Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 10 (1936-1937)
- Issue
- Heft 593 (3.11.1936)
- Date
- 1936-11-03
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 4 0» STIMM! Nr. 593 — Wien, Dienstag, 3. November 1936 Nahum Goldmann über Palästina und den Weltkongreß Dr. Nahum G o 1 d m a n n, Mitglied der Zionistischen Exekutive und der Jewish Agency, Leiter des administrativen Ausschusses des Jüdischen Weltkongresses, weilte dieser Tage in Wien. Dr. Goldmann empfing einen Redakteur der „Stimme“ und gab ihm über die Lage in Palästina und über die Arbeiten des Weltkongresses interessante Aufschlüsse: „Mit dem Zusammenbruch des Araberstreiks“, so sagte Dr. Goldmann, „ist die erste Phase des Kampfes beendet. Der J iß eh uw hat den Kampf relativ gut überstanden. Keine Forderung der Araber wurde erfüllt, während anderseits die Juden in dieser Zeit gewisse Errungenschaften zu verzeichnen haben, die man sonst wohl noch nicht durchgesetzt hätte. Ich verweise nur auf den Bau desHafensvonTel-Aviv. auf die Einstellung von 3000 jüdische Polizisten und auf die Verlegung fas aller Behörden aus Jaffa nach Tel- Aviv, sowie auf dde vielen neuen Straßenbauten. Wichtig ist aber auch, -daß der Jischuw beweisen konnte, daß er das ökonomische Leben des Landes dirigiert. Das Wirtschaftsleben ist trotz dem Streik fast ungestört weiter gegangen. Jetzt beginnt die zweite Phase, der p olitische Kampf. Er wird wohl nicht leicht sein, aber wir haben für diesen Kampf wichtige Positionen. Im englischen Parlament haben wir einen starken Rückhalt, der Völkerbund steht, wie die Debatten in der Sechsten Kommission gezeigt haben, unerschütterlich zu dem Mandat, dessen Erfüllung er verlangt, und immer größer wird die Zahl der europäischen Staaten, die ein aktives Interesse an der jüdischen Emigration zeigen. Besonders stark ist aber unsere Position in Amerika, das für England ein wichtiger Faktor ist. Man kann darum auch dem Ausgang des politischen Kampfes mit Zuversicht entgegensehen. In der arabischen Frage sind wir nach wie vor bereit zur Verständigung. Bisher sind die arabischen Führer intransigent geblieben, aber sie werden einsehen müssen, daß sie mit Gewalt nicht weiterkommen, und dann werden sie oder wird wenigstens ein Tedl von -ihnen geneigt sein, sich mit uns zusammenzusetzen. Es muß betont werden, daß die Masse der arabischen Bevölkerung Palästinas den Parolen der Führet des Aufstandes nicht gefolgt ist. Arabische Arbeiter haben in vielen jüdischen Kolonien weiter gearbeitet, und es ist zwischen den jüdischen Siedlern und ihren arabischen Nachbarn zu keinen Konflikten gekommen. Die Kaufleute haben zum großen Teil den Abbruch des Streiks mit Freudenkiundgebungen begrüßt. Die arabische Masse weiß, daß sie von uns nicht nur nichts Böses zu befürchten hat, sondern daß -die jüdische Arbeit ihr nur Vorteile bringen kann. Unerschütterliche Ziffern müßten, dies auch der Welt beweisen. Seit der Balfour-Deklaration hat sich die arabische Bevölkerung Palästinas verdoppelt. Die Araber wandern in das Land ein, weil sie hier eine gute Existenz finden.