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Die Stimme · 1936-04-21 · Heft 541 (21.4.1936) · page 5

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 541 (21.4.1936)
Date
1936-04-21
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 541 — W. April 1936 Dtl ST1MMI Sah« 5 neurotisch! Neurotteeh ist, wer sich drückt vor denn „Du sollst!“, wer sich vor der Verantwortung flüchtet in die Verantwortungslo&igkeit. Wir leben in der Welt de« „Du sollst!“, aber in dieser Welt haben wir zn wenig Selbstvertrauen. Die jüdische Ethik, ebenso wie dio Indivi- Attalpsychologfe, erzieht den jüdischen Menschen dazu, freiwillig die Verantwortung zu übernehmen. Die Individual Psychologie ist eine Ermutigungstheorie und auch die jüdischen Propheten haben diesen aktivistischcn Zug, dieses Hinledtnn zum Selbstvertrauen. Die Heiligen anderer Religionen schauen in ihrer Kontemplation die Seligkeit und tun nichts. Das ist die höchst© Heiligkeit bei Indern, Chinesen und Mystikern. Die Vision allein macht den Juden nicht selig, er muß tun, handeln, die Gebote Gottes erfüllen. Auch in der „Individualpsychologie“ wird man nicht durch Schauen selig, sondern durch die Tat: Daß Leben lernt man, indem man lebt, aber nicht, durch Kontemplation. Diio Psychologien Freuds und Adiens sind Schöpfungen von Juden, nicht nur für uns, sondern für alle Völker! Auf dio Frage über die Einstellung der Individualpsyciiologio zum Zionismus erwiderte Dr. Neuer in der Diskussion folgendes: Wählend dio Assimilation das Gemeinschaftsgefühl durch Negation des Volkstums preisgibt und in Fällen wie Otto Wcininger zum Sclbsthaß (jüdischer Antisemitismus) führt, mobilisiert der Zionismus das Vertrauen des jüdieebon Volkes zu sich selbst, weckt und stärkt das Verantwortungsgefühl und erzeugt dadurch den Mut, nicht nur in der Abwehr sich durchzuringen, sondern auf dem Wege des positiv Schaffenden Leistungeu zu vollbringen, die sich an die Schöpfungen von Völkern höchster Vitalität anreihen. Der Weg zur Verbrüderung geht über die Selbstbefreiung, und darin bedeutet der Zionismus einen Schritt vorwärts. Die Idee des Zionismus deckt eich daher mit den Grundsätzen der Individualpsyohologio. Sevilla Pastor über das jüdische Theater Wir hatten Gelegenheit, mit der Künstlerin, zu deren Ehren Mittwoch, den 22. April, in den Jüdischen Kttnst- £ lorspielen eine Festvorstellung ßtattfindet, über die Verhältnisse beim Jüdischen Theater in Wien zu sprechen: Daß jüdische Theater in Wien ist nach einer Blütezeit in den Nachkriegsjähren ganz zurilckgogangen. Erst seit dem Vorjahr kann man von einer Renaissance des jüdischen Theaters sprochen. Aber noch immer stehen viele Teile der jüdischen Bevölkerung abseits und es wird noch langer gemeinsamer Propagandaarbeit der Presse, der Schauspieler und der Theaterfreunde bedürfen, um einen vollen Erfolg zu erreichen. Vorderhand ist der Kreis der Besucher noch zu klein. Dem kann ein Künstler mir unter Einsatz all seiner Kräfte und auch Nerven Rechnung tragen. Nicht weniger als acht Premieren und elf Neueinßtudlerangen haben wir in den Bechs Monaten der diesjährigen Spiel- Saison heran sgobracht. Dazu kommen noch die Überhoiungsproben für dio älteren Repertoirestücke