Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 574 (21.8.1936)
- Date
- 1936-08-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 DIB STIMMI Nr. B?4 — Wien, Freitag, Dl. August 1936 bens bedrückt. Nach 1929 war die zionistfeche Organisation durch Jabübinekys hemmungslose Agitation aktionsunifählg geworden. Heute kann niemand von den „schlechten Advokaten“ in der Exekutive sprechen, die an den Ereignissen schuld wären, heut© erkennt das ganze jüdische Volk und auch der verlegen schweigende Revisionismus, der sich aus der Organisation selbst ausge schaltet hat, daß die Exekutive bisher alles getan hak um die Ereignisse zu bannen, die das Ergebnis der Schwäche des Völker bnndes, der von außen geschürten nationalen Bewegung im arabischen Lager und der diplomatischen Niederlage Englands gegen über Italien sind. Das ist der Boden, auf dem die jetzige Lage Palästinas erst entstehen konnte. Diese Lage objektiv zu prüfen und für ihre Besse rung zu sorgen, ist die Aufgabe, die die Männer des Aktionskomitees nach Zürich führt. Die Tagung wird überwiegend politischen. Charakter haben. Sie wird ihrer schweren Aufgabe gerecht werden, wenn sie sich nicht von der von Herzl verurteilten „Politik des nächsten Vorteils“ leiten läßt, sondern von dem unabänderlichen Ziel der zionistischen Bewegung nicht abweicht. Ein Zionismus, der mit Verzichten beginnt, muß im Abgrund enden. Die Züricher Tagung wird aber vor allem für eine Verstärkung unserer politischen Arbeit, für die die notwendigen Mittel auf gebracht werden müssen, Sorge zu tragen haben. In London muß ein ständig gut be letztes politisches Büro amtieren. Dem notleidenden Jischuw muß durch ein großzügige Notstandsaktion auf die Beine geholfen werden, zu dem die Galuth die notwendigen Mittel aufbringen muß, Von der Züricher Tagung muß auch ein Antrieb zur Verstärkung der zionistischen Reihen ausgehen, unbeschwert von den miß glückten, von dem Interesse einer Partei diktierten Beschlüssen des 19. Kongresses. Die erfreuliche Zusammenarbeit aller Grup pen in außenpolitischer Hinsicht zeigt hier den Weg. Die so sehr gewünschte Vereinheitlichung der zionistischen Organisation muß organisch wachsen. Sie kann nur das Ergebnis einer; Entwicklung sein, deren Vor bedingung der gute Wille aller zionistischen Gruppen und die Beseitigung der Front ist, die sich in der Galuth und noch mehr in Erez. Israel gegen den aufstrebenden, nicht nach links und nicht nach rechts schielenden Allgemeinen Zionismus richtet. Unter diesen Auspizien tritt das Aktionskomitee zu seiner Tagung zusammen. Seine Mitglieder tragen eine ungeheure Verantwortung vor dem jüdischen Volk. Enttäuschung und wüste Parte&ämpfe waren das Ergebnis der Berliner Sitzung des Aktionskomitees im Jahre 1980. Möge die Züricher Tagung dazu beitragen, unsere Einigkeit zu stärken, unsere Entschlossenheit zu festigen und den Weg zu einer neuen Blüte Erez Israels zu ebnen. > Die SchlnBsifzuns des Denier Koneresses Für 19jähriges hübsches Mädchen mit entsprechender Mitgift wird intelligenter Mann in guter Position gesucht, eventuell Einheirat. Zuschriften unter (Zufall1 an die Administation. 