Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 579 (8.9.1936)
- Date
- 1936-09-08
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3054243-3054335--6131-3061948- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Nr. 879—Wien, Dienstag, 8. September 1936, Oll STIMM! Seit* $ Die Ulr Von Scholem Alelchem SabeotU Auf der lO'Gröschen-Platfform eines Wagens der Linie 62 stellen drei. Mädchen, die schön durch Ihr Außeres geeignet sind, Aufsehen zu erregen, Nicht als ob sie besonders schön oder besonders häßlich, besonders elegant oder besonders schlampig wären oder sonst, jede einzelne für sich, von normalen Mädchen abstechen. Auffallend ist der Kontrast im Aussehen jeder von den dreien zu den Genossinnen. Die eine ist ausgesprochener jüdischer Typ von der vollschlanken Art. Die zweite sieht Irgendwie exotisch aus, dunkelhäutig, kohlschwarzes Haar, knochiges Gesicht, die dritte ist groß, schlank, hellblond. Es wenden sich alle Blicke auf sic — aber auch alle Ohren spitzen sich, alles hört angestrengt hin, was die für Sprache sprechen. Sie sprechen, wie junge Mädchen zu sprechen pflegen: sehr angeregt, unpathetisch, sehr flüssig, sehr belanglos. Die Sprache klingt ■nicht schlecht, sie hat eine eigenartige Melodie, Irgendwie ist sie weich und energisch zugleich .., Der Wiener hat noch aus der Zeit der Monarchie so viel Ahnung von fremden Sprachen, daß er wenigstens erkennt, wohin eine Spache, die er nicht beherrscht, gehören könnte: ob sie eine romanische, ob sie eine slawische, eine germanische Sprache ist. Aber was die drei Mädchen sprechen, damit icetß man nichts anzufangen. Es wird hin- und hergeraten, die Mädchen merken, daß man über sie spricht, es amüsiert sic sichtlich. Knapp vor . der Endstation reißt einem Herren die Geduld, Er fragt direkt: „Was für Sprache ist das, meine Damen?'* Die Vollschlanke antwortet: „Iwrit, mein HerrV* „Iwrit? Was ist dem das?“ Ich erkläre ihm: „Hebräischl* „Was, das kann man sprechen? Nicht nur beten?“ Die Jüdin: „Natürlich, das ist doch unsere Sprache — in Palästina..." Sie spricht gut deutsch, mit hartem Akzent, aber fließend und fast fehlerfrei. Wir sind an der Endstation. Ich gehe ein Stück mit den Mädchen, sie antworten gern auf alle Fragen. Es sprechen jetzt auch die zwei andern, Ihnen macht das Deutsche Mühe, aber sie können sich ganz gut verständigen. Sie sind auf Ferien in Wien, bei Verwandten. Eingeborene Palästinenserinnen: Sabroth. Die Vollschlanke aus Jerusalem, die anderen aus Rlschon le Zion. Woher sie eigentlich Deutsch können? Sie haben es — in Palästina gelernt: von den deutschen Emigranten. Die Jerusalemerin ist schon seit zwei Monaten in Wien, darum spricht sie schon so gut. Wir sprechen von den Kämpfen in Palästina. Was wird sein? Die drei Mädchen sind, wie junge Mädchen im allgemeinen zu sein pflegen, unpolitisch und sie wissen auch jetzt nicht viel von den politischen Zusammenhängen der Ereignisse. 