Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 531 (13.3.1936)
- Date
- 1936-03-13
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 DIE STIMME Nr. 531 — 18. Mär* 1088 Für die Israelitische Volksschule In Gras mit Offentlichkeitsrecht wird eine Lehrperson (Lehrer oder Lehrerin) aufgenommen. Der Dienstantritt erfolgt sofort oder aber gegebenenfalls mit Beginn des neuen Schuljahres am 1. September. Ausführliche Bewerbungsschreiben mit Lebensbeschreibung, belegt "mit Personal- und Studienzeugnissen, sind zu richten an die Direktion der Israelitischen Volksschule In Grazf Grieskai 98 Gesetzgebender Rat und Kantonalsystem Puximlelem Der Reichsverband jüdischer Legitimisten Österreichs veranstaltete am 4. d. eine Purirnfeier. Die Festredie hielt Ludwig Haller. Im künstlerischen Teil der Akademie wirkten mit: Der Tenor Siegmund Sperling, begleitet vom Kapellmeister Dr. Ernst B a c h r i c h, die Violinvirtuosin Adele Bauminger, begleitet von Trude Kan dl, die bekannte kleine Tänzerin und Sängerin Lisi Woinberger, dann folgten Klaviervorträge der Pianistin Selma Götzl-Libowitz und Vorträge des Humoristen Rodeck, weiters Ada Kelsen und der Komiker Leo Werter. Das Jazzorchester Zelwecker spielte zum Tanz auf. Um das Gelingen des Festes hat 'sich der Ausschuß des Frauenbundes, allen voran die unermüdliche Präsidentin Frau Anna Sommer, sowie Frau Josefine Fischer große Verdienste erworben. Am 7. cL fand eine von der Sektion IV/V gemeinsam mit der WIZO und der Jugendgruppe der Sektion veranstaltete Purimreier statt. Die Feier wurde mit Gesangsvorträgen des Heiteren Quartets des jüdischen Männergesang3veroines eröffnet, das außer ordentlichen Beifall erntete. Nach Aufführung des eigens für diese Veranstaltung vom Obmann Fritz Müller verfaßten Sketche wurde mit dem von Herrn Holzer ausfindig gemachten, bearbeiteten und zum Teil einstudierten Purimspiel begonnen, bei dem ausschließlich Jugendliche mitwirkten. Alle Mitwirkenden fanden für ihr gediegenes Zusammenspiel allgemeine Anerkennung. Herr Richard Müller als österreichischer und Herr Max Sprinzelis als palästinensischer Ansager brachten aktuelle heitere Nachrichten. Die Conference führte Frau Dr. Pia Klein. Nachher folgte Tarn. Die Feier hat neuerlich einen Beweis der regen Tätigkeit der Zionisten in diesen Bezirken erbracht. * Der Erste Wiener Jüdische Turnverein „Makkabi“ veranstaltet Sonntag, den 15. d., 3 Uhr nachmittags, im großen Festsaal des Hotel „Continental“, Wien, II., Taborstraße 2, ein Kinderschauturnen, verbunden mit einer P u r i m f e i e r. Die Eintrittsgebtlhren sind bescheiden angesetzt worden. Karten im Vereinslokal, IX„ Liechtenstein-straße 20 (abends). Am 8. d. veranstaltete der Gdud Cbajes unter Leitung des Jugendreferenten J. Wiiler und des Jugendführerg S. Gruber eine Purim feier. Das Fest, das vor einem vollbesetzten 8aale stattfand, verlief äußerst schön und inhaltsreich. Besondere Verdienste um diese Feier erwarben sich' die Chaverim Jäger und Herschkowitz, die der Feier zu einem giin stigen Gelingen verhallen. Sonntag, den 15. d., im Verbandsheim, IX, Praterjtraße 11, Purim-Akademie mit Tanz, unter Mitwirkung von Karl Stei n e r, Cäciiie Pfeffer, Simon Fostel sowie Martin und Victor Berossi. Beginn des Tanzes 17 Uhr, der Vorträge 20 Uhr. Regie beitrag 1 Schilling. Gäste willkommen! Purim in Tel-Aviv Aus Jerusalem wird gemeldet: Obgleich der Karneval abgesagt worden war, sind die Straßen in Tel-Aviv gedrängt voll. Einwohner, Touristen und Besucher aus allen Teilen des Landes haben sich eingefunden, um vor deT Großen Synagoge die Verlesung der Megillah anzuhören, die durch Lautsprecher übertragen wird. Später wohnten Tausende der traditionellen Eröffnung des Purim-Festspieles bei. Dizengoff hielt die Eröffnungsrede. cut mahnen — P&tULOJt tcfUifyb VJCPb JotyGJt/ 1 t-i IMVALIDITXTS-9INTIM C für tla sorgtoM* Alu# AITIR t-BINTIM 8. Im AbUb-Mfofl« niMTtiBuiaiNgii.aiiiTta % ALLGEMEINE VERSICHERUNGF-A.