Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 524 (18.2.1936)
- Date
- 1936-02-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Softe 4 Oll ITIMMI Nr. 524 — 18. Februar 199S Als„Der Judenstaat" erschien Von Med.-Rat Dr. Schallt Ein Fuchs sollte antreten und ich sein Sekundant, sein. Ich machte mich in großer Eile auf den Weg. In der Währingerstraße stieß ich unversehens einen Mann nieder. Ich hob ihn auf. Es war der Buchhändler Dr. Breitenstein. Ich kaufte meine Bücher bei ihm und kannte ihn als eifriges Mitglied des Vereines Österreichische-Israelitische Union. Dieser Verein war der führende jüdische Verein. Er war das Zentrum der Wiener Juden. Hier wurde Politik gemacht. Beileibe nicht etwa jüdische. Das lag ihm so fern wie Paneuropa den Buschmännern. Deutschliberal war die Parole. Wir gingen sehr oft in die Union-Versammlungen, nicht um zu hören, sondern um für unseren Gedanken zu sprechen und zu werben. Man amüsierte sich sehr über uns. Unsere Reden von einer jüdischen Nation und einem jüdischen Palästina waren doch zu drollig. Einmal wurde mir das Wort verweigert. Das war hn Jahre 1891. Ich wollte zu dem Pogrom in Rußland sprechen, der damals die ganze zivilisierte Welt in Atem hielt. Das aber interessierte die Union nicht. Sie hatte etwa» Wichtigeres zu tun. Einige Außenbezirke waren Wien angegliedert worden. Und so beschloß die Union auf Antrag eines Herrn Neustadl, „eine große Festversammlung einzuberufen und in dieser eine Resolution zu fassen, in welcher unserem erhabenen Monarchen für dessen Initiative zur Schaffung von Groß-Wien der untertänigste Dank ausgesprochen wird“. Sonst genossen wir Redefreiheit,1 und wir machten ausgiebigen Gebrauch davon. Aber bald brachten wir in diesen lustigen Krieg eine strengere Note. Wir junge Burschen wagten es auch, die liberale Politik unter die Lupe zu nehmen. Das war natürlich zu viel. Über Juden und Judentum darf man denken und sprechen, so viel man will, aber über die deutschliberale Partei... quos ego! Und, da wir diese Blöße entdeckt hatten, hieben wir darauf los, daß es eine Freude war. Und Musterknaben waren wir gerade nicht. Kein Wunder, wenn die Herren Unionisten uns manchmal böse wurden. Aber die Wolken zerteilten sich sehr bald. Dafür sorgten ihre holden Töchter. Diese waren uns, man kann es mir wirklich glauben, immer gut gesinnt. Wir waren ja ihre Paladine und tanzten mit ihnen den Wiener Fasching durch. Unsere Haltung zur Union und umgekehrt aber war immer eine gegnerische, aber nie eine feindselige. Nun war das Unangenehme geschehen. Ich hatte ein altes Mitglied der Union in den Staub der Straße gestoßen. Wir Jungen hatten noch Achtung vor dem Alter. Ich hob Dr. Breitenstein auf, putzte an ihm herum und stammelte viele Worte der Entschuldigung. „Aber, hören Sie auf, Sie können doch nichts dafür. Da haben Sie etwas, was Sie interessieren wird.“ Breitenstein drückte mir einige Papierfetzen in die Hand und verschwand in seinem Laden. Es waren Bürstenabzüge. Damals wurden die Korrekturbogen nicht wie heute mit einer Handpresse hergestellt, sondern der Metteur nahm ein feuchtes Papier, legte es auf den Satz und klopfte mit einer Bürste darauf. Ich hatte also einige feuchte, von Druckerschwärze beschmutzte Blätter in der Hand, und unterwegs begann ich zu lesen: „Der Judenstaat, Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage, von Theodor Herz 1.“ Ich war tief ergriffen, und auf der Mensur nachher so versonnen und verträumt, daß ich einen schweren Hieb übersah und nicht herausfing. Doch endete die Mensur gut. Mein Fuchs konnte seinen Gegner „abstechen“. Und als Sieger zogen wir auf unsere Bude. Ach, wie töricht und wie glücklich waren wir in unseren jungen Tagen. Da begann ich in all dem Lärm und Spektakel der Siegesfreude vorzulesen. Es wurde still wie in einem Gotteshaus, dann aber brach ein Jubel los, daß die Wände zitterten. Ich mußte sofort zu Breitenstein, um Näheres zu erfahren. „Das ist der Doktor Herzl, der Redakteur der ,Neuen Freien Presse1, wohnt in der Pelikangasse.