2500 Juden in die Hilfspolizei London, 18. August (JTÄ.J. „Daily Herald“ meldet aus Jerusalem, daß mehrere hundert Juden in die palästinensische Hilfspollzei neu eingereiht werden sollen. Der Stand der jüdischen Hilfspolizisten soll auf 2500 gebracht werden. „Daily Mail“ meldet, daß High Commis s i o n e r Sir Arthur Wauchope bei seinem Besuch der arabischen Gefangene» in dem Konzentrationslager von Sarafend mit einer Katzenmusik empfangen und ausgepfiffen worden sei. „Time*“ melden, daß eine Reihe englischer Beamter i» Palästina Drohbriefe erhalten habe, ln denen Attentate auf sie angektindigt werden. Eine jüdiseh-luinstleriscHe Veranstaltung findet auf dem Semmering, Pension Eckstein, Bonntag, den 23. August, 8 Uhr abends, statt. Mitwirkcndo; Rezitator Jebuda E h r on k r & n z, Tenor J. Segal-Rosenbach (hebräische und jüdische Lieder au« Erez Israel und der Golah), Pianistin Lili Ri eg ler (Jüdische yolkemotive und. Volkslieder), ' Genf, 15. August. Der erste Jüdische Weltkongreß hat am Samstag seine Tagung in einer feierlichen Sitzung beendet. An dem Kongreß haben 300 Delegierte aus 82 europäischen und überseeischen Ländern teilgenommen. Bis zum nächsten Weltkongreß werden drei Körperschaften die auefilhrenden Organe des Jüdischen Weltkongresses bilden: dne Exekutive, ein Administrations-Komitee und ein Rat. Die Verantwortung, die die amerikanische Judenbeit trägt, wird am besten dadurch gekennzeichnet, daß die Amerikaner vier der höchsten Ämter in diesen ausflihrenden Organen bekleiden: Ehrenpräsident des Kongresses ist Bundesrichter Julian B. Mack, Präsident des American Jewish Congress, der bei der Aufnahme der Minderheitenklauseln bei der Friedenskonferenz in Paris mitgewirkt hat. Der Kongreß wird keinen Präsidenten haben, vielmehr haben die verschiedenen Körperschaften aus ihrer Mitte Vorsitzende gewählt: Dr. Stephan W i s e, Präsident des American Jewish Congress und des Comitö des DMögations Juives, wurde zum Vorsitzenden des Exekutivkomitees gewählt; Louis Lipsky, Vizepräsident des American Jewish Congress, zum Vorsitzenden des Rates; Louis Sturz, Vorsitzender des Finanzkomitees des American Jewish Congress, zum Schatzmeister des Weltkongresses. Das Administrativkomitee, das ausftth rende Organ zwischen den einzelnen Sitzun gen des Rates und des Administrativkomitees, wird von Dr. Nahum Goldmann, dem ständigen Delegierten der Jewish Agency für Palästina am Völkerbund, geleitet weiden. Bestellen Sie rechtzeitig Ihre schwarzen und weiden Talare und Barette zu den hoben Feiertagen In der weltbekannten Unlformierungs- und Maßschneiderei Rudolf Goldeteln, Schneidermeister Wien, II., Taborstraße 54. Gegründet 1866. Tel. R 49-0-48 Alle Militflruniformen und Ausrüstungen. Für Palästina Der erste offizielle Akt des Jüdischen Weltkongresses ist die Überreichung der vom Weltkongreß einstimmig angenommenen Palästina-Resolution an den britischen Botschafter in der Schweiz. Eine Delegation,' geführt von Dr. W i s e und bestehend aus Louis Lipsky, Dr. Mayer- Ebner (Rumänien), A. Reiß (Polen), Saly Mayer (Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes), wird vom britischen Gesandten in Bern empfangen werden; sie bringt den einstimmigen Wunsch des Kongresses und der ihm