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Die Stimme · 1936-09-01 · Heft 577 (1.9.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 577 (1.9.1936)
Date
1936-09-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seit« o Oll STIMM! Nr. 577 Wien, Dienstag, 1. September 1986 JÜDISCHER SPORT Oskar Eisner fünfzig Jahre alt Der älteste aktive Hakoahner, wohl der älteste aktive Leichtathlet Österreichs überhaupt, feierte Freitag den fünfzigsten Geburtstag. Dreißig Jahre.sind es her, seit Oskar Eisner mit dem Sport in Berührung kam. Während seiner Militärdienstzeit bei den Deutsehmeistern wurde er Meister im Schießen und entwickelte sieh in den nächsten Jahren äu einem der besten Schützen Wiens. Noch lange vor dem Kriege, als man die Leute, die an schönen Wintertagen mit ihren Bretteln ins Freie zogen, noch für leicht übergeschnappt hielt, wandte er sich dem Skisport zu und war einer der ersten Österreicher, die die Skilehrerprüfung ablegten. Diesem Sport ist er biß zum heutigen Tag treugeblieben und unter seiner Leitung ziehen alljährlich Dutzende Hakoahner in die winterlichen Berge. Verhältnismäßig sehr spät kam er zur Leichtathletik; in einem Alter, in dem andere schon längst dem Sport Adieu gesagt haben, mit vierzig Jahren, trat er der Leichtathletiksektion der Hakoah uei. Sommer und Winter trainiert er zusammen mit den Leuten, deren Vater er sein könnte und die in ihm nicht nur ihren reifen Berater, sondern auch ihr Vorbild sehen. Die Jugend, in deren Kreis sich Oskar Eisner bewegt, hat auch ihn jung erhalten, so jung, daß er noch im Alter von 47 Jahren das Goldene Sportabzeichen erwerben konnte. Er hat seine Leistung noch zweimal wiederholt und ist einer der wenigen Österreicher, die dieses Anzeichen dreimal erringen konnten. Das letztemal im Vorjahr, als 49jähriger Mann! Seit mehreren Jahren ist Eisner Leitungsmitglied der Hakoah. Ihm ist die Sorge um den Sportplatz und die Sportgeräte übertragen. Trotz der geringen Mittel, die ihm für di.-sen Zweck zur Verfügung stehen, hat er es ‘verstanden, im Einvernehmen mit den anderen Sektionen der Hakoah den Platz und die Übungsgeräte zu dem tax machen, was sie heute sind. Noch vor wenigen Jahren entsprachen weder die Laufbahn noch die übrigen Anla^ des Hakoahplatzes den Anforderungen, die ein erstklassiger Klub an sie stellen muß. Es Ist nicht zum geringsten Eisners Verdienet, daß sie in einen Zustand versetzt wurden, daß der Hakoah heuer zum erstenmal wieder die Juniorenmeisterschaften zur Durchführung übertragen wurden. Neben dieser administrativen Arbeit ist Eisner auch in hohem Maße aktiv tätig. Noch vor wenigen Tagen lief er die Strecke von 5000 m in der für sein Alter ausgezeichneten Zeit von 19 Minuten und heute noch ißt er imstande, im Diskuswerfen Weiten von 30 Meter zu erzielen und am 1.40 m Joch zu springen. Er ist aber nicht nur ein guter Leichtathlet, er ist auch ein ganz ausgezeichneter Tennisspieler und Schwimmer und hat auob in diesen Sportarten vielen Jüngeren bewiesen, daß er mit seinen 50 Jahren auch dort seinen Mann stellen kann. Die Leitung des Sportklub Hakoah gratuliert ihm herzlich zu sednem Geburtstag und die Aktiven schließen sich diesen Wünschen mit der Bitte an, ihr „Onkel Oskar“ möge noch lange Jahre im Sport, |n der Hakoah, tätig sein. h. h. Weniger