Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 571 (11.8.1936)
- Date
- 1936-08-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Ff. 67t — Wien, Dienstag, 11. August 1936 Dl« STIMM! Soft# 5 Pater Hlinkas Stellung zum Antisemitismus Die Agudah-Tagung in Marienbad Marienbad, 6. August. (JTA.) In der Sitzung des vorbereitenden Weltkongresses (Knessio Meohino) der Agudah erstattete Präsident Jakob Rosenheim den Bericht der Exekutive. Er teilte u. a. mit: Während sich in der Zertifikatfrage eine gewisse Zusammenarbeit mit der Jewish Agency vollzog, ist darüber hinaus keine Änderung in den Beziehungen der Agudah zu dieser Instanz oder zur zionistischen Organisation eingetreten. Entsprechend den vor Jahresfrist gefaßten Beschlüssen hat eich die Exekutive mit größter Energie gegen die Einrichtung eines Legislative Council gewendet. Gegen die von der Regierung beabsichtigte Einschränkung der Einwanderung und des Bodencrwerbs wurde eino Reihe von Maßnahmen unternommen. Von den Zertifikaten hat die Agudah bisher 6% zur Verteilung an ihre Mitglieder erhalten, doch muß auf einen Satz von mindestens 10% als angemessen hingearbeitet werden. Die Kibbuzim entwickeln sich zufriedenstellend. Einer der wertvollsten Aktivposten ist zweifellos die Poale A. J.-Organisation. Die Bestrebungen um die Erlangung der öffentlich-rechtlichen Anerkennung der orthodoxen Gemeinde in Erez Jisrael sind naturgemäß während der jüngsten Unruhen zum Stillstand gekommen. Die finanzielle Lage der religiösen Erziehungsanstalten ist überaus betrüblich. In der Schlußsitzung gelangten die Resolutionen zur Annahme. Wichtig ist die erste Entschließung, in der die Agudah, wenn auch in umschriebener Form, sich auf den Boden der Balfour-Deklaration stellt. In dieser Resolution heißt es: Der Zentralrat gibt seiner Trauer und Entrüstung über die blutigen arabischen Exzesse in Palästina Ausdruck, und in der Überzeugung, daß für den weiteren friedlichen Aufbau Palästinas eine Verständigung mit den Arabern erforderlich Ist, spricht er seine Befriedigung aus über die Erklärung der britischen Mamlatarmacht, sich unter dem Druck des arabischen Terrors keine Zugeständnisse abpress en zu lassen und an der Balfour-Deklaration festzuhalt e n.. * Marienbad, 7. August. (JTA.) Die Knesaio Meohino (vorbereitender Weltkongreß der Agudas Jisroel) ist am 6. August zu Ende gegangen. Gemäß dem Referat von Doktor Breuer wurde der Schaffung von g em eins amen ArbeiteundStellenv er an; 111 un gsb üro s für a.gudis tische und misrachistisolie Arbeiter in Palästina unter der Bedingung zuge«timmt, daß der vor Verwirklichung dieses Beschlusses zu befragende alhveltliche Rat der Agudah sein Einverständnis hiezu gibt. Kuba Ist gefallen Berlin, 8. August. (Eig. Ber. d. „Stimme“.) Die nationalsozialistische Parteikorr espondenz meldet: Auf Grund eines schwebenden Parteigerichteverfahrene hat clor bisherige Gauleiter der Kurmark K u b e seine sämtlichen Ämter nicdorgelegt. Mit Kube, der mit Julius