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Die Stimme · 1936-07-17 · Heft 564 (17.7.1936) · page 2

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 564 (17.7.1936)
Date
1936-07-17
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite Z OIE STIMME Nr. 564 — Wien, Freitag, 17. .Ttili 1930 (Verwöhnte Stroh witwer treffen sich im bekannten T4D Restaurant W. Spritzer J C T 7 T (Nahe Dianabad). Vorzüglkh*, abwechslungsreiche Mittag. I und Abend-Menüs, schon ab S 1*60, Speisen i la carte II., Hammer-Purgstall-Gasse 7 und alle orientalischen Spezialitäten am Rost und Spieß Telephon Aas-s.at Nachdruck verboten! Die S. A. Aegyptens Von M. Y. Ben-gavriel (Jerusalem). Die fortschreitende Lösung des angloägyptischen Problems — daß, nebenbei gesagt, von Palästina mit sehr großem Augenmerk betrachtet werden muß — dürfte mit einer fortschreitenden Konsolidierung der innerpolitischen Verhältnisse des Nillandee Hand in Hand gehen. Die swar jahrelang die Meinung der ausländischen Beobachter der Dinge in Ägypten. Nun schein es aber, als ■würde die größere Unabhängigkeit des Landes eine Anzahl von neuen Bewegungen mit neuen Problemen mit sich bringen, die zwar, aus den Verhältnissen im Land geboren, in ihren Äußerungsformen, Methoden und Zielen aber durchaus von europäischen Ideen beeinflußt sind. Einige Schlägereien mit politischem Hintergrund der letzten Zeit in Kairo, die zwischen verschiedenen Gruppen stattfanden, lassen es interessant erscheinen, die neuesten politischen Fonnationen des Nilreiches, die sich mit großer Verve in den Vordergrund schieben, ein wenig zu beleuchten. Diese Schlägereien, die mit großer Erbitterung geführt wurden, fanden zwischen paramilitärischen Formationen, den „G rünhemden“ und den „Blauhemden“ statt. Beiden Gegnern gemeinsam ist die Jeden Sonntag billige Ferien-Sonderfahrten mit der Czeraowltzer Allgemeinen Zeitung Polen .Czemo wltz Abfahrten: 26. Juli, 2. August Anmeldungen ausschließlich Reisebüro ,!WarIenbrücke“, I. Rotenturmstraße 26 Telephon R 24-2-86/87 äußerliche Anlehnung an das europäische Muster, die sich nicht allein in der Art der Uniformierung, sondern sogar im Gruß andeutet. Ebenso europäisch ist letzten Eudes die Zielsetzung: die eigene Nation hat an der Spitze der andern Völker zu marschieren. Die Blauhemden, unter der Führung eines jungen Advokaten, Z.ohedr Sabri, heute schon etwa 15.000 Köpfe stark, sind die inoffizielle PaTteigarde des Wafd. Die Leitung dieser militärisch aufgezogenen Organisation, die in Gruppen zu je zehn Mann mit einem Führer gegliedert ist, besteht aus einem Direktorium. Dieses umfaßt zwei Politiker, sechs Gruppenkommandanten, drei ehemalige Offiziere des ägyptischem Heeres und drei Wafdisten. Die erste und letzte Forderung heißt Disziplin. Auf dieser Grundlage werden die andern Ziele der Blauhemden, Vaterlandsliebe, körperliche Ertüchtigung und Verteidigung der Ideen des Wafd, betrieben. Die Organisation der Blauhemden ist zwar keine offizielle 'Einrichtung der Regierungspartei, aber sie steht ihr so nahe, wia etwa die S. A. der nationalsozialistischen Partei. In den Reihen ihrer aktiven Förderer gibt es einige hohe Staatsbeamte, so daß auch die Verbindung zum Staatsapparat hergestellt ist. Ihre Gegner, die Griinhemden, in