angeschlossenen sieben Millionen zum Ausdruck, daß England die Balfour-Deklaration nicht verletzen möge, und daß die arabischen Gewalttaten nicht durch Einstellung der jüdischen Immigration belohnt werden sollen. Botschaft Hacks Die Schlußsitzung behandelte einen Bericht des Nominationskomitees und hörte die Ansprachen von Dr. Wise, Lipsky und Dr. Goldmann. Der Ehrenpräsident Julian W, M a c k, der schon Freitag abends nach Wien abreisen mußte, richtete an den Kongreß eine Botschaft, in der es heißt: „Ich verlasse diesen jüdischen Weltkongreß mit einer gewissen Befriedigung und im Vertrauen darauf, daß wir eine woh 1 gefügt e Basis gelegt haben. Auf dieser Grundlage müssen wir ein Gebäude errichten, das alle Juden und alle Judenheiten umfaßt. Es wäre mir unmöglich, diesen Kongreß als nicht gewesen zu denken. Seit dem ersten Treffen des Comitö des Ddlögations Juives im Jahre 1919 fühlte ich, daß er unsere damaligen Erwartungen erfüllen werde. Der größte Wert dieses Kongresses besteht darin, daß wir zusammengekommen sind und unsere Ansichten ausgetauscht haben. Eine große Zahl von Juden aus den verschiedensten Ländern der Welt, verschieden auch nach wirtschaftlichen und sozialen Anschauungen, sind zusammengekommen und haben einer dem anderen ihren wertvollen Rat gegeben. Und mögen sie auch verschiedene Ansichten mitgebraebt haben, Ich vertraue darauf, daß al 1 e Zwistigkeiten verschwinden werden, so wie das im Jahre 1919 geschah. Es ist unsere Pflicht, bei unserer Heimkehr in einfachen Worten zu erklären, was wir getan haben. Wir dürfen nicht behaupten, Großes vollbracht zu haben, aber wir dürfen sagen, daß wir einen wirklichen A n f a n g gemacht. Wenn wir in diesem Geiste auch jene um. uns sammeln können,.die uns bisher gemieden, und sie zu wirklicher Einheit mit uns' zusammenschlleßop, dann worden wir für da« Weltjudentum etwas vollbracht haben« Die Wirkungsmöglichkeiten des Jüdischen Weltkongresses hängen ab von den Männern, die sich seinem Werk widmen, und von dem Geld, das wir imstande sein wer den, zu sammeln. Ich will beitragen, was ich kann.“ Dr. Wlse Ober WeltJudenfum Dr. Wise betonte in seiner Ansprache, daß der Jüdische Weltkongreß zum Beweis gedient habe für das demokratische Ideal des jüdischen Volkes. Genf wurde zu einem Zentrum des Weltjudentums und im Geiste des Völkerbundes haben die verschiedenen Gruppen und Parteien des Judentums sich zur Gerechtigkeit gegen alle Juden verpflichtet und sich vorgenommen, so für die ganze Menschheit zu handeln, wie nur befreite Juden es können. „Die erste Tagung des Jüdischen Weltkongresses ist ein Ereignis, mit dem die Geschichte fürderhin wird rechnen müssen. Normalerweise rechnet die Geschichte mit Juden als ihren passiven Objekten. In diesen Tagen aber, ohne danach zu streben, macbeu die Juden Geschichte, sehen ihren eigenen Problemen ins Gesicht und unternehmen es, sie mit vereinter Kraft im Sinne eines We11judentums zu lösen. Wir vertreten noch nicht alle Juden, aber ein Drittel aller Juden sind bereits direkt vertreten gewesen. Die jüdischen Probleme, deren Größe wir eingesehen haben, erklären sich nicht aus der Natur der Juden und ihres Lebens, sondern leiten sich her aus den Beziehungen zwischen der nichtjüdischen Welt und den Juden. Man darf nicht glauben, daß in der Welt Frieden sein könne, solange die Nationen gegen die Juden eingestellt sind; solange der Jude entrechtet ist, verfolgt, beleidigt, solange ihm das Recht verweigert ist, den ihm gebührenden Platz als Baumeister der menschlichen Gesellschaft einzunebmen, solange kann kein Friede sein.