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Die Stimme · 1936-07-24 · Heft 566 (24.7.1936) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 566 (24.7.1936)
Date
1936-07-24
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit« Z OIE STIMME Nr. 56(5 - Wien. Freitag 24. Juli Sanfte Energie Von M. y. Ben-Gavriel Der Kries: in Palästina dauert nun mehr als drei Monate an. Seit mehr als einem Vierteljahr werden tagtäglich in diesem kleinen Lehensraum Menschen umgebracht, Hauser zerstört und Ländereien niedergebrannt. Dies in einem Land, in dem der Regierung zumindest zwanzigtausend mit modernem Kriegsmaterial bewaffnete Soldaten zur Verfügung stehen. Es mag daher interessant sein, die Geschehnisse in Palästina einmal vom nichtpolitischen, rein militärischen Standpunkt zu beleuchten. Es ist natürlich ungeheuer schwer, die strategischen Operationen einer Kritik zu unterziehen, da die Haltung der palästinensischen Regierung nichts weniger als preesefreundlich ist und die Vertreter der in- und ausländischen Zeitungen mit großer Entschiedenheit von allen Operationen femgehalten werden. Die Ergebnisse der Truppenbewegungen und die kurzen offiziellen Nachrichten Uber die täglichen Kampfhandlungen lassen aber gewisse kritische Schlüsse auf das Gesamtbild zu. * Vor allem sei festgestellt, daß heute noch die Initiative beinahe ausschließlich auf Seiten der arabischen Freischärler ist, die, was festgeetelit werden muß, mit großer Umeicht und Geschicklichkeit vorgehen. (So, mm nur ein Beispiel zu nennen, fingen sie Schildkröten, befestigten auf ihnen brennende Kerzen und ließen sie in die reifen Felder kriechen, die natürlich sofort Feuer fingen.) Diese Initiative äußert sich in drei Hauptformen: Erstens: Der Terror in den Städten, der von gut organisierten Terrorgesellschaften getragen wird und sich teils durch physische Einflußnahme schlimmster Art auf die arabischen, des ruinösen Streiks müden Geschäftsleute, und anderseits durch Mordanfälle auf ahnungslose Passanten mit Revolver oder Bombe äußert. Es werden täglich Dutzende von Bomben geworfen; die Werfer werden in den seltensten Fällen gefaßt. Zweitens: Allnächtliche Beschießung der jüdischen Siedlungen, der Militärlager lind der Polizeißtationen durch Bewohner der benachbarten arabischen Dörfer, was eine Art Privatkrieg der einzelnen Dörfer mit ihren Nachbarn darstellt, wobei. aber gfcoße - -Kampfhandlungen. im allgemeinen selten Vorkommen. Die Mitglieder dieser lokal begrenzten Banden, deren Äktionsgebiet niemals größer als ein paar Kilometer ist, verwandeln sich bei Sonnenaufgang wieder in friedlich ackernde Bauern. Nach Einbruch der Nacht nehmen sie wieder Axt und Gewehr, um entweder die benachbarten Wein- und 'Obstplantagen zu zerstören, oder um ein stundenlanges Feuer auf das im Dunkel liegende jüdische Dorf zu unterhalten, das wohl mehr der Beunruhigung als einer wirklichen Schädigung dient. Das Feuer wird regelmäßig von den jüdisphen Posten erwidert, zieht sich ein oder zwei Stunden hin und dann geht man beiderseits wieder nach Hause. Weit gefährlicher ist die dritte. Äußerungeform des Aufstandes, die des organisierten Komitatschikriegs von Banden mit großem Aktionsradius. Diese Banden — in der Stärke von fünf bis hundert Mann — ausgerüstet mit deutschen, englischen oder kanadischen