zehn Divisionen zu je tausend Mann gegliedert — gleichfalls unter Führung eines Rechtsanwalts, AhmedHussein —, sind ebenfalls ägyptische Nationalisten. Ihr Nationalismus alber ist außerordentlich extrem, was sich in ihren Methoden und Zielen ausdrüökt, die von starker Fremdenfeindlichkeit beherrscht sind. Sie grüßen mit dem Fa/- sohistengruß. Ihre zehn Gebote lassen klar den Charakter der Organisation erkennen: Vor allem darf ein Grünhemd keine andere Sprache als die arabische gebrauchen. Wird er in einer anderen Sprache angeredet, darf er nicht antworten. Er darf nur ägyptische Waren benützen und nur in Ägypten produzierte Nahrungsmittel genießen, wie es ihm verboten ist, fremde Filme anzusehen oder ausländische Restaurants zu besuchen. Sehr interessant ist besonders das vierte Gebot, das diese unleugbar faschistische Organisation von allen ähnlichen scheidet: „Du einigst dich kn Gebet zu Gott. Du hast, wenn du ein Muslim bist, am Freitag in . die Moschee zu geben, bist du ein Christ, dann hast du am Sonntag in der Kirche, bist du ein Jude, am Sabbath in der Synagoge zu sein.“ Dieses Gebot zeigt eine stark Tendenz zur Rückkehr zur Religion als Basis aller menschlichen Funktionen, die ja von dieser Partei in ihrer absoluten Gänze in den Dienst ihrer Devise „Gott, Vaterland und König“ gestellt wind. Alle anderen Gebote, wie Kampf für die Unteilbarkeit der Nilländer, also Ägypten und »Sudan, oder Ablehnung alles Ausländischen und „Bewunderung alles Ägyptischen“, .sind mehrwenigcr selbstverständliche Forderungen einer derartig radikal nationalistischen und programmatisch fremdenfeindlic-hen Partei. Beide Gruppen aber haben noch etwas Gemeinsames, das zu betonen wichtig ist. Wenn sie auch in ihren Aufrufen die Worte „arabische Nation“ und Islam gebrauchen, sind sie dennoch n i c h t a 1 s V o r t r u ppen des Panislamismus oder Panarabismue anzusehen. Ihre Basis und ihr Ziel ist Ägypten. Die alte Größe des Pharaonenreiches schwebt ihnen vor, besonders den Extremisten im grünen Hemd, und alles, was jenseits der Sinaiwüste in den anderen arabischen Lebensräumen vor sich geht, ist primär unwichtig. Einzig und allein wichtig ist ein dem ägyptischen Lokalpatriotismus — der Araber, Kopten und Juden umschließen soll — entsprechender Ertücihtigungsprozeß der Jugend für den Kampf um die Glorie Ägyptens. Beide Gruppen setzen körperliche Kraft über Politik und Diplomatie. Daran aber dürften sie schließlich scheitern, denn Ägypten ist zu sehr im Blickfeld internationaler Politik, deren Notwendigkeiten stets die Angelegenheiten des Nillandes entscheidend beeinflussen werden. Allenfalls aber wird die Existenz dieser Verbände zur Komplizierung der innenpolitischen Lage in Ägypten beitragen. MOBEL-WINTER für Gelegenheitskaufe Wien, VIII., Stadtbahnviadukt 23 bei lerdienfeiderstraße Telephon : A 21 -5-3-j Untersuchungskommlssion für Palästina bereits ernannt Wie die Jüdische Telegraphenagentur erfährt, ist die Ernennung einer Royal Commission zur Untersuchung der arabischen und der jüdischen Klagen und Forderungen in Palästina bereits erfolgt. Sie besteht aus fünf britischen Persönlichkeiten, deren Namen in einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden sollen. Weizmann und Ben Gurion in London