“ Über die Pläne des W e 11 k o n g r e s s e ß sagte Dr. Goldmann: „Wir sind jetzt in der organisatorischen Arbeit begriffen. Bin ökonomisches Ressort unter der Leitung Georg Bernhards wurde bereits eingerichtet (wir haben darüber in unserer letzten Ausgabe einen ausführlichen Bericht veröffentlicht. Die Redaktion). Jetzt wird ein Referat über Jugendarbeit errichtet, das K/ubowieky leitet. Es soll ein W elt verband der jüdischen Jugendorganisationen geschaffen werden. Wir bereiten ferner ein Ressort für den Kampf gegen den Antisemitismus vor. Ende November wird die Entscheidung fallen, wo und wie es organisiert wird. Es beginnt auch die Organisierung in den einzelnen Ländern durch Schaffung von Landesverbänden. In England findet Ende November eine große Konferenz der hinter dem Weltkongreß stehenden Gruppen statt. Wir hoffen, schon in der nächsten Zeit verschiedene Organisationen, die bisher außerhalb des Kongresses gestanden sind, in unsere Arbeiten einzubeziehen. Noch dieses Jahr findet eine Sitzung des administrativen Komitees statt uncl wir hoffen, daf bis dahin die wichtigsten Ressorts bereit« vorhanden sein werden.“ Beh. konz. Realbüro Ing.M.Mühlbauer Kauf und Verkauf von Realitäten, Hypotheken 1., II. und III- Salze, Bau- und Zwlsdienkredlte Gebäudeverwaltung ★ Büro» Franz-josefi-Kal 11 fei. R-25-0-44 Wohnung : II., Vorgartenslr. 180, Tel. R-41-8-88 Patriotismus m der Diaspora Wir zitieren im folgenden Teile einer Rede,[blieben mit ihrem Stammlandß, die Oborrabbiner Dr. Chajes im Jahre 1924 ge-1 für das sie gleichfalls Opfer bringen. Nun, halten hat. Das Thema hieß „Der Aufbau was für den einen recht ist, ist Griechenlands und Palästinas“. Oberrabbiner für den anderen billig. Wer kann Chajes zog eine Parallele zwischen der Befreibehaupten, daß irgend ein Menseh das Recht ung der Griechen von der türkischen Herrhaben könnte, einem in Österreich, England schalt und der Wiederaufrichtung des freien oder sonstwo lebenden Juden, der dem Land griechischen Staates auf der einen Seite und gegenüber, in dem er lebt, alle Pflichten der Rückkehr der Juden nach Palästina auf restlos erfüllt, einen Vorwurf darauf zu mader anderen Seite. Er legte dar, daß noch im eben, daß er dem Muttorlande seiner Kultur Jahre 1922, also lange nach der Aufrichtung un(| seines Volkes jenes intellektuelle und der griechischen Selbständigkeit mehr Griematerielle Interesse entgegenbringt, da« bei chen im Ausland lebten als in der Heimat. Er anell Griechen überall, in Österreich, Frankwie« darauf hin, daß diese in der Diaspora reich oder in Amerika ungestraft geduldet lebenden Griechen dem griechischen Staat mit großer Begeisterung alle moralische und mate- * rfelle UnterstJIUmg leisteten und jede griew,r verMent]ichen aiM„ Worte des ober. chische Familie, die etwas auf sich hielt, hatte , , , >T . . . ’ . rahbiners Chaie« als klassische Antwort auf das Bedürfnis, ihren Namen durch irgend ein . , ,..J . w.,v I- Orf..k.nT.