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Die Stimme · 1936-09-08 · Heft 579 (8.9.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 579 (8.9.1936)
Date
1936-09-08
Page
– (sequence 6)
Language
German
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ist* 6 Dil STIMM» Nr. 579 — Wien, Dienstag, 8. September 1906 JÜDISCHER SPORT Jetzt na eh den Ferien: Turnen! Aus jüdischen Elternkreisen wird uns geschrieben: Manche jüdischen Eltern haben in deD abgelaufenen Ferien schwere Opfer gebracht, um ihre Kinder durch einen Land¬ oder Heimaufenthalt für das kommende Schuljahr zu kräftigen. Dabei wurde Schwimmen, Bergsport und andere körperliche Betätigung besonders beachtet. So wichtig diese Kraftreserve für die körperliche Ertüchtigung der Jugend ist, so darf nicht außer acht gelassen werden, daß die gesammelten Kräfte einer steten Übung bedürfen. Neben dem jetzt so beliebten Sport ist es vor allem das Turnen, das geeignet ist, den Körper universell zu kräftigen. Das sollten vor allem die jüdischen Eltern bedenken, denen nicht nur die harmonische geistige, sondern auch die körperliche Entwicklung ihres Kindes in den heutigen Zeiten besonders am Herzen liegen muß. Die in Wien tätigen Makkabi-Turnvereine können diesbezüglich auf Jahrelange schöne Erfolge zurüekblicken. Neben dem systematischen, alle Muskeln des Körpers in gleicher Weise berücksichtigenden Turnen wird in den letzten Jahren auch durch Ausflüge, Spiele im Freien die körperliche Gesundheit gefördert, aber auch durch Kurse in Hebräisch, jüdischer Geschichte, jüdischem Gesang das Kind seelisch und geistig in jüdischem Sinn mächtig angeregt. Darauf seien die Eltern zu Beginn des neuen Schuljahres aufmerksam gemacht und gebeten, ihre Kinder in den jüdischen Turnverein ihres Bezirkes zu schicken. Der Mitgliedsbeitrag ist tni Hinblich' auf das Gebotene sehr niedrig und kann im Falle der Bedürftigkeit. noch weiter ermäßigt werden. Daß in den Makkabivereinen auch das Turnen der Erwachsenen besonders gepflegt wird, braucht wohl nicht erst erwähnt zu werden. Für die Damen ist wichtig, daß auch rhythmisches Turnen eingeführt wurde. Lernen wir von den anderen Völkern! Pflegen und fördern wir das Turnen in unseren Reihenl Ohne Juden . Prag, 4. September. Der „Prager Mittag“ meldet aus Preßburg: „Traurig sahen die sonntägigen slowakischen Schwimmeisterschaften ohne Bar Kochba (der wegen seiner Weigerung, zur Olympiade nach Berlin zu gehen, disqualifiziert wurde, d. Red.) aus. Kovarik gewann fast alle Schwimmbewerbe. Die Zeiten waren mehr als schwach, die Kämpfe uninteressant, das Publikumblieb fern. Die jüdischen Schwimmer bleiben weiter im Training und hoffen, daß die Disqualifizierung bald aulgehoben wird. Es wäre leicht möglich, wenn dies nicht geschähe, daß der Preßburger Schwimmsport, der schon eine ansehnliche Stufe erreicht hat. diese einbüßt und auch das Publikum gänzlich das Interesse verliert. Gewaitmaßnahmen haben nie ein gutes Ende...