Streicher au den unversöhnlichsten Bekämpfern des Judentums gehört, was auch äußerlich durch die gemeinsame Auslieferung seines Organs, der „Märkische Adle r“ und dos „Stürmers“ in Berlin zum Ausdruck kam, verschwindet einer der prominentesten Parteiführer der Bewegung. Er war schon vor drei Vierteljahren in den Hintergrund getreten, und zwar nach einer Geldangelegenheit, über die bisher nicht mehr in die Öffentlichkeit durchgesickert war als die Tatsache, daß Kube vorübergehend von seinem Amt suspendiert worden sei. Eine neue Schrift von Alfred Werner In nächster Zelt wird, von der „Gesellschaft zur Förderung der Jüdischen Volkskunetschulo Watin“, der zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten des jüdischen Kulturlebens angehören, berausgegeben, eine Monographie über „Alexander Watin und die jüdische Volkskunst“ von Dr. Alfred Werner erscheinen. Es wird die Aufgabe dieser Schrift sein, die Beziehungen des jüdischen Volkes zu den bildenden Künsten von den biblischen Zoiton bis in dlo Gegenwart darzustellen und die Möglichkeiten, die Professor Watin, Begründer der ehemaligen Dresdner Volkskunstschule, durch seine Heranbildung der werktätigen Massen dos Judentums zum lv u ns tv o r s t ä ii d n i s und zur b'e bietet, zu beleuchten,. Dio „Selbstwehr“ meldet: Die in der letzten Zeit oft erfolgten antisemitischen Angriffe der der Slowakischen Volkspartei nahestehenden Presse, haben Dr. Matöj W e in e r, den stellvertretenden Vorsitzenden der Jüdischen Partei in der ÖSR. veranlaßt, den Vorsitzenden der Slowakischen Volkspartei, Prälaten Andrej Hlinka, um eine Unterredung zu bitten, bei der sich Prälat Hlinka über die erörterte Frage u. a. äußerte: „Ich bin kein Feind der Juden, auch die unter meiner Führung stehende politische Partei ist nicht judenfeindlioh eingestellt. Der Antisemitismus gehört nicht zu unserem Parteiprogramm. Als katholischer Geistlicher bin ich mir voll bewußt der großen sittlichen, religiösen und geschichtlichen Bedeutung des Judentums für die ganze Kulturmenschheit, insbesondere für das Christentum. Wir betreiben keinen Antisemitismus, weder als politischen, noch als wirtschaftlichen Zweck. Ich kann ihnen jedoch nicht Jen Vorwurf ersparen, daß ihre Jugend mit den extrem-radikalen Parteien liebäugelt und sich auch stellenweise Goga bei Hitler Bukarest, 7. August. (JTA.) Wie aus Berlin gemeldet wird, wuvde der seit einiger Zeit in Berlin weilende Chef der antisemitischen christlich-nationalen Partei, Octavian Goga, von Adolf Hitler in einer längeren Audienz empfangen. Goga hat auch mit anderen politischen Persönlichkeiten wichtige Unterredungen gepflogen. Noch vor kurzem haben Octavian Goga, Prof. Cuza und Vaida V o e v o dangekündigt, daß sie demnächst die Regierung in Rumänien übernehmen werden. Die beiden ersteren sind nicht nur Anhänger einer extrem-antisemitischen Richtung, sondern auch Befürworter einer prodeutschen und antifranzösischen Orientierung Rumäniens. Durch das energische Eingreifen des Außenministers T i t u 1 e s c u wurden sie vorläufig in den Hintergrund gedrängt. . /. Kleine zionistische Bücherei Soeben erschienen: Olgerd Boczkowski: Das Nationalproblem. 