'Aber gerade das gibt dem Gespräch einen besonderen Reiz. Wie denkt und vor allem wie fühlt der einfache Jude des Jischuw, wie sieht er in seiner TJnkompUziertheU die Dinge von heute — und die Zukunft? Er sieht sie einfach so, wie etwa der Franzose innere Kämpfe in seinem Land beurteilt. Die drei Sabroth haben in der Straßenbahn hebräisch gesprochen mit derselben Selbstverständlichkeit, wie der Engländer englisch und der Franzose französisch spricht. Ebenso ist diesen Mädchen das jüdische Palästina eine Selbstverständlichkeit, über die es keine Diskussion geben kann, Juden sind in Palästina ■und das ist eine unabänderliche Tatsache. Sie sind genau so dort wie — eben Franzosen in Frankreich, Engländer in England, Deutsche in Deutschland. Daß auch andere dort sind, ist eine ebensolche Tatsache; und mit diesen anderen muß man sich irgendwie auseinandersatzen. Aber für die Auseinandersetzung gibt es nur eine Basis, die Basis der unabänderlichen Tatsachen und der Selbstverständlichkeiten. Ich sagte den Sabroth, daß unsere Assltnllanten schon frohlockten, das zionistische Abenteuer“ sei schief ausgegangen. Da meinte die eine aus Rlschon le Zion: „Da$ möchten die Antisemiten gern haben, das glauben wir..." Es war ihr schwer belzubringen, daß das Juden seien. Wie könne einer gleichzeitig Jude und gegen Palästina sein--? Der Bethausverein „Macheike Thora“ V., Wiedener Hauptstraße 88, veranstaltet heuer, wio alljährlich anläßlich der Hohen Feiertage seinen feierlichen Gottesdienst in den ,Drei- Engei- Sälen“, IV., Große Neugasee 36. — Karlen erhältlich täglich ab 'Al [Ihr im Betbaus* verein „Machsiko-Tboru“, V. Wiedener Hauptstraße 88. Die Uhr schlug dreizehn... Ich spasse durchaus nicht, sondern erzähle euch eine wahrhafte Geschichte, wie sie sich in Masepewke zugetragen hat, in unserem Hause nämlich, und wie ich sie selbst miterlebt habe. Wir hatten eine alte Wanduhr, ein uraltes Erbstück noch vom Großvater her, dieeer hatte sie vom Urgroßvater und so durch mehrere Generationen hindurch seit Chmelnickis Zeiten her. In der ganzen Stadt kannte man die Uhr und man nannte sie kurzweg „Simches Uhr“. Viele Leute kamen in unser Haus, um ihre Taschenuhren nach ihr zu richten, ja selbst Leibisch, der Pilosoph, ein Mann, der in dem Sonnensystem Bescheid wußte und den Kalender auswendig kannte, erklärte einst (ich selbst habe es aus seinem Munde vernommen), daß unsere Uhr — streng genommen eigentlich ein Fetzen, ein Waschlappen sei und im Vergleich mit seiner eigenen Taschenuhr keine Prise Schnupftabak wert, jedoch, wenn man in Berücksichtigung ziehe, was für Uhren es heute gäbe, sei unsere Uhr immerhin eine Uhr. Man muß nämlich wissen, daß Leibiseih, der Philosoph, sehr streng auf Genauigkeit hielt und oft die Anhöhe außerhalb der Stadt zu erklettern pflegte, um, den Kalender in der einen, die Taschenuhr in der anderen Hand, den Augenblick zu erhaschen, in dem die Sonne hinter dem Horizont verschwand. Dann kam er schnurstracks in unser Haus gelaufen, um meinen Vater zu höhnen, daß unsere Uhr mit drei Minuten vor oder zurück war, worauf, mein Vater, dem der gute Ruf unserer Uhr über alles ging, erregt zu anworten pflegte, so daß sich regelmäßig ein Streit zwischen den Besitzern der zwei Uhren entspann. Reb Leibisch war, wie gesagt, ein Philosoph, und wenn er ab und zu unserer Uhr einige Anerkennung zollte, so war dies die größte Auszeichnung, die sich eine Uhr hienieden erwerben kann. Ihr Schlag war in der ganzen Stadt berühmt. Sie war sozusagen eine öffentliche Uhr, nach der sich die halbe Stadt richtete, wenn man Freitag früh rechtzeitig erwachen mußte, um für den Sabbat . zu rüsten, wenn man die Sabbat- Kerzen änzünden, am