Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 547 (12.5.1936)
- Date
- 1936-05-12
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Professor Dr. Ludwig Braun Worte des Gedenkens von Dr. Siegfried Plaschkes Wenn mir als einem der Mitarbeiter des eben dahingegangenen Professors Braun die Ehre zuteil wird, seine Persönlichkeit zu würdigen, hin ich mir der Schwierigkeiten bewußt, einerseits den vielfachen Leistungen und Verdiensten dieses großen Mannes auch nur annähernd gerecht zu werden, anderseits mich vor den bei Nachrufen verständlichen Übertreibungen zu hüten, die nicht im Sinne des teuren Toten wären. So viel kann jedoch ohne Übertreibung heute schon gesagt werden, daß sein Andenken lange fortleben wird in der Geschichte der Medizin und des Judentums. Am 12. August 1867 in Ung.-Ostra einer kleinen, altehrwürdigen Judengemeinde Mährens, als Sohn bürgerlicher Eltern geboren, studierte und promovierte er in Wien. Er wandte sich bald der internen Medizin zu, hörte aber nie auf, experimentelle Studien zu treiben. Diese Wechselbeziehung zwischen Theorie und Praxis führte zu mehreren bahnbrechenden Erfolgen, besonders auf dem Gebiete der Herz- und Gefäßkrankheiten. Die bekannteste und zugleich eine der letzten Arbeiten betrifft die Vorgänge in der Niere beim hohen Blutdruck und seine Abhängigkeit von den Nierennerven. Diese tiefgründige Arbeit hat großes Aufsehen in der wissenschaftlichen Welt hervorgerufen; sie gibt auch Hinweise auf eine neuartige operative Behandlung dieses wichtigen Leidens, die noch viel für die leidende Menschheit erhoffen läßt. Charakteristisch für den Denker Braun sind seine Studien über die vom Herzen ausgehenden Angstzustände, Arbeiten, welche auch die Kulturhöhe und den feinen Stil Brauns erweisen. Weniger bekannt ist es, daß Braun als junger Arzt Redakteur einer der ersten medizinischen Wochenschriften Wiens war und überhaupt auch außerhalb der Medizin vielfach literarisch tätig war. Er schrieb über Themen der deutschen und englischen Literatur, über philosophische Probleme und Biographisches über große jüdische Ärzte wie Maimonides. Anregungen bekam er sicherlich auch von Sigmund Freud, mit dem er ebenso wie mit anderen großen Geistern freundschaftlichen Verkehr pflegte. Seiner Neigung und einer schönen ärztlichen Tradition der letzten Jahrezehnte folgend, beschäftigte er sich viel mit Musik, soweit ihm seine ausgedehnte ärztliche und charitative Tätigkeit Zeit dazu ließ. Sein persönliches Bild wäre nicht vollkommen, wenn man seiner Liebe zur Natur nicht gedenken würde. Von Jugend auf ein ausgezeichneter Turner, der auch dem Wiener jüdischen Turnverein lange Zeit angehörte, bildete er sich zu einem vorzüglichen Berg- und Skisportsmann aus und es waren seine Touren wohl die glücklichsten Zeiten in diesem von schweren Schicksalsschlägen heimgesuchten und arbeitsreichen Leben. Sehr interessant ist seine Wandlung vom assimilatorischen zum bewußten Juden, ja, wie ich aus persönlichen Gesprächen und Debatten schließen kann, zum begeisterten Nationaljuden. Beweis dafür ist der enthusiastische Begrüßungsartikel an den Weltkongreß jüdischer Ärzte, den er vor wenigen Wochen im Mitteilungsblatt der jüdischen Ärzte Wiens und in der Warschauer „Sozialen Medizin“ veröffentlichte. Ein kleiner, bemerkenswerter Beweis ist auch sein eifriges Studium der neuhebräischen Sprachen bis in die letzten Wochen. Kein WundeT, daß dieser vielseitige, freinsinnige, dabei aber energische Mann auf vielen Gebieten führend wurde. Seit 1910 Primararzt im Spital der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, wo er seither zum Segen der Kranken wirkte, drängte es ihn zu humanitärer Tätigkeit. Sein Wirken für die Unterbringung von Lungenkranken in Heilanstalten und Kurorten ist besonders bemerkenswert. Er kam in die B n a i b r u t h - L o g e n, wo er es dank seiner Leistungen zum Großpräsidenten brachte. Auf diesem Wege kam er auch in die Leitung der J e w i s h Agency und des Keren Hajessod, für welche Institutionen er ebenso wie für die Hebräische Universität mit