Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 509 (20.12.1935)
- Date
- 1935-12-20
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 0 Dil STIMM! 509 — 20. Dezember 1935 Zfonisiiscßes Leben in Wien Erfolgreiches zionistisches Arbeitsjahr der Bezirkssektion Leopoldstad Dieser Tage fand im Sektions-hcnm die diesjährige Ge-nera.lversamm.lung der Zionistischen Bezirkssektion Leopoldstadt statt. Der Tätigkeitsbericht, den der Obmann der Sektion Dr. Abraham S c h m e r 1 e r im Kähmen eines gToßangelegten Referats, in welchem er auch allgemeine zionistische Probleme behandelte, erstattete, sowie die einschlägigen Berichte der einzelnen Ressorts gaben ein getreues Bild von der überaus fruchtbaren und eifervollen Tätigkeit dieser großen Sektion im judenreiebsten Wiener Bezirk. Die Generalversammlung der Bezirkssektion LeopolcLstadt erhielt diesmal ihr besonderes Gepräge durch die Anwesenheit des Rates der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich, welchen die Sektion durch Eintragung ins Goldene Buch des Keren Kajemeth ehrte. Zum Schluß hielt auch Dr. Ehrlich eine Ansprache. Über den Verlauf der Generalversammlung liegt uns der folgende Bericht vor: j Der Obmann der Sektion, Dr. S c h in e r 1 e r. begrüßte zunächst die erschienenen Gäste, und zwar den Rat der Stadt Wien. Dr. Jakob Ehr- 1 i c h, die Vertreterin des Landeskomitees. Frau Sabine Paß weg, den Kultusvorsteher Dr. Rybacze wsky, sowie den Delegierten des Nationalfonds, und unterbreitet vor Eingehen in die Tagesordnung den Beschluß der Sektion Leopoldstadt und des Klube Erez Israel auf Eintragung des Glaubensgenossen Dr. Jakob Ehrlich in das GoldeneBuch des Keren Kajemeth zum Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für die unverfänglichen Verdienste zum Wohle seiner Volksgenossen. Aus diesem Anlaß führte er u. a. aus: „Für uns waren und sind Sie, verehrter Glaubensgenosse. immer die verkörperte Synthese de« guten Österreichers und des guten Zionisten, der mutig und unerschrocken, selbstlos und selbstaufopfernd für Ehre. Recht und Sein seines Volkes seit Jahrzehnten kämpfte. Wenn Sie auch jetzt wieder für Recht und Gerechtigkeit gegenüber der jüdischen Bevölkerung kämpfen, dann können Sie die Sicherheit und Überzeugung haben, daß hinter Ihnen geschlossen treue Kampfes- und Gesinnungsgenossen stehen. Ihr Name ist längst in die Geschichte unseres Volkes eingegangen, in unserem Herzen tragen wir ihn immer, und jetzt wollen wir ihn für alle Ewigkeit ins Goldene Buch des Nationalfonds mit der Widmung eintragen: Dem geliebten und treuen Volksvertreter Dr. Jakob Ehrlich, die treue Gefolgschaft der Sektion Leopoldstadt und des Klubs Erez Israel.“ Der Beschluß wurde von der Generalversammlung mit großem Beifall genehmigt. Nach Eingehen in die Tagesordnung und Übermittlung der Grüße seitens der genannten Delegierten erstattete der Obmann Dr. Scbmerler den Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Organisationsjahr und führte unter anderem aus: „Unsere Arbeit ist programmatisch und traditionell. Die Mitgliederzahl ist^ trotz Bedachtnahme auf Auslese und Verläßlichkeit der Gesinnung und trotz zahlreicher Übersiedlungen nach Palästina im Anstieg, wenn auch der Umstand nicht außer acht gelassen werden kann, daß infolge der prekären wirtschaftlichen Lage eine große Zahl unserer Mitglieder die Organieationsbeiträge nicht leisten kann. Anläßlich des Kongreßjahres wurde die Sek ekel- und Wahlaktion mit gutem Erfolg durchgefübrt. Für beide Fonds wurde unter DEN PRIVATANGESTELLTEN DIE VORSORGE-VERSICHERUNG MONATLICH! PRSMIS IC H 1111 H G »II LEISTUNG STERBEGELD 300*— 3-60 UNFALL-TOD 300*— KOSTEN- BEITRÄGE: SPITAL WO*— OPERATION LEBENSVERS.