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Die Stimme · 1936-04-24 · Heft 542 (24.4.1936) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 542 (24.4.1936)
Date
1936-04-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Aktion: „Rettet die Jugend!" Herr E. Grünschlag antwortet auf die Aufforderung des Herrn Dr. Grümbaum mit S 5.— und lädt zu Spenden ein: Doktor Robert Sonnenwald; Karl Schwarz; Alfred Klein; Samuel Landau; Fr. Dr. Reoha Stößl; Richard Schwarz; Rudolf Heller; Karl Welisoh; Ludwig Kohn; Dr. Adolf Lichtenstein. Herr Ing. L. Herzka antwortet auf die Aufforderung des Herrn Dr. Friodmann mit S 8.— und lädt zu Spenden ©in: Dt. Ingenieur Friedrich Bleich; Jaquee Reiß; Robert Weiß; Ing. Oskar Taglioht; Frau Marie Zuckermann. Arch. Siegfried B o j k o antwortet auf die Aufforderung des Herrn Börsenrat Wailtuch mit S 3.— lind lädt zu Spenden ein; Doktor Alfred Kcetenbaum; Dr. Oskar Schwarz, Prim. Dr. Egon Walltuch; Karoline Bojko; Dr. Emil Krasny; Dr. Martin Freud; Oskar Langsam; Selma Fries; Dr. David Lauterbach; Frau Stella IIoohstLmm. Herr Dr. Hermann Ebner antwortet auf die Aufforderung des Herrn Dr. Max Seidmann mit S 5.— und fordert zu Spenden auf: Dr. Norbert Tischler; Dr. Samuel Schlesinger; K. R. Ludwig Braun; Dr. Philipp Mcnczel; Dr. Karl Hasko; Frau Else Benesoh; Dr. Beppo Benes eh; Frl. Trude Benes ob; K. R. Alfred Eisler; Dir. Heinrich Olückstha.l; Dr. Markus Lion; Dir. Julius Axel; Dr. Moritz Kellner; Dr. Benjamin Ebner; Oskar Blum; Alfred Weiß; Rudolf Weiß; Richard Ram; Adolf Laster; Direktor Josef Kinebrimner; Ignatz Kerpner; Markus Weiß; Dr. Oswald Berger; Heinrich Thiebert; Joachim Tennenbaiun; Apoth. Mag. Ignatz Großberg; Kalman Axel; Hermann Hildebrand; Marek Spitzmann; Dr. Walter Butler; Dr. Adolf Ehrenfeld; Samuel Borger; M. Engelberg. BiBIigJSft Urlaubsmög-lichkeit am schönsten Meeresstrand der Adria CRIKVENICA Orth. Pension ENGEL Billige Arrangements Bezahlung in Wien möglich Auskunft: Willy Donner (B 30-5-22) Dr. Hermann L ö w antwortet auf die Aufforderung des Herrn JQr. Richard Pokorny mit S 10.— und lädt zu Spenden ein: Josef Schein; Philipp Knnstadt; Benno Kunstadt; Dr. Richard Weiß; Dr. Otto Müller; Doktor Philipp Rczek; Dr. Fritz Schnabl; Dr. Emil Winter. Herr Leo Friedländer antwortet auf die Aufforderung des Herrn Dr. Hugo Groß mit S 5.— und lädt zu Spenden ein; Agdern Oskar; Agdern Sebastian; Agdern Severin; Elias Baiser; Heinrich EtUisz; Ephraim Hasten; Markus Bronner; Karl Diener; Dimon Kamm; Oskar Preminger; Isaak Preminger; Schajo Preminger; Adolf Laster; Oskar Süßmann; Jakob Süßmann; Direktor Alexander Taussig; Dr. Weinberg; Dr. Ph. Weingarten; Geza Hoffmann; Josef Strick; Adolf Lüftik. Bei Regen, Wind, Kälte wird man leicht von Erkältung befallen. Man muß daher rechtzeitig dafür Sorge tragen, daß im Hause nie fehle der in seiner schmerzlindernden Wirkung einzige FRANZBRANNTWEIN MIT MENTHOL welcher für Massage, Einreibung, Umschläge und als Gurgolwasser gleich unentbehrlich ist. In jedem besseren Geschäft erhältlich. Verlangen Sie ausdrücklich „Diana“ und nehmen Sie nur „Diana" I MindenwligeNadiahrauipn sind energisch zurüdmiweisen. Das Begräbnis Baranys Stockholm, 22. April. Der kürzlich verstorbene jüdische Nobel-Preisträger Robert Barany, Professor an der Universität in Upsala, wurde heute zu Grabe getragon. In der jüdischen Totenhalle hielt Oberrabbiner Dr. Ehrenpreis die Festrede. Die Spitzen der akademischen Kreise Schwedens nahmen an der Feier teil. (In Wien haben sich die offiziellen akademischen Kreilo in Stillschweigen gehüllt. Sie hatten nichts zu bemerken, als Barany, ein Wiener, ein Nobel-Preisträger starb. Wäre Barany ein „Arier" gewesen, dann hätte man gehalten« Die Red.) & (fyol scltufet die Gesundheit OImw- Kfouler' denn ODOL wirkt vorbeugend gegen Infektionen, also gegen Schnupfen, Halsschmerzen und andere Gefahren. ODOL erfrischt und belebt. ODOL erhalt Zähne und Mundhöhle gesund. Deshalb sollen Ihre Kinder früh mit ODO L-M undpflege beginnen und den Spruch