Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 568 (31.7.1936)
- Date
- 1936-07-31
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 568 — Wien, Freitag, 31. Juli 1986 Oil STIMME Salt« 5 Amerikas packendstes FÜmwerk BETT No. 5 (Einmal «riebt et jede Frau .,.) mit Fay Wray, Mary Carllsle, Ralph Bellamy, Walter Connolly In Originalfassung «b heute » Kruger-KIno I. Tel. R 23M-57 Sdiottenrlng-Klnol.Te!.A17'4'25 Israel Zangwill Zum zehnten Todestag Am 1. August 1926 starb Israel Zangwil. im dreiundsechzigsten Lebensjahr. Ebenso mannigfaltig wio die Begabung und Tätig* keit ctiesies Mannes gewesen war, war auch die Deutung seiner Persönlichkeit in den zahlreichen Nachrufen, die ihm gehalten wurden. Die einen sahen in ihm den bedeutenden Dichter und Schriftsteller, die andern priesen seine Tätigkeit ah Zionist und Tierrdtorialist, wieder andere erblickten in ihm den großen Verfechter des Weltfriedens oder hoben seine bedeutenden humanitären Leistungen hervor. Und wirklich war Zaingwills Wesen eigenartig vielfältig. Er vereinigte in sich die Eigenschaften des Träumers und Politikers, des Dichters und cles 'Staatsmannes. Eine Zeitungsnotiz bemerkte einmal, er hätte ein zweiter DIsraeli werden können, wenn er es gewollt hätte; aber es lag nicht in Zangwills Wesen, als anerkannter Staatsmann zu wirken und sich Konventionen zu fügen. Er war eine Kämpfernatur und kämpfte gegen jede Unterdrückung und jedes Unrecht. Arme, leidende Menschheit war es, der sein gütiges Herz entgegenschlug und für die sein leuchtender Geistaunermüdlich schuf. Und da er Jude war und in den schmutzigsten Straßen von Whitechapel seine Jugend verbracht hatte, ist es kein Zufall, daß es gerade die Kinder des Ghetto waren, die er zu den Helden seiner Schriften gemacht hat. In seinen reiferen Jahren genügte es ihm jedoch nicht mehr, Armut und Leid bloß, in seinen Büchern zu schildern. Als Redner, Essayist und Politiker trat er vor die Öffentlichkeit, um mit manchem Unrecht aufzuräumen und "der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen. Wenn auch jeder Plan zur Besserung menschlicher Verhältnisse in Zwangwill einen eifrigen Anhänger fand, so galt sein Interesse doch vorwiegend seinem eigenen Volke. Durch Theodor Herzi kam er mit jüdischer Politik in Berührung, Als er 1897 mit anderen Mitgliedern der „Maecabaean Society“ eine Reise nach Palästina machte, hielt er in Jerusalem einen Vortrag über die Ideale der neuen Bewegung, der große Aufmerksamkeit erregte. Bekannt ist seine spätere Gründung der Ita (Jewish Territorial Organisation), mit der er sich leider vom Zionismus loslöste. Er gab sich, selbst ein Träumer, dem Traum hin, für die Juden, die in den Ländern, in denen sie wohnten, nicht bleiben konnten oder wollten, ein Territorium auf autonomer Basis zu erwerben. Unermüdlich leitete er die ganze Arbeit und ging sieben Jahre hindurch täglich wie ein Angestellter ins Büro, was ihm für seine litararisebe Tätigkeit nur wenig Zeit ließ. T&ef schmerzte es ihn, daß seine Bemühungen erfolglos blieben; aber „seine Sache wair die Arbeit und nicht der Erfolg“ sagte er von einem Helden und wohl auch von sich selbst. Den Ruhm bei der Nachwelt' aber wird Zangwill zweifellos seinem künstlerischen Schallen zu verdanken haben. Auch hier ist er ungemein