gut sieht e,s bei den Brustsehwimmerinnen aus. Noch immer fehlt der Hakoah ein Mädel, <h\s endlich einmal an die Zeiten Hedi Wertheimers 'heranreichte. Trude P 1 a t z e k und Nanne W inte r sind wohl sehr talentiert, es wird aber noch viel Arbeit kosten, bis sie so weit sind, daß sie in ernsten Konkurrenzen etwas mitzureden haben. Die Herrenbrustschwimmer sind etwas besser. Den Abschluß der Veranstaltung bildete ein Wasserballspiel zweier kombinierter Mannschaften. Man konnte auch hier sehr schöne Leistungen bewundern, und auch im Wasserball ist der Nachwuchs gut, zum Teil sogar reif, in der ersten Mannschaft zu spielen, was vor allem auf den Tormann Turli Billig zutrifft, der auch wahrscheinlich schon in diesem Winter herangezogen werden wird, da der Tormann der Ersten, Ornstein, sein Einjäbrigenjalir abdienen muß. Von den Feldspielern gefielen am besten O s c h a r o f f, . B1 u t s t e i n. F i s c Ire r. und S i t z e r. Nachstehend die wichtigsten Resultate: Knaben: 50m Kraul: Brawcr (0:32.6) 1., Stern 2., Schwarz 3. — 50 in Brust: Burg (0:46) 1., Grünwald 2., Richtmann 3. — 50 m Rücken: Schwarz (1:42.8) 1., Brawer 2.,'Lichtner 3. — Mädchen: 50m Kraul: Deutsch Erika (0:44.2) 1., Fleischer 2., Singer 3. — 50 m Brust: Weidmann (0:48) 1., Lustig 2., Goldner 0. — 50 m Rücken: Steiner (0:52.1) 1., Deutsch 2., Popper 3. — Herren: 200m Kraul: Blutetein (2:34.2) 1., Kulka (2:8d.2) 2., Feingold 3. — 100 m Kraul: Haber (1:10.2) 1., Feingold 2., Dunglcr 3. — 100 m Brust: Ellbogen (1:23.2) 1., Endlinger 2., Edels 3. — Damen: 100ra Kraul: Mittler (1:22.5) 1., Hanni Deutsch 2., Kreindlcr 3. — 100 m Brust: Platzek (1:46.8) 1., Winter 2., Eisner 3. — 100 m Rücken: Goldner und Ehrenreich im toten Rennen 1:33.8, Kreindler 3. Der Terror geht weiter Hakoah-Meeting Im Stadionbad Vor zahlreichen Zuschauern führte die Hakoah Samstag nachmittags ein gelungenes Meeting im Stadionbad durch. Es war ein Schwimmfest der jüdischen Jugend, und in allen Bewerben siegten Burschen und Mädels, die noch der Jugendklasse angehören. Es ist <lies das beste Zeichen für die gediegene Arbeit, die in der Hakoah geleistet wird,' der beste Beweis für den Fleiß des Hakoah-Nachwuchses, und man kann ohne Übertreibung schon heute sagen, daß die nächßten Jahre dem jüdischen Schwimmsport noch größere Erfolge bringen werden, als die vergangenen. Von den neuen Leuten sind vor allem die erfolgreichen Stromschwimmer Renee Mittler, Julius Blutstein und Kurt Kulka zu nennen, dazu kommt — ein ganz neuer Name — Susi Ehrenreich. Dieses junge Mädchen kam im 100-Meter-RückensChwimmen für Damen mit der Makkabi-Meisterin Luzie G o 1 d n e r in der ganz ausgezeichneten Zeit von 1 : 38.6 im toten Rennen ins Ziel. Man hat auob schon lange nicht derart gute Leistungen von Hakoahspringern und -Springerinnen gesehen, wie bei diesem Meeting. Es gab Massensprünge vom 5-Metcr-Brett und vom Turm, die die Zuschauer immer wieder zu lautem Beifall hinrissen. Diese Erfolge sind in erster Linie dem Sprungtrainer Herbert Beck zu danken, der auch der Trainer der kleinen F.brenreich ist. Im Kraulschwimmen über 200 Meter gab es einen harten Kampf zwischen Blutstein und Kulka, den ersterer auf der letzten Länge knapp für sich entscheiden konnte; die Zeit von 1 . 