Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 516 (21.1.1936)
- Date
- 1936-01-21
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 516 - 21. Jänner 1936. Dl« ITIMMB Sotto 5 tmd laßt euch von ihm jene Israeliten senden, die am besten geeignet sind für Konetantinopel, für den Divan und für alle anderen Provinzen eures Reiches. So erleuchtet spricht der Prinz von Ligne; und dies nicht nur über den männlichen Teil der jüdischen Bevölkerung. Ganz dithyrambisch wird er, da er die Frauen lobt, die Mädchen, wenn auch im Elend aufgewachsen und nur mit Lumpen bekleidet. Es ist für ihn in Wahrheit ein hellenischer Typ, mit etwas mehr Härte vielleicht und weniger Üppigkeit. Die Gestalten erscheinen dem äugenden Kenner sogar in höherem Maße begehrenswert, als jene des traurigen und banalen Westens. Die Schärfe in den Blicken und in den Ziigon, sie deuten nur auf sittlicho Unberührtheit; denn selbst unter den Nationen dos Verfalls bewahren sie ihre Kouschhoit, Ist man jemals jüdischen Frauen an einem Ort der Zügellosigkeit begegnet? Es gibt Jüdinnen — hier meldet sich der Mann der Gesellschaft —, in sich vollendet und mit jener Schlichtheit und Anmut, die ganz von selbst „den Ton angibt“. Sie sind sogar gebildeter und besser erzogen als der Durchschnitt der Damen, und „abgesehen von ihrem Soelenheil, das ich ihnen empfehle“, haben sie gar keine Ursache, darüber zu erröten, daß sie als Jüdinnen geboren sind. Der Prinz de Ligno faßt zusammen, und an mancher Stelle erreicht seine Auseinandersetzung den Ton von höchster moralischer Ergriffenheit. Er fordert: Man muß dem Monarchen sagen, der Nächstenliebe üben will: Diese Leute haben fast nicht mehr die Gestalt von Menschen, so verbettelt sind sie und so sehr mißhandelt. Und es sind doch Menschen wie die anderen Untertanen, die vielleicht an Jesus Christus glauben, aber nicht an seinen Stellvertreter auf Erden. Das Messias-Dogma, so lächerlich es dem Christen klingen mag, beweist doch Konsequenz, und wenn es den Juden in einer anderen Welt Schaden zufügt, es macht ihnen Ehre hier auf Erden. Man glaubt Abscheu zu hegen vor den Juden wegen ihrer Religion, und es ist in Wahrheit nur wegen ihrer äußeren Haltung. Die Entwicklung weist den Juden — nach der Meinung Eignes — den Weg in das freie Gewerbe, ja sogar zu den militärischen Berufen; sie werden vielleicht ebenso tapfer werden können, wie zur Zeit, als Josua, Gideon und Abner sie befehligten. Die Juden werden dann wenigstens — im Diesseits glücklich und nützlich sein; sie werden aufhören, als häßlichstes Volk der Erde zu leiden, in Erwartung des unerforschlichen Ratschlusses der Vorsehung. Fürst de Ligne schließt: Ich verstehe clen Abscheu, den die Juden einflössen, allein, es ist wohl Zeit, daß spjehe Empfindungen schweigen. Ein Zorn von achtzehnhundert Jahren hait lange genug gedauert... Der Wortbruch an den Saar-Juden Bei der Jahresfeier der' Saar-Abstimmung am 13. d. in Saarbrücken hat, wie gemeldet, der Gauleiter B ü r c k e 1 eine Rede gehalten, in der er sich auch mit den Juden beschäftigte. Bürokel wandet sich an die im Saal anwesenden Pressevertreter aus dem Ausland und warf ihnen