beherzigen: Halte mit ODOL gesund — Zähne, Mandeln, Hals und Mund! ZAHNPASTA MUNDWASSER _ ist das Kennzeichen für ein weiter vervollkommnefes ODOl, dessen anfiseptische Wirkung?n hervorragendem Maße gesteigert worden ist. Bakteriologische und klinische Versuche haben die überlegene bakterizide Wirkung wissenschaftlich erwiesen. Erzeugt nach den von der W. V. d. Zahnärzte Wiens approbierten Rezepten und unter ständiger Kontrolle der zahnärztlichen und pharmakognoiticchen Institute der Universität in Wien. Empfang der Zionisten bei Benesch Prag, 22. April. (JTA.) Der Präsident der Republik Dr. Eduard Benes empfing heute eine Delegation der Jüdischen Partei in der CSR und des Zionistischen Zentralverbandes für die CSR, bestehend aus den Abgeordneten Dr. Angelo Goldstern und Dt. Chaim Kugel, dem Vorsitzenden der Jüdischen Partei Ing. Erriet Frischer und dem Vonsitzenden des Zionistischen Zentralverbandes Dr. Josef Rufeisen. Der Präsident dankte der Delegation füT die Glückwünsche zu seiner Wahl und sagte unter anderem: Es ist Ihnen bekannt, wie meine Politik gegenüber der jüdischen Renaissance- Bewegung war, solange ich Minister für auswärtige Angelegenheiten war; ich versichere Ihnen, daß ich auch weiterhin diese Politik konsequent in meinem neuen Amte verfolgen werde. Die Schaffung eines Jüdischen Nationalheims wird sich auf die Stellung der Juden in der ganzen Welt günstig auswirken und die Härten, unter denen die Juden in manchen Ländern leiden, beseitigen oder wenigstens mildern. Die Delegation unterbreitete ein Memorandum, in dem sie um Unterstützung ihrer Bemühungen um die Verstaatlichung und den Ausbau des hebräischen Schulwerke in Karpathorußland, um Ausbau der Sozialfürsorge für die jüdische Jugend, verbunden mit der Berufeumschichtung und anderen sozialen Maßnahmen, um die Demokratisierung der Wahlstatuten der Rultuegemeinden und ihrer höheren Organisabionseinheiten, besondere im Osten der Republik, um eine wohlwollendere Prozedur bei der Lösung der Staatsangehörigkeiitsfrage und um Beseitigung von ÜbergriSen bei Ausweisungen ersucht. In einem besonderen Teil des Memorandums bitten die Vertreter der Jüdischen Partei den Präsidenten der Republik, daß er im Rahmen der durch die Verfassung ihm verliehenen Rechte seinen Einfluß dahin ausübe, daß diejenigen Bestimmungen der Wahlordnung in die Nationalversammlung eine Änderung erfahren, die es der jüdischen Minorität in der CSR. unmöglich machen, eine selbständige parlamentarische Vertretung zu erreichen. Der Präsident hörte mit großem Interesse die Ausführungen der Mitglieder der Delegation an und sagte seine Hilfe im Rahmen seiner verfassungsrechtlichen Macht zu. Hallo - Hallo I Nicht vergessen, im Kdas Nachtmahl zu essen ■ Vis-a-vis dem SchWGd6l!”KinO Rekbhaftlge Aaswahl in Mittag- und Abend-MenUs und kalte Speisen bis 1 Uhr nachts. — Bier und Wein vom Paß. Inh. Rudolf Stepan, IL Taborstraße 4 Das (iidiseke Spedfest iu Wien Di» zionistische Sektion und die WIZO- Prater arbeiten mit allem Nachdruck an der Organisierung des großen jüdischen Sportfestes, das am 1. Mai auf dem Platz der Hakoah stattfinden wird. Man darf hoffen, daß die Veranstaltung mit ihrem Erfolg die Idee Dr. Nachmann Freys, di» Wiener Juden einmal im Zeichen des Sports zu mobilisieren, rechtfertigen wird. Unser» Jugend hat auf allen Gebieten des Sports schon hervorragende Leistungen vollbracht und sie soll jetzt erfahren, daß das Wiener Judentum diese Leistungen auch zu würdigen weiß und auf seine tüchtige Jugend stolz ist. Aus Jucjen jungen — junge Juden! Das ist die Parole des jüdischen Sports. Unsere Sportjugend kann mit Recht verlangen, daß man sich um sio und ihre Bestrebungen intensiv kümmere. Anerkennung und das sichtbare Bekunden des Interesses wird aber wiederum anregend auf die Sportjugend wirken. Darum: Auf den Hakoah-Platz am 1. Mai! Man darf annehmen, daß die Vorführungen dieses großen Sportfestes werbend auf die Jugend wirken wird, die bisher noch nicht aktiv am SporMeben teilgenommen hat. Jeder junge