„rf ... die Anschuldigungen der jüdischen Gegner Werk in Griechenland zu verewigen. Noch heute erzählt man in Athen, von welcher Familie oder von welcher Gruppe der ausländischen Griechen dieses oder jene« Gebäude errichtet oder finanziert worden ist. Oberrabbiner Chajes kannte einen Kaufmann in Livorno, der 15 Millionen Lire für den Bau eines des Zionismus, das Zionismus unvereinbar sei mit der Treue zu dem Staat, ln dem der Zionist lebt. Es müßten doch wenigstens Juden schließlich den Juden anderer Anschauung das zubilligen, was man den Griechen zugebilligt hat. Die christliche Bevölkerung ist im ,. . c , .„ . . , . . allgemeinen bereit, es zu tun. Juden hetzen die griechischen Schiffes gespendet habe. Doktor , _ , _ ’ . . (christliche Bevölkerung gegen den Ziommus und verleumden die Zionisten als unpatriotisch und womöglich hochverräterisch, Chajes führte dann aus: Die Griechen -der Diaspora haben an allem teilgenoramen, was Griechenland betroffen hat. Ich habe aber niemals etwa von irgend einer österreichischen Seite gehört, daß man den österreichischen Patriotismus; der Ralli, Demetrio, Economo irgendwie! auch nur mit einem Schatten zu’ verdächtigen gewagt hätte. Kein ■ ■ Mensch hat etwas daran gefunden, daß sie lAf Ä||l6rV6rSä |Y1IT11U H Q mit Österreich verwachsen waren und alle TT 3 Gnfpr brarbten die wPnd oin Bür<rPr brin- Besprechen: StaatsratDr.Frledmanii,überbauter brachten, me irgend em Burger orm rat Dp S|r|ckep Ratd>Stadt Wien Dr. Ehrli«h gen kann, gleichzeitig verwachsen Donnerstag, 5. November 1936,8 Uhr abds. Hotel Continental, Wien, II., Taborstrafte Nr. 6 Versammlungen der Zionistischen Liste Dienstag, 3. November, 8 Uhr abds. 1. Bezirk: Hotel Post, Fleischmarkt 5, Kabarett. Referent Rat Dr. Jakob Ehrlich, Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde. 1. Bezirk: Goldschmidtgasse 9, Palästina Bilder, Referent Dr. Leo Menczer. 2. Bezirk: Cafd National, Taborstraße 10, Palästina Bilder, Referent Dr. A. Groß. 3. Bezirk: Cafe Lovrana, Löwengasse, Referenten: Oberbaurat Ing. Robert Stricker, Vizepräsident der Isr. K/ultusgemeinde, Dr. Zwi Kanner und Dr. Otto Lif&zis. 4. Bezirk: Gasthof Matzinger, Karolinengasse 15, Referenten: Dr. I. H. Körner, Kultusvorsteher, Dr. Leon Preis, Dr. Paul Beiger und Dr. Willi Perl. 9. Bezirk: Caf6 City, Porzellangasse 1, Referenten: Dr. Mannheim, Dr. S. Osterer u. Dr. Oskar Grünbaum, Kultusvorsteher. Restauration „Auge Gottes“, Nußdnrferetraße, Referenten: Theodor Grubner, Dr. I. Klaiber, Kultusvorsteher, und Doktor L. Plaschkes, Kultusvorsteher. 19. Bezirk: Casino Zögernitz, Döblinger Hauptstraße 79, Referenten: Dr. Wolfigang v. Weisl, Dr. Sailoinon Wolf und Staatsrat Dr. Desider Friedmann, Präsident der Isr. Kultusgemeindo. 20. Bezirk: Jägenstraße 30, Referenten: Doktor Leo Landau, Dr. Michael Steintoerg und Frau Maleia Bauer. Zwischenbrücken: Bilkur Oholim., XX., Mortaraplatz 1, Referent Dr. Michael Steinberg. 21. Bezirk: Cafe „Goldener Engel“, Am Spatz 2, Referenten: Dr. E. Schächter, Frau Dr. H. Lichtenstein und Ing. Eugen Buchbinder. Mittwoch, 4* November, 8 Uhr abds. . Bezirk: Hotel de France, I., Schottenring Nr. 3, Kabarett, Dr. E. W. Soul Osterer. 