Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 570 (7.8.1936)
- Date
- 1936-08-07
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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S& 870 — Wien, Freitag, 7. August 1936 DIS STIMM! SeH« 5 » Alt-Aussee unglaublioh billig: S 6*80 pro Tag (Kinder S 6'—, wenn ohne Begleitung) Dr. Herzka-Frelstadt Alt-Aussee, Tel.: U 28-1-28, 6 Uhr Unschuldige, bedingt Schuldige und Schuldige Von M. y. Ben-gavriel Mitteilungen des Keren Ka]emetlt Wien, I., Maro-Aurel-Straße 8. Tel. U 29-1-29. Postsparkaßsenkonto A 100.208. AUSWEIS Nr. 20 für die Zeit vom 15. bis 31. Juli 1936. Spezifikation der Bezirkssektionen und Gruppen (alphabetisch geordnet). Zentrale S 1419.90; Akiba 24.66; Binjan Haarez 16.—; Brith Bilu —.40; Brith Zion 10.46; Gdud Zirim 60.56; Haganali 10.—; Haowed 32.62; Hechaluz 3.—; Histadruth Gordonia 33.91; Judenstaatepartei 7.60; Jung-WIZO-Mirja,m 50.52; Klub Adolf Stand 2.26; Sektion Prater 13.50; Sektion YI/VII 5.—; Sektion XIII 2.45; Sektion XIY/XV 2.29; Sektion XX 51.42; Tcheleth Lawan 36.13; WIZO insgesamt 31.—; Wr.-Neustadt 26.50; Zirej Misrarjhi —.40. Spender und Selhstkontingentler (alphabe tisch geordnet). A. Spender: Adlen&bcrg Viktor 5.—, Achsel Nedor 5_; Ambor Dr. Isidor 30.—; Aufricht Armin für Goldbuch Stefan Lux 5.- B. Spender: 1 Baum auf Namen Mathilde Blum als Kranzablöse von den Hausparteien 10.50; Begräbnis Oberrabb. Feuchtwang 14.84: Blaik-Feier Smlg. 10.46. Selbstkontingent 1 e r: Berger Elias 20.—. F. Spender: Friedmann Dr. Desider 10.—; Fürst Menaehem, Trencin, 2 Bäume auf Namen der Meistersclrwimmerin Judith Deutsch als Zeichen der Bewunderung für ihre jüdische Haltung 21.28. S e I b s t k o n t i n g e n 11 c r: Fränkel Arje 16.—. G. Spender; Gruber Dr. Josef 20.- S e 1 bs tk on t in gen 11 e r: Gröbl Ottilie 31.—. H. Spender: Haganah für Silberbuch- Eintragung ihres Führers Topf 10.—; Heller Neder 5.—; Hermann Heinrich 10.—. Selbstkontingentier: Hudes Gisa für Gan Mirjam Rebeka Hudes s. A. 12,98; Heller Hans .7.60. K. Spender: Kollek Dr. Alfred 5.—: Kornstreicher M. S. 15.—. Selbstkontingent 1 e r: Kalinhof Oskar 9.—. L. Spender: Larnpel Bettina für Selmatf.-Garten 10.50; Littmann Oskar für Prof.- Braun-Hain 10.50. M. Spender: Medak Ernst 10.—. Selbstkontingentler: Mosberg Esther 13.50. O. Spender: Oberländer 10.—; Ornstein Runa 2.—. P. Spende r: Patak Erna zum 70. Geburtstag von Julian Mack 10.50. R. Spender: Reich Dr. Josef 10.—; Reich Hermann 5.—. Selbstkontingentler: Eosner Heinrich f. Dir.-Beriiner-Hain 31.- S. Spender: Seidner Neder 5—; Silberbucheintragung David Klinghofer: Isser Habermann 5.—, Salem Mayer 3.—, Dr. Eduard Bloch 3.—, Dr. Sokal 3.—, Josef Schramm 2.—, Josef Falk 2.—, Dr. Chmielnicki 2—, Sorokin 2.—, 10 Sponder ä 1—, Sammlung David Stahl 4.—; Singer Artur für Professor Braun 5.—; Spitzmann Markus 10.—; Sim Karl 10.—; Sekt. XX. für Silberbuch Benzion Gold 26.82; Seiler Wolf anläßl. der glücklichen Entrinnung aus einer Lebensgefahr 10.—; Sporer A. H. 10_ Selbstkontingentler: Seiler Wolf 16.50. Sch. Spender: Schiedsgericht Seiden 10_; Scbnierer Med.-Rat M. T. 100.—; Schwalb Isidor 10.—. Selbstkontingentlor: Schreier Malka 8.20. T. Spender: Tempel XXI 6.