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Die Stimme · 1936-04-21 · Heft 541 (21.4.1936) · page 3

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 541 (21.4.1936)
Date
1936-04-21
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Schmierige Methoden Wie reimt sich das christliche Gebot der Menschenliebe mit dem Judenhaß zusammen? Wie stellt man die Verbindung zwischen beiden her? Die christlichen Führer und Zeitungen in Österreich sind eifrig am Werk, den Weg zu zeichnen und die Mittel zu popularisieren, die Theorie mit der Praxis zusammenzuleimen. Das jüdische Volk zu hassen, heißt es in einem Hirtenschreiben des Linzer Bischofs, ist unmenschlich und unchristlich. Aber — fügt das „Linzer Volksblatt“ hinzu — cs gibt einen verhaßten jüdischen Geist, und er geht van den gottentfremdeten Juden aus. Der Liberalismus und der Sozialismus geht von den Juden aus, und zwar von den nicht gottesfürchtigen Juden. Nun ist der Liberalismus, das freie Spiel der Kräfte, nicht von irgendwem erfunden worden, sondern eine Folge der riesenhaften und sprunghaften Vermehrung der Bevölkerung Europas, die im 19. Jahrhundert eintrat und eine Umformung der gesamten Wirtschaftsführung bedingte. Der Sozialismus ist wieder, von England ausgehend, als Folge der sich ausbreite-nden Industrialisierung entstanden. Es mag sein, daß die stets unterdrückten Juden, die durch die gemeinsame Anstrengung aller christlichen Völker dem Boden entfremdet und ins Ghetto getrieben, auf die Wirtschaft eingestellt, die Entwicklungstendenzen rascher und tiefer verstanden als ihre Umgebung — aber die Juden oder den jüdischen Geist für Liberalismus verantwortlich machen, ist allzu hohe Ehre. Der Liberalismus, dessen politische Ausdrucksform die Demokratie geworden kt, hat ungeheuerliche Leistungen vollbracht. Er hat Europa organisiert, und während Könige und Religionsisysteme jahrzehntelang mit Kriegen beschäftigt waren, hat der Liberalismus die Geläteftwissensoliaften und di$e Technik gefördert. Der Liberalismus hat Eisenbahnen und Straßen gebaut, Hochschulen errichtet, das Kastenwesen zerschlagen und Aufklärung geschaffen. Der Siegeszug der Technik, der Elektrizität, die Demokratie, die in den Volksvertretungen gipfelte und die all das geschaffen hat, was wir heute unter europäischer Kultur verstehen, kt ohne Liberalismus undenkbar. Gewiß wairen Juden mittätig, aber durchaus nicht in dem Maße, als es. ihnen heute impütiert wird. Aber es war keine Schande, und sie haben nur Gutes gewirkt. Ein Jude hat das Telephon erfunden, ein Jude das lmlbstarre Luftschiff, ein Jude das Gesetz der elektrischen Wellen; Juden haben die medizinische Forschung zur Höhe geführt — nicht als gotte« für oh tilge oder als gottentfremdete Juden, ja nicht einmal als Juden, sondern als Menschen ihres Berufes. Es ist deshalb in keiner Weise begründet und zeigt von einer zumindest grandiosen Verkennung des Wesens dieses künstlich konstruierten „jüdischen Geistes“, wenn das erwähnte Hirtenschreiben (dem „Linzer Volksblatt“ zufolge) sich folgendermaßen anisdrückt: „Diesen schädlichen Einfluß des Judentums zu bekämpfen und zu brechen, kt nicht nur ein gutes Recht, sondern strenge Gewissenspflicht eines jeden überzeugten Christen, und es wäre nmr zu wünschen, daß auf arischer und christlicher Seite diese Gefahren und Schädigungen durch den jüdisehen Geist noch mehr gewürdigt, noch nachhaltiger bekämpft und nicht, offen oder versteckt, giar nachgeaihmt und gefördert würden.