Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 520 (4.2.1936)
- Date
- 1936-02-04
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3053752-3054243-3054276--5650-3061408- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 82Ö — 4. Februar 198v, DIB STIMME Soff« 5 Palästina als selbständiges Wirtschaftszentrum UaMsevt Hadfa SäittpoH . Am 13. Februar findet Im Kleinen Musikvereinssaal der Klavierabend Nadja Eitingon-Reic hert statt. Der palästinensischen Künstlerin geht ein ausgezeichneter Ruf voraus, so daß die Wiener Musikwelt mtö Recht gespannt ist auf dieses Konzert. Namentlich in Palästina spielt Nadja Eilingon eine große Rolle in der Kunst weit. Sie hat die europäische Musik eigentlich ins jüdische Land gebracht, sie war die erste, die dort Konzerte veranstaltete. Auch in der Organisierung des musikalischen Lebens nimmt sie einen hervorragenden Rang ein. Sie ist die Vorsitzende des Musikvereines von Tel-Aviv. Nadja Eitingons künstlerischer Ruf ist im Orient alsbald auch über die Grenzen von Erez Israel hinausgedrungen. Sie wurde zu Konzerten in die Nachbarländer eingeladen und hat in Nikosia auf Cypern, dann in der American University Beirut gespielt. Ihre größten Leistungen hat die jüdische Künstlerin durch Vorträge klassicher, namentlich Chopinscher Musik, sowie russischer Lieder errungen. Sie hat der palästinensischen Kunst im Osten einen Namen gemacht. Seit einiger Zeit weilt Nadja Eiitngon in Europa. Nach ihrem Wiener Konzert unternimmt sie eine Tournee in die Tschechoslowakei, Polen, nach Jugoslawien, Rumänien, Paris und London. Die Künstlerin stammt aus Rußland, wo sie ihre erste musikalische Schulung erurnrb. Man wurde auf die große Begabung Nadjas alsbald aufmerksam; sie war noch ein Kind, als sie ihr erstes großes Konzert in Kiew geben konnte. Nach dem Umsturz wunderte die Familie aus, und Nadja fand in Deutschland ihre zweite musikalische Heimat. Sie konzertierte in vielen deutschen Städten, überall mit außergewöhnlichem Erfolg. Im Jahre 1922 ging sie nach Palästina, von wo sie vorübergehend wieder nach Europa kam. Seit dem Jahr 1925 hat sie ihren Wohnsitz endgültig in Tel-Aviv. Konzert J. Segal-Rosenbach Im Rahmen eines Kulturabends veranstaltete die Zionistische Organisation XVI/XVII gomein- SjiijLmit der, WIZO XVI/XVII ein Konzert* ge-. Widmet dem neuheforäischen Kunst- und Volkslied, ausgeführt von dem bekannten jüdischen Liederinterpreten, Konzert-' und Radiosänger J. Segal -Rosenbach. Zur Einführung verlas Dr. Wechsler einen von Segal-Rosenbach verfaßten Vortrag, in welchem die wichtigsten Baten aus der Entwicklung des jüdischen Kunstliedes in Europa und im Orient. Nach dem Vortrag brachte J. Segal-Rosenbach eine Auswahl von neuhebräischen Kunstliedern von En^el, Milner, Bäurael,. Alman, zu Texten von Bialik, Tschernichowski, ferner einige sehr interessante palästinensisch-jemenitische Volkslieder, musikalisch bearbeitet von Weinberg, Engel u. a., und mehrere, in jüngster Zeit neu entstandene palästinensische Lieder, so ein Wiegenlied „Numi nunai“, ein Lied der Schnitter von Schlonski, das „Ejmek-Lied“, „Schir Adamä“, und das Naurer-Lied „Hawu lewejnim“ mit starkem Erfolg. Eine besondere Abteilung widmete der Vortragende dem jiddischen Lied. Segal-Rosenbachs warmer lyrischer Tenor, sein besonderes Verständnis und die meisterhafte Interpretation aller dieser Lieder brachten den lebhaftesten Dank des zahlreichen Publikums. — An Frl. L i 1 i R i e g 