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Die Stimme · 1936-02-04 · Heft 520 (4.2.1936) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 520 (4.2.1936)
Date
1936-02-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seit» 4 DU STIMM« Nr. 520 — 4. Februar 1936 Gesetze der jüdischen Wirtschaftsgeschichte Von Dr. Wlad. W. Kaplun-Kogan (Kopenhagen)*) Die Exzesse in Polen Aus Lemberg meldet die JTA.: In einem der Säle des Lemberger Polytechnikums wurde soeben das Urteil gegen sieben Mitglieder des Präsidium? der „Gesellschaft jüdischer Studenten am Lemberger Polytechnikum“ verlesen; sie wurden alle mit endgültiger Relegierung vom Folytechnikum bestraft, weil sie eine Protestresolution gegen die antisemitischen Exzesse unterschrieben batten. Obwohl die Resolution die Unterschriften von SSO Studenten getragen hat, wurden diese sieben, an denen man ein Exempel statuieren wollte, mit Relegierung beetraft. Im Bureau des LembeTger Anti-Hitler- Komitees, Kopemikusga&se 3, und im Hause des Vorsitzenden des Komitees, A. Kruman, nahm die Polizei Hausdurchsuchungen vor, beschlagnahmte die Korrespondenz, die auf den Anti-Hitler-Boykott Bezug hat, und verhaftete den Vorsitzenden des Komitees, Kruman, den Sekretär Z ob e 1 und das Präsidialmitglied Eckstein. Über die pogromartigen Ausschreitungen in Tniskolas bei Czenstocbau wird noch mitgeteilt: Die angegriffenen Händler, von denen mehrere brutal mißhandelt wurden, waren gezwungen, ihre Warenständh im Stich zu lassen, um ihr nacktes Leben zu retten. Sie verbargen sich in den Häusern, die dann von den Exzedenten mit Steinen und Hacken angegriffen wurden, an mehreren Häusern wurden Tür- und Fensterrahmen herausgerissen. Mehrere Stunden dauerten die Exzesse. Die jüdische Bevölkerung war hilflos. Dänemark sperrt sich gegen jüdische Flüchtlinge Aus Kopenhagen wird gemeldet: Der Folketing nahm die erste Lesung des von der Regierung eingebrachten Abänderungsvorschlages zum Gesetze über A u s- 1 ä n d e r vor, welcher neue verschärfte Bestimmungen über Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung für Ausländer enthält. In der Begründung des Abänderungsvorschlages sagte Justizminister Steincke (Sozialdemokrat), offen, daß er die Verantwortung dafür nicht übernehmen könne, wenn Tausende, ja vielleicht Zehntausende jüdischerFlücht- 1 i n g e in das Land einströmen würden, wo große Arbeitslosigkeit herrscht. In der Aussprache wurden nur vom kommunistischen Redner Einwendungen gegen das Gesetz gemacht, und Asyl- und Arbeitsrecht, allerdings nur für die politischen Flüchtlinge, gefordert. Von allen anderen Parteien wurde das Gesetz gutgeheißen, und auch von sozialdemokratischer Seite wurde darauf hingewiesen, daß nach den Nürnberger Gesetzen ein neuer Zustrom von jüdischen Flüchtlingen zu erwarten sei, und daß bei allem Mitgefühl mit den Opfern des Nazismus ihnen die Aufnahme aus wirtschaftlichen Gründen versagt werden müsse. Die Frage sei nur im internationalen Maßstabe durch den Völkerbund zu lösen. Ungarn anerkennt die Nürnberger Gesetze Aus Budapest wird gemeldet. Vor einigen Tagen hatte ein ungarischer Staatsbürger jüdischen Glaubens beim Justizminister um die Bewilligung der Eheschließung mit einer arischen deutschen Frau angesucht. Die ungarische Behörde lehnte das Ansuchen mit der Begründung ab, daß zwischen Ungarn und Deutschland Reziprozität bestehe, und daher auch die Nürnberger Ehegesetze respektiert werden müßten. Jüdische Kredithilfe. Die jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden werden darauf aufmerksam gemacht, daß die jüdisoho Kreditkassc für Kleingewerbe und Kleinhandel in Wien, H., Praterstraße 9/5, Betriebskredite gegen entsprechende Bürgen gewährt. „Beth Aharon“, Israel. Tempelverein für die Bezirke Wieden-Margareten. Die 61. ordentliche Generalversammlung findet Sonntag, den 9. Februar 1936, ura MIO Uhr vormittags im Temolgehäude, V., Siebenbrunnengasse la, statt, ’agesordnung: 1. Bericht über das ahgelaufene Vereinsjahr. 