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Die Stimme · 1936-02-11 · Heft 522 (11.2.1936) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 522 (11.2.1936)
Date
1936-02-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Sott* 4 Ott «TIMM! Nr, 522 — 11. Februar 108» Archibald Sinclair gegen den Gesetzgebenden Rat Else Lasker-Scbuler (Zu ihrem 60. Geburtstag am 11* Februar) Von Schalom Ben-Chorin, Jerusalem So unglaublich es klingen mag, so unbestritten ist es — wenn nicht alle Kalender lügen —, daß Else Lasker-Schüler am 11. Februar sechzig Jahre alt wird. Warum uns das wundernimmt? Wer nur einmal den Rosenwind, der aus dem verzauberten Garten dieser Dichterin wundervoll und räteelsehwer in unsere kalte Welt dringt, auf seinen vom Lesen geröteten Wangen verspürt bat, der wird unser Er 6taunen verstehen. Wer die goldenen „Nächte der Tino von Bagdad“ rojlgeträumt, sich ergötzt hat an dem buntschillernden Briefroman „Mein Herz“, die Kaisergeschlohte vom „Malik“ und die Abenteuer Jussufs, „Prinz von Theben“, miterlebte, und sieh die seltsamanmutigen Zeichnungen der Verfasserin, die fast aUe ihre Bücher schmücken, besehen hat (denn Else Lasker-Schüier ist eine Dichterin in zwei Künsten), der weiß, daß diese Frau die ewige Jugend der Dichter und Heiligen hat — und so gesehen ist dieses Jubiläum — eine Mystifikation. * Vor 34. Jahren erschien als erstes Werk Else Lasker - Si^hülers der Gedieh tband „Styx“, dem 190G das rührende G'edenkbuch auf ihre.« Propheten, den westfälischen Dichter und Berliner Bohemien Peter Hille folgte. Dieser sehr eigenwillige Dichter nannte die Laster. Schüler einmal den „schwarzen Schwan Israels“ und in diesem dunklen Bilde hat er vielleicht in knappster Form das Wesen der Dichterin veranschaulicht, Die schönsten ihrer Lieder haben die Todesnähe des Schwanengesapges, es sind schwarze Lieder und Lieder Israels. 1913 erschien in der von A. R. Meyer herausgegebenen lyrischen Flugblattreihe ein schmales Heftchen der diamals noch fast Unbekannten unter dem Titel „Hebräische Balladen“. Ein paar Gedichte nur, gewidmet dem Wiener Schriftsteller und Kritiker Karl Kraus, ein kleiner Zyklus biblischer Vers«, aber ein unvergänglicher Bestandteil jüdischer Dichtung deutscher Zunge. Wer dachte nicht bei diesem Titel „Hebräische Balladen“ an Beines berühmte „Hebräische Melodien?!“ Aber wer weh die Mühe nahm (und sie wurde tausendfach gelohnt!), diese dunklen „großbihlischen“ Balladen zu lesen, oder gar das Glück hatte, sie von der Dichterin vongetragen zu hören, der spürte, daß hier ein jüdischer Mensch, de? heimgefunden hat?u den Müttern und den Urvätern ans de? Wüste und dem Lande Kanaan, de? alle Fesseln des Epigonismus abgeetrcjft hat und nicht — wie Heine verbittert und versengt von eigenem Spott, Volk upd Gott verlor, mächtig upd zugleich kindlichdemütig das Lied Israels zu singen begann. Mit dem seither unvergessenen Gedicht „Mein Volk“ hobt dieser Zyklus an: Der Fels wird morsch, dem ich entspringe Und meine GoUeslieder singe. Vieles bat Else Lasker-Sehttter dann ha den Jahren nach dem Kriege (1919 bis 1925) veröffentlicht, was zwar für den Expressionismus in der Dichtung bahnbrechend war, wohl auch zeitweilig Publikumserfolge erzielte, aber doch nicht von Bestand sein konnte, da es (wie wohl fast alles, was in diesen Jahren gedichtet wurde) eine Dichtung für Literatur war, m der die Dichter — versunken in des eigenen Bildes Schau, wie Narziß — immer und immer wieder von sich selbst und übereinander schrieben, ihre Stammkaffeehäuser in Berlin und München besangen und ihre Geldknappheit zur Religion erhoben. Man blättere nur in den Bänden der Gesamtausgabe bei Paul Cassirer, Berlin, durch — etwa die „Essays“ oder den Gedichtband „Die Kuppel“ — und man wird schon allein an der Themenwahl (es sind .ausschließlich Gedichte auf zeitgenössische Schriftsteller) die