1 e r, welche die Begleitung der Gesänge besorgte und auch einige jüdische Klavier-Solostücke von J. Engel virtuoe-feinfühlend zum Vortrag brachte, hatte J. Segal-Rosenbach die beste Unterstützung. H. L. »latnd der Verheißung“ ln Jugoslawien verboten. Aus Belgrad, 80. Jänner, wird gemeldet: Der vom Keren Hajessod hergestellte Palästina-Film „Awodah“ (Arbeit), der fast in der ganzen Welt, zum Teil unter dem Titel „Land der Verheißung“ mit großem Erfolg gezeigt wird, wurde nach den ersten Aufführungen in Zagreb, wo er auch von den Vertrtern der zivilen und Militärbehörden, denen er vorgeführt wurde, mit Beifall aufgenommen wurde, für Jugoslawien verboten. Formell wird als Grund des Verbotes angegeben, daß die Vorführungsabsicht der Polizei zu spät gemeldet wurde, doch glaubt man, daß der wirkliche Grund des Verbotes der ist, daß man Ausschreitungen gewisser von den deutschen Nationalsozialisten aufgesfcachelter Kre’ise der Bevölkerung befürchtete. Es wird versucht, in Wort, Schrift und Bild dem Judenhaß in weiten Kroisen der Bevölkerung Eingang zu verschaffen. Judentum und Kommunismus werden als identisch hingestellt, und es wird erklärt, daß durch den antijüdischen Kampf bestehende Gegensätze m B^utraliBiert &etd,e& Die bisherige und künftige Entwicklung der britisch-palästinensischen Wirtschaftsbeziehungen war Gegenstand einer eingehenden Aussprache britischer und palästinensischorPersönlichk eiten, die kürzlich in T e 1 - A v i v im Rahmen eines Empfanges stattfand, den das Organisationskomitee für den Britischen Pavillon auf der Levantome.sse veranstaltete. Der Distriktsgouverneur für Südpalästina, R. H. C r o s b i e, leitet die Aussprache ein. C. E m p s o n, Handelsattachö der britischen Regierung in Palästina, teilte mit, daß das Überseehandels-Departement ein amtliches Auskunftsbureau im Britischen Pavillon eröffnen wird, um Anfragen ajlcr Art direkt zu bearbeiten. Großbritannien wird, so schlossen die Ausführungen Empsons, auf der kommenden Messe voraussichtlich noch in erheblich größerem Umfange vertreten sein als bisher (auf der Levantemesse 1934 waren bereits 505 britische Aussteller), darunter auch in den Fachgruppen der Landwirtschaftsausstellung, der Schiffahrts- und der Luftfahrtsausstellung. A. P. S. Clark, Generaldirektor der Palästina-Niederlassung der B a r c 1 a y s- B a n k, schilderte den Umfang, in dem heute bereits die britischen Kapitalanlagen im palästinensischen Wirtschaftsleben als Aufbaufaktor mitwirken. I. Archavsky, Vorsitzender des Organisationskomitees für den britischen Pavillon, sprach über den Aufstieg des britisch-palästinensischen Güteraustausches im letzten Jahrzehnt. Der britische Anteil an der palästinensischen Wareneinfuhr ist von 11.5 Prozent im Jahre 1926 auf 19.5 Prozent in 1934 gestiegen, dabei wertmäßig von rund LP. 750.000 in 1926 Wizo-Nachrichten aus Palästina Fürsorge für die Kleinkinder der deutschen Alifah i Zum Jahressohluß wurde eine Statistik, über die Fälle aus der Kinderfürsorge -zUßamm.engestellt, die aus den Geldern des British Women’s Appeal Committee für Flüchtlinge aus Deutschland betreut werden konnten. Daraus ergibt sich, daß aus diesem Fonds bestritten wurden* die Unkosten für die Unterbringung von 70 Kindern der deutschen Alijah in den verschiedenen Kinderkrippen der HNZ. (Histadrnth Naschim Zionim), von 25 Kindern in Tageskindergärten der HNZ. in Haifa, Herzliaviertel, von zwölf Kindern im Säuglingsheim in Jerusalem