Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1936-06-19 · Heft 557 (19.6.1936) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 557 (19.6.1936)
Date
1936-06-19
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3053752-3054243-3054313--5969-3061764
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Ölt tflMMl 2«-. 557 — 19. Juni 1986 Salt« 7 erst im Momente des KaufsafoBchlusses mit, daß sie Mitglieder der „Asca“ sind. Der Rabatt wird auf eigenen „Aaca“-Bücbern, die alle angeschlosscnen Firmen besitzen, gut* geschrieben, Di© „A«ca“ verrechnet halbjährlich mit den Firmen, 50 Prozent der Rabatte erhalten die Mitglieder, 50 Prozent die die „Asca“ bildenden Institutionen. Überschreitung des Selbstkontingentes. Frau Lotte Krieger hat auf da* übernommene Kontingent von 5 50 bisher S 129 aufgebracht, Präßidialsitzüng des KKL. findet Dienstag, den 23. Juni, 8 Uhr abends, statt. Mißbrauch bei KKL. - Leerung! Seit einiger Zeit leert ein schmächtiger, gelblich auesehender Mann mit sohwarzen Augen und schwarzen Haaren, im Alter von zirka 35 Jahren, unbefugt Büchsen de« KKL. Auf den Vorhalt, daß bereits geleert wurde, gibt er vor, zur Kontrolle berufen zu sein. Er nennt sich Dr. Roll, Rosenzweig und auch anderen Namen. Er besitzt weder die KK.-Legitimation, noch die Leorungslisten. Er ist bereits einige Male von Buchseninhabern angehalten worden. Der KKL. ersucht seine Freunde, diesen Schwindler bei der ersten Gelegenheit der Polizei zu übergeben. Abrechnung der Junileerung. Die Gruppen werden aufgefordert, die Junileerung endgültig abzurechnen. Goldbucheintragung Malei Heftler, geb. Storch s. a. Durch die in den letzten Tagen erfolgte Einzahlung ist diese Goldbucheintragung numebr komplettiert wordon. Komplette Sefer Hajeled-Eintragungen. Manfred Altmann und Albert S e i d n e r. Silbernes Buch des Keren Kajemeth. Lilly Gourary — Elle Gut durch WIZOI (Nr. 482); Dr. Leon Preis und Frau Friederike Preis durch Sektion und WIZO IV/V (Nr. 488); Adolf Neumann durch die Verwaltung des Jüd. Schauspielervereines (Nr. 484); Elias Berger durch die Sektion Prater (Nr. 485). Graz. In den letzten Tagen hat die Ortsgruppe Graz an den Keren Kajemeth den Betrag von S 852.75 abgeführt. Dieser Betrag setzt sieh aus folgenden Beträgen zusammen: Büchsen 279.94, Thoraependen 114.—, Telegramme 46.70, Imi 1.57, für Goldbuch Dr. Manka Spiegel 152.04; Karl Schwarz 50.—, E. Grünechlag 20.—, Ing. Jonas Landau 20.—, Alfred Klein 10.—, Alfred Fischer 5.—, Sammlung Vortrag Iva-stein 11.50, Film-Ablöse 20.—, Bücber-Mehrerlhs 16.54; allgemeine Spenden 255.50: Rudi Heller 10—, Hochzeit Burstin-Dr. Löwy 150.—, Brith Milah Efr. Silberstein 21.50, Bar MizWab Karl Schwarz 69—, Jakob Beer 5.—. Zionistischer Veranstaltungskalender Montag, 22. Juni 1936: 1. Bez.: Verband Jüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas, I., Hegelgasso 3, 149 Uhr abends: Vereinsabend. 2. Bez.: Klub Erez Israel, Praterstraße 13, 149 Uhr abends: Vortragsabend. 17. Bez.: Sektion XVI/XVH, Frauongasse 9, X9 Uhr abends: Vereins- und Vortragsabend. Dienstag, 23. Juni 1936: 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 'A9 Uhr abend*: Lieder- und Arionabond. Mitwirkend: Igo Guttmann, Opernsänger, Berlin. Flügel: Dr. Ernst Müller. Programm: Brüll: Sechs«, sieben oder acht. Thomas: Arie aus „Mignon“. Meyerbeer: Arie aus „Hugenotten“. Guttman: „WschomTu bne jisroel“. Bizet: Duett aus „Carmen“; Arie aus „Lalcme“. Halevy: Arie aus „Jüdin“. Samborsky: Schir Haemek, Duett. Saint-Saens: Rezitativ und Arie aus „Samson und Dalila“. Lied aus „Veilchen von Montmartre“. Korngold: Lied. Lehar: Wolgaliod aus „Zarewitsch“. 