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Die Stimme · 1936-04-10 · Heft 539 (10.4.1936) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 539 (10.4.1936)
Date
1936-04-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seit« 4 Oll STIMM! Nr. 58D — 10. April 1980 t ■ ‘;FU? unsere teseirihur: '‘ ■Jigg6r FahfStfiülefi Wien, VIII., Neudcggcrg. iS •' undTnxVrtdbrf.J"J‘- a* «uuipvStGrföiCn/ v. v £€:. Prpfünflsei-leicIrtdhjhS^^lürcßi,; •: ntaufende« Airt©; jl1. ken. — Im gleichen Sinne wies Primarius Dr. Jerusalem auf die ärztlichen Qualitäten der Juden hin, die selbst in Deutschland unbestritten sind. Über dieLagederRechtsanwälte sprach sodann Rechtsanwalt Dr. Heinrich K i w e, der nach einer Schilderung der Notlage des Anwaltstandes die Frage, ob es zuviel jüdische Anwälte gäbe, bejahte, namentlich deshalb, weil der Jurist noch viel mehr als der Arzt an die Scholle der Heimat gebunden sei. Er kann nicht auswandern. Auch die Stellungen im staatlichen und städtischen Dienst werden den jüdischen Juristen verschlossen. Es gilt also auch hier der Notruf: „Zuzug fernzuhalten!“ Glücklicherweise beginnen dies aber jetzt die Eltern schon einzusehen *ind es erfolgt eine gesunde Umschichtung zu den manuellen Berufen. Dabei braucht keine Verringerung der Bildung zu erfolgen. Für die Techniker sprach Patentanwalt Ingenieur Dr. Löw, der sich gegen das „Protestieren“ aussprach und auf die Möglichkeiten der Selbsthilfe hinwies, die er, gleich dem Rechtsanwalt Dr. Haskler, in einem Zusammenschluß der jüdischen Akademiker aller Gruppen besser gewahrt glaubt. — Apotheker Magister Groß wies auf Institutionen, wie den Weltkongreß jüdischer Ärzte, als ein Muster internationaler Hilfsarbeit hin und forderte starke Zusammenfassung aller jüdischen Gruppen im Rahmen der Kultusgemeinde, weil nur ein starke r R ü c k h a 11 die jüdischen Akademiker vor den drohenden Gefahren bewahren könne. Dieser in edn Schlußwort zusammengefaßte Appell fand einhellige Zustimmung. GROSSFLElSCHHAUEREi IIEGM. KORNMEHL ZENTRALE, IX., BERGGASSE NUMMER 19 TELEPHONNUMME« Al 7-3-99 and A 16-9-34 Lieferant für Heilanstalten Abteilungen f. -'vZD-Heisch untei Aufsicht des Ehrwürdigen Rabblnatsder israelitischen Kuftusgemeinde Wien Autozustellung kostenlos IX., Berggasse 15, XVIII.,Währingerstraße 71 Zum Weltkongreß jüdischer Ärzte Die soeben erschienenen „Mitteilungen der Vereinigung jüdischer Ärzte in Wien“ sind alß Festschrift denn vom 21. bis 24. April 1. J. in Tel-Aviv stattÄndenden Weltkongreß gewidmet. Sio enthalten Beiträge von Prof. Dr. Braun, Prof. Dr. Elias, Prof. Dr. G o 111 i e b, Prof. Dr. Knöpfeimaeher, Chefarzt Dr. Majer (Tel-Aviv), Vizepräsident Dr. Plaschkes und Generalsekretär Dt. Wulman (Warschau), in denen Begrüßungen, Stellungnahmen zu den Kongreßproblemen und Anträge zum Ausdruck kommen. Aus diesen Artikeln und aus dem abgedruckten Programm geht hervor, welch großes Interesse den Beratungen dieser ersten allgemeinjüdischen Tagung in Palästina entgegengobraoht wird. Ohne in die*, innerpolitischen Verhältnisse der einzelnen Länder einzugTeifen, soll über die Lage der jüdischen Ärzteschaft einzelner Länder berichtet und über das medizinische Studium, sowie über die Fortbildungemögliehk eiten in diesen Ländern referiert werden. In diesem Zusammenhang wird die Frage der Errichtung einer medizinischen Fakultät an der Hebräischen Universität in Jerusalem &ur Sprache kommen, und dazu liegen konkrete Anträge aus Wien vor. Auch die Hygiene und der Gesundheitsschutz Palästinas und dichtbesie leiter jüdischer Wohngebiete bilden gleich der „Raseenfrage“ Gegenstände der Besprechungen. Aus dem sonstigen Programm ist zu ersehen, daß den Teilnehmern Gelegenheit geboten sein wird, alle nationalen und medizinischen Institutionen, sowie das Land selbst unter bewährter fachmännischer Leitung kennenzulernen. Es ist zu hoffen, daß dieser Ärztekongreß Schule machen wird, und daß ihm bald andere Kongresse in Palästina