100 Seiten. Preis . . . S 2.— Dr. Arthur Bergmann Adolf Pollak: Die zionistischen Fonds. 60 Seiten S 1.— Adolf Pollak: Keren Kayemeth Leisrael. 32 Seiten. Preis.S — .60 Demnächst erscheinen: Dr. Felix Weltscb: Allgemeiner Zionismus. 25 Seiten. Preis . . . . S —.50 Prof. Sah Goldelraan: Das arbeitende Palästina. SO Seiten. Preis . . . . S —.60 Michael Assaf: Dio arabische nationale Bewegung. 50 Seiten. Preis . . , S 1,—* II. Zionistischer Fernunterricht Neue Folge. Erscheint gedruckt. 12 Kurse in 40 bi« 50 Vorlesungen. Jeden Monat drei bis vier Vorlesungen. Programm: Nationalproblem und Judentum, Zionismus und zionistische Bewegung, Palästina und das Aufbauwerk. Preis S 25.— für den ganzen Schulgang. Bestellungen auf sämtliche Bücher und Geldüberweisungen an Zionistisches Landeskomitee, Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5 (M 22-2*11). Todesfälle. Klug Gisela (55), Burian' Simon (75), Bäcker Joachim (89), Margulies Eifa (34), Wallach Abraham (65), Ältmanai Louise (37), Bondi Emmerich (83), Schindler Mathilde (66), Weiß Jakob (62), Jupiter Cbaim (58), Haas Josefino Perla (62), Tabak Berta (68), Sohön- . walder Sidonie (74), Müller Berta (79), Nebenzahl Dresel (90), Philipp Albert (84), Friodenthal Katharina (67), Holhnann Naftali (59), Freisinger Rosa (59), Riedlor Ottilie (78), Fried Mathilde (79), Dr. Fürth Max, Rechtsanwalt (47), Ohlenberg Lora (68), Blum Mathilde (63), Hassan Heinrich, Kohlmann Wilhelm (47), Moser Josef, Hofschauspieler i. P. (72), Soldner Efraim (68), Herz Sofie (68), Feiden HelH (6), Tau&sig Karl (75), Horner Gabriele (81), Löw Philippine (79), Schimmerling Heinrich (60), Igolnitzer Elisabeth (69), Eisenstädtor Leopold, Horpatzky Daniel (78), Weiszfekl David (69), Reize« Sarah (82), Grilnfeld Irma (63), Pollak Karoline (63), Latzer Oskar (28), Löwy-Davidschon Regina (49), Kutner Sofie (82), Links Ignatz (78), Goldstern Karl (71), Kahn Max (75), Frankanstein Salomon (78), Frankl Alfred (54), Lindenbaum Benjamin (82), Keßler Sobeindl (85), Pflaum Arthur (64), Biederberg Mina (61), Piczenik Otto (29), Gindel Fehv-el (62), Deutsch Ren 4 9 (64), Spitzer Herrn ine (77), Diamant Ulrich (64), Weiß Gisela (58), Mayor-Flasker Israel (70), Engel Ella (41), Reinor Sigmund (78), Halberthal Sarah (70), Wlaseliin Ludwig (79), Wollner Berta (78). Brenner Wilhelm (48), Steiner Leontino (75), Mändl Dr. Ernst (75), Eisenstein Alieo (43), Tann Lazar (68), Noumann Moses (78), Konsteiin Mario (65), Tudiower Fauna (61), Tcitfcr Fischl (69), Altar Engen io (78), Roncs Moses (55), Fried mann Dr. Josef (57), Wahner Krehlol (85), Gold borg Georg (11), Dattner Laura (61), Präger Gittol. (78). in den Dienst derselben Btellt. Dies ist die Ureaohe und Erklärung der heftigen Angriffe unserer Presse und der Demonstrationen, von welchen