“ Ich stürmte dahin. „Herr Doktor, was Sie geschrieben haben, ist unser Traum, der Traum vieler junger Menschen. Was wir durch alle Jahre gesucht, aber nicht gefunden haben, ist das Wort, das Sie jetzt aussprechen, der Judenstaat. Kommen Sie mit uns und führen Sie uns, und wir wollen schaffen, was Menschen nur schaffen können.“ Herzl ging sogleich mit mir auf die Kadimah-Bude. Was war die Kaclimah? Ein jüdischer Studentenverein, der nach dem großen Judenmassaker in Rußland im Jahre 1882 in Wien gegründet wurde; der erste Präsident war der Medizinalrat Dr. Schnierer, der sich der Chowewe - Zion - Bewegung angeschlossen hatte. Wir nannten uns alle Jahre vor dem politischen Zionismus jüdisch-national. Aber unser Nationalismus war von eigener Art. Unser Programm, das wir alljährlich auf dem schwarzen Brett in der Aula der Wiener Universität plakatierten, war die physische und geistige Erneuerung des Judentums. Doch waren wir in unserer Lebensform und in unserem Brauchtum Assimilanten. So treibt man den Teufel mit. Beelzebub ans. Unser Ideal war der 48er Legionär. Da wir aber einen großen Teil der deutschen Studenten den Weg rückwärts schreiten sahen, suchten wir in kleinerem Kreise die versinkenden Ideale der europäischen Jugend, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit., zu erhalten. Der Nationalismus, den wir uns konstruierten, war ein ethischer Nationalismus, erfüllt von Sittlichkeit und Humanität. Der Besuch Herzls auf unserer Bude war für ihn, wie er mir später gestand, entscheidend. Er war auch Student gewesen, deutscher Burschenschafter, aber er hatte Kappe und Band seiner Couleur zurückgeschickt, als sie antisemitisch wurde. Und nun fand er eine Vereinigung jüdischer Studenten, umrahmt wohl mit allen Äußerlichkeiten deutscher Studentenroraantik, aber innerlich erfüllt von stolzem Hochgefühl nationaler Zusammengehörigkeit. Wir wußten damals noch nicht, was wir viel später erfuhren, daß er schon an der Arbeit gewesen war, bevor sein „Judenstaat“ erschien. Er hatte sich an die großen jüdischen Philantropen gewendet und sie aufgefordert, an seinem Werke mitzutun. Aber sie konnten ihn nicht verstehen, so wenig er sie verstand. Denn sie kamen aus anderen Zeiten und aus einer anderen Welt. Sie waren Philantropen, sie wurzelten in der Vergangenheit. Herzl blickte aber Victor un jlbi Lemberger geben hocherfreut die Geburt einet kräftigen Jungen bekennt. der alte Stamm steht immer aufrecht. Da« hat ein Buch geschaffen, aus dem der Odem der Ewigkeit strömt, Liebe und Gerechtigkeit, ein Buch, unsere Bibel. Und nun kommt wieder ein Buch, ein kleines Buch. Und der alte Stamm reckt sich und streckt sich, setzt neue Triebe an, grünt und blüht und strebt mit seiner Krone in einen neuen, hellen Morgen. Längst verschüttete Quellen sprudeln wieder, die Jugend hat heimgefunden und verbindet Vergangenheit und Zukunft in eifervoller Arbeit zu altem und neuem Sinn. Ein Buch hat dieses Wunder getan. Ein Buch? Nein, ein Wort: Der Judenstaat. iniiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiHiiiiiiiiiimiimiimiiimiiiiiiimiiimiiiiiiiiiiimmmmiiin Das Herzl-Bahrtueh in der Strnad- Ausstellung Donnerstag wird im Hagenbund eine Gedächtnisausstellung für Professor Oskar S t r n a d eröffnet. Es werden Strnads Entwürfe jüdischer Grabsteine ausgestellt. Das Prunkstück der Ausstellung aber ist das von offenen Auges in die Zukunft. In ihm lebte j Strnad entworfene Bahrtuch, das für die überder Glaube an die Kraft eines Ideals. Jene führung der Gebeine Theodor Herzls von der aber waren Männer des Verstandes, die nur j WIZO im Einvernehmen mit dem Zionistischen mit Realitäten nüchtern rechneten. Wie | Landesverband hergestellt worden ist. Das wunderbar klingen die Worte, die er an Bahrtuch bildet das Entzücken aller Kunst- Baron Hirsch schrieb: „Ja, nur das Phantaj kenner, weshalb wir unsere Leser schon jetzt stische ergreift die Menschen, und wer daauf diese Ausstellung aufmerksam machen. Die mit nichts anzufangen weiß, der mag ein Umsäumung des Bahrtuches wird unmittelbar vortrefflicher, braver und nüchterner Mensch vor der Überführung Herzls durch jüdische sein und selbst ein Wohltäter im großen Stil, ■ Frauen Österreichs vorgenommen werden. Es führen wird er die Menschen nicht und es s'ind auch schon eine Anzahl Deputationen aus wird keine Spur von ihm bleiben.