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Die Stimme · 1936-09-16 · Heft 581 (16.9.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 581 (16.9.1936)
Date
1936-09-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seit** 6 Oll ITIMMI Nr. 681 — Wien, Mittwoch, 16 September 1986 Ins jüdische Heim jüdische MusikIII Muaikhaus v,XCF,LSIOR, Inh. RICH/iRD HERZOG Wien« I., Fran*-.losi?fs-Kal 15. Alleinvertrieb de „LUKRAPHüN“. GroBifs Lager von fOdlschcn Sehallplatten jeden Genres als auofi von modernsten Tanz- und Opernplatten. Kntaloge gratis. — Seal 11 Sprachunterricht auf Suhaiiplnttan mit Lehrbüchern, Neu 11! Englisch, Französisch, Italienisch, Neu« hebrfilseh, spielend leicht und schnell gelernt, nur S 2*—wöchentliche Leihgebühr. Alle Radioapparate neuester Typen der Saison 1937 zu kulantesten Bedingungen. Auf Wunsch unverbindliche Probevorführung in Ihrem Heim. Machen Sir eine Probel Die Juden in der Kunst über das Problem der j ü dis che n K un s wurde in den letzten Jahren viel geschrieben und gesprochen. Gibt es eine jüdische Kunst? Spezifisch jüdische Musik, spezifisch jüdische Malerei? Eine eindeutige, allgemein als richtig anerkannte Antwort auf diese Fragen zu geben, ist kaum möglich, denn cs handelt sich hier um keine meßbaren, wägbaren Größen, dem um Qualitäten, deren Bewertung und Beurteilung von der subjektiven Einstellung des Betrachters abhängig ist. Ohne erst auf eine tiefere, innere Charakteristik einzugehen, wird bei der Kennzeichnung der Kunstäußerungen fast aller Kulturkreise, vor allem das Land in Betracht gezogen, in dem sie entstanden sind, also etwa: italienische Musik, holländische Malerei, französische!'Architektur usw. Hier also beginnt schon die Schwierigkeit bei Behandlung jenes Elementes, das man als jüdische Kunst ansprechen möchte. Es gibt kein Land, . das die Heimat der jüdischen Kunst teure. Und so fällt es auch schwer, von einer jüdischen Kunst zu sprechen, wenngleich eine gewisse Eigenart in Wahl und Behandlung der Themen als jüdisch empfunden und im positiven , oder negativen Sinne als jüdisch bezeichnet wird. Gerade seit dem letzten Jahrhundert aber fügt sich das, was als Kunstschaffen von jüdischen Menschen herstammt, organisch in das Kunstschaffen der verschiedenen Länder und Kulturkreise ein und wird natürlicherweise in diese eingereiht. Der Begriff einer jüdischen Kunst tritt daher immer mehr in den Hintergrund, während die Juden in der Kunst in erhöhtem Maße Gegenstand der Betrachtung werden. „Die Juden in der Kunst'1 nennt sich auch ein Buch von Karl Schwarz, das kürzlich in zweiter, vermehrter Auflage erschienen ist (R. Löwit-Verlag, Wien und Jerusalem 1936). Das Buch hält aber mehr als der Titel verspricht. Denn hier findet in bescheiden zurückhaltender Weise eine sachlich . eindringliche Auseinandersetzung mit - der Frage der jüdischen Kunst statt, wobei durch anschauliche Schilderung und prachtvolles Bildmaterial dem Leser eine Übersicht über den tatsächlichen Anteil der Juden an Kunstleben und Kunstschaffen vermittelt wird. Nicht auf den ein*- zelnen Juden als Individuum und Persönlich: keit kommt es in diesem Buche, wie bei so vielen anderen, in der Tendenz ähnlichen Publikationen an, sondern auf die Einstellung der jüdischen Gemeinschaft, der . Juden als Kollektiv, zur Kunst. Die Kunst der Juden zur Zeit des jüdischen Staatswesens und der jüdischen