Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 508 (17.12.1935)
- Date
- 1935-12-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite Z DIE STIMME 608 — 17. Dezember 1936. U i-ffiiiw ■iimmnum fierjährige, die Gewalt. Aufruhr, Anschläge auf Loiren und öffentliches Gut zu sühnen haben, und alle diese sind in Sturmtrupps ausgebil let worden von Leuten, die nach Deutschland geflüchtetsind, um dort den Lohn für ihre bewiesene Lehrtüchtigkeit einzuheimsen. Die Macht, des Staates schützt sie. gibt ihnen Unterschlupf und verwendet sie als Instruktoren der Jugend, die im Hakenkreuz, der Verbindung von vier Galgen, das Symbol einer neuen Religion anl etet. Di? seelischen Verwüstungen dieses Glaubens sind heute schon offenkundig. Sie sind in ihrer Gesamtheit das, was man heute Drittes Reich nennt und das als ersten Grundsatz den Anspruch auf Anerkennung als die höchstwertige Rasse stellt und sich anmaßt, alle Völker zu unterjochen und die Kulturentwicklung von vier Jahrtausenden zu zerschlagen, um an die Stelle des Geistes die gepanzerte Faust, an die Stelle des Rechtes den Befehl des Führers zu setzen. Der Knabe, der auf eine bewußtlose Frau mit dem Hammer losdrischt, der andere, der indes auf der Straße den Aufpasser macht, haben einen Teil von dem ausgeführt, was in dem nationalsozialistischen Sturmtrupp ihnen a.n Belehrung zuteilgeworden ist. Sie ■gehören zu dieser Hitler-Jugend, die das Deutsche Reich besetzt hält, die Juden mit Steinen bewirft, die den Streicherschen „Stürmer--, liest und vor den entsetzten Elfern über die Details der Rassenschaude diskutiert, dis des Nachts Grabsteine auf jüdischen Friedhöfen besudelt und umwirft, und sich so darauf vorbereitet, ihre Kulturmission zu erfüllen. Sie ist der Staat salbst und die deutsche Regierung hat wiederholt die Identität zwischen Staat und Partei betont. Dies ist ein Grund mehr für die europäische Welt, ihre Jugend vor der Vergiftung zu schützen und sich gegen die Ansteckung zusammenzuschiießen. Der Fall der beiden Wiener Buben ist ein sehr ernstes Signal. bei der r t Buchhandlung Schneider &, Co., Wien, I. Franz-Josefs-Kai 7. Reichste Auswahl neuer Büchei bester Autoien zu billigster! Preisen! Katalog gratis! Massenausweisung polnischer Juden aus Deutschland Nachdem die reichsdeutscben Behörden seit Erneuerung des Hande 1 e vertrage« mit Polen, aus dem die Niederlassungsklausel e li mini e r t worden ist, begonnen haben, das Arbeitsrecht, das Marktreoht und andere Rechte den polnischen Juden in Deutschland zu entziehen, gehen sie nun — wie aus vielen Teilen Deutschlands gemeldet wird — dazu über, den polnischen Juden auch das Wohnrecht in Deutschland zu entziehen. Es hat eine Massenausweisung polnischer Juden begonnen, bei der auf die besondere Lage der einzelnen Ausgewiesenen keine Rücksicht genommen wird. Einigen der Ausgewiesenen wurde eine Frist von nur drei Tagen zum Verlassen Deutschlands, anderen eine nur um weniges längere Frist gewährt. In den letzten Tagen wurden mehrere hundert Juden polnischer Staatsangehörigkeit ausgewiesen, da aber die Ausweisungen fortdauern, hat sich aller