Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1936-05-12 · Heft 547 (12.5.1936) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 547 (12.5.1936)
Date
1936-05-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/3053752-3054243-3054303--5879-3061664
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Dfl STIMM« Salto 3 Schuschnigg über die Hetzer und Provokateure Am Sonntag .hat auf dom Heldenplatz in der Wiener Hofburg eine Maifeier der christlichen Arbeiterschaft stattgefunden. In den Tagen vor der Feier war in Wien in einer Auflage von einer Viertelmillion Exemplaren eine „Festschrift“ des Freiheitsbundes, der zentralen Organisation dieser christlichen Arbeiterschaft, verbreitet worden, die, nicht weniger als 16 Seiten stark, fast zur Gänze in den Dienst der antisemitischen Propaganda gestellt war. Staatsrat Kunsohak ist der Führer dieses Bundes, und so wird man wohl nicht irren, wenn man den wich feigsten Aufsatz dieser Broschüre, der mit L. K. gozeicih.net ist, seiner Autorschaft zusciireiibt. Er will dort an der Hand der „Pliönix“-Affäre die Forderung begründen: „Verdrängung des zersetzende^ Einflusses des Judentums aus dem Geistes- und Wirtschaftsleben des deutschen Volkes.“ Zu diesem Behuf zitiert er die bekannte Liste, und es entspricht der Ritterlichkeit dieses Politikers, daß er nochmals von den 500.000 Schilling spricht, die dem Jüdischen Natiomaifonds ,/unter dem Titel Überprovision“ zugeflossen sind. Von der inzwischen erfolgten Aufklärung, die in der ganzen Presse, auch im der „Reiobspost“, mitgetedilt worden ist, nimmt L. K. keine Notiz. Da aber mit der „Phönix“-Liiste der antisemitischen Agitation kein besonderer Effekt zu erzielen ist, so folgen auf Seite 12 Zitate anfeijüdischer Aussprüche, beginnend beii Karl Marx und endend bei Pater Abel. Alles zu dem Zweck, für die Einheit und den sozialen Willen der österreichischen christlichen Arbeiterschaft zu wirken. Es scheint aber, daß diese Intentionen auf den Kreis Kunsohak sich beschränken, auf die bekannte Gruppe ausgeschiffter ohristlichsoziailer Politiker, die ihre ramponierte Geltung mit Hilfe des Hep Hep wieder aufbauen möchten, unbeschadet der Einbuße, .die sie dem Namen Österreich draußen in der Wedt zmfügen, die hinter diesem Treiben' deutlich das Alibi gegenüber dem Dritten Reioh erkennt. Der Bundeskanzler, der bei der Feier das Wort ergriff — Kunsohak hat. nicht gesprochen. —, nahm die Gelegenheit wahr, die Situation so zu zeichnen, wie sie ist. Er sagte den Arbeitern: „Denkt daran', wir) alle sind nicht allein auf der Welt. Denkt daran, welche Beziehungen der Heldenplatz zu jenen hat, die sich wirklich als Österreicher fühlen. Wir halben keine Zeit für eine Politik der Nadelstiche, der Hetzer und Provokateure, wo immer sie sind. Schach sei ihnen geboten und entgegengiestelit!“ Diese Worte sind an eine bestimmte Adresse gerichtet, und sie werden dort auch richtig verstanden werden. Denn keine Regierung kann es umberüoksich tilgt lassen, diaiß hinter ihrem Rücken eine Fronde arbeitet, die mit Pogromhetze das Werk der Konsolidierung sabotieren will, nicht aus sachlichem Streben, sondern aus gekränkter Wiiichtigmach ere i und politischem Eigennutz. Der Judenboyikott unid der „zersetzende Geist“ müssen für die fehlende Einsicht in die Notwendigkeiten des Staates bedhialten, die Straße soll im Bewegung gesetzt werden, um Kunsohak und den Seinen den Ofem zu heizen,. Diese Politik der Hetze und Provokationen schiebt die Juden vor, um andere, stärkere Kreise zu treffen. Der Bundeskanzler hat dies demaskiert. Die Judemisebaft Österreichs sieht keinem Grund für eine „Ordnung“, wie sie so oft proklamiert wird, für eine Ordnung, die uns zu Parias macht. Sie sieht aber auch, daß die Regierung diese Gefahrenquellen erkannt hat. ' HÖHENLUFT — HÖHENSONNE Geblrgsklnderhelm Konradsgut 1280 m, ALPBN-MILCH, ALPEN-BUTTER, erstklassige Verpflegung. Besondere Berücksichtigung schlecht essender Kinder, Heimarzt, Spiel, Sport