2. Bericht des Kassaverwalters. 3. Bericht der Revisoren. 4. Neuwahl von 7 Vorstandsmitgliedern. 5. Wahl der Rechnungsrevisoren. 6. Feststellung des Jahresbeitrages, 7. Anträge und Interpellationen. (Fortsetzung) Beinahe noch stärker tritt diese Universalität in dem Gesetz der Verdrängung hervor. Man könnte das Gesetz auoh nennen: ,,So lange, bis...“ Oder: „Das Gesetz des Sättigungspunktes“. Im Verlaufe der jüdischen Wirtschaftsgeschichte gab es überall und zu allen Zeiten gewisse Kulminationspunkte, gewisse Umbruchsmomente der jüdischen Ökonomik, wo die jüdische Wirtschaftstätigkeit immer von draußen unterbrochen wurde. Im Mittelalter wurde der Jude gerufen, geduldet — und vertrieben. Das klassische Beispiel aus dem Anfang dieses Jahrhunderts ist die Niohtindustrialisierung des jüdischen Arbeiters in Polen. Sobald eine Fabrik vom manuellen zum maschinellen Betrieb überging, wurde der jüdische Arbeiter verdrängt, eine neue Anstellung vollends iftimöglieh gemacht. In der letzten Gegenwart führte die Verstaatlichung der Betriebe, die Erstarkung der Wirtschaftsmaoht des Staates zur Verdrängung der Juden. Je mehr ein Betrieb öffentlich wird, desto schwerer es für einen Juden wird, darin zu bleiben oder hereinzukommen. Ein banales Beispiel: Solange ein Bankgeschäft ein privates Unternehmen ist, bleibt der Kassier ein Jude. In einer Bank, die die Form etwa eineT Aktiengesellschaft erhält, wird der Jude nur noch im Innenbetrieb beschäftigt — oder gar nicht mehr. Kassier wird ein Christ. Eine Erfahrung, die beinah in allen Ländern beobachtet werden kann. Besonders drastisch macht sich der Verdrängungsprozeß regelmäßig geltend in den Zeiten, in denen ein Umbruch der wirtschaftlichen Struktur oder gar der wirtschaftlichen Gesinnung im Wirtschaftsleben des Wirtsvolkes sich anbahnt oder vollzieht. In solchen Zeiten werden erfahrungsgemäß neue wirtschaftliche Kräfte eingesetzt und alte ausgeschaltet — und da die Juden immer und überall auf der Linie des geringsten Widerstandes lagen, mußten sie zunächst die Leidtragenden sein. Eine spätere Angleichung hat selten die wirtschaftlichen Wunden der Übergangszeit heilen können. Die Grundursache dieses Gesetzes der Verdrängung liegt daran, daß die Juden überall, in allen Ländern, trotz der Gleichberechtigung und der Emanzipation, wirtschaftspolitisch im Grunde recht- und machtlos 6ind. Oder: latent rechtlos sind. Denn überall kann die Majorität den Ausschluß der Juden, ihre Verdrängung bestimmen und durchführen. Es stehen dabei den Juden keine wirksamen Mittel der Verteidigung zur Verfügung. Die Macht der Idee hat öfters und in den Judenangelegenheiten immer vor der Macht der Tatsachen kapituliert. Diejenigen, die das nicht einsehen wollen, treiben eine verhängnisvolle Vogelstraußpolitik — oder werden von ganz simplen materiellen Interessen geleitet. Die Methoden, die jeweils bei der Verdrängung der Juden angewandt werden, 6ind eigentlich gleichgültig. Es ist die Aufgabe der jüdischen Rechtslehrer — vielleicht könnten sich dabei auoh die Kulturhistoriker beteiligen — die Besonderheiten der betreffenden Rechtsbestimmungen herauszuarbeiten. Denn nicht in dem graduellen Unterschied, deren Nuancen mehr über die Eigenart der wirtschaftlichen Entwicklung des Wirtsvolkes aussagen, als über die Juden selbst, liegt das Wesen des Gesetzes. Die wirtschaftliche Tragik des jüdischen Volkes besteht darin, daß die Juden wohl das große wirtschaftliche Können, -ja, mitunter sogar eino Fülle vom Reichtum und Besitz besitzen — die Übertragung dieser wirtschaftlichen Potenzen, dieser jüdischen wirtschaftlichen Energien in die wirtschaftspolitische Macht jedoch nicht möglich ist. Oder, wo sie anscheinend erfolgte, so doch noch immer im Grunde keineswegs gesichert und letzten Endes dauernd und entscheidend gefährdet bleibt. Eine vollkommene Transferierung des jüdischen wirtschaftlichen Könnens, ausgedrückt im materiellen und geistigen Besitz, in di e *) Siehe „Die Stimme“ vom 20. Dezember 1935. wirtschaftspolitische