—; Tempel XV 5.—; Tempel XVIII 27.—. U. Spender: Ungar Rubin 10.—. W. Sponder: Weiß Dr. Richard für Prof. Braun 10.50; Weiß Komra.-Rat Bruno für Prof. Braun 10.50; Wolken Nedor 5.—; Waklinger Dr. Ernst 5.—; Wr.-Neustadt: durch Ing. Adolf Ja/ul für Irng.-Gustav-Grünberger-s.-A.-Garten: Ing. Arch. Otto Fischer 10.50, Dr. Leo Karpol 10.50, Dr. M. Ilirschsohn 5.50. Selbst Kontingent ler: Woißberger Artur 50.—. Z. Spender: Zion. Landeskomitee 10% v. Veranstaltung 20.—. Kinder als Selbstkontingentler: Esti Vorständig 3.—. PENSION ECKSTEIN-Staiitl« new renoviert Aus Badgastein wird beri! ‘ "t: Am Samstag, den 8. August I. J., veranstaltet das Kur- Orchester unter Lei tu mg des Dirigenten Rockte n w a 1 d eine Liszt-Feier, bei der die jugendliche Wiener Pianistin Ruth Hilde S o m e r die „Ungarische Phantasie“ von Liszt spielt. * B. J. F. Das am 18. Juli 1936 verschobene Rommerfest der B. O. G. II des Bundes Jüdischer Frontsoldaten findet am 8. August 1986 in der Meierei Krieau bei jedor Witterung statt. Beginn 20 Öhr. Das Reinertrügnis wird zur Errichtung der Gedenktafel fea .Leopoldstüdter Tempel verwendet, Es gibt keinen Palästina-Touristen, der nicht auf der Strecke von Tel-Aviv nach Jerusalem, dort, wo das Gebirge in die Ebene hinaustritt, die einzigartige landschaftliche Schönheit des Bergwaldes von Bab ei Wad bewundert hätte. Wie das Szenarium zu einer italienischen Räuber-Oper steigt dort der nach der Okkupation angelegte Zypressenwald die Hänge hinan, sorgsam geschützt gegen weidende Schafe und Ziegen, eine grüne Insel im gelben Bergmeer, das hinter dem „Tor des Tales“ sich bis nach Jerusalem hinzieht. Dieser Wald nun existiert seit gestern nicht mehr. Fliegerbomben haben ihn angeztindet, Bomben, die einer Komitatschibande galten, die von dort aus den Autokonvoi nach Jerusalem beschoß. Die Bande war fünfzehn Mann stark; vier davon entkamen, elf blieben tot auf dem Platz. * Wenn auch die Schüsse, die das Gefecht einleiteten, friedlichen jüdischen Reisenden galten, wenn auch in den letzten drei Monaten rund fünfzig jüdische Menschen aus dem Hinterhalt ermordet wurden, muß dennoch das Ergebnis dieses Gefechtes nachdenklich stimmen und muß auch den Gegner dazu zwingen, die Sache — sine rra — vom objektiven Standpunkt zu betrachten, so weit ein solcher in dieser Zeit des Blutes und des alltäglich gewordenen Mordes überhaupt möglich ist. Eine Betrachtung von diesem Standpunkt aber ergibt, kann nur ein einziges Resultat ergeben: wären diese Elf von Bab el Wad und noch irgendwo elf andere von Fliegerbomben und von Maschinengewehren vor drei Monaten schon getötet worden, dann wäre in diesem Land einigen hundert Menschen, Juden und Arabern, der Tod erspart geblieben, die Sicherheit in Palästina hätte heute bereit den normalen Zustand erreicht und man könnte heute bereits von Jerusalem nach Tel-Aviv ohne Begleitung von Tanks, Maschinengewehren und Fliegern fahren. So grausam diese Überlegung im ersten Augenblick erscheint, so folgerichtig ist sie dennoch, wenn man die Tatsachen richtig betrachtet. Es gab und gibt in diesem Land in dieser Zeit drei Kategorien von Menschen: die Unschuldigen, die friedlichen Passanten und Reisenden, die