Gymnastik,Ferlalunterrioht, Französisch, Englisch, Hebräisch. Auskünfte und Prospekte vSCHÜLERHEIM STADTPARK, IU„ Hansalgasse 6, Tel. B 54-9-86, Dr. E. ALDOR, XVII-, Goldsoheidgasse 6, Tel. B 40-3-53. Zusammenschluß der Jüdischen Frontsoldaten im British Empire London, 5. Mai. (JTA.) Die in London und einer Reihe anderer Städte Englands bestehendem Vereinigungen früherer jüdischer Frontsoldaten haben sich unter dem Namon „Verband früherer jüdischer Soldaten des British Empire“ zusanmengeschlossen und gehen nun daran, alle früherem jüdischen Soldaten in England, den Dominions, den Kolonien und Mandiatsländeim im Rahmen des Verband,es zu organisieren. An der Spitze des Verbandes stehen Lord Meich et t, Oberst J. Levey und Oberst GoldTicih. Ziele des Verbandes sind: 1. Schutz der Interessen der früheren jüdischen Soldaten im British Empire; 2. konstruktive Hilfe für die Soldaten; 3. Errichtung eines Denkmals für die gefallenen jüdischem Soldaten; 4. Kampf gegen antisemitische Propaganda.. In der jüdischen Öffentlichkeit erwartet man, daß der Verband sehr aktiv sein und eine wichtige Rolle spielen wird. (Dieses Programm bleibt im Rahmen des Tätigkeitsgebietes, das einer Vereinigung von Frontsoldaten zusteht. Die Red.) Die WIZO in den Tagen der Unruhen Von Nadja Stein Noch am Abend des 19. April, des Sonntags der blutigen Überfälle, und in der darauffolgenden Nacht, da die ersten Flüchtlinge aus Jaffa nach Tel-Aviv drängten, trat die Fürsorgeabteilung der Paläs tina-Förderation der WIZO in Aktion. Ihre leitende Kraft, Frau Lea Wilensky, stellte Sich sofort in den Hilfsdienst ein, dien die Sozialabteilung der Irijah begann, und half mit bei der Unterbringung der Flüchtlinge in den Synagogen und bei ihrer ersten Labung mit Tee und Brot. Am nächsten Morgen kamen immer wachsende Scharen von flüchtenden Jemenitenfamilien. Während die Jungmannschaft den Ordner-, Wach- und Schutzdienst übernahm, griff ein Heer von Frauen, das sich selbst mobilisierte und dirigierte, in das Chaos der Flüchtlingsnot ein, und innerhalb von 24 Stunden baute es in der bedrängten Stadt eine Flüchtlingsfürsorge auf, die sich auf nicht weniger als 75 Flüchtlingszentren und fast 9000 Seelen erstreckte. Die entscheidende Rolle, die die Frauen als die sorgenden Mütter des Gemeinwesens in Erez Israel auf sich genommen haben, trat bei dieser Aktion voll in Erscheinung. Das städtische Jugendamt mit seiner Leiterin, Fräulein Hedwig G e 11 n e r, und seinen ausgezeichneten Fürsorgerinnen, die Flüchtlingsfürsorge der Olej Germania mit Dr. Frieda Hoffert an der Spitze, ihren erstklassigen Sozialbeamtinnen und dem ergegebenen freiwilligen Hilfskorps der Esra Sozialibh, die Misrachifrauen mit ihrer Führerin Anita Müller-Cohen, die prächtigen Hadassah - Schulschwestern und städtischen Kindergärtnerinnen, tatkräftige Frauen der Arbeiterinnenorga/ttisafcion, der Moazath Hapoaloth und ihrer Zweigorganisation der Imahot Ovdoth, der arbeitenden Mütter, sie waren alle sofort auf dem Posten an verantwortungsvollster Stelle und unermüdlich, trotz des sengenden Ghamsins, der noch zum Überdruß eingesetzt hatte. In zentraler Funktion, an ungezählten Plätzen und an der schwersten Arbeit aber fand man vom ersten Augenblick an auch voller Energie die WIZO und ihre Vertreterinnen. Die rechte Hand der Irijah in der Frage des „Icbsun“, der Beherbergung der Geflüchteten, war Tag und Nacht Frau Wilensky. Synagogen und Versammlungsräume, Kinosäle, Schulen, leerstehende Wohnungen und Heime wurden ausfindig gemacht und die sich stauenden Massen dahin dirigiert. Vom Augenblick an, da Fräulein Gellner am frühen Morgen im WIZO-Haus um Hilfe appellierte, stand fast der gesamte Beamtinnenstab der WIZO der Notaktion zur Verfügung. Obwohl die Büros der Welt- und Landesorganisation sich eben erst im Umzug in das noch nicht ganz fertiggestellte eigene Klubhaus befinden, wurde dieses sofort zu einer der wichtigsten Zentralstellen der Fürsorge. Die besten