vielseitig. Ein anekdotenhafter Posseinreisser in seinen Jugend werken, wird er später ein meisterhafter Charakterdarsteller eines Spinoza, Lassalle und Heine; er, der Schöpfer der realistischen Ghettogesohichte überrascht uns in seinen „Italdan Phantasie«“ mit einer Reihe tiefgründiger Essays über Italiens Kunst. Wenn man trotz dieser Vielseitigkeit versucht, charakteristische Merkmale für sein Gesamtschaffen zu entdecken, findet man zwei Momente, die vor allem seine Schöpfungen kennzeichnen. Das eine auffallende Merkmal seiner Schriften ißt sein sprühender Geist und Humor. Er hatte seine literarische Tätigkeit zu einer Zeit begonnen, die durch das Auftreten von Oscar Wilde und Bernhard Shaw gekennzeichnet wurde, und die das Geistreichsein am meisten zu bevorzugen schien. Auch Zangwills erstes Erscheinen in der Literatur („The Premier and fche Painter“) war das eines geistreichen, witzigen Schriftsteller«. Das andero, wesentliche Charaktorrtatikimi ist «eine Fälligkeit des Mitempfindens, «ein tiefes Mitleid mit inilbemitleidctor Menschheit. kWio sein Landsmann Dickons, dem er in mancher Hinsicht ähnlich ist, gewann auch er durch seine harte Jugend (Zangwill war der Sohn eines armen Hausierers und lernte oft bittere Not im Vaterliause kennen) liebevolles Verständnis für alle Armen, Gedrückten. Wie Dickens schildert. auch, er sie mit feinem Humor, der nicht spottet und nicht wehe tut, da er eben von Sympathie beherrscht wird. Diese Mischung von Humor und Mitleid ist es, die seinen Werkon, besonders seinen Ghettogeschichten, eine eigenartige Note gibt. Mit der Schilderung des Ghetto, das in seinen Jugemdijahren noch in stark ausgeprägtem Maße in London bestanden hatte, bringt Zangwill ein Neuland in die englische Literatur. Jene eigenartige Welt mit ihren zahlreichen sonderbaren Typen und Gebräuchen, wie sie Tradition und jahrhundertelange Isolierung horvorgebraoht haben, war dem englischen Leser völlig unbekannt gewesen, bis sie durch die Feder Zangwills in ihrer ganzen Tragikomödie erschlossen wurde. „Kinder des G h e 11 o“ nennt er seine erste Studie jenes Milieus. In realistischen Skizzen schildert er das Leben der East End-Bewohner; er läßt uns an ihren Festen und Feierlichkeiten teilnehanen und macht uns mit ihrem alten Glauben, aber Kost£>aus für 10 jährigen Knaben, Nähe des Chajesgymnaslums, XX., Staudingergaese, gesucht. Dr. L e k e r, Oberpullendorf, Burgenland. anch mit manchem Aberglauben bekannt. Deutlich zeigt er den Gegensatz zwischen der alten Generation, die mit selbstverständlicher Unersehütteriiohkeifc an allem Überkommenen festhält, und der jüngeren, die sich an die Welt des Westens allmählich assimiliert. Man ahnt, daß man den geschilderten Typen nicht mehr allzulange begegnen wird, und ergötet sich um so mehr an diesem einzigartigen Bilderbuch des Ghetto. Ein Werk, das an die alten Schelmenromane erinnert und m seinen populärsten Schöpfungen gehört, ißt „DerKönig der Schnorrer“; die Gestalt des anmaßenden Bettlers mit dem königlichen Namen Manasseh Bueno Barzillai Azevedo da Costa wird allen, die das Buch gelesen haben, unvergeßlich bleiben. Das Werk wurde in zwölf Sprachen übersetzt und entging auch nicht dem Schicksal der Verfilmung. In seinen Skizzen „TräumcrdesGhetto“ zeigt sich der Dichter