mit dem Orchester und Solomiitwirkungen. Man ist mit Arbeit hinreichend versorgt. Unser Gastspiel wurde neuerlich, diesmal bis in die zweite Maihälfte, prolongiert. Wir bringen noch zwei große Schlagorpremieren, darunter eine nationale Revue. Meine nächsten Pläne? Vor allem ausruhen. Nach drei Jahren der erste Urlaub! Für die Sommermonate liegen Gastspielanträge aus allen Ländern vor. Ob wir in der nächsten Saison wieder nach Wien kommen? Das hängt von unseren Sommorplänon ab. Ee ist nicht wahrscheinlich, daß I wtir auch im Herbst wieder in Wien spielen. Aber kommen möchte ich immer wieder gerao hieher, denn den Künstler reizt ein Erfolg doppelt, wenn er in der Theaterstadt Wien errungen ist. Zionistischer Veranstaltuscgskalender Dienstag, 21. April 1936. 3. Bez.: Sektion III, Wiener Ringrafe, Stubeuring 18, AO Uhr abeuds: Vereinsabend. -1. Bez.: Jugendgruppo der Sektion IV—V, Hauslabgasße 2, 8 Uhr abends: Voreinsabond. 13. Bez.: Sektion Breitonseo, Sehanzstraße 32, A9 Uhr abends: Veroinsabond. 21. Bez.: Sektion Zwisohenbriloken, Engerthstraße 81, lA9 Uhr abends: Veroinsabond. Mittwoch, 22. April 1936. 1. Bez.: Mirjam, Schottonring 25, 8 Uhr abends: Richard Haue er: „Die jüdische Le benßmMsssieUö“. UäUct-Meit&ewecb An dem Rdtselwettbewerb, der mit der Nummer 538 vom 6. April begonnen bat, können nicht nur unsere allen Abonnenten teilnehmen, die ihre Abonnementgebühren bis mindestens 30. September 1936 bezahlt haben, sondern es kann ihm jeder beitreten, der im Laufe des Monats April ein Abonnement für wenigstens ein halbes Jahr bezahlt. Wer erst nach Beginn das Wettbewerbs abonniert, dem werden die fehlenden Nummern nachgeliefert. Wir bitten, die gelösten Rätsel aufzulrevrahren und nach Abschluß des Wettbewerbs gesammelt einzu schicken. Die Altslosung der Gewinner erfolgt durch einen öffentlichen Notar. 1. Preis: Eine Reise Triest — HaiSa — Triest« X. Preis: Eine Reise Triest - Ragusa — Triest« 3« Preis: Donaureise Wien — Engelhartszell — Wien. 4« Preis: Ein Radioapparat. Ferner werden Sür richtige Lösungen 25 Bücher verteilt. .-.Ausschneiden .-. 4. Kreuzworträtsel 1 2 3 11 4 5 Hl 6 7 8 9 H 10 11 12 R 13 H 14 B H 15 16 || 17 18 19 29 B 21 9 22 H 23 24 25 26 R 27 RI 28 29 BH 30 ffl 81 32 1 33 Waagrecht: 1. Heerführer König Davids. 4. Initialen des Begründers des Zionismus. 6. König von Israel. 9. Vorsilbe. 10. Biblisches Gebirge. 13. Abk. für anni currentiß. 14. Stadt in Niedcröstcrreich an der Thaya. 15. Heldenmutter der deutschen Sage. 17. Das heutige Merkwort. 21. Spielkarto. 22. Stadt in Mähren (in der Landessprache). 23. Sohn Jakobs. 25. Stadt in Algerien. 27. Abk. für ex officio. 28. Ort in Neuitalien (Umsteigstation nach Riva). 29. Ureinwohner Japans. 30. Abk. für „zum Beispiel“. 31. Heutiger Name Babyloniens. 32. Abk. für „Seine Majestät“. 33. Umlaut. S e n k recht: 1. Hand (hebr.). 2. Fluß in Sibirien. 3. Heidnischer Gott im semitischen Morgenland. 4. Chem. Z. für Tantal. 5. Abk. für Herr. 6. Koseform für Ottilie. 7. Ägyptischer Sonnengott. 8. Abk. für „Jewish Colonisation Association“. 11. Stadt und Fluß in Ungarn. 12. Transportmittel. 14. Schwiegervater, Jakpbs. 16. Ort in Manasse (Sitz einer TotenbeschwtK renn); 17. Jüdisches Fest. 18. Land (hebr.). 