Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 560 (2.7.1936)
- Date
- 1936-07-02
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sollt © 0» 8TIMMI Nr. 560 — Wien, Donnerstag, S, «TuU 1936 Preisverteilung der Keren Kajemeth-Konkurrenz Der Keren Kajometh hat bekanntlich den Bücheeninhaberii, die mindestens 5 Schilling auf weisen, respektive den Imitasc-henbesitzern, die ebenfalls mindestens einen solchen Betrag aufgebracht hatten, 21 Preise versprochen. Das Versprechen hat. der Keren Kajemeth am Dienstag, den 30. Juni, E*9 Uhr abends, eingelöst, indem er die Verteilung vomahm. Bei diesem Akte intervenierten seitens des Präsidiums des Keren Kajemeth Frau Dr. Lotte Plaschkes und Herr Dr. Leon Preis und Herr Dr. Chaim T a rtakower als Leiter des Keren Kajemeth. Zirka 700 Berechtigte haben sich um die Preise beworben. Die Verteilung ergab folgendes Resultat: Erster Preis: Eine Palästinareise, und zwar Triest—Palästina— Triest (Verköstigung nicht inbegriffen) in der Touristenklasse der Palästina-Linie des Lloyd Trieistino: Herr Karl Nüchtern, XVIH., Soherffenberggasse 1. Zweiter bis sechster Preis: Dr. Z. F. Finkeistein: Schicksalsstundesn eines Führers: Fritz Weiß, XX., Jägerstraße 44; Josef Rosner, II., Vereinsgasse 26/27; Julie Spitz, Linz; Käthe (Josef) Mandl, Groß-Enzersdorf; Lsidor Spitzer. Siebenter bis neunter Preis: Dr. Z. F. Finkelstein: Stürmer des Ghetto: Elieser S chi ck 1 e r, VH. , Zollergasse 36/14; Georg Freilich, X., Favoritenstraße 83; Leon Bauch, II., Herminengasse 14/4. Zehnter und elfter Preis: Dr. A Granowsky: Die Bodenfrage und das jüdische Aufbauwerk in Palästina: Grete Erdös, II., Praterstraße Nr. 15/31; Gertrude Breslauer, XHI„ Wattmanngasse 14/11. Zwölfter bis ■ sechzehnter Preis: je eine Flasche Karmelwein: Robert L ö wy, Linz: Fr. Kantor, XVIII., Haizingergasse 47/2; Pinkas Engelstein, IV., Schleifmiihlgasse 21; Sabine Gans, Linz; Dr. Irma L u s t m a n n, VI. , Gumpendorferstraße 35. S i e b z e h nt e r b i s e i n u n d z w a n z i g s t e r P r e i s: je ein Dutzend Menorah-Seife: M. Zimme le, IX., Wilhelm-Exner-Gasse 2/19; Wolf S e i- 1 e r, H., Obere Donaustraße 35; Otto D r e ß- 1 e r, HI., Jacquingasse 6/3; Richard Grünwald, IX., Lieohtensteinstraße 130; Hella Saß, XII., Seumegasse 10/21. Die Preise wurden dem Keren Kajemeth in dankenswerter Weise uneigennützig durch den Lloyd Triestino (Palästinareise) und die Produkte Erez Israels durch die Firma des Gg. Salo- 'mon Rabinowitsch Generalrepräsentanz der Sehernen-Works Haifa und Palästinaprodukte-Import, H., ZLrkusgasse 10, gespendet. Der Keren Kajemeth spricht auch auf diesem Wege den Spendern seinen herzlichsten Dank aus. Die Preise können im Büro des Keren Kajemeth in den normalen Amtsstunden abgeholt werden. Es wird daran erinnert, daß bis 11 Uhr vormittags der Keren Kajemeth für den Parteienverkehr gesperrt ist. ZW ist des liscUuw! Aus einem Brief aus der religiösen österreichischen Siedlung Misehmar Bascharon. ... Nun über uns. Die Zelte wurden natürlich abgerissen und wir übersiedelten alle ins Haus. Wenn es dort nicht so bequem ist, weil wir wenig Platz haben, mußten wir doch der Sicherheit wegen ins Haus. Du weißt ja, daß ivir eine eigene Polizeistation bekommen haben, die aber auch zu einer unliebsamen Begebenheit führte. Ein jüdischer Polizist (nebenbei unser Schomer) und ein arabischer Polizist gingen beide nach verschiedenen Richtungen auf Wacht. Nach kurzer Zeit, hörte man Schüsse. Unser Schomer eilte sofort hin und fand den arabischen Polizisten erschossen auf. Die sofort herbeigeholte Kommission verhaftete den Schomer, obwohl er nachweiscn konnte, daß er nicht der Täter war. Es wurde vielmehr festgcstellt, daß der Ermordete den Arabern der Umgebung nicht lieb war und sie ihn deshalb zur Seite schafften. Es werden natürlich alle Anstrengungen unternommen, um