ganz anders; mit feiner psychologischer Vertiefung entwirft er hier Charakterbilder von Männern wie Uriel Aoosta, Spinoza, Heine, Herzi und andern. „Ghetto Com ©dies“ und „Ghetto T r a g e d i e s“ sind Novellenbände, die ihr Thema ebenfalls dem Ghetto entnehmen. Außer den genannten Werken schrieb Zangwill noch eine Reihe von Romanen, Novellen, Dramen und Gedichten. Er machte das Judentum reicher und gab uns viel Schönes. Aber größer als alles, was er geschaffen hat, war der Mensch Zangwill selbst: der kluge, mutige Träumer des Ghetto, der „gute Zangwill“, wie ihn Herzi genannt hat. Helene Pariser. Die Mauven in Spnnien In der vergangeaiien. Woche feierten wir Tdisoha be’ Aw. Vor 444 Jahren in der ersten Dekade des Monats Aw erlebten „die allerckristliicbsten Majestäten“ „Ferdinand von Aragonien und Isabella von Kastilien ihre glücklichsten Tage. 200.000 Juden mußten Spanien verlassen, in dem seit dem Jahre 1481 die Scheiterhaufen loderten. 200.000 Juden mußten das Land verlassen, in dem sie seit Jahrhunderten gelebt und dem sie zm großer geistiger und materieller Blüte venholfen hatten. Vor den Juden hatten die Mauren Spanien verlassen müssen und eitel Fremde und Wonne herrschte in Spanien. Die Ihqudsabiiou aber arbeitete 'mit Feuereifer weiter. Wer sich vor dem Essen die Hände wusch, war aan Samstag die Wäsche wechselte, endete am Scheiterhaufen und sein Hab und Gut zog die Kirche ein. Die ungeheuren Reichtümer der Kirche in Spanien gelien in weitem Maße auf ursprünglichen Marranenbesitz zurück. Nicht weniger als 341.021 Personen wurden in Spaniern von der Inquisition bestraft, und bis zum Jahre 1808 fanden 31.912 Personen den Tod am Scheiterhaufen. Ihr Geld heimste die Kirche ein. Nimmt man dazu noch das in Spanien zurückgebliebene Vermögen der 200.000 Juden, die 1492 vertrieben wunden, so muß man sagen, daß der Glaubenseif er der Inquisitoren reiche Früchte getragen hat. Trotzdem aber verfiel Spanien. Es blühte noch, solange noch Manrauen da waren. Als man sie aber ausgerottet hatte, verödete das Land, in dem einmal die Sonne nicht Untergang. Und nun leuchten in Spanien nicht die Scheiterhaufen der Autodafes. Heute brennen Kirchen und Klöster, und der Bürgerkrieg zerfleischt das arme Land. Der Bolschewismus hält es in »einen Krallen, und Bolschewiken und Faschisten massakrieren sich gegenseitig. Das dt nicht zuletzt der Fluch der böen Saat, die im 15. Jahrhundert ansgesät wurde. Der Glaubenshaß, der sich damals gegen die Juden austobte, war letzten Endes nicht anderes als der seither so oft und auch in unseren Tagen erbrachte Beweis, daß Antisemitismus oft nichts anderes ist als transformierter Brotneid. Im 15. Jahrhundert wurde der Glaubenshaß geschürt und im 20. Jahrhundert der Rassenhaß. Im 15. Jahrhundert bereicherten sich die Glaubenssohützer an jüdischem Hab und Gut und kamen so zur Macht. Im 20. Jahrhundert machen die Rassenschützer die Probe auf das gleiche Exempel. Fast 500 Jahre nach der Austreibung der Juden aus Spanien steht das einst so mächtige Land am Rande des Abgrundes und ist zum Spielball der luulturmordenden Extremisten geworden. Wir aber leben in einer Zeit, in der sich Umwälzungen rasend schnell vollziehen. Graut denen nicht, die sich noch eine Spur von sittlichem Empfinden auch dem Juden