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Die Stimme · 1936-04-06 · Heft 538 (6.4.1936) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 538 (6.4.1936)
Date
1936-04-06
Page
– (sequence 4)
Language
German
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S«ft« 4 Dil ITIMMB Nr. 588 — 8. April 1986 Kundmachung Die Wiener Molkerei bringt auch heuer Pes9ach-KoschermiIch in allen ihren Filialen zum Verkauf. Die Pessach-Koschermllcb wird m ihren Meiereien in Niederösterreich unter streng ritueller Auf sicht der von Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Dr M Rosenmann be stellten religiös verläßlichen Or gane OTVJtPtt erzeugt, jede Kanne und jede Flasihe ist mit einer Plombe, respektive einer Schleife versehen mit dem Aufdruck nos Ttf nva a^n Vom 6. April bis 14. Ajril in allen Verkaufutellen erhältlich Wiener Molkerei Heimeröffnung der Sektion U. WiZO XVI/XVII Am 28. März fand die feierliche Eröffnung des neuen Heimes der Zionistischen Bezirksorganisation und WIZO XVI/XVII (Frauengasse 9) statt. Diese Feier gestaltete sich zu einem gesellschaftlichen Ereignis ersten Ranges für die beiden Bezirke. Der Obmann der Sektion, Hein rieh Löwy, konnte unter den zahlreich erschienenen Festgästen begrüßen: Rabbiner Professor Dr. Bach, Rat der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich, Oberrabbiner Dr. David Feuchtwang, den Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes für Österreich, Dr. Oskar Grünbaum und Gemahlin, Oberkantor Rudolf Kogan, die Präsidentin der WIZO Österreich, Frau Sophie Löwenherz, Amtsdirektor der Kultusgemeinde, Doktor Josef Löwenherz, Leiter des Palästinaamtes. Dr. A. Rothenberg, Leiter des KKL. Dr. Chaim Tartakower, Kultusvorsteher I. H, Walltuch und Gemahlin, Vertreter des Bundes und der Frauengruppe des Bundes der jüdischen Frontsoldaten, Gruppe XVI/XVII, Vertreter der Zionistischen Bezirkssektionen, sowie nahezu Vertreter aller jüdischen Vereine der Bezirke in Ottakring- Hernals . Er gedachte der verstorbenen Vor- Restaurant Schick, ««ranitaHct SEDERABENDE im Marmorsaal Tischreservierungen erbeten kämpfer der Zionistischen Bewegung in den beiden Bezirken, Dr. Martin Förster und Doktor Salomön Bohin, und berichtete, daß die Sektionsleitung beschlossen hat, das neue Heim „Dr-Bohln-Helm“ zu nennen. Rabbiner Professor Dr. Bach nahm hierauf, während Herr Oberka-^r K^an das Mah-Towu .vortrug, die feierliche Einweihung des Heimes vor. In seiner inhaltsreichen Ansprache appellierte er an die Sektionsleitung, ersprießliche jüdische Arbeit im Bezirk zu leisten. Dann hielt Dr. Grünbaum die Festrede. Er überbrachte die Glückwünsche des Landesverbandes und dankte dem Obmann und seinen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. Er ent- (warf dann ein Bild über die gegenwärtige Lage des Judentums und wies darauf hin, daß gerade jetzt, mehr denn je, wichtig ist, den zionistischen Gedanken unter der Judenschaft zu verbreiten. Die zionistische Idee habe sich alB die allein richtige erwiesen und es sei keinem Zionisten gestattet, von anderen Organisationen in Angelegenheiten, die zum zionistischen Wirkungskreis gehören, Meinungen entgegenzunehmen. Hier muß ein klarer Trennungsstrich gezogen werden. Ehrgeizige und nicht