19. Geck (engl.). 20. Stadt in der Schweiz;■,•..21; Gatte der Ruth. 24. Grieeh. Siegesgöttin. 26. Himmelsrichtung (Abk.). 28. Rom. Zahl für 1001. M. Kr. Die Serie umfaßt 19 Rätsel. In-jedem Rätsel ist ein Merkwort enthalten. Liest man die Merkwörter in der Reihenfolge des Erscheinens, eo ergibt sich eine markante Stelle aus einem berühmten zionistischen Werk. Die Diagramme sind auszufüllen, auszuschneiden, aufzubewahren und am Schlüsse der Serie gesammelt an die Redaktion der „Stimme“ zu senden. Die Zuteilung der aufgesetzten Preise erfolgt durch das Los unter Ausschluß jedes Rechtsweges. Näheres wird rechtzeitig mitgeteilt. 2. Bez.: Zionistische Jugendgruppe Prater, Stuwerstraßo 1, %9 Uhr abends: Erwin Rottor: „Der allgemeine Z i o n i s m u s“. Voranzeige: Jugendgruppe Prater veranstaltet am 9. Mai ein Log-Beomer-Feet. Karten im Landeskomiteo und in der Sektion Prater erhältlich. 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraßo 1, 8 Uhr abonds: Zionistische^ Seminar unter Leitung von Frau Doru II a 1 p o r n. 6. Bez.: Klub junger Zionisten, Loquaiplatz Nr. 11, YiO Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. - 9. Bez.: Sektion und WIZO VIII—IX, Währingerstraßo 6—8 (Eingang Hörigasse 2), H9Uhr abends: Chug Ivri unter Leitung Professors Kestenbaum: Sifruth Chadaschah. Tokufah, Band X. 12. Bez.: Sektion und WIZO XII, Meierei Silier, Hetzendorf, Schönbrunner Allee 66, ]A9 Uhr abends: Red. Theodor Monteser: „A ktuelle zionistische Fragen.“ Donnerstag, 23. April 1936, 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, Uhr nachmittags Jenny Sc haffer-B ernste» n: Rezitation aus dem jüdischen Schrifttum, und zwar den 103. Psalm von Bettina Armin, „Aus den Gesprächen mit Dämonen“ von Scholein Alejchen, „Drei Köpfchen“ von Bialik und „Im Felde“ von Agnon Sedor. 1. Bez.: Sektion l, im Heime des Zionistischen Landesverbwntles für Österreich, /., Marc-Aurel- Straße 5, s/>9 Uhr abends: Rat der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich; „A u s der K ul tu tigern ei n d e.“ Dr, Hugo Groß, Leiter der österreichisch-palästinensischen Handelskammer: „Situatiansberi c h t aus P aläs t i n ft.“ 2. Boz.: Sektion und WIZO Prater, Stuwer» etraße 1, YzO Uhr abends: Ing. Oskar Bauer: „D a ß. G o h o i m n i s d e s J u d e n hass o s.“ 6. Boz.: Sektion u. WIZO V1/V1I, Loquaiplatz Nr. 11, *40 Uhr abend«. Kultusvorstehor Doktor Isidor K 1 obor: „W ns soll aus unseren K i n d e m werde n?“ 17. Bez.: Sektion und WIZO XVI—XVII, £läUCögassÄ .9« i£9. Uh* abends: Frau Dr, Ä* Kantor: „Die jüdische Frau und der Aufbau Pal ä s t i n a s.“ Dr. Benjamin Doll: „Die Ethik in Bibel und T a 1 m u d.“ 18. Bez.: Jugendgruppe der Sektion XVIII, Weimarerstraßo 7, 8 Uhr abends: Heimabend. Ausflug nacli Eisenstadt. Sektion IV—V veranstaltet gemeinsam mit der WIZO und der Jugendgruppe eine Exkursion im Autocar nach Eisenstadt Sonntag, den. 8. Mai 1. J. Nähere Auskünfte bei Obmann Fritz Müller, Tel.: U 46-9-66. Mitteilungen des Keren Kajemeth Wien, I., Marc-Aurel-Straße 5, Tel. U 29-1-29, Postsparkassen-Konto A 100.208. März-Leerung. I. B o z i r k: Max Ekstein 29.64; Dr. Arthur Reik 6.—; Salomon Goldßchläger 2.