und von einer großen Anzahl von Schulkindern im Sommerlager der HNZ. auf dem Karmel. Die Mütterstation in Jerusalem beherbergt derzeit 14 Mütter. Diesen gibt das Heim Arbeit und Verdienst und gleichzeitig die Möglichkeit, ihr Kind zu stillen. Bedingung ist, daß bei genügender Milch die Mütter auch noch ein mutterloses Kind miternähren, um auch diesem die Wohlfahrt der natürlichen Ernährung zu sichern — im Klima von Erez Israel ein entscheidender Umstand für die Gesunderhaltung in dem zarten Lebensalter. Die neue Haushaltuifgsschule der WIZO Am 27. Jänner fand die Abnahme der neuen Haushaltungsschule der WIZO in Nachlath Jizchak durch Dr, Oplatka, den leitenden Gesundheitsbeamten der Regierung für den Süd-Distrikt statt. Dr. Oplatka äußerte sich voller Anerkennung über den zweckmäßigen, schönen Bau und seine hygienische Anlage. Nach diesem offiziellen Akt kann nun die Übersiedlung der Schule in ihr neues Heim beginnen. Zur Vervollkommnung der Inneneinrichtung fehlt noch allerlei, zu dem da* Budget nicht mehr ausreicht. Es werden sich hiezu hoffentlich ebenso gebefreudige Patinnen finden wie seinerzeit bei der Eröffnung der Hauswirtschaftsschule im nun ausgedienten alten Haus in Tel-Aviv. Frauen In der Kunst In K u n s f a u s s t e. 11 u n g e n der letzten Zeit sah man Aquarelle der auerkannten Malerin Frau Grete Krakauer, palästinensische Landschaften und Typen von Sonia T a g g e r, der im Lande geborenen Malerin* die Zeichnungen und Holzschnitte von auf nahezu 3 Mill. LP. in 1934. Großbritannien ist aber nicht nur der größte Lieferant, sondern auch der beste Kunde Palästinas geworden. Die Art, wie die Levantemesse als Vorkämpfer der palästinensischen Volkswirtschaft auftritt und die Entfaltung des einheimischen Geschilftslebens anregt, hat im höchsten Grade dazu beige tragen, für Palästina die iuternationale Anerkennung als selbständiges Wirtschaftszentrum zu erringen. Palästina ist heute der Hauptumschlageplatz des Orient- Handels, und die Levantemesse wird immer mehr die Achse, um die diese ganze Handelsentwicklung kreist. Die Aussteller der Levantemesse kommen hier nicht nur mit dem palästinensischen Markt in Fühlung, sondern mit dem gesamten Ordentgeschäft. Der britische Handel kann hier via Palästina bis in die entlegensten Winkel des Nahen und Mittleren Ostens Vordringen. A. I d e 1 s o h n, Mitglied des Messe-Direktoriums, schilderte den Aufstieg der Tel- Aviver Levantemesse von einer erstmals im Jahre 1924 veranstalteten kleinen lokalen Ausstellung zu dem internationalen Gebilde, das „unter dem halben Dutzend wirklicher Weltmeßsen einen wichtigen Platz eimnimmt“, um die Rundfuukanspraihe zu zitieren, die anläßlich der vorigen Messe der britischen Kolonialminister hielt. Wie Direktor Idelsohn weiterhin mitteilte, ist auf Grund der bereits vorliegenden Messestand-Bestellungen und Interessentenanfragen mit Gewißheit anzunehmen, daß die kommende Messe alle früheren Messen an Umfang und Bedeutung noch weit übertreffen wird. Frau Eva Samuel, die Silberarbeiten der bekannten Kunstgewerblerin Emy Roth. Die Bildhauerin Batja Lischansky arbeitet im Aufträge der Hißtadruth an einer überlebensgroßen Büste des Dichters Brenner, die im neuen Gewerkschaftßhaus Tel- Avivß — dem Brenner-Hauß — zur Aufstellung gelangen soll. „ Wenn ihr ins Land kommt. . " Unter diesem Titel erschien in der Jugendhiieherei des Keren Kajemeth, Hechaluz-Verlag, Berlin 1986, eine sehr gefällig ausgestattete