Gewehren, überfallen Dörfer, Militärposten, Brücken und. insbesondere den Bahnkörper und die Landstraßen. Es vergeht kein Tag, da nicht Überlandautos oder Züge beschossen werden. * Was tut nun die militärische Exekutive der Regierung? Sie legt große Garnisonen in die Städte — die bei Nacht beschossen werden —, läßt die Straßen durch einen starken Patronillendienst, wie auch durch Flieger überwachen, stellte eine jüdische „Ghafir“truppe zum Schutz der jüdischen Siedlungspunkte auf, verhängte den Ausnahmszustand über die meisten Städto und über die Landstraßen und Eisenbahnen. Der auf ein Minimum herabgedrückte Verkehr zwischen den Städten wird folgendermaßen geschützt: Ein- oder zweimal täglich gehen, sagen wir, von Jerusalem nach Haifa Autokonvois, bestehend aus einer Anzahl von Personenautobaissen und Lastwagen, ab. Diese Konvois werden von Infanterie, Tanks, zwei bis vier Maschinengewehren und Radiowagen begleitet, während gleichzeitig Flieger die Strecke absuchen und in ständiger radiotelephonischer Verbindung mit der Karawane bleiben. Trotz diesen außerordentlichen Sicherungsmaßnahmen vergeht kaum ein Tag ohne Zwischenfälle, die sich von einfachen Beschießungen bis au stundenlangen Feuergefechten an beiden Seiten der Straße steigern, die zumeist Todesopfer erfordern. So wenig diese Aktionen der Banden bis heute abgrstellt werden konnten, ebensowenig glückte es, die nächtlichen Beschießungen der Siedlungen un4 dg? Asaä&atoemteg d@c pjoßeti | Städte und der Polizei- und Militärposten zu unterbinden. Der Außenstehende wird sich verwundert fragen, was die Ursache dieser befremdenden Tatsache ist. Die Entschuldigung eines Engländers, daß die britischen-Soldaten im Gebirgakampf nicht geschult sind und daß man indische Ghurkas bringen müßte, ist nicht stichhältig, denn der Weltkrieg hat an so und so vielen Fronten dae Gegenteil bewiesen. Viel richtiger ist der Einwand, daß die strategischen Methoden cs’ sind, die den Kampf zu einem blutigen Frage- und Antwortep-jel machen, wobei die Fragestellung stets auf arabischer Seite liegt. Die Banden fühlen sich durchaus als Herren der Situation, weil sie wissen, daß das Militär nicht die Initiative ergreifen wird, sondern nur so lange schießt, als es die Banden für richtig halten. Kommt es zu einem Feuergefecht, dann treten wohl die Maschinengewehre der Truppen und der Flieger und neuerdings der motorisierten Husaren in Aktion, eiöigo Zufallstreffer töten auch gelegentlich ein paar Komitadschis, aber große Aktionen werden von Seiten des Militärs erst dann unternommen, wenn die Lage durchaus unhaltbar geworden ist, wie zum Beispiel in Nablus, wo das Militärlager wochenlang von den Beigen herab beschossen wurde. Dann läßt man einige Häuser, aus denen geschossen wurde, durch Tanks demolieren, sucht ein paar Ortschaften nach Waffen ab, wobei zumeist nicht mehr als ein oder zwei Gewehre gefunden werden, da man nach Gefechten ja immer mit Militärbesuch rechnet und die Waffen nicht in den Häusern, sondern draußen versteckt. So kommt es, daß zum Beispiel ein Teil Jerusalems monatelang, Nacht für Nacht beschossen wird, ohne daß bis heute die Schützennester ausgehoben wurden. Ein Gegenangriff der Ghafirim oder des Militärs kommt natürlich nicht in Frage, weil dies wohl die militärische Lage erleichtern, die politische