Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 509 (20.12.1935)
- Date
- 1935-12-20
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10 DIB STIMMI 509 — 20. Dezember 1935 Gesetze der jüdischen Wirtschaftsgeschichte Von Dr. Wlad. W. Kaplun-Kogan (Kopenhagen)41) mäßigten Preisen „Getzl Schümasl“ aufgeführt. Jiidische Künstlerspiele, II., Praterstraße 34, Tel. R 45-4-94. Der große Lachschlager „Getzl Schlimasl“ bleibt von Freitag, den 20., bis Sonntag, den 22.. abends, auf dem Spielplan. Sonntag nachmittags geht bei ermäßigten Preisen die musikalische Komödie „Reisl macht Karriere“ mit Sevilla Pastor in der Titelrolle in Szene. Montag, den 23. d., wird „Fyn Kasriliwke bis New York“ gespielt. Dienstag, den 24. Dezember, bleibt das Theater geschlossen. Jüdische Kulturstelle, I., Kai 3, Tel.: R 28-2-36. Die C h a n u k k a h - A u s s t. e 11 u n g in der Kunsthalle der Jüdischen Kulturstelle ist von 11 bis 21 Uhr geöffnet und frei zugänglich. Das Amateur-Studio bietet spielfreudigen jungen Menschen Gelegenheit, ihre Begabung zu erweisen. Anmeldungen für das Amateur- Studio sowie für die Photosektion bis Ende Dezember. Karten für sämtliche Privat- und Bundestbeater, Konzerte, wie auch für den Palästina- Film „Das Land der Verheißung“ in der Jüdischen Kulturstelle (I.. Kai 3) erhältlich. Jüdisches Kulturtheater, I., Kai 3, Tel.: R 28-2-36. Nach dem mit viel Boifall aufgenommenen ersten Nachmittagskonzert veranstaltet das Jüdische Kulturtheater Sonntag, 22. Dezember, 5 Uhr nachmittags, ein Konzert unter dem Titel ..Jüdische Miniaturen“. Es wirken mit: Kurt Fuchsgelb (Violine) und Robert Spitz (Klavier). Karten von S 0.80 bis S 1.50 in der Jüdischen Kulturstelle (I., Kai 3) erhältlich. — Autoreuabend: Donnerstag, 26. Dezember, %8 Uhr. G. S c h o fmann: Aus eigenen Werken. Einleitende Worte: Martin Rathsprecher. Das Symphonie-Orchester des „Bundes jüdischer Frontsoldaten Österreichs“ und der "Wiener jüdische Gesangsverein, sowie ein Kinderchor unter der Leitung von Dr. Kurt Pahlen bringen bei der Großen Chanukkah-Feier des „Bundes jüdischer Frontsoldaten Österreichs“, Samstag, den 21. Dezember 1935, präzise 20 Uhr 30 Min. im Großen Musikvereinssaal den „Turm zu Babel“ von Arthur Rubinstein zur Aufführung. Restliche Karten zu dieser repräsentativen Veranstaltung im Sekretariat der Bundesführung, Wien, I., Bräunenstraße Nr. 2/16, Tel. R 26-5-43. Verein für jüdische Geschichte und Literatur In Wien, II., Ferdinandstraße 23/8. Montag, den 23. Dezember 1935, im Klubsaale der „Hakoah“, I., Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Ch. H. Taubes: „Franz Rosenzwei g.“ Beginn l/2 8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen. „Das Land der Verheißung“, der große Palästina-Tonfilm der Fox, wird auf vielfachen Wunsch auch an beiden Weihnachtsfeiertagen, 25. und 26. Dezember, gespielt werden, ‘und zwar im Flieger-Kino. Liechtensteinstraße, vormittags % 11 und % 12 Uhr. Am Sonntag, den 22. Dezember, Vormittage, finden gleichfalls im Flieger-Kino zwei Vorstellungen für Schüler der Haupt- und Mittelschulen statt. Da sämtliche bisherigen Vorstellungen ausverkauft waren, ißt auch diesmal mit einer starken Nachfrage nach Karten zu rechnen. Sichern Sie sich darum rechtzeitig die Plätze! FILM Heute — „Sequoia“. Im Opern-, Stafa- und Votivpark-Kino findet heute, Freitag, die Uraufführung des preisgekrönten Metro-Filmes „Sequoia“ statt. In