genügend Aufgeklärte sind hiemit gewarnt, auch solche Zionisten, die bereit sind, jede neue Assimilation mitzumacben. Wir stehen vor großen Ereignissen im jüdischen Leben Wiens und mehr denn je Ißt eine breite und schlagkräftige zionistische Front nötig. Jeder Zionist muß wissen, wo sein Platz ist. Die Rede Dr. Grünbaums wurde mit starkem Beifall aufgenommen. Mit der Tikwab schloß die Feier. Zionistische Sektion Zwischenbrücken Am Montag, den 80. März 1. J., fand in unserer 8ektion die ordentliche Generalversammlung statt. Der Vorsitzende Tennonbaum begrüßte den Vertreter des Zionistischen Landes ,verbandes für Österreich, Dr. F. Pick holz, der ein ausgezeichnete» Referat über: „Die Aufgaben einer Sektion“ hielt und einige wertvolle Winke für die zukünftige Gestaltung derselben gab. Dem Bericht des Obmannes J. Rottmann entnehmen wir, daß die Sektion unter besonderen Schwierigkeiten zionistische Arbeit leistete. Nach Durchführung der Generaldebatte wurde dem abtrelenden Ausschuß das Absolutorium erteilt und insbesonder den Herren Rottmann, Schaffer und Tennenbaum Dank für ihre Tätig ke-it ausgesprochen. Bei der vorgenommenen Neuwahl wurde Samuel W e i n t r a u b zum Obmann, H. Baron, N. Blaufeld, H. Helfgutt, E. Inslor, J. Locker, G. Möller, J. Rottmann, M. Steinflnk, 8. Stiasny, L. Schlosser, B, Schaf fer. I, Tennenbaum, L. Fried mann, Frau Schlosser und Frl. R. Schiein in den Ausschuß gewählt. Bei der am Mittwoch, den 1. April 1. J.. ötattgefundonen Konstituierung wurden Siegfried Stiasny und I. Tennenbaum zu Obmannstellvertretevn, Frl. Schiein und Herr Locker zu Schriftführern, Steinfink und Helfgott zu Kassieren gewählt; alle anderen Referate wurden auf die übrigen Damen und Herren des Ausschusses verteilt. Der neugewählte Ausschuß gibt die Gewähr, daß diese Sektion zum Zentrum der nationalgesinnten Juden Zwiechenbrflckens werden wird. Keren-Ka]emeth-Versammlung in Meidling In Meidling bat die Pessach-Werbe-Aktion des Keren Kajemeth eingesetzt. Über Einladung der zionistischen Bezirkssektion Meidling und der zionistischen Frauengruppe Meidling fand am 81. März 1986 eine sehr zahlreich besuchte Versammlung statt, bei der die Vertreter aller zionistischer Richtungen sprachen. Es traten als Redner auf: Herr Dr. Blum für Misrachi, Herr Dr. Bloch für Binjan Haarez, Herr Dr. Oskar G r ü u b a tt m, Präsident des Zionistischen Landeskomitees, für die Allgemeinen Zionisten, Herr Kultusvorstand Dr. P Fa s c h k e s für die Radikalen und Herr Vizepräsident der israelitischen Kultusgemeinde Oberbau rat Ingenieur Stricker für die Judenstaatspartei. Die Vortragenden besprachen das Judenproblem in seiner Gänze und die Judennot in allen ihren Gestalten vom nationalen, religiösen, ökonomischen und politischen Gesichtspunkt. Jeder der Redner bot eine andere Darstellung dössolben Problems, und das Ergebnis war eine wirklich allseitige Beleuchtung, die auf die bis zum letzten Augenblick gespannt aufmerksamen Zuhörer tiefen Eindruck machte. Alle Reden aber klangen aus in dem Bekenntnis zum Keren Kajemeth und seiner Arbeit und in der Aufforderung, den jüdischen Aufbau durch die Unterstützung des Keren Kajemeth zu fördern. Da unter den Zuhörern sichtlich viele waren, die b'sher der zionistischen Bewegung ferne standen, so ist der Anpell und der Eindruck dieses Abends nicht bloß in der mittelbaren Unterstützung des Keren Kajemeth. sondern sichtlich auch in dem Gewinn neuer Menschen für die Sache des Zionismus selbst zu verzeichnen. riD3 UM Die bestranom. orth. 1WS FFINWURSru. SELCHWARENERZEUGUNG EISEN & HONIGSBER Inh. J. EISEN bringt auch heuer für Pcsscfch ihre Spezialitäten Zu haben in allen ihren Filialen. Fabrik und Postversand, Wien, III., Rabeng. 