Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 551 (26.5.1936)
- Date
- 1936-05-26
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit« 4 Oll STIMMl Nr. 551 — 26. Mai 1036. Qualitative Mehrheit Von Bruno Heilig In erwartungsvoller Erregung beobachten Antisemitismus und Assimilation die Vorgänge in Palästina. Beide erwarten von dort ihre Rechtfertigung. Beide werden endgültig unmöglich, wenn das zionistische Werk gelingt. Darum treffen sieh beide in dem stillen Wunsch, es möge doch endlich zusammenbrechen. Von den Arabern erwarten sie jetzt die Rettung ihrer eigenen Ideologie. Sie wäre für sie mit 400.000 Juden nicht zu teuer bezahlt. Die Verantwortung würde inan ohnehin auf den Zionismus wälzen. Es wird nicht so kommen, wie sie es sehen und wünschen. Sie sehen die Verhältnisse verkehrt und sie sehen vor allem die Kräfteverhältnisse verkehrt. Sie sprechen von einer erdrückenden arabischen Mehrheit in Palästina selbst und sie zitieren unermüdlich die Millionen von Arabern, die außerhalb Palästinas leben und eines Tages ihren Konnationalen zu Hilfe eilen würden, lim sie von den Juden zu befreien. Es ist vor allem in Palästina selbst ganz anders als sie es sehen. Die rohen Ziffern sprechen wohl von 70 Prozent Arabern gegenüber 30 Prozent Juden. Aber auf die rohen Ziffern kommt es nie an, ausschlaggebend ist immer und überall doch die Qualität. Doch in Palästina sind nicht einmal die rohen Ziffern richtig. Wenn es auf Kampf ankommt, gilt auch rein ziffernmäßig nicht die Gesamtzahl der vorhandenen Menschen, sondern die Zahl der kampffähigen Menschen. Wir wünschen nicht, daß sich der Zionismus in Palästina im blutigen Kampf durchsetzen müsse. Wir wollen ihn wie bisher mit unserer friedlichen Aufbauarbeit durchsetzen. Die Juden in Palästina haben es eich auch jetzt versagt, auf blutige Gewalt init blutiger Gewalt zu antworten. Das jüdische Tel-Aviv könnte das arabische Jaffa erdrücken. Aber die Juden bewahren Disziplin und sie werden sich durch keine Gewaltakte ins Unrecht setzen. Doch vielleicht wird die Gewalt von Seiten der Araber infolge der maßlosen Hetze, die von den ehrgeizigen Feudalherren gegen die Juden getrieben wird, diese doch einmal zur letzten Verteidigung zwingen? Wir glauben auch an eine solche Entwicklung nicht, es sei aber doch denen, die sie befürchten (oder erhoffen), einmal gesagt, wie es in Palästina heute „militärisch“ aussieht. w Es leben in Palästina über 800.000 Araber und etwa 400.000 Juden. Es klingt paradox, ist aber doch wahr, daß diese 400.000 Juden faktisch eine Mehrheit sind. Normal beträgt die Zahl der wehrfähigen Männer eines Volkes etwa 40 Prozent der männlichen Bevölkerung. Das wird bei den Arabern eine Zahl von höchstens 180.000 bis 200.000 ausmachen. Die Altersschichtung der Juden ist aber ganz anders als die Altersschichtung unter normalen Verhältnissen. Es gehen mit Arbeifcerzertifikat bekanntlich nur Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren nach Palästina. Die weitaus überwiegende Zahl der Einwanderer rekrutiert sich aber aus den Einwanderern mit Arbeiterzertiflkat. Es ist nicht übertrieben, wenn man annimmt, daß 80 Prozent der jüdischen Bevölkerung Palästinas im Alter von 18 bis etwa 45 Jahren stehen, denn auch die Chaluzim der ersten Jahre der intensiven Einwanderung sind noch nicht 50 Jahre alt. Daraus ergibt sich wenigstens die gleiche Zahl der wehrfähigen Männer auf Seiten der Juden, die für die Araber errechnet wurde. Dazu ist die Qualität der Menschen hüben und drüben zu berücksichtigen. Jeder Jude, der ein Zertifikat bekommt, wird auf seino körperliche Eignung für die Arbeit, die ihm unten bovorsteht, untersucht. Es kommen mir ganz gesunde Juden nach Paläetina. Es gibt keine Tuberkulösen und keine Krüppel unter den palästinensischen jüdischen Einwanderern. Aber es besteht noch ein weiterer qualitativer Unterschied. Dio Juden verfügen über Menschen, die allgemeintechnische und militärtechnische Kenntnisse besitzen, was