8. Bez.: Sektion und WIZO I3T, Wiener Ringcaf$, Stubenring 18, ^9 Uhr abends: Vereinsabend. 4. Bez.: Brith Zion IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends: Heimabend. Mittwoch, 24. Juni 1936: 1. Bez.: WIZO II, Schottenring 25, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. 2. Bez.: Brith Zion Prater, Stuwerstraße 1, A9 Uhr abends: Heimabend mit Referat. 6. Bez.: Brith Zion. Klub junger Zionisten, VI., Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends: Heimabend. 9. Bez.: Brith Zion VIII/IX, Währingerstraße 6—8, 8 Uhr abends: Heim- und Vortragsabend. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, %9 Uhr abends: Chug Ivri unter Leitung Prof. Kestenbaum: „Sifruth chadaschah-tkufan“, Band XI. 10. Bez.: WIZO X, Pcrnerstorfergasse 25, H9 Uhr abends: Dr. Ada Kaestenbaum: „Moderne Kosmetik“. Donnerstag, 25. Juni 1936. 18. Bez.: Brith Zion XVIII., Weimarerstraße Nr. 7, 8 Uhr abends: Heimabend. Der jüdisch-akademische Technikerverband veranstaltet Dienstag, den 23. d. M., um AS Uhr abends im Chajessaal der Judaeft, Wien, IX., Älserstraße 26, einen Diskussionsvortrag des Kultusvorstebers Ing. Eugen Buchbinder über das Thema: „Die Stellung dos jüdischen Ingenieurs In P a 1 äs t i n a“. Gäste willkommen. Achtung Jugendliche! Jugendliche, welche die Absicht haben, in eine gewerbliche Fachschule (Bundeslehranstalt) einzutreten, werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Einschreibungen unbedingt noch im Juni vorgenommen werden müseen. Es ist ratsam, vorher eine Berufsberatungs- Stelle aufzueuchen. Kinder-Ferienaustauschaktion zwischen Österreich und Ungarn Die Österreichisch-Ungarische Gesellschaft in Wien hat, entsprechend einer Anregung von maßgebender österreichischer und ungarischer Stelle sich zum Ziel gesetzt, heuer auch eine Kinder-Ferienaustauschaktion zwischen Österreich und Ungarn durchzuführen, um den ungarischen Kindern die Schönheiten Österreichs und seine alte Kultur, und den österreichischen Kindern die Gastfreundschaft der ungarischen Bevölkerung und die nicht minderen Schönheiten Ungarns zu zeigen. Für jedes ungarische Kind das für einige Wochen bei einer österreichischen Familie Aufnahme findet* wird ein Österreichisches Kind in Ungarn liebevollst aufgenommen. Familien (orthodox), die sieh der Aktion anschließen wollen, wollen sieh an die Österreichisch-Ungarische Gesellschaft in Wien wenden. Auskünfte und Anmeldungen (brieflich gegen Rückporto) bei der Österreichisch-Ungarischen. Gesellschaft, Wien, I., Nibelungengasse 1. Blailk-Andachtsfeier. Samstag, den 11. Juli, am zweiten Todestag Bialiks, veranstaltet der Bialik-KIub um A9 Uhr .abends im großen Saale des Hotel Continental (Taborstraße 7) eine Bialik-Andachtsfeder. Todesfall. Am 14. d. M. verschied hier nach, schwerem Leiden Frau Perl Unge r,, Mutter des Sekretärs der Verwaltung der .„Jüdischen Front“ (Bund jüdischer Frontsoldaten Österreichs). Hilferuf. Eine ganz alleinstehende, verlassene ältere Kaufmannstoohter, aus 'sehr frommen Hause stammend, ist infolge langer Krankheit und schweren Sohicksalsschlägen arbeitsunfähig geworden und lebt in bitterster. Not. Sie bittet um? Hilfe. Die. Redaktion: der „Stimme“ nimmt .Spenden entgegen. , Der Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, I., Kohlmessergasse 4, Tel. U 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: A) Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Aus- Jagenarrangeure,. Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Nachhüfelehr.er und -lehrerinnen für Mittelschulfäoher, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmungskapellen; B) Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art - darunter auch Chemiker, .Elektrotechniker (Hoizungstechniker), Installateure, Bau- und Maschineningenieure, Chauffeure sowie ungelernte Arbeiter; C) Handwerkliche und kaufmännische Lehr stellen für Knaben und Mädchen. — Im selben Verein sind derzeit offene Stellen für: Kinderfräulein mit und ohne Sprachkenntnisse für In- und Ausland, Erzieherinnen mit Mittelechulnaohhilfe und Fremdsprachen. Gut eingoarbeitete Konfoktionsnäberinnen (Werkstätten* und Heimarbeit). Hauspersonal jeder Art. Diverse Auslandsstellen für deutsche Emigranten. „Arische Pension“. Wir werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Pension „Marienheim“ in Balaton-Lelle, ddo eine eifrige Prospektpropaganda macht, sich ih einer Wiener antisemitischen Zeitung als „arische Pension“ empfiehlt. Der Jüdische Angestellten-Verband „Emunah“, //., Praterstraße 11, macht auf seine für Chefs und Angestellte bostenlose Stellenvermittlung aufmerksam. Geschultes Personal für Büro, Lager, Verkauf und Haushalt stets in Vormerkung. Auskünfte in allen sozialpolitischen Angestelltenfragen kostenlos. Täglich von 3 bis 7 Uhr. Tel. R 40-1-56 V. : Jüdisch-Akademischer Sportklub Brluth. Wir geben unseren Mitgliedern bekannt, daß unsere heurige'Somm'erreise an die 'italienische Riviera nach Ospedaletti, nächst San Romo, führt. Preis S 148.— das komplette 14tägige Arrangement. Nähere Auskünfte im Veremsheim, Wien, II., Praterstraße 13/15. Telephon R 48-1-26-B. Alfred Nossing. Auf vielfache Anfragen teilen wir mit, daß Alfred Nossig Taborstraße 18 wohnt und telephonisch auf Nr. R 40-8-71 zu erreichen ist. Sektion XX. In unserem Bericht vom 12. Juni l. J. über die Generalversammlung der Sektion XX haben wir irrtümlich den Schriftführer Josef Schmerler nicht erwähnt, was wir hiermit naohtragen.. „Theologia“: Abs. theoi. Dr. Josua Horowitz predigt a.m Samstag, den 20. d. M., im Kleinen Tempel, II., Tempelgasse 3. Beginn des Gottesdienstes: 8 Uhr — In unserer Generalversammlung wurde folgender Ausschuß gewählt: Koli. Seidenfeld (Präsident),. weiter« die Kollegen: Weidenfeld, Dr. Horowitz, Badler, Böller, Vodnai, Stahl. Mitteilungen der Itsr. Kultusgemeinde KUNDMACHUNG betreffend die Errichtung von Minjanim für die höhen Feiertage. 1. Der Vorstand beabsichtigt., für den gegenwärtigen Bedarf an temporären Bethäusern durch eigene Maßnahmen vorzusorgen, beziehungsweise durch die Tempelvereine Vorsorgen zu lassen. Demgemäß wird die Kultusgemeinde nur in Fällen, in welchen ein tatsächlicher Bedarf vorhanden ist, die Genehmigung für ein temporäres Bethaus erteilen. 2. Die Errichtung eines temporären Betlokales in der Nähe von ständigen Bethäusern wird grundsätzlich nicht bewilligt. 3. Im Sinne des § 80 des Gemeinde-Statutes ist die Bewilligung des Kultusvorstandes vor Miete eines Lokales und vor Einschreiten um die behördliche Genehmigung einzuholen. 4. Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 15. J u 1 i 1. J.- im Einreichungeprotökoll der Israelitischen Kultusgemeindo, I., Seitenstettengasse 4, HL Stock, zu überreichen. Es wird ausdrücklich aufmerksam gemacht, daß später einlängende Gesuche nicht angenommen werden. Auf nicht entsprechend belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen. 5. Privatpersonen, die um Bewilligung eines Minjhns ansuohen, haben entsprechende Nachweise über Charakter, Moralität usw. bezüglich der zu verwendenden Vorbeter (Namen derselben feind im Gesuche anzugeben) und auch der Nachweis über deren Befähigung zu erbringen. 6. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt. 7. Die Bewilligung gilt nur für die einschreitende, Partei und ist somit nicht übertragbar. lin Übertretungsfa'il wird die erteilte Bewilligung ' sofort zurückgezogen und die Behörden werden gleichzeitig hievon verständigt. ,<;r . 8. Die als Betlokale einzurichtenden Räume müssen 4 sich für diesen Zweck vollkommen eignen und ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters sowie des Hauseigentümers zur diesfälligen Verwendung beizubringen. 9. Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung dee Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgeräumt sind und an den Festtagen ausschließlich für den erwähnten Zweck benützt werden. 10.; Für Lokale, m: welchen während des Jahres Veranstaltungen-stattfinden, deren Tendenz unvereinbar ist mit einer Stätte, an welcher ein Gottesdienst abgehalten werden soll, wird eine Bewilligung nicht erteilt. 11* Die Bewilligunng' wird den Betlokal-Inhabern nur unter der Bedingung erteilt, daß dieselben der KuJtusgemdpde für . unbemittelte Personen (Männer und Frauen) zusammen den zehnten'Teil der von der Behörde genehmigten numerierten Sitzplätze unentgeltlich bis längstens 1. September d. J. zue Verfügung stellen und als. Kultusgebühr 10 Prozent des Bruttoerlösea aus dem Verkaufe der Betsitze an die'Hauptkasse der Israelitischen Kultusgemeinde Wienabführen. 12. Ein Ankauf von Betsitzcn seitens der Kultusgemeinde ist. ni c h t zu gewärtigen. ., 13. Unmittelbar nach den hohen Feiertagen ist an 'den Vorstand der Israelitischen ’Kultusgemelnde Wien ein Verzeichnis der beim Aufrufen zur Thora erfolgten Spenden mit Name und. Adresse des Spenders sowie genauer Bezeichnung des Zweckes einzusenden. 14. Zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Verpflichtung sowie aller für die Erteilung der Bewilligung zur Errichtung eines temporären Bethauses gestellten. Bedingungen ist eine Kaution zu erlegen, welche bei Nichteinhaltung auch nur oinor dieser Verpflichtungen für wohltätige Zwecke der Kultusgemeinde verfällt. Die zu leistende Kaution, welche in Bargeld zu erlegori ist, wird mit S 20 bis S 200 bemessen. 15. Der Text einer etwa beabsichtigten Ahnoncierung oder Plakatierung ist dem Gesuche zur Genehmigung anzuschließen. Eino •Ankündigung, welche der Würde .einer Betveranstajtung widerspricht, ist unstatthaft und hat zur Folge, daß die erteilte Bewilligung rückgängig gemacht wird. Eb ist'Pflicht einer jeden Partei, für eine entsprechende Polizeiaufsicht . auf eigene Kosten zu sorgen. Als. „Hausandachten“ werden nur jene gottesdienstlichen Übungen anerkannt, welche ohne jegliches Entgelt und lediglich Familienangehörigen zugänglich sind, * Für die Chöre der temporären gottesdienstlichen Veranstaltungen dor Israelitischen lvultusgemcinde Wien an den hoben Feiertagen im Jahre 1936 (Neujahrs- und Versöhnungsfest) werden Tenoristen und Chordirigenton gesucht. Israelitische Bewerber österreichischer Staatszugehörigkeit, mö^en sich bis 25 Juni 1936 im Schulamte der Israelitischen Kultusgemeinde Wien melden. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. i« Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen): Samstag, den 20. Juni, um 3 Uhr nachmittags in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler- und -Schülerinnen im II., IX. und XX. Bezirk: Samstag, den 20. Juni, um Uhr nachmittags, im Leopoldstädter-Tempel, II., Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. * Stipendien der Stadt Wien. Im Studienjahr 1936/37 gelangen für Schüler der Obermittelschulen in Wien (Gymnasien, Realschulen, Akademie für Musik und darstellende Kunst, Bundeslehrerbildungsanstalten, Staatsgewerbeschulen, Technologisches Gewerbemuseum, Handelsakademien, Kunstgewerbeschule des Museums für Kunst und Industrie, Bundeslehranstalt für Textilindustrie, Graphische Lehr- und Versuchsanstalt und Tagesschule der gewerblichen Vereinslehranstalt für Maschinenbau und Elektrotechnik) von der Stadt Wien errichtete Stipendien von je 180 Schilling jährlich und für Hörer der Wiener Hochschulen (auch der Akademie für bildende Künste) Stipendien von je 300 Schilling jährlich nach den hiefür bestehenden allgemeinen Vorschriften zur Verleihung. Privatsten an Mittelschulen und außerordentliche Hörer an Hochschulen sind von dor Beteilung mit einem Stipendium ausgeschlossen. Gefordert wird die österreichische # Bundesbürgerschaft. Unter sonst gleichen Bedingungen haben nach Wien zuständige Bewerber den Vorzug. Die mit der Würdigkeitsbestätigung der Schulleitung versehenen Gesuche sind bis 18. Juli bei der Magistratsabteilung 13, I., Rat-. hausstraße 9, einzubringen. PENSION ECKSTEIN-Siirii JÜDISCHER SPORT ■■■■BaBHBBBEBHBaBBHBBBnHHnaMi Müssen die Hagibor-Schwimitier nach Berlin? Prag, 15. Juni. .(JTA.) Die. C&APS hat erklärt, daß sie auf den Start der jüdischen Schwimmer und Wasserbä 11 s p i e 1 e r bei den Olympischen Spielen nicht verzichten kann, und daß sie die Vereine, die ihre Sportler nicht entsenden, bestrafen, d. h. disqualifizieren werde. Dazu schreibt „Prager Mittag“ u. a.: Der Fall der jüdischen Schwimmer, die bekannt-*, lieh mit zu den besten der Republik gehören, ’ und die in dem Klub „Hagibor“ den langjährigen Meister stellen, ist nicht von der: sportlichen Seite zu lösen.. Man kann es durchaus verstehen, daß der Schwimmverband der Tschechoslowakei seine besten Leute nicht entbehren will; der Verband will nun einmal prächtig vertreten sein., und dies kann, er nur, wenn er die jüdischen Sportler mit auf die Reise nimmt. Man muß. sich einmal die Situation der jüdischen Sportler vor Augen halten: sie sollen in das Land fahren, von wo sie täglich erfahren, daß sie ein Auswurf der Menschheit sind, Untermenschen, die an dem Elend, dor Welt schuldig sind, Kreaturen, deren Ehe mit den blonden, blauäugigen Germaninen Bastarde gebiert. Sie . sollen mithelfen, N a z i- Deutschland einen Triumph zu verschaffen. Das Olympische Komitee — schließt die Zeitung — hatte seinerzeit den jüdischen Sportlern zugesagt, daß keinerlei Zwang auf sie ausgeübt werden darf und daß nur der fahren soll, der fahren will. Es wäre wünschenswert, wenn die Behörde jetzt auch zu ihrem Beschluß stehen und ein Machtwort einlegen würde, das die jüdischen Schwimmer der Republik von einer ernsten Sorge und bitteren Gewissonsqual befreien würde. Wasserbau Hakoah schlägt Ewask 5:0 Aufstellung: Ornstem. Oscharoff, Sälus, Fischer, Josefsberg, Wien, König. Dor Hakoah gelang os, ihren letzten Erfolg im. Di an ab ad gegen die Rumpfmannschaft des Ewask auch im Stadionbad zu wiederholen. JÜDISCHER KAIENPER 19, bis 25, Juni 1936 . 29. Slwan bis 5. Tamus 5696 Freitag (19.) Sabbath-Eingang 8<?5 Samstag (20.) Sabbath-Ausgang 8ü!> Wodienabsdmltt: Korach Sabbath-Rosch-Chodesdi AUCH IH DER SOMMERFRISCHE imaai me lUMflm des KEREN KAJEMETH sedenkenl

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.