13,Tel. U 14-1-68 Die WIZO in Österreich Der Zionißtische Gedanke unter den jüdi sehen Frauen Österreichs hat in der letzten Zeit unleugbare Fortschritte zu verzeichnen. War es in den Anfängen der österreichischen WIZO nur eine kleine Schar von Anhängerinnen, die zur zionistischen Idee standen, so hat sich heute deren Zahl vervielfacht. Es gelang im letzten Jahre durch zielbewußte Arbeit auf den verschiedensten zionistischen Gebieten, selbst Frauen aus solchen Kreisen für den Zionismus au interessieren, die von seinen Zielen bisher nicht« gewußt haben. Zu dem Aufschwung der WIZO Österreichs hat in gleicher Weise die aufklärende Tätigkeit unse rer Frauen und die Schaffung eines eigenen WIZO-Heimes beigetragen. Durch letzteres ist ein wichtiges Zentrum jüdischer Kultur und jüdischen Geisteslebens erstanden, dessen Be deutung immer stärker zur Geltung kommt. Das größte Augenmerk wurde auch in diesem Jahre auf die Organisation und Propagandaarbeit verwendet. Eine aus Vertreterinnen sämtlicher Bezirksgruppen zusammengesetzte 0 rganisationskommission hat zweckdienliche Schritte zur Werbung neuer Mitglieder unternommen. Sie hat sich bemüht, neue WTZO-Gruppen zu gründen, sie hat durch Versand vervielfältigter Vorträge und Aufrufe auch die Provinz beschickt, die durch die Provinzreferentin bearbeitet wurde. Die Organisationskommission sorgte durch Schulungskurse für einen Führerinnennachwuchs und durch propagandistische Veranstaltungen für die Werbung in weitesten Kreisen jütischer Frauen. Eine wohldurchdachte Fragebogenaktion hält die Orgamsationskommfssion über den Fortschritt der Arbeit in den einzelnen Gruppen allmonatlich auf dem laufenden. Über den Rahmen unserer Organisation hinaus haben wir dafür gesorgt, daß vor allem die breitere jüdische Öffentlichkeit mit unserer Bewegung bekanntgemacht werde. Unsere Propagandakräfte haben sich bemüht, auf Tagungen und Veranstaltungen jüdischer Organisationen und Vereine der WIZO entsprechende Aufmerksamkeit zu sichern. Im gleichen Sinne kooperierten wir mit der jüdischen Presse. Das Blatt des Zionistischen Landesverbandes, „D1 e Stimm e“, stellte uns bereitwillig seine Spalten zur Verfügung. In einer Reihe großer Wiener Tageszeitungen haben wir unsere Vorträge und Veranstaltungen regelmäßig angekflndigt. Der Vorteil des eigenen Heimes wirkte sich sehr deutlich in einer Intensivierung der Kulturarbeit aus. Neben regelmäßigen Kursen (Einführung in den Zionismus und in die WIZO) wurden Vorträge aus den verschiedensten Wissensgebieten veranstaltet. Einen bemerkenswerten Ausbau erfuhr das Mitteilungsblatt der WIZO. Es ist in wesentlich vergrößertem Umfang, unter dern Titel „Die jüdische Frau“, zur monatlich erscheinenden Organlsationszeltschrift geworden, die jedem Mitglied unentgeltlich ins