London, 14. Juli (JTA.). David Ben G u r i o n, Vorsitzender der Exekutive der Jewish Agency in Palästina, ist am Dienstag, 14. Juli, mittels Flugzeuges aus Palästina in London eingetroffen. Der Präsident der Jewish Agency, Doktor Chaim W e i z m a n n, der in den letzten Tagen in Paris geweilt hat, wo er vom Premierminister L6on Blum in längerer Audienz empfangen wurde, ist nach London zurückgekehrt. HÖHENLUFT - HÖHENSONNE Gebirgskinderhelm Konradsgut 12SO m, ALPEN-MILCH, ALPEN-BUTTER, erstklassige Verpflegung. Besondere Berücksichtigung schlecht essender Kinder, Heimarzt, Sp!el, Sport Gymnastik,Ferialunterricht, Französisch, Englisch,Hebräisch. Auskünfte und Prospekte: SCHÜLERHEIM STADTPARK, III., Hansalgasse 6, Tel. B 54-9-86, Dr. B. ALDOR, XVII., Goldscheidgasse 6, TeL B 40-3-53. Die Lage in London London, 14. Juli. (JTA.) Von zuverlässiger Seite wird der Jüdischen Telegraphen- Agentur mitgeteilt, daß das englische Kabinett noch keinen formellen Beschluß, die jüdische Einwanderung nach Palästina einzustellen und eine Kommission nach Palästina zu entsenden, gefaßt hat. Es ist auch nicht zu erwarten, daß innerhalb der nächsten vierzehn Tage Maßnahmen dieser Art getroffen werden. Von Palästina aus wird ein starker Druck auf die Londoner Regierung ausgeübt, daß die Einwanderung vorübergehend eingestellt und die Untersuchungskommission sofort entsandt werde. Bis gestern herrschte die ernste Befürchtung, daß die englische Regierung diesem Druck in den nächsten Tagen nachgeben werde. Die zionistischen Führer boten alle Energie auf, um die Regierung zu veranlassen, an ihrer bekanntgegebenen Politik, der Gewalt keine Zugeständnisse zu machen, festzuhalten und die Kommission nicht zu entsenden, bevor nicht die Ordnung in Palästina wiederhergestellt ist. Man glaubt heute, daß dieser Kampf zu einem Teilerfolg geführt hat Die Regierung wurde bewogen, ihre geplanten sofortigen Schritte zurückzustellen und weitere Anstrengungen zu machen, um vorerst die Ordnung in Palästina wiederherzustellen. Jüdisch-politische Kreise stellen eine leichte Besserung der Lage gegenüber den letzten Tagen fest. Sie bezeichnen sie als noch immer sehr ernst, jedoch nicht als hoffnungslos, „Nicht antienglisch, sondern antizionistisch" Die vom neuen Sekretär des Arabischen Komitees geleitete Zeitschrift: „Palestine and Transjordan“ schreibt, die politische Situation kommentierend: „Der gegenwärtige Konflikt ist nicht antienglisch, sondern antizionistisdh und folglich gegen die Regierung gerichtete, die die zionistische Politik verfolgt. Wäre die Erhebung antienglisch, die Engländer könnten sich nicht so sicher bewegen, wie es tatsächlich iß den dunkelsten .Winkeln yon Jerusalem der Fall ißt. Aber die Haltung des Heeres und der Polizei der Mandatarmacht den Arabern Palästinas gegenüber ist die von käuflichen Söldnern, ins Land gebracht, um eine Gruppe von Gästen zu beschützen, die gar nicht eingeladen sind.