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Die Stimme · 1936-09-25 · Heft 583 (25.9.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
10 (1936-1937)
Issue
Heft 583 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
– (sequence 6)
Language
German
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s«ftd 0 Oll STIMM! Nr. 583 — Wien, Freitag, 35. September 1988 Zionisten! Der Termin der Wahlen in die Gemeinde naht. Diese Wahl hat, so wichtig auch sonst, das Problem der Verwaltung der Gemeinden ist, ihre besondere Bedeutung. Wir kämpfen den schwersten^ Kampf um Erez Israel. Das Schicksal des jüdischen Landes hängt nicht nur davon ab, was dort geschieht, die ganze Galuth muß mobilisiert werden im Interesse Erez Israels. Wir müssen den Einfluß auf das jüdische Leben in Wien verstärken, wir müssen Wien mit zionistischem Geist durchdringen. Theodor Herzl hat uns das Vermächtnis hinterlassen: „Erobert die Gemeinde n!‘( Das gilt für immer und es gilt in erhöhtem Maß für Krisenzeiten und für Zeiten, in denen das Schicksal Erez Israels zur Entscheidung gestellt ist. Die Wahlen sollen nicht nur das Schicksal der Wiener Gemeinde entscheiden, sie sollen gleichzeitig auch eine Generalmobilisierung des Wiener Zionismus sein. , Aber nicht nur für das Schicksal Erez Israels kämpfen wir bei den Wahlen, der zionistische Einfluß muß auch darum gestärkt werden, weil nur Zionisten imstande sind, die fürchterliche Not der Juden in der Galuth wirksam zu bekämpfen. Die Jüdische Gemeinde ist die einzige öffentlichrechtliche jüdische Körperschaft, nur in ihr kann sich das jüdische Leben konzentrieren. Sie muß zur Volksgemeinde gemacht werden. Das jüdische Interesse erfordert die aktive Mitarbeit jedes einzelnen Zionisten bei diesen Wahlen. Es hat nicht nur jeder zur Wahlurne zu gehen, wenn der Wahltag gekommen ist, es hat jeder schon jetzt alle seine Kräfte in den Dienst der Wahlaktion zu stellen. Es geht heute um so wichtige allgemeine Interessen des Judentums, daß Gleichgültigkeit und Passivität dem Verrat gleichkommen. Jeder Jude, jeder Zionist meldet sich sofort bei seiner Bezirkssektion zur Wühlarbeit. Wir brauchen jeden, es kommt auf jeden einzelnen an. Bei einer Mobilisierung hat jeder zu kommen und keiner darf sagen, daß man auch ohne ihn auskomme. Meldet euch alle sofort! Die Arbeit des Keren Kajemeth Tischii-Aktion. Jom Kippur versammelt fast die ganze Judenheit in den Tempeln. Alle Zionisten sollen alß Mahner de« jüdischen Gewissens auftreten und alle Tempelbesucher zu Keren- Kajemeth- Spenden auffordern. Alle, gleichgültig, ob sie zur Thora aufgerufen werden oder nicht. Am Rosch-Haschanarwurde dies in einer Reihe von Bethäusero geübt — mit bestem Erfolge. Tempel Holzmeistergasse (Vertrauensmann: Leopold Glaser). Dort hat Herr Rabbiner Dr. Rosenmann sehr warm über Erez Israel und für den Keren Kajemeth gesprochen. Es wurde auch von den Aufgerufenen für den Keren Kajemeth gespendet. Bethaus Obere Landstraße (Vertrauensmann: Mauryce