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Die Stimme · 1936-10-16 · Heft 587 (16.10.1936) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 587 (16.10.1936)
Date
1936-10-16
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seit« 4 Dil STIMM! Nr. 587 — Wien, Freitag, 10. Oktober 1936 ein entsprechender Betrag im Budget pro 1 938 vorgesehen. Für (lio Aktion ..Kinder aufs Land“ sind im Budget 1030 S 03.000 priiliminiort, in welchem Betrag die voraussichtliche Unterstützung 8 cito ms der Vaterländischen Front nioht enthalten ist. Der Beitrag des Kinderferienwerkes der Vaterländischen Front im -Jahre 1035 betrug für diese Aktion rund S 18.000. Für das Jahr 1036 ist auch eine ausgedehnte B o k 1 e i d tt n g s a k t i o n fiir Kinder und Erwachsene vorgesehen. Für Subventionen auf dem Kapitel „Fürsorge“ sind pro 1936 S 75.400 präliminiert. Für „Wanderfürsorge“ sieht der Voranschlag 1936 S 35.000 vor. Dio im Jahre 1934 begründete G e m i 1 u t h- Chesed-Kasse entwickelt sich sehr gut und konnte an 847 Darlohenswerber insgesamt S 140.843.10 unverzinsliche Darlehen zur Auszahlung bringen. Der Voranschlag pro 1936 sieht eine Dotierung derGemiluth-Cho3ed-Kas.se aus den Mitteln der Kultusgemeinde mit. weiteren S 10.000 vor. Redner kam dann auf clio Tätigkeit des Vereins fiir unentgeltlichen Arbeitsnachweis zu sprechen, der unter dem Protektorat der Gemeinde steht. Er führte aus: „Diese Arbeitsnachweisstelle ist die einzige gut und richtig funktionierende jüdische Arbeitsnachweisstelle und Vermittlung in Wien. Die Zahl der Arbeitsuchenden ißt nach dem Bericht des Vereins im Jahre 1935 sehr stark angeschwollen. Es haben sich 4116 Personen um Arbeit gemeldet. Der Arbeitsnachweis ist nicht nur mit der Vermittlung von Arbeitsplätzen, sondern auch mit der Berufsberatung für Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren befaßt, hält Sprechstunden getrennt für männliche und weibliche Jugendliche, und es werden bei diesen Stunden die Berufsberatungen durch geschulte Beraterinnen durchgeführt. Der Arbeitsnachweis dient auch der Umschichtung Jugendlicher. Ein Jugendhilfsfondß wird gegründet, der durch Freiplätze die handwerksmäßige Ausbildung jüdischer Jugendlicher an gewerblichen Fachschulen ermöglichen soll. Entsprechend den Zeitverhältnissen, wird auch die Unterbringung von Frauen und Mädchen in der Hauswirtschaft angestrebt. Angesichts dee Mangels an jüdischen Hausangestellten ist eine Aktion eingeleitet worden unter Heranziehung ’ der Frauenvereine in den Bezirken I bis XXI zur entsprechenden Heranbildung von Haushaltskräften. Eine Aufforderung, die wir an die jüdifiohe Kaufmannschaft richteten, uns in unseren Bestrebungen zu unterstützen, hat leider nicht den gewünschten Widerhall gefunden. Zu einer Statistik der jüdischen Arbeitsuchenden sagt der Bericht des Vereins, der dem Kultusvorßtand vorgelegt wurde, folgendes: Die jüdischen Angestellten und Arbeiter sind aus der Urproduktion, wie Bergbau und Landwirtschaft usw., sowie aus den wichtigen verarbeitenden industriellen und gewerblichen Betrieben, wie Textilindustrie, Papierindustrie, graphische Industrie usw., fast ausgeschlossen. Durch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit im Handel und Verkehr verschwinden ganze Berufszweige, wie Reisende, Spediteure, Vertreter, Ratenhändler, Hausierer, Inkassanten. Ärger aber als die Ausschaltung wirkt die Selbstausschaltung durch die Nichtanstellung von Juden in jüdischen Unternehmungen, durch die die Juden aus dem Wirtschaftsprozeß ausgeschlossen werden. Dieselben Erscheinungen treten auch im Groß- und Kleinhandel auf, wobei in Großbetrieben die Tatsache, daß Arbeitor und Angestellte der Aufnahme von Juden feindlich gegeniiber&teheu, zur Erklärung nicht außreieht. Schließlich muß erwähnt werden, daß unter den zahlreichen jüdischen ungelernten Arbeitern die Vergebung von öffentlichen Arbeiten für Straßenbau, Flußregulierung usw. sich überhaupt nicht aus wirkt. Ee ist ein sehr ernstes und höchst wichtiges