“ Jüdischer Sport- und Schützenverein „Haganah“ Der provisorische Urlaubsbetrieb endet am 15. September. Nach den Feiertagen haben sich alle ordentlichen Mitglieder an ihren Übungsabenden um 8.10 Uhr im Heim, IX., Hörigasse Nr. 14, einzufinden. Eintritt neuer Mitglieder und alle Auskünfte jeden Montag, Dienstag und Donnerstag ab 8 Uhr im Heim. Die Amerika-Reise des Makkabi Tel-Aviv Paris, 2. September. Die Mannschaft des Makkabi Tel-Aviv, des palästinensischen Fußballmeisters, traf am 1. September in Marseille ein. Sie fuhr nach Paris, hält sich dort vier Tage auf und reist dann weiter nach New York. Ihr erstes Spiel findet am 27. September statt. Daran reihen sich Spiele in Boston, Cbikago, Detroit, St. Louis, Philadelphia, Pifctsburg und Cleveland sowie in Brooklyn. Die Rückreise Uber Frankreich erfolgt Ende November. Erster Wiener Jüdischer Turnverein „Makkabi IX“, Wien, IX., Liecbtensteinstraße Nr. 20. Der reguläre Betrieb in unserer adaptierten Turnhalle begann Dienstag, den 1. September 1936. Es turnen: Knaben und Mädchen (3 bis 6 Jahre): Mittwoch und Samstag von 3 bis 4 Uhr; Mädchen (6 bis 14 Jahre): Mittwoch und Samstag von 4 bis 5 Uhr; Knaben 16 bis 10 Jahre): Mittwoch und Samstag von 5 bis 6 Uhr; Knaben (11 bis 14 Jahre): Mittwoch und Samstag von 6 bis 7 Uhr; Damen- und Mädchen-Geräteturnen: Mittwoch und Samstag von 7 bis X9 Uhr; Damen-Gymnastik, erster Kurs: Dienstag und Freitag von 7 bis 8 Uhr; Damen-Gymnastik, zweiter Kurs: Dienstag und Freitag von 8 bis 9 Uhr; Zöglinge ab 15 Jahre: Montag und Donnerstag von A7 bis 8 Uhr; Herren bis 35 Jahre: Montag und Donnerstag von 8 bis K-10 Uhr: Herren ab 35 Jahre: Montau- und Donnerstag von 7 bis 8 Uhr; Boxer: Mittwoch wud Samstag von K9 bis AIQ Uhr; Kampfboxer: Freitag von 9 bi« 10 Uhr. — Wir beabsichtigen bei genügender Teilnehmerzahl an zwei Nrchmittagen in der Woche ein rhythmisches i'urnen für Damen unter bestbewährter Le:.ung einzuführen. Wti bitten diejenigen Damen, die für diesen Nachmittagskurs Interesse haben, uns hievon zu verständigen, um im Einvernehmen mit ihnen die genaue Turnzeit festzulogen. Jüdischer Sport ln aller Welt Hecht Tennlsmeister von Pistyan Das internationale Tennisturnier um die Meisterschaft von Pistyan wies in diesem Jahre eine ausgezeichnete Besetzung auf. Trotzdem war der bekannte jüdische Tennismeister Hecht seinen Konkurrenten weit überlegen und gewann im Finale gegen Cernoch 6:2, 6:1, 6:0. Die Damenmeisterschaft war der österreichischen Ranglistenersten, Frau Trude Wolf, nicht zu nehmen. Eine recht, gute Leistung zeigte aber auch die slowakische Meisterin, Frl. Fischer, die im Semifinale Frau Sobotka mit 6:2. 6:3 geschlagen hatte, aber im Finale Frau Wolf mit 1:6, 5:7 unterlag. Gllckffiatift nicht zu schlagen Einen neuen Beweis seines ausgezeichneten Könnens lieferte der jüdisch-amerikanische Student Glickmann anläßlich seines Startee im Pariser Colombe-Stadion. Es gelang ihm hier die 100 Meter in 10.6 Sek. zu gewinnen und dabei so gute Leute wie Wykolt (USA.) und den Japaner Suzuki auf die Plätze zu verweisen. Prager Hagibor-Sportler bei USA.-Meeting An den großen internationalen Meetings der vergangenen Wochen, die durch den Start der USA.