Haus zugeschickt wird. Das Blatt vermittelt neben reinen Verbandsnachrichten den Mitgliedern eine Fülle wertvollen Kulturgutes - in Form von aktuellen und belehrenden Aufsätzen. Ein wichtiger Behelf zur Veranschaulichung der WIZO-Leistungen in Palästina ist der WlZO-Filmstreifen. Er lief zunächst im eigenen Heim und hierauf jede Woche in einer anderen Gruppe, Seit vielen Jahren kann die WIZO auf eine gedeihliche Zusammenarbeit mit der Jung WIZO hinweisen. Die älteste Gruppe der Mirjam (Jung-WIZO-Mirjam) ist uns organisaitorisch angesohlossen und hat Vertreterinnen in sämt liehen unseren Kommissionen. Wir unterstützen die Arbeit unseres Nachwuchses durch Zuwendung einer besonderen Subvention. Die WIZO besitzt seit einem Jahr eine eigene Hachscharah. Zu diesem Zweck hat die WIZO einen Grund in Lainz gemietet. Dort befindet sich während der Sommermonate ein landwirtschaftlicher Betrieb, wo junge Mädchen für Palästina praktisch vorbereitet werden. Im Winter waren sie in Germeinsohaftsräumen in der Stadt untergebracht und hier in hebräischer Sprache, Palftstinakunde und in sämtlichen Zweigen der Hauswirtschaft, sowie im Nähen unterwiesen worden. Auf dem Gebiet allgemein zionistischer Ar beit beteiligte sich die WIZO im Rahmen des Keren Hajessod, indem sie auB Ihren Reihen eine ständige Kommission für diesen Fonds aufsbellte. In der Schekel-Kommission iat die WIZO vertreten, der Ankauf eines Schekels ist für jedes WIZO-Mitglied obligatorisch. Delegierte der WIZO sitzen im Zionistischen Landeskomitee, in der Keren-Hajessod Kommission, in der Palästinaamt<s-Kommi&sion und üben dort entsprechenden Einfluß aus. Nach wie vor läßt sich die WIZO die Verbreitung der heb r ä i s c h en Sprache besonders angelegen sein. Sie hat Im abgelaufeaien Jahr einige hebräische Vorträge Im Heim veranstaltet, außerdem hatten unsere Frauen Gelegenheit, hebräischen Vorträgen in anderen Organisationen beizuwohnen. Ein Rückblick auf die Tätigkeit der WIZO Österreichs zeigt, daß sie ungeachtet der widrigen Zeifcumständo alles darangesetzt hat, auf der vorgezeichneten Bahn weiterzuarbeiten. Sie hat sich dabei nicht darauf beschränkt, das einmal Erreichte zu bewahren, sondern ist auf da« eifrigste bestrebt, ihren Einfluß in immer weiteren jüdischen Kreisen zur Geltung zu bringen. Sie wirbt unentwegt für den zionistischen Gedanken, hilft ihm auf geistigem und materiellem Gebiet zum Durchbruch. Während sie auf der einen Seite Bannerträgerin jüdischer Kultur und Tradition Ist, stellt sie sich anderseits In den praktischen Dienst der Paläs tin-aarbeit. Sie sorgt für dh Heranbildung geschulter Kräfte für Erez Israel, schafft die Voraussetzungen für Siodlungsarbeiten und bemüht sieh auch um den Absatz der Landesprodukte (Tozerobh-Haarez). So tragen auch wir WIZO-Frauem Österreichs nach boBten Kräften zu dem Aufbauwerk bei, welches die Gesamt- WIZO im Dienste des ZiouLsmus verrichtet. Dr, Amalie Kantoi» < ne. Arzt Ocularium SPEZIAL-INSTITUT l«i Annagan« 1 Bestimmung der richtigen Augengläser kostenlos. Leitung Augenarzt Or« Pobortkl Brillen von 8 4*— aufwflrt«. Jüdische Einwanderung nach Amerika Aus New York meldet die JTA.: Am 2. April trafen an Bord der „Berengaria“ 190, an Bord der „Washington“ 300 deutsche