Segal). In diesem Bethaus wurde am Rosch- Haschanah von allen zur Thora Aufgerufenen für den Keren Kajemeth gespendet. Im Storchentempel haben sich an der Rosch-Haschanah-Aktion besonders die Herren Mayer. Liebergail und Dr. Spitzer beteiligt; im Turnertempel Herr Kommerzialrat Artur Albers. Bethaus „Drei-Engel-Säle“. Dort hat vor dem Thoralesen Herr Professor Dr. Binem Aszkenasy einen warmen Appell an die Bethaueteilnehmer gerichtet, für den K. K. L. zu spenden. Tatsächlich haben nicht nur die zur Thora Aufgerufenen reichlich gespendet, sondern alle Teilnehmer verpflichteten sich, je 1 Schilling an den Keren Kajemeth abzufiihren. Konferenz der K. K. L.-Vertrauensmänner ln den Tempeln findet Montag, den 5. Oktober, statt. _ Tagesordnung: 1. Bericht über die Leistungen der einzelnen Vertrauensmänner. 2. Gründung einer Organisation dieser Vertrauensmänner. Landeskonferenz des Keren Kajemeth voraussichtlich Donnerstag, den 15, Oktober. Zu dieser erscheint die Jahresstatistik der von den Gruppen aufgebrachten Beträge. Die Eintragungen in den „Pinkas des Keren KajSffläiib“ tilgen nur nach den wirklichen Loistungct der Gruppen und S e 1 b s t. kontingentier. Jahresabschluß Ende September. All© bis dahin eingehenden Beträge gehen auf das Kontingent (Selbst,kontingent) 5606. Alle bei den Gruppen und Einzelpersonen befindlichen Keren-Kajemeth-Gelder müssen bis Ende September abgeführt werden. Garten Dr. Nathan Berger. Auf diesen Garten sind bisher 173 Schillin« eingegangen. Felix-Pollak-Garten. Auf diesen Garten sind ein gegangen: In Budapest 61 Bäume, in Österreich weitere Spenden von Dr. CiiTt Rosenthal 5.50, Rudolf Langer 10.50, zusammen 100 Schilling. Goldbuch Jüdischer Pfadfinderbund Österreichs. Für diese Goldbucheintragung sind bisher 389.94 Schilling eingegangen. September-Büchsen ieerung findet in der Zeit vom 20. September bis 4. Oktober 1936 statt. Die Sammler müssen im Besitz© ein©r g r ü n e n, nur für die September-Leerung gültigen Legitimation sein. Sie ist auf der Leerungsliste aufgeklebt. Unbefugtesind absolut abzuweisen. Wandzeitung. Eine neue Nummer dieser so rasch beliebt gewordenen, vom Hauptbureau des Keren Kajemeth herausgegebenen Wandzeitung ist erschienen. Sie enthält wieder Bildmaterial, Lieder mit Noten, Schilderung der Natur Tiechri (Preis 30 Groschen). Weitere Sefer-Hajeled-Eintragungen. Ester Verständig, Edith Türkisch. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Dr. Friedrich und Zita Schapira durch Familie Hermann Engel (Nr. 497); Moses und Lea Kaflowitz durch Familie Hermann Engel (Nr. 498); Jehuda Haber durch Gerschon und Schimon Haber, Max Pauker und Jacques Altura (Nr. 499); Israel Diamant Tennenbaum durch die Zionistische Sektion und das Arbeitskomitee für Erez Israel, Zwisohenbrücken (Nr. 503); Karl Welisch durch Tcheleth Lawan, Graz (Nr. 504); Familie Richter-Gertwagen durch den Hebräischen Kulturklub „Jawn-e“ (Nr. 505); Pinchas Zwi Wallach durch seine Eltern Jakob und Mania Wallach anläßlich des Pidjon Haben am 21. April 1936 (Nr. 506); Lea und Moses Kaplowitz durch die Festgäßte (Nr. 507); Elsa Zehngut, Eisenstadt, durch die Anehörigen (Nr. 508); Max Kokisch s. A. durch Kurt Leitner (Nr. 509); Lazar ' Sandler s. A. anläßlich seines Todestages (Nr. 510). Im Bethaus „Ohel Mosche“ wurde von allen Aufgerufenen für den Keren Kajemeth gespendet. Außerdem wird dort alltäglich zu allen Betzeiten mit einer K. K. L.