in Deutschland lebenden polnischen Juden, deren Zahl ungefähr 50.000 beträgt, eine starke Unruhe bemächtigt. Man fragt eich, ob die polnische Regierung Energie genug aufwenden wdrd, um ihre Staatsangehörigen jüdischen Glaubens in Deutschland vor dem ärgsten zu schützen. Die Beamten des polnischen Konsulats erklärten Abordnungen von ausgewiesenen Juden, die um ©ine Intervention zu deren Gunsten ersuchten, das Konsulat könne nichts tun; „jedes Land hat das Recht, unerwünschte ausländische Elemente auszuweisen.“ In der Wirklichkeit besteht ein solches Recht im allgemeinen nicht, da alle Staaten in ihren gegenseitigen Verträgen daß gegenseitige Niederlaßsungsrecht von Staatsangehörigen verankern. Der bisherige polnisch-deutsche Handelsvertrag hatte ebenfalls eine Niederlassungsklausel, und solange diese galt, wagten es deutsche Behörden nicht, polnische Stent-ungehörige, die sich keines Verb rech ei iß schuldig gemacht haben, außzuweisen. Erst nachdem Polen im erneuten die Niederlassungsklausel fallen ließ, hat. eine schwöre Leidenszeit für die in Deutschland, oft seit. Generationen, lobenden polnischen Juden begonnen. Die Lage der Ausgewiosenen ißt f u r e h tb a r er n s t. Sie haben nicht genug Zeit, ihre Geschäfte zu liquidieren und ausstehende Schulden einzutrelben. Selbstverständlich dürfen sie auch Kapital nicht aus dem Lande bringen. Sie erhoffen Hilfe davon, daß die jüdischen Abgeordneten im polnischen Sejm die Angelegenheit zur Sprache bringen. Chajes-' leier der Ku’tusgemeinde '!!!!' Daß Andenken dc\s vor acht .Jahren verstorbenen Oberrabbiners Dr. Zwi Perez C'hajes wurde durch eine vom Präsidium der Wiener jüdischen Gemeinde veranstaltete Gedächtnisfeier geehrt. Die Gedenkfeier fand Sonntag, den 15. d., im Anschluß an den Abendgottesdienst im großen Stadttempel in der Seitenst-ettengasse unter überaus großer Teilnahme der jüdischen Bevölkerung statt und nahm einen eindrucksvollen Verlauf. Unter den Anwesenden sah man den Präsidenten der Kultusgemeinde, Staatsrat Dr. Fried mann, den Vizepräsidenten Dr. Löwenherz, den Rat der Stadt Wien, Dr. Ehrlich, den Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes. Dr. G r ü n b a u m, fast alle zionistischen Kultus vonst-eher und zahlreiche Obmänner der zionistischen Bezirkssektionen. Nachdem Oberkantor Matyas das Sehewisi-Gebet vorgetragen und Oberrabbiner Dr. David Feuchtwang das Seelenlicht entzündet hatte, hielt letzterer die Gedenkrede, die auf alle Anwesenden einen tiefen Eindruck machte. Oberrabbiner Dr. Feuchtwang, der unmittelbare Nachfolger C’hajes', ließ in von Liebe erfüllter Rede die lichtvolle Gestalt des Gaon Zwi Perez Chajes nochmals vor uns erstehen. „Zum achten Male“ — begann Oberr abbin er Feuchtwang — „jährt sich heute der Tag, an welchem wir den unvergeßlichen, geliebten Oberrabbiner Zwi Perez Chajes verloren haben. Eß verbessert und veredelt, wenn man an eine Persönlichkeit von der Art eines Chajes, an ihr Wesen und an ihr Handeln denkt. In unserer trüben Zeit, in einer Zeit der Zerrissenheit der Seelen, der Ideen, der Wankelmütigkeit der Gedanken, ist es eine wahre Wohltat, sich