-G. PENSIONS-VEREIN WIEN, SCHELLINGGASSE 1 Es gibt kein zweites Volk, das so drangsaliert wird, wie das jüdische Volk. Wer dem jüdischen Volk gegenüber auch nur eine freundliche Geste macht, wird in den Himmel gehoben. Erweist sich die Freude darüber als verfrüht, so stürzt die jüdische Seele, eben noch himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt in den Abgrund, Die Balfour-Deklaration, die Auigfctunruhen des Jahres 1929 mit dein ihnen nachfolgenden Weißbuch Paßfields, die anfänglich liberale Politik des derzeitigem Oberkommissärs Wauchope und der jähe Wandel seiner Politik, der sich in den Plänen des Gesetzgebenden Rates, eines Bodengesetzes und der Beschränkung der Einwanderung manifestiert, registrieren am besten die Ausschläge des jüdischen Seelenpendels. Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, daß zweitausend Jahre Gallith das jüdische Volk enerviert haben und daß es kaum das A-B-C der hohen Politik beherrscht, so wird dieser Beweis 'in unseren Tagen, erbracht. Die Worte vom „Perfidem Albten“ und „Sie sagem Christus und meinen Kattun“ gehören wieder einmal zu den beliebtesten Schlaigfworten jüdischer Zeitungen und Versammlungsreden. Zorn und Enttäuschung, so echt sie auch sind, sollten aber nicht daran vergessen machen, daß das jüdische Volk ein vollgerütteltes Maß an Schuld daran trägt, daß uns die Mandatsverwaltung so hart zusetzen kann. Weizmann hat schon vor Jahren den Verzweiifhings8ohrei ausgestoßen: „Jüdisches Volk, wo bist Du?“ Daran muß heute erinnert werden. Wo waren die Juden, als es kein Zertifikatsystem gab und billigen Boden in Hülle und Fülle? Aber, abgesehen davon sollte das jüdische Volk endlich begreifen, daß es in der Politik keine Geschenke gibt, für uns Juden am allerwenigsten. Das jüdische Volk soll aber auch begreifen, daß die Mentalreservationen Englands bei der Erlassungder Balfour- Deklaration, die sich jetzt in den Angriffender Mandatsverwaltung offenbaren, uns nicht daran hindern dürfen, auf dem Wortlaut der Balfour-Deklaration und des Mandatsvertrages m bestehen und seine sinngemäße Am/wendung unbeugsam zu fordern In der Präambel zum Mandats vertrag wurde dem jüdischen Volke „die Wiedererrieh tung seiner nationalen Heimstätte“ versprochen. Wietdererriohtem kann man nur, was einmal war: den Judenstaat. Hier liegt der archimedische Punkt unserer Politik. Deswegen muß man sich darüber klar sein, daß die projektierten Gesetze nicht der Sehilußpunkt, sondern nur der Anfang einer englischen Politik sein können, die nichts weniger beabsichtigt als Sinn und Zweck der Balfour-Deklaration und des Mandatsvertrages ins Gegenteil zu verkehren und praktisch zu vernichten. Der projektierte Gesetzgebende Rat und das projektierte Bodengesetz könnten das Fundament sein, auf dem England nicht das Jüdische Nationalheim, sondern eine englische Kronkolonie, einen gewaltigen Stützpunkt im östlichen Mittelmeer errichten will. Die ungeheure strategische Bedeutung Palästinas wurde durch den itaüenisch-abessinisohen Krieg jedermann klar. Unter diesem Aspekt muß die englische Politik betrachtet werden. Systematisch wurde die Einwanderung jüdischer Arbeiter gedrosselt und die Einwanderung jüdischer Kapitalisten erleichtert Das geschah, um den jüdischen Jiscbuw durch arabische Arbeiter zu infiltrieren. Der Gesetzgebende Rat und das Bodengesetz sind nur weitere Mittel, um Englands bisher geheime Pläne zu fördern. Die Art und Weise, wie die englische Regierung in der Frage des Gesetzgebenden Rates vorging, hat nicht nur in der jüdischen, sondern auch in der maßgebenden englischen Öffentlichkeit peinliches Aufsehen erregt. Wir verweisen insbesondere auf dio Rede Lord Ranköitllour im Oberhaus. Sollte es England gelingen, diese Gesetze zu erlassen und in der Praxis durohzusetzen, und jüdische autonome Kantone eingeteilt werden soll, die von der Mandatar ogierung kontrolliert werden sollen. Jerusalem und Bethlehem sollen als religiöse Zentren von der Kantonalverwaltung ausgenommen und von der