- Büchse für den Keren Kajemeth gesammelt. Die Erträgnisse dieser Büchse sind stets steigend. Vom Keren Kajemeth, Graz, sind in den letzten Tagen 248.20 Schilling eingegangen, und zwar: Bar Mizwah Hermann Deutsch 16.—, Rudi Heller 20.—, Bar Mizwah Otto Klein 30.—, Hochzeit Varadi, Leoben, 5.—, Albert Welisch, Geburt Tochter, 5.—, Baumspende Welisch 5.25, Tempelspenden 84.—, Telegramme und Material 80.45, Diverse 2.50. Dr. Chaim und Ajalah Tartakower danken allen herzlichst für die gesandten Neujahrswünsche und erwidern dieselben aufs lerzlichste. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U 29-1-29, Postsparkassenkonto A 100.208. Ausweis Nr. 21 vom 1. bis 31. August 1936. Spezifikation der Be z i rk Sektionen und -gruppen (alphabetisch geordnet). Zentrale S 930.81; Arbeitskomitee für Erez Israel-Zwischenbrücken 40.50; Baden 64.37; Brith Biiu 10.50; Eisenstadt, Tcheleth Lawan 62.26; Graz 711.30; Haowed 38.31; Hasehomer Hadati 6.—; Hasch. Hazair 1.63; Hist-adruth Gordonia 18.81; Z. T. V. Jordania 157.50; Judenstaatsjugend 20.18; Judenstaatspartei 15.88; Jugendbund radik. Zion. „Haschachar“ 4.80; Jung-WIZO-Mirjam 149.52; Klagenfurt 133.70; Klub „Adolf Stand“ 8.24; Klub „Erez Israel“ 122.08; Makkabi Hazair 123.19; Misrachi 110.50; Mistelbach 6.50; Sekt. II 33.47; Sekt. Prater 29.69; Sekt. UI 25.50; Sekt. VI/VH 59.50; Sekt. VIU/IX 5.06; Sekt. XU 5.—; Sekt. XIV/XV 5.—; Sekt. XIX 20.—; Tcheleth Lawan 5.—; Verband radik. Zionisten 98.30; WIZO insgesamt 594.57: einzelne Gruppen: Prater 89.50. HI 1.91, VI/VH 18.50, VII 163.-, XIX 34.58; XX 153.—, Mirja 0.38, Klagenfurt 133.70; Zirej Misrachi 88.14. Spender und Selbstkontingentler (alphabetisch geordnet). A. Spender: Alkan Dr. 80.—; Adlersberg Viktor 5.—; Abschiedsfeier J. Tennenbaum 27.50. B. Spender: Berger, Dr. Mac, für Prof.- Braun-Hain 5_; Badgastein: Smlg. bei Kurgästen durch Dr. M. Bronner, Berlin, 20.; Brith Milah Weiustein-Harnisch 20.50; Brith Milah Oswald Heinz Unterberg, Smlg. durch Frau Richter 11.50; Bar Mizwah Robert Reiß 5.—; Bara& Dr. 20,—j Brith Milah Ferdinand Mann, 0r.-Lnzcmlorf, 20.—; S c 1 b s t k o n t i n g c n t- 1 e r: Bium, Dr. Kopcl 80.—; Berger Elias 16.09; Balaban, Oberkantor M., für Goldbuch Dr. Klaber 29.50; Batscha Dr. 10.—; Bernstein Otto 20.—. D. Selbstkontingentler: David Arnold 37.—. E. Spender: Eisenstadt: Imi 2.50, Büchsen 29.11, Materialien 17.10, Thoraspenden 19.65 (darunter Simon Österreicher 7.50); Siegmund u. Br. Zehngut für Silberbuch Elsa Zohngut 10.-. F. Spender: Frey, Dr. N. 5.—. G. Spender: Goldstein, Dr. N. 40.