“ Ebendieselbe Wochenschrift fügt hinzu, es sei nunmehr der Moment für Großbritannien gekommen, die Freundschaft im Orient zu wählen -.entweder der Araber und der Muslims oder die der Zionisten. IgQQfß tatSoHHtdkoSi Elf Infanferiebafaillone London, 13. Juli (JTA.). Das Kriegsministerium teilt mit, daß drei weitere Bataillone nach Palästina entsandt werden, und zwar das 2. Bataillon des Lincolnshire-Regiments, das 2. Bataillon der South Wales Borderers und das 1. Bataillon der King’s Own Scottish Borderers, die am Dienstag Malta mit dem Ziel Palästina verlassen. Damit wird die Palästinagarnison .aus elf Bataillonen Infanterie, einer beträchtlichen Zahl motorisierter Kavallerie, Tankkorps, Panzerautos, Ingenieur- und anderen Einheiten sowie aus einer Luftkampfschwadron bestehen. Neuer Zustrom aus dem Hauran nach Palästina Jerusalem, 14. Juli (JTA.). Wie „Haboker“ meldet, ist in der letzten Zeit ein neuer Zuzug von Hauraniern nach Palästina festzustellen. Die Hauranier wenden sich hauptsächlich nach H a i f a, wo sie ihre Arbeitskraft für ein Brot täglich anbieten. Sie berichten, daß in ihrer Heimat Hungersnot infolge der Mißernte herrsche. Am besten speisen Sie Im streng Restaurant MARGULIES 11., Kleine Pfarrgasse Nr. 8 Bekannt gute Küche bei billigsten Preisen Sämtliche Synagogen einer rumänischen Stadt geplündert Budapest, 14. Juli (JTA.). Einer in Budapest eingetroffenen telegraphischen Mitteilung zufolge sind in der Stadt S a t u Mare (Transsylvanien, Rumänien) sämtliche vier Synagogen während der Nacht geplündert worden. Die Spendenbüchsen wurden erbrochen, die Gebetbücher zerrissen und seidene sowie Samtvorhänge entwendet. Von den Tätern fehlt jede Spur. TREFFPUNKT #1 DER STROHWITWER;! lm | •uw Restaurant Barsdiak i 11., Cr. Schiffgasse 3, Tel. A 46-4-39 | Das wirtschaftliche Informations* bttro für Palästina Im Juni 1936 konnte das Zentrale Informationsbüro des American Economic Committee for Palestine auf seine vierjährige Tätigkeit in Palästina zurückblicken. Seit seiner Gründung im Juni 1932 bis einschließlich Juni 1936 beantwortete das Büro insgesamt 8116 Anfragen. Von diesen waren 4435 von Kapitalisten, die sich persönlich oder durch Vertreter an das Büro wandten, 801 betrafen Anstellungsmög- Mchkeiten und verschiedene Wirtschaf befragen, 2880 gingen dem Büro schriftlich vom Auslände und von Palästina zu. Von den 4485 Kapitalisten gaben 3535 daß ihnen zur Verfügung stehende Kapital an, das zusammen 13,10u.635 Pfund Sterling betrug, was einem Durchschnitt von 3700 Pfund Sterling pro Kopf entspricht. Dio Anfragen, die das Büro im Laufe der vier Jahre erhielt, stammten aus B3 Ländern. Die Hauptherkunftsländer waren Deutschland, Polen, Vereinigte Staaten von Amerika, Österreich, Tschechoslowakei, Rumänien Lettland, Litauen, <*j Dr. Stephen Wise in Wien Dienstag aibendß weilte der neu gewählte Präsident der Zionistischen Organisation in Nordamerika, Dr. Stephen S. W i,e % auf der Reise nach Warschau einige Stunden in Wien. Dr. Wise, der Initiator des jüdischen Weltkongresses, der Präsident des American Jewish Gongress und Vorsitzender des United Palestine Appeal ist, wurde am Bahnhof’ vom Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes, Dr. Oskar Grünbaum, und von Vertretern des österreichischen Komitees für den Jüdischen Weltkongreß empfangen und verbrachte dann einige Stunden als Gast beim R|ng der Alten-Herren-Verbände der zionistischen Verbindungen. Dr. Wise hielt bei dieser Gelegenheit ein Referat über die Vorbereitungen zum Jüdischen Weltkongreß, über die Lage in Palästina und über die politische Arbeit