auch die slowakischen Juden nicht verschont blieben. Ich begrüße eö aufs wärmste, daß sich die Juden in der Slowakei und in der Republik in ihrer eigenen jüdischen Partei organisieren und sich nicht als Handlanger anderer Parteien hergeben wollen; dies, ist die einzige sichere Gewähr für ein ersprießliches Zusammengehen mit uns. Versichern Sie Ihre Partei, daß sie in diesen ihren Bestrebungen immer auf meine wohlwollende Unterstützung rechnen kann. Meine Vergangenheit schließt jedwede Judenhetze aus. Ich wünsche, daß unsere Aussprache dazu beitragen möge, das seit jeher bestehende gute Verhältnis zwischen dem slowakischen Volk und den slowakischen Juden zu festigen.“ Prälat Hlinka erklärte noch zum Schluß das Notwendige zu veranlassen, damit seine Parteipresse jedwede antisemitischen Auslassungen einsteile. Die zionistischen Mittelschulverhindungen Wir erhalten die folgende Zuschrift: Zwecks Gründung eines Alten-Herren-Verbandes werden die alten Herren der zionistischen Mittelschulverbindungen Awodah, Balfouria, Barissia, Gamalah, Giskalah, Hasmonäa, Hyrkania, Jedidea, Jordan ia, Jung-Juda, Massada, Mathathia, Nehemia, Neuro Jebuda und Sykaria ersucht, ihre Adressen an den Ring der Alte- Herren-Verbände der zionistischen Verbindungen zu Händen Hans Charmatz, Wien, I., E ß 1 i n g g a s s e 16, bekanntzugeben. 17st det Uew o&w aücU Adec? Welche Verwirrung dev Antisemitismus in den Gehirnen anrichtet, soll die folgende Geschichte zeigen. Ein Wiener Jude wollte in eine kleine Tiroler Sommerfrische auf Urlaub gehen. Er schrieb an eine Pension, um sich nach den Verhältnissen in dem Ort und in der Pension zu erkundigen. 'Er sei ..Jude, und da man in . Tirol nie -wisse, wie man als Jude äufgenoramen werde, frage er an, ob man sich in dem Ort und in der Pension Juden gegenüber so benehme, wie es sich gebühre. Der Pensionswirt antwortete umgehend: Ihm sei jeder Gast gleich, er frage nicht nach Konfession oder sonstiger Zugehörigkeit, und er werde sich freuen, den Herrn aus Wien bei sich beherbergen zu können. Er habe nur eine Gegenfrage zu stellen, zu der er sieb verpflichtet fühle, weil der Bürgermeister es ihm und den anderen Wirten eingeschärft habe. Nämlich, ob der Herr auch Arior sei . . . JÜDISCHER SPORT Internes Meeting der Hakoah Samstag fand im Hietzinger Strandbad ein internes Schwünmfest der Hakoah statt, bei dem sich zum Großteil Schwimmer der Jugendklasse dem Starter stellten. Leider ließ die niedere Temperatur des Wassers nur schwächere Leistungen zu. Die relativ beste Zeit erreichte die disqualifizierte Lucie Goldner, die im 200-m-Rückenschwimmen einen neuen Makkabi-Rekord in 3:19 aufstellte. Im 100-m- Brustscbwiramon für Horrcnerreichten Selinko und Ellenbogen im toten Rennen die gute Zeit von 1:21. Boi den Herren wäre weiter die gute Form Blutsteins zu erwähnen, der die Kraulschwimmen über 100 und 200 m gewann. Den letzten Bewerb, ein Lagenschwimmen über 3X25 m gewann wieder Goldner vor Renate Kreindler, und zum