folgen werden. Die Festschrift, welche un'er an.lcrem auch Nachrufe auf Prof. Dr. Pineies und den als Opfer seine« Berufes gestorbenen Röntge nologen Doz. P o r d e s enthält, wird jedem Teilnehmer des Kongresses überreicht werden. Zentralrat der luden Rumäniens Von Dr. Mayer-Ebner Czernowitz, anfangs April. Das Jahr 1918 war die Schicksalswende für die Juden, die auf dem Territorium des heutigen Großrumänien lebten. Transylvanien, Beßarabien und die Bukowina wurden dem alten Königreich (Regat) angeschlossen, und nun gab es im vergrößerten Rumänien zwar ein Judentum, aber vier verschiedene Judenschaften, die sich in Sprache, Kultur und auch in manchen Lebensgewohnheiten voneinander unterschieden. Auch die jiddische Volkssprache war in den vier Landesteilen lokal dialektisch verschieden. Im Regat sprachen die Intellektuellen rumänisch, in Transylvanien ungarisch, in Beßarabien russisch und in der Bukowina deutsch. Von rumänischer Seite predigte man die seelische Vereinigung aller vier Teile des Landes. Von jüdischer Seite forderte man auch die seelische Vereinigung der vier Judenschaften. Der Weg hiezu sollte die Schaffung einer gemeinsamen landespolitischen Organisation sein. Aber es zeigte sich bald eine grundlegende Verschiedenheit in der Auffassung unserer ethnischen Stellung im Staat. Die Juden im alten Königreich (Regat), die erst nach dem Krieg die Judenemanzipation erlebten, betrachteten sich als „Rumänen mosaischer Konfession“, wenigstens dachten so die oberen Schichten, während die Masse über diese Dinge sich nicht die Köpfe zerbrach. In Transylvanien blieb ein Teil — auch hier die oberen Schichten — der früheren Auffassung vom „Magyarentum mosaischer Konfession“ treu, während ein anderer T»il sich dem Zionismus zuwandte und den „Nationalverband der Juden Transylvaniens“ schuf. Manche dieser halbassimilierten Juden dachten: Es sei sinnlos, in Rumänien Magyare sein zu wollen, und es gehe doch nicht an, über Nacht sich von einem Magyaren zum Rumänen zu häuten, und da sei es vernünftiger und anständiger, auch das zu scheinen, was man in Wahrheit immer war und ist, nämlich nationaler Jude. So dachten manche aus den oberen Schichten, die große Masse aber folgte, mitgerissen von dem durch den Zionismus hervorgerufenen nationalen Aufschwung, der neuen Parole, und der Nationalverband der Juden Transylvaniens erwies sich als starkes zionistisches und auch landespolitisches Gebilde, das sofort mit der national gesinnten Judenschaft der Bukowina Fühlung nahm. Die Juden von Beßarabien standen durchgehend® auf nationaljüdischem Boden, zumal es dort auch in der Vorkriegszeit eine durchaus volksbewußte jüdische Masse gab und die Intellektuellen bis auf wenige Ausnahmen dem Zionismus anhingen. * So gab es in Großrumänien zwei Richtungen: eine assimilatorische und eine nationale, jene vertreten durch die „Union der rumänischen Juden“, diese durch die zum Teil nur losen landespolitischen Verbände, die sich am 4. Mai 1931 zur Jüdischen Reichspartei vereinigten und bis heute wohl die stärkste jüdisch-politische Kraft in Rumänien darstellen. Es zeigte sich dies bei den allgemeinen politischen Wahlen. Die Jüdische peichspartei war die einzige, die in aufeinanderfolgenden Legislaturperioden es wiederholt zu einer beachtenswerten parlamentarischen Vertretung brachte. Aber seit dem Regierungsantritt Hitlers und seitdem sich auch in Rumänien die antisemitischen Rechtsextremisten als ein ernster Machtfaktor erwiesen haben, der auch die Politik der anderen Parteien beeinflußt, haben die parteipolitischen Kämpfe zwischen der „Union der rumänischen Juden“ und der „Jüdischen Reichsparfcei“ ihre Bedeutung und, wenn man will, auch ihren Sinn verloren. Solange wir noch miteinander um die Führung in der Judenschaft rangen und über die politischen Postulate miteinander nicht einig waren, hatte der Kampf noch einen erzieherischen Wert. W i r hetonten das Nationale im Judentum, wir stellten uns als