2. Bezirk: Bayrischer Hof, Taborstraße 35, Referenten: Dr. Zwi Kanner, Dr. Mendel Rosenberg, Dr. Willi Perl und Dr. Leopold Plasohke«! Kultuavoröteber8 Hotel Stefanie, Taborstraße, Meiseiß Kabarett. Einleitende Worte Dr. Michael Steinbeng. 3. Bezirk: Hotel Nagler, Rennweg, Referenten: Dr. David Nebenzahl, Ing, Eugen Buchbinder, Dr. I. Goldstein und Dr. Oskar Grünbaum, Kultusvonsteher. 4. Bezirk: Tschechisches Restaurant, Margaretenplatz, Kabarett. Einleitende Worte: Ing. Robert Stricker, Vizepräsident der Isr, Kultusgemeinde. 7. Bezirk: Restaurant, „Zur Glocke“, Neubaugasse 5, Referenten: Dr. Eli Strauß, Theodor Grubner, Staatsrat Dr. Desider Friedmann, Präsident der Isr. Kultusgemeinde. 9. Bezirk: Cafö Elisabeth-Promenade, Seegasse 30, Referenten: Dr. Schutzmann, Siegfried Graubart, Dr. Isidor Klaber, Kultusvorsteher. 10. Bezirk: WIZO, Pernerstoferstnaße 25, Referenten: Dr. Henna Lichtenstedn und Frau J. Katz. 12. Bezirk: Gasthaus Frierss, SchöhbrunnervStraße 176, Eingang Kobingergasse, Balf-our-Gedenkfeier, Redner: Dr. Julius Löwy, Dr. Otto Lifszis, Oberbaurat Ing. Robert Stricker, Vizepräsident der Isr. Kultusgemeinde. 13. Bezirk: Gasthof Paradeiser, XIV., Sturzgasse 45, Balfour-Gedenkfeier, Festrede: Dr. Otto Lifszis, Dr. E. Schächter, Staatsrat Dr. Desider Friedmann, Präsident der Kultusgemeindo. 14. /15. Bezirk: Restaurant Holzwarth, Müriahilferetraße, Redner: Dr. Salomon Wölf, Dr. Wolfgang v. Weisl, Rat der Stadt Wien, Dr. Jakob Ehrlich, Vizepräsident der Isr. Kultusgemeindo. Zwischenbrücken, XX., Univeimtmsfcraße 52, Balfour-Godenkfoior, Redner: Dr. Leo Landau und Dr. A. Groß. Donnerstag» S* November, 8 Uhr abends. 1. Bezirk: Machsifee Hadath,, II., Haydg. 1, Referenten; pr, Desider Friedmann, Präsident der Isr. Ktiltusgemeinde, Dr. Leo Landau, Kultwsvorstetier Dr. I. H. Körner. 3. Bezirk: Sopliiensälc, Marxergasee, Referenten: Oberbaurat Ing. Robert Stricker, Dr. H. Lichtenstein, Dr. Wolfgang v. Weisl, Staatsrat Dr. Desider Friedmann. 4. Bezirk: Drei-Engel-Säle, Große Neugasse, Referenten: Dr. Leopold Plasehkes, Doktor Willy Perl, Dr. Salomon Wolf. 7. Bezirk: Gewerksehaftshauß, Königscgggasße, Kabarett. Einleitende Worte: Doktor Oökar Grünbaum. 10. Bezirk: Caf6 Drill, Laxenburgerstraße 16, Referenten: Dr. Eli Strauß und Dr. Moritz Harnik. 13. Bezirk: Hietzinger Hof, Hauptstraße 2, Referenten: Dr. Otto Lifßzis, Dr. Paul Berger, Dr. Leopold Plaßohkee. 16. Bezirk: Stahlener, XVII., Jörgcrstraße, Balfour-Gedenkfeier, Reiner: Dr. J. Goldstern, Dr. Sml Osterer, Dr. I. H. Körner. 19. Bezirk: Casino Zögernitz, Döbl. Hauptstraße 79, Referenten: Staatsrat Dr. Desider Friedmann, Siegfried Graubart, Doktor Isidor Klaber, Rat der Stadt Wien, Dr. Jakob Ehrlich. 20. Bezirk: Brigittaeäle, Wintergasee, Referenten: Ing. Engen Buchbinder und Doktor Grünbaum. Zwischenbrücken: Toniahe Jeruschun, Allerheiligengasse 1, Referent Dr. Zwi Kanner. Tel-Aviver Tagebuch Von unserem Tel-Aviver J. S.