Mandatarmacht direkt verwaltet werden, ebenso Haifa. Letzteres mit der Begründung, daß es „ein lebenswichtiges Element für das Verkehrswesen und die Marine-Strategie des Empire“ geworden sei. Mister Oust ist, wie man sieht, sehr offenherzig. Er hat seine Anschauungen dieser Tage in einem Vortrag in der „Aviatiscben Gesellschaft“ erörtert und es bat sich auch bei dieser Gelegenheit erfreulicherweise gezeigt, daß die englische Öffentlichkeit den Standpunkt der Juden versteht. Der Nationalökonom Prof. G i b b s erklärte in der Aussprache, es bestehe wenig- Aussicht, daß der Plan von Juden oder Arabern angenommen werden würde. Zwar würde der jüdische Charakter gewisser Siedlungsgebiete durch die Verwirklichung dieses Planes gestärkt werden, andererseits aber würde die Kantonisierung eine drastische Einschränkung der jüdischen Einwanderung nach Palästina zur Folge haben und darum sei die Annahme des Planes durch die Juden im Hinblick auf die Lage in Deutschland und Polen so gut wie unmöglich. Der Kantonal-plan des Herrn Cust ist nicht gerade neu. Es ist aber bemerkenswert, daß Oust behauptet, dieser Plan würde am besten und vernünftigsten die Verpflichtungen interpretieren, die England durch das Mandat übernommen hat. Mag es sich auch nur um dein Plan eines Privaten handeln, so ist er doch bezeichnend für die Ideenrichtung der palästinensischen Bürokratie, deren Mitglied. Cust war. Cust hätte diese Gedankengänge nie öffentlich geäußert, wenn er nicht der Ansicht wäre, daß der Boden für ihre Verwirklichung bereitet wäre. Und es ist immerhin notwendig hervorzuheben, daß in der erwähnten Versammlung der Oberst Newcome verlangte, die Vorschläge sollten durch eine königliche Kommission geprüft werden. Nun zeigen uns aber die Debatten im englischen Oberhaus, daß die Meinung des Koloniailamtes und der Palästina-Regierung mit der öffentlichen Meinung Englands Oberkellner Zionist, spraohenlcundig, Vater von zwei Kindern, gelernter first Fachmann im Hotel-, Gast- und Cafdgewerbe, bittet um i’osten im In- oder Ausland, wie um Übertragung von Arrangements JUd. Veranstaltungen aller Gattungen in und außer Haus. Beste Referenzen. Adresse: B. Preislar, Wien, IX., Lustkandlgasse Nr. 29. durchaus nicht identisch Ist. Wie maßgebend aber die öffentliche Meinung in England ist, das hat der Sturz Hoarcs bewiesen. Wir haben daher durchaus keine Veranlassung zu gesteigerten Nervosität, Im Gegenteil. England hat durch den Plan des Gesetzgebenden Rates etwas bewirkt, was bisher keinem Präsidenten der zionistischen Weltorganisation gelungen ist: Die ganze zionistische Weltorganisation und die Revisionisten bilden eine geschlossene Front gegen: den Gesetzgebenden Rat. Allenthalben herrscht der Wille, mit verdoppelter Kraft den Aufbau Palästinas zu fördern. Gewiß ist die internationale Situation undurchsichtig, wodurch auch das im Völkerbundsystem verankerte Palästina-Mandat berührt wird. Wenn aber die Zeichen nicht trügen, so steht der abessinische Konflikt vor seiner Lösung, womit auch die Basis für die Beruhigung des naben Ostens und somit auch Palästinas geschaffen wäre. Je unruhiger aber die Zeit ist, desto eher glaubt England, seine egoistischen Interessen in Palästina durchsetzen zu können. Gesetzgebender Rat, Bodengesetz und Kantonalverfassung sind Sturmzeichen, denen wir unseren entschlossenen Willen entgegensetzen müssen, von unseren legitimen Interessen kein Jota auifzugcben. Jetzt ist die Zeit-, wo wir unseren staatsbildenden Willen bewähren müssen. Zionistische Frauengruppe, Wizo Vl-Vll Loquaiplatz 11 Kinder, freut Euch! Kommt alle mit Euren Eltern am Sonntag, den 15. März, 2 Uhr nachmittag, ins Hotel Palace, VH., Mariahilferstraße 99, zum Kinder-Purim-Kostüm-Ball Theater — Reigen Belustigungen Ballontanz Konzert Alexander Kipnis Der Bassist Alexander Kipnis, der als einer der letzten Juden an der Berliner Staatsoper verblieben war und nun in Wien einen neuen Wirkungskreis gefunden hat, präsentierte sich fängst bei einem