Abschluß fand ein Wasserballspiel zweier kombinierter Mannsokafton statt. Wegen der schon eingangs erwähnten niedrigen Temperatur wird das Meeting im Laufe des Sommers wiederholt werden. Boxen. Heute boxt bei Ettgelmarm der bekannte jüdische Boxer Viktor Joung-Perez- Frankreich gegen den österreichischen Fliegengewichtsimeister Emst Weiß im Semifinale um die Weltmeisterschaft im Bantamgewicht. Young-Pore? ißt von seinem letzten Besuch vor einigen Jahren in Wien gut bekannt. In Erinnerung ist noch sein Wiener k.-o.-Sieg über den Engländer Perry Dexter uncl dem damaligen österreichischen Champion Max Kusehner. Hakoah—Helfort 2; 0 (2; 0). Zum zweitenmal in diesem Jahr gelang es der Hakoah, Jeu Sp. Q. Haifort zu schlagen. Dieser Erfolg ist deshalb beachtenswert, weil Helfort eino spiolstnrko Mannschaft ist, die besonder« auf ihrem eigenen Platz schwor zu bezwingen ißt. Dlo Hakoah mußte mit einigen Ersatzleuten an treten, konnto aber trotzdem ein energisches und schwungvolles Sp!dl liefern. Besonders gefielen der Linksaußen Cinnadler, der der Jugendmannschaft entnommen war und der auch die beiden Tore von Ehrlich in der 38. Minute und von Meitner in der 40. Minute einleitete. Ebenso ausgezeichnet spielten die Verteidiger Einzig und Weiß. Nach der Pause stellte Hakoah einige Neuerwerbungen ein, von denen sich Egry-Hungaria und Kohn-Hasmonea gut bewährten. Mitteilungen des Keren Kajemetli Wien. I, Marc-Aurel-Straße ß. Tel. U 29-1-29, Postsparkaeseokonto Ä 100.208. Juni-Leerung. I. Bezirk: Isidor Spitzer 4.70; Brüder Ernst 5.—; Ignaz Fischbach 5.—; Dr. Erwin Klein 8.22; Julius Berger 4.71; Dr. Julius Mannheim 17.02; David Kleiner 106.50; H. Schwarzwald 3.—; Klub der jüd. Jungen. 8.16; Areh. Eugen Schüler 3.80; Tempel Seitenstettengasse 39.76; Dir. Ernst Frideszky 32.—; Dr. Leo Lewenfeld 5.80; Anisfold 5.72. H. Bezirk: Grete Geh-ingeT 2.50; Josef Singer 2.10; Emil Fried 7.10; Schenker-Gottesmann 2.76; Paul Wand 2.10; Paul und Rafael Halporn 3.—; Generalkonsul Theodor Laßner 7.95; Asriel Heiß 2.20; Arnold Friedmann 2.—; 2.—; Adolf Wohlstein Nachf. Helene Kohn 2.75; Jetti Kolbuschower 5.16; Regi Bernstein 8.16; Tempel Pazmanitengasse 2.34; Tempel Ferdinandstr. 2.44; Jeschuath Achim 5.90; Schlachthaus der Isr. Kultusgemeinde 5,50; Dr. Samuel Engelmann 2.—; Isak Hirschhorn 5.50; Jakob Kleinfeld ,2.—; Jakob Kanner 2.— Ing. Adolf Faber 8.02; Kampf 2.—; Rosa Vogel 2.—. III. Bezirk: Leopold Winter 2.50; Dr. Kurt Reik 3.—; Arch. Neubrunn 2.30; Leopold Krämer 2.58; Dr. Ernst Reichenfeld 4.34; Josef Schick 2.10; Otto Dreßler 6.50. IV. Bezirk: Dr. C. David 2.—; Dr. Roll 2. —; Samuel Meschei 4.—; Grätzer 5.75; Felix Taussig 5.25; Dr. Isidor Friedmann 14.11; Frau Direktor Lazarus 3.—; Heinrich Offenberger 2.30. V. B e z i r k: Dr. Hans Floch 2.—; Regi Neumann * 8.54; Fritz Grün 2.92. VI. Bezirk: J. Weiß 2.—; Geza Pollak 2.20; Erich Pollak 2.—; Samuel Rosenberg 2.