gegenüber bewahrt haben? Wissen sie nicht, daß sich jede Schuld auf Erden rächt? Nicht nur Spanien,, das ganze Abendland steht vor deim Abgrund. In Spanien wüten die Mauren und in Palästina arabische Horden. Erkennt die zivilisierte Menschheit nicht diese Gefahr, die aus Afrika und Asien kommt? Erkennt' die Menschheit nicht die Gefahr des Rassenhasses, der in Europa gezüchtet wird? Die Menschheit kann nur genesen, wenn Unrecht und Unterdrückung ansigemerzt und die Gerechtigkeit,, wie sie unsere Propheten gepredigt haben, zum Fundament der Welt gemach wird. Das Spanien von 1492, daß die Juden bestohlen und vertrieben hat, und das Spanien von 1936, dessen Massen in Anmut und Elend schmachten, während eine dünne Oberschiolite im Reichtum schwelgt, ist ein düsteres Memento, das noch seine besondere Note erhält durch die Tatsache, daß nach mehr als vier Jahrhunderten die spanischen Nationalisten maurische Legionäre gerufen habep. Die Nachkommen der verjagten Mauren marschieren durch die Städte Spaniens J Von tiefstem Schmerz gebeugt geben wir Nachricht vom Ableben unseres innigstgeliebten Gatten, resp. Vaters u. Schwiegervaters des Herrn teib Exelbirt welcher am 28. Juli im 65. Lebensjahre nach schwerem Leiden verschieden ist. Die Beerdigung hat Donnerstag, den 30. Juli auf dem Zentralfriedhof stattgefunden. Anna Exelbirt, ala Gattin. Dr. Wilhelm Exelbirt, ala Sohn. Dr. Regina Exelbirt, als Schwiegertochter. Ein Appell des „Ringes“ an die englische Regierung Der Ring der Alt - Herren - Verbände in Wien hat der englischen Gesandtschaft die folgende Entschließung überreicht: „Der Ring der Alt-Herren-Verbände als die Repräsentanz der volksbewußten jüdischen Intellektuellen richtet an die Regierung seiner Majestät die Bitte, das jüdische Kulturwerk in Palästina nicht durch Aufruhr und Terror verhetzter arabischer Schichten zugrunde richten zu lassen. Dankbar erkennt der Ring an, daß das jüdische Volk seine staatshildenden Energien unter dem Schutze Englands zu so stolzer Höhe hat entwickeln können, daß das Land Palästina heute tausenden Menschen Arbeit und Brot bietet und daß es dem verfolgten und unterdrückten jüdischen Volk ein Zentrum der Rettung und Sammlung wird. Der Ring spricht die Hoffnung aus, daß die großbritannische Regierung in sinn- und zeitgemäßer Erfüllung des Mandates alles tun wird, um die Schäden zu heilen, die Einwanderung der Juden zu erweitern und so die Errichtung der nationalen Heimstätte des jüdischen Volkes zu fördern. Als Söhne des Volkes der Bibel und der Propheten appellieren wir an das britische Volk, unsere Nation in ihrem idealen und nur dem Frieden und dem Recht dienenden Werk zu unterstützen.“ Diese Entschließung ist vorn dor Gesandtschaft an die englische Regierung weitergeleitet worden. I Zum 1. Mal Originalaufnahmen aus Galizien, Serbien und Tirol In dem gigantischen österreichischen Kriegsfilm aller Krönten Ausschließlich Originalaufnahmen aus Krlegsarchlven Ab heute: GARTENS AU-1., KÄRNTNER-1., BUSCH- II., HAYDN- VI. UND KOLOSSEUM-KINO IX. mmmmm Produktion: Efu-Flbn, Wien Deutache und rumänische Juristen Berlin, 29. Juli. (JTA.) Die „Juristische Wochenschrift“ berichtet über eine kämeradechaftliche Zusammenkunft., die in Bukarest zwischen einer größeren Zahl deutscher Juristen unter