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Die Stimme · 1936-08-11 · Heft 571 (11.8.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 571 (11.8.1936)
Date
1936-08-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Scltft 6 Dil STIMMI Nr. 571 — Wien, Dienstag, 11. Anglist 1936 1696—1936 Arbeit und Wirtschaft in Palästina Die Olympischen Spiele wurden im alten Griechenland mit Recht zu den bedeutendsten der vier nationalen Feste gezählt. Schon die lange Dauer ihrer periodischen Wiederkehr (776 v. Chr. bis 393 n. Chr.), ihr Einfluß auf die Zeitrechnung und die bis in die abgelegenste Siedlung dringende Wirkung, während, ihrer Dauer Frieden zu halten. sowie die Unverletzlichkeit des Festes und seiner Teilnehmer zeugen für den Willen, durch die Vervollkommnung körperlicher Fähigkeiten im Wettstreit den Geist des Friedens und die Veredlung der Sitten zu fördern. Auch der Ort ihrer Abhaltung war ein Heiligtum und barg . die größten und kostbarsten Schätze der griechischen Kunst, wichtige Staatsurkunden und die berühmte Statue des olympischen Zeus aus Gold und Elfenbein. Die moderne Zeit, die den Sport *wieder in seine Rechte eingesetzt hat. ließ die Olympischen Spiele durch den Plan Coubcrtins wieder erstehen. Seit 1896 werden wieder Olympische Spiele veranstaltet. Im Geist des Friedens und der edlen Sitten. ■ Seit 1896... Dazwischen war 191-1, 191.1, 1916, 1917 und 1918... Im Geist des ... Ja und heuer... Heuer werden sic in Berlin abgehalten. ln Berlin, wo die .,Stürmers- Kasten den Teilnehmern verkünden, was olympischer Geist, der eine halbe Million Menschen zur Ausrottung verurteilt hat- 1896... Es war ein furchtbares Jahr. 1896 wurde das Testament Kobels veröffentlicht: 30 Millionen Kronen, sein ganzes Vermögen, hat dieser Mann für wissenschaftliche und Friedenspreise gewidmet. Eine ansehnliche Zahl jüdischer Gelehrter wurde mit dem Nobelpreis ausgezeichnet und hat damit der Welt bewiesen, daß die Söhne unseres Volkes sich mit allen anderen messen können. Leider ist das Bestreben zur Förderung allgemeiner Verbrüderung über die Prämiierung einiger Aufsätze von Ethikern nicht hinausgekommen. Aber im selben Jahr, als diese große Offensive für den Friedensgedanken und den sittlichen Fortschritt einsetzfe, trat Theodor H er zl mit seinem „J u-d ernst aa t“ hervor. Wenn die Wirkung dieser drei Schöpfungen des Jahres 1896 geprüft wird, kommt, man zu dem Ergebnis, daß das olympische Feuer in das tiefste Dunkel jüdischer Tragik und. Entrechtung hineinleuchtet, daß Nobels Absicht. den Krieg durch Abschaffung der stehenden Heere und Errichtung schiedsgerichtlicher Tribunale kläglich gescheitert ist und dem Bestreben zur Förderung allgemeiner Verbrüderung d.er Menschheit das Zerrbild der: Frätz.e des Judenhasses entgegengrinst. Niir das Werk Herzls, im friedlichen Durchdringen-ein Land, seinem Volke zurückzugeben, bereichert das Bestreben nawh Förderung'des - Friedens und, Fortschrittes. Die Bitternis der heurigen Olympiade werden wir ertrasjen und derer nicht, vergessen, die den jüdischen Namen durch ihr Fernbleiben geehrt haben. Prager. Keine höhere Schulbildung für Juden Berlin, 10. August. Eine jüdische Gemeinde, die eine Stiftung für unbemittelte jüdische Zöglinge höherer Schiulanstalten