Problem, mit dem wir uns zu beschäftigen haben. Finanzen dor Gemeinde gegeben und den Weg nufgozeigt, den wir im Jahre 1936 gehen wollen. Fr ist die gerado Fortsetzung des Weges, den wir bisher gegangen sind. Wir wollen auch fernerhin unser Programm verwirklichen, das dahin abzielt, für alles von dieser Gemeinde aus zu sorgen, was jüdische Interessen betrifft, diese Gemeinde ohne Rücksicht auf die Bezeichnung zu dem zu machen, was sie in dieser Zeit sein soll und muß, zum Zentrum jüdischen Lebens, unabhängig davon, ob irgend jemand ohne Rücksicht auf die Zeitverhältnisse sich von unserer Arbeit auszuschließen wünscht. Der Vorstand wird seine Pflicht erfüllen, auch wenn die Zahl seiner Mitglieder sich vermindert hat. Wir werden dio Gemeinde fiihron nach don Prinzipien der Gerechtigkeit, unterschiedsloser Gerechtigkeit gegenüber jedem Mitglied dieser Gemeinde. In dieser traurigen Zeit der Diskriminierung oincö Toilos von Juden durch arnlcro erklären wir: Fiir une hat cs nie Unterschiede gegeben, denn wir haben uns in dieser Gemeinde immer nur als Sachwalter aller Gotnoindeangehörigen und des gosamten Wiener Judentums gefühlt, als ein Teil dos großen Judentums, zu dom von hier aus dio Brücken dor Verständigung und vielfache religiöse, geistige und volfcstnäßigo Zusammenhänge führen. Das ist dor Weg, den wir gohen wollen im Jahre 1936. Und ich weiß, daß Sie, nieiue Herren, diesen Wog unentwegt und unerschrocken mit uns gohen worden. Ich appol- 1 i o r o a b o r auch a n d i e j il d i s c h e Öffentlichkeit, die man v o r s u c!t t hat i r r o z u f ü Iiron. Lassen 8 i o « i e li nicht i r r e f ii h r o n, gehen a u eh 8 i e d i o e o n Wog mi tuns, dorunscr Volk, der unsero Go me in de aufwärtsführt. Von der Weltanschauung der „Union" Am 30. Dezember 15)35 stimmten die „Unionißton“ im Wiener Kultusvorstand gegen die Bewilligung des Budgetproviso riums. Es ereignete sieh zum erstenmal in der Geschichte flcr Wiener Kultusgemeinde, daß sich eine Minderheit, die in der Leitung der Gemeinde durch eirien V i z ep r ä s i d ento n vertreten war und obendrein die Hälfte der Sitze im Vertreterkollegium besetzt, halte, sich zu einom solchen Schritt verleiten ließ. Wir brachten damals über diese denkwürdige Sitzung den folgenden Bericht, der die Union-Demagogie in ihrer ganzen Hohlheit aufzeigt: Am 30. Dezember fand unter dem Vorsitz des Präsidenten Staatsrat Dr. Friedmann eino öffentliche Plenarsitzung des Kultusvorstandes statt, in welcher der Finanzreferent, Vizepräsi dent Dr. Löwenherz, unter Hinweis darauf, daß der Voranschlag in kurzer Zeit und gleichzeitig mit dem Rechnungsabschluß für das Jahr 1935 wird eingebracht werden können, die Die Gemeinde: das Zentrum (Udischen Lebens Ausführlich besprach der Redner die übrigen Posten des Voranschlages, um sein Exposö mit olgenden Worten zu schließen: Ich habe Ihnen nach Möglichkeit ein übersichtliches Bild über dif Gebarung und dio Bewilligung eines Budgetprovisoriums für die Monate Jänner und Februar 1936 beantragte. Sein Antrag wurde nach einer lebhaften, stellenweißen erregten Debatte angenommen. Namens der „Union“ erklärte Baurat Ke mp 1 e r, daß seino Gruppe gegen das üudgetprovisorium stimmen werde, weil sie zur Mehrheit kein Vertrauen habe. Er sprach nur einige Worte und unterließ jede weitere Begründung. Die ihm von seinem Klub übertragene Aufgabe bereitete ihm augenscheinlich kein großes Vergnügen. Zur allgemeinen Überraschung erhob sich nach ihm der Unionist Dr. F e 1 d s b e r g, um das von seinem Vorredner Versäumte nachzuholen. Für seine Behauptung, daß. die Rabbinerstolle in Fünfhaus durch das Verschulden der Zionisten unbesetzt geblieben sei, erfuhr er durch die weiter unten wiedergegebene Rede Dr. E h r 1 i c h s und die Ausführungen des Kommerzialrates A 1 b e r s die schärfste sachliche Widerlegung. Auf seine Beschuldigungen, daß auf dem Gebiete der Fürsorge, bei der Aufnahme in das Versorgungshaus und in das Spital nicht korrekt vorgegangen wird, wofür er trotz der stürmischen