Siedler und die Bewohner der Städte, die angegriffen werden, die bedingt Schuldigen, die bewaffneten Banden, die angreifen, und die wahren Schuldigen, die hinter den Kulissen aus sicherem Hafen die Morde leiten und anderseits die, die die Möglichkeit hatten, im ersten Augenblick durch Einsatz aller Machtmittel den blutigen Spuck zu beenden, es aber nicht taten. Die Banden in den Bergen, sie sind bedingt schuldig. Nicht mehr und nicht weniger schuldig, als irgend welche Komitatschibanden in der Welt, denen man Gewehre in die Hand gab und irgend ein Ziel vor die Augen setzte. Sie mit dem Gewehr in der Hand und einem andern Ziel in der Seele zu bekämpfen, ist eine schmerzliche, aber selbstverständliche Notwendigkeit für die Angegriffenen, sonderlich, wenn es um Sein und Nichtsein aer Überfallenen lind um die Existenz einer Idee geht. Die Grausamkeit und die Hinterhältigkeit, mit der die Angriffe durchgeführt werden, auch sie lassen es nicht zu, die Angreifer als die primär, als die unbedingt Schuldigen zu verurteilen, denn diese Menschen haben eine andere L eb e n s ein Stellung als wir, für sie ist der Krieg eine heilige Angelegenheit und ihr Charakter trägt die Maie vielhundertjähriger Türkenherrschaft. Sie sind zu verurteilen, sie sind zu bekämpfen wie jedes Element, das, den Frieden brechend, zerstören will und vor dem sich der friedlich Aufbauende schützen muß. 5r Aber, und dies ist die Kardinalfrage in diesen Tagen, warum mußten die Juden über fünfzig Tote und die Araber Hunderte von Toten verlieren? Weil, und dies ist die einzige stichhältige Antwort, weil die Regierung bis vor wenigen Tagen nichts anderes getan hat, als Gesetze und Drohungen zu erlassen, von denen niemals Gebrauch gemacht wurde, weil sie die anfangs offenbar unorganisierten Straßenaktionen zum organisierten Aufstand anwachsen ließ und nichts für die Sicherheit der Verbindungswege tat, als den Autos eine Bedeckung mitzugeben. Wurden die Konvois beschossen, dann antwortete die Bedeckung, ein paar hundert Schüsse würden abgegeben und dann ging man beiderseit befriedigt nach Hause. Gelegentlich wurde nachher auch das nächste Dorf abgesucht, es wurde natürlich nichts nennenswertes gefunden und am nächsten Tag wurde an genau derselben Stelle der Konvoi wieder beschossen. Monatelang zog es sich so hin, ein Opfer fiel nach dem andern, die Banden hatten Zeit, sich gemächlich zu organisieren, ungehindert kamen (und kommen) große Summen Geldes ins Land, die der Erhaltung des Terrors dienen — angeblich kostet er täglich 3000 L’ay — quasi unter den Augen der Regierung wurde die Bewaffnung der Banden vervollständigt — man müßte ein völlig unpolitischer und seniler Engel sein, wollte man eine derartige Situation ungenützt Vorbeigehen lassen. Die arabischen Terroristen kämpfen für ein Ziel; es ist ihnen also kaum ein Vorwurf zu machen, daß sie die fast einzigartige Gelegenheit ausnützten, die ihnen die Administration dieses Landes, die für die Sicherheit sorgen soll, gab. Der einfache Fellaih oder Beduine und auch der städtische HaMntellektuelle mußte, ob er wollte oder nicht, glauben, daß die Regierung, wenn nicht schon für, so doch nicht gegen ihn sei, da er sah, daß monatelang die