Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 577 (1.9.1936)
- Date
- 1936-09-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 577 — Wien, Dienstag, I. September 1936 OIE STIMME Seite 5 Leben, sonst wird cs euch genommen! Das ist eine Lösung der Judenfrage nach sittlichen Grundsätzen... * Viel Anregung hat der Jüdische Weltkongreß der antisemitischen Bosheit gegeben. Da läßt sich das „Salzburger Volksblair von einem. Herrn T. Binder aus Genf einen Bericht schreiben, der phantastisch-phantasielos time „ZionsProtokolle" produziert. Es seien in Genf vor der Oeffentlichkeit nur Belanglosigkeiten behandelt worden; während der wirkliche Kongreß hinter verschlossenen Türen vor sich gegangen sei, jener Kongreß nämlich, der eine neue Verschwörung der Juden gegen däe arme arische Menschheit zum Zweck hatte, was ja der einzige und wirkliche Zweck dieses Kongresses gewesen sei. In der Kommission Nr. 5 habe sich das abgespielt und Herr Binder ist natürlich haargenau über alles informiert, was diese Kommission beraten und beschlossen hat. Zunächst natürlich eine Intervention für die angeklagten Trotzkisten in Rußland. Es habe sich in dieser Affäre um nichts geringeres gehandelt als um ein alljüdisches Komplott zur Ausrottung der wenigem nicht jüdischen Mitglieder der russischen Regierung. Der Weltkongreß habe nun beschlossen, „eine Reihe jüdischer Abgesandter nach Rußland zu schicken, die, mit Instruktionen und reichen Geldmitteln ausgerüstet, an verschiedenen Stellen die russische Grenze zu überschreiten haben und an einem bestimmten Punkt außerhalb Moskaus Zusammentreffen sollen. Ihre Aufgabe sei es gewesen, Beweismittel zu beseitigen und den Gang der Verhandlung so zu beeinflussen, daß möglichst ein Freispruch erfolgt oder wenigstens bloß Freiheitsstrafen verhängt werden.“ Inzwischen sind die Angeklagten verurteilt und erschossen worden und der russische Kommunismus ist auf dem besten Weg, eine rein arische Angelegenheit zu werden. — Natürlich hat mm sich in Genf auch sehr angelegentlich mit den Ereignissen in Spanien befaßt. „Ganz Juda wünscht", so schreibt Binder, „den Sieg der Regierungstruppen und der kommunistisch-jüdischen Regierung Spaniens. Eifrigst wurden die Möglichkeiten in Erwägung gezogen, durch die man die Regierungstruppen mit Waffen, Munition, Flugzeugen usw,. versorgen könne, wofür unbegrenzte Summen zur Verfügung gestellt werden müssen. Zu diesem Zwecke wird eine besondere Abordnung dafür Sorgen, die jüdischen Finanzleute Europas und Amerikas unter scharfen Druck zu setzen...u Man wird den Antisemiten offenbar nie beibringen können, daß es in Spanien kaum Juden gibt, am allerwenigsten in der Regierung. 'Aber wie sott das auch Salzburg beigebracht werden können, wenn Berlin es nicht wahrhaben will. Die reichsdeutsche Presse gibt den Ton an und warum soll der Salzburger Bursche glauben, daß die Juden mit den spanischen Ereignissen nichts zu tun haben, wenn er zum Beispiel im „Berliner Tageblatt“ riesige Schlagzeilen über „Die jüdische Rebellion“ in Spanien liest? Daß in dem Text, der unter dieser Schlagzeile steht, von Juden überhaupt gar nicht die Rede ist, muß man doch nicht merken. * Mit dem Weltkongreß befaßt sich auch „Die neue Zeit“, ein Linzer nationales Blatt. Sie Strengt ihre Phantasie nicht an, sie denunziert nur. Die Juden hätten in Genf einen Beschluß gefaßt, in dem die Wiederaufnahme des wirtschaftlichen Boykotts gegen Deutschland gefordert werde und die österreichischen Juden, die an