—; Karl Soiduer 3.88; Stella Triegor 4.34; Simon Picker 2.—; Otto Löw 5.—; Primarius Dr. Jonas Borak 3.82; Dr, Leon Landau 2.—; Erich Weinberger 16.95; Dr. Alex Minz 2,—Dr. Alfred Vogel 7.50. . II. Bezirk: Hilda Rosenfeld 6.—; Dr. Heinrich Gottlieb 2.50; Prof. Gelernter 3.48; Ernst Rosonblatt 2.26; Martin Schapira 5.—; Dr. Samuel Engelmann 2.—; Fischl Hi rech 2.—; Isolt Hirschhorn 2.—; Engelstein 2.76. III. Bezirk: B:\rueh Starer 2.—; Dr. David Schapira 3.—; Nußberg & Staror 2.12. Richtigstellung: In der Nummer der „Stimme“ 539 vom 10. April wurde S. Frankfurter ausgewiesen. Richtig ist Viktor Frankfurter 9.61. IV. Bezirk: Dr. Leon Preis 2.21; Dr. Leo Lindenbaum 2.—; Paul Mandel 2.—; Hans PoJlak 5.10; Elsa Werner 2.—. V. Bezirk: Lilly Brück 14.92; Samuel Mesehol 4.—; Malka Demner 2.20; Bertha Grub er 5.—; Alfred Heimer 5.—; Alois Mandler 5.—; Ing. Goldschläger 13.50; Dr. Julius Klein 3.37; Borksenbcrg 3.—; Mario Schreier 5.18; Flora Bronner 2,02; Nachmann Kaufmann 2.86; Oskar Schreibor 2.20; Adele Mayer 2.50; Leo Drimnier 2.20; Berta llönig 2.80; Sarah Schleßingor 7.58; Miua Frietl 2.—; M. Nagler 5.—. VI. ß e z i r k: L. Wanderer 8,22; Leo Seemann VII. Bezirk: Nathan Bernstein 2.30; Ferdi* nand Spira 4.—; Dr. Schell 5.60; David Schächter 7.24; Ing. Otto Fischer 2.37. VIII Bezirk: Ludwig Haller 2.02; Ida SitM 4.22; Dr. Theo Fell 2.—; Leo Tisser 3.23; Dir, Hermann Apter 4.—; Dr, Hanina Lehr 2.—; Martin Kornmehl 2.—; Dr. Viktor Liehtensteru 3.30. IX. Bezirk: Elias Picker 5.—; Dr. Isa Sommer 2.18; Berginspektor Max Möller 11.70; Isidor Leib 2.—; Bertha Donath 2.54; Dr. Alfred Löwy 2.—; Guglietmo Negrini 7.10; Frau Schweinburg 6.9o; Dir. Mclon 2.37; Berfa Krämer 2.31; Schulim Schattner 2.11; Dr. Julius Frucht 2.45; Max Bimstein 2.—; Max Guttenberg 2.82; Richard Grünwald 6.33; Erich Hans Stein 2.03; Dr. Wladimir Eliasberg 10.—: Markus Schattner 2.—; Hermine Mittler 2.34; Frieda Provizor 2.05; L. Jokl 2.—; Leo Holdengräber 2.—; Dr. Ignatz Sommer 7.10; W. Schuß 2.—$ Bleiweiß 2.—. XIII. Bezirk: David Wachsmann 3.60; Ernst Schlesinger 2.—; Julius Steiner 2.—. XIV. Bezirk: Heinrich Paß 3.20; Lina Schutzmann 3.—. XV. Bezirk: Bezirkssektion XIV—XV 2.83; Wilhelm Neumann 2.04; Isak Silberschütz 4.—; Adolf Glatzer 5.18; Friedrich Kohn 2.—; Jakob Kellner 2.80; Dr. C. Kohn 2.73; Dr. Karl Jollinek 9.21; Felix Pollak 2.—. XVH. Bezirk: Salo Piper 5.85. XX. Bezirk: Bibelschulo 6.78; Stanislaus Kriß 5.44; Caf6 Neptun, Goldstern 2.—. Die Jüdische Volksschule Die Elternvereinigung der Volksschule der Israelitischen Kultusgemeinde ersucht uns um Veröffentlichung folgender Zuschrift: Die Elternvereinigung dankt dem Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien für die Errichtung der ersten israelitischen Volksschule, durch die den jüdischen Elten» die Möglichkeit gegeben wurde, ihre Kinde? auch im jüdischen Geist zu erziehen. Insbesondere dankt die Elternvereinigung dem Obmann der Schülkommission, Dr. Isidor Kl ab er, für seine aufopfernde Mühe um daü gute und edle Werk, wie auch dem Schulleiter, Oberlehrer Max J e 11 i n e k, und dem gesamten Lehrkörper für die besonderen Erfolge, die wir täglich an unseren Kindern ersehen. Moadon Chajes im Heime der