-Korreepondenten. 12. Oktober: Beendigung des arabischen Generalstreiks nach feierlichem Friihgottesdienst in der Moschee. Ich gehe mit paar Freunden die seit Monaten verödete Jaffa-Tel-Avivi Road nach Jaffa hinunter und muß unwillkürlich an die ößterreichißch-russische Verbrüderungen des Jahres 1917 in den Schützengräben zurüokdenken. Ist wirklich Friede war auch damals die stete Frage. Auch die Araber haben sich vielfach in Bewegung gesetzt und wir begegnen etlichen Gruppen, die nach Tel-Aviv wollen, um die vor einem halben Jahr unterbrochenen Beziehungen wieder aufzunehmen. Die Geschäfte in der Straße sind meist geschlossen, Es sind dies meist jüdische Geschäfte, deren Inhaber gleich im April neue Geschäfte in Tel-Aviv eröffnet haben und ihre Lager bereits längst transferierten. Jaffa selbst, das. durch Wochen den Eindruck einer toten Stadt gemacht hatte, ist wieder zu neuem Leben erwacht. Die Stiefelputzer, die Zeitungsjungen und die vollen Ca.f6s machen wieder den gewohnten lärmenden und geschäftigen Eindruck. Aber die wieder eröffneten Geschäfte weisen leere Lager auf. Das sind die Folgen des langen Streiks und es wird noch eine Weile dauern, biß auch hier alles wieder im normalen Geleise sein wird. 14. Oktober: Die alte Feindschaft Jaffas gegen Tel-Aviv droht wieder auszubreohen. Die Hafenleute in Jaffa ßehen erst jetzt, was für Unsinn ee von ihnen war, den Verkehr zu unterbrechen. Jetzt liegen die Schiffe vor Tel-Aviv und legen nicht in Jaffa an. Die Stimmung wird daher wieder ungemütlich. Da die Juden wissen, daß die Jaffaer Polizei mit Wonne zu spät kommt, ziehen sie es vor, den Jaffaer Hafen zu meiden und nur noch im Tel-Aviver Hafen zu arbeiten. Der Mufti organisiert jetzt einen antijüdisohen Streik unter den Arabern, der uns aber kaum Schaden zufügon wird, da die Juden bei den Arabern viel mehr kaufen als umgekehrt. Der Plan des Mufti wird daher ebenso scheitern wie der gewaltsame Anschlag vom 19. April gescheitert ißt. 16. Oktober: Es ißt wirklich Friede. Die englischen Polizisten, die durch Monate in Tel-Aviv nicht zu sehen waren, machen Razzien auf Lastautos, die eich gegen die Verkehrsordinung vergehen und verteilen massenhaft Strafmandate, Das Schatzamt braucht eben Geld. 17. Oktober: Drei arabische Bootsleute, die durch Tel-Aviv fahren, werden angeschossen. Der feige Anschlag wird in jüdischen Kreisen allgemein verurteilt. Der Täter dürfte irgend ein Agent provocateur gewesen sein, der den Juden die Bluttat in die Schuhe schieben wollte. 20. Oktober: Es ist endgültig Friede! Der Parteikampf beginnt. Viele Tel-Aviver behaupten, es sei eigentlich gar kein Parteikampf, sondern ein höchst persönlicher Kampf zwischen der feindlichen Familie der Chelouches und der Rockaohs. Damit aber das ganze besser außsieht, wird es als Kampf zweier Prinzips aufgemacht und die Wahl Chelouches als Sieg der Linken gefeiert, obgleich der neue Bürgermeister alles eher als ein Linker ist. 1. November. Und jetzt hat Weudhopo doch Rokach ernannt * *.