vor, daß sie ihn wegen der „armen Juden“ mit Fragen bestürmten. „Die Juden“, sagte er dann, „gehören alle zu dem Kontingent derer, die für den Status quo gestimmt haben. Sie genießen den Schutz der römischen Abkommen in doppeltem Sinne: als Juden und als Anhänger des Status quo. Sie sind Nutznießer der juristischen Möglichkeiten hinsichtlich der M i tnähme ihres Vermögens bei der Auswanderung. Wenn sie fortwollen, so kann ich sie — wenn ich es vielleicht auch möchte — nicht zurückhaiton, denn man könnte sagen, daß eine solche Einflußnahme im Widerspruch zu den römsicheu Abkommen stände.“ (Lachen und Beifall.) „Jedenfalls wird das Saarland nach dem 1. März das judonroinste Land der Welt sein.“ Aus den Worten Bürckols geht hervor, daß die Regierung gegen ihren Willen die Mitnahme von Vermögenswerten seitens der fortziehenden Juden gestatten muß und daß sie es, wenn sie könnte, gerne verhindert hätte. In Wirklichkeit haben die Behörden auch bishor, wo sie e« nur konnten, der Liquidierung und Transferierung jüdischer Vermögen im Saarlande die größten Binder üUße In den Heg gelegt] in zahlreichen Fällen wurden die römischen Abkommen eklatant verletzt. Die Behörden taten dies in der Regel in der Weise, daß sie in Fällen, wo ein jüdischer Geschäftsinhaber oder Hausbesitzer seinen Besitz an einen Arier abgeben wollte, erklärten, der betreffende Arier sei nicht „national zuver- ’ lässig“ genug. Viele Juden verließen unter dem Druck des Terrors und der Boykotthetze das Saarland, ohne ihren Besitz zu liquidieren, andere v e r 3 c h 1 e u d e r t, en ihren B e s i t z, um einen Bruchteil des wirklichen Wertes. Auf diese Weise sind! auch im Saarland große jüdische Vermögenswerte verloren gegangen. Herzl-Literatur darf nicht im Dritte Reich Wie dem Wiener JTA-Vevtretor mitgeteilt wird, wurde eine Sendung von zirka 120 Kilogramm Bücher, bestehend aus der neuen Herzl-BiographLe von Alexander Bein und dem Buche Josef F r ä n k o 1 s „Theodor Ilcrzl, dos Schöpfers erstes Wollen“, die der Fiba-Vcrlag vor Weihnachten nach Deutschland expediert hatte, an der Grenze aufgeluilten und bis jetzt nicht nach Deutschland! gelassen. Der Verlag wandto sieh an verschiedene Persönlichkeiten um Intervention, doch vorläufig ohne Erfolg, Palästinaregierung sdiweigt zur Einurandercrfrage Jerusalem, 19. Jänner. (Z. T. A.) Wie die Jüdische Telegraphen-Agentur erfährt, hat die Jewish Agency for Palestine an den High Commissioner Sir Arthur Wauchope ein Schreiben gerichtet, in dem gefragt wird, ob und wie weit die Pressemeldungen, daß neue drastische Einwanderungseinschränkungen zurzeit von der Palästina-Regierung erwogen werden, eine Grundlage haben. Die Palästina-Regierung hat bisher auf die von der jüdischen Presse gestellten Fragen über die angeblich vorbereiteten neuen Einwanderungsgesetze k e in e Antwort erteilt. Dieses Stillschweigen wird von der jüdischen Presse in Palästina als ungünstiges Symptom gedeutet. Wer hat Jonescu angestiftet? Bukarest, 19. Jänner (2. T. A.). Die Verhaftung des Attentäters Aurel Jonescu, der am vergangenen Samstag auf den Landesrabbiner und Senator Dr. Jizchak Isaac Niemirower aus