Landes- und Volksgemeinschaft im Palästina des Altertums werden uns an Hand von Ausgrabungen, Hausgeräten, Synagogen Grabanlagen, und durch Wiedergabe biblischer Berichte vor Augen’ geführt. Die Kunstbetätigung der Juden im Mittelalter, wie sie in Synagogen, Kultgegenständen, Handschriften usw. ihren Ausdruck findet, erbringt den Beweis für die Existenz einer ganz besonderen, für die Juden charakteristischen Kunstauffassung und Kunstübung, die in Tradition und Geschichte ihre Erklärung findet. Schließlich zeigt das Kapitel über die Neuzeit, wie sehr es den Juden gelungen ist, in kürzester Zeit die Kunst Europas in schöpferischer Weise zu bereichern. Allerdings kann hier von einer spezifisch jüdischen künstlerischen Eigenart nicht gesprochen werden. Denn Eigenart kann nur auf dem Boden der Gemeinschaft, nur auf dem Boden einer Heimat wachsen. Jüdische Kunst kann nur im jüdischen Lande entstehen, in Palästina. Hier erst kann das Problem der jüdischen Kunst seine Lösung finden. „Die Kunst von Juden kann zur jüdischen Kunst werden. Sie kann es nur durch Palästina werden. Hier, wo wir wieder zur Scholle zurückkehren, durch die Verbundenheit mit ihr unserer Natur verbunden werden, anstatt ruhelos von Land zu Land zu wandern, nur hier und von hier aus kann sich uns das letzte Geheimnis der Knust enträtseln." Bruno Heilig: ME NATION Wenn eine Ideo mißbraucht wird, beweist das nichts gegen die Idee. Man könnte sogar sagen, daß nur echte, nur wirklich m en s ehh ei hsb e w egend e Ideen mißbraucht werden. Es hat jede Idee, ehe sie Wirklichkeit wird, eine lange, manchmal Jahrhunderte oder Jahrtausende dauernde Zeit der Verfälschung und des Mißbrauchs zu überstellen. Eine Idee muß neu sein, daß ist ihr Wesen; sie muß in Opposition stehen zu dem, was ist. Also stößt sie naturgemäß auf de« Widerstand und die Feindseligkeit derer, die an der Fortdauer des Bestehenden interessiert sind. Das sind die jeweiligen Inhaber der Macht. Die Idee wird zuerst verfolgt, man versucht, sie zu vergewaltigen. Ist die Idee echt, liegt sie auf der Bahn des unerforschlich’en Weges, den eine unerforschliohe Weisheit der Entwicklung der Menschheit vorgezeichnet hat, so wird die Gewalt machtlos sein gegen sie. Ihre Bekenner lassen sich quälen und töten, aber für jeden Märtyrer der Idee erstehen ihr Hunderte und Tausende neuer Anhänger. Eines Tages erkennen die Inhaber der Macht ihre Machtlosigkeit gegenüber der Idee. Nun bekennen sie selbst sich leidenschaftlich zu ihr: aber nur,. um sie nach ihren Interessen umzu deuten und umzubiegen, ihr alles Neue, Umgestaltende zu nehmen, mit einem Wort, um sie in ihre Ordnung, in die Ordnungder Interessen der Starken einzubauen. Die Idee, kompromittiert, verliert nun gerade viele ihrer wertvollsten, ehrlichsten Gläubigen. Es ist aus ihr ein neues Instrument der Gewalt geworden. tion in ihre wirklich natürliche, produktive, mensühheitsfördemde Funktion trete. oiineArmre^ So ■ steht. es augenblicklich um die nationale Idee. Die nationale Idee hat ihren politischen Weg mit der französischen Revolution begonnen. Ihr Entstehen zeigt, was ihr echtes und wahres Wesen ist. Die Franzosen sind eines Tages aufgestanden, um den Menschen die Menschenrechte zu erkämpfen. In dieser großen Idee sind sie zur Nation geworden. Früher waren sie Untertanen gewesen, verbunden zu einer. Einheit nur durch die gemeinsame Rolle des