Volksfremdbeifc, die überspitzte Vart pour Part-Haltung dieser Zeit erkennen. Die Jahre des Expressionismus waren ge» Jährlich und fruchtbar in einem. Ewar mmmmmmmmmnmmmnmmmmmmmmmmmmmmmmm „Und rfw Yerhsißuns*' tot Steh-Kino §omtag, den, 8. Mürz, %}l Ute vormittags* findet im Stafa-Kino die Aufführung des. Films „land der Verheißung“ als Sondervorstellung statt. Im Beiprogramm „Bund um dm Luzerns» Kwgreß“. (m Kmtemorverkauf hui be. reüs. bmo.nneykf, Karten an den Kassen dm Stufa-Kinos, VH., Marlahilfm.tmße IW, und Schaffer-Kino, VI., ämahilferstraße ST. Der Führer der liberalen Partei Englands, Sir Archibald Sinclair, führt ln einer Zuschrift an die „Time s“ aus Die Vorschläge der Regiorung zur Errichtung eines Gesetzgebenden Rates in Palästina sind von den Arabern ohne Begelsterung, von den Juden mit Bestürzung und Empörung aufgenommen worden und haben hier zu Lande tiefe Besorgn i s bei denjenigen hervorgerufen, die an rler Wohlfahrt Palästinas interessiert sind. Diese Besorgnisse wurden nicht von einem jüdischen oder einem arabischen, sondern von einem rein englischen Standpunkt aus in len bedeutsamen Zuschriften Colonel W odgwoods und Mr. Amery's zum Ausdruck gebracht. Jene kritischen Bemerkungen sind unbeantwortet geblieben, und ich zweifle daran, ob es überhaupt eine wirksame Entgegnung auf siegeben kann. . Diejenigen, die am meisten darauf bedacht sind, daß die Zukunft Palästinas durch Kooperation zwischen Arabern und Juden gesichert werde, die den Beitrag, welchen beide Rassen zum Wohlergehen des Landes zu leisten imstande sind, ain besten zu schätzen wissen, und die wünschen, daß die von England auf Grund des Mandats übernommene Verantwortung schrittweise durch irgend eine Art eines Gesetzgebenden Rates auf die Bevölkerung Palästinas abgewälzt werde, gerade die haben Grund daran zu zweifeln, ob es wahrscheinlich sei, daß die jetzigen Vorschläge diesen Zweck erreichen werden. Durch diu Annahme des Mandats Übernahmen wir sowohl die Verantwortung für die Errichtung des Jüdischen Nationalhe’ims als auch die Pflicht, die bürgerlichen und religiösen Rechte aller Ein-1 Strahl in Strahl, verliebte Kerben, Sterne, die sieh himmedlang umwarben. Uns%re Füße rühm auf der Kostbarkeit, Mascfmtausendabertausendweit... Süßer Lamasolm mf Mosehuspflmzenthron, Wie lange küßt, dem Mund den meinen v)oht Und Wang an Wange buntgeknüpfte Zeiten schon. vvohner Palästinas zu schützen. Einen Teil unserer Verantwortung für die Regierung Palästinas auf oinen Legislative Council ab zuwälzen, dessen satzungsmllßige Mehrheit gewählter Mitglieder darauf eingesohworen wäre, alles Ln ihrer Macht Stehonde zu tun. umdieRegierung an der Errichtung des Jüdischen Nationalheims zu hindern, hieße einen traurigen Ausblick auf Rassenstreit und wachsende Reibungen eröffnen, die dio Erfüllung des primären Zweckes des Mandats gefährden oder zumindest verzögern würden. Wenn irgendein Teil unserer Mandatsverpflichtungen geteilt, werden soll mit gewählten Vertretern der Bevölkerung Palästinas, dann kann e<* gewiß nicht recht sein, in dem geplanten Council denjenigen eine satzungsmäßige Mehrheit zu geben, die das Mandat ablehnen und seinen Widerruf verlangen. Legislative Council vor dem Oberhaus Aus London meldet die JTA: Lord Sn eil, Mitglied der im Jahre 1929 eingesetzten Palästina-Kommission der englischen Regierung, der seinerzeit in Abweichung dos Mehrheitsberichtes der Shaw-Kommission ein für die jüdischen Interessen günstiges Minderheitsvotum abgegeben hatte, hat angekündigt, daß er am 26, Februar im Oberbaus an die Regierung die Anfrage richten wolle, welches ihre Absichten in bezug auf den geplanten Legislative Council ln Palästina seien, ob sie vollkommen die Traigwelto der Einsetzung eines solchen Council geprüft, habe und ob sie nicht glaube, daß es ratsam sei, die Einsetzung zu verschieben, bis größere Erfahrungen mit