-Athleteu ihre besondere Note erhielten, nahmen auch eine Reihe von Hagibor-Sportlern teil. Goldschmied belegte über 1500 Meter hinter Cunrtingham und den besten tschechischen Mittelstrecklern den 4. Platz. Beim zweiten Meeting lief er die zwei englischen Meilen in 10:22 Min., eine Leistung, die ihm den dritten Platz einbrachte. Im Diskus endete Paul Freund mit einem Wurf von 41.50 Metern hinter zwei Amerikanern und den besten Tschechen an vierter Stelle und Birnholz sicherte sich über 3000 Meter mit 9:34 Min. den sechsten Platz. fyittmann geht nach Erez Israel Wie wir aus 'Warschau erfahren, hat der bekannte jüdische Tenniismeister Aron Wittmann, der allen Berlinern durch seinen Sieg beim großen Makkabi-Turnier bekannt ist, sein Zertifikat erhalten und wird demnächst nach Erez Israel übersiedeln. Wittmann bedeutet eine ganz gewaltige Verstärkung für den Tennissport von Erez Israel. Berliner Makkabl-Meetlng Bei einem Fest der jüdischen Sportgemeinschaft Berlin wurden vor 3000 Zuschauern leichtathletische Kämpfe ausgetragen, die ausgezeichneten Sport brachten. So siegte Gretl Bergmann im Hoehspringen mit einer Leistung von 1-55 Meter und bewies neuerlich, daß sie zu den besten Hochspringerinnen der Welt zählt. Sie gewann auch die 100 Meter in 13 Sekunden. Fräulein Mello stieß die Kugel 11*36. Meter. Bei.den Herren lief Wienskowitz 3000 Meter in 9:27.4, Pförtnör siegte im Speerwurf mit 52*34 Meter, Marx im Weitsprung mit 6*49. Neuer polnischer Rekord Traude Dawidowitz (Hakoah, Bielitz) stellte im 100-Meter-Kraul-Schwimmen in 1:17.2 einen neuen polnischen Rekord auf. Bei fedee Idedd kommt es auf jeden einzelnen an. Auch Millionen Stimmen kommen nur so zustande, daß ebensoviel© Millionen einzelne Wähler sich zur Urne bemühen. Wenn einer sagt, auf. ihn komme es nicht.an, und wenn einer aus Bequemlichkeit nicht zur Urne gehen will, weil er denkt, daß eine Stimme mehr oder weniger es doch nicht ausmache, so handelt und denkt er falsch. Er müßte sich überlegen, daß schließlich so wie er alle anderen denken könnten. — Wählen kann aber nur der, der in der amtlichen Wählerliste verzeichnet ist. Gehen Sie zu Ihrer Sektion und sehen Sie nach, ob Ihr Name in der Liste nicht fehlt. Jetzt können Sie noch reklamieren, wenn Sie versehentlich ausgelassen worden sind. Nach dem 14. September werden Reklamationen, nicht mehr angenommen. Die Arbeit des Keren Kajemeth T e m p e 1 a k t i o n anläßlich der Feiertage-. In allen Bethäusern wird sie stattfinden, daher ergeht an alle Zionisten, die Aufforderung zur Mitarbeit. — Sie mögen dem KKL. mit teilen, in welchem Be fr hause.sie mitar beiten werden. Abschluß de s Jahres 5696: Alle KKL.-Kommissüre werden aufgefordert, alle bei ihnen befindlichen Gelder bis Ende September abzuführen. Auf das K o nt i n g e n t 5696 gehen noch alle bis Ende September abgeführten Summen. Die S e 1 bs tko n t i n g e n frl e r werden erinnert, alle. Anstrengungen zu machen, um bis Ende September ihre, Kontingente aufzufüllen. Die Mitarbeit an der Tisch riaktion ist auch ein geeigneter Weg. A11 e... KKL. - M a t e r i ai i e n müssen big Ende September abgerechnet sein. Die Statistik der Eingänge nach Gruppen basiert auf allen bis Ende September abgeführten Geldern. Garten Felix-Pol lak. Auf diesen sind eingegangen: Von der Firma Silberstern & Tißchler S 40, von Gerti Sternberg (Budapest) 1 Baum. Rosch-Haschanah-Karten des Keren Kajemeth. Im Büro des Keren Kajemeth sind Neujahrs -Glück w.unschkarten (Palästina * Ansichten und Wachtel-Karten) zum Preise von 8 Groschen pro Stück zu erhalten, und zwar in der Zeit ab 11 Uhr vormittags. Goldfcuch-Eintragung Judith Deutsch. Bewunderer der mutigen Tat dieser