“ Schlußwort Nahum Goldmanns Als einer, der im Verlauf der letzten vier Jahre an der Leitung des vorbereitenden Werkes für den Jüdischen Weltkongreß teilgehabt hat, versicherte Dr. Goldmann, daß die eben geschlossene Tagung sich als erfolgreiches Experiment erwiesen habe. Zum Beweise dieser Behauptung wies er auf die Tatsache hin, daß alle Entscheidungen des Kongresses einstimm i g gefaßt worden seien. „Diese acht Tage des Kongresses haben gezeigt, daß guter Wille vorhanden ist. Trotz innerer Meinungsverschiedenheiten können Juden zu gemeinsamem Verständnis kommen, sogar da, wo die schwierigsten und heikelsten Probleme zur Behandlung stehen. Ich weise in diesem Zusammenhang auf die große Bedeutung der vor dem Kongreß einstimmig abgegebenen Erklärung der polnischen Delegation hin. Da« erste Mal seit vielen Jahren erschien das polnische Judentum als einiges Ganzes vor der öffentlichen Meinung. Wir dürfen sagen, daß die Mehrzahl der Juden, die ein aktives Interesse an den jüdischen Fragen nehmen, auf dem Kongreß vertreten gewesen sind. Wir hoffen, daß andere Gruppen in nächster Zukunft zu uns stoßen werden. Die Befürchtungen jener, die dem Kongreß ferngeblieben sind, in der Angst, er möge für die Stellung der Juden in der Welt Schwierigkeiten schaffen, haben sich als gegenstandslos erwiesen. Wir haben kein jüdisches Parlament geschaffen, noch eine Regierung oder einen sonstigen Unsinn dieser Art. Aber wir haben die Grundlagen geschaffen für die freiwillige Vereinigung derjüdischen Gemeinwesen zur gemeinsamen Arbeit ah der Lösung aller jener Probleme, die den Juden gemeinsam sind. Wir müssen die in vielen Ländern bedrohten jüdischen Rechte verteidigen, wir müssen die Hilfe für die leidenden jüdischen Massen organisieren, wir müssen die Jewish Agency unterstützen in ihren Bemühungen, in Palästina ein jüdisches Nationalheim zu schaffen, und wir, müssen überall in der Welt den Antisemitismus bekämpfen. Wir haben drei Organe für dieses Werk geschaffen; wir haben ein Budget sichergestellt, das zwar bescheiden ist, aber uns doch gestatten wird, unsere Arbeit zu beginnen. Die Zukunft dieser Bewegung hängt ab von der Wirksamkeit unserer Bemühungen. Ich bin sicher, daß — wenn wir in zwei Jahren wieder Zusammenkommen werden — unsere Kräfte geeinter und größer sein werden, und daß jene, die aus Furcht oder Skepsis unserer gegenwärtigen Sitzung ferngeblieben sind, in Zukunft mit uns sein werden.