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Die Stimme · 1936-08-07 · Heft 570 (7.8.1936) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 570 (7.8.1936)
Date
1936-08-07
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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UW* 6 Nr. 570 — Wien, Freitag, 7. Ängmt, 1086 EfiMDinD ■■■■■■■■■■■!■■ UIIIUlllCIIIu «in. L SiitnMnissse Nr. 2 XI., Zentralfriedhof, ntbun dun l. Tir. Samstag geschlossen JÜDISCHER SPORT Paul Vago nach Palästina Vor einigen Tagen hat der bekannte Hakoah- Schwimmer und -Wasserballer Paul Vago ein Zertifikat erhalten. Er reist Mitte dieses Monats nach Palästina. Mit gemischten Gefühlen sehen wir Paul Vago gehen. Wir freuen uns mit ihm, daß es ihm gelungen ist, dorthin zu gehen, wohin sein Streben ging, aber wir bedauern es, daß damit einer der Besten dem jüdischen Schwimmsport in Österreich entzogen wird. Paul Vago war im Jahre 1939 im Alter von zwölf Jahren zur Hakoah gekommen; er holte sieb schon im selben Jahr im Knabenschwimmen seine ersten Preise als Brustschwimmer, und später, nachdem er kraulen gelernt hatte, auch im Freistil. Im Alter von kaum 15 Jahren wirkte er zum erstenmal in der Jugend-Wasserballmannschaft mit, und es zeigte sich, daß er — wenn auch ein ausgezeichneter Schwimmer —, vor allem zum Wasserballer geeignet war. Als im Jahre 1934 eine große Anzahl Hakoahner nach Palästina ging, wurde Vago in die erste Mannschaft berufen, und von diesem Tage an blieb der damals noch der Jugendklasse angehörige Schwimmer in der Seniorenmannschaft. Im Schwimmen war er in der österreichischen Meisterschaft dreimal placiert und erreichte im heurigen Jahre über 1500 Meter einen neuen Makkabi-Weltrekord, in der Zeit von 22 : 17.2. Vago hält alle Klubrekorde der Hakoah von 200 Meter aufwärts und ist — wie sich bei der letzten Makkabiade in Tel- Aviv zeigte — einer der besten jüdischen Schwimmer und Wasserballer der Welt. Er erreichte gegen schwerste Konkurrenz aus' allen Staaten der Erde im 1500-Meter-Schwimmen den zweiten Platz, und konnte sich auch in der Staffel und über 400 Meter placieren. Die Wasserballmannschaft der Hakoah wurde damals hinter den tschechischen Makkabim Zweite. Zweiundsechzig Preise hat der erst 18 Jahre alte Schwimmer für sich und die Hakoah erworben. In vielen Dutzenden von Wasserballspielen hat er die jüdische Mannschaft zum Siege geführt, und er war es, der bei vielen Gelegenheiten den blau-weißen Sieg sichergestellt hat. Noch ist aber sein Talent nicht ausgereift, und man erhofft sich noch bessere Leistungen in den nächsten Jahren. Wir werden dies in Wien nicht sehen können, wir hoffen aber, daß Paul Vago in Erez Israel ebenso wie hier eine Stütze des jüdischen Sports sein wird. Die Hakoah wünscht ihm auf seinem weiteren Weg» in Palästina alles Gute und dankt ihm für die Dienste, die er dem jüdischen Schwimmsport in Österreich geleistet hat. Sie wird diesen Dank in einer kleinen Feier zum Ausdruck bringen,.die vor der Abreise veranstaltet werden wird, und hofft, ihn bei der nächsten Makkabiade in Palästina wieder begrüßen zu können. —lg. Jüdischer Sport in aller Welt Bei den Europa- und Weltmeisterschaften im Wurftaubenschießen wurde der jüdische ehemalige Olympiasieger und Weltmeister Dr. Julius Halasy (Ungarn) Europameister und Zweiter in der Weltmeisterschaft. Durch ihn gelang es auch Ungarn, die Europa- und Weltmeisterschaft im Wurftaubenschießen zu erringen. Max Baer schlug in Ogden den bekannten Boxer Bob Williams in der ersten Runde durch k. o. Baer wird, falls eine Einigung zustande kommt, im September gegen Joe Louis kämpfen. Hakoah-Bielitz stellte in der 3 X 100-Meter- I.agenstaffel mit 4 : 48 einen neuen polnischen Rekord auf. Bar-Kochba, Bratislava, stellte in der 4X100- Meter-Freistil-Staffel mit 4 r 26.4 einen neuen tschechoslowakischen Rekord auf. Jüdisches