ganzem Herzen tätig war. Leider ist ihm sein Lieblingswunsch, Erez Israel persönlich zu schauen, versagt geblieben! Besonders verdienstvoll ist seine Tätigkeit als Präsident der Vereinigung jüdischer Ärzte Österreichs. In dieser Eigenschaft hatte er Gelegenheit, oft und oft für seine bedrängten Kollegen einzutreten und besonders lag ihm das harte, durch die.politischen Verhältnisse bedingte Schicksal der unschuldig zurückgesetzten jüdischen Spitalsärzte am Herzen, denen viele Interventionen und Aktionen, in welchen er sich als ganzer Mann erwies, galten. Von diesem' Gesichtspunkt aus und um des Ruhmes der .Wiener itidiwta Ärzteschaft willen strebte er mit uns eine Ausgestaltung des jüdischen Spitales an. Trotz meiner Überzeugung von der Ersetzbarkeit jedes Menschen möchte ich nach dem Gesagten behaupten, daß er auf den meisten Gebieten seiner Betätigung eine lange, empfindliche Lücke zurückgelassen hat und daß jedenfalls eine auf so vielen Gebieten bedeutende, ethisch und kulturell hochstehende, kurz, für die Menschheit so wertvolle Persönlichkeit wie die Professor Brauns sich nicht so bald finden wird. Der gute Geschmack In den Straßen Wiens wurde ein Flugblatt des Freiheitsbundes in einer Auflage von 250.000 Exemplaren verteilt, das neben eigener Propaganda die gewohnten antisemitischen Anpöbelungen enthält. Die erste Seite schmückt eine Zeichnung. Ein automobiler Lastzug ist zu sehen, dessen erster Wagen von zwei wohlgenährten Männern kn Stahlhelm und ohne erkennbare Gesiohtszüge gelenkt wird. Bei näherem Zusehen entpuppt sich dieser Zug a/s ein Straßenkehrzug, der mächtig Staub aufwirbelt Er scheint einer älteren Type anzugehören, die noch Staub aufwirbelte, während die modernen Wagen staubfrei kehren. Vielleicht ist aber dieses Staubaufwirbeln eine unbewußte symbolische Äußerung des Zeichners. Aus der Staubwolke versucht sich ein Huhu mit gesträubten Federn zu retten (auch dies symbolisch?). Auf der Erde liegen dann die Symbole des Nationalsozialismus und de« Kommunismus und unter ihnen mehrfach der Schild Davids. Ob es zum guten Geschmack gehört, das Symbol einer in Österreich anerkannten Religionsgemeinschaft derart zu behandeln? Dürfen diese Herren, die sich auf eine ganz bestimmte religiöse Haltung festgelegt haben und rieh bei jeder Gelegenheit auf sie berufen, den Grundregeln ihrer eigenen Weltordnung und des guten Geschmackes in dieser Weise zuwiderhandeln? Denn ein Zeichen von mala fides ist vom vornherein die Vermengung des David-Symbols mit den beiden anderen Symbolen. Nicht nur der Nationalsozialismus, auch der Kommunismus ist erim Feind alles Jüdischen. Die Hersteller des Flugblattes wissen es ebenso gut wie wir, daß der Jude, der Kommunist wird, zunächst einmal das Judentum abschwört. Jüdische Kommunisten bedeuten für das Verhältnis von Judentum und Kommunismus ebenso wenig wie christliche Kommunisten für das Verhältnis von Christentum und Kommunismus. Das jüdische Kulturtheater hoi sich bereit erklärt, den einzelnen Sektionen unter überaus günstigen Bedingungen Sondervorstellungen zu vermitteln, wenn für eine solche Vorstellung dm Theater gemietet wird. Nähere Auskünfte hierüber erhalten die Vemnstaltungsreferenlen bei der Jüdischen RvltvsrsteUe (KuMurtheater), /., Franz-Josefs-Kai 3, Telephon R-28-2-36. Herzlbiographle in serbokroatischer Sprache Vom Josef Främkel, dem Autor des Buches „Theodor Herzl, dos Schöpfers erstes Wollen“, erschien in diesen Tagen kn Verlag „Hebräische Volkskalender-Bibldothek“ (Beo- . grad—Zagreb) eine neue Herzl-Biographie. Das reich illustrierte Buch enthält viel unbekanntes Material aus dem Leben Theodor Herzls. Dr. Alexander Licht, der bekannte jugoslawische Zionistenführer, hat für diese von ' Alexander Klein ins Serbokroatische übersetzte Schrift ein Vorwort geschrieben. Sümiltanvorstellung der Schachsektion Hakoah Die Schachsektion Hakoah veranstaltet Samstag, den 16. d., 7 Uhr, in ihrem Klubbeim, Cafe Tuschak, Börseplatz, ein Simultanspiel ihre« Meisters Glaß geigen 30 Gegner, anläßlich seines Sieges in der Wiener