Meisterscthiwimmerin haben beschlossen, sie ins Goldene -Buch des Keren: Kajemeth zUr Erinnerung an ihre bekannte Haltung bei den Olympia-Spielen einzutragen. Die ersten Widmungen sind bereits beim Keren . Kajemeth eingegangen. ' Vertrauejismänner-Kpiiferenz im Zusammenhang mit der ^Tischri-Aktion. Am Mittwoch, den 9. September, 8 Uhr abends, findet im. großen Saale des Zionistischen Büros, I., Mare-Aurel-Straße 5, eine Konferenz der Keren-Kajemetih-Kommissäre und Obmänner der dem Zionistischen Landeskomitee unterstellten. Gruppen statt, bei KINOPROGRAMME Vom 8. bis 10. S«ptimb«r. KREUZ-KINO fcJTÄS URAUFFÜHRUNG wSV Warner Baxter in m „Die Insel der Haifische“ Beginn: 4. %6. */a8. ‘/*10 Uhr ELITE-KINO ^mR^f-o^s4 Uraufführung Myrna Loy, Robert Montgomery in „Der Schürzenjäger" Beginn: Wochentags VA 7*8, ValO Uly- Samstag, Sonn- und Feiertage ab V»4 Uhr IMPERIAL-KINO I.. Rotenturm8traße I9 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung s «V Wallace Beery in * „Die Botschaft an Garcia" Beginn : 7*4. 7,6. 7*8, 7*10 Uhr. KRYSTALI-KINO II. Prater. 8traB# des v Mai Nr. 40 Talaphon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater 8. u. 9. f!«NA«lnMf( mit Loretta Young’ Sept. „uanssier Franchot Tone 10. YIam mit Charles Laughton, Sept. DE” Tyrann Norma Shearer Wochtntaga: 6,1, 9 Uhr, 8onnu.Feiartaga; ■/,#. ‘/>B, V*8, ‘qlO Ul» SCHAFFER-KINO V Tdephon^Br#20-lo337 Eddie Cjpntor in „Luna-Park“ Beginn; %4, %6, */*8» ‘/JO Uhr., fTnrn.KINn VIL, Marlahilferstraße 120 J UtrA Ainu Telephon B 83-0-68 URAUFFÜHRUNG Wallace Beery in „Die Botschaft an Garcia“ Beginn: VA 7*6, 7, 9 Uhi Uotiupark-Klno ^ää12 URAUFFÜHRUNG Wallace Beery in “A „Die Botschaft an Garcia“ Beginn: V34, 7*6, 7*8. 938 BezugBbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 49.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich . Lei 120i—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879, Redaktion und Administration: Wien, I.» Marc- Aürel-Sttaße 5. Tej.: U 22-3-91. Redaktions- Schluß Montag und Mittwoch vonhittags. Eigentümer, Verleger uüd Herausgeber: Zionistischer Ländesverband für Österröiob. Wien; I.,.. Mare-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur; Alfrod Oswald Rosegg, Wion, I., Marc-Aurel-Straße. 5. — Druck: Vernay A. Gr., Wien, IX.; Cauisiusgasso 8—10. r welcher der Präsident des Zionistischen Landeskomitees, Doktor Oskar Grünbaum, über die Situation im Zionismus nach der letzte n ' A. - O.-8 i t z u n g sprechen wird» Separate Einladungen sind ergangen. Jüdische Kunststelle I., Kai 3, R 28-2-36. Neuanmeldungen für die diesjährige SpieD saison werden ganztägig entgegengenonimen. Die Mitglieder erhalten ermäßigte Karten für sämtliche Privat-, Bundestheater und Konzerte. Leihbibliothek I., Kai 3. Schöne Literatur und Judaiea in der Leibbibliothek der Jüdischen Volkshochschule gegen geringe Leihgebühren entlehnbar. (Auch für Mitglieder der Kunststelle.) Jüdisches Kulturtheater I., Kai 3, R 28-2-36. Täglich um 20 Uhr das jüdische Gegenwartsdrama „Die Grenze“, von Oderhind und Dahlberg, deutsch von Albert Ganzert. Regie: Walter Steiner. * Der von einer erfolgreichen Auslandstournee zurückgekehrte Kabarettist Helmut Mark gibt Samstag, den 12. September, 18,Uhr, im Jüdischen Kultiurtbeater einen Abend mit eigenen Chansons. — Karten von S 1.