diesem Kongreß teilgenommen hätten, hätten sich damit in Gegensatz gestellt zum Willen der österreichischen Staatsführung. Die Konsequenz ergibt sich, auch unausgesprochen, von selbst: Die Staatsführung hätte natürlich den Juden einmal zu zeigen, wie man mit renitenten Staatsbürgern umgeht... n: Es ist wirklich nichts zu dumm und nichts zu schlecht für den Antisemitismus, Autobus-Sonderfahrt zum „Bunten Abend" der Hakoah Der Sportklub Hakoah veranstaltet am Samstag, den 5. September 1986, oinen „Bunten Abend“ mit Akademie und Tanz beim „Fia>~ ker“ in Dörnbach, Dornbacberstraße 88. Prominente Radio- und Filmlieblingo haben ihre Mitwirkung an der Akademie zugesagt. In den Pausen spielt die Jazzkapelle „Elite Kiddies“ zum Tanz auf. Höchster Heuriger, Musik auf vier Klavieren. Für diesen Abend hat die Hakoah einen AutobuB-Sonderverkebr eingerichtet. Fahrpreis für die Hin- und Rückfahrt S 1.— (nur im Vorvots kauf). Abfahrt ab 20 Ub.r Dianabad. Bei schlechtem Wetter im Saal. Bogiua 20 Uhr. Ende 2 Uhr. Allo Auskünfte, Karton ä S 2_und Tiscbbeatellungen (ohne Gebühr) ira Sekretariat, T., ■„Wiesingerabraße 11, Telephon R 25-0-19. Weltkriegsgefahr und Palästinawirren Von Michael. So weit wäre also England: Der Araberaufstand hat ihm den guten Vorwand gegeben, eino ansehnliche Truppenwaeht (wohl schon am die 20.000 Mann) in Palästina, der Schlüsselstellung auf dem Weg nach Indien, zu konzentrieren. (Die Kosten trägt der palästinensische Steuerzahler.) Man hätte erwartet, daß sich nunmehr die Politik Englands in Palästina klären würde. Aber es wartet... Es will sich über seine künftige Politik erst nach dem Gutachten der Königlichen Kommission entscheiden. Die Gewaltakte werden zwar vor dem Parlament getadelt, die entsprechenden Taten strafender Abwehr aber bleiben aus. Gewiß, seit das Militär so verstärkt ist, erlaubt die Regierung, derber zuzugreifen. Wird zum Beispiel ein Autokonvoi attackiert, schießt man nicht mehr in die Luft, sondern auf die Angreifer zurück, so daß sie jetzt mehr Verluste erleiden als bisher; ja man schritt auch an die Zerstörung der Räuberhöhlen; doch es geschieht nicht so planmäßig, daß die Araber gehindert wären, den „Kriegsschauplatz“ jeweils dorthin zu verlegen, wo es ihnen am besten paßt. Im Wesen blieb es bei militärischen Demonstrationen, mit Flugzeugen, Scheinwerfern, Kanonen... Noch immer aber wurde keine Kriegsrecht eingeführt, weil der Hochkommissar das laut Bericht des Kolonialministers nicht für nötig erachtet; demnach unterstehen die Truppen nach wie vor den Weisungen der Polizei. Der Soldat gehorcht, obgleich murrend, der Disziplin, die ihn das Leben der Angreifer tunlichst schonen heißt. Aber auch der Polizeikommandant Mr. 'Spicer, der nach den 1929er Unruhen ins Land gerufen worden war, hat gebundene Hände * Die Schonung des arabischen Verbreciherelements ist jedem offenkundig. In früheren Jahren verging kaum eine Woche, da nicht der und jener Araber, der — aus Habgier, Eifersucht oder Blutrache — gemordet hatte, auf dem Galgen büßen mußte; manchmal traf das auch Unschuldige, wenn man eilte, die Verletzung eines Engländers zu rächen. Nur zu oft bekam man unter den braun uniformierten Sträflingstrupps die durch rote Kleidung gekennzeichneten Todeskandidaten zu Gesicht. Seitdem aber die Araber ihre- Mordwaffen gegen uns Juden gewandt haben, also schon seit vorigem Herbst, als die Bande Scheich Kassams auszog, sind die Hinrichtungen sistiert; ja es wird jeder Strafprozeß vermieden, der