Stadtmeisberschaft. Restliche Spielkarten sind im Cafd Tuschak zu haben. rdef Der Roman eines Führers und eines Volkes Von Georg Beer Wir setzten heute die Veröffentlichung | den Beifall von Dubois Parteigenossen. Das des Herzl-Roman-Bruchstückes fort (siehe j£er^ dieser Dubois. Im neunzehnten ,Stimme“ vom 5. Mai). Präzise und dünn setzt das Klatschen seiner Parteifreunde ein, als Professor d’Effanges die Tribüne verläßt. Über der Arena der Volksvertreter, wo sich Kopf an Kopf eine dunkle, unruhige Menge drängt, bleibt es dagegen ziemlich still, nur vereinzelte Bravorufe lassen sich hören, die aber sogleich zu demonstrativem Beifall anschwollen, als der Sprecher der kleinen „Nationalisten-Partei“, Dubois, die Tribüne betritt. Er ist volkstümlich, der Abgeordnete Dubois. Sein mächtiger Schädel mit der struppigen Haarmähne, die flatternde Lava- Iterekra watte, die Trikolore im Knopfloch, seine dröhnende Kehlkopfstimme, sein Pariser Vorstadtdialekt, das alles macht ihn zu einer populären Erscheinung, wenn auch die Kollegen in der Kammer ihn und seine Partei belächeln. „Der Herr Vorredner hat schön gesprochen“, sagt er und grüßt mit der Hand zur Galerie hinauf, „schön und richtig, nur vielleicht nicht deutlich genug. Deshalb will ich noch ein kurzes Wort dazu sagen, plump, geradeaus und zur Sache, wie es meine Art ist. In der Republik ist etwas faul, das ganze Volk ist unzufrieden bis auf die Regierung, wie man sieht — er weist auf die spärlich besetzte Ministerbank —. Die Löhne fallen, die Preise steigen, Streiks da und dort, die Geschäfte gehen schlecht, die Deutschen reißen auch wieder ihr Maul weiter auf als gut ist, jeder Franzose zerbricht sich den Kopf, woher das alles kommt. Die Bourgeois sind schuld — schreien die einen —, die Roten — die andern — und schon haben sie sich gegenseitig an der Kehle. Leute, Franzosen, laßt doch den Unsinn, es ist ja sonnenklar, wer schuld ist: Wer sind die großen und kleinen Wucherer, die Spekulanten und Schieber, die die Bauern aussaugen, die die Kaufleute umbringen? Die Juden! Wer hat die Millionen der Sparer bei Panama bestohlen? Die Juden!, die Herren Reinaoh, Levy und Ähren. Wer hat beinahe unsere glorreiche Armee an die Preußen verkauft: der Jude Dreyfus. Überall sitzen sie, dio jüdischen Blutsauger und Verräter, zugrunderiohten wollen sie uns, damit sie ihre freimaurerische Weltherrschaft etablieren können... Franzosen, wehrt euch, macht das Nomadenpack unschädlich! Aber keine halben Maßnahmen. Zurück ins Ghetto mit ihnen! Ich schlage vor und verlange, daß als Tagesordnung zur Abstimmung gebracht werden: die Aufhebung aller Gesetze über die Gleichberechtigung der Juden und die Einziehung ihres zusammengestohlenen Vermögens. Frankreich für die Franzosen! ,Nieder mit den Juden1.“ Ein behagliches, heiteres Gelächter geht durch alle Sektoren .des Hauses* .tibertöafc Jahrhundert allen Ernstes den Vorschlag zu machen, die Juden wieder ins Ghetto zu sperren, das ist wirklich köstlich! Aber da beginnt plötzlich auf der Galerie, wo sich über der Arena der Volksvertreter Kopf an Kopf die dunkle und unruhige Menge drängt, erst leise, dann immer stärker Klatschen und Trampeln. Es schwillt an und mit einemmal fegt ein Beifallssturm durch das Haus, fegt die Heiterkeit der ehrenwerten Deputierten jäh hinweg und eine Stimme ruft hell und gellend: „Frankreich für die Franzosen! Hoch Dubois! Nieder mit den Juden!“ Und dumpf klingt es im Chor: „Hoch Dubois! Nieder mit den Juden!