Mitarbeiterinnen begannen, die Frauen in Privatautos oder auch Taxis, die sie zum Mittun bewogen, Sammeldienst in allen Straßen, oder verteilten Bich in die Zentren, um den Flüchtlingen unmittelbar an die Hand zu gehen. Die meisten Flüchtlinge waren mit Zurücklassung aller ihrer Habseligkeiten geflohen und es fehlte ihnen an allem: Bettzeug, Decken, Wäsche und Kleidern zum Wechseln, vor allem für die zahllosen Säuglinge und Kleinkinder, an den notwendigsten Toilettebehelfen wie Handtüchern, Seife, Kämmen und an jeder Möglichkeit, für ihre Kinder und sich Essen zu beschaffen. Aus der Nachbarschaft jedes Flüchtlingslagers kamen Spenden in Mengen. Aber es waren Tropfen in ein Meer von Not, und ein rastloser Sammeldienst großen Stils in Privathäusern, bei Firmen und Fabriken mußte durchgeführt werden. Frau Regina Z i mm e r m a n n, die Organisationssekretärin der Histadruth Naschim Zionith, tat ihn, zusammen mit Vertreterinnen der Jung-WIZO in Permanenz. Sie plädierte erfolgreich um Mithilfe und Geld, um Decken und Leintücher, um Primusse und Kochkessel. Sie erhielt die stärkste Unterstützung von allen Mitgliedern der Exekutive der WIZO, der Hanhalat, der HNZ, und den Chaveroth der Organisation bis über die Stadtgrenze hinaus nach Ramat-Gan, insbesonders auch von Frauen aus dem „Kreis der Neueingewanderten“, die die Sammelstellen betreuten, Essen in den Zentren unter den widrigsten Verhältnissen kochten und verteilten oder den zu Leiterinnen der Zentren bestimmten Frauen assistierten. Als ein besonderer Segen erwiesen sich die Säuglingsschwestern und Haushaltsexpertinnen der WIZO und der NHZ. Zu den ersten öffentlichen Institutionen, die durch die Unruhen in Mitleidenschaft gezogen wurden, gehörten die Säuglingsstationen der WIZO im Jemeniten- und im Neve Schalom-Vieirtel, die vorgeschobensten Posten der Fürsorge. Knapp vor dem Herannahen des Mobs sperrten die Schwestern die Stationen, brachten die KindeT aus dem Tagesraum ihren Müttern zurück und eilten in die Stadt, um sich an anderer Stelle zur Verfügung zu stellen. Sie wurden in verschiedenen Zentren eingesetzt, wo sie seit vielen Jahren in Kreisen des orientalischen Judentums Dienst tun, die Klientel ihrer Stationen wiederfanden, die sie gewohnt sind in ihren Stationen täglich zu betreuen und die sie zum großen Teil persönlich kannten. Die Kleinkinder, stillende und werdende Mütter hatten auf dieser Weise besten Rat und Betreuung zur Hand. Aber natürlich war die Unterbringung in •den Massenquarfeieren für die Kleinkinder höchst bedenklich und gefährdend. Eine Reihe von ihnen erkrankten auch und mußten sofort isoliert werden. Die WIZO tat auch hier das Menschenmögliche. Ihr Tagesheim in der Bugratschowstraße übensiedelte in das Nafchan-Strauß-Haus, und die Leiterin des dortigen zweiten Tagesheimes der HNZ übernahm die Betreuung der auf 70 verdoppelten Kleinkinder. Das Haus in der Bugratschowstraße aber wurde zur Gänze Kleinkindern der Flüchtlirigsfamilien überlassen, unter Aufsicht seiner langjährigen Oberschwester. Die Mütterschule der WIZO, deren Überführung ins Nafchan-Strauß-Haus für die Zeit des Umbaues seines Gebäudes für demnächst geplant war, mußte diese innerhalb weniger Stunden durchführen, und fand sich dort in nicht adaptierten Räumen mit einer gleichfalls durch Flüchfelingekinder verdoppelten Anzahl seiner heiklen Pfleglinge und doppelt sovielen, der Anleitung bedürftigen Mütter wieder, während sein Haus imterimsweise AufnaJhmestätte für Kinder mit Dysenterie, Scharlach und anderen infektiösen Krankheiten geworden ist. Eine andere Auffangisstätte für Kinder mit Keuchhusten wurde gleichfalls mit Hilfe der HNZ im Immigrantenheim der Olej Polonia eingerichtet und ziwei weitere Kleinkmderheiime in privaten Wohnungen. Viele in der Panik verlorengegangene Kinder wurden ihren Eltern wieder zugeführt. Eine nicht minder wichtige Arbeit wie die sozialen Stellen und Kräfte der WIZO leistete ihre Hachscharah-Abteilung. Die Baushalteexpertimnen