einer Pistole aus nächster Nähe vier Schüsse abgab, die den Oberrabbiner am Arm leicht verletzten, wurde vom Haftprüfungsgericht bestätigt. Schon allein diese Tatsache widerlegt das von einer Regierungsstelle am Tage des Attentats ausgegebene Communique, daß es sich um die isolierte Tat eines Geisteskranken handle. Der Staatsanwalt setzte sich für die Aufrechtcrhaltung der Haft ein, um alle Einzelheiten und die eventuellen Helfer oder Anstifter zu ermitteln, nachdem festgestellt worden ist, daß Jonescu in Gesellschaft dreier anderer 'junger Leute seit dem frühesten Morgen auf das Erscheinen des Oherrabbiners gewartet hatte. Jonescu hat bis jetzt die Aussage darüber verweigert, wer ihm die Waffe und die Munition sowie die Tausend- Lei-Note, die bei ihm gefunden wurde, verschafft hatte. Er spielt weiter den Geisteskranken und erklärt, den Befehl zum Attentat habe ihm der „Heilige von Maglavit“, Petraeho L u p u, der ihm in einer Vision erschienen sei, gegeben, Die fortschrittliche Presse protestiert gegen die Verdunkelungsversuche amtlicher Stellen, die das Bestreben zeigen, die politischen Hintergründe des Attentats unaufgedeckt zu lassen. „Adeverul“ schreibt: „In einer Zeit, da eine gewisse Großmacht ungeheure Summen über die ganze Welt streut, um die Ordnung aller jener Länder zu stören, mit welchen sie eines Tages wird Krieg führen wollen, und in welchen sie Komplicen für jenen Tag sich schaffen will — warum zeigt sich die Regierung so wenig besorgt? Warum duldet sie die verbrecherische Agitation einiger Zeitungen, von denen man nicht weiß, wovon sie leben, es sei denn von Erpressung?“ In der „Ostjüdischen Zeitung“, Cernauti, führt Dr. Mayer Ebner aus: . . . Kein Mensch in Rumänien glaubt, daß die Missetat dem Kopfe des idiotischen Attentäters entsprungen ist. Wenn man dem Untersuchungsrichter nicht in den Arm fällt, wird sich feststellen lassen, wer den Mörder gedungen hat. Noch ist es Zeit, der Hetze Einhalt zu gebieten. Die Regierung darf nicht aus parteipolitischen Gründen die rechts-extremistische Presse als ein noli me tangere behandeln und es dulden, daß wahnwitziger Haß gegen die Juden gepredigt ward. Wenn die regierende Partei ihre demokratische Konkurrenz niederringen will, so möge sie es in wahrhaft liberaler Gesinnung tun, nicht aber, indem sie die Juden als Opfer hinwirft. Die führenden Staatsmänner und Politiker Rumäniens haben Dr. Niemirower ihr Mitgefühl ausgedrtiekt und die Verurteilung der Tait ausgesprochen. Außenminister Nicolae Titiilesou hat aus St. Moritz folgendes Telegramm an Oberrabbiner Doktor Niemirower gerichtet: Tief erschüttert von dem verabscheuungswürdigen Attentat, spreche ich Ihnen die wärmsten Wünsche für Ihre schnelle Wiederherstellung aus. Der Kultusminister Alexander Lapedatu, der selbst durch Krankheit ans Bett gefesselt ist, hat Dr. Nhfiirower ein in sehr herzlichen Worten gehaltenes Schreiben geschickt, in dem er seiner Freude darüber Ausdruck gibt, daß der Oberrabbiner „dank Gottes Schutz“ unverletzt geblieben ist und „geehrt und geschätzt von aller Welt in unserer Mitte“ weiter tätig sein wird. Die konstituierende Versammlung des Bialik-Klubs