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Die Stimme · 1936-05-05 · Heft 545 (5.5.1936) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 545 (5.5.1936)
Date
1936-05-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 OIE STIMM! Nr. 545 — 5. Ma4 1936 Zu Sigmund Freuds 80. Geburtstag Anläßlich des 80. Geburtstages Sigmund Freuds stellt die Vereinigung jüdischer Arzte Wiens nachstehenden Artikel aus der Feder dos bekannten Wiener Psychoanalytikers und Nervenarztes Dr. Eduard * H i t s c h m a n n der JTA. zur Verfügung. Der Artikel wird auch im ..Mitteilungsblatt“ der Vereinigung erscheinen. Am 6. Mai feiert Professor Sigmund Freu d, dieser berühmteste jüdische Arzt der Gegenwart, seinen 80. Geburtstag. Die ehrende Aufforderung, hier Worte der Huldigung zu sprechen, bringt mich mit den Wünschen des verehrten Lehrers in Widerspruch, dem feierliche Rede und persönliche Huldigung peinlich sind. Freud will in diesen Tagen noch mehr als früher sein Werk, das sein Lebensinhalt ist, gewürdigt wissen. Freud hat eine Selbstdarstellung“ veröffentlicht, die seinen und seiner Arbeit Werdegang ausführlich schildert; was sonst seine persönlichen Verhältnisse, s-eine Kämpfe, Enttäuschungen uncl Erfolge betrifft, habe die Öffentlichkeit kein Recht, mehr davon zu erfahren. Wer Freud ehren will, bemühe sich um das Verständnis seiner Lehre, die in zwölf Bänden seiner „Gesammelten Schriften“ enthalten ist! Ich setze voraus, daß die Mitglieder der Vereinigung jüdischer Ärzte darin allen anderen Ärzten voraus sind, daß sie Professor Freuds Leistungen für die Medizin, für die Lehre von den Neurosen, aber auch seine umstürzenden Entdeckungen in der Seelenlehre mit Interesse, verfolgt haben. Selbst in der Zeit vom 70. Jahre an ist dieser unermüdliche Geist nicht untätig. In der Schrift „Hemmung, Symptom und Angst“ hat Freud die Revision des Angstproblems, eines Grunclproblems der Neurosenlehre, vorgenommen. 1927 gelang ihm die glatte Aufklärung des „F etischismu s“. In zwei meisterhaften Essays hat Freud dann ganz allgemein interessierende kulturelle Probleme behandelt, in „Die Zukunft einer Illusion“ das Wesen der Religion und in „Das Unbehagen in der Kultur“ weltanschauliche Gesichtspunkte, wie sie jedermann interessieren. Es ist richtig, daß sogar uns Ärzte unsere nur anatomische und physiologische Vorbildung zum Aufnebmen psychologischer Eindrücke nicht geeignet gemacht hat: aber auch die Psychoanalyse ist zum allergrößten Teil reine Erfahrungswissenschaft und ist wahrhaftig um nichts komplizierter als — die menschliche Seele selbst. Freud war immer ein exakter Forscher, seine ersten Arbeiten sind anatomisch, physiologisch gewesen; sein« Arbeit über Kokain hätte um ein Haar i h n zum Entdecker der enormen Bedeutung dieses gefühlbetäubenden Alkaloides gemacht. Als klassische Arbeit muß die „Zur Auffassung der A p h a s i e n“ (1891) geschriebene gelten, welche für funktionelle Elemente gegenüber rein anatomischer Auffassung eintrat und seither voll gewürdigt wird. Marksteine der Wissenschaft sind bekanntlich di-e „Studien über H y s t e r i e“, angeregt von einem Manne von gleichfalls überragendem Geist, von Josef Breuer, und von beiden Forschern gemeinsam veröffentlicht (1895); es folgen dann Freuds grundlegende Werke: „Die Traumdeutung (1900), „Zur Psychopathologie des Alltagslebens“ (1901), „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ (1905), „Totem und Tabu“ (1913). 