diesem Film, welcher zum Großteil in den Urwäldern Kaliforniens aufgenommen wurde, treten eine Anzahl von neuen Stars vor das Publikum. Es sind dies die reizende pikante Jean Parker und zwei vierbeinige Helden: der Hirsch Malibu und der Puma Gato. Schrecken beherrscht das Dorf. über dem Dorfe Borotyn liegt das Grauen. Seltsame Dinge geschehen im Schloß, seltsame Gestalten zeigen sich im Park. Die Bauern flüstern hinter verschlossenen Türen. Der Film „Das Zeichen des Vampyrs“, welcher demnächst in Wien erscheint, bringt, die Geschichte der seltsamen Ereignisse im Dorf und Schloß Borotyn. Franchot Tone. Einer jener amerikanischen Schauspieler, welche in kurzer Zeit das Interesse und die Svmpathie des europäischen Publikums erobert haben, ist Franchot Tone. Er begann mit kleinen Liebhaberrollen, wurde in unglaublich kurzer Zeit ein beliebter Star und erhöhte kürzlich seine Popularität durch seine Heirat mit Joan Orawford. Crawford ist auch seine Partnerin in dem neuen Film der Metro- Goldwyn-Mayer „Schluß mit den Frauen“, Heute: „Mord im Grand-Hotel“ im Kreuz-Kino. Ein rätselhaftes Verbrechen, das sich, in einem vornehmen Luxushotel ereignet, bildet den Inhalt des neuen Sensationsfilmes der Fox „Mord im Grand-Hotel“. Die Arbeit der Detektive, die in aller Heimlichkeit vor sich geht, bringt eine Fülle abenteuerlichster und sensationellster Situationen. Der spannende Kriminalfilm „Mord im Grand-Hotel“ gelangt ab Freitag im Kreuz-Kino zur Uraufführung. Welturaufführung „Hoheit tanzt Walzer“ in Wien. Die Welturaufführung des soeben fortäggestellten Max-Neufeld-Großfilms „Hoheit tanzt Walzer“ findet kommenden Montag im Rahmen einer großen Festpremiere in Wien statt. Die männliche Hauptrolle spielt Hans Jaray, seine Partnerin ist die von Max Neufeld neuentdecjfte issfl« Alle Werke aus dem Gebiete der jüdischen Wirtschaftsgeschichte wurden bislang hauptsächlich unter dem Gesichtspunkte der wirtschaftlichen Apologie der Juden geschrieben. Bereits der erste jiidische Wirtschaftshistoriker vom Format, Rabbiner Dr. H e r z f e 1 d, der 1879 seine bis heute noch keineswegs veraltete „Handelsgeschichte der Juden im Altertium“ schrieb, wollt© letzen Endes nur beweisen, daß die Juden in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit „um den Produktenabsatz, um die Hebung der Industrie, um den Wohlstand und das Behagen, ja selbst um' die Kultur so vieler Völker sich große Verdienste •erworben haben“. Man wollte — und das war zur damaligen Zeit erklärlich und verständlich — den „so vielen Völkern“, unter denen die Juden wirkten, unbedingt und schlüssig die Notwendigkeit der jüdischen Gleichberechtigung — man nannte -es damals „Emanzipation“ — beweisen. Diese Methode behielt man. nicht immer zum Nutzen der jüdischen Wirtschaftswissenschaft, auch nach deT Erlangung der formellen Gleichberechtigung — vielleicht, well diese Gleichberechtigung überall und immer nur formell blieb. Schrieb man von Juden, als Kaufleute, Industrielle, Bankiers usw.. so hat man nur ein Ziel verfolgt, nämlich: zu beweisen, was wir können, was wir geleistet haben und was für einen Nutzen die „so vielen Völker“ von uns haben ifnd noch haben können. Die wirtschaftliche Apologie hat — abgesehen von wenigen Ausnahmen — die jüdische Wirtschaftswissenschaft vollkommen beherrscht. — Es ist reichlich an der Zeit, daß man an die Untersuchung und Eröterung der jüdischen Wirtschaftefragen von