34.2 ist ausgezeichnet. Jerusalem, 31. August 1936. Die Terroraktion der Araber ist durch die Verhandlungen mit England nicht wesentlich beeinflußt worden. Größere Überfälle sind allerdings nicht vorgekomnien, aber aus dem ganzen Land langen Meldungen über den Fortgang der Guerillaaktion ein. Ein Toter, zehn Verwundete Bei Moschar wurde der 19jährige David N i s c h r i, der mit einem zweiten Juden auf einem Patrouillengang war, aus dem Hinterhalt angeschossen. Er starb im Hadassah- Spital an den erlittenen Verletzungen. Vor dem Spital sammelte sich auf die Nachricht von dem Tod Nischris eine jüdische Menschenmenge an. Zwei Araber gaben Schüsse auf die Juden ab, doch wurde niemand getroffen. Einer der Angreifer wurde festgenommen. In Tiberias schleuderten Araber Bomben auf jüdische Passanten. Vier jüdische Kinder wurden verletzt, davon zwei schwer. In 4er Kolonie Kirjath Anavim wurden drei jüdische Wächter im Kampf, in Jaffa drei jüdische Arbeiter durch eine Bombe verwundet. Wieder BaumSrevel In letzter Zeit war kaum, noch Baumfrevel vorgekommen. Jetzt wurden aber wieder Anschläge auf Pflanzungen verübt. Der größte Schaden wurde in der Plantage von Cantor Kwartin bei Gedera angerichtet. Dort wurden 3000 Zitrusbäume vernichtet. In Kfar Hahorsch fielen den Saboteuren 1320 Obstbäume zum Opfer* , 28 Araber gefallen In verschiedenen Kämpfen hatten die Araber wieder erhebliche Verluste. In einem Gefecht zwischen Nablus und Jenin wurden 12, bei Bajit Wegan zwei, in Jaffa vier Araber getötet. Außerdem fielen an verschiedenen anderen Stellen noch zusammen sieben Araber. Auf der Straße nach Petach Tikwah wurden zwei Araber tot aufgefunden. Zu einer Schießerei kam es auch auf dem Messegelände in Tel-Aviv. Am nächsten Tag fand man auch dort einen toten Araber. Schließlich wurden in verschiedenen Kämpfen eine Anzahl von Arabern verwundet. Höllenmaschinen per Post Jerusalem, 28. August. (JTA.) Dreißig junge Araber aus den vornehmsten Familien des Landes sind nach einer von englischem Militär im Jaffaer Fußballklub durchgeführten Haussuchung verhaftet worden. Eine Anzahl von Bomben sowie mehrere Höllenmaschinen, die zur Postversendung bestimmt und so eingerichtet waren, daß sie bei Entfernung der Verpackung explodieren mußten, wurden gefunden. Höllenmaschinen gleichen Typs .wurden am selben Abend auf der Tel-Aviver Bahnstation durch Kriminalpolizei beschlagnahmt. Die sorgfältig verpackten Maschinen waren an Juden in Tel-Aviv adressiert. Die Polizei hat durch den Rundfunk eine Warnung vor Öffnung von Paketen unbekannter Herkunft erlassen. Terroristenführer Auni Bey freigelassen Jerusalem, 28. August. Auni , Bey Abdul Hadi, der Führer der Radikalen, wurde Mittwoch aus dem Konzentrationslager In Sarafand entlassen, und zwar, wie amtlich erklärt wird, aus Gesundheitsrücksichten. Israel Tennenbaum nach Erez Israel abgereist. Am Donnerstag, den 27. August 1. J., ist der stellvertretende Obmann der Zionistischen Sektion Zwischenbrücken Israel Tennenbaum-Diamant nach Erez Israel abgereist. Auf dem Bahnhof nahmen alle Ausschußmitglieder unter Führung des Obmannes Weintrau b, Herr K o f f 1 e r in Vertretung der Arbeitsgemeinschaft für K. K. L. und Herr Dr. F. P i c k h o 1 z in Vertretung des Landesverbandes von Tennenbaum Abschied. Tennenbaum gehörte der Sektion seit seiner frühesten Jugend an und