und Instruktorinnen übernahmen einen großen Teil der Verpflegung der Flüchtlingszentren, kochten für Tausende, stellten rationelle Küchenzettel auf als Weisung für andere Helferinnen, die Gleiches unternahmen, und brachten das Kunststück fertig, äm Rahmen des kleinen Tagesbudgets von drei Piastern pro Kopf, das die Irijah bewilligte, drei zuträgliche Mahlzeiten zu bereiten, und kümmerten sich um die Beschaffung der nötigen Eßbehelfe. Auch im neuen Klubhaus der WIZO wurde an einem der Tage von einer Lehrerin der Haushaltungsschule mit mehreren Schülerinnen für Hunderte von Flüchtlingen gekocht. Im schönen, blitzblanken Klubsaal wurde auch eine Sammelstelle eingerichtet, und so iwurde dies Billige JRUT"-Pfingstreise nach Polen und Czernowitz Abfahrt: 24. Mai 1015 vormtg. Rückfahrt: 2. Juni und später. Niedrige Fahrpreise und Platzkarten „IRUT" “Ä“ U 44-5-79 neueste Heim der WIZO eingeweiht in einer Stunde schwerer Prüfung für die Gemeinschaft im Zeichen schwesterlicher Hilfe und ungebeugter Tatkraft. du Jtlutted&g-tfeiec dec Wixö. Die WIZO veranstaltete Samstag abends im Offenbach-Saal ihre Muttertagsfeier. Es ist eigenartig mit der WIZO: Wenn sie etwas macht, geht sie ohne großen Aufwand von Ankündigungen daran, sie sagt es den Juden ganz leise, daß sie sie zu der und der Zeit au dem und dem Ort sehen möchte, und sie kommen alle. Der Saal war wieder voll beisetzt, über sechshundert Menschen waren da. Man geht gern zur WTZ0, in diesem Satz ist das Geheimnis ihrer Erfolge einfach ausgedrückt. Die WIZO hat „Atmosphäre“. Man geht gern — zu Frau Sophie Löweriherz, dieser prächtigen Frau und prächtigen Zionistin. Wenn man von einer WlZO-Veranstaitung weggeht, ist man entschlossen, zur nächsten bestimmt wieder zu kommen, darum muß die WIZO nichts anderes tun, als sagen, wann sie sie einen wieder sehen möchte, wann man wieder kommen darf... «Ü In ihrer einleitenden 'Ansprache huldigte Frau Löweinherz dem Andenken der jüdischen Frau, die dem Judentum den Erwecker und den Führer in die neue Zukunft gegeben hat: der Mutter Theodor Herzig, die jetzt 100 Jahre alt wäre. Sie schilderte den großen Anteil, den diese jüdische Mutter an dem Werden und der Entwicklung ihres Sohnes hatte, und sie schilderte die dankbare Amhänglichkeist, die der Sohn dieser Mutter gegenüber bekundete. Aus seiner tiefen Mutterbeziehung leitete sie seelisch das Entstehen der Zions-Idee in Theodor Herzl aib. Frau Löwenherz spricht einfach und schlicht, dabed eindringlich und bezwingend. Sie spricht, wie sie aussieht, wie überhaupt alles so harmonisch ist bei dieser Frau. * Die Festrede hielt Dr. David Rothiblum. Er sprach von jüdischen Müttern ans der jüdischen Geschichte, von der überragenden Rolle, die die Mutter am Leben des jüdischen Volkes spielte. Wenn auch nicht im Staat, so bestand doch in der Gesellschaft des alten Judentums das Matriarchat. Gespannt und interessiert folgten die Anwesenden den Ausführungen dieses hervorragenden Kenners jüdischer Geschichte, jüdischer Tradition und jüdischen Wesens. $ Es folgten die künstlerischen Darbietungen!- Der Knabenchor des Stadttempete sang unter der Leitung Kurt Fuohsgelbs das Agil We-essmach und das Emek-Lied, Maria1 Guttmann las Gedichte von Heine, Bfialik und Kästner sowie ein Kapital aus Remarque, das das letzte Zusammensein der Mutter mit dem nach Ablauf des Urlaubs wieder ins Feld ziehenden Sohn schildert; Duno Tendlem; sang jiddische, hebräische und deutsche Lieder, worauf die Feder mit dem Vortrag des Techsabanah und der Tikwiah durch den Knäbenchor abgeschlossen wurde. Es waren durchwegs Meisterleistungen, cfSei bei den Gästen dieser schönen Feder den veas dienten Beifall fanden. Wohnräumlidikeiten zur Unterbringung von ungefähr 50 Personen in den Bezirken I., II./ III., IX. und XX. werden per sofort dringend zu mieten gesucht. Genaue Detailangaben erwünscht unter „DAUERMIETE" an die Redaktion der „Stimme1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.