-GES. PHONIX WIEN, I.. RIEMERCASSE 2 Berücksichtigung der Organisationsarbeiten im Korjgreßjahr gut gearbeitet. Die hebräischen Kurse mit einer ansehnlicher. Teilnehmeranzahl (120) haben schöne Erfolge zu verzeichnen. Und doch muß die Uebräisierung intensiver und extensiver fortgesetzt werden. Nach Besprechung der Arbeiten der Aus schußmitglieder in der Alija.h-Kommission, im Palästina-Amt, im Landeskomitee, in den Institutionen der Kultusgemeinde. in dem aktivierten Klub Erez Israel und in der Jugendgruppe „Akiba“, sowie der Propagandaleistungen für da« Karapfinstrume'nt der Organisation „Die Stimme“ wurden bei Ausführung der Richtlinien der Arbeit nachstehende Thesen hervorgehoben: a) Befriedung der zionistischen Organisation durch Überwindung der Gegensätze; b) Stärkung der Einheitstendenz im zionistischen Lager; c) Arbeitsplan zur Ermöglichung der land wirtschaftlichen Siedlung in kollektiven Gruppen in Palästina für alle Schichten der Bevöl-! kerung, mit besonderer Berücksichtigung des I Mittelstandes unter Hinweis auf die Notwen- I digkeit der Heranziehung des freiwilligen Ar- I beitsdienstee, der Förderung der Handarbeit, der Umschichtung und der Erlangung der Fertigkeiten in der landwirtschaftlichen Arbeit durch Beistellung von Instruktoren und Fachlehrern an Ort und Stelle der Siedlung mit dem, daß ein Siedlungsförderungsfonds mit langjährigem Amortisationsdarlohen zur Ver fügung gestellt werden muß. mit der Tendenz der Hebung des Lebensstandard^ in den Kolo nien zwecks Hintanhaltung der Flucht in die Stadt; d) Ausbau der Selbsthilfeaktionen in der Galuth. Mit dem Ruf zur Einigkeit und Tatkraft. der entschlossenen Generation in der geschlossenen Organisation wurde das Referat beendet. Hierauf dankte der Rat der Stadt Wien, Dr. Jakob Ehrlich, für die liebenswürdigen Worte des Sektionsobmanneö und den ihn ehrenden Beschluß betreffs der Goldbucheintragung, und führte unter anderem aus: Unsere Einstellung der Pflichterfüllung gegenüber dem Vaterlande ißt in unserer Bewegung vor aller Welt fest verankert, denn von Herzl haben wir es gelernt, daß wir. Zionisten durch unser Bestreben nicht nur dem eigenen Volk, sondern auch der ganzen Menschheit gute Dienste leisten. Wir haben unserem Vaterlande gegenüber immer unsere Pflicht erfüllt und Gut und Blut eingesetzt, und sind auch immer dazu bereit, wenn une das Vaterland rufen sollte. Die Zielsetzung der inneren Befriedung in der zionistischen Organisation verdient volle Aufmerksamkeit und Unterstützung. Es gilt, die Gegensätze nicht zu verschärfen, sondern abzubauen. Es iot zu bedauern, daß es unzeitgemäß zu einer Spaltung im Allgemein-Zionismus gekommen ist. Ee freut mich' daher, daß in der Frage dee Territorialverbandes laut Mitteilung des Präsidenten der Organisation, Herrn Dr. Grünbaum, Verhandlungen mit der Exekutive im Gange sind. Der Zweck dieses Dachverbandes muß aber die Herstellung einer ßtarken Organisation