“ Daß Blatt gibt zwei Wege an, den jüdischen Geist zu bekämpfen. Der eine sei „Herausstellung des christlichen Geistes“, der zweite kt „den jüdischen Ungeist eindämmen. Ein autoritärer Staat hat Mittel genug, jüdischen Ungeist im Schrifttum, in der Wirtschaft, in der Wissenschaft, im Re oh kleben zu unterdrücken, wenn er den ehrlichen Willen dazu hat.“ Nun kann mau Geist nicht unterdrücken, sondern nur Personen, die man dieses Geistes bezichtigt, hier also die Juden. Und wenn die Juden dies nicht stillschweigend akzeptieren, dann entsteht daß, wae daß „Linzer Volksblatt“ Aufbauschung zu Jn denihotze nennt. Etwas weiter westlich von Linz kt die Brücke zwischen der christlichen Liebe und dem Antisemitknius schon viel fester. Daß „Vorarlberger Volksblatt“ führt wahrheitsgemäß aius, daß der Antisemitismus keine Erfindung dos Nationalsozialismus ist, .sondern alter geistiger Grundsatz der bodenständigen Bevölkerung. Es sei Tatsache, „daß ein vielfach sittlich angekränkeltes Judentum... das Augenmaß für die Rolle verlor, die der Jude einnehmen darf, ohne die bodenständige Bevölkerung zurtickzudrängeri und zu beleidigen“. Da« wird 60 einfach von „geschätzter Seite“ hingosehnieben, und doch ist jede Silbe eine Unwahrheit; historisch wie soziologisch eine grausige Entstellung der Tatsachen. Notwendig aber für die Schlüsse, die die geschätzte Seite zieht: „Mit welchen Mitteln die Zurückdrängung des Judentums in Österreich ge schehen soll, das bedarf aber sorgfältigster Prüfung und ruhigen, planmäßigen Handelns. Wir brauchen einen vernünftigen, mehr lautlosen und daher staatspolitisch geleiteten Antisemitismus, der die Grundlagen der Rechts- und Wirtschaftsordnung nicht zerstört. Es handelt sich bei uns in dieser Frage nicht um ein zugkräftiges Schlagwort, sondern um ein ernstes, geistiges und soziales Problem, für “dessen Lösung wir die Praxis des Dritten Reiches nicht als Bezugsfall nehmen können. Es wäre übrigens falsch, wenn von nationalsozialistischer Seite bei der österreichischen Bevölkerung die Meinung genährt würde, es wäre bisher in Österreich von maßgebender Seite in der Judenfrage nichts geschehen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf eine neue Führung der Stadt Wien, die in ihrem Verwaltungsbereich, zum Beispiel auf Kliniken, Schulen usw. begrüßenswerte Maßnahmen getroffen hat.“ Diese begrüßenswerten Maßnahmen kennen wir alle. So oft aber von jüdischer Seite auf diese Erscheinungen eines „vernünftigen, lautlosen Antisemitismus“ hingewiesen wird, beschweren sich die Organe der herrschenden Stellen über jüdische Übertreibungen, über jüdi«che Hetze gegen Österreich. Diese Zeitungsartikel, die wir einfach aus einer Reihe herausgegriffen haben, entsprechen einer Agitation, die das christlich s o z i a I e „N e u i g k e i t s - W e .11blatt“ ganz richtig mit der Phönix-Affäre in Verbindung bringt. Diese Angelegenheit dreht sieh, wie bekannt, um die Person eines Toten, der verschiedener „Unzukömmlichkeiten“ bezichtigt wird. Die Bache ist in der Hand