ln der am 14. Jänner 1936 im Botel Metropole stattgefundenen konstituierenden Versammlung des Bialik-Klubs wurde nach einer Diskussion über die Ziele des Klubs, an der sich Staatsrett Präsident Dr. Desider Friedmann, Oberrabbiner Dr. D. F euchtw ang, Professor Dr. S. Kraus, Dr. D. Bothblum, Oberrabbiner Dr. Taglicht, Vizepräsident a, D. Dr. J. Ornstein, Rabbiner Dr. M. Rosen man n, Dr. Chaim Tartakower und Professor Dr. J. Bronn er beteiligten, ein Ausschuß, bestehend aus folgenden Personen, gewählt; Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang — Ehrenpräsident, Dr. David Rothblum — Präsident, Professor Dr. Samuel Kraus — Vizepräsident, Dr, Chaim Tartaltawer, Rabbiner Doktor M. Rosemnann, Professor M. Rath, M. Ungerfeld — Ausschußmitglieder. Professor Dr. Heinrich Glücksmann: „Jüdische Schauspieler“. Im Rahmen der Jüdischen Volkshochschule, I., Kai 3, spricht der Dramaturg des Deutschen Volkstheafcer«, Professor I)r. Heinrich Glücksmann, Dienstag, 21. Jänner, 19 Uhr, Uber „Jüdische Schauspielet“. Arisch deutscher Geschäfts* weiser Wir haben folgendes Schreiiben erhalten: Wien, 15. Jänner 1936. An die Redaktion „Die Stimme“ Wien, Im „Arischen Gesohäftewefeer“ ist ein Inserat unserer Firma erschienen. Wir bedauern dies und erklären, daß wir daß Inserat in Unkenntnis des Charakters des „Arischen Geschäftsweißers“ aufgegeben haben. Unserer Finna Hegen alle antisemitischen Tendenzen völlig fern und wir legen das größte Gewicht darauf, daß die jüdische Kundschaft diese unsere Aufklärung zur Kenntnis nehme. Hochachtungsvoll Sana-Drogerie A. Schreiber Wien, II., Karmeliterplatz 1 Tel. A 49-3*50 Unterschr. Anna Schreiber Spendett-Ausweis Für Jemenitische Juden von Isidor Kalmaüj Salzgries 16* S 10.—» Zionistischer Veranstaltung** holender Dienstag, 21. Jänner. 2. Bez.: WIZO-Prater, Stuwerstraßo 1. Erster Vortrag des medizinischen Vortragszyklus. Es spricht Fachärztin der Orthopädie, Frau Doktor Sylv-a Berg über ..Die Bedeutung der Gymnastik in gesunden und kranken Tagen“, H9 IJhr abends. 3. Bez.: Sektion und WIZO III, Wiener Ring- Cafe, I., Stubenring 18, Dr, Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: „Der Legislative Council“. 4. Bez.: Sektion IV/V, IIauslabga,s8e 2, 8 Uhr .abends, Zusammenkunft der Jugendgruppe. 18. Bez.: Sektion und WIZO XVIII, Weimarerstraße 7, 8 Uhr abends, 2. Vortrag Rabbiner Dr. Schwarz: „Geschichte des Judentums in der gaonischen und spanischen Ep och e“. 20. Bez.: Sektion und WTZO XX, Jäger, straße 30, 149 Uhr abends, Dr. Alfred Apeler: „Die geschichtliche Schichtung im J u d e n t u in.“ Mittwoch, 22. Jänner. 1. Bez.: WIZO, I., Schottenring 25, Y>6 Uhr abends, 2. Hebräischer Vortrag Awiwa J ed i d j a (Palästina): „Die hebräische Dichterin Rache 1“. 6. Bez.: Klub junger Zionisten, Loquaiplatz Nr. 11, Y<9 Uhr abends, Vereinsabend. 9. Bez.: Jugendgruppe der Sektion V1II/IX, Währingeistraße 6—8 (Hüriggsse 2), 8 Uhr abends, Zusammenkunft der Mitglieder. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstraße Nr. 6—8 (Eingang Hörigasse 1), 7 Uhr, Sohlomo Auerbach: „Jesaja“. — %9 Uhr: Professor Kestenbaum: „Awoth“, 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergasse 25, Empfangsabend zu Ehren Dr. Samy Gronemanns. Vortrag Dr. Seidmann mußte aus technischen Gründen verschoben werden. 