zionistischer» Bezirksorganisatiön VHI—IX, Währingerstraße Nr. 6—8: Montag, 9 Uhr abfends: Hebräisches Seminar unter Leitung von Prof. Kästenbaum. Dienstag, }A9 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. Freitag, A9 Uhr abends: Oneg Scliabath. Zionistische Sektion und WIZO-Gruppe XVI—«• XVII. Donnerstag, den 91 April, fand im neuen Helm eine überaus gelungene Veranstaltung statt. Einleitend sprach die Leiterin der WIZO- Gruppe XVI. Frau Rosa Blume nfeld, die an die Erschienenen den warmen Appell , richtete, die WIZO-Arbeit in diesem Bezirk nach besten Kräften zu unterstützen. Frau Sofie Löwenherz, dio Präsidentin der WIZO Österreichs, schilderte sehr ausführlich und anschaulich die WIZO-Arbeit in Palästina und in der Galuth. Dr. Paul Berger, Vizepräsident des Lahdeskomitees, schloß mit seinen ausgezeichneten Ausführungen die Reihe der Redner dieser eehr gut besuchten Versammlung. Jiddischer Liederabend. J. S e g a 1 - R o s e n« b ac h gibt Donnerstag, den 23. d„ in der Werdertorgaese 14 einen Abend, gewidmet dem „jiddischen Lied“.. Am Klavier: Lili Rieglcr. Beginn: A9 Uhr. Mäßige Eintrittspreise. Der Josephine-Baker-Film „Prinzessin Tarn- Tarn“, der kommende Woche in den Wiener Kinos zur Erstaufführung gelangt, spielt vor einem abwechslungsreichen landschaftlichen Hintergrund: Afrika und Europa. Josephine Baker, die für das Szenarium verantwortlich zeichnet und auch den Hauptsehlager geschrieben hat, versucht in diesem Film einen Abriß ihres. reichbewegten Lebens zu geben. Dia männliche Hauptrolle spielt Albert Prejean. Der Film gibt Josephine Baker reichlich Gelegenheit, ihre Tanz- und Vortragskunst neuerlich uutor Beweiß zu stellen. Todesfall. Morita Linden heim, . Vorstandsmitglied des Zionistischen Gehörlosenvereines ist nach kurzem Leiden verschieden. Moritz Lindenheim war eifriger Mitarbeiter des Kenen Kajemeth. Sein Ableben bedeutet einen schweren Verlust das Zionistischen Gehörlosenvereines. TogesfäHe. Kohn Rifa (68), Keppisch Julie (85), Bunzl Karöllne (83), Taussig Sidonie (81), Funk Max (86), Binder Josefine (63), Binder Adolf CG4), Schapira-Horchowsky Henriette (69), Freund Elisabeth (53), Schischa Ludwig (70), Stark Wolf (61), Spionier Gustav, Direktor (52), Lorfcer, Dr. Julius Sektionsrat (50), Stedubenger Chiel (61), Steinborger Ester Fradel (61), Weinbeiger Emma (78), Wolf Ella (63), Löbl Matthyas v. (77), Austerlitz Sofie (81), Hönigsfeld Irma (55), Reisner Friedrich (48), Haas Heiurieh (66), Moskowitz Markus (77), Kikis Katluyrina (58), Binder David, Direktor i. R. (68), Brod Ludwig (60), Fröhlich Ernestine (m), Schwarz Gisela (67), Wortlieimöf Manfred (51), Steiner Holla (42), Goldbetrg, Dr. Moses, Pr«A fessor (78),. Schild Simon ^60), Maler Regime, Lehrerin (77), Grünfeid Emanuetl (75), Liebei Alfred (66), Lawetz-Fuhrmann Hirsch (57), GHieksam Lotte (70\ Löwi Gustav (73), Weite Göza (56), Preis Karo'ime (94), Gal Emilie (711), Anders Alfrod (45), Taussig Ignaz (79), Papornik Ignaz (59), Löwv Heinrich (69), Weiner Friedrich (8.0) Weinigei Max (86), Garfeln Snlamon Lazar (71), Gerstler Markus v. (56), Lin-» den heim Moriz Mendel (26), Spielke Paula (78), gimra Leta, (33),

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