nach den geltenden, im Pogromzustand mehrmals verschärften - Gesetzen zu einem Todesurteil führen müßte. Kann sich der Hochkommissär überhaupt noch auf die Gerichte verlassen? Es war eine Enthüllung des überhitzten Nationalismus, als jüngst die arabischen Richter der höchsten Rangklasse gemeinsam mit den übrigen arabischen Oberbenmfen sich zu jener Denkschrift an den Kolonial-minister verstiegen, welche in Ablehnung der Balfour-Deklaration die Kardinalforderungen der Araber befürwortete. Offenes Geheimnis ist es übrigens, daß an dieser Denkschrift Dr. Richmond, Leiter des Antiquities Departement (schon unter Herbert Samuel ein Judenfresser) initiativ mitgewirkt hat. Und als der Hochkommissar dem Chief Justine, einem Engländer, das Bedauern ausspracb, daß die parteiische Denkschrift der Autorität der arabischen Richter schwer schade, pochte jener auf die Unabhängigkeit des Riohterstaodes. Und diese wurde bei wiederholten Gelegenheiten schroff bekundet, so durch Unterschreitung der Mindeststrafem gegen Gewaltakte, wenn sie von Arabern ausgingen, wie durch Verhängung vieljähriger Kerkerstrafen wegen Waffenbesitzes gegen Juden, die sieh bedroht fühlten, und letzthin durch Außerkraftsetzung der Kollektiß-trafe von 1000 Pfund für die besonders widerspenstige Stadt Gaza. * Kein Wunder, daß über Sir Arthur in allen Volkskreisen mehr oder minder gute Witze kursieren, welche seine hilflose Schwäche verspotten. Aber er ißt in Wirklichkeit eher einer tragische Figur. Niemand kann ihm die Naivität zumuten, daß er den Arabern damit zu imponieren glaube, wenn er ihnen im Radio wie Kindern zuredet, brav zu sein, damit sie beim Grünzeugverkauf keinen Verdienstausfall erleiden, oder wenn er den Bürgermeister des rebellischen Gaza besuchen kommt, während ringsumher die Bomben platzen, oder wenn er nach Sarafend eilt, um die dort internierten Streikführer nach ihren Verköstigungs wünschen zu fragen. Sir Arthur handelt eben treu den Weisungen Londons, indem er — übrigens gegen den Willen des proarabischen Großteils seiner Beamtenschaft — die Huld Großbritanniens den beiden ringenden Völkern in schwankenden Schalen möglichst gleichmäßig zuzuteilen sucht. Was sind nun die nächsten Folgen dieser unentschiedenen Politik? Wachsende „Erfolge“ der arabischen Ruhestörer, welche natürlich das Verhalten Englands als Angst vor ihrem 'Heldenmut' auffassen 'und äusschreien. Diese Erfolge wirken sich zunächst als gehäufte Schädigung von jüdischem Gut und Blut aus. Aber längst zielt man schon höher: es herrscht ein wahrer Kriegszustand, der sich gegen England selbst richtet. Ungeniert besteuert man die gesamte arabische Bevölkerung für Kriegszwecke, höbt in den Dörfern Rekruten aus und reiht Zuzügler aus den arabischen Nachbarländern — Transjordanien, Syrien und Irak — in die Freischaren ein. Ungescheut erfolgen Angriffe Kritik der Mandatskommission: Jüdisches Geld für englische Kolonien Genf, 27. August. (JTA.) Iu ihrem Bericht an den Völkerbundrat betreffend Palästina unterzieht die Mandatskommission auch den finanziellen Toil des Palästina-Berichtes der Mandatarmacht einer Kritik. Die Palästmaadminißtration habe, obwohl sie Ende 1935 einen Überschuß von mehr als fünf Millionen aufgehäuft hatte, von diesem Überschuß lediglich 9518 Pfund Sterling in Palästina-Sicherheiten, aber 3,450.219 Pfund Sterling in außer palästinensischen Sicherheiten investiert. Sie beziehe eine viel geringere Zinsrate aus ihren Investierungen, als sie auf die von ihr aufgenommene