in eine Erscheinung, wie Chajes es war, zu versenken, in eine Persönlichkeit, die aus einem einzigen Guß gestaltet war. Chajes war als Mensch der Typus des Edelmenschen und als Jude der Idealjude. Er wäre auch das geworden, wenn ihm nicht so viel unmittelbare Vorbilder zur Verfügung gestanden wären. Denn auch daß größte Erbgut der Seele und des Geistes kann vertan werden, wenn man es nicht vermehrt. Unendlich viel hat Chajes ererbt an Geistesanlage, an grenzenloser Güte, an scharfer Erkenntnis, an Unerschiitterlichkeit der Überzeugung. Allein Chajes hat all diese Vorbilder weit tibertroffen. Und wenn man sich fragt, welches die eigentliche Quelle war, aus der er alles schöpfte, ßo müsse man sich sagen: Die Quelle war fraglos die Lehre unseres Volkes. Er folgte dem Beispiel der Propheten. Sein Leitstern war eine eiserne Unerschrockenheit; mit der trat er für seine Überzeugung stets ein. Er war dio eiserne Säule und strahlendes Licht zugleich. Was nicht mit der Reinheit der Moral vereinbar war, wurde von ihm bekämpft. Die ethische Tiefe, die Lauterkeit der Gesinnung, das war Erbgut der Propheten. Von den Propheten hatte Chajes auch die Sprache. Chajes war ein Z o f e h, ein Wächter, er war ein C h os e h, ein Seher und schließlich ein N a w i. Nicht etwa ein Nawi, der die Zukunft prophezeit, Ereignisse voraussagt, nein, ein Künder der unbedingten jüdischen Wahrheit, ein Künder des Geistes des jüdischen Volkes. Das waren die Leidenschaften seines Lebens, das waren die Flammen, die in ihm gebrannt und ihn verzehrt haben. Von Hoheit war sein Geist, von einer Tiefe seine Weisheit und von einer unumstößlichen Richtigkeit seine Erkenntnis. Ein leuchtendes Licht, das nur einmal in Jahrhunderten leuchtet. Chajes war, wie sein verstorbener Lehrer Rektor Schwarz einmal sagte: „Ein Einziger seiner Generation“. Chajes war auch ein leidenschaftlicher Vertreter der jüdischen Wissenschaft, weil er überzeugt war, daß es ohne Wissenschaft kein adeliges Judentum gebe. Und Adel war der Grundzug seines Wesens. Chajes war auch ein Politiker. Aber seine Politik war die Politik der Propheten. Er ist in die politische Schule der Propheten gegangen, weil er überzeugt war, daß es nur eine moralische Politik gebe. Wir brauchen einen Zofeh, einen Wächter, wie Chajes einer war, einen Seher, der so blickt wie er, einen Nawi, einen Sprecher und Künder jüdischer Größe, wie *’hajes einer war. Wer sein Erbe antritt, trägt schwere Verantwortung. Es ist eine große Aufgabe, das Chajesche Erbe zu verwalten. Oberrabbiner Dr. Feuchtwamg erinnert /.um Schluß seiner Rede, daß am 20. Kislew, am Todestage Chajes’, auch Leo Pinsker gestorben ist. Pinsker, der Schöpfer der berühmten Autoemanzipation, der Grundlehre des späteren politischen und unpolitischen Zionismus, dessen Erbe von Achad Haam und dem Ideengiganten Herzl verwaltet und erweitert wurde. Chajes wäre auf alle Fälle •min eigener Baumeister geworden. Möge dev Geist Chajes', schloß Oberrabbiner Feuchtwang seine eindrucksvolle Ansprache, in uns weiterleben. Der Geist -einer Weisheit, seiner schöpferischen Kraft, seiner Stärke und