in Österreich «ein, die nach außen geschlossen auftritt und die wir im Hinblick auf unsere Gegner und die bevorstehenden Kultuswahlen dringend benötigen Im zionistischen Lager muß wieder die Disziplin hergestellt werden, aber gleichzeitig Intoleranz gegen eig nungsgenossen aufhören. Dr. Ehrlich weist auf die große Zahl der nach Palästina gezogenen Sektionsmitglieder hin und dankt nochmals für den außerordentlich freundlichen Empfang und die ihm zuteil gewordene Ehrung. (Großer Beifall.) In der abgeführten Debatte nahmen insbesondere die Gesinnungsgenossen Witlin und Müller zu den einzelnen Fragen programmatische und sachdienliche Stellung. Nach Erteilung dee Absolutoriums . auf Grund der erstatteten einschlägigen Berichte wurden die Wahlen des Ausschusses vorgenoramen, deren Ergebnis nach der Konstituierung bekanntgegeben werden wird. Zum Schluß dankte Dr. Schmerler dem Klub Erez Israel, insbesondere dem Obmann L Lebensohn, wobei er im besonderen auf die stets kongruente und harmonische Zusammenarbeit zwischen der Sektion und dem Klub hinwies. Zionistische Bezirkssektion II und Klub Erez Israel. II, Praterstraße 18, veranstalten Samstag, den 21. Dezember 1935, eine Chanukkah- Foier nJt reichhaltigem Programm. Näheres im Inserat. Der Vortrag Prof. Brodetshys Infolge des vom 23. Dezember bis 7. Jänner währenden allgemeinen Versammlungsverbotes kann der Vortrag des Herrn Professors Brodetßky am 4. Jänner nicht stattfinden. Das Landeskomitee hat bei Herrn PrOf. Brodct.sky angefragt, ob es ihm möglich wäre, nach dom 7. Jänner in Wien zu sprechen. Die Antwort des Herrn Prof. Brodetsky wird rechtzeitig bekannt gegeben werden. Max Brod (Prag) als Cast des Zionistischen Landesverbandes in Wien Über Einladung des Zionistischen Landesverbandes hat sich der jüdische Dichter und Philosoph Max Brod (Prag) beroiterklärt, in Wien einen Vortrag über das Thema: „Individuum — Volk — Rassentheorio Menschheit“ zu halten. Der Vortrag, der schön jetzt reges Interesse erweckt hat, findet am 18. Jänner um präzise K 9 Uhr abends im Haus der Gastgewerblichen Ar beiterschaft, Wien, IV., Treitlstraße 3 (neben Porrhaus), statt. Karten zum Preise von S 1.— bis S 4.—, ab Montag, 23. Dezember, erhältlich. — Vorverkaufsstellen: Zionistischer Landesverband für Österreich, I., Marc- Aurel-Straße 5, U 22-2-11; Bücherstube Lanyi, I., Kärntuerstraße 44, B 25-6-75; Bücherstube Löwit-h, I., Woilzeile R 21-4-25; WIZO, I., Schottenring 25, A 11-6-26; Jüdische Kunststelle, I., Franz- Josefs-Ring 3, R 28-2-36; Bücherstube M. Rath, H., Taborstraße 20a, R 45-3-05. WIZO II. Am 14. d. fand in den Räumen der WIZO ein Empfangsabend mit Akademie der Gruppe II statt, der einen überaus hübschen Verlauf nahm. Das zahlreich erschienene Publikum wurde von Frau Vizepräsident Paßweg begrüßt, die über die Aufgaben und Leistungen der WIZO sprach und die Zuhörer zur Mitarbeit aufforderte. Den musikalischen Teil des Abends bestritten Herr Oberkantor Rottenberg, der für seine jüdischen Lieder viel Beifall erntete, die Brüder Knoller, die große der jugend-; spätor 8taUfindenden Veranstaltung nichts zu tun hat. Sie bittet ihre Freunde in Zukunft oberwähnfe Umstände zu beachten und alle Druoksortcn usw. genau auf ihre Herkunft zu prüfen. Makkabäer-Feier des „Brlth-Herzl“. Samstag, den 28. d., findet im Festsaal des Hofe!