“ , dem Ausland angekündigt. Jede Frau, die sioh Es ist das große historische Verdienst der; an der Arbeit beteiligt, wird eine Spende für jüdischen StudentenVerbindungen in Wien, j Kfar Kremenezky geben, daß sie Herzl zur Arbeit zurückgeführt ’ iiiiiniiiiiiiiiiiiiniiitiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiniiiiiiiiiiiimiiiiiiiiniiiiimiiiiiui» haben, zur Arbeit für das Judentum und das jüdische Volk. Beides hat er nicht gekannt, als er den „Judenstaat“ schrieb. Durch diese Studentenverbindungen lernte er erst sein Volk kennen, und in ihm dämmerte eine Ahnung von der Urkraft dieses Volkes auf. Nun fand Herzl seinen neuen Weg. Im Vertrauen auf diese Kraft ging Herzl von den Reichen zu den Armen, Geknechteten und Gedrückten, und mit ihrer Hilfe schuf Herzl die zionistische Organisation. Wie seltsam! Ein Volk reicht mit seinen Wurzeln tief in das Erdreich Jahrtausende alter Kultur, ein uralter Baum. Schwere Stürme sind über ihn hinweggebraust, Umwälzungen aller Art haben stattgefunden, Völker sind gekommen und gegangen, Staaten wurden gegründet und vernichtet, aber A bschiedsvortrag Dr. Josef Kasteins Der Vortrag Dr. Kastelns im Großen Musikvereinssaale war amverkauft. Es ist nun dem Zionistischen Landesverband gelungen, Herrn Dr. Kasten vor seiner Rückreise nach Palästina noch für einen Abschiedsvortrag „Die Wirklichkeit Palästinas" zu gewinnen, der Dienstag, den 3. Mär z, um präzise halb neun Uhr abends, im Offenbach-Saale (neben Porr haus, Treitl. Straße 3) stattfindet. Schon jetzt liegen zahlreiche Kartenbestellungen zu diesem aktuellen Vortragsabend vor. Kartenvormerkungen im Landesverband. ■HeUtcicU Heine, de* HomsI (Zur 80. Wiederkehr seines Todestages) Von Dr. Alfred Werner Ich hatte einst ein schönes Vaterland. Der Eichenbaum Wuchs dort so hoch die Veilchen rückten sanft. Es war ein Traum. Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch (Man glaubt es kaum Wie gut es klang) das Wort: loh Hebe dich! Es war ein Traum. (Heinrich Heine.) „über Heine kann man mir nichts Neues erzählen!“ erklärte unlängst dezidiert ein hochgestellter jüdischer Würdenträger. Schade, daß diese selbstbewußte Ablehnung des ewigjungen Problems Heine dem Spottberelten nicht zu Ohren gelangen kann — er hätte in diesem Falle seinen tötenden Witz nicht unterdrücken können. Nein, Heine kennt man zur Gänze selbst dann noch nicht, wenn man die siebenbändige Gesamtausgabe seiner Schriften vom ersten bis zum letzten Buchstaben durobgearbeibet hat, — man muß auch seine Briefe gelesen haben, die Berichte seiner Zeitgenossen, Freunde und Gegner, um sich überhaupt erst im Kosmos Heinrich Heine orientieren zu können. Ist es denn allgemein bekannt, daß dieser noch im achtzehnten Jahrhundert Geborene nicht allein Frankreichs dritte Republik, sondern auch schon das Dritte Reich der Deutschen vorausgoahnt hat, daß er den Weltkrieg verkündet, in der Versöhnung zwischen Peutaoblapd und Frankreich dl» einzige Möglichkeit zur Befriedung Pan-Europas erblickt hat? Aber dieser Jude, der voll Verzweiflung, aus Angst vor dem Morgen die Taufe genommen hat, um sich so das „Bntreebillett zur westeuropäischen Kultur“ zu verschaffen — dieser emanzipierte Deutschjude hat in seinen klarsten Stunden auch die Grundgedanken des Zionismus vorweggenommen! Verwelke meine Rechte, wenn ich Deiner vergesse, Jeruscholazira1 sind ungefähr die Worte des Psalmisten, und es sind auch noch immer die meinigen.“ Wird man es glauben, daß dieser Passus, der von Herzl stammen könnte, sich in einem Brief Heines an seinen Freund Moses Moser befindet, der gleich ihm ein Mitglied des „Vereins für Kultur und Wissenschaft des Judentums“ war? ln diesem Schreiben vom 9. Jänner 1824 heißt es weiter: „DenkBt Du etwa, daß die Sache unserer Brüder mir nicht mehr so sehr am Herzen liegt wie sonst? Du irrst Dich dann gewaltig... Ich wollte, ich könnte mich eine einzige Stunde mit Dir unterhalten über das, was ich, meist durch die eigene Lage angeregt, über Israel gedacht, und Du würdest sehen, wie... Heine immer Heine sein wird und muß...