Sportlexikon Zwecke Schaffung eines Jüdischen Sportlexikons werden Mitarbeiter gesucht. Zuschriften und zweckdienliche Mitteilungen sind erbeten an die Redaktion der „Stimme“. Schwlmmklub Hakoah Am Samstag, den 8. August 1936, veranstaltet, der Schwirrtrklub Hakoah um 4 Uhr nachmittags im Hiebzinger Strandbad ein Prüfungsschwimmeri seiner Mitglieder, bei welchem spannende Kämpfe im Schwimmen und Wasserba.il zu erwarten #iodt Eintritt für Badegäste freu 1 Neuer Appell an den Völkerbund für die deutschen Juden Genf, 5. August. (JTA.) Acht Weltverbände, unter ihnen das American Jewish Committee und die Alliance Tsrallite Universelle, haben dem Völkerbund eine vierzigtattsend Worte umfassende, mit Dokumenten belegte Petition unterbreitet, in der gefordert wird, daß die nächste Völkerbund Versammlung sich mit der Lage der Juden in Deutschland befasse. In der Petition wird darauf hingewiesen, daß die gesetzgeberischen Maßnahmen in Deutschland in ihren Auswirkungen auch internationale Rechtsverhältnisse berühren und daß die Massenauswanderung die Gefahr einer Verschärfung schwieriger Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt anderer Länder mit sich bringe. Typhusbazillen gegen Juden New York, 3. August (JTA.). In dem Prozeß gegen die „Schwarze Legion“ von Detroit, zu deren Zielen insbesondere auch antisemitischer Terror gehörte, gab der Staatsanwalt M a c R e a bekannt, daß einer der Angeklagten, der Drucker der Legion, William Guthrie, ihm mitgeteilt habe, die Terroristen hätten geplant, viele Juden von Detroit mit Typhusbazillen zu infizieren. Die Durchführung dieses Planes habe er verhindert, indem er sich weigerte, seinen Keller für die Herstellung von Typhuskulturen zur Verfügung zu stellen, und mit der Anzeige bei der Polizei gedroht habe. Auch habe er den Verschwörern, zu denen ein hoher Beamter der Legion, ein Apotheker und ein Bakteriologe gehörten, erklärt, die Sache könnte zu einem Fall „Frankenstein“ werden und zur Vernichtung der ganzen Stadt führen. Man hatte beabsichtigt, Bazillen aus den gezüchteten Kulturen der den betreffenden' Personen gelieferten Milch und dem Käse beizumischen. Pogrom in Ostgalizien Lemberg, 4. August. (JTA.) Im Dorfe M akowska bei Skole in Ostgalizien, kam es während einer Gedächtnisfeier für die im Jahre 1915 gefallenen ukrainischen Legionäre, der über 10.000 Ukrainer beiwohnten, zu blutigen antijüdischen Ausschreitungen. Der jüdische Photograph Josef Lux wurde bestialisch ermordet. Das gleiche Schicksal erlitt der Ukrainer Andrej Schoiota. der Lux schützen wollte. Nach der Feier überflutete die Menge die benachbarten Straßen und schlug mehrere Juden nieder, unter ihnen den jüdischen Fuhrmann Schneur, der sterbend ins Hospital gebracht wurde. In Drohobycz wurde der 68jährige jüdische Kaufmann Jakob Speicher von seinem christlichen Nachbar Chrustow e rmordet. In Kasprowy wurde der aus Kattowit-z stammende Kaufmann Moses Schweizer ermordet. Tn Lodz ermordete der 36jährige Pole Leon Valenga in betrunkenem Zustande die 76jährige Jüdin Liba W j o n s o w s k a. Ein Vorschlag Polens Warschau, 4. August. (ITA.) Eine dem Außenministerium nahestehende Agentur meldet, daß die polnische Regierung beim Völkerbund die Forderung nach Zuteilung von Kolonien in Südafrika und Ländergebieten i n Südamerika mit der Begründung erheben werde, daß die Judenfrage in P o 1 e« nur gelöst werden kann, wenn Polen Kolonien bekommt. Es sei die Pflicht des Völkerbundes, sich möglichst bald mit dem dringenden Judenproblem zu befassen. Polen sehe sich infolge seiner Überbevölkerung unbedingt genötigt, jetzt den Anspruch auf Kolonien anzumelden. Die weiten, fast unbewohnten Territorien Südafrikas und Südamerikas seien für eine polnische Einwanderung und Kolonisation am besten geeignet. Das Communiquö fügt hinzu, daß Länder mit großen Kapitalien und niedrigem Zinsfuß — gemeint