Dienens, durch' einen .gemeinsamen Herrn. So ent^ stehen Herden.. Erst das gemeinsame Geistige und Sittliche, das in der Idee liegt, macht den Menschenhaufen zur Nation. Ungeheuer war die Dynamik der Idee. Europa war . .machtlos gegenüber den Armeen, die diese Idee auf die Beine zu stellen vermochte. Das Jahr 1848 brachte nationale Erhebungen in ganz Europa. Und es war national und freiheitlich ein einziger Bejriff. Der Inhalt der nationalen Idee war löohstes Menschheitsideal. Die nationalen Bewegungen wurden niedergeschlagen; die nationale Idee aber, verfälscht, umgebogen, ihres geistigen und vor allem ihres sittlichen Inhalts entleert, wurde zum staatserhaltenden Prinzip gemacht. Von der neugeschaffenen deutschen Nation ließen sich die Hohenzollern den Kaiserthron errichten. * Imperialismus und übelstes Verdienertum bemächtigten sich der nationalen Idee. Die Zentralen der Idee wurden schließlich bei Krupp und Sohneider-Creuzot eingerichtet, und es kam im Namen der nationalen Idee •gräßlichste Völkerschlachten, das die Weltgeschichte kennt. Henny Lichtenstein Es haben sich viele von der nationalen Idee abgewendet und es sind unter ihnen wertvolle .Menschen, die wirklich nur der Mißbrauch der nationalen Idee entfremdet hat. Der Paroxismus nationaler Gedankengänge, den wir in Deutschland sehen, die Verwilderung des Nationalismus auch in anderen Ländern, seine Zuspitzung gerade gegen die Juden, ja seine Identifizierung mit Judenhaß hat viele Menschen, besonders aus unseren Reihen, zu Hassern der nationalen Ideo gemacht. Sie haben vergessen, daß die nationale Idee ein Kind der Freiheitsidee und der Idee der Menschenrechte, uralter jüdischer Ideen, ist, und sie wollen die Idee, nur weil sie mißbraucht wird, überhaupt nicht mehr gelten lassen. Die Nation ist wieder zur Herde erniedrigt worden. Der Nationalismus präsentiert sich heute als zerstörendes, negatives, meusehheitsfeindliches Element. Aber man sollte meinen, daß gerado der Jude imstande wäre, weiterschauen zu können über vergängliche Erscheinungen hinaus, daß gerade er aus dem eigenen Schicksal gelernt haben könnte, wie man .die Idee von der mißbrauchten Idee unterscheidet. Es ist gerade eine der Aufgaben der jüdischen Nation, tatkräftig .mifczuhelfen, daß die. Na- Die Urzello alles menschlichen Sohaffens ist das Individuum. Die Leistung jedes Menschen, welche Funktion immer er ausübt, ist einmalig und kann von keinem anderen Menschen in ganz gleicher Weise vollbracht werden. Es liegt das Wertvolle und das, was den geistigen Bestand der Menschheit aus dem Schaffen des einzelnen Menschen bereichert, in der besonderen, einmaligen, nur von einem bestimmten Menschen vollbringbaren Leistung. Aber die individuelle Leistung, das persönliche Schaffen bedarf doch wieder einer gewissen Disziplinierung und eines Zusammenhangs mit überpersönlichen Kräften. Wenn die einzelnen produktiven Individuen nur so wild nebeneinander wucherten, wenn ihre Leistungen nicht harmonisch aufeinander abgestimmt wären, wenn nicht doch Gruppen von Individuen vorhanden wären, die durch Verwandtschaft im Denken und im Stil einander förderten und stützten, wenn nicht das Schaffen jedes Einzelnen, wo es an die Grenzen menschlicher Leistungsfähigkeit oder der menschlichen Lebensdauer stößt, fortgesetzt werden könnte durch andere, die durch jene geistige Verwandtschaft dazu befähigt sind, es