für die Befestigung der Siedlungen, aber auch für den aktiven militärischen Kampf ungeheuer wichtig ist. Viele von den älteren Einwanderern haben den Weltkrieg in einer modernen europäischen Armee mitgemacht, während eine große Anzahl der jüngeren Juden Palästinas vor der Einwanderung in ihrem alten Wohnland der Militärpflicht Genüge geleistet hat. SR Das ist das wirkliche Kräfteverhältnis zwischen Juden und Arabern in Palästina. Wir sind schon heute stärker als dio Araber. Dio Zeit arbeitet für uns, jeder Tag verbessert das Verhältnis zu unseren Gunsten. Wir wollen den blutigen Kampf nicht, aber wir sind auf ihn vorbereitet und könnten ihn bestehen, wenn wir dazu gezwungen wären. Das Schreckgespenst der Millionen außerpalästinensischen Araber, die eines Tages über die Juden Palästinas herfallen könnten, ist aber die Ausgeburt einer Phantasie, die unbeschwert ist von der Kenntnis der Verhältnisse und vor allem vom Nachdenken. Es gibt keine arabische Solidarität, weder vom nationalen noch vom religiösen Gesichtspunkt. Es gibt überhaupt nur selten aktive nationale Solidarität über die politischen Grenzen hinweg, weder bei den Arabern noch sonst irgendwo. Im Gegenteil, Völker, die durch politische Grenzen aufgeteiltsind, haben einander immer um so wütender bekämpft. Es sei hier nur auf das Beispiel des deutschen Volkes hingewiesen, das auch ein Bismarck nur zum Teil und nur in loser Form staatlich zusammenbringen konnte und dessen Stämme sich vorher durch Jahrhunderte blutig bekriegt hatten. Man weiß, daß selbst das von Hitler angeblich endgültig geeinigte deutsche Volk doch noch immer innerlich nach seinen alten politischen Grenzen und seinen stammesbedingten Egoismen zerrissen ist. Am allerwenigsten darf man sich aber vorstellen, daß die Araber Asiens und Afrikas aus islamitischem Fanatismus sich gegen die Juden einigen könnten. Die mohammedanischen Völker haben bereits bewiesen, daß sie zu religiöser Solidarität unfähig sind. Das schlimmste, was man den Mohammedanern überhaupt antun konnte, hat ihnen Kemal Pascha angetan. Er hat den Mohammedanismus im Herzen der mohammedanischen Welt vernichtet. Kein Mohammedaner hat sich zur Verteidigung des Islam gerührt. Sie hätten Kemal Pascha zerdrücken können und sie haben ihn gewähren lassen. Die Juden aber gefährden Seit Jahren tragen viele tausende jüdischer Menschen das Leid und die Sorgen der Erwerbs- und Arbeitslosigkeit, fügen Bich dem Unvermeidlichen und warten täglich und stündlich auf die erlösende Kraft der Gerechtigkeit und Menschlichkeit, und auf die Wiederaufnahme in die Wirtschaft. Seit Jahren keine Stellung für die jüdischen Angestellten, keine Betätigung für den handwerklichen Gehilfen und auch keine Arbeit für die ungelernten Arbeiter. Die jüdische Arbeitslosigkeit in ihrer Dauer und Massenerschelnung wirkt vernichtend wie eine Dampfwalze und nimmt keine Rüoksicht auf Alter, Schichte, Stand und Geschlecht. Der wirtschaftliche Boden wankt und bricht zusammen: Der Querschnitt des sozialen Leben« der jüdiachen Arbeit«- und Erwerbslosen zeigt bedenklich die Verzweiflung der ohne Brot dastehenden Gewerbetreibenden und Kaufleuto, die Ratlosigkeit der abgebauten jüdischen Handelsangestellten und Beamten mit ihren Sorgen für den Unterhalt ihrer Familien, die dumpfe Resignation der vom Hunger gemarterten jüdischen Arbeitslosen, den Abstieg und da« Sinken in die Tiefen der Vernichtung der wertvollen jüdlsohen Intellektuellen und Graduierten mit allen ihren nach schwerer Arbeit an den Hocheohulen erlangten Titeln, dio Verarmung des Mittelstandes, die Berufsnot der Jugend, daß Lockorwerden des Familienlebens. Jedor Elnzelfall eine Tragödie menschlichen, sozialen und familiäreu Schicksals: Drohende und vollzogene Delogierungen infolge Nlohtaufbringung des Mietzinses, Machtlosigkeit in Krankheitsfällen der engsten Fajnllien&ngehöden Islam gar nicht. Warum sollten gerade sie dio mohammedanische Solidarität auslösen? Dio Araber sind