1914 erschien „Zur Einführung des Narzismu s“, 1920 „J e n s e i t s des Lustprinzips“, 1921 „Massenpsychologie und Ichanalyse“ — bedeutsame Arbeiten in der Entwicklung der Psychoanalyse, die natürlich nicht fertig zur Welt kam, sondern unter dem aufrichtigsten Wahrheitsdramg des Denkers und Beobachters Freud auch Wandlungen mitzumachen hatte. Eine große Zahl von Schriften zur Technik der Psychoanalyse, Krankengeschichten, jede von exemplarischer Bedeutung; die für jeden Arzt unentbehrlichen „Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalys dann wieder eine ganz hervorragende Schrift von prinzipieller Bedeutung „Das Ich und daä Es“ setzen die Reihe fort. Dazu kommen die zahlreichen, neue Wege freilegenden Arbeiten über Anwendungen der Psychoanalyse auf die Goisteswissenschaften, zu denen es einen so hochgebildeten und universellen Geist drängte: Anwendungen auf die Mythologie, Ethnologie, Biographik, Literaturwissenschaft u. a. Die Zusammenhänge der Witzbildung mit dem Unbewußten, die Bedeutung des unbewußten Seelischen für das Produzieren der Dichter und Künstler wurden fostgelogt. Psychoanalyse war ursprünglich der Name .einer Behaßdlungömethode, ißt aber der Name einer Wissenschaft, der Wissenschaft vom Seelisch-Unbewußten, geworden. Alles war Erfolg mühsamer Arbeit, nicht bloß Produkt der Phantasie! Eine der wichtigsten Anwendungen der Psychoanalyse besteht in ihrer Verwendung in der Pädagogik, zur vorbeugenden Erziehung des gesunden und zur Korrektur des noch nicht neurotischen, aber in «-einer Entwicklung entgleisten Kindes. Die jüngste Tochter Freuds, Anna Freud, ist es, welche, ihrer idealen Veranlagung entsprechend, hier ihr Arbeitsgebiet gefunden hat in der Ausbildung von Pädagogen, Lehrern usw., welchen es anvertraut ist, die Jugend vor Charakterverbilclungen und Neurosen zu behüten. Die Lehren vom Unbewußten., vom Widerstand und d-er Verdrängung, von der ätiologischen Bedeutung des Sexuallebens und der Wichtigkeit der Kindheitserlebnisse sind die Hauptbestandteile des psychoanalytischen Lehrgebäudes. Sind sie nicht allgemein anerkannt, so hat doch vieles davon durch eine Art „penetration pacifique“ Eingang in die offizielle Wissenschaft gefunden. Die Entwicklung der Psychologie, der Nervenheilkunde und Psychiatrie ist in den letzten Jahrzehnten eine Entwicklung zu Freud hin, eine Entwicklung nach oben — mag vorübergehend eine „rein deutsche Wissenschaft“ es a-uch leugnen. Es gibt kein psychologisches Denken mehr ohne die Ideen Freuds. Sie sind zu erkennen in der ganzen geistigen Welt unserer Zeit: Worte, wie „Hemmungen, Verdrängungen, Flucht in die Krankheit“, sind in die Umgangssprache eingedrungen. Trotz aller Dunkelmänner wird die Psychoanalyse fortbestehen! Die Zahl ihrer Anhänger, die in der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung organisiert sind, hat sich im letzten Jahrzehnt erheblich vermehrt; zu den älteren Ortsgruppen Wien, Berlin, Budapest, London, Holland, Schweiz sind neue hinzugekommen in Paris, Kalkutta, zwei in Japan, mehrere in der Vereinigten Staaten, zuletzt je eine in Jerusalem und Südafrika und zwei in Skandinavien. Diese Ortsgruppen unterhalten aus ihren eigenen Mitteln Lehrinstitute, in denen die Unterweisung in der Psychoanalyse nach einem einheitlichen Lehrplan geübt wird, und Ambulatorien, in denen erfahrene Analytiker wie Zöglinge