der Exekutive in London. An seine Ausführungen schloß sieh eine sehr lebhafte Aussprache, die der Präsident des Ringes, Dr. Harnik, mit einem Dank an den Gast schloß. * Dr. Stephen Wise gab einem Vertreter der „Stimme“ folgende Informationen: „Ich wurde heute vom Staatssekretär für die Kolonien Ormsby Gore empfangen, der ein Kenner der jüdischen Geschichte, seit langem wegen seiner Sympathie fiir die zionistische Bewegung und als verständnisvoller Beobachter der Entwicklung Palär stinas bekannt ist. Ich spracht mit ihm über die königliche Kommission, die, wie allgemein bekannt ist, nicht auf einen Vorschlag Ormsby Gores znrückgeht, sondern schon vorlag, als er sein Amt übernahm. Ich habe das vollste Vertrauen dafür, daß die Deklaration, die Ormsby Gore von vierzehn Tagen im Unterhaus abgab, aufrichtig ist. Seither hat sieh nichts ereignet und ich glaube, es kann sich auch nichts ereignen, was die Voraussetzungen dieser Erklärung erschüttern könnte. Das Mandat ist nicht nur ein heiliger Schatz des jüdischen Volkes, es ist auch ein britisches Dokument und' es wäre ungehörig / anzunehmen,.. die britische .Regidfuhg. äÄrü Meinung ähdehi und das nicht. nur Von ihr, sondern vom V öl kerb u n ä'aigenommene 'Man* dat verletzen könnte. „Man muß aber auch bedenken, daß der Sekretär für die Kolonien Tag für Tag einem Druck ausgesetzt ist, der zugunsten arabischer Interessen gegen das Mandat ausgeübt wird. Es wurde auch der Vorschlag gemacht, daß während der Arbeit der königlichen Kommission, so wie im Jahre 1929, die Einwanderung nach Palä«* stina suspendiert werden soll. So ein Vorschlag ist untragbar, und wenn England ihn ausführte, so. hätte es mit dem energischen Widerstand dös jüdischen Volkes der ganzen Welt zu rechnen. Die Führung der zionistischen Bewegung in London ist unnachgiebig. Dr. Weizmann, David Ben Gurion und auch Mosche Shertoik bilden heute eine Führerschaft, der wir zu folgen stolz sein können. D.r. Weizmann erfreut sich überall des höchsten Ansehens im englischen Volk, ob es sich nun um politische oder private Interessen handelt: und das nicht nur wegen seiner Dienste für England in. der Kriegszeit, sondern weil er kompromißlos und unnachgiebig über der Ehre seines Volkes und clor jüdischen Interessen in Palästina wacht.“ Dr. Wise schloß seine Ausführungen mit der Erklärung: Solange die nichtswürdig'o Agitation und die Unruhen nicht beendigt sein werden, werden wir überall mit Schwierigkeiten zu rechnen haben. Unsere gerechte Saehe muß aber schließlich siegen: Brief an „Die Stimme“ . . . Ich bin in der Tschechoslowakei ansäs&ig und halte mich gegenwärtig in Wien auf.' Von hier wollte ich für einige Wochen in die Berge. Ich habe mich auf Empfehlung eines Freundes an die Pension Keller in Aigen im Ennstal (Ober Steiermark, am Putterersee) um Auskunft wegen eines Zimmers gewendet. Ich erhielt einen Prospekt, der den handschriftlichen Vermerk trug: „Juden sind unerwüns ch t“. Ich bin zufällig nicht einmal Jude und vorfüge auch über einwandfreie Großeltern. Meinen Sommerurlaub verbringe ich aber, doch lieber in Jugoslawien... Sektion und W1ZO IV/V. Sektion und WIZO IV [V, Uauslabgasso 2, jeden Montag, j49 Uhr. abeufö det Mitglieder*

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