einem anderen Gesichtspunkte herangeht. Ohne zu verteidigen, ohne den wirtschaftlichen Gewinn schildern zu wollen, den die Juden den anderen Völkern bringen, will ich versuchen, ungefähr das Gegenteil von dem festzustellen, was die Apologie bezweckte, nämlich: was die wirtschaftliche Entwicklung für die Juden selbst bedeutete, wo und worin der Gewinn und der Verlust des jüdischen Volkes lag. Es soll endlich eine Wirtechaftsbetrachtung und eine Wirtschaftsgeschichte des jüdischen Volkes durchgedacht und niedergeschrieben werden, die nur auf die Juden selbst bezogen ist, ich möchte sagen: eine nationale Wirtschaftsgeschichte, in der dargelegt wird, nicht was die Völker von den Juden hatten, sondern wie das Wirtschaftsleben der Völker das wirtschaftliche Schicksal des jüdischen Volkes beeinflußte. Im Jahre 1912 behauptete Werner Sombart: „Wie die Sonne geht Israel über Europa; wo es hinkommt, sprießt neues Leben empor, von wo es wegzieht, da modert alles, was bisher geblüht hatte.“ Sein Antipode Lujo Brentano vertrat eine entgegengesetzte Ansicht: „Nicht wo Israel hinkommt, sprießt neues Leben eimpor, sondern wo ein wirtschaftlicher Aufschwung stattfindet oder zu erwarten ist, da zieht Israel hin.“ Darüber,- ob Sombart oder Brentano Recht hat, haben sich viele Juden jahrelang ihre Köpfe zerbrochen. Und doch ist diese Frage vom Standpunkte einer nationalen Wirtschaftsgeschichte nur von einer untergeordneten Bedeutung, j^i eigentlich vollkommen uninteressant. Auch in diesem speziellen Falle: Sombart — Brentano ist'viel wichtiger die Frage: was hat der Kapitalismus für die Juden bedeutet, als die Frage: wer letzten Endes den Kapitalismus mit- oder allein begründet hat. Denn, ob diese Frage mit „ja“ oder „nein“ beantwortet wird, sagt noch nicht *) Vom Verfasser der nachfolgenden Abhandlung erschien 1913 ein Buch über „Die Wanderbewegungen der Juden“; demnächst erscheint von Dr. Kaplun-Kogan eine „ W irtsehaftsgeschichte des jüdischen Volkes seit seinen Anfängen bis zur Gegenwar t“, in der zum erstenmal eine universelle Darstellung der ökonomischen Schicksale der Juden gegeben wird. (Erich Reiß-Verlag, Berlin.) In der vorliegenden Arbeit werden dio drei Gesetze der jüdischen Wirtschaftsgeschichte untersucht. das Geringste darüber aus, wie die Wirkungen des Kapitalismus auf das wirtschaftliche Schicksal des jüdischen Volkes gewesen sind. Ein anderes geradezu banales Beispiel: Was der Jude Emil Rathenau für die Entwicklung der deutschen Elektroindustrie geleistet und wie er den Absatz der deutschen Elektroerzeugnisse und der deutschen Qualitätsarbeit auf den weitesten Märkten der Welt gefördert hat, — das alles hat mit der jüdischen Wirtschaftsgeschichte nicht das geringste zu tun. Daß Emil Rathenau ein Jude war, bedeutet noch nicht, daß er in die jüdische Wirtsohaftsgeischichte hineingehört. Über seine Tätigkeit haben die Historiker, die über das deutsche Wirtschaftsleben zu schreiben haben, zu berichten und zu urteilen. Das interessiert uns hier nicht. Was hingegen mich leidenschaftlich interessiert, ist die Wahrnehmung, daß im Betriebe desselben Herrn Rathenau, in der weltberühmten A. E. G., bereite etwa seit 20 Jahren, noch lange vor dem Jahre 1933, die Juden als gehobene Beamte langsam verdrängt wurden und daß es auch dem allertüchtigsten unter ihnen nicht leicht oder gar unmöglich war. leitender Direktor zu werden. Solche Beispiele kann man aus