sind England und Frankreich — das für die Durchführung des Planes erforderliche Kapital unter Völkerbundsgarantie zur Verfügung stellen sollten. Hier liegt ein beachtenswerter Versuch vor, die Judenfrage in politischem Sinn zu mildern. Es muß der Weg gesucht werden, diese Tendenz mit dem Zionismus zu verbinden und die diplomatische Mitarbeit Polens bei der Lösung des Palästina-Problems zu gewinnen. Sabbath in Hofgastein Aus Hofgastein schreibt uns. ein Freund unseres Blattes über das Leben in einer dortigen rituell geführten Pension: Sie stammten aus einem Grenzort Posens und wurden im Glauben unserer Väter und in Liebe zu unserem Volke erzogen. Wohlhabend, widmeten sie sieh einer schönen Aufgabe. In einem bayrischen Kurort in der Nähe Münchens erbauten sie ein Heim für jüdische Töchter, in dem fromme Kinder das rituelle Kochen lernten und zu Hausfrauen mit allen unseren Gebräuchen vertraut,, erzogen wurden. Die Verfolgung der Juden in Deutschland brachte es mit sich, daß das Heim nicht mehr erhalten werden konnte. Von Hab und Gut vertrieben, konnten sie anderweitig schwer Fuß fassen. Und nun eröffneten 6ie in einem salzburgischen Kurort eine streng rituelle Pension. So viel jüdische Kurgäste gibt es, aber wie wenige legen heute Wert auf rituelle Kost! Und doch, sie-fanden sich ein, einzeln, zu zweit, sogar mit Familien, manche nahmen auch Wohnung, manche kamen nur zu den Mahlzeiten, einer sagte es dem anderen — es stieg die Zahl der Gäste. Schön entwickelte sieh dieso Stätte auch in bezug auf Zugehörigkeit der Glaubensgenossen und auf jüdische Geselligkeit. Regelrecht, wusch man sich die Hände nach altem Brauch vor Genuß des Brotes, machte Mauzu, rief nach Sakin und Mejlach, wenn cs zufällig am Tisch fehlte und benschte mesumen nach den Mahlzeiten. Wie festlich waren die Sabbabhtage. Im hellboleuchteten Speiscsaal, auf weißgedeckten Tischen, benschten die Frauen Kerzen, zugedeckt lagen die Ghales, man machte Kidusch und Mauzu. Vorher betete die Gemeinde und begrüßte den Einzug des Sabbath. Am Sabbathmorgen gab es auch ein Minjan. Der Woohcnabschnitt wurde vorgeleson. Und als am Schabos-Chasan der greise Raw die Ilaftorah las und mit dem traditionellen N.igun die Worte des Propheten Jesaias wiederholte: „Ich habe dich großgezogen mein Volk und du bist mir untreu geworden“, als er daran erinnerto, wie Israel dem Untergang nahte, da es nicht mehr auf Gottes Gesetze achtete..., da folgte die Gemeinde, Männer und Frauen, im Nigun den JVorten des ehrwürdigen Raw, und es schien, als ob sie all die Verfehlungen gutmaohen wollten und in Treue zum Glauben ausharren. So manchem Fremden, der herkam und diese Tage, sei es als Gast oder Passant, miterlebte, hat es ergriffen, wirklich ergriffen. Mut gehört dazu, in den heutigen Zeiten, in dieser Gegend, wo nur ein einziger alter Jude ansässig ist, eine Stätte jüdischen Wirkens zu errichten und dabei noch so viel Idealismus aufzubringen, der alten Tradition voll gerecht zu werden, dem Glauben der Väter Treue zu bewahren. J. D. J. FILME Filme ohne Arier-Paragraph Das Haus in der 56. Straße. — Romeo und Julia. — Liebe vor dem Frühstück. — Desperados. —- Das Rätsel um eine Frau. — Der König der Frauen. — Under two Flags. — Schulter an Schulter. — Schuldige Hände. — Das Gericht der Goldgräber. — Ihre letzte Nacht. — Der König der Frauen. — Bett Nr. 5. — Das Haus in der 56. Straiße. — Rex, der König von Arizona. — Männer ohne Namen. — Der Weg ins Ungewisse. — Toni. — Staatsanwalt unter Mordanklage. — Coriandoü in 1000 Farben. — Der größte Gauner des Jahrhunderts. — Fräulein Wirbelwind. — Seitensprünge. — Tom Mix räumt auf. — Gift. — Schlafwagen Paris— Toulon. — Cafe Moskau. — Maternltd. — Die Schreckensinsel im Pazifik. — Ich bin eine anständige Frau. — Liebe. — Mädel aus der Unterwelt. — Ich lebe mein Leben. — Broadway Melodie8. — General Sutter. — Heut’ ist der schönste Tag in meinem Leben. — Zum Küssen geboren. -— Hart an der Grenze. — Musik um Mitternacht. — Dubarry. — Lerne lieben, ohne zu weinen. — Courtlsane von Versailles. —- Die neue Zelt. — Mandalay. — Rendezvous. — Polizeistation Chinesenviertel — Spielhölle an der Goldküste. Sonntag: Welturaufführung von „Romeo und Julia“ Kommenden Sonntag findofc im Rahmen .der Metro-Goldwyn-Maycr-Filmuraufführnngen während der Zeit der Salzburger Festspiele die Welturaufführung des soeben erst,fertiggesfeilten Großfilms „Romeo und Julia“ nach William Shakespeare statt-. Die Regie dieses Films, dessen Hauptrollen mit Norma Shcarer, Leslie Howard und John Barrymorc besetzt sind, lag in den Händen von George Cukor. Diese Aufführung ist auch dadurch besonders bemerkenswert, daß zum erstenmal die Premiere eines großen amerikanischen Films außerhalb der Vereinigten Staaten ßtntffindet. Heilte: „Desperados“ Heute Freitag erscheint im Kreuz-Kino der neue sensationelle Abenteuerfilm der Metro- Goldwyn-Mayer „Desperados“. Die Hauptrollen dieses Films, welcher von Richard Boleslavsky inszeniert wurde und dessen Handlung die Geschichte dreier verwegener Banditeu zum Gegenstand hat., spielen Chester Morris, Louis Stone, Walter Brcnnan und Irene Hervey. Heute: „Liebe vor dem Frühstück** Preston Foster spielt die männliche Hauptrolle in dem Film „Liebe vor dem Frühstück“, während die Frau, die er liebt, Carola Lombard verkörpert, der Star dieses neuen Universalfilms, der ab heute im Burg-, Imperial-, Stafai- und Votivpark-Ivino zu sehen sein wird. Justizirrtum ln USA. Den größten Justizirrtum in der Geschichte Amerikas, die ungerechtfertigte Verurteilung und Verbannung des Dr. Mudd nach der Ermordung des Präsidenten Abraham Lincoln, zeigt der neueste Großfilra der Twentieth Century Fox: „Die Insel der Haifische“. Warner Baxter vermittelt uns die Leiden dieses zu Unrecht Verbannten auf Dry Fortigas, der amerikanischen Teufelsinsel. Die Uraufführung von „Die Insel der Haifische“ findet demnächst im Burg-, Imperial-, Stafa- und Votivpark-Kino statt. Kinoprogramme Vom 6. bis 9. August KREUZ-KINO k,WoR"xÄJ URAUFFÜHRUNG Chester Morris, Irene Harvey in „Desperados“ Beginn: 4, 7*6, 7*8. 7*10 Uhr ELITE-KINO 'Ätei4 Uraufführung Silvia Sydney in dem Naturfarben-Film „Rätsel um eine Frau“ Beginn: Wochentags 7*6, 7*8, 740 Uhr Sonn- und Feiertag ab V,4 Uhr KRYSTALL-KINO II, Prater, Strafte das 1. Mal Nr. 40 Telephon R 48-2-75 Uraufführung für den Prater; Ab 11. August Ginger Rogers, Fred Astaire in „Top Hat“ Woehaatags :s,7, 9 Uhr, Sonnu. Feiertags: */*4, 7,8,7*8,7t10 Ute SCHAFFER-KINO Tefepbon^B 20-203 Kay Francis, Llonel Barrymore in »Schuldige Hände4 Beginn: 7*4, y,6, 7*8, 7*10 Uhr CTIIEil IIINH VIL, MarialiUferstraße 120 J1 ttrtt AINU Telephon B 33-0-68 URAUFFÜHRUNG Carola Lombard, Preston Foster in „Liebe vor dem Frühstück" Beginn: 7*4, 7*6, 7, 9 Ohr VotloparR-Klno “üsewssl” URAUFFÜHRUNG Carola Lombard, Preston Foster in „Liebe vor dem Frühstück" Beginn: 7*4, 7,6, 7,8, 9a8 Bezugsbedingungen: Monatlich S 1.50, vierteljährlich S 4.20, ganzjährig S 16.—. Für das Ausland: Deutschland vierteljährlich RM 3.—, Tschechoslowakei vierteljährlich Kö 24.—, Jugoslawien vierteljährlich Dinar 40.—, Polen vierteljährlich Zloty 6.50, Ungarn vierteljährlich Pengö 4.20, Rumänien vierteljährlich Le! 120.—, übriges Ausland vierteljährlich Schweizer Franken 4.50. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. Redaktion und Administration: Wien, I„ Marc* Aurel-Straße 5. Tel.; U 22-3-91. Redaktions* schloß Montag und Mittwoch vormittags. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, I., Mare-Aurel-Straße ß. —. Verantwortlicher Redakteur: Alfred Oswald Rosegg, Wien, L, Marc-Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A. G., Wien, IX., Canisiusgasse 8—10.

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