Jude, der gerade Glieder hat, gehört in die Hakoah! Damit die Jugend den jüdischen Sport einmal richtig miterleben könne, haben die Veranstalter des Festes ihr durch eine besondere Ermäßigung des Eintrittspreises das Erscheinen anf den Festplatz erleichtert. Jugendlich» bis zum 15. Lebensjahr zahlen nur 40 Groschen Eintrittspreis. Aber auch der Teil des Wiener Judentums, der die Altersgrenze bereits überschritten hat, die eine unmittelbare sportliche Betätigung gestattet, soll durch die propagandistisch» Tendenz dieses großen jüdischen Sportfestes erfaßt und ajm jüdischen Sportleben interessiert werden. Da die Wichtigkeit der körperlichen Ertüchtigung der Juden für das jüdisch» Volk bereits heilte außerhalb jeder Diskussion steht uud die propagandistische Bedeutung der sportlichen Leistungen nationaler Sportmannschaften für ihr Volk unbestrittenermaßen eine positive Wertung erfahren, müssen diejenigen jüdischen Kreise, welche zwar an den Leibesübungen ihrer Volksgenossen keinen direkten Anteil nehmen können, die Bestrebungen der jüdischen Jugend moralisch und materiell unterstützen. Das jüdische Sportleben kann nur bei hinreichender Unterstützung durch die ältere jüdische Generation sich gehörig entwickeln und gedeihen. Die blau-weiße Dreß der Hakoah, mit dem wohl vertrauten Mogen-David geschmückt, hat schon in fast allen Ländern der Welt dem österreichischen und jüdischen Sport Achtung und Ehra verschaff t, War doch auch die Hakoah die erste kontinentale Mannschaft überhaupt, welch» in England ein Match ausgetragen und zur Ehre des österreichischen und jüdischen Sportes einen prachtvollen Sieg davongetragen hat! . Die Hakoah und di» anderen jüdischen Sportvereine müssen auch mehr an der Wiederaufbauarbeit unseres Volkes interessiert werden. Dies kann nur dann geschehen, wenn wir Zionisten unseren jüdischen Sportvereinen mehr Interesse als bisher entgegenbrmgen. Im letzten Jahr ist es gelungen, die Hakoah zur Schekel-Aktion heranzuziehen und dieser erste Versuch hat bewiesen, daß es lohnend ist, auch von diesem Gesichtspunkt aus unseren Sportorganisationen näherzutreten und mit ihnen den Kontakt aufrechtzuerhalten. Die Hakoah hat eine namhafte Anzahl Schkaldm aufgebracht. Sevilla Pastor spricht im Mikrophon der RAVAG Anläßlich der heutigen Aufführung des Films „Broadway - Melodie 1936" der Metro Goldwyn Mayer. Bei der Schauspieler - Nachtvorstellung, die die Metro Goldwyn Mayer anläßlich der Vorführung ihres Films „Broadwa y-M e 1 o d i e 1936“ im Opem-Kino Samstag, den 18. April, veranstaltete, wurden sämtliche Prominente der Film- und Theaterwelt ins Mikrophon der Ravag gebeten, unter anderen auch Sevilla Pastor. Über unser Ersuchen gibt uns die Kiinßtlorin ihre Eindrücke über „Broadway- Melodie 1936" nachstehend wieder. „Broadway-Melodie 1936“ der Metro ist ein Meisterwerk der Filmtechnik und Kunst. Rauschende Musik wechselt mit wunderbaren Tänzen. Dieser Film ist ein Märchentraum für jeden, der ihn gesehen hat. Ich danke der genialen Metro Goldtvyn Mayer für diesen schönen Traum.“ Ring der Alt-Herren-Verbände der zionistischen Verbindungen. Der Generalkonvent des Riuges findet am 27. April, um 8 Uhr abends, im Festsaale des Klubheimes statt. Auf der Tagesordnung steht der Rechenschaftsbericht des abtretenden Präsidiums, Neuwahlen, sowie Anfälliges. DasjüdischeKabarett-Puo Viktor Schlesinger und _ Martin Berossi bestreitet den 4. fröhlichen Abend Samstag, 25. April 19T5 Uhr: Palästina Frei!ahrt-Verlosung Jüdisches Kulturtheater I., Kai 2. Lag’ b’ Omer-Tag der religiösen chaluzischen Jugend unter dem Protektorat des Oberrabbiners Dr. D. F e u c h t w a n g. Am 9. Mai, lA9 Uhr abends, findet im Festsaal des Hotel Continental, IL, Taborstraße 2—4, eine große Lag' b' Omer-Feier statt. Unter andrerem wird zum erstenmal ein Filmbericht vom Schaffen und Leben der religiösen Chaluzim in der Golah und Erez Israel vorgeführt. Das genaue Programm veröffentlichen wir in der nächsten Nummer,

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