—; Goldene Hochzeit Jehuda Haber durch Gereon Simon Haber, Max Pauker und Jacques Altura 4 9— 36.—; Graf Ing. 5.—; Graz zur Erlösung von 40.000 Dunam 492.50; Beer Jakob 5.—; Benedek, Komm.-Rat. Franz, Fohnsdorf 5.—, Berger Hermann 10.—, Bursbin David 5.—, Griinschlag Elias 10.—, Grünschlag Josef 5.—, Hafner, Dr. Fritz 50.—, Hermann Moritz 5.—, Hirsch Sclfaliet 5.—, Hoffmann Adolf 5.—, Kißmann, Direktor Jakob 50.—, Kohn Hugo 5.—, Kohn Lisi und Fred! 5.—, Krohn Arnold, Thalheim 5.—, Landau, Ing. Jonas, Triest 25.—, Landau Michael 5.—, Landau Samuel 10.—, Lang, Dr. Hans 10.—, Lichtenstein Heinrich 5.—, Lichtenstein Leo, Alberstraße 10.—, Löwy Katharina 5.—, Meßner, Ing. Emil, und Reich Josef 20.—, N. N. 5.—, Nürnberger Josef, Rohrbach 5.—, Prucker Israel 10.—, Schwarz Bernhard 10.—, Schwarz Hugo 10.—, Schwarz Ka:l 20.—, Schwarz Richard 20—, Spitz Robert 5.—, Stößl und Herlinger 20.—, Techeleth Lawan 5.—, Teitler Theodor 5.—, Weiß Emil 10.—, Welisch Albert 5.—, Welisch Karl 20.—, Welisch Rudolf 5.—, Werdisheim, Dr. Julius 10.—, Fürst fmre 5.—; Graz: Richard Schwarz für Gold'buch Dr. Julius Schwarz s. A. 20.—. Selbstkontingentler: Gröbl Ottilie für „Dr.-Helmann-Garten“ 41.—: Dr. Philipp Adler 5*—, Siegfried Weiß 5.—, Dr. Moritz Zalmann 5.—, Dr. Hermann Ebner 5.—, Dr. Srul Osterer 5—, Josef Bikel 5.—, Dr. Leopold Bernstein 5.—, diverse 6.—; Drünberg, Dr. Adolf 5.27. H. Spender: Hopmeier Josef 10.—; Hochzeit Lea und Moses Kaplowiitz 110.50; Haupt, Dr. L. 20.—; Heß, Prof. 10.—; Hochzeit Hassern-—Freudmann 37.—: David Kassern 10.—, Karl Schwarz, Graz 10.—, Fritz Freudmann, Graz 5.—, diverse 12.—; Histädruth Gordonia Jausenverzlcht in der Moschawah anl. der Trauerfeier f. d. gemordeten Bäume 7.—; Hofmann Andreas 5.—. Selbstkontingent- 1 e r: Hudes Gisa f. G. B. Mirjam Rebeka Hudes 28.62; Heller Hans 15.88. J. Spender: A. H. V. d. Z. G. V. Jordania 15 Bäume im „Arthur-Glogau-Garten“ anl. des 50. sem. Stiftungsfestes 157.50; Jokl Ludwig 20.—; Jakubetz 7.—. Selbstkontingentler: Irom Moses 80.—; Jägerndorf 110.50. K. Spender: Kreiner Eduard 5.—; Krasny, Ob.-Ing. Otto 10—; Königsbein, Prof. Dr. H. 10.—; Klagenfurt: Büchsen 34.90, Hochzeit Schaier-Kohut 45.—, Veranstaltung in Pörtschach durch Z. 0., WIZO und Hakoah Schwimmsektion, Wien, in Pörtschach 150.50; Spenden: David Duschinsky 5.—, Nandor Salzbeiger 25.—, Otto Müller 5.—, Sam. Linker 2.—; Krämer- Dir. 5.—; Klub „Erez Israel“ f. G. B. Dr. Klaber 16.97, f. G. B. M. Gelband 16.97. Selbstkontingentler: Kallmann Chaim 5.—; Kofler David 6__ L. Spender: Lepsky A. 10.—. Selbstkontingentler: Leser Rosalie 32—. M. Spender: Menczel, Dr. Ph. 5.—; Mayer Neder b. Bar Mizwah 5.—. Selbstkontingentler: Mistelbach: Arje Gelbard Smlg. am 9. Ab 6.60. N. Spender: Nadel, Dr. Josef 5.—. P. Spender: Pension Elite 5.—; Pal. Amt 35.10; Presser, Dr. Jakob, 1 Baum a. N. seines Lehrers Prof. Dr. Braun 10.50. R. Spender: Rosenberg f. Gan Ohaim 10.50; Roubitschek Kamillo 10.—; Rabinowitsch Samuel 6.