oder gewerblicher Lehrinstitute zu verwalten, hatte, hatte für diese Stiftung die Befreiung von der Körper sohaft.ssteuer beantragt, mit der Begründung, daß es sich um eine gemeinnützige oder doch um eine mildtätige Einrichtung handle. Der Reichsfinanzhof hat fotgendermaßen entschieden: Von der Gemeinnützigkeit könne nur die Rede sein, wenn die Stiftungstätigkeit dem Gemeinwohl .diene. Darunter sei jedoch die deutsche Volksgemeinschaft zu verstehen. Die Förderung rl er höheren Schulbildung von jüdischen Staatsangehörigen diene nicht dem W o h 1 e der deutschen Volksgemeinschaft. ' Aber auch eine mildtätige Einrichtung sei nicht anzuriohrnen, weil nach, der Satzung der StiftungAzweck nicht in der Linderung wirtschaftlicher Not, sondern in der Ermöglich u n y und Förderung höherer Schulbildung zu erblicken sei. In jedes jüdische Haus „Die Stimme" Jerusalem, 7. August. (JTA.) Iu einem Bericht der jüdischen Gewerkschaften von Haifa wird festgestetlt, daß der dortige flische Arbeitsmarkt durch den Araibereik nicht wesentlich beeinträchtigt wurde. Die Zahl der bei den Gewerkschaften vorgemerkteD Arbeitslosen betrug Anfang April rund 700. Es eind Aussichten vorhanden, daß diese Arbeitslosen bei geplanten öffentlichen Arbeiten Beschäftigung finden werden. Bis Ende Mai, das heißt, eineinhalb Monate nach Ausbruch der Unruhen, hätte sich die Lage auf dem Arbeifcsmarkt überhaupt nicht verschlechtert; in einzelnen Arbeitezweigen war sogar eine Wendung zum Besseren eingetreten. Später begannen kleinere Schwan k u n gen auf dem .Arbeitsmarkt. In einzelnen Unternehmungen innerhalb lind außerhalb der Stadt kam : es allmählich zu A r b eitse i n s c h r ä n; k u u g e n und Arbeitere n 11 a s s u.n g e o. Die Eisengießerei Kremen er und die Zementfabrik Nesh er haben 150 Arbeiter entlassen, -weil sie große Warenvorräte aufgestapclt hatten, die unter den gegenwärtigen Verhältmssen keinen Absatz finden konnten. Vollständig eingestellt wurde der Betrieb bei den Fabriken ..Tubal" und „Pbönicia“. Dadurch eind e i n i g e h u n d e r t A r b e i t c r a r b e i t' s- 1 o s geworden, so daß die Zahl der Arbeitslosen anfangs Juli auf 1000 gestiegen war. Die während des Monats Juli.unternommene energische Aktion zur Wiederoiustellung der Arbeitslosen läßt erwarten, daß diese in der nächsten Zeit zum größten Teil wieder in den Produktionsprozeß eingcreiht sein werden. Schwieriger ist;die Läge ver h eirateter Arbeiterinne h, deren Männer erwerbslos sind. Es werden Jetzt Maßnahmen zugunsten dieser Arbeiterinnen liurchgeführt. Erhöhte Bankeinlagen Die Einlagen der Anglo-Palestine-Bank, der wichtigsten Großbank in Palästina, sind in den ersten fünf Monaten, des Jahres 1936 um eine Million auf rund 7 Millionen Pfund gestiegen. In der hebräischen Presse wird diese Tatsache als ein Beweis dafür gewertet, daß trotz Unruhen und Wirtschaftskrise k.e i ne Kapital flu c h t‘ aus Palästina eihgesetzt hat. Th 'WirtscHäftekfeisenwird die Erhöhung der Bankeinlagen auch als Zeichen für eine mangelnde In vestitionelust angesehen und als eine Folge davon, daß die Kreditgewährung stark eingeschränkt worden ist und die Banken das Bestreben haben, nach den Erfahrungen des Vorjahres, eich möglichst flüssig zu erhalten. Es sei