Macht, ausgedrückt in einer absoluten wirtschaftspolitischen Sicherheit, ist in der Ga« luth noch nie gelungen. Diese Diskrepanz zwischen Produktivkraft der Juden und dem Mangel an ihrer adäquaten wirtsohaftspolitischen Auswertung und Auswirkung, ist die letzte Ursache der jüdischen Verdrängung. Hiermit bedeutet in der Regel die Erstarkung der Staatsmacht in deT Wirtschaft immer eine latente Gefährdung dfer wirtschaftlichen Position der Juden. Das dritte Gesetz, das Gesetz der Wanderung, ergibt sich folgerichtig und mit logischer Konsequenz aus den ersten zwei Gesetzen. Um sich wirtschaftlich zu erhalten, um sich überhaupt die nackte Existenz retten zu können, mußten die Juden wandern, mußten neue Gebiete aufsuchen, neue Möglichkeiten entdecken, ja, neue wirtschaftliche Funktionen erfinden, erraten. Das Phänomen der jüdischen Wanderung ist einzigartig. In der Weltgeschichte aller Völker gibt es keinen analogen Fall. Die jüdische Wirtschaftsgeschichte selbst ist letzten Endes eine Geschichte der jüdischen Wanderbewegungen. Das Phänomen der jüdischen Wanderung ist auch beispiellos, j ln den letzten 50 Jahren sind etwa 5 Millionen Juden hin und hergewandert, fast ein Drittel der Gesamtzahl der Juden der ganzen Welt. Heute ist die jüdische' Wanderung zahlenmäßig doppelt so groß wie die Wanderung aller anderen Völker zusammen. Trotzdem die Juden im Verlaufe ihrer Zerstreuung gewandert sind, sind sie ein Volk geblieben. Oder: sie haben sich als Volk erhalten, sie bestehen weiter als Volk, weil sie gewandert sind. Das Geheimnis des Fortbestandes des jüdischen Volkes liegt in seiner Wanderung. Denn nur durch diese konnten die Juden der sonst wahrscheinlich unvermeidlichen Assimilierung entrinnen oder dem wirtschaftlichen Schicksal des Volkes entgehen, in dessen Mitte sie bislang wirkten. Das jüdische Volk konnte sich außerdem intakt erhalten, weil durch die Wanderungen dauernd eine Auslese des Volkes vor sich ging, immer der „R e s t“ gerettet wurde, von dem schon die Thora spricht. Die Worte, die Moses sein Volk sagen läßt: „Ein umherirrender Aramäer war mein Vater“ haben auoh noch heute ihre absolut aktuelle Bedeutung. Alle diese drei Gesetze — der Zahl, der Verdrängung und der Wanderung —■ haben gemeinsam ihre letzte Ursache in der E xtorritorialität des jüdischen Volkes, die durch den Verlust der wirtschafts-, staats- und nationalpolitischen Zentrums entstanden ist. Diese Exterritorialität konnte bis heute noch nicht behoben werden. Denn die Kontinuität der jüdischen Wanderungen besteht darin, daß die Jaden seit ihren Wanderungen nach dem Verlust ihres Staates noch nie im Laufe ihrer Geschichte ein Land fanden, in dem sie sich niederlassen konnten, um für sich allein eine jüdische Volkswirtschaft aufzubauen. Das jüdische Volk hat noch kein Land okkupiert; die allerersten Anfänge einer solchen Okkupation finden erst in der jüngsten Gegenwart statt. Bis heute gingen die Juden in solche Länder, die sich bereits im Besitze anderer Völker befanden. Diese Völker, die zumeist in ihrem sozial-wirtsohaftliohen und geistigen Leben einen vollkommen geschlossenen Volksorganismus bildeten, konnten die einwandernden Juden auf die Dauer nur beherbergen und dulden, wenn dio Einwanderer nur solche Funktionen ausübten, die noch gar nicht oder nur mangelhaft vom Wirtsvolk selbst übernommen werden konnten. Die Juden konnten nur in den „Poren“ dor anderen Völker sich betätigen — sie mieden das Land, wo es solche Poren nicht gab oder sich nicht beschaffen ließen oder aber sie wurden aus dem Lande einfach vertrieben. Das jüdische Wirtschaftsleben hat seine oigeuo Eigengesetzlichkoit. Diese Eigongesetzlichkeit aufzudeckou, Ist die Aufgabe einer modernen jüdischen Wirtschaftsgeschichte. Natürlich erfordert eino solche Aufgabe zu allererst das Vorhandensein einer Konstruktion, ohne welche im übrigen „Das Land dar Verheißung" im Imperial-Kino, Wien, /• Die nächste Aufführung des großen Palästina-Tonfilms „Das Land der Verheißung“, die am