Lage der Regierung aber verschlimmern würde. Und überdies: wiewohl täglich Menschen fallen und die Sicherheit in ganz Palästina mit Ausnahme der Innenbezirke von Tel-Aviv gleich Null ist, wurde bis heute nicht der Kriegszustand proklamiert, der automatisch die Taktik des Militärs ändern würde. Dann dürfte man sich nämlich nicht mehr begnügen, Angriffe abzuwehren, sondern Am besten speisen Sie im streng Restaurant MARGULIES II.y Kleine Pfarrgasse Nr. 8 Dem Pressedienst der WIZO entnehmen wir das Fdlgende: Mit der Verschärfung der Unruhen und der gesteigerten Unbedenklichkeit der Angfiffsmittel wurden auch zwei Mädchenlehrfarmen und sogar ein Säuglingsheim zum Ziel verbrecherischer Anschläge. Keine der Gewalttaten, die einander in diesen Wochen folgten, war von gleicher Ruchlosigkeit wie der Versuch der Brandlegung im Säuglingsheim der WIZO1 in Jerusalem. Dieses befindet sich übergangsweise "— bis zum Bau eines eigenen Hauses — in einem arabischen Viertel, weil ein so geräumiges Haus zur Unterbringung von fast hundert Säuglingen sonst nirgends zu mieten war. Das Säuglingsheim stand in bestem Einvernehmen mit der arabischen Umgebung und mehr als eine der arabischen Frauen holte sich dort schwesterlichen Rat. Von den Lehrfarmen hatte A j a n o t h zwei aufregende Schießereien zu überstehen. Das erste Mal war es ein Kugelweohsel zwischen den Wächtern der Farm und arabischen Wächtern an der Grenze des Grundstückes, der aber anscheinend nur aus einem bedauerlichen Mißverständnis entstanden war. Das zweite Mal war die Farm selbst das Ziel der Kugeln, die ihre Spuren in den Mauern der Häuser ließen. Der ihr zugeteilte ausreichende Schutz verhinderte eine ernstliche Gefährdung, aber es war eine starke Nervenprobe. Und noch ein drittes Mal wurde Ajanoth in Mitleidenschaft gezogen. Die Mädchen verlassen im allgemeinen in diesen Wochen den Meschek mir in unaufschiebbaren Angelegenheiten. Drei Mädchen, die gezwungen waren, nach Tel-Aviv zu fahren, begleiteten den Gemüsetransport der Farm. Bel Abu Bekir, dem Schlupfwinkel in der Nähe von Tel-Aviv, von dem aus sovlele Überfälle auf vorüberfahrende Autos erfolgt ßiöd* in Lastmüßte zum Gegenangriff übergehen und sofort verdächtige Punkte umzingeln und nicht erst, wie bisher, am nächsten oder übernächsten Tag, wenn die Banden längst abgezogen sind oder sich in brave, patriarchalisch ihr Land bebauende Fellachen verwandelt haben- * # Vielleicht, wahrscheinlich sogar, liegt in dieser Taktik tiefer Sinn, so der, daß die Araber schließlich ermüden oder an Mirnitionsmangel leiden werden, während Englands Hilfsquellen unbeschränkt sind. Nun ist aber Palästina, trotz seines (nun rasend schnell hinschmelzenden) Budgetiibersobu&ses, kein Land, das eine derart schwere Belastungsprobe weiter tragen kann, ohne ztisammenzubreohen. Die Politik, die die Hände des Militärs, wie man bei uns sagt, „kurz macht“, ist die Ursache der restlosen Unsicherheit im Land, die Ursache des herannahenden Ruins der Volkswirtschaft. Jone Politik nämlich, die noch immer hofft, durch Nichtanwendung des Kriegsreohtes — in einem Land, das de facto sich im Krieg befindet — die Verhandlungen nachher leichter zu machen und daher die Tatsache, daß von den Mördern der rund fünfzig unbewaffneten Opfer der letzten drei Monate kaum drei oder vier