicht entraten, nimm daher deinen Teil der Verantwortung auf dich für das Volk, dem du zugehörst, unabhängig von den Völkern, unter denen du lebst, und diene den jüdischen Interessen, die audh die deinen sind.“ Die jüdische Sozialarbeit muß interterritorial aufgezogen werden, soll sie restlos erfolgreich sein. Die interterritoriale Kinderfürsorge kann bereits auf eine historische Tradition zurtickblieken; seit den veränderten Verhältnissen ln Deutschland wird die Beschaffung von Ausbildungsplätzen für Jugendliche ausgebaut. Wirtschaftshilfe, Berufsfürsorge, das Wanderungswesen müßten über Kontinente hinweg betrieben werden. Nicht zu Unrecht plant man eine „Weltzentrale für jüdische Sozialarbeit“ mit Die repräsentative Makkabäerfeier der Wiener Zionisten findet am 8. Dezember itatt. dem Ziele: Koordinierung nIler jüdischen Hilfsorganisationen. Jeder Jüdin als Hüterin den Hauses Und Trägerin der Generation liegt es ob. bei der Heilung der Wunden mitzuwirken, die dem jüdisehen Volke immer wieder aufs neue geschlagen werden. Die Familie ist die Uvzrdle menschlicher Gemeinschaft, und nur sie bildet den Kern eines Volkes. Die Hilfe, die gebracht wird, sollte so durchgreifend sein, daß sie die sozialen Schäden nicht nur lindert, heilt und verhütet, sondern darüber hinaus den Lebensstand des in Not Geratenen wieder erhöht. Die jüdische Sozialpolitik wurzelt in dem kategorischen Imperativ der jüdischen Ethik: daß jeder Jude das Schicksal seines Nebenfnensohem zu verantworten hat. Siebe Moses, Buch V, Kap. 15, Vers 7—-11. Zn dem Gesetze „den Armen zu stützen“ sagt S. R. Hirsch: „Das Gesetz hat hier gleichzeitig die Gesamtheit und den einzelnen vor Augen, und die hier zum Ausspruch kommende ‘Verpflichtung zur Fiireorge für den Armen trifft gleichzeitig die Gesamtheit und den einzelnen und bleibt auf beiden zugleich beruhend... Den Armen abweißen, Schilder an Häusern, deren Bewohner zur öffentlichen Armenkasse steuern, hat der durch dieses Gesetz genährte jüdische Geist nicht erzeugt.“ — Der tiefe Sinn der jüdischen Sozialpolitik .ist; Sozialpolitik überflüssig zu machen, das heißt, jeder Jude, jede Jüdin haben gemäß ihröo Kräften mitzubelfen an der Besserung der soziale Lage der Gesamtjudenheit, auf daß die sozialen Verhältnisse sich so gestalten, daß für jeden jüdischen Menschen Lebensbedingungon sich ergeben, die soziale Hilfeleistungen unnötig werden lassen. Lesen Sie die Büchet aus det t LEIHBÜCHEREI Jüdische Volkshodtsdude-' Jüdische Kultursteile Judaica und belletristische Neuerscheinungen . S I'Zj Monatlich Freitag Premiere in den Künstlersprelcn II., Praterstraße 34. Tel. R 45-4-34. Um den Wiener Juden das ganze Repertoire vorführen zu können, das das Kün&tlötpääT David Seidermann und Cliana L eThe7> mitgebracht hat, findet fast allwöchentlich ‘öfhb Premiere statt, wovon auch dann nicht angegangen wird, wenn — wie hei den letzten ’NdVhrj täten „Offene Augen“ und; „Dem ‘RebbhhW Hoif“ — ein sensationeller Publikumserfdlg 'Z1i verzeichnen ist. Auch das Genre der iStüöke ist abwechslungsreich, und nach einer leichten Operette kommt wieder ein VoTksStück hart Niveau und Inhalt an die Reihe »Elia H ar z, wus bängt“ heißt die Novität, die von Freitag, den 13. d., bis Sonntag, den 15. d„ /an! den Spielplan gesetzt wurde. (Sonntags den 15. d., auch nachmittags hei eTmärßigteli Freisen.) Das Stück sohilderfc ein Milieu, wie wir es im der „Sohickerte“ gesehen haben. Auch der kleine Mund! Hausknecht wirkt in einer größeren Rolle mit. Wie hei allen Inszenierungen David Seidermaans, wird auch diesmal auf das Musikalische besonderer Wert gelegt und die Vorstellung mit den schönsten Liedern reichlich untermalt sein. Dolly Nachbar und Lora Glücksmann sind die Träger der komischen Rollen; selbstredend wirkt das gesamte Ensemble mit Frau G o r 1 i t z k a und Herrn Re i n glas an der Spitze mit. $ Wockohspielplan der Jüdischen Künstler-« spiele: Montag, den 16. d.: „ScMojme Salmcu Piewtsohlk.“ — Dienstag, den 17. d.: „Ein Ha«, wus bängt.“ —- Mittwoch, den 18. a.: Sondervorstellung »Der RadioBängo r“, einmalige Wiederholung, — Donnerstag, den 19. d., auf allgemeines Verlangen „Offene Augen“. Uild& dütizk&fai Die bekannte Sängerin Hilda Dulizkaja beginnt die Konzerteateon mit einem neuen, reichhaltigen Programm von Volks-, Palästina-, ohassidisohen, humoristischen, synagogalen und grotesken Liedern. — Kulturelle und wohltätige Voreino können sich unter folgender Adresse melden: Wien, VH., Stuckgasse 13, Tel. B 33-9-93. Sascha Fiderer veranstaltet seinen zweiten Liederabend Sarnste&don *4; d*> Uhr, Im Saalo des österreichischen Handehmueeums, IX., Berggasse 16. Mitwirkend: Kamilta Horowitz-Bauer. Es gelangen m Aufführung moderne jiddische und neue hebräitone Lieder von Bialik, Avigdor-Hamelrl ttsw. Eintrittskarten zu 1 S bei der Jüdischen Kulturstelle,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.