—. Selbstkontingentler: Rachmil Rosalie 5.55. S. Spender: Sabath, Dr. E. 20.—; Sabarsky, Dr. Paul 5.—; Saxl, Dr. K. 10.—; Spitzer, Dr. S. 20.—; Segal Mauryce 5.—. Selbstkontingentler: Seiler Wolf 14.86; Seidemann Gustav 5.06. Sch. Spender: Schwoner, Dr. Benno 15.—; Schill, Dr. Josef 20.—; Schutzmann, Dr. 10.—; Schor Oswald f. G. B. Gisela Schor 12.—; Silberstein Moritz — Dora Fischer f. Gan Felix Pollak 40.—. Selbstkontimgent- 1 e r: Schor David 27.50. St. Selbstkontingentler: Storch Regina Smlg. in Bad Hall 34.58. T. Spender: Tempel Storchengasse 5.—. V. Spender: Vogl, Dr. A. 10.—. W. Spender: Wassing, Ob. Med.-Rat. Dr. Anton 5.—; Werner, Hofrat Dr. L. 10.—; Weiß Oswald 100.—; Wette Dr. Nachm. Frey — Neumann 10.—; Wilmann Grete 10.—; Weinberg Familie 140.—. Selbstkontingentler: Weinstein Berta 10.—; Weinstock Rosa 10.50. Kinder als Sei bst kontingent ler: Hanna Klaus 1.—. Streng rituell Pension nermine uoiner »ADEN, ROLLETTGASSE 7 Ganzjährig geöffnet, Zentralheizung, fließendes Kalthmm und Warmwasser. Telephon 850/11 Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen sowie in den temporären Betlokalen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am Versöhnungsfeste. Am Freitag, den 25. September 1936 (Vorabend des Versöhnungsfestes, Beginn 5 Uhr 40 Minuten abends): V., Siebenbrunnongaßse la: Rabbiner Doktor M. G. Mehrer. — VIII., Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer. — X., Humboldtgasse Nr. 27: Rabbiner Dr. A. Weiner. — XIH., Eitelbergergasse 22: Rabbiner Dr. M. Lewin. — XVIII., Schopenhauerstraßo 39: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. — XIX., Dollinergasso 8: Rabbiner Dr. A. Frankfurter. — XX., Kluckygasee 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. — Am Samstag, den 26. September 1936 (Versöhnungstag, Beginn 8 Uhr früh): I., Seitenstettengasse 4: Oberrabbiner Doktor I. Taglicht. — I., Dumbagasse 3 (Großer Musikvereinssaal): Rabbiner Dr. A. Kaminka. — I., Fleischmarkt 24 (Festsaal de« Hotel „Post“): Inspektor I. Oeliler. — II., Tempelgasse 5: Rabbiner Dr. M. Rosenmann. — H., Pazmanitengasse 6: Rabb. Dr. Z. Landau. — III., Untere Viaduktgasse 13: Rabbiner Dr. K. Kupfer. — IH., Marxergasse 17 (Großer Sophiensaal): Rabbiner-Kandidat Dr. Z. I. Kanner. — V., Siebenbrunnengasse la: Rabbiner Dr. M. G. Mehrer. — VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr. J. Drobinsky. — VIII., Neudeggergasse 12: Rabbiner Dr. M. Bauer. — IX., MülLnergasse 21: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. — X., Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A. Weiner. — XV., Turnergasso 22: Doz. Dr. H. J. Zimmels. — XVI., Hubergasse 8: Rabbiner Dr. J. M. Bach. — XIX., Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter. — XX., Kluckygassc 11: Rabbiner Dr. B. Murmelstein. — XXI., Holzmeistergasso 12: Rabbiner-Kandidat Vtotid Vlnski ü&tt kotästiho. Nach vierjähriger Pause hielt sich David Pinski auf der Durchreise wieder kurz in Wien auf. Wenn Pinski jetzt nach neuerlichem Aufenthalt in Erez