verhaftet wurden, als Glücksfall betrachten muß. Würde man sie nämlich fassen, dann müßte man sie hängen, was in dem Kuhhandel nachher störend wirken würde. Es besteht kein Zweifel, daß die Engländer an Prestige verloren haben. Wenn auch mit dem Eintreffen neuer Truppen in den nächsten Tagen voraussichtlich eine Verstärkung der Säuberungsaktion ointreten wird. Die täglich sich wiederholenden Vorfälle, vom Mordanfall auf offener Straße in den Städten bis au regelrechten Mobilisierungen und Assentierungen, die von Banden in Dörfern“ vorgenonrmon werden, beweisen e.s. Man spricht davon, daß die Stellung des H ig>h - C om m is s i o n ers erschüttert ist. Er ist es aber durchaus nicht, der als Opfer gebracht werden müßte, sondern vielmehr die durchaus verfehlte Politik, die es erlaubte, daß der ursprünglich völlig unorganisierte Aufstand derartige Dimensionen annahm, und die es verhinderte, daß dieses bald am Rande seiner Kräfte angelangte Land endlich zur Ruhe komme. Die militärischen Aktionen bis jetzt sind das Spiegelbild der Politik, die zu ihnen führte und die noch heute hinter ihnen stellt:' sie 'sind unübersichtlich und ohne Initiative, nur Echo der Tätigkeit gewisser arabischer Kreiße, denen es dämm geht, jeder Verständigung mit den Juden aus dem Weg zu gehen. auto geschleudert. Eines der Mädchen hatte die Geistesgegenwart, s i e h i n a u szuwerfen, und so kamen die Insassinnen mit dem Schrecken davon. Für den Schutz der Mädchenfarmen ist sowohl durch Polizei wie durch eigene Wächter gesorgt. Aber die nervenanspannenden Tage und Nächte, durch die sehr häufig das Knattern der Gewehre hallt und insbesondere in N a h a 1 a 1 der Widerschein brennender Felder am Himmel zu sehen ist, die erregenden Nachrichten von Mord und Brand auß dem ganzen Lande, die die Zeitungen und das Radio mehrmals im Tag herantragon, das Gebundensein an den Arbeitsplatz während dieser Wochen — das alles stellt' an die innere Disziplin der Mädchen die ernstesten Anforderungen. Es ist hervorzuheben, daß sie sich nach dem Vorbild ihrer Leiterinnen und Lehrerinnen der tapferen und beherrschten Haltung des Jischuws in allen Teilen des Landes durchaus ebenbürtig zeigen und ohne Ausnahme der Parole gefolgt sind, daß jeder auf seinem Pos.ten ausharren und 8eine Arbeit nach besten Kräften fortsetzen möge. Im verheerten Jemenitenviertel von Tel-Aviv, in dessen wenige unversehrte Häuser ein Teil der Bewohner zurückgekehrt ist, ist die Säuglingsfürsorgestelle der WIZO im Juni wieder geöffnet worden. Sie ist das letzte jüdische Haus an dieser Grenze gegen Jaffa und mußto bekanntlich sofort bei Ausbruch der Unruhen geräumt werden. Ihro Pflegerinnen, die in der Zwischenzeit in dem Flüchtlingslager Dienst taten, betreuen heute wieder ihre Schutzbefohlenen im Viertel. Diese «intl mehr donn je derzeit auf die Station angewiesen. S t a o h e 1 d r a h t und P o 1 i z o i sporron in unmittelbarer Nähe der Station, den Übergang am Jaffa, Auch, die Station des Neve Sehalom- Viertels, die gleichfalls beim Ausbruch der Unruhen gesperrt werden mußte, ißt nun in einer Miefswohnung, näher zum Zentrum von Tel-Aviv, wieder eröffnet worden. TftlfAfflfrAgsgglSii octSowüdSiaSt Bomben in Gaza und Tel-Aviv Jerusalem, 18. Juli. (Palcor.) Nach einer Meldung im amtlichen Communiqud hat die Polizei auf einem