käme wieder keine große Leistung zustande, es wäre alles anarchisch, es gäbe keinen Fortschritt, es risse. die Arbeit des einzelnen mit seinem Leben ab, es kämen keine Werke zustande. Nehmen wir als Beispiel die größte menschliche Schöpfung, die die Geschichte kennt, unsere Bibel. Dieses Werk, Produkt einer auf Jahrhunderte verteilten Reihe von Individuen, konnte nur entstehen, weil diese Individuen ihre geistige und sittliche Nahrung aus einem gemeinsamen Boden zogen: eben aus dem Boden ihrer Nation. Ebenso ist es mit dem Talmud und allen anderen Werken des Judentums. Aber national sind auch die rein individuellen Werke.' Denn nationales Geistesgut haben alle unsere Großen verarbeitet. Sie haben Persönliches geschaffen, aber nur aus dem, wa6 die Nation für sie vorbereitet hatte. Es besteht eine unlösliche Wechselbeziehung zwischen Individuum und Nation. Die Nation besteht aus einer gewissen Anzahl von Individuen, denen gewisse gleiche Lebenshe-dingungen gemeinsame geistige und seelische Züge aufgeprägt haben. Durch das Zusammenwirken dieser Individuen erhält die Nation ihren Charakter.' Umgekehrt zieht aber dann jedes einzelne Individuum aus dem so geformten Nationaloharakter und der Geistigkeit der Nation den - Grundzug seines eigenen Charakters und seiner eigenen Geistigkeit. Die Individuen treiben die Nation und die Nation treibt die ihr angehörigen Individuen in der Entwicklung ständig weiter. Das größte Wunder der Schöpfung ist das Individuum in seiner Einmaligkeit; in ihr kommt das Göttliche, das in den Menschen gelegt ist, zur Auswirkung. Die Bedingungen seines Schaffens hat das Individuum aber erst in der Nation. Die Nation ist Mittlerin, zwischen dem Individuum und der Menschheit. Das Individuum ist die Urzelle alles Sohaffens, die Nation ist. die ordnende, sinngeb.ende, richtunggebende Kraft, sie faßt erst die Einzelleitungen zu Werken zusammen, sie gilbt dem Schaffen der einzelnen den inneren Zusammenhang und den historischen Wert. Von Ewigkeitswert £ind nur Schöpfungen, die ganz tief im Geistigen und Sittlichen der Nation des schaffenden Individuumß wurzeln. i *. Wie steht es. nun aber mit der jüdischen Nation? Man kennt den alten Ein wand: sie hat doch kein Land und keine gemeinsame Sprache! Ja, es fehlen ihr noch die mechanischen Merkrpale, die anderen Nationen eigen sind. Land und Sprache braucht die Nation, darüber kann man nicht streiten. Sie braucht beides, um ihre schöpferischen Kräfte voll entwickeln und ausleben zu können. Aber wenn eine Gruppe von Menschen sich, zerstreut über die ganze Welt, unter ganz verschiedenen äußeren Bedingungen lebend, dennoch durch zwei Jahrtausende .in ihrer Besonderheit auch ohne dio mechanischen Hilfsmittel von Land und Sprache erhalten hat, wenn sie von ihrem geistigen und sittlichen Bestand nichts aufgegeben hat: hat diese Gruppe von Menschen damit nicht bewiosen, daß sie gerade’ die ausgeprägteste unter allen Nationen ist? Diese Nation hat ein Gemeinsames, durch das sie unzerreißbar geworden ist? Sie hat ein Weltbild geformt, das durch seine Unwandelbarkeit und Unangreifbarkeit Ewigkeitswert bewiesen hat. Dio jüdische Nation hat die höchste Funktion vollbracht, zu der eine Nation überhaupt be-. Ocularlum fc,UnnngD$sel,E4.mnrt».i..l< UntersnchnngderAugenu.Verord- SU nung passender Augengläser. Ununterbrochen von 8 Uhr morgens hie 6 Uhr abends geöffnet