der Selbstverwaltung lj\ Palästina gemacht worden sind. Nähm ein Verleger mir rm meim Bürde, Die. ungedruckt <m mtnm Zweigen hängt* Die vielen Verse werden, erst mr Zierde* Wem ein Verlag sich druefaeif danach drängt. Neue „hebräische Balladen“, wie die vom verkauften Joseph, dem „Propheten Kanaans“ und das süßt» Liebeslied von Abigail enthält dieses vielstimmige Konzert, das als lockerten sie die im Formalismus des Epigonenstils der Geabel, Heyse und Scheffel erstarrte Lyrik auf, aber die Ex. pressionisten fanden, wie die Neuromantiker um Stefan George, nicht den Weg zum schlichten Mann, z.ur einfachen Frau, die noch immer gerührt wurden von der unproblematischen Innigkeit der Mörike, Lenau und Claudius. Aber Else Laaker-SohUler überwand die Gefahren dieser Jahre und am Ende ihres Gedichtbuches für Dichter, „Die Kuppel“, steht ein Gedicht, nicht für literarische Loser, sondern für das Menschenherz, ein Gebet, das beginnt* Ich suche alterlanden eine Stadt* Die einen Engel vor der Pforte hat. Und dann fortfährt; Ich habe. Diebe in die Welt gebracht.,. Daß blau zu blühen jedes Herz vermag. Und hob' ein Leben müde, mich geioachl ln Gott gehüllt dm dunklen Alemschlag. Die Gebete, die geistlichen Lieder gelingen ihr am schönsten, denn sie ist eine Um-Gott- Bemtthte, die mit Fug aussagen konnte: Ich suchte Gott, aut innerlichsten. Wegen Und kräuselte die hippe nie mm Spott, ln meinem Herzen fällt, ein. Tränenregen* Wie soll ich dich erkennen» lieber Gott *. * Da ich dein Kind, bin, schäme ich mich nicht Dir ganz mein Herz vertrauend m entfalten* Schenk mir ein Lichtchen von dem ewigen licht.,. Zwei Bände* die mich Heben, soften es mir halten, „Zwei Hände, die mich Weben...“ — neben den Uedem an Gott, den Ewig-Gesuchten, sind es die Liebeslieder, die mit zum Schönsten gehören, waa Else Lasker- Schüler schrieb. Ala Probe stehe hier „Ein alter Tibet-Teppich“, das die Dichterin selbst besonders liebt und ln einem Brief (Ln „Mein Herz“) temperamentvoll gegen Peter Altenberg verteidigt, dem es, nicht gefiel; Deine Seele, die die meine Hebet Ist. verwirkt, mit ihr im Tepptehtibet. Die reinsten Gedichte sind die einfachsten. (Was man natürlich nicht umdrehen kann!) Es lat eine dichterische Großtat, ein Wort, das so durch den Alltagssprachgebrauoh abgegriffen Ist, wie „Weber Gott“ im Gedicht wieder zum blühen zu bringen, wie es in dem obenzitierten gelang, oder die Sprache so zu handhaben, daß sie selbst zum Bild wird, wie es in dem Wort „Masohentausendabertausendweit“ geschieht, das die ganze kunstvolle Knüpfarbeit des „Tibet-Teppich“ vergegenständlicht. Sehr abseits von dem raorgenländtechunwirkllch-verträumten Garten Ihrer Gedichte und lyrischen Prcsa steht da« nm 1918 verfaßte Arbeiter-Drama „Die Wupper“, das kn Dialekt von Else Lasker-Sohülers Heimatstadt Elberfeld geschrieben, die Reihe der sozialkritischen Gesellschaftestücke fortsetzt, die Gerbart Hauptmann mit seinen „Webern“ und dem „Fuhrmann Henschel“ eröffnete. Nach dem Erscheinen der Gesamtausgabe (1919 bis 1925) verstummt die Dichterin. Sie wird still, denn es ist still um sie geworden. Eine erschütternde Totenklage um ihren früh verstorbenen Sohn Paul, der du ungemein begabter junger Maler war, ist das einzige, was aus dieser Einsamkeit dringt; Immer wieder wirst du mb Im scheidenden Jahre, sterben, mein Kind. Wenn das Imb zerfließt Und die Z weige schmal werden. Von ihrer Mutterliebe zu dom toten Kinde sagt sie: Die Liebe zu dir ist das Bildnis, Das man sich von Gott machen darf* Der Schmerz läutert sie zu letzter Klarheit, Innigkeit. Alle® Literatemhafte wird abgestreift wie ei« veraltetes Maskenkostüm, eine große Dichterin, getränkt aus den Quellen dos Schmerzes und der Freude* tritt Else Lasker-Schttler in ihrem neuesten Sammelband »Das Konzert“ vor uns, der eingeleitet wird von einem entzückenden Gedicht, das die Nöte des Schriftstellers