Israel voll neuer Eindrücke von dort zurückkommt, so muß darauf verwiesen werden, daß ihn das Geschehen in der alten Heimat nicht zum erstenmal beschäftigt. Biblische Gestalten waren bereits Gegenstand seiner Phantasie und Dichtkunst. So stellt er denn auch jetzt das sich vor seinen Augen abrollende Aufbauwerk in den Vordergrund seiner Schriften. Die Worte, die David Pinski vor kurzem an die zu seiner Begrüßung erschienenen Freunde richtete, schildern seine Eindrücke aus dem heutigen Palästina, charakterisieren die jetzige arbeitende Generation in Erez Israel. An ihren Erfolgen begeistert er sich und ringt sich zu der Überzeugung durch, daß die Zukunft seines Volkes eine schöne und erhebende sein werde. Dieses hoffnungsvolle Empfinden sprüht ihm aus den Augen, wenn er mit jugendlichem Elan aus seinen Werken vorliest. Seine Zuversicht ist unerschütterlich und gipfelt in der freudigen Mitteilung an seine Zuhörer, daß der Mut, mit dem unsere Pioniere im Lande ausharren, ungebrochen, daß ihre unüberwindliche Abwehrkraft in ihrem festen Aiufbauwillen liegt. Es ist nirgends eine ernste Stockung im Leben des Landes eingetreten. Im Gegenteil, so mancher Zweig der Palästinawirt8cbaft hat erst jetzt einen speziell jüdischen Einschlag erhalten. Während früher Gemüse und Lebensmittel vielfach auch noch aus den arabischen Dörfern angeliefert wurden, so ist jetzt der Jischuw auch in dieser Hinsicht auf sich selbst angewiesen. Pinski, der vor vier Jahren Palästina sah, wurde sich so recht erst bewußt, welche gewaltigen Fortschritte in der Zwischenzeit gemacht und welchen ungeheuren Aufschwung das Land innerhalb dieser Jahre genommen hat. Ein Aufschwung der ihn mit hoffnungsfroher Zuversicht für die künftige Entwicklung de« Laniseelt. David Pinski übertrug seinen felsenfesten Glauben, seinen Optimismus auf alle seine Hörer und riß sogar jene Zweifler mit, die ob der Ereignisse der letzten Monate schon verzweifeln wollten. Er selbst gibt ein Beispiel der Unerschrockenheit, als er trotz der Unruhen das Land durchzog und voll Genugtuung das emsige Bauen und Schaffen verfolgen konnte. Unerschrocken gleich ihm strömte auch die Jugend der gefährdeten Kwuzoth in hellen Scharen zu den Vorträgen, die er in ihrer Mitte hielt. Wir verstehen es, wenn David Pinski dem Ruf der Hoimat für immer folgen und sich für immer in Erez Israel niederlassen will. Dort, an den Hängen des Berges Karmel hat er sich sein Haus errichtet, dort inmitten der schönen Natur, umweht vom Geiste der großen jüdischen Vergangenheit, wird er weiter schaffen. Der Geist der Propheten und der großen Männer Israels wird ihn dort stärken und ihm die Kraft verleihen, Werko hervorzubringen, würdig seiner Vorahnen. Dr. Amalie Kantor. Gut möbliertes Zimmer, Gassenaussicht, separiert, hell und freundlich, sehr rein, Nähe Schönbrunn, preiswert zu vermieten. XII., TLvoligasse 38, Tür 11. Zu besichtigen von 8 bis 9 und von 1 bis 3 Uhr nachmittags.

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