unseren Schomer zu befreien. ln die nahe Pardessim gehen wir natürlich unter Schutz unserer Schomrim zur Arbeit. Jetzt erst zeigt sich, daß wir vieles vernachlässigt haben! Wie wichtig wäre jetzt ein Telephon und noch ein Haus! Ich hätte gar nicht geglaubt, daß unsere Chawerim so zäh sind. Sie arbeiten bei Tag, stehen nachts auf der Wacht und so geht es Tag für Tag fort. Trotzdem sind wir keineswegs entmutigt, ja vielleicht gefestigter denn je. Noch nie war der gemeinschaftliche Zusammenhang unter uns so stark wie in diesen Tagen... In den nächsten Tagen erscheint im Verlag Dr. Heinrich Glanz—Wien ein Buch unseres Mitarbeiters Dr. Alfred Werner über Beer-Hofmann, der dieser Tage siebzig Jahre alt wird. Wir veröffentlichen hier die Schlußabsät.ze des Buches, das den Titel führt „Beer-Hofmann, Sinn und Gestalt“. Beer-Hofmann, der Wiener, der Europäer, ist vielleicht tiefer im Judentum verwurzelt als mancher, der im jüdischen Milieu, im jüdischen Alltag aufgewachsen ist und das jüdische Dasein als Naturgegebenheit hinnimmt. Der Dichter hat das Judentum neu für sich entdecken müssen ,er ist der Schätze gewahr geworden, an welchen der Allzugewohnte meist achtlos vorübergeht. Denn .Jude ist man nicht — Jude muß man werden! Dieses Judesein (ohne dessen Brüche und Büge) ist der Wertakzent seines ganzen Lebens und Schaffens geworden. Als Beer-Hofmann, dem biblischen Alter nahe, zum erstenmal die Fahrt ins Land der Bibel antrat, da durfte er auf eine Frage antworten, er sei seit dreißig Jahren im Heiligen Lande zu Hause: „Man kann ja unmöglich über biblische Stoffe schreiben ohne seelische Verbundenheit mit Palästina. Ich habe in der Landschaft Palästinas gelebt und dieses Leben war für mich immer eine Realität, allerdings eine Realität, die über der Wirklichkeit steht.“ Und in einem an den Keren Hajessod gerichteten Schreiben dankt er dieser Institution, daß sie es ermöglicht habe, daß ein Besucher des altneuen Landes „den Duft der Gärten, die in Blüte und Reife stehen, einatmet, daß der Wind Sang und Lachen froher Kinder ihm zuträgt, daß da und dort ein junges, heiteres, offenes Antlitz ihn anblickt, in dessen Zügen der uralte Adel eines seit je gottsuchenden Volkes nicht mehr von durch Jahrhunderte immer wieder drohendem Mord, von Gehaßt- und Geschmähtwerden überprägt und verzerrt wird“. Beer-Hofmanns Judentum ist vor allem religiös bedingt und begründet. Seine undogmatische Frömmigkeit findet unter den modernen Dichtern nur noch bei Rainer Maria Rilke ein Gegenstück. Vielleicht hat diese weltoffene und menschenfreundliche Frömmigkeit Beer-Hofmanns es bewirkt, daß der Atem seiner Werke kräftiger und länger ist als der der meisten zeitgenössischen Dichtungen. Naturalismus, Symbolismus, Expressionismus, neue Sachlichkeit und alle anderen Literaturrichtungen haben einander abgelöst, seit vor mehr als vier Jahrzehnten Beer-Hofmanns erstes Buch erschien ist. Aber das SCHLAFLIED FÜR MIRJAM, der TOD GEORGS, der GRAF VON CHAROLAIS, die HISTORIE VON KÖNIG DAVID, seine ausgc wählten Werke, die zugleich seine sämtlichen Werke sind, werden so manches von dem, was da unermüdlich in diesen Jahren produziert worden ist, für lange Zeit überdauern. Demut des Frommen kennzeichnet auch seine Auffassung des D i c h t e r a m t e s: nicht höher gestellt als die anderen Sterblichen ist der Dichter, auch er bloß „Ein Mensch... voll Fehle, sehr gering — — Nur ward — Zeit meines Lebens — mir verliefen zu tönen, Wenn rauschend Gottes Sturm durch meine Wipfel ging! Doch ist SEIN Stürmen über euch wie mir. So steh' ich hier- Und suche nicht nach Gunst in euern Mienen — Doch, wollt ihr, seit geteilt mit euch mein Opferbrot- Mein Wort und euer Lauschen — beide dienen An gleichem Altar, drauf — 1Allen — die Flamme loht!" („Vorspiel auf dem Theater zu König David.