« Bayrischer Hof, II., Taborst-raßo 39, eine große Makkabäer-Feier mit reichhaltigem Programm statt. Die Festrede hält Sammy Gronemann. Unter anderem gelangt zum ersten Male in Wien ein berühmtes dramatisches t Schauspiel „Der Weg nach Zion“ (Tladereeh) in 3 Akten zur Aufführung. Karten erhältlich im Vorverkauf: Zionistisches Landeskomitee, I., Mnre- Aurel-Straße 6, Tel. U 22-2-11, und itn Sekretariat der Zionistischen Jugondgemeinsehaffc „Brith-Ilerzl“, IX., Servitongasse 8, Telephon A 10-1-80. Lese- und Redehalle jüd. Hoclischüler! Samstag, den 21. d., findet in unserem Heim, um 20 Uhr, eino Chanukkah Feier statt. Die Fesfcredo hält Dr. S. Finkeistein. Reichhaltiges Programm, ii a. Mitwirkung bekannter Künstler. Gäste herzl. willkommen. — Das am Donnerstag st-attgefundeno Seminar (Gesch. d. Zionismus) findet am zweiten und vierten Donnerstag eines jeden Monats seine Fortsetzung. — Unser geheizte Lesesaal ist auch während der Ferien an Nachmittagen offen und steht allen Studenten frei zur Verfügung. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt-Klub Erez Israel » Wien, II, Praterstraße 13 veranstaltet Samstag, 21. Dezember, um 8 Uhr abends im Sektionsbeim eine CH ANUKKAH-FEI ER Programm: 1. ) Lichterzünden — Oberkantor Ein. Fränkel 2. ) Festrede : Dr. Abraham Schmerler 3. ) Violin-Solo : Heini Brender 4. ) Rezitation : Dr. Präger 5. ) Jüd Volkslieder:OberkantorEtn. Fränkel 6. ) Sketch : Jugendgruppe „Akiba“ (Hgermani) „Mein Freund Benni“ Conference. musikalische Begabung verrieten, liehe Tenor Halpern, der außgezeichnete Stepp-1 amtes ist ausschließlich Montag tänzer Dimmer und die charmante Tänzerin Fräulein Weinberger. Hervorragend Fräulein Saphir und Herr Polnan. Unter wohlverdientem Applaus für die mitwirkenden Künstler schloß der stimmungsvolle Abend, zu dessen Erfolg der Arrangeur des Programms, Herr Knoller, viel beigetragen hat. Anschließend daran wurde eine Menorah verlost, die vom jilcklichen Gewinner der Hachscharah gespendet wurde. Etwas mehr Offenheit würde sich im jüdischen Leben dringend empfehlen. Die Wiedner Bezirksgruppe der revisionistischen Jugendn ~ „ u a 5 a Organisation, die sich sonst sehr lärmend gemuü auc n /V e ' bärdet, pflegt seit neuestem ihren Drucksorten ngene uesin-i ejne ponn zu geben, die den Anschein erweckon muß, als ob es sich um die einzige zionistische Jugendgruppe des Bezirkes handelt. Besonders der Umstand, daß diese Gruppe das gleiche Heim wie die Zion. Bezirksgruppe Wieden innehat, wird mit Absicht verwendet, um Verwechslungen hervorzurufen. Die von der revisionistischen Jugendgruppe ausgegebenen Einladungen für ihre Makkabäerfeier (die außer dem Na mensaufdruck keinen Hinweis auf ihre Herkunft zeigen) muß wieder auf nicht genau Informierte absolut irreführend wirken. Demgegenüber stellt die Sektion Wieden des Zionistischen Landesverbandes für Österreich fest, daß ihreJugondgruppe am Samstag, den 21. ds. 5 Uhr abends, in ihrem Lokal, IV., Hauslabgasse 2, eine Makkabäerfeier abhält und mit der einen Tag Das Patästinaamt Wien teilt mit: Der starke Parteienverkehr behindert in zunehmendem Maße die Arbeiten des Palästinaamtes. Demzufolge sah sich das Palästinaamt veranlaßt, nachstellende Regelung, die strikte gehandhabt werden wird, zur öffentlichen Kenntnis zu bringen. Der Leiter