16. Bez.: WIZO XVI/XVII, Ottakringerstraße Nr. 102, 8 Uhr abends. Generalversammlung. Es sprechen: Frau Dr. Amalie Kantor Uber „Die WIZO und ihr Werk“ und Frau Sabine Paßweg über „Die Pionierinnen in Er e z“. 20. Bez.: WIZO XX, Jägerstraße 30, Y9 Uhr abends, Frau Dr. Sophie Löwenherz, Präsidentin der WlZO-österreich: „Die Aufgaben der jiid. Frau“. Donnerstag, 23. Jänner 1, Bez.: WIZO, Sehottenning 25, \4§ Ultr abends, Rudolf Fe 11 m ay e r: „Der jüdische Romancier Franz K nf ka“. 2. Bez.: Sektion und WIZO-Prater, II., Stuwerstraße 1, YiO Uhr abends, üniversitätsprofessor Dr. Herbert Elias: „Wie Soll man Menschen beurteilen?‘* 2. Bez.: Sektion II und Klub Erez Israel, II., Praterstraße 13, H9 Uhr abends, Oberrabbmer Dr. D. F euchtw mg; „Das jüdische BUdungsideal.“ 6, Bez,: Sektion VI/VII, Loquaiplatz 11, 8 Uhr abends, Vereinsabend, Hugo Frie firn ann: „Jüdische Maler-Persönlichkeiten“. 13. Bez.: Sektion und WIZO Hietzing, Rietzinger Hauptstraße 22, H9 Uhr abends, Redner Bruno H eilig: „Die Stellung der Juden unter den Völhern.“ 18. Bez.: Jugendgruppe der Sektion XVIII, Weimarenstraße 7, 8 Uhr abends, Heimabend. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, 149 Uhr abends, Diskussionsabend. „Das Land der Verheißung.*« Tausende warten noch auf das große Erlebnis! Die nächsten Aufführungen des Palästina-Tonfilms der Fox „Das Land der Verheißung-“, die am Sonntag, den 26. Jänner, vormittags %\i und %A2 Uhr, im Imperial-Kino, L, Rotenturmstraße, stattfinden, weiden besonders eindrucksvoll sein, da der berühmte Schriftsteller Dr. Max B r o ti (Prag) sich bereit erklärt hat, an diesem Tag: zum Publikum zu sprechen. Im Vorprogramm wird außerdem die hochinteressante Tonfilm-' reportage „Der Luzernev Zionistenkongreß“ ge* zeigt. Da alle bisherigen Aufführungen ansver« kauft waren, empfiehlt es sich, Karten im Vor^ verkauf zu besorgen. Normale Kinopreise! Näheres siehe Inserat in dieser Nummer. Das Konzert neuhebräischer populärpalästinensischer Lieder des bekannten Radios Sängers J. Segal-Rosenbach (Tenor) findet am 29. Jänner ini Rahmen einer Kulturveranstaltung der zionistischen Sektion 16/17 im Saale des Caf6 Baldiahof, Wien, XVI., Ottakringerstraße 102. Jüdischer Angestelltenverband „Eraunah“, Wien, II., Praterstraße 11. Donnerstag, den 23. d. M., 8 Uhr abends: Beginn des Vorn trag’8zyklus über „Palästinakund e“. Referent: Dr. Lippa Kantor. Sonntag, den 2. Februar, 5 Uhr nachmittags, im Verbandsheim: Akademie unter Mitwirkung beliebter Kunstkräfte; anschließend Tanz. BL bliothekstunden: Dienstag und Don« ueratag von Y8 bis 9 Uhr abends. Hebräisoh-Kurse für Anfänger und Fortgeschrit-' tene jeden Montag und Mittwoch abends. Lei* tung: Ben-Chaviv. Engli'sch-Kurse für wenig und mehr Vorgeschrittene jeden Dienstag abends. Leitung: Gisa Broozyner. Mäßige Mitglieds- und Kursbeitrüge. Kostenlose Stellenvermittlung: Amtsstuin den an Wochentagen von 3 bis 7 Uhr nach-' mittags. Wir erbitten Anmeldung’ von freieg Stellen. Tel.: R 40-1-56 U. '