“) Immer wieder kreisen die Gedanken Beer- Hofmanus um das Wesen des Dichtertums. In der GEDENKREDE AUF WOLFGANG AMADEUS MOZART findet er im „Mechanischen Theater“ zu Hellbrunn ein Sinnbild für schöpferisches Sein. Jaakob ist ein Dichter — der Dichter: er ringt mit Gott, der die Welt und der Welt Leid geschaffen hat, er weiß und sieht, was er der Erfahrung nach nicht wissen und sehen könnte. D av i d ist ein Dichter — wenn auch mit keiner Zeile darauf hingewiesen wird. Deshalb vermag er sich in die Seele Asaphs, des jungen Soldaten und Dichters hineinzufinden. Und das VORSPIEL AUF DEM THEATER ZU KÖNIG DAVID ist vor allem eine Auseinandersetzung des Dichters mit dem Wesen des Theaters und dem Wesen des Publikums. „Glaubst du jederzeit so sicher, daß du Barde bist?“ fragt Skule in Ibsens „Kronprätendenten“. Beer-Hofmann zählt nicht zu den Sicheren, seiner Sache allzu Sicheren. Auch weiß er um die Grenzen, dio dem Dichter gesetzt.sind. Resignation klingt aus dem Gedicht: EINER PHOTOGRAPHIN INS STAMMBUCH „... Was aus mir quillt, Wort wird, tönt, schwingt und schon verhallt — Flüchtigstes muß ich ballen zu Gestalt — Wer weiß, ob es vermag, viel von der W eit zu sagen-? Am Ende sagt's doch nur, wie einst mein Herz geschlagen/“ „fache fCatb" in* BüttyutUeatee Das Wiener Gastspiel Morris Schwartz Von dem Stück selbst ist nicht mehr viel zu sagen. Wir haben unsere Leser über das Thema genügend informiert. Es ist chassidisches Leben, was da vor uns in zweieinhalb Stunden höchster dramatischer Spannung abrollt und man könnte dazu vielleicht nur noch die Frage stellen, ob es recht ist, dieses Leben auch mit allen seinen Unschönheiten so recht auf die Bühne zu bringen. Ich sage: Ja. Denn erstens dürfen wir gerade so unsere Fehler haben wie alle anderen Völker und zweitens sind unsere Fehler zum guten Teil der Unnatürlichkeit des Galuthlebens entsprungen, ihre Behandlung im Buch und auf der Bühne kann also nur beitragen zur Förderung der nationalen Idee, die das Judentum im eigenen Land, auf eigenem Boden, in selbstgeschaffenen gesellschaftlichen Formen unter natürliche Lebens- und Entwicklungsbedingungen stellen will. Was „unschön“ im jüdischen Galuthleben ist, ist nur ein neuer Beweis für die Richtigkeit und Notwendigkeit der nationalen jüdischen Idee. * Die Aufführung unter ' der Regie Morris- Scfwartz' ist überwältigend. Das ist bestes Theater, im Weltmaßstab gesprochen. Unerhörte Begabung gibt sich da kund, aber auch ungeheure Arbeit steckt in dem, was sie zeigen, Zu beneiden ist jeder Autor, dem diese Schauspieler ihre Kunst leihen. Es ist alles bis auf die letzte Einzelheit, bis auf alle scheinbar belanglosen Kleinigkeiten sorgfältig durchgearbeitet, durchdacht und durchgespielt. Morris Schwartz' arbeitet viel mit Technik, besonders mit Beleuchtungstechnik. Als er mir vor der Vorstellung stolz davon erzählte, überkamen mich gewisse Bedenken. Man hat es erlebt, wie die Technik sich des ganzen Theaters, des Geistes und des Spiels bemächtigte und schließlich die Maschine zur Herrin der Bühne wurde. Hier aber weiß man mit der Technik richtig umzugehen. Sie bleibt von Anfang bis zu Ende Dienerin des Geistes und Dienerin des Spiels. Sie wird nicht für einen Augenblick Selbstzweck. Die Technik spielt mit, das Licht unterstreicht das Wort, es tanzt mit, es trauert mit, cs kommentiert, es hilft den Schauspielern und den Zuschauern, aber alles Technische bleibt besehenden — eben Technik und wird nie selbst Theater, auch dort nicht, wo es mit Höchstleistungen für Augenblicke verblüfft, ♦ * Morris Schwartz, der Direktor und Regisseur des Theaters, spielt den Njeschewer Rebben mit Wucht und doch wieder irgendwie mit Grazie. Jizsohak Grudberg, der den Josche gibt, hält diszipliniert durch in dieser schweren Rolle, die ihm kaum zu. reden und fast nur zu spielen gibt. Alex St ei n spielt zwei Rollen: den etwas komischen