Felde in der Nähe von Gaza 49 Bomben aufgefunden, die im Heu versteckt waren. Beim Baden auf dem Strand von Tel- Aviv entdeckte ein Ujähriges Mädchen heute vormittags eine Bombe, die mit Draht mit einer im Sande vergrabenen Batterie verbunden war. Durch die rechtzeitige Entdeckung konnte eine Explosion verhindert werden, die besonders folgenschwer gewesen wäre, da heute, am Samstag, sich Tausende von Menschen am Strand befanden. Die polizeilichen Untersuchungen sind im Gange. Der Oberkommiiissar besuchte heute Haifa, wo er die Militärlager inspizierte und auch beim Gouverneur einen Besuch abstattete. Die Demolierungsarbeiten in Jaffa sind heute abgeschlossen worden. Die seinerzeit evakuierten Bewohner von Häusern, die nicht niedergelegt worden sind, sich aber in der Demolierungßzone befinden, kehren bereite zurück. Die arabische Tageszeitung „Fala.stin“ ist wieder verboten worden, diesmal für vier Tage. _ MOBIL-tyflNTKR für tielegenheitskäufe Wien, VIII., Stadtbahnviadukt 23 bei Lerdienfelderstraße Telephon: A 21-5-31 Stundenlanges Gefecht bei Anebta Der Überfall auf einen Transport bei Anebta am Freitag nachmittags führte zu einem der heftigsten Kämpfe zwischen Terroristen und Militär, die bisher stattgefunden haben. Flugzeuge und Panzerwagen beteiligten sich an der Schlacht, die'mehrere Stunden dauerte. Von den Truppen und Fahrgästen wurde niemand getroffen; es wird vermutet, daß die Araber 'sehr empfindliche Verluste erlitten haben. Das amtliche Coimnunique berichtet, daß die dem Dorfe bei Hebron, aus dem wiederholt auf Truppen geschossen worden ist, auferlegte Strafe von 200 Pfund voll kassiert wurde. TREFFPUNKT DER STROHWITWER im Restaurant Barschak II., Gr. Schlffgasse 3, Tel. A 46-4-39 Die Angriffe auf Kolonien Ein scharfer Angriff auf die jüdische Kolonie A j n G h a r o d im Emek Jezrecl wurde von Truppen und Polizei z u r ü c k g e w i o s e n. Angriffe auf Raniat Kewcech, Kirjat Anawim und* Kalmania wurden von jüdischen Hilfspolizisten zurückgewiosen. Beim Angriff auf Kalmania wurde der jüdische Wächter Abraham Goretzky leicht verletzt. Bombenexplosionen erfolgten in Gaza, Beer Sohewia, Khan Junis, in der Peripherie von Tel-Aviv und in Akko. Arabische Rotten griffen Polizeipatrouillen in Akko, Jagitr, Haifa, an der Hebron-Straße, in der Nähe von Tulikarean, bei Khan Laban, ferner das Militärlager in Nablus an. In Haifa wurden mehrere Araber wegon Besitzes von Waffen und Munition und wegen Terrorisierung der Bevölkerung verhaftet. Während jetzt, zu Beginn des vierten Monats der Unruhen* 48 jüdische Tote gezählt werden, sind etwa 200 jüdische Verwundete noch in Behandlung. Der 49. Jüdische Tote Jerusalem, 22. Juli. (JTA.) Bel der Verteidigung der jüdischen Kolonie Ewen Jehuda, die von arabischen Schützen angegriffen wurde, fiel der junge jüdische Wächter Abraham Do n a g 1. Er ist der 49. jüdische Tote seit Beginn der Unruhen. Der Angriff auf Ewen Jehuda wurde schließlich von den jüdischen Wächtern und Hilfspolizisten zurückgeschlagen. In der jüdischen Siedlung Hartieh wurden 15 Dunam Obstgärten vernichtet. Die jüdische Siedlung Mlzpa und das Truppenlager und die Polizeistation in Tulkarent sind beschlossen worden. Bekannt gute Küche bei billigsten Preisen Tapfere jüdische Mädchen

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