den Bedürftigen unentgeltliche Behandlung geben, oder sie sind um die Schöpfung solcher Institute bemüht. * In eine Welt der endlosen Kriegsfolgen, der Verachtung des Geistes und Rückkehr zu Gewalt und mittelalterlichem Judenhaß reicht nun das Leben eines großen, wirkungsreichen Mannes herein. Schon als Student der Wiener Universität um 1873 traf ihn die Zumutung, daß er sieh als minderwertig und nicht volkszugehörig fühlen sollte. Das erstere lehnte Freud mit aller Entschiedenheit ab. Er habe nie begriffen, schrieb er in seiner „Selbstdarstellung“, warum er sich seiner Abkunft oder, wie man zu sagen b-egann, Rasse schämen sollte. Auf die ihm verweigerte Volksgemeinschaft verzichtete er ohne viel Bedauern. Er meinte, daß sich für einen eifrigen Mitarbeiter ein Plätzchen innerhalb des Rahmens des Menschentums auch ohne solche Einreihung finden müsse. Aber eine für später wichtige Folge dieser ersten Eindrücke von der Universität war, daß er so frühzeitig mit dem Lose vertraut wurde, in der Opposition zu stehen und von der „kompakten Majorität“ in Bann getan zu werden. Eine gewisse Unabhängigkeit d-es Urteils wurde so vorbereitet. Freud hat auch die Frage aufgeworfen, ob nicht seine eigene Persönlichkeit als Jude, der sein Judentum nie verbergen wollte, an der Antipathie der Umwelt gegen die Psychoanalyse Anteil gehabt gehabt hat. „Es ist vielleicht auch kein bloßer Zufall“, sagt er, „daß der erste Vertreter der Psychoanalyse ein Jude war. Um sich zu ihr zu bekennen, brauchte es ein ziemliches Maß. von Bereitwilligkeit, das Schicksal der Vereinsamung in der Opposition auf sich zu nehmen, ,ein Schicksal, das dem Juden vertrauter ist als einem anderen.“ Immerhin ist dieser seinerzeitige Student der Wiener Universität der berühmteste Gelehrte Österreichs auf der ganzen Welt geworden, und man kann sich ausrechnen, wie viel unerschütterliche Ausdauer, Mut und Vertrauen zu den eigenen Befunden dazugehört hat. So ist es ein Wahn, zu glauben, die Welt könnte je vermittels Augenverschließen um die Forschungsergebnisse Freuds „herumkommen“. Die Ehrungen, die Freud gefunden hat, entsprechen nicht ganz seinen Verdiensten. Bach tat gm die Mi&ü aoe Mt ren das Bürgerrecht verliehen und einen Bauplatz für ein zu errichtendes psychoanalytisches Institut, gewidmet. Dio Stadt F r a n k f u r t, hat ihm den Goethe-Preis verliehen, The Royal Society of Medicine ihn zum Ehrenmitglied ernannt. Endlich die Ehrung: Mit den Werken anderer großer und freier Geister wurden auch Werke Freuds anläßlich des nationalsozialistischen Umsturzes in Berlin symbolisch voiv b r a n n t. Möge dem Meister weiter ein besebwerdöfreios Alter gegönnt sein, seine ungeschmälerte Arbeitsfreude «Inhalten und sein Wunsch in Erfüllung gehen, daß Menschen und Völker sich in Liebe und geistiger Freiheit finden, statt, mit Haß und Krieg einander zu verfolgen. Ein Freund von Der Informationsdienst der Ostmärkischen Sturmscharen (deren Führer der Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg ist) versendet einen Artikel, den „ein junger spanischer Glaubensgenosse, der mit G i 1 R o b 1 e s, dem spanischen Katholikenführer, eng befreundet ist, auf Umwegen eingeschickt hat, und der das dumme Geschwätz unserer gesamten Asphaltpresse Lügen straft“. Es heißt darin: „Der schreckliche Kampf in Spanien, der zur Zeit tobt, ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen der katholischchristlichen Kultur und dem Marranentum. Das Marranentum, das heißt das spezifisch spanische zum Schein getaufte Judentum, möchte alles Christliche in Spanien mit Stumpf und Stiel ausrotten. Da ist der frühere Unterrichtsminister de los Rios, aus einer alten Marranen-Familie stammend, der die Juden nach Spanien zurückgerufen hat. Diese spanischen Exjuden sind eine ganz gefährliche Gesellschaft. Sie wurden zur Zeit Karls V., Philipps II., Ferdinands und Isabellas aus guten Gründen aus Spanien vertrieben. Sie siedelten sich in Saloniki (in Griechenland) massenhaft an. Heute noch gibt es dort ein ganzes Viertel, in dem die Juden traditionell noch spanisch sprechen. Einige Familien bewahren seit Jahrhunderten den H a u s torschlüssel auf, den sie einst in Spanien besaßen. Das ist symbolisch und heißt: Wartet nur, wenn wir wieder in Spanien sind* Wehe euch, ihr spanischen Christen! 1926/27 sagte der Großrabbiner von Barcelona, daß in dieser Zweimillionenstadt nur sieben jüdische Familien wohnen, obwohl die Judengesetze schon seit mehr als 50 Jahren aufgehoben seien. 1934 waren in Barcelona 10.000 Juden gemeldet; heute sind es 24.000 bis 30.000... Wer hat die rote Herrschaft in Spanien gemacht? Wieder schamloser Lug und Trug und in- und ausländisches Judengeld. Noch etwas hat Spanien ruiniert: das naive Vertrauen seiner Bewohner zu den Bankiers, auch zu den jüdischen Bankiers, wovon sie in Österreich ja nach Gestalten wie den jüdischen Spekulanten Bosel, Castiglioni, Ehrenfest, Berliner, nach den unterschiedlichen Krachs gründlich geheilt sind. Ich bin als spanischer Katholik in gar keinem Kontakt mit der hitlerischen Ideenwelt oder mit einem irgendwie gearteten Antisemitismus. Deshalb bleibt doch wahr, daß jetzt seit dem Umsturz die Juden aus Saloniki, Wien, Ungarn, Polen, Deutschland nach Spanien einströmen, die Paläste der geflüchteten oder erschlagenen Rechtskreise um einen Pappenstiel erwerben und sich häuslich darinnen niederlassen. Ein angeblicher Wiener Jude namens Bauer — ob der Name sein Urname ist, weiß ich nicht — ist als erfolgreicher und mächtiger Bankier schon seit 1920 in Spanien tätig. Er soll bestimmend eingewirkt haben. Er wird zusammen mit einem aus Spanien stammenden amerikanischen Juden als Geldgeber der Revolution genannt. ... Warum hat Gil Rabies Spanien nicht vor diesem Schicksal gerettet? Die internationale Freimaurerei verhinderte es.“ Es ist, unimöglicih, daß der Verfasser ein Spanier ist. Er müßte wissen, daß „der frühere Unterrichtsministor de la Rios“ niemals die Juden zurüekgerufen hat, weil es einen Unterricihtsminist-er dieses Namens nie gegeben hat. Daß jüdische Familien in Saloniki noch die Haustorschlüssol nufbewähren, ist eine Umdichtung aus einem englischen Kriminalroman, in dem das gleiche von arabischen Familien in Tetuan und Genta erzählt wird. Daß in Barcelona für sieben jüdische Familien ein Großrabbiner existiert, hätte eigentlich auch dem Redakteur des Ostmärkischen Informationsdienstes einigermaßen unglaubwürdig Vorkommen müssen. Die „rote Herrschaft“ ist nicht durch Juden, sondern einfach durch die spanischen Wähler und Wählerinnen henbeigeführt worden. Unter den spanischen Sozialisten gibt es keine Juden, die Banikcnaffären ereigneten sich in der Zeit der Diktatur... Zu beachten ist die Art, wie der mitteleuropäische Rufmord von dem ehrenwerten Hidalgo gehandhabt wird. Er weiß nicht, ob der