übrigens gerade in Palästina nicht einmal religiös einheitlich. Die Hetze gegen dio Juden wird mit besonderer Heftigkeit von dem Organ der christlichen Araber betrieben. Es fehlt also selbst die äußere, die organisatorische Grundlage für eine solidarische Aktion jener märchenhaften Arabermillionen gegen das jüdische Palästina. w Es wird in Palästina noch viel Schwierigkeiten geben, wir werden noch schwer darum zu kämpfen haben. Es bilde sich kein Zionist ein, daß das jüdische Land mühelos, ohne Gefahren und ohne Rückschläge zu erwerben ist. Der Kampf wird genau so groß und so schwer sein, wie cs dem Preis entspricht. Nicht einmal in seinem privaten Leben bekommt der Mensch je etwas umsonst, für alles muß er kämpfen, für alles muß er bezahlen. Im Leben der Völker gilt dieser Grundsatz unerbittlich. Die Juden sind seit einigen Jahrtausenden den Kampf gewöhnt. Sie haben im alten eigenen Land immer kämpfen müssen und endloser Kampf, wenn auch ein Kampf von der passiven Seite her, ein Kampf, der nur Opfer forderte und keinen Sieg im gewöhnlichen Sinn des Wortes versprach, waren die zweitausend Jahre der Galuth. Für den Kampf, den das jüdische Volk jetzt zu führen hat, winkt ihm ein Preis, der den Einsatz des Lebens nicht nur des einzelnen, sondern des ganzen Volkes r e c h t f e r t i g t. Es ist aber noch nie ein Volk, das sich selbst eingesetzt hat, sieglos aus dem Kampf hervorgegangen. Nichts soll beschönigt, nichts soll gemildert werden. Jeder Jude, der nach Palästina geht, muß daran denken, daß er vielleicht das Leben wird hingeben müssen. Der gewaltige Unterschied zwischen dem Juden der Galuth und dem Juden in Palästina ist aber der: In der Galuth kann man in die Lage kommen, sein Leben sinnlos und nutzlos hergeben, elend verkommen zu müssen oder auch gewaltsam umzukommen. Die deutschen Juden sind in diese Lage gekommen, und man weiß nicht, wann Juden anderwärts das gleiche Schicksal ereilt. In Palästina aber kämpft man, in Palästina setzt man vielleioht auch sein Leben aufs Spiel, aber man tut es in ehrenvoller Situation und mit der Aussicht, sogar mit der ganz bestimmten Aussicht, mit der Sicherheit auf den Sieg, einen Sieg, der in alle Zukunft des jüdischen Volkes liineinleuchten wird. rigen angesichts der Unmöglichkeit der entgeltlichen Inanspruchnahme ärztlioher Hilfe oder notwendiger Arzneimittel, Versatzzottol des letzten „Vermögeneetückes“ (Schirm, Aktentasche) zur Stillung des Hungers der dahinsiechenden alten Eltern, verkaufte Zahngebisso zur Ermöglichung des Unterhaltes für Frau und Kinder, jahrelanges Nichtzusammenwohnen vieler Eltern mit ihren unmündigen Kindern infolge Obdachlosigkeit und Brotlosigkeit. «i Die Stunde der Prüfung trat an dio jüdische Gesamtheit heran und traf eine passive, apathische Generation ohne Klarbliok in die Gegenwart und Zukunft, ohne Einfühlungsvermögen In die Nöte und Leiden der vom Schicksal gepeinigten und gedrückten jüdisohen Meneohen, ohne Kraft des Hineindenkens in die vordringliche, über Solu und Nichtsein entaoheidende Frage der Arbeit. lat dooh Arbeit nicht nur die wirtschaftliche Grundlage zur Hintanhaltung der Verelendung und des Unterganges, eondern bedeutet auch, was Wirtschafts- und rechtspoiitiseh von großer Wichtigkeit ist, die Möglichkeit der Einstellung Iö den Dionst der Produktion und der Teilnahme am Auf- und Ausbau der Gesamtwirtschaft. Aus diesem Gesichtspunkte darf man nicht die Augen vor den Gefahren der Nichtoinordnung der jüdischen Arbeitslosen in den wirtschaftlichen Prozeß versohließen und ihnen daduroh die Teilnahme an der neuen Wirtschaftsordnung unmöglich machen. Jüdische Arbeitslose, die sich zur Unterordnung und Bescheidung, Disziplin und Ausdauer in der Arbeit bekennen, haben ein Recht auf Arbeit und werktätige Teilnahme an der neuen Wirtschaftsordnung. Dio jüdische Unternehmerschaft, die unbekümmert und ohne Sorge um das Schicksal der jüdischen Arbeitslosen ist, trügt zu einer Hehr gefährlichen und sehr