jedoch damit zu rechnen, daß nach Wiederherstellung normaler Verhältnisse und nach einer gewissen Zeit der Beruhigung d'io Investitionstätigkeit verstärkt wieder einsetzen wird,: und daß dann die gegenwärtig brachliegenden Kapitalien wieder in die Wirtschaft züriiekfließen werden. Der Geldumlauf Amtlich wird bekanntgegeben, daß Ende April1 1936 in Palästina Münzen, und Noten im Gesamtbetrag von 6,211.135 Pfund im Umlauf waren. Der Güterumschlag in den Häfen Tm ersten Vierteljahr 1936 wurden im Jaffaer Hafen die Ladungen von 163 Sohiffeu mit 86.692 Tonnen gelöscht. Nach Haifa brachten 514 Schiffe 162.406 Tonnen Waren. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres wurden iu Jaffa 325 Schiffsladungen mit 55.695 Tonnen und iu Haifa 536 Schiffsladungen mit 205.248 Tonnen gelöscht. Die Öl- und Seifenfabrik ,,S heme n“ in Haifa hat einen Auftrag auf Lieferung von 72.000 Stück Toiletteseife nach Singapur (Malakka-Hinterindien) erhalten. Neues Krankenhaus für Infektionskranke Jerusalem, 7. August. (JTA.) Einer seit langem erhobenen Forderung der Stadt Tel- Aviv ente|rrechend, bat die Regierung in der Nähe von Brie Brak, zwischen Petaeh Tikwa und Tel-Aviv, ein Krankenhaus für Infektionskrankheiten unter der Leitung von Dr. R e i 11 c r, der bisher am Regierungskrankenhaus in Jaffa tätig war, eröffnet. Ärzte und Personal' des n e ii e n Krankenhauses sind jüdisch. Die bisher im Tel-Aviver Hadassa-Krankenhaus untergebraohten Tnfektionskranken wurden in das neue Krankenhaus, das auc-h zur Versorgung der umliegenden Kolonien bestimmt ist, “gebracht. . Austritte aus dem Judentum Katharina Goldschmidt, 25. IV, 1908, Wien, XIII., Hütteldorferstraße. 194/UI; Dr. Emst Drucker, 8. XII. 1909. Wien: Ingenieur, VH., Nenbaugasse 6,; I/I/8. Eugen Kerne,' 24. III. 1893* Rabka, Ungarn, Inhaber der Sodawasscrfährik S. Kerne,. II., Lessinggasse '3;. Heinz Engel, 5. VI. 1921,. Wien,1'VIT,, Wostbahnstraße ’8,- 1/1/2; Dr. Bernhard! Steiner, 23. IV. 1895, Krems' a. d. Donau, Zahnarzt, IX., Grüne Torgasse 5; Helmut Fürst, 16.. IV. 1913, Berlin- Wjkendorf, Hoebschüler, - III., Hintzerstraße; Emma Angerer ‘ g'eb.- Stroß,' 7.' VIIT. 1912, Wien, XII., Flurschützganse ‘28/35;; Leon Bikles, 26. IV. 1907,-Wien, Kraftwagenlenker, V., Kompertgasse 4, H/12; Jtflius Ernst Fantl, 11. X. 1908. Reicbenberjg, Böhmen, Privatbeamter, I., Rosenbursenstraße 2; Valerie Harant geh; Schöntag, 14.-IX. 1890,. Wien, XVIII., Viiizenzgasse 16; Herbert Kollmann, 13. VIT. 1920, Wien. Zögling der Biind'eserziehungsa rist-alt Kaiser-Ebersdorf, Erziehungsanstalt Kaiser-Ebersdorf; Franziska Karger geb. Furl, 30. I. 1910, Wien, Pfarre St. Brigitta, X., Muhrengasse 31/5; Eva (Chawa) Mayer geb. Fischheim, 18 VI. 1906, Krasna, Bez.: Lemberg, Polen, XXL, Brünnerstraßc 57, XI/II/139; Grete Weidler, 9. IV. 1914; Wien,' Schneiderin, XX., Brigittaplatz : 18, .1/1/18; Josef Franz Thörwartl, 20. VIII. 1907, Wien, Schlossermeister, XX., Bäuerlcgasse' 8; Hermine Weinberg, 16. in. 1910, Wien, II., Wahlmutstraße 16; Evaline Szegö . geb. Frommer, 22. X. 189S, Nemespann, Bez. Neutra, Tschechoslowakei, IX.; Liechtensteinsträßo 25; Katharina; Szegö, 3. V. 1920, Budapest, IX., Liechtensteinsträßo Nr. 25'; Otto Szegö, 21. III. 1880; Szombathely