beengt: Auftakt das Bildnis der Dichterin bringt —« von der Hand des toten Sohnes. Der Verlag, der sich „druckreif danach drängte“, war Emst Rowohlt in Berlin. Es war eine kühne vor leger ische Tat in einer Zeit, ln der echte Dichtung von sensationeller Tagesli-teratur verdrängt wurde. Für das (gleichfalls bei Rowohlt erschienene) Erlnnerungsbuoh „Arthur Aronymus“, ein Österliches Buch aus der Kindheit der Dichterin, wurde ihr 1982 der „K 1 e i s t-P r e i s“, einer der höchsten deutschen Literaturpreise, zugesprochen. Mit Recht, mit Recht! Dieses innige Buob, ln dem die Lichter der Passa-Nacht geheimnisvoll erstrahlen, denn eine Dichterin sah sie an, ist in erlebtester deutscher Prosa geschrieben, die nicht mehr chaotisch ist, wie die der Novellen um 1920. Kurze Zeit nachdem durch Zuerkennung des Kleist-Preises das das literarische Deutschland Else Laaker-Schüler ehrte, verloren die deutschen Juden ihre Heimat. Auoh die Dichterin ging außer Landes, fuhr nach Palästina, das sie einmal so schön „das Land der Könige“ nannte. Aber sie kehrte zurück nach Europa — vielleicht weil ein „Land der Könige“ eine Sehnsucht bleiben muß, um ein Land der Könige bleiben zu können. Eine größere Novelle und einige sehr ernst gewordene Verse sind die bisher sichtbare Ernte dieser neuen Wanderjahre. In einem Lied dieser Zeit wurde die Dichterin zum Munde des deutschen Judentums, das die Läufte der Zeit aus allem früheren Zusammenhängen riß: Es Ist der Tag in Hebel völlig eingehüUt, * entseelt begegnen alle Welten sich — Kaum hingezeichnet wie auf einem Schattenbild. Wie lange war kein Herz zu meinem mild... Die Welt erkaltete, der Mensch verblich. — Komm, bete mit mir — denn Gott tröstet mich. Wo weil der Odem, der aus meinem Leben wich? — Ich streife heimatlos zusammen mit dem Wild durch bleiche Zeiten träumend — ja, ich liebte dich. Wo soll ich Mn, wenn kalt der Nordsturm brülltf — — Die scheuen Tiere aus der Landschaft wagen sich — und ich — vor deine Tür, ein Bündel Wegerich. Bald haben Tränen aUe Himmel weggespült, an deren Klicken Dichter ihren Durst gestillt, auch du und loh. Und deine Lippe, die der meinen glich ist wie ein Pfeil nun blind auf mich gezielt. Indem die Dichterin ganz unprogrammatisch von sich, ihrem eigensten, Innersten Leid erzählt, wird sie zur Stimme welthistorischen Geschehens. Und das ist das Kennzeichen großer Dichter: die Weltgeschichte ist eingeschrieben in ihr Herz. Das Work der Dichterin Eise Lasker- Sobüler ist mehr, als das der meisten zeitgenössisohen Autoren, autobiographisch, identifiziert eie sieh doch (wie jeder echte Lyriker) weitgehendst mit ihren Helden. Aber durch die Macht des magischen Wortes reißt sie das eigene Schicksal, vor allem dort, wo eie fa* Ltebe und Schmerz Gott begegnet, empor in das Reich des Menschlich-Gültigen. Wir feiern «Ine große Dichterin und einen brennenden Menschen in Else Lasker- Schttler, aber — der Wahrheit die Ehre! — gedenken wir nicht einer Halbvergessenen?l Geloben wir, das Werk Else Lasker- Schülers, das Gültige, Bleibende dieses Werkes, einer neuen Jugend zu retten, die wert ist, dem Gesänge des „schwamm Schwanes“ zu lauschen. Stublverbaltung. Führende Kliniker bezeugen, daß da» natürliche Josef«-Bitterwasser auoh tUr geistige Arbeiter, Neurastheniker und Frauen ein rasch und angenehm wirkende® Dar mreinlgun ge mittel von hervorragendem Werte ist. Ärztlich bestens empfohlon. Orbts-Relsea nach Polen. Wie wir erfahren, iranstaltet das Polnische Reisehureau r b i s, L, Kärntnerstraße 4L im Jahre 1936 sonders billige Reisen nach Polen. Abfahrt tl» 14 Taget Das Reisebureau »Io die Weit“ (Doktor Tooker, IX., Liechtensteinstraße 9, Tel. 14-394, veranstaltet zu Purim außerordenU;h billig© Gesellschaftareisen nach Palästina, t Anschluß nach Ägypten und Syrien. Bt< Uirte Führung,

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