Bankier Bauer aus Wien ist; er kann nichts über ihn sagen, als daß er „bestimmend eingewirkt haben soll“. Er kann den Namen seines Mitspielers nicht nennen. Daß genügt. Am hübschesten aber ist, daß Gil Robles, der Führer der katholischen Volkspar toi, eich von der internationalen Freimaiurereä hat gängeln lassen. Eine solche Behauptung müßten selbst österreichische katholische Kreise als einen dummen Unsinn empfinden. Aber so wircVs gemacht... Mit dem in dem Artikel erwähnten Bauer, der die Revolution finanziert haben soll, ist offenbar der Präsident der kleinen Madrider jüdischen Gemeinde Ignacio Bauer gemeint, ein Mann, der schon aus seiner j ü di e c h - n a t i o n a 1 e n Einstellung heraus sich von den innerpolitischen Auseinandersetzungen in Spanien fernhält und der ganz in der religiösen und sozialen Fürsorge seiner kleinen Gemeinde aufgeiht. Auch Palästina Der. Informationsdienst informiert auch' über Palästina. Er ärgert sieh über die Meldungen von dier nationalsozialistischen Schuld an den Vorgängen und protestiert gegen die „Gesohichtsfälsohung“. Aber die Hetzarbeit des Berliner außenpolitischen Amtes ist im Orient bereits erwiesen,, bei den arabischen Mordbanden sind neue deutsche Gewehre und Munition baschlagr nahmt worden, und es ist bereits festgestellt worden, daß sie aus Deutschland via Galatz nach Palästina geschmuggelt worden sind. Es ist auch in den großen englischen Blättern mitgeteilt worden, daß große Geldsummen „aus dom Ausland“ zur Organisierung der Überfälle gekommen sind. Die arabische Bewegung richtet sich immer deutlicher gegen England. Der Informationsdienst sollte dies alles wissen. Wenn alle seine Informationen so ausschen wie seine Kenntnisse über Spanien und den Orient, dann ist es nicht gut bestellt um ihn. Die Eröffnung der drillen Levante-Messe Am 30. April wurde in Tel-Aviv die Messe in Anwesenheit eines gewaltigen Publikums eröffnet. Die Musik des Schottischen Regiments spielte die englische Nationalhymne und dio Tikwa. Der Oborkommissar erschien vor Eröffnung um 2 Uhr in Begleitung jüdischer und englischer berittener Polizisten. Er besuchte zunächst clen palästinensischen und dann andere Pavillons. Dizerigoff begrüßte dio Anwesenden. Er unterstrich die gewaltigen Fortschritte Palästinas während der letzten zwei Jahre seit der letzten Messe. Hunderte von industriellen uncl kulturellen Unternehmungen seien während dieser Zeit in gewaltigem Tempo entstanden. Palästina sei die wirtschaftliche Brücke zwischen Europa, Asien und Afrika. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Weltlage ist die Zahl der sich an der Messe beteiligenden Staaten größer als vor zwei Jahre#, Dm beweist die Gesundheit und Solidität unserer Wirtschaft sowie das Vertrauen der Welt. Zum Schluß erwähnte Dizengoff die letzten Ereignisse, welche die Vorbereitungsarbeiten für die Messo störten. Er sandte Glückwünsche den 34 an der Messe beteiligten Staaten. Er unterstrich die Bestrebungen des Jischuw, die besten Beziehungon zu den Nachbarländern zu unterhalten. Dizongoffs Rede wurde mit stürmischem Händeklatschen empfangen. Punkt 4 Uhr hörte man dio durch Radio übertragene Rede Thomas’. Nachher sprach der Ober- Für unsere er Wien, VIII., Neudeggerg. .18 Tel.’ B’46-5-72 und lnzertdorf (Nleder-Öslerrelch)' PrUfungserleichterung durch,;.;; f! Laufendes Auto im Lehrsaal!!

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