Broschüre, die sehr schönes Material für die Abhaltung von Feierlichkeiten zu Chamischah Assar B’schwat enthält. Bas Büchlein eignet sich besonders für die Veranstaltung von Feierlichkeiten in der Schule, in der Familie und in den Jugendbünden. Es enthält neben einer Reihe von hebräischen Zitaten eine Reihe von schönen Legenden, Gedichte und Lieder zum 15. Schrat samt beigefügten Notentexteq, und reizende Aufsätze von Schulkindern aus Palästina. Den Schluß des Heftes bildet ein Aufsatz über die Baumpflanzungen des Keren Kajemeth. Wir können das Büonlein bestens empfehlen. Todesfälle (die Zahl neben dem Namen bedeutet das Alter). Nettä Fleisch (80), Leo Nischel (76), David Saul Lik wer (66), Karl Goldfarb (72), Adele Weiß (59), Mathilde Blaufuchs (80), Feige W idm a n n (67), Ida Stieglitz (76), Anna Lampl (35), Therese Eisler (81), Schyl Stegmann (74), Berta E r d h e i m (59), Süßkind Kris (79), Leon Reich (71), Henriette Fröschel (80), Leon Breitel (28), Karl W e n g e r (51), Karoline N e u h a u s (71), Samuel Peutlicka (75), Karl Kraus (75), Charlotte II e r r 1 i n g (80), Hugo R osenbaum (62), Therese Z e i s e 1 (78), Moriz Zweig (60), Rosa R o s n e r (80), Wilhelm Hartmann (72), Sigmund Pick (70), Lotte Braunwald (61), Cilli Schüffeld r i m ra (85), Rudolf K o p p e r 1 (57), Karl Siegfried A11 m a n n (50), Rosa L ö b 1 (86', Fanny Samstag (78), Eugen Reich (57 \ Margarete Loitner (38), Kurt Sohönfeld (17), Charlotte Reifer (87), Ide3 R e i n b o 1 d (71), Wilhelmine Weiß (82), Luise Kraus (84), Laura Weiß (78), Karoline Moses (76). Ferdinand Her zier (82), Isaak Ackermann (71), Baruch Lflw (67j, SaJomon Hirsch (72), Simon S u s c h n y (85), Leo Pollak (47), Sara Balicer (85), Mahvine N e u t n e r (82), Albert Bloch (46), Palinp Groß (60), Albert Schönstein (64), Marie Fischer (76), Wilhelm Neumann (86), Gen.-Stabsarzt Dr. Salomon Kirohenberger (87). Der Elternverein „Tarbuth“, XX., Othmargaese 46, Saal II, eröffnet am 4. d„ 7 Uhr abends, einen Hebräisch-Kurs für Erwachsene, die im Hebräischen schon etwas fortgeschritten sind. Leitung: Frau Esther Schwarz. Unterrichtsstunden: Dienstag und Donnerstag. Anmeldungen: Montag, Dienstag und Donnerstag von 6 bis 7 Uhr. Hlstadruth Ivrlth. Samstag, den 8. Februar, / 9 Uhr'abends, spricht im Heime, II., Kleine Mohrengasse 8, Herr Dr. J. Schächter über daß Thema: „Hafilosofia schel hahistorla,“ Seminare der Hlstadruth. Samstag, den 8. Februar, y7 Uhr abends, Literatursemmar. ViS Uhr abends: Publizistikseminar (Auerbach). Der Klub Jüdischer Frauen veranstaltet am Mittwoch, den 5. Februar, \4h Uhr nachmittags, im Klubheim WIZO, I., Schottenring Nr. 25, einen Vortrag von Dr. Helene Kauder über „Die Kabbala“. WIZO III. Sonntag, den 9. Februar 1936, findet im Lokal des Bundes jüd. Frontsoldaten, III., Hauptstraße 9, um 1411 Uhr vormittags, eine Kinder-Chamischa-Assar-Feier statt. Kinder erscheint zahlreich! Zionistische Bezirkssektion Brigittenau. Am Dienstag, den 14. Jänner, hielt Oberkantor J. L. Müller einen Vortrag über das Thema: „Musik im Gottesdienst“. Der Vortragende schilderte in meisterhafter Weise den Werdegang der kantoralen Gesänge von den Uranfängen bis in die jüngste Zeit, wobei er auch die Entstehung und Entwicklung der Musik Im allgemeinen und der Oper im besonderen dargestellt hat. Von höchstem Interesse war die ausführliche Behandlung der Schaffung und Ordnung der einzelnen Gebete. Sehr eindrucksvoll und