“ Heine muß immer Heine sein! Diese Erkenntnis des Gefühls ist für Heine im Laufe seines schicksalsvollen Lebens zu einer gedanklichen Erkenntnis der jüdischen Volks¬ und Sehicksalsgemeinschaft geworden — keiner kann sich dem Jude-Sein entziehen! Man bedenke, daß Heine dio Existenz seiner jüdischen Nation zu einer Zelt klar erkannte, als die Salontüren sioh dem Judentum öffneten, als Friedländer, das Oberhaupt der Berliner Juden, in einem Send-: schreiben an den Oberkonsistorialrat und Probet Teller die Bedingungen für den Über* tritt seiner Gemeinde zum Protestantismus publizierte und darin seine anti-zionistischen, anti-messianischen Hoffnungen unverblümt zum Ausdruck brachte: „Der mächtigste Gewinn für die Juden ist wohl auch der, daß die Sehnsucht nach Messias und Jerusalem aus den Herzen sich immer mehr entfernt, so wie die Vernunft dieao Erwartungen als Chimären immer mehr verwarf...“ Heine bejahte prinzipiell die „Chimäre“ der Errichtung eines selbständigen jüdischen Territoriume, als der amerikanisch-jüdische PhilantTop und Politiker Mordechaj Noah sich bemühte, auf der großen Insel des Niagara eine jüdische Kolonie Ararat zu begründen. Aber sein scharf kritischer Verstand übersah nicht die Tatsache, daß die damalige jüdische Bourgeoisie bei weitem nicht der geeignete Menschenschlag war, den die Gründung eines jüdischen Gemeinwesens erforderte, daß, um einen modernen Ausdruck Hans Kolms zu gebrauchen, das Judentum vor der Erreichung des tiefsten Standes seiner Lebensintensität nicht den erforderlichen Heroismus der Selbstlosigkeit werde aufbringen können. „Doch wozu soll ich mich genieren“, heißt es in einem Brief, „wir sind ja unter uns, und ich spreche gern in unsorn Nationalbildem. Wenn einst Ganstown (Gans hieß der Präsident der Vereinigung, der später Christ wurde) erbaut sein wird ‘ und ein glücklicheres Geschlecht am Mississippi Lulef benscht und Mazzes kaut und eine neu-jüdische Literatur emporblüht, dann werden unsre jetzigen merkantilen Börsenatts* drücke zur poetischen Sprache gehören uud ein poetischer Urenkel de« kleinen Marcus whd in Talles und Tofillim vor der ganzen Ganstownor Kille singen: Sie saßen an den Wassern der Spree und zählten da kamen ihre Feinde und sprachen: gebt una Londoner Wechsel — hoch ist der Kurs. — Genug der Selbstpersiflage.“ Ein Jahr später wird dieses groteske Bild in der Schilderung des Auszugs der Juden nach Jeerusalem, an dem sämtliche Berliner Juden teilnehmen, variiert. Die getauften Juden, die Heine nicht leiden konnte („Je suis baptise, mais je ne suis pas converti“, sagte er einmal von sich wie zur Entschuldigung), folgen als Lieferanten und der weichliche, mit dem Christentum kokettierende Dramatiker Michael Beer als Geniekorps, eine Verhöhnung jener durchaus weltlichen, allzuweltlichen Juden, welche vor Ablauf der vierzigjährigen Wüstenwanderung mit ihrer Existenz Kanaan beschmutzen würden... Heine hat oft und oft über einzelne Juden, über jüdische Typen gespottet — fast niemals über das Judentum selbst! Er hat sich scharf gegen jene gewendet, die dem Judentum „neue Dekorationen und Kulissen44 geben oder ein „e v a n g e 1 i s c h es C h r istentümchen unter jüdischer Firma“ wollten — dies bereits zu einer Zeit, als er noch nicht den Zugang zur erhabenen Religion seiner Väter wiedergefunden hatte. Er nahm die polnischen Juden in Schutz gegen die Angriffe gewisser emanzipierter Deutsch juden ä la Nun mann, und er verspürte mit seinem feinen Vorgefühl den „großen Schmerz, der jetzt in den Herzen aller Völker zuckt. Dean Nationalerinnerungen Hegen tiefer in der Menschen Brust, als man gewöhnlich glaubt. Man wage es nur, die alten Bilder wieder auBzugraben, und über Nacht blüht hervor auch die alte Liebe mit ihren Blumen.“ Auf der Matratzengruft Ist Heine „zurttokg* kehrt zu Gott, wie der verlorene Söhn44. Iä seinen „Geständnissen“ (1853} findet man di*