ethnische Minderheit auf den Boden der internationalen Mlnderheitenverträge, wir forderten den politischen Zusammenschluß ln der national-jüdischen Reichspartei und perhorreszierten die Methode des „Sich- FJnschreibens“ bei den rumänischen Parteien, während die „Union der rumänischen Juden“ mehr oder weniger offen das bekannte Programm des „Unionenjudenttims“ vertrat. * Aber heute spricht man nicht mehr von Assimilation, sondern von Dissimilation. Man erkennt die Existenz einer jüdischen Nation an, ohne aus dieser Erkenntnis effektive Rechte für diese nicht mehr bestrittene Nation abzuleiten. Aber man legt die Axt an den Stamm unserer jungen Emanzipation. Auch unsere theoretische Gleichberechtigung ist in Frage gestellt, wenn auch die regierenden rumänischen Parteien sich zu einer Änderung der Konstitution nicht so leicht verstehen wollen. Früher kämpften wir für unsere Rechte als Menschen, als Bürger und als Nation. Heute 3ind unsere Bürgerrechte in Frage gestellt und eine starke antisemitische Propaganda diskriminiert auch unser Menschentum. Es ist klar, daß auf seiten beider jüdischer Parteien der Wunsch nach einer einheitlichen Leitung der rumänischen Judenschaft rege wurde. Es hat Jahre gedauert, bis dieser Wunsch reelle Formen annahm, galt es programmatische Fordeningen zurückzustellen und persönliche Gegensätze zu überwinden. Mit Mühe und Not wurde die Formel gefunden. Zu einer Fusion beider Gruppen wollten wir uns nichtverstehen. Eine Fusion hätte eine Abdikation des nationalen Judentums bedeutet. Man fand die Form des „Zentralrates der rumänischen Judenschaft“. Er setzt sich aus den Vertretern beider jüdischer Parteien zusammen. An der Spitze steht ein dreigliedriges Präsidium, bestehend aus den Präsidenten beider Gruppen und dem Vertreter des jüdischen Kultus im Senat. Mit der Geschäftsführung soll nach je sechs Monaten abgewechselt werden, damit das Prinzip der Parität gewahrt bleibe. Der erste geschäftsführende Präsident ist Dr. Filderraann. der in Bukarest seinen ständigen Wohnsitz hat. Der Zentralrat arbeitet bereits seit einigen Monaten, und man bemüht sich unter Entgegenkommen auf beiden Seiten um eine möglichst reibungslose Zusammenarbeit. Es ist klar, daß Mitteilungen über Details dieser Arbeit der Öffentlichkeit vorenthalten werden müssen, ebenso ist es klar, daß die Erfolge der Tätigkeit des Zentralrates nicht gerade in die Augen fallen. Aber für alle Fälle bedeutet der Zentralrat eine m oralische Stärkung der Judenschaft nach innen und nach außen. Der Zentralrat hat dio Legitimation, namens der rumänischen Judenschaft zu sprechen, zumal er sich nicht auf die beiden Parteien beschränkt, sondern auch außenstehende Gruppen und Persönlichkeiten heranzuziehen bestrebt ist. Die Schaffung des Zentralrates hat bei der Judenschaft des ganzen Landes Zustimmung und Sympathien gefunden, und so traurig auch die allgemeinen Verhältnisse der Juden sind, gibt ihnen das Bewußtsein, in schwerer Zeit einheitlich geführt zu werden, die beruhigende Hoffnung auf bessere Zeiten. Restaurant Rillet Besfrenommierte Küche Reichhaltige Menüs ä S 1’90 u. 2a6Q l).,Hammerpurgstal gasse3 (nächst Sa ztorbrüdte) Eine Million wurde verteilt Bei Sohelhammer und Sohattera ist bekanntlich auf Los Nr. 15981 der Millionentreffer der Klassenlotterlo herauegekommen. Eine ganze Reibe von Menschen nimmt an dem neuen Reichtum teil. Zunächst sind da sechs Arbeiter einer Schneiderwerkstätto, dio zusammen ein Achtellos gespielt haben. Sie haben also pro Kopf über 20.000 Schüling gewonnen. Dann ein Vertreter, eine Pensionietin, ein Gewerbetreibender und ein Warenhausdirektor. Das sind die Wiener Gewinner. Dazu kommen drei Gewinner aus der Provinz: ein Linzer und zwei Porsonen in Mautern und Innsbruck. Das sind die Menschen, denen das Glück Gelegenheit geboten hat, lang1 aufgostapelte Wünscho (weloher Mensoh hat keine?) zu verwirklichen. Der letzte Wechsel der Exekutive Aus Jerusalem meldet Palcor: I*t dieser