Ausgang , des Sabbats Feuer machen wollte — und in ähnlichen Angelegenheiten, welche das Judentum auszeichnen. Sie diente treu und redlich, uns und der ganzen Stadt. Nie empfand sie das Bedürfnis, auszuruhen, und Zeit ihres Lebens wußte sie nicht, wie ein Uhrmacher aussah. Mein Vater war nämlich selbst ihr Meister. (Er besaß „einige Ideen“ in der Uhrmacher- Kunst.) Alljährlich vor dem Passah-Feste nahm er sie vorsichtig und zärtlich von der Wand, entfernte von Mir das Spinngewebe, einigte ihre Gedärme mit einer Gänsefeder und brachte einige Dutzend Fliegen, einige Motten und ab und zu eine Mauerassel zum Vorschein, welche alle, von den Spinnen dorthin verlockt, eines elendigen Todes gestorben waren. Dann hinger sie wieder an die Wand, und beide strahlen. Die Uhr strahlte, weil sie frisch gewaschen und gekämmt war, und der Vater strahlte, weil die Uhr strahlte. Nun begab sich aber folgende Geschichte. Es war an einem schönen, durchaus nicht bewölkten Tag. Wir saßen alle bei Tisch und aßen zu Mittag, während ich, wie es meine Gewohnheit war, die Schläge der Uhr laut hachzuzählen begann: „Eins, zwei, drei, sieben, elf, zwölf, dreizehn...“ „Dreizehn?“ rief ich erstaunt, „dreizehn gar?“ Mein Vater lachte. „Du bist ein sauberer Rechner“, sagte er, „hast du je gehört, daß eine Uhr dreizehn schlägt?“ „Es scheint mir aber doch, daß sie dreizehn geschlagen hat“, sagte ich kleinlaut. „Das Maul halt4, du Duraiukopf!“ rief der Vater erzürnt. „Eine Uhr schlägt niemals dreizehn. Merke dir das!“ „Mir scheint, daß er nicht unrecht hat“, mischte sich jetzt die Mutter drein, „auch ich glaube, dreizehn gezählt zu haben ...“ „Jetzt redet sie auch noch drein“, rief der Vater erbittert, und die Sache stimmte ihn nachdenklich... Nach dem Essen trat er an die Uhr, rüttelte sie, worauf sie zu schlagen begann. Wir alle zählten aufmerksam mit, indem wir mit den Füßen den Takt schlugen: „Eins, zwei, drei, sieben neun, zwölf, dreizehn.. „Dreizehn?“ stöhnte der Vater, und sah so erstaunt um sich, als hätte er plötzlich vernommen, daß die Wand zu reden begann. Nochmals rüttelte er die Uhr, worauf sie wieder dreizehn schlug... Jetzt stieg er ganz niedergeschlagen vom Stuhl herab, eine tödliche Bläße bedeckte sein Gesicht, er fuhr sich nervös mit der Hand durch den Bart und «ring, laut zu sich selbst sprechend, auf und ab: „Dreizehn geschlagen... Was heißt das? Was kann das bedeuten? Wäre etwas nicht in Ordnung, müßte sie ja stehen bleiben. Nun geht sie aber, folglich, folglich die Feder ...“ schloß er sein Selbstgespräch. „Gewiß wird es die Feder sein“, tröstete ihn die Mutter. „Warum nimmst du sie nicht lieber herunter und siehst nach, statt dich zu ärgern und hin- und herzuraten.“ „Du hast recht“, sagte der Vater und machte sich ans Werk. Er nahm die Uhr auseinander, sah alle Teile genau durch, arbeitete unausgesetzt den ganzen Nachmittag, so daß ihm die Schweißtropfen auf der Stirne standen, und als er sie abends wieder aufhängte, versammelten wir uns neuerdings um sie, und diesmal schlug sie bereits bloß zwölf... Der Vater rieb sich die Hände. „Nicht mehr dreizehn“, rief er triumphierend. Die Mutter lächelte. „Nun, man weiß ja, daß du ein Meister bist“, sagte sie. „Aber, hast du aufgepaßt, wie sie den Ton verändert hat, wie sie jetzt immer ächzt, wenn sie schlagen wül? Wahrscheinlich fällt ihr da-s jetzt so schwer...