aufklärend war die ausführliche Erzählung von der Darbietung der verschiedenen Opfer im heiligen Tempel. Der. Vortrag fand nicht endenwollendea lauten Beifall. Das Lele-Bondl-Heim. In unserem Bericht Uber die Eröffnung des Heims für jüdische Mädchen sind bedauerliche Fehler vorgekommen. Die Anstalt heißt richtig L. D. Königsberg-Stiftung, Lele-Bondi-Heim. An ihrer Spitze steht Frau Rosa Bondi; die Leitung des Heims obliegt der Frau Marianne Prager. Hebrälsch-Kurse der Zionistischen Bezirkssektion LeopoidstadL In der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt wird ein neuer Hebräisch-Anfängerkurs eröffnet. Anmeldungen täglich von 5 bis 10 Uhr abends im Sekretariat, Zionistischer Veranstaltungskalender Dienstag. 4 Februar 1936. 1. Bez.: WIZO l, Schottennng 25, 8 Uhr abends, Dr. Michael S t e i n b e r g: „Theorie und Geschichte d's Zionisr mus“ Pflichtkurs für Gruppenfübrerinnen. 3. Bez.: Sektion Ul, Wiener Rlngcafd, Stubenring 18, %9 Uhr abends, Dir, Dr. V. Kellner:. „Palästina-Problem e.“ 4. Bez.: Jugendgruppe der Sektion IV/V, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder. 18. Bez.: Sektion und WIZO XV1H, Weimarerstraße 7, 8 Uhr abends. Rabbiner W. Z. A. Schwarz: „Oeece’chte der Juden in der spanischen Epoche“ 20. Bez.: Sektion u. WIZO XX, .Jägerstraße,, Nr. 30, A9 Uhr abends, Dr. David S c h a p i r a: „Die Medizin in der Bibel und Ta 1m u d.“ 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, \A9 Uhr, Gedächtnisfeier anläßlich des ersten Todestages Emil Nimhäusers. Mittwoch. 5. Februar 1936. 1. Bez.: WIZO I, Schottenring 25, 145 Uhr abends. Klub Jüdischer Frauen. 6. Bez.: Kiub junger Zionisten, Loquaiplatz Nr. 11, H9 Uhr abends. Vereinsabend. 9. Bez: Jogendgruppe dei Sektion VTII/IX, Währingeretraße 6—-8 (Hör1gas?e 2), 8 Uhr abends Zusammenkunft der Mitglieder. 9. Bez.: Sektion VHI/IX, Währingeretraße Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 1) 7 Uhr, Schlomo Auerbach: „Jesaja.“ — y39 Uhr: Professor Kestenbaum: Neue hebräische Literatur: „Berdiczewsky.“ 10. Bez.: Sektion X., Pernerstorfergasse 25, y39 Uhr abend, Dr. Richard Pokorny: „Geschichte der Wiener Juden.“ Donnerstag, 6. Februar 1936. 1. Bez.: WIZO i. Schottenring 25, H6 Uhr nachmittags, Alice Urbach: „Moderne Ernährung und Kocht unst“ 1. Bez.: Jüdischer Klub der Jungen, I„ Goldschmiedgasse 9 (Graben 27—28), 4 Uhr abends, Dr. Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes: „Die rechtlichen Grundlagen des Palästina-Aufbaues.“ 2. Bez., Sektion 11, Praterstraße 13, % 9 Ehr abends, Gesprochene Zeitung: Dr. Isidor Klober: „Humor des Lebens.“ Doktor Ch. T artakow er: Hebräische Literatur. 2. Bez.: Sektion Prater, Stuwerstraße 1, H9 Uhr abends, Frau Dr. Bianka Steinhardt: „Krankheit und Vererb un g.“ 6. Bez.: Sektion VI/V1I, Loquaiplatz 11, y39 Uhr abends, Dr. Viktor E. Pordes: „Das Gebot der Stunde.“ 13. Bez.: Sektion XU1, Hietzinger Hauptstraße 22, y,9 Uhr abends, Dr. Ernst Müller: „Bialik als Dichter und Richter unseres Volkes.“ Zion. Bezirkssektion u, WIZO XVIII. Samstag, den 8. Februar, veranstaltet die Sektion u. WIZO XVin, Weimarerstraße 9, um K9 Uhr abends, einen bunten Abend mit künstlerischem Programm. — Am 9. Februar um 4 Uhr nachmittags eine Chamischah* Assor-Feier für Kinder mit buntem Programm. Verein zionistischer Hochschüler »Theodor Herzl“, n„ Krummbaumgasse 10. Dienstag, den 4. Februar, Uhr abends, Seminar über die Grundlagen des Zionismus, Leiter: Doktor . Adolf Engel,