der Gerichte. Aber sie wird nichts destoweniger zu einem grandiosen Rufmord an der jüdischen Bevölkerung ausgenützt. In Reden und Zeitungsaufsützen wimmelt, es nur so von Behauptungen und Beschuldigungen, die nicht bewiesen sind, aber so hingoworfen worden, ak wäre das Unteneuohungs- und Gerichtsverfahren schon beendet und als stünde eine Schuld der Juden schon klar. Aber da« Interessante kt, daß diese Affäre erst entstanden kt, ak die „begrüßenswerten Maßnahmen“, über die sich die geschätzte Seite de« „Vorarlberger Volksblattes“ so freut, bereits im Gange waren. Ich fange einen Krieg an, hat Friedrich der Große gesagt, die Gründe werden die Juristen schon nachher liefern. Die Geschäftigkeit der antijüdkehen Agitation ist vielleicht auch darum so stark, weil sie über eine andere Affäre hinweg gaukeln will, die mit Juden und Judentum nichts zu tun hat und auch nicht für diese Art Hetze ausgeschrotet werden kann. In Steiermark sind drei nationalsozialistische Fememorde geschehen, und die Zei fcungen schreiben merkwürdig wenig über diese Vorfälle. Sie sind mit dem zersetzenden Geist des Judentums zu stark beschäftigt ... „Schwierige Methoden“ hat der Bundeskanzler die Anwendung von Verleumdungen im politischen Kampf genannt. BAD LU§-fA€OVICE eröffnet am 20. d. M. eigene Auskunft8telle im Reisebüro „Francopol,“ Wien IIL, Schwarzenbergplatz 7. Tel. U 17-2-16 Ausfühl liehe Informationen, und Prospekte kostenlos Vorteilhafte Pauschalkuren Ein Brief und eine Antwort Der Verband der deutsch-arischen Rechtsanwälte in Österreich hat, wie wir seinerzeit berichteten, sein Mitgliederverzeichnis auch ins Ausland versendet, um auf dem Wege des Antisemitismus ein Geschäft zu machen. Der Vorsitzende des Verbandes Dr. Viktor Tschadesch hat nun dieses Verzeichnis auch dem Rechtsanwalt Doktor Jansnia in Amsterdam übermittelt und den Zweck der Sache in einem Brief dargelegt, auf den Dr. Jansma erwider hat. Beide Schreiben werden vom „Morgen“ veröffentlicht und wir lassen beide hier folgen: Wien, Datum des Poststempels. Der geschäftsftthremde Vorsitzende des Verbandes deutsch-arischer Rechtsanwälte Österreichs, Rechtsanwalt Dr. Viktor Tschadesch, Wien. Sehr geehrter Herr Berufsgenosse! Als geschäftsftihi%nd©r Vorsitzender des Verbandes deutsch-arischer Rechtsanwälte! Österreichs mache ich Sie auf das von [ demselben herausgegobene Mitglieder-! Verzeichnis aufmerksam, dessen Sie sich im Stellvertret ungsver-! kehr gefälligst bedienen wollen.; Ich ersuche unter einem um gefällige Mitteilung der Ihnen bekannten arischen Rechtsanwälte de« außerdeutschen Auslandes, insbesondere der Schweiz, Frankreichs, Belgiens, Hol-, lands, Englands, der skandinavischen Län-1 der und Polens. j Ein Verzeichnis dieser Art wäre ein; wertvolles H i 1 f s m i t’t e 1 für den' zwischenstaatlichen Steil vertretungsverj kehr, und ich reell ne daher zuverläs-; sig mit Ihrer Mitwirkung. Mit kollegialem Gruß Ihr ergebener (gez.) Viktor T s c h a d o s c h, Rechtsanwalt. ■* den 14. April 1936. Herrn Dr. Viktor Tschadesch, Wien I., Kärntncrstraßo 43. Sehr geehrter Herr Kollege! Als gdschäftsführender Vorsitzender des Verbandes deutsch-arischer Rechtsanwältin Österreichs haben Sie mich gebeten, mich von dem von Ihnen horansgegebenen