allen Zeiten und aus allen Ländern aus der Vergangenheit und der Gegenwart beliebig viel anführen. Bezeichnenderaber irrtümlicherweise dachte man bislang, wenn man über die jüdischen Wirtschaftsgeschichte schrieb, an die Leistungen von einzelnen Juden und nicht an das wirtschaftliche Schicksal des jüdischen Volkes. Nicht jeder Jude hat den Marschallstab eines Wirtschaftsführers in seinem Tornister — und derjenige Jude, der ihn einmal erworben hatte, mußte ihn oft — in*der Vergangenheit und in der Gegenwart — nicht gerade unter angenehmen Begleitumständen abgeben. Die moderne jüdische Wirtschaftsgeschichte, die geschrieben werden muß, wird nur? vom wirtschaftlichen Schicksal des jüdischen Volkes handeln, sie wird nicht apologetisch sein, — sie wird national sein, sie kann nur auf die Juden seihst bezogen werden, — und nicht auf das Wirtschaftsleben der Wirtevölker, sie wird, ich möchte sagen: j u d ä o - zentrisch sein. Sie wird aber dadurch erst recht das unumstößliche und unangreifbare Material für eine nicht mehr nur formelle, sondern für eine tatsächliche wirtschaftliche Gleichberechtigung der Juden liefern, oder richtiger: sie wird erst die erforderlichen geistigen Voraussetzungen für ein gleichberechtigtes, sinn- und planvolles Zusammenarbeiten der Wirts Völker mit den Juden auf allen Gebieten des wirtschaftlichen Lebens schaffen. Diese nationale, judäo-zentrische jüdische Wirtschaftsgeschichte wird zuallererst versuchen, diejenigen Gesetze festzustellen, die in der jüdischen Ökonomie walten, das heißt diejenigen Regelmäßigkeiten, denen die wirtschaftliche Betätigung der Juden früher und heute und überall unterworfen war und ist, — wenn sich solche Gesetze aus der jüdischen Wirtschaftsgeschichte tatsächlich ergeben. Bislang gab es noch nicht eine jüdische Wirtschaftswissenschaft, die davon ausging, daß die in der jüdischen Ökonomik selbst liegenden Gesetze und Regelmäßigkeiten das wirtschaftliche Ergehen bestimmen. Der Historiker des jüdischen Mittelalters, Georg Caro, behauptete, daß die Besonderheiten der jüdischen Wirtschaftsgeschichte einen einheitlichen Charakter nicht tragen. Aus dem Grunde bleibe die Aufgabe nur die Ermittlung des Tatsächlichen. Jedoch: für kaufmännisch geschulte Loser möchte ich sagen: eine mehr oder weniger frisierte Bilanz der jüdischen Wirtschaftsgeschichte, die bisher aufgestellt wurde, genüge nicht, o s müßte eine Gewinn- und Verlustrechnung aufgemacht werden. Gibt es nun in der jüdischen Wirtschaftsgeschichte Gesetze? Gibt es in der jüdischen Ökonomik eine gewisse Regelmäßigkeit —* und zwar seit Beginn der Galuthperiode, das heißt seit der Niederwerfung des letzten jüdischen Aufstandes unter der Führung von Ben A k i b a und Bar K o c h b a im Jahre 135 n Chr.? Es sind drei Gesetze, die seit 135 n. Chr. das jüdische Wirtschaftsleben beherrschen: Das sind: Das Gesetz der Zahl, das Gesetz der Verdrängung und das Gesetz der Wanderung. Das Gesetz der Zahl. Allgemein gilt die Regel: je zahlreicher ein Volk ist, desto stärker seine wirtschaftliche Position, desto widerstandsfähiger sein Wirtschaftsleben. Die Bemühungen der Völker und der Staaten eine größere Bevölkerungszahl zu erreichen, sind bekannt. Ma.n denke nur an Italien, Frankreich, Deutschland. Bei Juden gilt das umgekehrte Gesetz: je größer die Anzahl der Juden in einem Lande ist, desto schlechter regelmäßig ihre wirtschaftliche Lage, desto schwerer