Värpalota, Ungarn, Direktor, IX., Liechtensteiristraße 25; Alice1 Schwarz* .19; IX. 1920, Wien, ‘ Büropräkfcikantin, XXI., Donaufelderstraße 286; Gisela Schwarz geb. Leist, 17. XII. 1894, Wien, XXI., Donaufelderstraße 236; Josef Segall, 15. XII. 191p, Wien, .Handlungsgehilfe, XXI'., 'Neue Randsiedlung Aspern’ im Hausfeld 85; Peter Martin Konfad, 27. I. 1918, Wien; Student, HI., : Upgargasse ’ 16; Oskar Flasner» 16,. IX. ip?0, Wien, Lehfling, XV., Hanglußgasse 4/9; Mary Dragon - gel?. Brunner, 13. IX., 1902, Wien, VIII., Löwenberggasse..-.8; Krcincie VinzJ geb. Scpreyer, ( 27. HI. 1902, BbhorMczany, Bezirk Stantölaji, V., Anzehgrube,rgasse 10,/ IJ/19; HHda Berta Eisinger geb. Sigl, 17.; IJ 1903, Wien, V., Margaretengürtel 96/5; Robert Schreckenstein, 17: VIII. 1889, Wien, Kaufrriann,. V., - ftüdigergasse: Herta Kosak, .5, H. .1918, Wien, HI., Rechte Bähngasse 16/7; Selma Veit ( geb. Hatsche,k, 3. II. 1897; Brünn, Tschechoslowakei, Schauspielerin, VTIL, Schönborngasse 4; Johanna Roger, geb. Schnek, 11. X. 1907, Wien, Ge: sehäftsinhaberin, TJI., Steirigasse 88/f-7;:- Emilie Talos g$b. Reigerptreif, 2$. HL 1899, Bukarest, slow. Rumänien, X®., Poblgafse 32/14; Marl* Grashofer, 30. I, 1898, Vödau, Pfarre Baden, Niederösterreich, Lebenemittelhändlerin, XXL, Theodor-Körner-Gasse 26: Artur Breier, 22. IV. 1910, Wien.. .Goldarbeiter, I., Köllnerliofgasse 2; Philipp Mattersdorfer, - 27. X. 1878, Agram J. K. G in Agram, Photograph, X., Schleicrgaese 17, 14/10: Rosa Näth, 2?. HJ. .190.3, Wien, Beamtin, VII.,' Nenbaugasse 24, IH/6; Doktor Hedwig Wahle geb. Brunner, /13.: XL 1897, Wien, Privatbeämtin, I.; Gorizagagasse 8, Hl/6; Cäciliä Ausch geb. Bauholz,, geseb. Rosenzweig, 15; IX. 1877, Tarnöpol, Galizien,' I., Zelinkagäsee 13. I'V/8; Richard Beck, 30. VIII. 1892, Wien. Xni., Elßlergasse 10; Felicitas Josefa Geiger, 4. H. 1909,; Wien, Schauspielerin, II., .Taborstraße .51/7; Emil Eisinger, 7. V. 1892, Auspitz,' .Tschechoslowakei.. Verkäufer, V., Margaretengülte). 96/5: Heinrich Kleinmann, 19. VI. 1919. Wien, Czortkow, Polen; Doktor Adrianne Stern, 8. XII. 1904. Wien, Mittelschulprofessör, Preßburg, Wegelirigasse 13 a; FILME Filme ohne Arier-Paragraph Das Haus in der-56. Straße. — Romeo und Julia. — Liebe vor dem Frühstück. — Desperados. — Rätsel um eine Frau. .— Der König der Frauen. — Under two Flags. — Schulter an Schulter. — Schuldige Hände. — Das Gericht der Goldgräber. — Ihre letzte Nacht. — Der König der Frauen. — Bett Nr. 5. —Rex, der König, von Arizona. — Männer ohne Namen. — Der Weg ins Ungewisse. — Toni. — Staatsanwalt unter Mordanklage. — Coriandoli in 1000 , Farben; •— Der größte Gauner des Jahrhunderts. —Fräulein Wirbelwind. — Seitensprünge. — Tom Mix räumt auf. — Gift. — Schlafwagen Paris- Toulon. — Cafö Moskau. — Maternitö.— Die Schreckensinsel im Pazifik. —.Ich hin eine anständige Frau. — Liebe. —-. Mädel aus der Unterwelt. — Ich lebe mejn Leben. — Broadway Melodie 1936. — Generäl Sutter. — Heut’ ist der . schönste Tag in meinem Leben. — Zum Küssen geboren. — Hart an der Grenze. — Musik um Mitternacht. — Dubarry. — Lerne lieben, ohne zu weinen. — Courtisane von Versailles. — Die neue /Zeit. — Mahdaläy. — Rendezvous. — PöÜzeistation Chinesenvtertel — Spielhölle an der Göldküste. „Der König der Frauen*4 — Europaliehe Uraufführung ln Salzburg Vergangenen Sormtag fand im Rahmen der Metro - Goldwyn - Mayer - Film - Uraufführungen während der Zeit der Salzburger Festspiele in den Kammerlichtspielen Mirabell in Salzburg die europäische. Uraufführung , des Spitzenfilms _ der Metro-Goldwyn-Mayer ,,Der KöAig der Frauen*.1 statt. Dieser Premiere wohnten u. a. bei: Landeshauptmann von Salzburg Dr. Rehr], Landesstatthalter Dr. Wagenbiehler, Sicherheitsdirektor Oberst Becbini, Polizeidirektor Dr. Ingomar, I^andesverkclirsdirektor Hofrat Hoffmann-Montanus. Rudolf Förster, Frau Carola Toscanini, Margarete Wall mann, Professor Hugo Burgbauscr, Eloonoro von Mendelssohn, Dr. Guido Bagier, Ma-riano Stabile von der Mailänder Scala. Dagnv Servacs, Felix Salten, Margit Bokor, Aifrcd Polgar, Siegfried Trebitsch, Leonhard Frank und Dr. Beda-Löhner. Der Filvn fand hoi dem eleganten Publikum, das während der Vorstellung immer wieder applaudierte, begeisterte Aufnahme. ,,Rosemarie.“ Das große musikalische Lustspiel „Rosemario“, welches demnächst, in Wien erscheint, ist der erste Film der Metro- Goldwyn-Mayer-Galasaison. Die Handlung dieses Films, dessen Hauptrollen Jeanette MacDonald und Nelson Eddy verkörpern, spielt zum großen Teil in einem bisher für den Film noch völlig unerschlossenem Gebiet, nämlich im kanadischen Felsengebirge, dessen landschaftliche Schönheit, weltberühmt ist. Die Musik des Films stammt von den Komponisten Frimmei und Sfothart, deren Operette ..Rosemarie“ seinerzeit nahezu über alle großen Bühnen der Welt gegangen ist. Der amerikanische Dreyfuß. Den amerikanischen Prozeß, der durch einen großen Justizirrtum an den Fall Dreyfuß erinnert, zeigt, uns der Großfilm der Twentiet.h-Century-Fox-Film ..Die Insel der Haifische“. Warner Baxter gestaltet das Schicksal Dr. Mudds, der nach der Ermordung Abraham Lineoln.s, durch ein Fehlurteil einen Teil seines Lebens auf der amerikanischen Teufelsinsel schmachten mußte. Die Uraufführung von „Die Tnsel der Haitische“ findet in der nächsten Woche im Burg-, Imperial-, Stafa- und Votivpark-Kino statt. Kinoprogramme Vom 10. bis 12. August KREUZ KINO URAUFFÜHRUNG Chester Morris, Irene Harvey in „Desperados“ Beginn: 4. %6. 1 a8. l/*10 Uhr ELITE-KINO 'Är Uraufführung Silvia Sydney in dem Naturfarben-Film „Rätsel um eine Frau“ Beginn: Wochentags */46, l/48, l/410 Uhr Sqnp:. und ifeiertag ab %4 Uhr Prater, Straße des i. Mai Nr. 40 Telephon R 4B-2-75 Uraufführung für den Prater . Ginger Rogers, Fred Astaire in „Top Hat“ Wochentags:a,7, 9 Uhr, Sonnu.Feiertags: V«4, V26, 7.8, 7*10Uhr SCHIFFER-KINO V TdephonlfBrS20-lo337 9. und 10. August „Die tanzende Venus" 11. und 12. August „CARIOCA“ Beginn: a/*4, 7,6, V48, V410 Uhr fTAHII-IflNfl V|L Mariahilferstraße 120 tllluM lUllU Telephon B 83-0-68 URAUFFÜHRUNG Carola Lombard, Preston Fester in „Liebe vor dem Frühstück" Beginn: Vs4, V*6, 7, 9 Uhr Uotlvporh-Kino ^Telephon* 184^96* URAUFFÜHRUNG Carola Lombard, Preston Foster in „Liebe vor dem Frühstück" Beginn: Va4, Va6, 7a8, 928 Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40,-s Polen, vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien viertel, jährlich Lei 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. 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