Rebben von Sein Leid ist das Leid aller schöpferischen Menschen, die dem Ziel der Vollkommenheit zustreben mit dem sicheren Wissen, es niemals erreichen zu dürfen (Der. KÜNSTLER)': „Pfeil bin ich in ewigem Fluge, Gott entsandte mich im Spiel! Doch im eines Pulses Welfe vorher — gleicher Bahn und gleicher Schnelle hatte lächelnd Gott entsendet vor mir her — mein ewiges Zid." Und über die Jahrtausende hinüber grüßen, sich neigend vor H e r a k 1 i t,, die Verse der Paraphrase über ein Wort des „dunklen“ Philosophen von Ephesus: „Der Herr, des das Orakel ist in Delphi, weder sagt er, weder verbirgt er, doch deutet er an“: „Er sagt es nicht —- Flutendem Fühlen wird gesagtes Wort zum SargI Er birgt es nicht! — Das nochmals bergen, was ein Gott schon barg?, Fluch, Segen, Rätsel, das zu Danaidenfron ihn treibt, Unfaßbares in brüchiges Gefäß zu fassen — Fragst du, was dem in Schauern stammelnd Hingegebenen bleibt? GEHEIMSTES AHNEN — UND IM GLEICHl NIS AHNEN LASSEN! Rachmanowska und dann den Krakauer Rebben, der die Verhöre des Synhedrions leitet. In beiden Rotten lebenswahr und) auf absoluter künstlerischer Höhe. Eine größere Rolle fiel auch einem der Schauspieler der Wiener jüdischen Künstlerspiele zu: Herr Tums spielte den Rebben von Bjalagura. Er fügte sich gut ein in das Neto-Yorker Ensemble, ebenso wie die für Episodenrollen engagierten Schuspieler aus der Praterstraße: Segal, Sch nat u man n und Schorr. In den Rotten von „saftigen Judenu zeigten L amb er g, Lip mann und S c hapir.oI gute Leistungen, A. B eil als Gabbe. ln den weiblichen Rollen vollbringen Judith Abarbanel als Serale, Esther Goldeni berg als Malkale und Eni Liton als Reb* bezin von Rachmaniwka und (tim zweiten Teil) als Ziwje dramatische Höchstleistungen, * Der Erfolg beim Publikum entsprach der. Leistung. Während des Spiels saß man atemi los da und wagte förmlich nicht zu klatschen, nach Schluß des Stückes aber brach die Begeisterung vehement aus. Man wollte die Schauspieler buchstäblich nicht von der Bühne lassen. heilig. Die Musik Es sei gleich gesagt: die musikalische Untermalung dieses Dramas spielt eine untergeordnete Rolle; zwei Leitmotive ziehen durch das ganze Stück und werden je nach der gegebenen dramatischen Situation mannigfaltig koloriert. Nur von diesem Standpunkt aus kann und soll man die Musik au der wahrhaft faszinierenden dramatischen Leistung des „Josche Kalb“ beurteilen. Eine Zwischenaktmusik also, die von vornherein nicht etwa jene bedeutende Aufgabe hat, die wir aus den Aufführungen .der „Habimah“, der Wilnaer oder des Moskauer Akademischen Theaters kennen. Leon K u t z i n, der für den musikalischen Teil verantwortlich ist, scheint ein geschickter Musiker zu sein, der einige besonders charakteristische Volksmotive herauszusuchen verstanden hat — ganz besonders der Hochzeitstanz mit den gleichmäßigen drei Schlägen, die durch das Händeklatschen gekennzeichnet sind und die so deutlich den Rhythmus des dazugehörigen Wortes „Ma-sel-tow“ widerspiegeln. Diese rhythmische Eigenart treffen wir in vielen Hochzeitstänzen, gleichwohl wie die Pause auf „eins“, die im Tanz und Gesang durch einen Schnalzer ersetzt wird. Erschütternd und unverfälscht ist der Sing-Sang in Ansprachen des Niesohewer. Rebben (von Morris Schwartz meisterhaft vorgebracht), ferner die musikalische Deklamation der Serale, die in der bildhübschen Judith Abarbanel eine rührende Darsfcellorin fand, schließlich die kleine Ansprache des Lehrers Nuohiras an denselben im Walde und der Gebetgesang in der Synagoge, der hinter der Szene erklingt. Diese kleinen musikalischen Episoden sind leichte Untermalungen, es ist eine pausenausfüllende Musik, die als solche ihre» Zweck vollauf erfüllt und nur mit diesem Maßstabe beurteilt worden kann. Jul. Wolfsohn. AUCH IN DER SOMMERFRISCHE mDuen Ile Zionisten m KEREN KAJEMETH selenken!