das Fortkommen in den ihnen zugänglichen Berufen, desto stärker und in ihren Wirkungen verhängnisvoller die Konkurrenz nach außen und nach innen. Oder: je größer die numerische Stärke der Juden, desto geringer ihre ökonomische Widerstandskraft. Und ferner: je stärker die Juden in irgend einem Berufe vertreten sind, desto gefahrvoller ist ihre Zukunft in diesem Berufe. Ein nur flüchtiger Blick auf die Geographie de.s jüdischen Volkes illustriert dieses Gesetz^ das 60 simpel ist, daß es auch jedem verständlich sein müßte. Das frühere Rußland, Polen, Rumänien etwa auf einer Seite, dagegen: Italien, Frankreich, Skandinavien. Man könnte dieses Gesetz als das Kontr arge setz der jüdischen Ökonomik bezeichnen. Die Juden haben ihre numerische Stärke, wirtschaftlich gesehen, in keiner Hinsicht gefördert. — Die entscheidende Ursache dieses Gesetzes liegt darin, daß zu allen Zeiten und in allen Ländern seit Beginn des Galuth den Juden für ihre wirtschaftliche Tätigkeit nur ein bestimmter Spielraum zur Verfügung stand, dessen Aufnahmefähigkeit begrenzt war. Die Kapazität dieses Raumes vertrug keine Überfüllung. Hierzu kam diie i n n e r e Konkurrenz, deren Ursache zum Teil — obwohl es paradox klingen mag — in der wirtschaftlichen Begabung und in der sehr hohen wirtschaftlichen Intelligenz der Juden selbst begründet lag. Hierzu kam diie äußere Konkurrenz. Dieses Gesetz hat überall seine Gültigkeit. Seine praktische Auswirkung weist nur in verschiedenen Ländern und in verschiedenen Zeitepochen besondere graduelle Unterschiede auf. Seine unentrinnbare Wirkung überall beweist von neuem, daß es keine spezifische o s t jüdische Wirtschafts frage und keine etwas anders geartete west jüdische Wirtschaftslage gibt, sondern, abgesehen von Nuancen, es nur eine einheitliche wirtschaftliche Weltjudenfrage gibt. Allein das Gesetz der Zahl beweist die Universalität der jüdischen Ökonomik. (Fortsetzung folgt.) 400 Kinder zum Mittagstisch. Im Zuge der zahlreichen Wohltätigkeitsaktionen, welche die österreichische C as i n o A. G. das ganze Jahr hindurch durchführt, werden nunmehr ab 15. Dezember durch drei Monate 400 Kinder täglich Gast der Casino A. G. beim Mittagstisch sein. Außerdem wird dio gleiche Anzahl Kinder anläßlich der Weihnaohtsfeiertago in reichlichem Maße boteilt werden. Die Stadtgemeinde Baden erhielt als Beitrag zur Winterhilfe von der österreichischen Casino A. G. 10.000 Schilling, und sämtlicho Angestellte des Unternehmens haben durch freiwilligen Gehaltsabzug einen prozentuellen Toil ihrer Boztigo für dio Winterhilfe zur Verfügung gestellt. Die österreichische Casino A. G. unterstützt weiters eine Reihe von Wohltätigkoibsuufernelnrmngen, viele in einem Ausmaße, wodurch ihr sonst gefährdetes Wirken gesichert, wird. Allo diose Aktionen gehen auf dio Initiative dos Generaldirektor« der Casino A. G„ R o g.- Rat Konrad Feh ringer, zurück, der jederzeit in großzügigster Weiso dort hilft, wo es gilt, Not und Elend zu lindern, iS Das Land der Verheißung" im Kino Lustspie'theater Es wird empfohlen, sieh rechtzeitig Karten zu sichern 8onntag, den 20. Dezember, 11 Uhr Vormittage, wird dieeer grandiose Palästina - Tonfilm im Lustspieltheater, Ausstellungsstraße, zur Aufführung gelangen. Reichhaltfgea Beiprogramm. — Kartonvorverkauf: Zionistische 8ektion Prater, JungstraBe 8, täglloh ab B Uhr abende, Optiker Karl Seidner, I.. Frinz-Joeafs- Kal 33, Tel. U 2B-8-6S,