Initiative bei den Banden war, daß beinahe nie ein Komitatschi gefangen wurde, daß ungehindert in den Dörfern Rekrutierungen vorgenoanmen und man in Haifa — zum Beispiel — einen Blumentag und bei den Beamten ganz öffentlich Sammlungen für Zwecke veranstalten 'kann, die offensichtlich regierungsfeindlichen Zwecken dienen und daß schließlich der Zahl von fünfzig ermordeten Juden nur drei oder vier verhaftete Mörder gegenüberstehen. Erst in den letzten Tagen beginnt blutige Spiel in Palästina ein anderes Programm zu bekommen. Wenn jetzt geschossen wird, begnügt man sich im allgemeinen nicht mehr mit einer lahmen Demonstration des eigenen Waffenbesitzes, sondern geht zu strategisch durchgeführten Gegenangriffen über. Es ist etwas spät geworden. Ein Vierteljahr ging ins Land, ehe man so weit war, das zu tun, was in den ersten Tagen am Platz gewesen wäre. Was ist das Geheimnis dieser mehr als merkwürdigen Tatsache? Jedes Kind weiß es: die Politik. Die Politik des Kuhhandels, die Politik des kindlichen Glaubens, eine Gesellschaft zu allem entschlossener Männer mit durchaus nicht friedlichen Instinkten könne durch mehr oder minder gut stilisierte Aufrufe und durch Besprechungen in eine Ausflugsgesellschaft braver Konfirmanden verwandelt werden diese Politik trägt die Schuld am Tod der Juden und der Araber in diesen Tagen der schweren Prüfung Palästinas. Sie und ihre Hintermänner sind die unbedingt Schuldigen und sie müßte diese Königliche Kommission, die uns auferiegt wurde, wenn sie objektiv die Tatsachen prüfen wird, in Anklagezustand versetzen! Die Mörder, die Menschen ermordeten und Felder verbrannten, sind natürlich zu verurteilen, aber jene, die ihnen di-e Möglichkeit des Mordens und des Brennens nicht vom Anfang an nahmen, die, die nun einen Krieg führen müssen, weil sie eine verhältnismäßig einfache Polizeiaktion zu ihrer Zeit nicht durchführten, die den Wald von Bab el Wad — ein Symptom der Geschehnisse! — niederbrennen mußten, weil ihre Ratio nur eine ultima ratio kennt — sie müssen sieh vor den Geschädigten und vor dem Weltgewissen verantworten, wenn es ein solches überhaupt gibt. Gegen diese müßte gerade von England aus, vom England des fair play die Anklage erhoben werden. Gottesdienst anläßlich der Eröffnung des Esperanto- Kongresses. Anläßlich der Eröffnung des 28. Esperanto- Wcltikongresses am Sonntag, den 9. August 1936, wird ein feierlicher Gottesdienst ira Stndttempol am Sonnta g, den 9. August 1936, um 8 Ubr früh abgebalten werden. Des dicktet A&fced K/ecnee Unleugbar stellt sich die heutige Zeit mit ihren schweren politischen und kulturellen Erschütterungen, ihrem harten Kampf des Einzelnen um die Existenz dichterischem Schaffen und Wirken feindlich entgegen; daß aber deimnooh in der neuen Generation wieder reiche schöpferische Kräfte zur Entfaltung drängen* davon legt die Erscheinung des jungen Dichters Alfred Werner beredtes Zeugnis ab. Alfred Werner, den Lesern des Blattes aus mannigfachen Beiträgen wohlbekannt, sicherte seinem Namen guten Klang, als vor anderthalb Jahren eine Auswahl seiner bisher nur in Tageszeitungen und Zeitschriften veröffentlichten Gedichte in Buchform unter dem für sein« seelische Haltung bezeichnenden