Anleihe zahle, wodurch ein erheblicher Zinsenverlust für das Land entsteht. Es wird gefragt, ob nicht dio Regierung einige ihrer „holdings“ konvertieren könne. Generalstaatsanwalt A. II. T r u s t e d, der in den Sitzungen der Kommission die britische Mandatarmacht vertrat, gab zu, daß die Palästina-Anleihe jetzt beträchtlich über pari stehe und bei Konvertierungsoperationen eine Prämie zu zahlen sein würde. Es bestehe keine Möglichkeit, Regiorungstiberschüsse in Palästina selbst zu investieren. Es sei ein Vorteil für Palästina, gewisse äußere Sicherheiten zu besitzen. Aus dem Finanzbericht der Palästinaregierung geht hervor, daß die Überschüsse und Anleihefonds in Britisch-Guinea, Ceylon, Jamaika, Kenya, Natal, Nigeria, Nord- Rhodesien, Straits Settlements, Trinidad, Uganda, Australien, Kanada, Indien, Neusüdwales, Neuseeland, Queensland, Südaustralion, Ulstor, Victoria, Westaustralien sowie britischen Munizipalitäten und in Ausgaben der Federated Malay States investiert wurden. Die meisten dieser Investitionen bringen von 2 lA bis 4 Prozent, einige.sogar 5 Prozent ein. Auf die Palästina-Anleihe werden 5 Prozent gezahlt. Es wird also das von den Juden erarbeitete Geld von England in die englischen Kolonien verschoben. Abgewiesene Petitionen Die Mandatskommission hat neun Petitionen, die ihr anläßlich ihrer 29. Tagung Vorlagen, zurückgewiesen, darunter ist eine Petition des Grafen Demos, Präsident des Komitees der Katholiken von Palermo, in der der Völkerbund aufgefordert wurde, die Rechte der Katholiken in Palästina zu verteidigen. Die Abweisung erfolgte, weil die Petition „zu vage“ sei, als daß man auf sie •eingehen könnte, ferner eine Petition der Jüdischen Gemeinde Kattowitz gegen die Einrichtung eines Legislative Council in Palästina, dio als „vollkommen vage- und unbeweiskräftig“ bezeichnet wird. Eino namens der palästinensisch-arabischen Partei von Jamal el Husseini unterbreitete Petition, in der gegen das Palästinamandat Einspruch erhoben und die Forderungen der arabischen Nationalisten dargelegt wurden.; Zurüokgewieson wurde auch die Petition Israel A m i k a m s, in der dieser seine Beschwerden in bezug auf die Beförderung vpn Telegrammen in hebräischen Schriftzeichen wiederholt. Der Bericht sprach dabei aber die Hoffnung aus, daß.die Verhältnisse es bald ermöglichen würden, die verlangten Einrichtungen zu treffen. Die Zurückweisung von Petitionen des Emirs Shekib Arslan in Genf, in denen gegou eiue jüdische Einwanderung mit dem Ziel der Umwandlung Palästinas in einen Judenstaat protestiert wurde, erfolgte mit dem Hinweis auf die Erklärung der M a n data r m ach t, „claß von d e r E rr i ch t n ng eines Judenstaates in Palästina keine Re d e“ s o i. Die letzten schönen Ferientage verbringen die Kinder im Wiener Kinderparadies 25 Minuten vom Zentrum. Täglich Schwimmbad, Gymnastik, Mittagessen, Jause, Schulvorbereitung Wöchentlich inklusive Fahrt S 17*50. Auskunft U14-908 von 8 bis 9 Uhr abends. auf geschlossene Truppenkörper, Camps, Kasernen und Flugplätze sowie auf die für dio Versorgung der britischen Schiffe in Haifa so lebenswichtige Pctroleuinleitumg. Die Totenliste der englischen Polizisten, Soldaten und Offiziere wächst Ein neuer Weltkrieg droht und in Palästina sind auswärtige Mächte am Werk, um gegen die Mandatmacht den Judenhaß der Araber als 'Sprengmittel zu benützen. Deshalb möchte England vermeiden, durch Strenge die Araber in Palästina und anderwärts jenen Mächten in die Arme zu treiben. Es