seiner Liebe zum Frieden. Denn höher als die Weisheit, die Einsicht und Erkenntnis war Chajes’ Liebe zum Frieden, der ihm gegeben sein möge. Nachdem Oberkantor Matyas das „El Mole RachminV-Gebet vorgetragen, schloß die Chajes-Gcdenkfeier, die wieder einmal allen Teilnehmern die einmalige Erscheinung Zwi Perez Chajes' lebendig zu Bewußtsein gebracht hat. In tiefer Ergriffenheit und Bewegtheit verließ man das Gotteshaus. * ChaleS'Gederikfeler der „Judäa“ Mittwoch, den 18. Dezember, um 20 Uhr, findet im Chajes-Saal der „J u d ä a“, Wien, IX., Alserstraße 26, eine C h a j e s-G e denkfeier statt. Die Gedenkrede hält Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Gäste willkommen! Am 22. Dezember wird in dem weltberühmten Thermalbad und Winterkurort mit prachtvollem Skigelünde Hofgastein (Österreich) eine streng rituelle Pension unter Aufsicht der Wiener Adase Jisroel-Oernelnde (Sohiffschul) im Kurhotel „Alle Post“ eröffnet. — Wiener KUohe, schöne Zimmer, Zentralheizung, Thermalbäder Im Hause. Fahrpreisermäßigung! Anfragen an Frau H. W o I f f, Hofgastem „Alte Post* oder O. Wolff, Wien, I., Freyung 6, fl. Stiege, Tel. U 23-9-65. Die 17. Bezirkssektion Die Werbearbeit des Zionistischen Landesverbandes für Österreich trägt ihre Früchte. Bisher gab es in Wien 16 Bezirkssektionen des Zionistischen Landesverbandes. Vergangenen Donnerstag eröffnete die 17, B ezirksorganisation (Breitensee) ihr Heim und bald wird es auch in diesem entlegenen Bezirk ein reges allgemeinzionistisches Leben geben. Der Zionistische Landesverband als größte zionistische Organisation Österreichs ßorgt in den Bezirkssektionen durch ständige Veranstaltungen von Vorträgen, Hebräischkursen und Pflege der Geselligkeit für die Intensivierung des zionistischen Lebens in Wien. Derzeit ist eine Aktion im Zuge, um die erwachsene Jugend (vom 18. Lebensjahr an) in den einzelnen Bezirkssektionen zu organisieren. Wir fordern alle unsere Freunde auf, sich an den Arbeiten der Bezirkssektionon intensiv zu beteiligen und ständig neue Mitglieder zu werben. Denkt daran, daß nur zielbewußte und tägliche Kleinarbeit und nicht nutzlose Diskussionen unseren Erfolg verbürgen! Mi tsd. lieg a rsTondeifaurten natu HLEIU.C1E1HI9ITZ Abf. 19., 22. Dezember 1935, 2., 21. Jänner I 1936. Rückf. 5. Jänner, 12. Februar 1936 mit D-Zug in geheizten l’ulln'nniiwngen ueter bewährter Führung. „Francopol**, III. Rennweg I, Tel. U 16-4-Sf Deutsch’arisches Adreßbuch für Österreich Unter der Redaktion dee Herrn Albert Neugeborn, Wien, I., Elisabeth Straße Nr. 20, wird vom Herrn Körner in Graz ein Adreßbuch als „R a t g ober und Führ e r dur c h d ie bodenständige G e s c h ä f t s w e 1 t“ herausgegeben. Da wir aus dem Vorworte entnehmen, daß dio im Verzeichnisse enthaltenen Firmen und Geschäftsleute den Besuch jüliseher Kunden nicht wünschen, führen wir in der folgenden Liste die in Betracht kommenden Namen für unsere Leser an. Funke & Loos, 1., III., VII.. XIV., XVI., XXI., Arbeitskleider. Steinberger & Mellitzer, Mariahilferstraße, Damen hüte. Getzner Mutter & Co., Spinnerei in Bludenz. Hanns Schoiswohl. Kinderkloider. Harburgor & Rhomberg, Spinnerei in Dornbirn. Schücktanz A., I., Wilsche. Konrad Pitsch, Buchbinderei. Viktorin-Werke. VII., Öfen. Hugo Ilintze, IV., Eisenwaren, Garten gerate. Albert Curjel, I., Fahrräder. Alte Knödelhiltte. Tluinsche Porzellanhandlung, I. Württembergisehe Metallwarenfabrik. Peter Tesar's Söhne, Glas. Sommer & Weniger. Grabsteine. Kcl. A. Richter & Sohn. I., Handarbeiten Oberwalder & Co., I., Damenhüte. Stefan Ladßtätter, VI.. Damenhüte. Gustav Stingi, IV., Klaviere. J. Nemetschke. XIII., Klaviere. Zabransky & Fuchs, VI., Damenkonfektion. Kd. Schopps Söhne, VI., Damenkonfektion. Gerstl-Wiirzl, Lederwaren. Kranz Karl Timmel, I., Liköre. Josef Pfennigberger Söhne, Linoleum. Steiner. A. Frank & Sohn, I., Schirme. Josef Felbers Erben, VII., Technische Artikel. Karl Kuhn & Co. A.-G., IV., Schreibfedera. . Bellezza“, I., Trattnerhof, Schönheitssalon. ..Humanic“, Schuhgeschäfte. Schuhhaus „Vindobona“, IX. .Marie Stöger & Sohn, VI., Schürzen. Rudolf Kolroser, I., Seide und Samto. Albert Spitzhüttcl, I.. Seide und Samte. Johann Beran, VII., Silberwaren. J. Z. Dworak, VII., Spediteur. Wilhelm Pohl, VI., Spielwaren. Rudolf Stramnitzer, I., Sportwareu. „Zum Herrnhuter“, I.. Neuer Markt, Wäsche. Eduard Hauser, IX„ Spitalgaese, Steinmetz. Indanthren-Haus, VI., Mariahilferstraße. Pietsch & Co., I., Wollzeile. Tuche. Schrödl & Co., I„ Graben, Tuche. Tuchhaus Vindobona, I., Tuchlauben. Walter Kienast, VI., Uhren und Silberwaren. Josef Unger, I., Teinfaltstraße, Vorhänge. Riedl & Beutl, I., III. Adalbert Ripka, VI., Mariahilferstraße. Wäsche. Alexander & Co., I„ Noubaugasae, Wäsche. A. Pichlers Witwe & Sohn, I., Tegettholfgaßse. Wie Kareski Präsident der Kulturbünde wurde Die „Neue Freie Presse“ meldet aus Berlin, 13. d.: Die Debatten im Berliner Judentum, die iin Anschluß an die Ernennung des Revisionisten Georg Kareski zum Präsidenten der jüdischen Kulturbünde entstanden, halben zu einer Intervention der Geheimen Staatspolizei geführt. Nachdem gestern eine Hausdurchsuchung in den Räumen der Reichsvertretung der deutschen Juden stattfand, erfolgte heute eine Einverna h m e von fünfzehn Mitgliedern dor Reichsvertretung durch die Geheime Staatspolizei. Die Vernehmungen dauerten fast den ganzen Tag-. Es wurde gefragt, aus welchen Gründen man gegen Kareski in Opposition stehe, und es wurde den Mitgliedern der Reichsvertretung bedeutet, daß eine Auflehnung gegen die Berufung Karoskis als Wido r stand gegen Staatsmaßnahmen aufgofaßt werden würde. Offenbar als unmittelbares Ergebnis der Vernehmungen wurde in den Abendstunden offiziell dio Ernennung Kareskis zum Präsidenten der jüdischen Kulturbünde bekanntgegoben. Gleichzeitig wurde den Nichtariern christlicher Konfession die Bildung einer eigenen Organisation gestattet, mit deren Leitung Dr. Heinrich Spieß betraut wurde. Verein zionistischer Hochschüfer „Theodor Herzl“, ]I., Krummbaumgasse 10. Dienstag, den 17. <l„ MIO Uhr, spricht bei unw A. II. Dr. Leo GoMbr. umer über das Thema: „Jüdische Frauenberufe aus früherer Zeit.“ Hochechüler v/iilikormnenl 73033654132^3713563436360000^73^7333^670377524377173