Woche wurde von der Exekutive der Jewish Agency der letzte noch Im Umlauf befindliche Wechsel eingelöst. Hiermit ist die Periode der Wechselwirtschaft der Jewish Agency in Palästina, die 14 Jahre dauerte, endgültig abgeschlossen. Von November 1934 an hat die Exekutive, nachdem sie die ausländische Anleihe von einer halben Million Pfund erhalten hatte, damit aufgehört, Wechsel aiiszugeben und ihre gesamte Finanzwlrtschaft bar durch* geführt. In den 14 Jahren, von Dezember 1920 bis November 1934, wurden seitens der Zionist Commission, der Zionistischen Exekutive und der Exekutive der Jewish Agency Insgesamt 18.980 Wechsel in Höhe von 1,770.083 Pfund ausgegeben. Bisher wurden Wechsel in Höhe von 1,770.020 Pfund eingelöst. Ein Wechsel über 63 Pund ist anscheinend verlorengegangen, da er bisher der Exekutive nicht präsentiert wurde. Erlösung von Erez Israel Die Zionistische Exekutive hat beschlossen, den Mouat Mai einer Kampagne zur „Erlösung von Erez Israel“ zu widmen. Es werden Zionisten in der ganz-en Welt für den Keren Kajemeth geworben, um neue große Bodenstreeken für jüdische Kolonisation anzukaufen. (Palcor) 4000 Pfund für den König- Georg-Wald Aus London meldet J. T. A.: Das Komitee für den König-Georg-Jubiläums- Wald erhielt eine Spende von 4000 Pfund von kanadischen Juden, lim in dem jetzt als Gedäehtniswakl für den verstorbenen englischen König’ geltenden Forst Bäumo auf ihren Namen zu pflanzen. Dizengoff tritt Urlaub an Tel-Aviv, 7. April. (2. T. A.) Auf einer Sitzung das Stadtrates vcm Tel-Aviv gab Bürgermeister Meir D i z e ng o f f bekannt, daß er sieh aus Gesundheitseründen genötigt sehe, einen längeren Urlaub anzuf roten und Tel-Aviv zu verlassen. Der Stadtrat beschloß, für dio Zeit der Abwesenheit von Bürgermeister Dizengoff das amtierende Präsidium der Stadtverwaltung abz «schaffen und statt dessen einen aus vier Mitgliedern bestehenden Präsidialaus schuß einzusetzen. Dem Ausschuß werden zwei Angehörige der Arbeit-erfraktion und zwei Zentristen angehöreu. Nach längeren Debatten wurde der der Zentrlsten-Partei angehörende bisherige Yizebürgenneister Israel R o k e a c h beauftragt, die Funktionen eines stell vertretenden Bürgermeisters für die Zeit dos Urlaubs von Meir Dizengoff wabrzu nehmen. Neill Malcolm in Tel ChaJ General Sir Neill Malcolm, der Obevkommissar des Völkerbundes für die deutschen Flüchtlinge, kam auf seiner Reise durch die jüdischen Kolonien auch nach Tel C b a j; wo er im Namen der Kolonisten von einem jungen d e u t s c h - j ü d i s c h e n Flüchtling begrüßt wurde. Sir Neill Malcolm erwiderte, er bewundere tief die von den Juden in Palästina beim Aufbauwerk an den Tag gelegte Energie und Klugheit und sei überzeugt davon, daß das, was jetzt in Palästina geschaffon wird, nicht nur dem jüdischen Volke, sondern auch der ganzen Welt zum Nutzen gereichen werde. Block der arabischen Länder Kairo, 8. April. Wie eine Depesche aus Bagdad berichtet, ist zwischen Irak und Nedschd-Hedschss ein zehnjähriger Vertrag unterzeichnet worden, der gegensei t i g e B e i h i 1 f e für den Fall eines Krieges oder einer Revolution vorsieht. Der König von Jemen hat sich dem Bündnis angeschlossen. Saud (Arabien) hat einen Bündnisvertrag mit Transjordanien abgeschlossen. Kongreß jugoslawischer Rabbiner Aus Belgrad wird gemeldet: Am 30. März 1936 wurde in Belgrad unter Teilnahme von 15 Rabbinern der Kongreß jugoslawischer Rabbiner abgehalten. Die Rabbiner konstatierten einmütig die freundschaftliche Zusammenarbeit der Rabbiner mit den Vertretern der jüdischen Gemeinden und den zionistischen Zentralstellen. Die Aussprache war den aktuellen Fragen des Rrbblnerstandes In Jugoslawien gewidmet. In die Synode wurden gewählt: der Großrabbiner Dr. Isak A 1 k a 1 a y als Präsident, die Oberrabbiner Dr. Gavro Schwarz und Ignjat Schlang als Stellvertreter, die Oberrabbiner Dr. U r b a c h und Dr. Frankfurter als Sekretäre.

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