Harm Duktor POBORSKI. (Telephon F Brille fähigt sein kann, die religiöse Schöpfung, die Schaffung einer unbedingt, gültigen Sittenordnung für die Weit. Wir haben aber auch nie unseren nationalen Willen aufgegeben, wir haben nie aufgehört, an unser Land zu denken. L’sohanah habali be Jeruschalajim! Wir haben uns über die Jahrtausende der Landlosigkeit als Nation erhalten. Noch nie hat eine Nation solche nationale Hartnäckigkeit bewiesen wie wir. Die materiellen und mechanischen Voraussetzungen für die volle Auswirkung unserer schöpferischen Kräfte aber schaffen wir uns eben wieder. Die Nation entsteht aus der Zusammenfassung einer größeren oder kleineren Anzahl von Menschen, die unter den gleichen Bedingungen leben. Gewachsen sind die. Nationen also ans dem Materiellen heraus. Aber Nationen sind sie doch erst gewesen, als der geistige und sittliche Inhalt da war. Wir haben. 1500 Jahre im eigenen Land an der Formung unserer Nation gearbeitet. Daun aber war sie so festgefügt, sie hatte so großes Gemeinsames geschaffen, daß sie 2000 Jahre weitorbestehen konnte auch ohne die mechanischen und materiellen Voraussetzungen, die dio Nation sonst unbedingt haben muß. Wir machen jetzt den Weg zurück: Aus unserer vorhandenen nationalen Kraft, die die Jahrtausende der Landlosigkeit und der Zerstreuung überdauert hat, schaffen wir wieder auch Land und Sprache. * Die nationale Idee wird heute menschheitszerstörend mißbraucht. Die jüdische Nation unterscheidet sich, das ist sicher, von den anderen Nationen, wie sie sich heute zeigen. Unsere nationale Idee heißt nicht: Tod den anderen Nationen! Unsere nationale Idee wurzelt im Schöpferischen, unsere nationale Idee steht im Dienste der Menschheit. Uns kann der Mißbrauch, der heute mit der nationalen Idee getrieben wird, nicht irre machen an der Idee. Wir wissen, daß der Mißbrauch aufhören muß, weil die Menschheit nicht untergohen darf. Was wir als Nation, was wir in Palästina wollen, hat Theodor Herzl im Schlußsatz . seines „Judenstaat“- klassisch und für alle Zeiten gültig gesagt: „Was wir in Palästina nur für unser eigenes Gedeihen versuchen, wirkt machtvoll und beglückend hinaus zum Wohl aller Menschen." Das ist unser Begriff von unserer nationalen Aufgabe. Indem wir für uns arbeiten, arbeiten wir für alle. Die beste Lektüre für wenig Geld in der Leihbücherei Jüdische Volkshochschule - Jüdische Kulturstelle I„ Kai 3, Tel. R 28-2-30 S 1-20 monatlich Die funlctimäceder Zionistischen Organisation arbeiten Tag und Nacht an der Vorbereitung der Wahlen. Für diese Arbeit brauchen Sie aber Verstärkung. Jeder arbeite mit, jeder stelle sich zur Verfügung, jeder meide sich sofort bei seiner Sektion. Wo Ihre Sektion arbeitet, können Sie auf Seite 7 dieser Zeitung feststellen. Herr Richard Herzog, I, Franz Josefs- Kai 15, der sich schon seit jnhoi bemüht, jüdische und hebräißcho SchalIplatton am. Wiener Platz zu vertrieben, wird Bich auch im kommenden Jahr 5697 bemühen, seine Kunden zufriodonzustellen und immer Neues zu bringen. GROSSFLEISCHHAUERE. flEGM. KORNMEHL ZENTRALE IX., BERGGASSE NUMMER 19 rEl EPHQ NN UMMEIT A 17-3-99 un* A »P-9-34 Lieferant tür Heilanstalten Abteilungen t. -^•Fleisch untei Aufsicht dea Ehrwürdigen Rabblnat8der IstoeNtlschen Kultusgemeinde Wien Autozustellung kostenlos IX,,Berggas8e 15, XVIII.,Währingerstraße 71

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