betätigte sich in Zwisohenbrüeken fünfzehn Jahre lang aktiv in führender Stellung. Mittwoch veranstaltete die Sektion eine Abschiedsfeier für Tennenbaum. Es nahmen Abschied für die Sektion der Obmann Weintraub, ferner Redakteur B. Heilig, Herr Kollier, Ing. Kende im Namen des Handwerker-Verbands. Tennenbaum dankte allen Erschienen und versprach feierlich, . in Erez Israel für den Allgemeinen Zionismus mit ebensolchem Eifer mitzuarbeiten wie er es hier in der Galuth getan hat. Mit der Tikwah schloß die Feier. S. W. Keren-Kajemeth-Veranstaltung am Semmering. Sonntag, den 23. August, fand in der Pension Eckstein ein jüdisch-künstlerischer Abend statt, zu welchem zirka 120 Personen erschienen waren. Der Abend wurde durch Gg. Arje Frankel, Mitglied des Präsidiums des K. K. L., eingeleitet. Hierauf las Jehuda Ehrenkranz Ernstes und Heiteres aus der hebräisch-jüdischen Literatur, sang I. Segal Rosenbaoh hebräische und jüdische Lieder, spielte Frl. Lili Riegler, die Herr Segal. Rogenbach begleitete, auf dem Klavier jüdische Volksmotive und schließlich tanzte die elfjährige Olly Pick. Das Publikum sang, voll be- KINOPROGRAMME Vom 1. bis 3. Soptembor. KREUZ-KINO tffBSS URAUFFÜHRUNG Viktor Mac Langten in „Cincaso-Oansster" Beginn: 4. %ö. ‘*8. ‘-*10. Uhi IMPERIAL - KINO Rotenturmstraße I9 Telephon : U 22-1-12 Uraufführung s Eddie Cantor in „Luna-Park“ Beginn : 7*4, 7*6. 7*8, 7*10 Uhr KRYSTALL-KINO Prater. Straße da« \ Mai Nr. 40 Telephon R 48-2-7. Uraufführung für den Prater Die groAe Schlager-Revue .Und der Mond schaut zu...“ Woohentege:6,7, 8Uhr, 8onnu.Feiertag»: */,4. ‘*A V«8, »/,10 Uhi Vh, Mariahilferstraße 37 Telephon B 20-203 SCHAFFER-KINO Paul Robason in „Kaiser Jones“ Beginn; *7*4, %6, 7*8, 7*10 Uh* fTflEA IIINA 711.. Mariahilferstraße 120 A1 HlM " [UHU Telephon B 83-0-68 URAUFFÜHRUNG Eddie Cantor in „Luna-Park“ Beginn: Va4. 7*6, L 9 Uhi Votlupnrk-Klno ^eSphon^ATSSSB1* URAUFFÜHRUNG Eddie Cantor m „Luna-Park“ Beginn: ‘/a4. l/a6. 7a8. 9M Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S ‘16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. ’ Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Redaktion und Administration: Wien, I., Mure* Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktions- Schluß Montag und Mittwoch vormittags, friedigt vom Abend, zum Schlüsse die „Hatikwah“. Der Reingewinn fiel zur Gänze dem Keren Kajemet.b zu. Der Verband der türkischen Israeliten (Sepbardim) teilt mit, daß der Eintritt in sein« Synagoge (II., Zirkusgasse 22) an den hohen jüdischen Feiertagen auch den Nichtmitglledern gegen vorherige Lösung der Karten möglich ist. Jüdische Kunststelle, I., Kai 3, R 28-2-36. Tn der Jüdischen KunssteJlc (an die Österreichische Kunsstelle angeschlossen) erhalten die Mitglieder ermäßigte Karten für sämtliche Privat-, Bundestbeater und Konzerte. Anmeldungen werden ganztägig entgegengenommen. Jüdische Volkshochschule, I., Kai 3, R 28-2-36. Neuerscheinungen und Judaica gegengeringe Leihgebühren (auch für Mitglieder der Kunststelle) in der Bücherei der Jüdischen Volkshochschule entlehnbar. . Jüdisches Kulturtheater, I., Kai 3, R 28-2-36. Ab Dienstag, 1. September, 20 Uhr, wird „Die Grenze“, da,s in der vergangenen Saison mit beispiellosem Erfolg aufgenommene jüdische Gegenwa-rtsdrama von C e d e r 1 u n d und