eigenen Abend im Konzerthaus als überragender Liedgestalter. Kipnis, dessen prachtvoller Baß aller Schattierungen fähig ist, vermied jeden billigen Effekt und baute sein Programm rein nach künstlerischen Gesichtspunkten auf, sang Schubert und Wolf sowie eine Gruppe von Arien und russischen Volksliedern. Am deutlichsten kam seine Kunst lerschaft bei der Interpretation von Mussorgsky zur Geltung. Boris Godunoffs erschütternde Sterbeszene überzeugte die Hörer ebenso wie die wirklich lustige Wiedergabe des berühmten „Flohs“. Bauschender Beifall erzwang mehrere Wiederholungen und Zugaben. dann würde dieser Erfolg seine politische Begehrlichkeit nur reizen. Offizielle Beweise für weitere Aspirationen Englands liegen bis heute nicht vor. Vielleicht kann man aber in diesem Zusammenhänge an einen Artikel erinnern, den ein ehemaliger höherer Beamter der Palästina-Regierung, Archer Cust, kürzlich Im „Spectator“ veröffentlicht hat. In diesem Artikel wird ein detaillierter Plan dargelegt, wonach Palästina und Transjordantea in arabische Allen Freunden und Gesinnungsgenossen, die uns anläßlich des Ablebens unserer geliebten Mutter FRAU SABINE HILBERG Trost gespendet haben, sprechen wir auf diesem Wege unseren wärmsten Dank aus. Geschwister Hilberg Tanzabend Lilian Harmel Im Rahmen der Veranstaltungen „Musik der Gegenwart“ tanzte Lilian Harmel ein durchaus modernes Programm. Als Haupttanz brachte die Wiener Künstlerin die Wiener Erstaufführung einer stimmungsvollen Tanzballade „Die Tänze de« Königs David“, die der bekannte italienisch-jüdische Komponist Casfcelnuovo-Tedesco nach originellen hebräischen Motiven bearbeitet und Frau Harmel zur tänzerischen Gestaltung übergeben hat. In dieser Tanzballade brachte die Künstlerin die Geschicke Davids, angelängen von seinem Hirtendaeeio biß zu seiner Salbung zum König, glaubhaft, eindrucksvoll und mit erstaunlicher Vorstellungskraft zur bildhaften Darstellung, wobei sie sich ebenso a’s vollendete Tänzerin als auch als treffliche Mimikerin zeigte. Das übrige Programm umfaßte eine Anzahl sehr interessanter Tänze nach Werken zeit« 1 genösisischer Autoren, wie Bartok, Hauer, Könitz usw., und brachte der Künstlerin stärksten Erfolg, der die Wiederholung einiger Tänze erzwang. Ernst Winkler. Jüdische Künstlerspiele II., Pratanstraße 34, Tel. R 45-4-94. Ganz auf Lachen eingestellt ist die Devise des nächsten Prograanmes in den Jüdischen Künstlerspteilen. Ab Freitag, den 18. d., geht die berühmte musikalische Komödie „Die rumänische Chassene“ mit Sevilla Pastor in der Hauptrolle, völlig neuemstudiiert, in Szene. „Die rumänische Chassene“ bleibt außer Freitag auch Samstag, dien 14. d., und Sonntag, den 15. d., abends, auf dem Spielplan. Sonntag, den 15. d., nachmittags VA Uhr, wird bei ermäßigten Preisen das berühmte Purimspieä „Königin Esther“ unseres großem jüdischen Volksdichbers A. Goldfaden gegeben. Besonders Sevilla Pastor in der hochkomischen Rolle des Wajsusu und Erna Siegler als Esther sowie M. Siegler als Mordachai und Dolly Nachbar als König Aohaschwerosch und A. Bell als Haman boten große Leistungen. Das weitere Programm lautet: Montag, den 16. d.: „Jankale“. Dienstag, den 17. d.: „Der letzte Tanz“. Mittwoch, den 18. d.: „Masltow“. Donnerstag, den 19. d.: „Verlangt a Chusen“. Jüdische Kulturstelle, I., Kal 3, Tel. R 28-2-36. Samstag, 14. März, 19 Uhr: Volksliederabend. Es wirken mit: Ilennie CornfleJd, Alice Fischer, Anton Schott (Gesang), Louise Neumann, Gertrude Zerner (Klavier). Begleitung und verbindende Worte: Adolf Fleischner. * Kindernaohmittag im Jftd. Kulturtheater. Sonntag-, 15. März, 14 Uhr 30, findet lustiger Purim-Kindernachmittag statt. j|l Sonntag, 15. März, 18 Uhr 45: Lustfeer Purim-Abond bei Esti Freud. Am Flügel: Kar pellmeister Dr, Robert Weiß. % Täglich, 21 Uhr „Die goldene Kette“ von J. L. Porez im Jüdischen Kulturtheater, I., Kai 8, R 28-2-36. # Montag, 18 Uhr 30, Benno Weiser: Aus eigenen Worken. Karten von S 1.50 in den Jüdischen Kulturstelle.