“ „Das scheint dir nur so“, sagte der Vater, horchte aber von nun an aufmerksam, wenn sie zu schlagen begann. In der Tat vernahm man jetzt ein eigentümliches Geräusch, als ob sie sich zuvor aushüsteln wollte. Und der Klang selbst, der dann folgte, war auch nicht mehr der frühere. Früher war es ein energisches, kräftiges Klingen, jetzt aber lag Müdigkeit und Trauer darin, so wie die Stimme eines alten Vorbeters am Ausgang des Versöhnungstages. Und das Ächzen wurde immer größer, immer trauriger, und alle sahen wir, wie es dem Vater zu Herzen ging. Es tat ihm so weh, daß er ihr nicht helfen konnte. Es schien, daß ihr letztes Ständlein herannahte... Immer seltsamer wurden die Gebärden des Pendels. Er schüttelte sich, nahm nach der einen Seite einen starken Anlauf, um desto kläglicher nach der anderen Seite zu humpeln. Wie ein greiser, müder Mensch, der seine Füße nachschleppt, so war jetzt die Uhr. Bald sollte sie für immer still bleiben, ach! für immer. Ein Glück, daß mein Vater rechtzeitig die Gefahr erkannte und auf Mittel sann, sie abzuwehren. „Zu wenig Gewicht“, murmelte er, und er eilte in die Küche, suchte den Kolben des Mörsers hervor (er wog drei Pfund) und befestigte ihn an der Uhr. Sie schien wie neu belebt und fröhlich wiegte sich der Pendel. Doch nicht lange dauerte dies. Bald begann die Uhr wieder zu kränkeln, und der Pendel schien neuerdings zu ermatten. Bald schüttelte er sieh langsam, bald allzusohnell, dazwischen hörte man ein seltsames „kchi“, es war entsetzlich, es ging auf die Nerven. Das war 'Agonie! Wir zweifelten nicht länger, und es war schrecklich, die Leiden des Vaters mit anzusehen. Wie ein Leibarzt alle Mittel anwendet und selbst sein eigenes Leben in die Schanze schlägt, um seinen geliebten König zu retten, so sann mein Vater unaufhörlich auf Mittel, um seine teuere Uhr zu erhalten, um sie nicht sterben zu lassen. „Zu wenig Gewicht“, murmelte er, und «r eilte in die Küche und brachte eine kupferne Pfanne, später ein Bügeleisen, dann ein Säckchen Sand und endlich zwei Ziegel. Alle diese Dinge befestigte er an ihr und wie erholte sich jedesmal, zog neue Lebeskraft aus ihnen und ging, schwer und stöhnend zwar, aber sie ging, bis eines Abends ein großes Unglück geschah. Das war an einem Sabbat-Abend. Wir saßen alle um den Tisch und aßen gewürzte Fische mit Kren, die Sabbat-Suppe und alle Vor- und Nachspeisen, wie es die Vorschrift verlangt. Die Sabbat-Kerzen waren niedergebrannt... das Mädchen brachte aus der Küche frisch gedörrte, wundervolle Kürbiskörner. Muhme Jenthe erschien und nahm teil daran, bedauerte jedoch lebhaft, daß sie keine Zähne habe. Dann erzählte sie eine höchst verwickelte Geschichte, die sich gestern beim Fischstand zugetragen habe. Die Weiber hätten sich einander gedrängt und eine der wohlhabendsten hätte geschimpft, Pöbel denke an nichts als an das Fressen, worauf sie, Muhme Jenthe, selbstverständlich nicht ermangelt habe, die gehörige Antwort zu erteilen... Die Kerzen gingen zu Ende, die Schatten auf den Wänden kletterten höher und höher. Die Kürbiskörner knisterten. Man erzählte sich Geschichten so ins Blaue hinein, ohne Zusammenhang. Mehr als wir alle erzählte Muhme Jenthe... „Still!