—; Dr. Hans Karl Lutwak 6.16. VII. Bezirk: Edmund Klaarmann 11.20; Exelbirt 3.50; Dr. Wasserbrenner 6.10; Ernst Stiaßny 3.65; Nathan Bernstein 4_•; Ferdinand Spira 6.68; Dr. Schell 4.50; Dr. Leiser Scherzer 2.12. VIII. Bezirk: Erwin Hacker 2.50; David Blutreich 2.40; Dr. Rosa Schur 15.50. IX. Bezirk: Antonie Singer 2.20; Dr. Paul Steiner 4.59; Ing. Josef Stäuber 238; Moses Jäköb 2.35; Dr. Helene Kohn 5.—; Heinrich Triger 3.29; Dr. Siegfried Plaschkee 10.50. X. Bezirk: Dr. Manfred Diamant 11.50; Gretl Löwinger 20.—; Tempel Humbodgasse 3.65; Oskar Deutsch 2.08; Egon Gartenberg 2.83; Dinah Kohn 2.—; Anna Nagler 2.10; Leopold Basch 2.—. XII. Bezirk: Koloman Händler 5.—. XIH. Bezirk: David Wachmann 2.—; Max Löwi 2.58; Mich. Wollamm 8.50; Emanuel Fried 5.91; Sophie Klein 8.40; Dr. Max Wachstein 8—; Arch. Gustav Spielmann 8.—; Rabb. Dr. Lewin 5.70; Jda Reiß 5.8S; Josef Rosentahl. 3.91; Ida Salzer 2.—; Emil Kahane 2.—. XIV. Bezirk: Lina Schutzmann 2.37. XV. Bezirk: Turnertempel 4.26. XVI. Bezirk: Hubertempel 16.94. XIX. Bezirk: Klara Gutfleisch 3.52; Dir, S. Altmann 5.—; Doilinertempel 5.34; Efraim Katz 3.28; August Friedmann 4.—; Wilhelm Löw 5.—; Gisela Flamm 3.42; Otto Janowsky 3. —; Dr. Arthur Prager 2.—; Dr. Desider Buzas 5.—; Fritz Bermann 3.32; Hofrat Dr. Ph. Siiberstern 15.51; Julius Löwy 2.56; Rosy HinsohfeJd 3.—; Paul Kulka 2.—; * Bela Frönkl 2.10; A. Kahler 3.—; Is. Schnabel 2.—; Philipp Winterstein 2.—; Paul Müller 10.—; Theodor Schwarz 2.—; Malwine Brüll 2.—; Karoline Mendel 5.—; Ernestine Heilpern 2.26; Dr, H. Götzl 5,—; David Goldfeld 2,—; Natalie Gerstl 2,80; S. Harth 3.60; Dr. Viktor Neubrunn 2.10; Rudolf Frank 4.96; Dir. Ernst Ehrenfeld 5.75; Karl Troller 2.30; Dr. Hans Wachtel 3.—; Grete Keller 8.—; Dr. Minna Leser 3.—; Dr. Tibor Sperlinger 50.52; Dr. Otto Zausmer 6.—; Gustav Bunzl 6.06; Liesl Noumann 6.-^; Marie Engel 4.95; Ella Kollmann 2.—.; Amalie Kremier 2.55; Josef Dermann 2.—; Hugo Berdaoh 2.—; Dr. Alois Holler 2.—; Hugo Rechnitzer 2. —; Dr. B. Fischer 3,—; Gen.-Dir. Dr. Benno Schwoncr 3.—; Komm.-Rat Josef Freudenberg 3.07; Isak Axel 3.—; Norbert Goyerhahn 2.—; Ing. Eugen Stern 7.—; Dr. Wilhelm Borger 9.86; Dr. David Rothblum 8.35; Dr. Oskar Gold 4.—; Ing. Gustav Lederer 5.—; Heinrich Lederer 2.24; Dr. Walter Alkan 6.45; Horch 3. —; Joöofine Neralioh 4.—; Leo Weiß 3.—; Dr. Natalie Lourie 5.—; Heinrich Schmer 5—; Hans Eokstein 8.—; S. Sari] 2.—; J. Cbotraer 2.35; Ing. Hugo Wertheim 2.—; Ing. Hellmann 3.—; Dr. Berthold Löweufeld 2,—; Heinrich Babad 22.—. XX. Bezirk: Sigmund Elend 9,05; Oskar Mautner 3.50; Julius Steiner 3.08; Nachmann Meise 3.80. Provinz. Mödling; Ferdinand Diamant 3.6S; Max Fescher 3.—; Dr. Emil Hornstoin 2.23; Jakob Kaufmann 6.23; Leo Klein 3.—; Irma Welt sch 2.—; Philipp Louchtnör 8.80; Irma Neurath 2.50; Hilde Rosonfeld 3.—; Dr. L. Rosenheok 7.48; Elsa Rosenzweig 3.—; Dr. Hermann Roth 5.—; Prof. Dr. Sohweigor 2.—; Ludwig Schwarz 7.—; Dr. Leon Suckmann 4.—; Max Weiß 2.—; Petor Klein 5.—; Komm.-Rat Klein 2.12. Perohtoldsdorfs Dr. Gottliob Stern st5i« '£*“*•* aiairiiMfcjpM»