Dahlberg, deutsch von Albert Ganzort, in der Regie von Walter Steiner, wieder aufgeführt. Tischri- Aktion Thoraspenden Der K. K. L. bereitet eine große Aktion anläßlich der Hohen Feitertage und Sukkoth vor. In dieser schweren und entscheidenden Zeit muß das ganze Volk mitgehen. Wir Zionisten werden den Willen des Volkes wecken. Der K. K. L. gibt ein Sonderplakat heraus, das in allen Gotteshäusern den Juden an Erez. Israel gemahnen wird. Den Bethausbefsuchem werden Jiskor- Bii.chel in die Hand gegeben werden. In jedem Bethause werden V e r t r a u e n sleute des K. K. L. für die Organisierung der Tischri-Aktion sorgen: die z ur Tliora Aufgerufenen an ihre Pflicht erin n e rn, an Erez I's r ae I zu denken. J e d er Zionist m it ß Vertrauens-: mann in seinem Bethauee sein. Zionistische Bezirkssektion Wieden-; Margareten. Wien, IV., Hauslabgasse. 2, gibt bekannt, daß sie ihre Tätigkeit wieder aufgenommen, hat 'Ufld lädt ihre Mitglieder zu den jeden Montag um Y%9 Uhr abends stattfindenden Sitzungen ein. -r- H e b r ä i s c h - K u r s e: Die Sektion eröffnet Hebrä.iiSch-Kurse fiy* Anfänger und Fortgeschrittene unter Leitung eines bewährten Lehrers. Anmeldungen nehmen die Ausschußmitglieder Wilhelm Feldschuh, Wien, V., Wiedner Hauptstraße 90/92 und Afred Bernfeld im Heim entgegen. — Kindergarten: Die Sektion eröffnet auch den Kindergarten. Anmeldungen beim Obmann Fritz Müller, IV., Argentinierstraße 62. Minjan der zionistischen Bezirkesektion Leopoldstadt. Wie alljährlich veranstaltet die' zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt auch in diesem Jahre im großen Saale des Hotel Central, II., Taborstraße 8 a, anläßlich der hohen Feiertage einen feierlichen Gottesdienst mit Predigt. Kartenverkauf findet täglich von 10 Uhr vormittags bis 9 Uhr abends statt. Minjan der hebräischen Schule, II., Praterstraße 13. Die hebräische Schule der zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt veranstaltet auch in diesem Jahre im eigenen Heime, II., Praterstraße 13, anläßlich der hohen Feiertage ein Minjan. \ Kartenverkauf täglich von 4 Uhr nachmittags bis 10 Uhr abends. Todesfälle. Szara.zgat Amalie (79), Drucker Therese (82), Stein Herrmann (88), Schwarz Johann (69X Taußsig Karl (58), Maybaum Helene (35), Heliczer Bronia (33), Freund Ignaz (79), Eichenwald Netti (73), Glück Josefine (76), Horowitz Henriette (76), Oppenheim Moriz (50), Medina Gina (52), Weinmann Josefa (33), Inguß Olga (80), Schindler Georg (21), Lion Bertha (72), Ballin-Ruttonann Siove (77),. Sonnenschein Benjamin (62), Schlüßler Rudolf (64), Ostermann Moses (74), Immerdauer Isidor (81), Löwy Hedwig (72), Spira Ludwig (68), Rosenbaum Berta (82), Betteiheim Bernhard (72), Menasche Klara (36), Hellenberg Isidor (58), Rosenberg Adele (56), Schwarz Julie (70), Rosenbäum Berta (82), Schwoner Helene (71), Bemann Rosa (68), Pisker Hermann, Ing., Straßenbahnrat i. Pi. (81), Rasenbach Auguste (71), UUmann Karl (73), Fleischl Karl (60), Schärf Karl (48), Reißmann Markuß (72), Jellinek Moritz (72), Pfeffer Michael (64). Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I., Marc-AureLStraße 6. —- Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien, L, Marc-Aürel-Straße 5. — Druck: Vernay A. G* Wien, IX., Canisiusgasse 8—10,

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