“ Der magere graue Präsident Aurelle fährt sofort auf, rührt die Glocke, droht mit der Räumung der Galerie, die Haussiers laufen hin und her, einen Augenblick werden auch die Herren Abgeordneten nervös. Doch bald legt sich die Unruhe wieder, es wird halbwegs still. Wer nimmt schon einen Tempe ramentsausbruch der Galerie ernst! Der Präsident kann nunmehr dem ehren werten Deputierten Edmond Levy-Roederer das Wort erteilen. Verwundertes Murmeln geht durch das Haus. Edmond Levy-Roederer ist kein Unbekannter. Einer reichen Elsässer Kaufmannsfamilie entstammend, seiner rednerischen Gaben wegen äußerst gesuchter und erfolgreicher Anwalt, Philantrop von Bedeutung, für eine große Stiftung mit der Ehrenlegion ausgezeichnet. Er hat sich seit mehreren Jahren als Deputierter der „Progressiven“ durch ebenso schwung-volle wie radikale Reden, in denen er es allerdings mit der Parteidisziplin nicht allzu genau zu nehmen pflegte, bemerkbar gemacht. Was will er aber jetzt? Hat er, dessen heftige Bemühungen, seine Abstammung möglichst wenig merken zu lassen, den heiteren Gesprächsstoff vieler Salons bilden, vielleicht gar die Absicht, sozusagen als jüdischer Vertreter zu erwidern? Dies und ähnliches flüstert man in den verschiedenen Fraktionen. Nicht nur Lärm und höhnische Zurufe von der Rechten, sondern auch unangenehm überraschte, reservierte Kühle in den eigenen Reihen empfangen Edmond Levy-Roederer, als er auf der Tribüne erscheint, in elegantem Jackett und weißer Weste, das Bändchen der Ehrenlegion im Knopfloch, klein, mager, otwas gebückt. Er noigt den schmalen, spärlich behaarten Kopf mit der steilen zerfurchten Stirn, der scharf gebogenen Nase, wozu der zierliche, sichtlich gefärbte Henry-quatre nicht recht paßt, und schaut stumm und kampfbereit durch blitzende Kneifergläser in den Saal. Dann fängt er mit tiefer, volltönender Stimme an: „Eigentlich hatte ich nicht die Absicht, in die Debatte einzugreifen, denn ich fühle mich ebensowenig der jüdischen als ei&ej andern Konfession zugehörig* ßondern einzig und allein als freidenkender, fortschrittlicher, vorurteilsloser Bürger der französischen Republik. Ja, meine Herren“, wendet er sich an die bei diesen Worten demonstrativ lachende Rechte, „und gerade als Franzose halte ich es für eine Ehrenpflicht, ungerecht Angegriffene zu verteidigen.“ Auf die wenigen sachlichen Argumente der Interpellanten eingehend, bestreite er den übermäßigen Anteil der Juden an kapitalistischen Institutionen, er sei imstande, das Gegenteil statistisch nachzuweisen; die radikale Abwendung der jungen jüdischen Generation vom Geldwesen und Handel, ihr Zustrom zu den intellektuellen Berufen sei ein klarer Beweis für die Unstichhältigkeit jener Behauptungen. Gewiß werde man auch diesen Umstand zu ungunsten der Juden amszudeuten wissen. Wir kennen die Methode der kleinen Demagogen, die Schuld für allgemeine Mißstände dem jüdischen Bevölkerungsteil anzulasten, sehr gut. Weil die moderne Gesellschaft viele Schäden aufweist, beschuldigt man brave Patrioten, die sich bestenfalls durch etwas religiösen Formelkram von den andern unterscheiden, sozial ler Brunnenvergiftung. Weil sich ein Verräter unter ihnen fand, den alle anständigen. Juden ebenso verdammen wie die übrigen Franzosen, sollen sie alle Verräter sein, jä gar geheimen Weltherrschaftsplänen nachhängen? Weltherrschaftspläne — es ist zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre. Nicht nach Weltherrschaft streben die Juden, sondern nach Ruhe, danach, daß man sie leben lasse wie alle andern Menschen» Seit 2000 Jahren, seit wir als Volk aufgehärt haben zu existieren, wollen wir Juden nichts als in Frieden in den andern Völkern aufgehen, aber es wird uns schwer gemacht, sehr schwer.. Doch was ist mit dem Abgeordneten Levy los? Hat er bis jetzt mit jenen pathetischen schwungvollen Elan gesprochen, den man hier in diesem Saal gewohnt ist, als dessen routinierter Meister er sich in allen seinen Reden erwies, wird nun plötzlich, wie er bei den letzten Sätzen ist, seine Stimme gedämpft, ointönig, fast stockend, wie verschämt oder beinahe gar wie bewegt. Kopfschüttelnd flüstert man in den Reihen der Progressiven und... ist es möglich! Wir hat er gesagt, der Abgeordnete Levy. Wir Juden... Das Flüstern und Kopfsohübteln wird immer stärker, während der Redner fortfährt. (Fortsetzung folgt.) Arthur Schnitzler-Abend Samstag, 16. Mai, 18 Uhr 80, findet im Jüdischen Kulturtheater anläßlich des 74. Geburtstages Schnitzlers eine Gedenkfeier statt, an der Heinrich Schnitzler, der Sohn des verstorbenen Dichter«, aus zum Teil noch unveröffentlichten Werken Artur Schnitzlers liest. Mitwirkend; Maria. Gfufamaifl, <