“ Dr. Goldmann dankte dann im Namen des Präsidiums und des Kongresses dem Sekretariat des Völkerbundes, das das Versammlungsgebäude zur Verfügung gestellt hatte, den Behörden der Stadt und des Kantons Genf für die gute Aufnahme, welche die Kongreßteilnehmer gefunden haben, und der Polizei und dem Ordnungsdienst für ihre vorbildliche Tätigkeit. Dr. Goldmann dankte ferner dem Pariser Büro des Weltkongresse^ für 'seind intensive Arbeit mr Vorbereitung des Kongresses und auf dem Kongreß selbst, und insbesondere der Leiterin dieses Sekretariats, Madame Knöpfmacher. Trotz der vorgerückten Nachtstunde schloß der Erste Jüdische Weltkongreß seine Sitzungen in Anwesenheit fast aller Dele« gierter, Heilanstalt Dr. Hauser für Rheumatismus, Gloht, Gelenks* und Nervenkrankheiten Ischias-Schnellkur Wien, I., Schottenrlns 17, Tel. A17-0-66 Die Organe des Kongresses Der 'Jüdische Weltkongreß wird, wie erwähnt, zur Ausführung der Beschlüsse des Weltkongresses drei Organe haben; 1, ein Exekutivkomitee, 2, edn Administrativkomitee, 8. einen Zentralrat. Der Vorsitzende des Exekutivkomitees ist Dr, Stephen Wise, der Vorsitzende des Administrativkomifcees Dr. Nahum Goldmann, und der Vorsitzende des Zentralrats Herr Louis Lipsky, Diese vier Herren haben kraft ihrer Funktion in den Organen des Kongresses Sitz und Stimme. Die Mitglieder des Exekutivkomitees sind die Herren; Robert Boilack, M. Jarb lu m, I. J e f r o y k i 11, Dr. L. Kubow i t z k i, I. N a i d i t c b, Dr, M. N u rock, Reverend M. L. P e r 1 z w e i g, ein Vertreter der Schweiz, der von dem Schweizer Israelitischen Gemeindebund zu nominieren ist, und Professor Georg Bernhard. Es wurde ferner ein Finanzkomitee gewählt, dessen Mitglieder zur Mitarbeit in der Exekutive herangezogen werden sollen. Das Finanzkomitee besteht aus M. Louis Sturz als Vorsitzenden und den Mitgliedern J, L e i c h t m a n n, Coundllor M. H. D a vl s und M. Henri de T o 16 d o, Dje Mitglieder dos Administrativkomlfcees sind: Oberrabbiner I. Alkalay, Belgrad; Sohaloan Asch, Nizza; Doktor Blum, Warschau; Rabbiner Brod, Antworpon; Dr. Baron, London; Ben Zwj, Jerusalem; Meir Bor Lin, Jerusalem; Horla Carp, Bukarest; Professor Simon Du b n o w, Riga; Dr. Mayer- Ebner, Cernauti; Isidor Epstein, Ne® York] Dr. Josef Fischer, Cluj; Dr. G a r I u nkel, Kaunas; Gell mann, New York; Abraham Goldberg, New York; Doktor Angelo Go 1 dstein, Prag; Dr. Gottlieb, Warschau; I. Grün Baum, Jerusalem; Dr. H e 11 m a n n, Warschau; M. Kleynbaum, Warschau; Dr, M. Kraemer, Cernauti; M. Kriszenbaum, Warschau; Dr. Kahan, Warschau; Professor Horace M. Kallen, New York; Latzky-Bertholdy, Tel-Aviv; Lestschinsky, Warschau; Berl Locker, Tel-Aviv; Dr. S. Margoshes, New York; Professor Jeroune Michael, Now York; Dr. B, Mossinson, Tel-Aviv; Nathan Perlmann, New York; N. Prilucki, Warschau, Ing. A. Reiß, Warschau; Doktor H. Rosmarin, Warschau; Obembbincr Rubinstein, Wilna; Dr, Schipper, Warschau; Dr. Sohwarzbart, Krakau; Dr. A. 8il b ersch eIn, Lemberg; Silbersfcein, New York; Josef Sprinzak, Tel-Aviv; Louis Segall, New York; Rabbiner Stern, Kanada; S z c z a r a n s k 1, Warschau; Szerzowski, Warschau; Szczupakewjcz, Warschau; Dr. H. S o k a 1, Wien; Dr. Sommerstein, Lemberg; Ing. R. Stricker, Wien; Dr. A. Tartakower, Lodz; Dr. ,T, Tenenbaum, New York; David Wert heim New York; Dr. Grigory Wolff, Kaunas. Für Italien und die Schweiz wird je ein Sitz reserviert, den dio dortigen Gemeindeverbände besetzen werden, ebenso zwei Sitze für Südamerika. Alle-vom' Kongreß gewählten Organe Uta«* ben das Recht der Kooptigrasg,