Flüchtlinge ln New York ein. Seit Aufhebung der Einwanderungsbeschränkungen durch das Arbeitsdepartement zu Beginn des Jahres sind über 1000 Flüchtlinge aus Deutschland in Amerika eingewandert. Palästina-Rundfunk und Araber Aua Jerusalem meldet die Z. T. A.: Die Eröffnung des Palästina-Rundfunks, die am 30. März erfolgte, hat einige Streitfragen aufgeworfen. Die Araber machen aus der Tatsache, daß in den hebräischen Programmen der Runidfunkgesellsohtft für Palästina der Name Erez Israel gebraucht wird, eine nationale Prestigefrage. Der arabische Abteilungsleiter des Rundfunkdienstes hat aus Protest seinen Abschied nachgesucht. Als Folge davon ist der Name Erez Israel aus den Programmen entfernt worden und durch die Initiale E. L ersetzt worden. Die hebräische Presse protestiert schärfetens gegen diese Maßnahme. überfall durch arabische Banditen Aus Jerusalem meldet die JTA.: Nahe der Kolonie Menachamia überfielen am 2. April arabische Banditen den jüdischen Kolonisten Max G u 1 i k und verwundeten ihn schwer. Gulik wurde ins Hospital überführt. Verpachtungszwang für jüdische Apotheken Aus Berlin meldet die JTA.: Das Gesetz über die Verpachtung und Verwaltung öffentlicher Apotheken vom 13. Dezember 1935 bestimmte, in welchen Fällen eine Apotheke verpachtet werden muß. Das Gesetz enthielt auch Vorschriften darüber, welche Eigenschaften der Pächter haben muß. In einer am 26. März ergangenen ersten Verordnung zu diesem Gesetz wird ein in dem Gesetz nicht ausdrücklich vorgesehener Grund zur Zwangsverpachtung von Apotheken neu genannt. Artikel 3 der Verordnung bestimmt nämlich, daß öffentliche Apotheken, deren Inhaber Jude ist, dem Verpachtungszwang unterliegen. Oie Folgen des Schachtgesetzes Aus Warschau meldet die JTA.: Im Zusammenhang mit dem Erlaß des Schächtgesetzes und der damit verbundenen Agitation sind Bestrebungen aufgetaucht, Genossenschaften der nichtjüdischen Fleischer Polens zu bilden, die den Einkauf von Schlachtvieh vornehmen sollen. Der erste Transport von Schlachtvieh, das für den nichtjüdischen Gebrauch geschlachtet werden soll, ist auf dem Viehmarkt iti Warschau eingetroffen. Er ist von den polnischen Fleischern direkt von den Bauern gekauft worden. Die antijttdlsche Presse veröffentlicht aus diesem Anlaß Artikel, in denen die vorgenommenen Maßnahmen zur Ausschaltung der Juden aus dem Viehhandel gebilligt werden. Dr. D. M« Eder gestorben London, 3. April. (JTA.) Der frühere langjährige Präsident, zuletzt Ehrenvizepräsident der English Zionist Federation, Dr. David Montagu Eder, ist in London im Alter von 71 Jahren gestorben. Dr. Eder war eine führende Persönlichkeit des englischen und des Welt-Zionismus. 1908 begleitete er die von der JTO. (Jüdisch- Territorialistischo Organisation) nach Cyrenaika entsandte Kommission, 1918 ging er mit der zionistischen Kommission als Vertreten der JTO. nach Palästina. 1921 war er Mitglied der Palästina-Exekutive der Zionistischen Organisation. In den Jahren 1926 bis 1928 war Dr. Edor Mitglied der Exekutive der Zionistischen Weltorganisation in London. Als Arzt hat Dr. Eder insbesondere auf dem Gebiet der Psychoalalyse gearbeitet und in London eine psychoanalytische KUnlk geleitet,

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