Sonntag, den 9. d., vormittags 11 Uhr, stattfindet, steht im Zeichen des Gedenkens der 40. Wiederkehr, die seit Erscheinen von Theodor Herzls „Judenstaat“ verstrichen sind. Diese Festaufführung wird Ihr besonderes Gepräge durch die Ansprache erhalten, die Herr Oberrabbiner Dr. David Feuchtw a n g aus diesem Anlaß an das Publikum zu richten sich freundlichst bereiterklärt hat. keine Wirtsohaftsforschung auszukoimnen vermag. Genau wie auf dem Gebiete der allgemeinen Wirtschaftswissenschaft hat auch die jüdische Historiographie sich bislang allzu sehr an der reinen Beschreibung gehalten. Nicht nur dio Wissenschaft jedoch erfordert nunmehr eine konstruktive Erfassung und Deutung der jüdischen Ökonomik innerhalb der Weltwirtschaft, sondern die Not der Zeit lim so gebieterischer. Es wäre eine Vermessenheit und geistiger Übermut, heute eine Wirtschaftsgaschiohte des jüdischen Volkes schreiben zu wollen, die nicht aktuell ist. Im übrigen: jede Wissenschaft ist zu. ihrer Zeit immer aktuell gewesen — auch die jüdische. Wozu kann aber eine aktuelle jüdische Wirtschaftsgeschichte guit sein? Sie kann und soll zur wirtschaftlichen Besinnung des jüdischen Volkes mahnen. Sie wird die Möglichkeiten und die Grenzen der wirtschaftlichen Betätigung der Juden abstecken. Solche Erkenntnisse aber werden es vielleicht ratsam erscheinen lassen, der Verschwendung der jüdischen wirtschaftlichen Energien ein Ende zu bereiten. Eine Konzentration auf jüdischem Gebiete würde hingegen erforderlich und wünschenswert sein. Somit werden aber bereits die Wage beschrieben, di« zu einer endgültigen und definitiven Lösung der wirtschaftlichen Weltjudenfrage führen. Jüdische Kulturstelle Donnerstag, 6. ds., liest im Jüdischen Rulturtheater (I., Kai 3) Dr. Oskar Bencliener aus eigenen Werken. Dio einleitenden Worte spricht Dr. Paul Wertheimer. Beginn 19 Uhr 15. Freitag, 7. ds., 19 Uhr, spricht Dr. Felix Günther in der Jüdischen Kultursfcelle über „Mozarts jüdische Freunde“. Samstag, 8. ds., 17 Uhr, im Zyklus „Hört jüdische Künstler“: Theodor Baar (Violoncello), am Klavier: Dr. Kurt Baar. Samstag, 8. ds., 19 Uhr 15, singt Josef F e u c r, begleitet von Gideon May, liturgische, hebräische und jiddische Lieder. Besonders hin-' gewiesen sei auf zwei Uraufführungen: „Esther Oratorium“ von Josef Millet und die große Ballade „Schau! boen dor“ von Tschernicbowski; Musik von Josef Millet. Erste technische' Führung: Donnerstag, 6. ds.: „AEG. Union“. Leitung: Ing. Georg Köppel, cand. Ing. Erich Brod. Treffpunkt: 9 Uhr vorm., XXI., Pirquetstraßo 114. An der Jüdischen Volkshochschule finden bis 15. da., der Semesterferien wegen, mit Ausnahme des Vortragszyklus von Dir. Prof. Dr. V. Kellner „Wie erziehe ich mein Kind jüdisch?“ (Donnerstag 20 bis 21 Uhr), keine Vorlesungen statt. Beginn des Sommorsemesters: Montag, 17. Februar. Sevilla Pastor als Jankale. In den Jüdischen Kümstlerspielon geht ab Freitag, den 7. d„ das musikalische Lustspiel „Jankalo“ von J. K alisch vollkommen noucinstudicrfc in Szone. Sevilla Pastor wird die SohlagOTrolle des Jankalo kreieren. Im neuen Programm des Ronacher leistet der kleine Miro ha mit seinen Chansons wirklich Bewundernswertes. So gut das ganze Programm ist, Mircha ist unübertroffen. Konzert Kurt Pahlen. Ein ebenso interessantes wio abwechslungsreiches Programm dirigierte Dr. Kurt Pahlen bei seinem letzten Kammerorchesterkonzert im Musikvereinssaal. Er brachte zwei Uraufführungen. Als erste eine glücklich erfundene Suite „Wandorungen im Frankonland“ von Heinz, deren dritter Teil, „Tanzweise“, besonders gefiel, und Egon Lustgartens „Suite zu einem Märobenspiel“, das durch reiche Melodik und feinsinnige Instrumentation die Hand eines Meisters verriet. Solistinnen des Abends waren Frieda Herzber^, Violine, dio da? berühmte Bruch-Konzert mit starkor Musikalität spielte, und die Schweizer Sängerin Simone Kapin. Eine Symphonie Michael Haydns bildete den Abschluß des interessanten Abende,

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