Aufforderung der Mehrheit des Kultus Vorstandes keinen einzigen konkreten Fall anzuführen wußte, antwortete ihm Dr. K ö r n e r als Obmann des Versorgungshäuses, Dr. Klaber als Mitglied der Spitalskommission (deren Obmann ein Unionist ist) und Dr. Landau als Obmann der Fürsorgezentrale. Unter ungeheurer Empörung der Mehrheit des Kultusvorstandes wieeon sie nach, daß sämtliche Entscheidungen der bezüglichen Kommissionen immer einhellig gefaßt wurden und daß sämtliche Verfügungen dieser Kommissionen die Mitzeichnung der unionistischen Obmannstellvertreter gefunden haben. Die Mitglieder der Union fanden nicht ein Wort der Verteidigung für ihren Klubkollegen. Die Ausführungen des Dr. Feldsberg gaben dem Oberbaurat R. Stricker Anlaß zu einer Ewiderung, in welcher er sich mit den Methoden der Minderheit in sehr eindrucksvoller Welse auseinandersotzto. Er geißelto unter stürmischer Zustimmung der Mehrheit die Demogagie des unionistischen Vorredners. Ee gehe nicht an, in der einen Hand die Friedonspalme zu schwingen und mit der anderen Hand eine Giftspritze in Tätigkeit zu setzen. Man könne nioht Friedenssohalmeien blasen und gleichzeitig von Korruption ln der Verwaltung sprechen, ohne ln der Lago zu sein, auch nur einen einzigen konkreten Fall hiefür anführen zai können. (Lebhafter Beifall.) Dr. Stieglitz (Union) versuchte in seiner Rede eine Art Rückzugsgefecht und meinte, er sei iu deu Kultusvorstand gekommen, um sich „über Fragen der Weltanschauung“ aueeinan- (lerzusetzen. Der Einladung zu oiner solchen Auseinandersetzung kam Dr. Jakob Ehrlich nach. Seino Rede prasselte wie ein wahres Hagelwetter auf die Köpfe der Unionisten nie der. Kein einziger von ihnen wagte die Redo auch nur mit einem Zwischenruf zu unterbrechen, und als er unter dem lebhaften Beifall der zionistischen Mehrheit seino Rede endete, fand auf der Gegenseito niemand den Mut zu einer Erwiderung. Die Ausführungen der zionistischen Redner und die Scham über die Rede Dr. Feldsbergs hatten auf den Plätzen der Union eine derartige Katastrophenstimmung ausgelöst, daß die Voraussage Dr. Ehrlichs, daß „die Unionisten sehr bald Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen werden“, noch in derselben Sitzung in Erfüllung gegangen ist. Dr. Jakob Ehrlich führte aue: Wenn es bei dor Erklärung des Herrn Baurates Kempler geblieben wäre, hätten wir keine Veranlassung gehabt, hier auch nur noch ein Wort zu verlieren. Denn wir müssen es Ihnen überlassen, ob Sio für das Budgetprovisorium stimmen wollen oder nicht. Ich bin viele Jahre Mitglied dieses Kultusvorstandes und wir hatten viele Jahre hier die Rolle der Opposition. Für das Budget der Gemeinde haben wir aber immer gestimmt, den wir haben uns gefragt: Soll die Gemeinde nicht ihre Beamten bezahlen, nicht ihre Toten beerdigen, nicht die Mittel bekommen für ihre Armen, für die vielen Zweige ihrer Fürsorgetätigkeit? . loh habe hier schon viel stürmische Kämpfe erlebt. Aber unser Kampf war immer ein grundsätzlicher und der persönlichen Ehre der Gegner sind wir niemals nahegetreten. Wir haben bei vielen Gelegenheiten als Opposition der Tätigkeit gegnerischer Mitglieder Dank und Anerkennung ausgesprochen. Als ein führender Vertrauensmann Ihrer Gruppe vor einigen Jahren eine wichtige Funktion zurücklegte, sagte er offen heraus, er habe stets die Unterstützung der Zionisten gefunden, mit seinen eigenen Leuten habe er aber nicht arbeiten können. Mit der Rede des Dr. Feldsberg haben dio Verhandlungen des Kultusvorstandes aber einen Tiefstand erreicht, wie er bisher in diesem Saale noch nie orreicht wurde. Dr. Feldsberg hat unter anderem behauptet, daß wir die Rabbinerwahl für den XV. Bezirk verhindert haben und seiner Gruppe eine bestimmte Persönlichkeit aufdrängen wollten. Neun Unionisten und zwei Zionisten sitzen im Tempelvoretand des XV. Bezirkes und dieser Vorstand hat einhellig eine bestimmte Person vorgescblagen. Eben diesen Herrn haben wir dem Kultusvorstand präsentiert. Die Herren von der Union haben aber diese Wahl