des Palästinaamtes, Herr Doktor Rothenberg, empfängt Parteien gegen vorherige Anmeldung ausschließlich Freitag von y2l bis 2 Uhr nachm i 11 a g s. Die Sprechstunden des Büros des Palästinaamtes finden ausschließlich von Montag bis Freitag zwischen 10 und 12 Uhr vormittags statt. Nachmittags wird unter gar keinen Umständen Parteienverkehr abgehalten. Die Wirtscliaftsstello des Palästina- und Mittwoch von 1 bis 3 Uhr nachmittags geöffnet. Durch Telephon können sachliche Auskünfte nicht erteilt werden. Schriftlichen Anfragen ist eine Retourmarke beizuschließen. GROSSFLEISCHHAUERE ZENTRALE IX., BERGGASSE NUMMER 19 TEl-EPHONNUMMEfc A 17-3-99 und A 1B-9-34 Lieferant tür Heilanstalten Abteilungen t. “'IT3-Fleisch untei Autaloht daa Ehrwürdigen Rabbinatsdei IsiaelltlschenKultusgemeinde Wien Autozustellung kostenlos IX., Berggasse 15, XVIII.fWähringerstraße 7t BEZIRKSSEKTION UND WIZO WIEDEN ■ MARGARETEN, WIEN, IV., HAUSLABGASSE 2 veranstalten Samsag, 21. Dezember 1935, Im grollen Saale des Helmes des Bundes der jüdischen Frontsol- IflnHpr.f hrMIllflfAh-FftiPr mit reichhaltigem von dalen um 5 Uhr nachmittags eine «LIIIUCI VIIQIIUAIIGII IwICI Kindern bestrittenem Programm u. um Mg|(|(c|()cjgr-ap0jQf be‘ der_unter_anderem Schriftsteller Dr- Sammy Grone 9 Unr abends eine mann, Berlin-Paris, spricht. Eintrittspreise zur Kinder feier 80 Groschen, zur Makkabäerfeier 1 Schilling'. „Land der Verheißung“ Auf vielfaches Verlangen wird der erfolgreiche Palästina-Tonfilm der Fox „Das Land der Verheißung“ auch an den Weihnacbtsle'ertagen gespielt werden. Die Aufführungen finden im Flieger-Kino, Wien, IX., Liecbtenstemstraße 37, am 25. und 26. Dozember, vormittags A11 und A12 Uhr zu normalen Kinopreisen statt. In dem großen Beiprogramm wird zum ersten Male die Tonfilmreportage vom Luzemer Zionistenkongreß gespielt werden, die sicherlich größtes allgemeines Interesse erregen wird. Dieser Film zeigt alle prominenten Zionistenführer und gibt ein außerordentlich lebendiges und anschauliches Bild von dem glanzvollen Verlauf der Luzemer Tagung. — Am Sonntag, den 22. d., vormittags All und %12 Uhr, wird „Das Land der Verheißung“ gleichfalls im Flieger-Kino für Schüler der Haupt- und Mittelschulen zu kleinen Preisen gespielt. Veransiaitunß des ZionististdienLandesverbandes^für^Oesterreicju Oer grandiose Palästina-Tonfilm wird Mittwoch, den 25. Dezember l. J„ vorm. '/*// Uhr and aU>2 Uhr im (•lieget-Kino, IX, Liechtensteinstr. 37, zur Aufführung gelangen. REICHHALTIGES BEIPROGRAMM. Vo rverkaufss teilen; Zionistischer Landesverband. /„ Marc-Aurel-Sir. 5, U 22-2-11. — A MeiisUik, Woilzeile 6, R 25-4-53. — Bücherstube Lanyi. /., Kärnterstr. 44, B 25-6-75. — Bücherstube Rath, II„ Taborstraße 2üa, R 45-5-05. — Jüdische Kultur stelle, Franzfosets-fCai 3, R 26-2-36. — Zionistische Bezirkssektion, tX„ Währmger- Straße 618, R 52-0-12 und an üer Kasse des Fliegerkinos. olae lebhafter Nadtfrage na* Karten werden Karten an der Kinokasse kaum erhältlldi sein Es empfiehlt sich daher, Karten sdton letzt durth das landeskomitee, I. MarcAutelstr, 5 (U 22211) tu besorgen. Vor der Auflührumr dee Tonfilms „Land der Verheißung“ wird zum ersten Male „Bund um den Luzerner Kongreß», e|„ Tonfilm, der das gesamte Leben des letzten Zlonlslenkongresses vw * zeigt, zur Aufführung gelangen. du \JcduißuHof'