Mitgliederverzeichms im Stollvortretungsverkehr zu bedienen. Ich teile Ihnen mit, daß ich dieses a b 1 e h n e n muß. Im Laufe der Jahre habe ich die Ehre gehabt, die Bekanntschaft zahlreicher österreichischer Kollegen zu machen, aber meine Erfahrung war dabei keineswegs, daß die arischen Kollegen im allgemein e’n tüchtiger und zuverlässiger waren als die nichtarischen. Mir sind verschiedene Anwälte j il d i s e her Abs t. a m m u n g in Österreich bekannt, für welche ich in jeder Hinsicht die allerhöchste Achtung habe. Ich habe also keine V e r a n 1 a s s u’n g, nur arische Stellvertreter zu suchen. Weiter ersuchen Sie mich um Mitteilung der mir bekannten arischen Rechtsanwälte des außerdctitschen Auslandes und fügen hinzu, daß ein Verzeichnis dieser Art ein wertvolles Hilfsmittel wäre für den zwischenstaatlichen Stellvertretungsverkehr, loh bin aler nicht bereit, Ihnen dabei behilflich zu sein. Ihre Frage bezweckt offensichtlich, die barbarische Ausschaltung der Anwälte jüdischer Abstammung in Deutschland auch soviel wie Ihnen möglich ist, indensonstigen Ländern durchzuführen. Bei diesen Bestrebungen werden Sie aber die Mitwirkung der übergroßen Mehrzahl der niederländischen Kollegen nicht bekommen; ich muß dann auch ausdrücklich mitteilon, daß ich Ihnen nicht erlaube, meinen Namen auf der von Ihnen geplanten Liste aufzuführen sowie ich davon überzeugt bin, daß in diesem Lande kein einzigerauständiger arischer Rechtsanwalt bereit sein wird, seine Praxis dadurch auszubreiten, daß er spekuliert auf Antieemitism u s. Hochachtungsvoll (gez.) Dr. IL Jansana. Haushesorgerstelle Im Ausspeisungs-Vereinshause, Wien, XV., Herklotzgasse 21. ist eine Hausbesorgerstello frei geworden. — Bewerber mögen sich melden, die eine Anstellung oder Pen sion habon. Das Haus trägt monatlich S 30*— Reiuigungsgeld und freie Wohnung. Ehepaar nicht über 45 Jahre bevorzugt. Ausführliche sohriftl. Offelte an obige Adresse Deutsche Juden in Palästina Au« New York meldet die JTA.: Der United Palostine Appeal gibt Zahlen über die Einwanderung von Juden aus Deutschland in den letzten drei Jahren bekannt, die vom Zentralbüro für die Ansiedlung von Juden aus Deutschland zusammengestellt und von Dr. Werner Senator von der Jowish Agency dem United Palestine Appeal zur Veröffentlichung übergeben worden sind. Es handelt sich bei diesen Zahlen um eine erste vollständige und offizielle Zusammenstellung. In den letzten drei Jahren von Jänner 1983 bis zum Dezember 1935 sind danach nach Palästina 36.372 Juden aus Deutschland eingewandert, das sind 70 Prozent der jüdischen Auswanderer aus Deutschland, die nach überseeischen Ländern gegangen sind. Von ihnen ließen sich 24.499 dauernd im Lande nieder, 11.873 als Touristen. Am 1. Mai großes jüdisches Sportfest auf dem Hakoah-Platz. Leichtathletik, Turnen, Fußballmatch Hakoah—Mokkabäa, Bratislava! Karten können schon jetzt gekauft werden: Bei der Hakoah in der UraniastraC? Nr. 2 (Tel. B 51-0-90), in der Bezirkesektion Prater, Stuwers^raße 1 (Tai. R 40-1-86 L), und bei Optiker Karl Seidner, I.. Franz-losefs-Kai SS (Tel. U 28-9-66). Verkaufsstelle Papierhandlung Drimmer, I., Scholtenririg 33, Tel. A 12-7-78. Zionistischer Landesverband der CSR Die kürzlich in Prag abgehaltene Tagung des Zionistischen