Führung des Reichsinspekteurs des Nationalsozialistischen Rechtswahrerbundes auf Anregung des Präsidenten dor Bukarester Anwaltskamaner, Adv. Istrate N. M i o e s c u, stattfand. Hiebei habe Misoesou (der seine Stellung bekanntlich dadurch erlangt hat, daß Bukarest an dem Wahltag unter antisemitischen Straßenterror gesezt und alle nichtantisemitischen Anwälte durch Brachialgewalt verhindert wurden, an der Wahl teiizunehmen) eine Ansprache über die Gestaltung des Staates nach nationalen Grundsätzen gehalten, wobei er erklärte, daß die größten Feinde eines solchen Staates n eben den Kommunisten die Juden seien, weil sie keine Nation seien und dm Nationalstaat keinen Platz hätten, da sie gemäß geschichtlicher Erfahrung nur dort gut gedeihen, wo unsichere politische und wirtschaftliche Verhältnisse herrschen. Die Grundlinien des im nationalen Sinne straff organisierten und gegen den Kommunismus und gegen das Judentum eingestellten Staatswesen werden aber, ebenso wie in Deutschland, auch in Rumänien eingeführt werden. Er selbst habe, nachdem er im Dezember 1935 zum Präsidenten der Anwaltsfcainmer gewählt worden sei, seitdem keinen Juden mehr als Anwalt neu zugelassen. mim Eckstein -mh neu renoviert Die Mosley-Faschisten London, 28. Juli. (JTA.) Auf einer vom Jüdischen Arbeitsausschuß einberufenen Konferenz von 200 Delegierten jüdischer Freundsohaftsverbände, Gewerkschaften, Synagogen, Jugendklubs und Frontsoldaten wurde über Maßnahmen zur Abwehr der antisemitischen Gefahr in England beraten und Aktionen beim Parlament, sowie Massenprotestkiunidgebuogen beschlossen. In der zur Annahme gelangten Resolution wird erklärt, daß die Existenz der englischen Judenheit bedroht »ei, falls man die Faschisten weiter gewähren lasse, die bereits in den Londoner Bezirken Hackney, Sfooreditch und Bethnal Green auf beträchtliche Erfolge binzuweisen haben. Jüdische Passanten werden angegriffen, jüdische Ladeninhaber terrorisiert, Synagogen durch Bekleben mit judenhetzerdsehen Plakaten entweiht. Es wurde beschlossen, mit allen jenen Kräften zu kooperieren, die den Faschismus bekämpfen und einen ständigen jüdischen Ausschuß zum Kampf gegen den Antisemitismus au bilden. Der Boykott gegen Hitler-Deutsohland soll intensiviert werden. Vom Parlament wird gefordert, alle jene Organisationen zu verbieten, die sieh rassische und religiöse Diskriminierung und Aufhetzung zur Aufgabe machen. Billige Reise nach Palästina Bekanntlich sind am Donnerstag den 16. Juli mit dem Dampfer „Tel-Aviv“ der Falestme Shipping Company (Generalvertretung für Österreich Reisebüro „Universal“, Wien, I., Kärntnerring 3) 150 Palästinenser zu längerem Aufenthalte in Wien eingetroffen. Den gemeinsamen Bemühungen der Schiffahrtsgesellschaft und der Austro-Palästinensischen mij/delskammer in Tel-Aviv-Haifa ist es über Vorschlag dev Wiener Generalvertretung gelungen, eine weitere Gruppe von zirka 200 Personen zu akäuirieren, die mit dem gleichen Dampfer am iittwoch den 28. d. in Triest und am Donnerstag den 30. d. in Wien gleichfalls zu längerem Aufenthalte hier ein treffen werden. Mit Rücksicht auf viele Anfragen beabsichtigt das Reisebüro „Univorsal“ anfangs Oktober eino stark ermäßigte Gruppenreise nach Palästina au veranstalten, worüber noch Einzelheiten bekanntgegoben werden.