— bis S 2.50 in der Jüdischen Kunststelle. HUfsverein der jüdischen Blinden Wien, II., Rembrandtstraße 18, Tel. A 47-2-77, Postspark. A 133.213. Jüdische Frauen und Männer! Der Hilfsverein der jüdischen Blinden, der auf eine dreißigjährige, segensreiche Tätigkeit Für die notleidenden jüdischen Blinden zurückblickt, ist infolge der wirtschaftlichen Krise der letzten Jahre und infolge der großen Zahl der, seine Unterstützung in Anspruch nehmenden, in Not geratenen Blinden, aller Barmittel entblößt. In Anbetracht dieser traurigen Lage ist es uns leider nicht möglich, den Ärmsten unseres Volkes, den jüdischen Blinden, zu den Hohen Feiertagen auch nur das Allernotwendigste zu gewähren. Um nicht die Lichtlosen ihrem Elend preiszugeben, sind wir ge« zwiingen, eine Sammelaktion durchzuführen. Wir erlauben uns dglier, die Leser dieser Zeilen inständigst zu bitten, uns mit einer Spende zu berücksichtigen. Hebräische Schule und Kindergarten der Sektion und WIZO Prater Die Hebräische Schule für Kinder und der Hebräische Kindergärten der Sektion und WIZO Prater werden Montag, den 21. September, um 2 Uhr nachmittags, eröffnet. Die Hebräische Schule steht unter der Leitung des bewährten Pädagogen Prof. Weinstein, und der Hebräische Kindergarton wird von der bewährten Pädagogin Frau Dr. Aschkenaey geleitet. Einschreibungen täglich im Sektionsheim, Stuwerstraße 1, von 6 bis 9 Uhr abends. .Nähere Auskünfte erteilt Prof. Weinstein, H., Sbuwerstraße 30, Tel. R 48-7-83. Außer den Kinderkursen werden auch Anmeldungen für Erwachsene (Anfänger und Fortgeschrittene entgegengenommen. Hebräi$ch'Kurse ln der Zionistischen Bezirkssektion XX Am 12. Oktober beginnen die Hebräisch- Kurse in. den Räumen der Bezirkßsektion XX, Jägerstraße 30, für Anfänger und Fortgeschrittene unter der Leitung eines bewährten Ilebräisch-Lehrers. Anmeldungen täglich von 7 bis 10 Uhr abends, mit Ausnahme von Freitag. Das jüdische Volksblldungshelnt „Blalik‘*, VII.', Kaiserstraße 30, veranstaltet in seinem Heim anläßlich der hohen Feiertage einen feierlichen Gottesdienst mit Predigt. Kartenverkauf täglich — außer Samstag — in den Amtsstunden von 11 bis 1 Uhr mittags und 5 bis 9 Uhr abends. In den gleichen AmIsstunden werden auch Einschreibungen für Hebräischkurse zum nächsten Semester vorgenommen. Todesfälle. Alexander Cäcili© (90), Lanvpl Herrmann (71), Pollak Taube (54), Wellisch Erna (10), Lury Ludwig, Prok. (79), Goldstein Mina (29), Langsam Edith (14), Doktor Julius Steinschneider, Rechtsanwalt (67), Haspel Rosa Reisei (78), Landau Alexander (75), Windholz Alexander (67), Engel Emil (65), Licht'ensteim Simon (80), Stieiner Emanuel (07), Neumann Richard, Direktor (61), Schwarz Lotte (78), Lewingarz Rachel (63), Schick Sigmund (49), Heß Samuel (77), Weiß Rosa (79), Kligler Amalie (48), Schneider Marie (65), Taub Fanny (67), Fried Bertha (58), Akns Anton (59), Morschl Kathi (79), Zeilinger Mathilde (85), Laisch Eleonora (6 Monato), Löwy Amalie (70), Stern Helene (39), Blatt Wilhelm ine (55), Lion Emilie (80), Landau Markus Leo ( ), Olster Jefrti (75), IIinselicht Ludwig (21), Fuchs Sigmund (70), Märbach Julie (94), Glasmann Isak (62), Wertheimer Eugenio (59). In jedes jüdische Haus „Die Stimme"

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