Landeskomitees war aus allen Teilen der Republik gut beschickt. Das Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, Elieser Kaplan, erstattete ein ausführliches Referat über die politische und wirtschaftliche Lage in' Erez Israel. Er unterstrich die Wichtigkeit und die Notwendigkeit der verstärkten Fondsarbeit im gegenwärtigen Momente. Es wurde auch die bevorstehende große Aktion des Keren Kajemeth zwecks Erlösung von 40.000 Dunam Boden besprochen. Es wurden zwei von Ing. Oskar Aschermann und Oberstaatsbahnra' Ing. Heiman Stapler eingebraehte Resolutionen einstimmig angenommen, und ein Aufruf an alle Juden beschlossen, sich au dieser Aktion zu beteiligen und dadurch die Schaffung einer Bodenreserve für eine erhöhte Kolonisation zu ermöglichen. General Wauehope In der Jerusalemer „Offlcial Gazette“ wird mitgeteilt, daß der High Commi83ione. von Palästina, Sir Arthur Wauchope. zum Range eines Generals beför dert worden ist. Sir Arthur hatte bisher den Rang eines Generalleutnants inne. 400 Juden ln der Palästina Polizei Aus Jerusalem meldet diie JTA. Nach den neuesten Statistiken befinden siel in der palästinensischen Polizei 400 Juden Von der aus 3000 Mann bestehenden Polizei sind 1800 Araber und 800 Engländer. Polizeiliche Befugnisse für Aus Jerusalem meldet die J. T. A.: Nae1 Mitteilung der arabischen Zeitung „A-Difaahat der High Commission er angeordnet, da! die Beamten der Einwanderungsbehörden k Palästina künftig polizeilich ©Befug niese haben sollen. Sie sind ermächtigt Untersuchungen durchzuführen und Verhaltungen nach den allgemeinen gesetzlicher' Vorschriften vorzunehmen. Steigende Keren Kajemeth* Einnahmen Jerusalem, 19. April. (2. T. A.) Da> Zeintralbüro des Keren Kajemeth LejIsrael in Jerusalem teilt mit, daß in den letzten fünf Monaten, vom Oktober 1935 bis Februar 1936, die Einnahmen des KKL lim 9% gegenüber der gleichen Z-eit des vorigen Jahres gestiegen seien. Während in dem angegebenen Zeitraum 124.245 Pfund gesammelt wurden, waren es im Vorjahre nur 114.460 Pfund. Im gesamten Jahre 5695 sind im Vergleich zum Jahre 5694 um 28% höhere Einnahmen erzielt worden. Di< ■größte Steigerung der Einnahmen erfolgte' in den Vereinigten Staaten und in Deutschland. Rückkehr der Revisiossisteir zur Nationalversammlung Jerusalem, 16. April. Doar Hayom berichtet, daß der Palästina-Rat der revisionistischen Organisation nach einer erregtr»; Debatte beschlossen bat, zur Assifa' Hanivcharin urtickzukehren. Wie Palcor berichtet, beabsichtigen di< revisionistischen Führer die Ausgabe eine- Manifestes, in dom eine Konferenz mi der Zionistischen Organisation vorgeschlageu wird. 16.000 Dollar für die Hebräische Universität Au« New York meldet die JTA. Anläßlich der Feier des elften Jahrestage der Hebräischen Universität in Jerusalem veranstalteten die Freunde der Univcrsitü' in Amerika ein Dinner, an dem zahlreich' Führer de« amerikanischen Judentum« teil nahmen. Von den Anwesenden wurde’ 16.C00 Dolarl für die Hebräische Universiitä gezeichnet. Es wurde beschlossen, di Quote der im nächsten Jahr aufzubringen den Fonds zu erhöhen, um weitere MUL zur In.staliierun!'' der aus Deutschland geflüchteten Professoren verfügbar zu machen.

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