Titel „Der Blick nach innen“ (Verlag österreichische Dichtung) erschien. Aus der flüchtigen Tageslektüre herausgehoben, gaben nun die Verse verstärkt das Bild eines echten Talents, einer seltenen Begabung, die im Reichtum ihres gedanklichen und formalen Könnens auf eigenem geistigem Grunde steht und in ihrer eigenen Sprache etwas zu sagen hat. Als charakteristisch für Werners melodische Lyrik sei auf „L’inconnue de la Seine“ hingewiesen, wo am reinsten der Inhalt die ihm gemäße Form findet, der Gedanke des Dichtere zum Klang wird, bis aus der geglückten dreifachen Übereinstimmung das ganze Gedicht selbst als leise verhallendes Flötenlied tönt. Ein neuer Gedichtband „Gebet aus d e t Tiefe“ (Verlag Fritz Sußmann, Wien), illustriert von Hans Felix Kraus, erfüllt die Er-* Wartungen, die man nach dem ersten Buche hegen durfte. Reich und voll störmen die Ge« danken, denen sicheres, in Selbstzucht geschul« tes Sprach- und FormgefüM ihr rhythmisches Kleid gibt. Denn Alfred Werner hat immer —« und darin unterscheidet sich untrüglich da« wahre Talent von der bloßen Fertigkeit — den1 richtigen Blick und das richtige Gehör für di« geheimen Gesetze der Sprache. Darum stört in’ keinem der Verse ein schiefes Bild, ein un« echter Klang; aiber alle sprechen aus der Tiefe eines reinen Empfindens, dag mit sich und der) Welt um Klarheit ringt. Den Stoff liefert den Alltag; seine kleinen und großen Geschehnisse mit allem Butem und Bösem, werden durch die Macht des Wortes ins Symbolische, ins Einmal-Gültige emporgehoben. Über das ästhetische Interesse hinaus, erhält daß Buch noch seinen besonderen Wert durch die Arbeiten aus jüdischem Umkreis* welche die geistige Einwurzelung ins Judentum des in deutscher Kultur aufgewachsene« Dichters überzeugend dartun. „Achtzigtausend Worte hat die Thora“ heißt das in seiner fast klassiech zu nennenden Schlichtheit ergreifende Gedicht der Sehnsucht, als Jude, als Erbe einer unvergänglichen, ewig jungen Überlief-e« rung zu leben. Mit diesem Bekenntnis zurrt Judentum erweist,sich Alfred Werner def moralischen Verpflichtung des Künstlers ein« gedenk, nicht abseits zu stehen, wenn das Ge« schick seines Volkes entechieden wird. Das Bild Werners wäre unvollständig, ge-* dächte man nicht auch seiner essaystichen Tätigkeit, zu der er durch um« fangreiche sund gründliches Wissen sowie kri« tischen Blick berufen erscheint; seine soeben! im Verlag Dr. Heinrich Glanz erschienene Monographie über Richard Beer-Hof« mann zeigt alle Vorzüge gepflegter Sprache und reifen Urteils. In einem Essayband, der irat Herbst erscheinen soll, wird er Lebensskizzen: deutscher „Kämpfer gegen den Juden« haß“ Veröffentlichen. Auch in seinen Essays bekundet er in der Sorgfalt seiner Prosa dort echten Lyriker, den Dichter, der in seinen Versen „zu Besuch sich Engel lädt und ihre Sprache spricht“. Emil Hutterer Jeden Donnerstag ins 1. Kaffeehaus! Die Zionistische Bezirkssektion und WIZO- Prater treffen sich jeden Donnerstag (erstmalig am 30, Juli) ab halb neun Uhr abends im i, Kaffeehaus des Gg. Natowics in der Prater Hauptallee zu gemütlichem Beisammensein. Alle Zionisten und Zionistinnen sind höflichst eingeladen. In fedes jüdische Haus Die Stimme" JJÄ