gilt, Z.?i-t gewinnen und gute Miene zum bösen Spiel machen. Ja, vielleicht kann es nicht schaden, die Araber zu ihren antijüdisohen Beschwerden noch selbst zu ermuntern. So wenn die Distriktskommissare iliro Dörfer bereisen und treuherzig versichern, gegen die Legalität eines solchen Streiks sei nichts einzuwenden, oder wenn die bekanntem Stipendisten,, der Mufti in Jerusalem und Emir Abdallah in Amman, bei ihren Stammesgenossen vermittelnd und vertröstend cingreifen, oder wenn König Eduard VIII. die Intervention der arabischen Herrscher von Iledjas, Jemen und Irak, welche ja allesamt aus der britischen Staatskasse naschen, huldvoll entgegenmimeumt. Die Geduld des Jiscbuw ist, nach vier Monaten schweren Leidens, fast erschöpft. Bedeutsam genug, wenn sogar der ,,Dawar“, dieses stets besonnene Organ der palästinensischen Arbeiterschaft, in seiner Nummer vom 14. d. die Selbsthilfe des Jiscbuw ankündigt! Die zionistische Führung wird an solchen Symptomen nicht Vorbeigehen und wird — unbeschadet fortgesetzter Verhandlungen" mit .der Mandatarniaclit — die gc-. saunte zionistische Organisation-,-' ja die Juclenheit der Welt zur'Gegenwehr aufrufen. Es gilt, auf den Völkerbund und auf die Regierungen aller Länder einwirken, welche an der jüdischen Auswanderung interessiert sind. Man sollte auch nicht davor zmrückschrecken, durch direkte Verhandlung mit Italien dieses zu bestimmen, daß es bei seiner Auseinandersetzung mit England Palästina aus dein Spiele lasse. Was aber in Hinblick a-uf den immer wahrscheinlicheren Weltkrieg als dringendste Aufgabe scheint: die Mandatarmacht hätte beizeiten in irgend einer legalen Form die jüdische Bevölkerung zu bewaffnen, damit sie sich wenigstens, wenn es zum Ärgsten kommt, gegen die entfesselte Wut der arabischen Mehrheit wirksam verteidigen könne. Denn das muß jedem Juden klar vor Augen stehen, daß die nach Ausmaß und Intensität bisher unerhörte Agitation der letzten Monate unter den Arabern Palästinas, diese national gefestigt und geeinigt.hat. Dieser bedrohliehen Macht müssen wir unserseits eine geschlossen!? Juden Schaft in Jiscbuw und Galuth entgegtoi'steHen können! FILME —~ Filme ohne Arier-Paragraph Luna-Park. — Der Schürzenjäger. — Chikago-Gangster. — Kein Weg zurück. — Singing Kid. — Rosemarie. — Metropolitan. — Bankräuber in U. S. A. — Sie heiratet ihren Chef. — Kaiser Jones. —- Die Insel der Haifische. — Das Haus in der 56. Straße. — Romeo und Julia. — Liebe vor dem Frühstück. — Desperados. — Rätsel um eine Frau. — Der König der Frauen. — Under two Flags. — Schulter an Schulter. — Schuldige Hände. — Das Gericht der Goldgräber. — Bett Nr. 5. — Rex, der König von Arizona. — Gift. „Der Liebling der Frauen“. Die 20th Century Fox bringt demnächst den Film „Der Liebling der Frauen“ mit Nino Martini in der Hauptrolle. Der Film erscheint am -1. September im Krüger- und Schottenring-Kino. Myrna Loy — die eleganteste Frau des Films. Myrna Loy gilt in Amerika schon seit langem als eine der bestaugezogenen Frauen des Films. Wie berechtigt dieser Titel ist, beweist sie in ihrem neuen Film ..Der Schürzenjäger“. Die Premiere dieses Lustspieles findet. Donnerstag im Opern- und Elite-Kino statt. „Die Botschaft an Garcia“. Den Freiheitskampf der Amerikaner gegen die spanische Fremdherrschaft in Kuba schildert ein neuer Abenteurerfilm der Twentieth Century Fox: „Die Botschaft an Garcia“ mit V'allacc Beery. Die Uraufführung findet am Freitag im Burg-, Imporial-, Stafa- und Votivpark-Kino statt.