bedenklichen vSelbstausschaltung des jüdischen Menschen au« dem Wirtschaftsprozeß mit allen ihren schrecklichen Folgeerscheinungen der selbstverursachten Minderbewertung, Mindorbercclitigung und Selbstverniclitung bei. Bei gutem Willen gibt es noch Möglichkeiten der Auchbeschäftigung jüdischer Arbeitsloser, dio arbeiten wollen, um sich und ihre Angehörigen wenigstens vor der ärgsten Not zu schützen. Es gilt, den jüdischen Arbeitslosen einen Ausweg aus der Not zu erschließen. Werktätige Hilfe ist daher dringend notwendig. Mehr Klarsicht, mehr Mitgefühl! * Jüdische Unternehmer! Fordert, den Bedarf an Angestellten und Arbeitern aller Kategorien beim Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, h, Kohlmessergasse 4, Tel. U 27-0-65, atu Sommerheim in Steiermark für Kinder toii 7—16 Juhmi. KrstkU«. Vnrpflsjritn* R 80.— wöchentlich. Krau Dr. Lo«w, Wien, XIV. UllmannstrBÖe 4Z/8. Tel. R 30-8-16, Wochentags 3—5 Uhr. Das Schicksal der Jüdischen „Phönix“-Beamten Wio der Wiener JTA-Vcrtrcter erführt, sind in den Direktionsbureaus der „Phönix1 etwa hundert Beamte und Beamtinnen von ihren Arbeitsplätzen entfernt und in brüsker Art einfach n a c h H a 11 ß e geschickt worden; an ihre Stelle wurden frühere Mitglieder der Assistenzkörper (Heimwchr und Sturmscharen) hernngezogen, die nach den Ereignissen vom Februar und Juli 1934 abgerüstet haben und über Verlangen der Regierung von Dr. Berliner provisorisch eingestellt wurden. Unter den plötzlich nach Hause geschickten Beamten und Beamtinnen sind sehr viele Juden, die — zumeist nach zehn- und zwanzigjähriger Dienstleistung — jede Hoffnung verlieren, von der neuen Gesellschaft, die die Geschäfte der „Phönix“ übernimmt, mitübernommen zu werden. Die „Phönix“ zählte in Wien 785 pragmatisch Angestellte, davon 421 Katholiken, 346 Juden, 9 Konfessionslose. Die 150 „Aspiranten“, die auf Vorlangen der Regierung aus den Heimwehrkreisen aufgenommen wurden, Bind sämtliche katholisch. Im ganzen Bundesgebiet waren 1017 Personen angesteilt, davon 66% Katholiken. Die „Paule*1 und ihre Abonnenten* Werbung Die Halbmonatsschrift „Die Pause“, für dio der Volksbilidungsreferent der Gemeinde Wien, Bundeskulturrat Prof, luginayer als Herausgeber zeichnet, scheint in Propagandaangelegenheiten ungewöhnlich tüchtig zu sein. Wiewohl die Zeitschrift, deren literarisches Niveau gar nicht zur Diskussion gestellt werden soll, ihre streng katholische Weltanschauung nachdrücklich betont und daher offenbar prinzipiell keinem nichtarischen Mitarbeiter das Wort erteilt, verschmäht sie es anderseits durchaus nicht, solir intensiv um jüdische Abonnenten zu werben. Sie versendet, und zwar auch an Nicbtarier, von Prof. L u gmayer im Faksimile gefertigte Schreiben, in denen der Besuch eines Abgesandten des Volkßbildungßreferenton und Chefredakteurs mit irgend einem nicht näher bezoichneten Auftrag angekündigt und um telephonische Bekanntgabe dor Stunde ersucht wird, zu welcher der Verständigte zu Hauso anzutreffen wäre. Antwortet man in üblicher, nebenbei etwa« neugieriger Höflichkeit, 80 stellt sich heraus, daß es sich um eine Aufforderung zum Abonnement der „Pauso“ handelt. Eine jüdische Dame, die kürzlich einen derartigen Besuch empfing, hatte genügend Würde, um die Frage aufzuwerfen, ob an der Zeitschrift auch „mosaische“ Schriftsteller mitarbelten. Darauf ein verlegene» Herumreden, man wisse nicht genau, sei nicht ganz orientiert, man glaube schon, schließlich dio Nennung dos Namens eines übrigen« bekannten Autors von ausgesprochen arischem Klang und Renommee. Die Dame wußte nun Bescheid und erklärte, unter dleeon Umständen auf don Bezug des Blatte« verzichten zu müssen. Der Beauftragte konnte (anständigerweise) dio Bemerkung nicht unterdrücken, sie habe von ihrem Standpunkt a/us vollkommen reoht. Sollte indes ein so folgerichtig eingestelltes Unternehmen nicht auch jüdische Abonnentengelder grundsätzlich ah« lehnen? &; Das Schicksal der jüdischen Arbeitslosen Von Dr. A. Schmerler.