“ sagte sie. „Wißt Ihr, von der Geschichte, die neulich geschehen ist? Da haben Mörder ein jüdisches Wirtshaus überfallen, alle ermordet, selbst das kleine Kind in der Wiege haben sie abgeschlachtet, und alles mit sich genommen. Nur das Dienstmädchen rettete sich und lief in die Stadt und schrie: „Mörder! Räuber! Zu Hilfe!“ In diesem Augenblick hörten wir einen furchtbaren Schlag, und überzeugt, daß die Mörder auch in unser Haus gedrungen waren, begannen wir alle aus Leibeskräften zu schreien: „Zu Hilfe! Mörder! Räuber! Rettet uns!“ „Was ist geschehen?“ rief die Mutter. „Ums Himmels willen!...“ „Rettet uns!“ schrie ich. Jetzt eilte das Mädchen aus der Küche herbei. „Es brennt!“ rief sie. „Zu Hilfe! Feuer! Es brennt!“ „Rettet uns!“ schrien wir alle durcheinander. „Zum Teufel! Was schreit ihr denn so?“ schrie jetzt die Tante lauter als alle. „Nichts ist geschehen! Nichts! Nur die Uhr ist heruntergefallen. Kein Wunder auch! Würde denn ein Mensch das ertragen, wenn man so viel an ihn hängen würde ...“ Jetzt beruhigten wir uns erst. Alle erhoben wir uns und traten an sie heran. Da lag sie nun, kein lebendes Wesen mehr, sondern ein Leichnam, und um sie herum lagen all die treuen Begleiter, die sie in den letzten Tagen ihres Lebens gepflegt und mit neuer Kraft gestärkt hatten: das Säckchen Sand, das Bügeleisen, die kupferne Pfanne... Meinem Vater liefen die Tränen über die Wangen. „Weine nicht! Beruhige dich!“ sagte die Mutter. „Ihre Zeit ist offenbar abgelaufen. Es ist ihr nicht beschieden, länger zu leben. Jeder muß sich in sein Schicksal fügen. Sie aber sei ein Erlöser, für uns und für alle unsere Sünden. Amen!“ (Aus dem jüdischen Übertragen von Moriz Herman.) FILME Filme ohne Arier'Paragraph Luna-Park. — Der Schürzenjäger. — Chi. kago-Gangster. — Kein Weg zurück. — Slnging Kid. — Roseinarie. — Metropolitan. — Bankräuber In U. S. A. — Sie heiratet ihren Chef. — Kaiser Jones.. — Die Insel der Haifische. — Das Haus in der 56. Straße. — Romeo und Julia. — Liebe vor dem Frühstück, -r Desperados. — Rätsel um eine Frau. — Der König der Frauen. — Under two Flags. — Schulter an Schulter. — Schuldige Hände. — Das Gericht der Goldgräber. — Bett Nr. 5. — Rex, der König von Arizona. — Gift. — Der Liebling der Frauen. — Die Botschaft zu Garzie. — Amateur-Gentleman. Ein Klub für Sensationsfllme. In Amerika wurde ein Klub der Freunde von Sensatiomsfllmen in der Art, wie sie in Wien vor allem das Kreuz-Kino zu spielen pflegt, gegründet. Dieser Klub hat Lionel Barrymore, den Hauptdarsteller des neue© Sensationsflltnes der Metro- Goldwyn-Mayer „Ein Schrei iu der Nacht“, welcher kommenden Freitag im Kreuz-Kino erscheint, zum Ehrenmitglied ermannt. Lionel Barrymore’s Partner in seinem neuen Film sind Dudiey Digges, Maureen O’Sullivam und Eric Linden. Luise Rainer In „Der König der Frauen“. Demnächst erscheint in Wien als einer der Höhepunkte der Metro-Göldwym-Mayer-Gala-Saison der Film ,yDer König der Frauen.“, welcher bekanntlich im Rahmen der Salzburger Festspiele zur europäischen Uraufführung gelangt ist. Die weibhohe Hauptrolle wurde der Wiener Schauspielerin Luise Raine® übu* tragen. fCünmteet Such um Eue» IdeUUeeekt! £» darf keine» uon uns. <m 8. Houembee fehlen! Jede» gehe sofort zu seine» Sektion und seke nach, ob sein Honte in de» ItfÜhleeUste steht. Retdcueacdiötoä* sind Mm fas zum 14. SefdeM&ec mSqUcU