unmöglich gemacht, indem Bie das Zustandekommen der notwendigen Stimmenanzahl verhindert haben. Ebeuso sieht ee mit den anderen Behauptungen dieses Redners aus. Er hat unbestimmte Verdächtigungen ausgesprochen und, aufgefordert, sie zu konkretieieren, verfiel er in klägliches Stammoln. Er hat zum Fenster hinausgesprochen, es war aber eine sehr schlechte Wahlrede. Herr Dr. Stieglitz hat uns eingeladen, sich mit ihm weltanschaulich“ auseinanderzusetzen, loh bin dazu gern bereit. Unsere Weltanschauung ist jedermann bekannt Wae ist aber eigentlich die Weltanschauung der Union? Sie haben in den Wahlkämpfen Gelegenheit gehabt, uns mit ihr bokanntzumachen. Wir nicht ist, was sie aber ist, das haben wir noch nicht erfahren. Sio sind unlor der Bezeichnung „Vereinigte nicht jüdisch-nationale Parteien“ in den Wahlkampf gezogen. Wir wissen also, was Sie nicht sind. Dem jüdischen Volko gehören Sio also nicht an. Darf ich Sio fragen, welchem Volke Sic eigentlich angeboren? Wir leben in einem deutschchristlichen Ständestaat. Gehören Sic vielleicht dem deutsch-christlichen Volke an? Sio roden von Nationalismus. Würden Sie es wagen, einem Deutschen, ich meino einem richtigen Deutschen, vorzuwerfen, daß er Nationalist sei, Aveil er sich zu seinem Volke bekennt? Ein Jude darf sich nach Ihrer Weltanschauung offenbar zu jedem Volke bekennen, ohne sich den Vorwurf des Nationalismus zuzuziehen. Bekennt er sich aber zu seinem eigenen, zum jüdischen Volke, dann ist er für Sie ein Nationalist. Es gibt keinen Menschen, der nicht irgend einem Volke angehört. Ich möchte also die Frago beantAvortet haben, zu welchem Volkstum sich dio Mitglieder der Union eigentlich bekennen. Es hat Zeiten in diesem Kultuevoretand gegeben, in welchem Sie empört aufgefahren sind, wenn man Sie als Assimilationsjuden bezeichnet hat. Liest man heute Ihre Presseprodukte, scheint es, daß Sie sich bewußt zur Assimilation bekennen. Und da Avir von Weltanschauung reden, so frage ich Sie, wollen Sie die AesL milation der Juden, wollen Sie die Auflösung des jüdischen Volkes? Wie es mit Ihrer sogenannten Weltanschauung bestellt ist, ersieht man am besten* wenn man sich die Bettgenossen der Union ansieht. Bei den vorletzten Wahlen haben Sie eich die A g u d a ala Bettgenossen ausgewäblt. Kurz darauf legten Sie sich den lächerlichsten Ableger der Sozialdemokratie, die sogenannten „werktätigen Juden“, von denen nicht einmal die eigene Partei etwas wissen wollte, in Ihr Bett. Was ist das für eine sonderbare Weltanschauung, die Ihnen gestattet, heute mit der Aguda und morgen mit deren Antipoden zu gohen? Sie haben in Wirklichkeit gar keine Weltanschauung, denn Sie sind nichts anderes alß der letzte Reet der ehemaligen deutsch-liberalen Partei Österreichs, eben jener Rest, der in dieser Kultusstubo seinen letzten Schlupfwinkel gefunden hat. Eine Frage der Weltanschauung Ist es auch, wie man sich zum Palästina-Aufbau einstellt. Sie tun noch so, als würden Avir im Jahre des Erscheinens des Herzlsohen „Judenstaat“ leben. Inzwischen gab es aber so etwas wie eino Balfour-Dekluration, es gab ein San Remo, es kam dae Palästina-Mandat und alle zivilisierten Völker der Welt haben uns das Versprechen gegeben, daß sie auf dem Boden Palästinas eino nationale Heimstätte für die Juden errichten wollen. Der V ölkerbund hat dio Zionistische Organisation zur J e w i s h Agency gemacht und bat die Juden dor ganzen Welt aufgefordert, am Aufbau Palästina« mitzuarbeiton. Es gibt koinoeinzigo jüdischo Organisation auf der ganzen Welt, die sieh in derart gehässigor Weise zur zionistischen Bewegung einstellen würde wie die „Union“. Ihre Presse schreibt über das Palästina-Werk mit einer Leichtfertigkeit und Unkenntnis, die geradezu beispiellos daeteht. Wir stehen heute vor der Frage der LegislativeOounoil. Der kleine Moritz, der alles weiß und alles vorsteht, hat vor kInhabern aber immer nur gehört, was dio Union »zem in Ihrer „Wahrheit“ geschrieben, dio Haltuug

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