Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1935-12-06 · Heft 505 (6.12.1935) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
9 (1935-1936)
Issue
Heft 505 (6.12.1935)
Date
1935-12-06
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/3053752-3054243-3054261--5518-3061261
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Sette 6 Oll STIMMI 505 — 6. Dezember 1985 GROSSFLEISCHHAUEREI IIEGM. KORNMEHL ZENTRALE ix., BERGGASSE NUMMER 19 rEl£PHONNUMMEI< fl 17-3-99 un« A 16-9-34 Lietetant tür Heilanstalten Abteilungen f. -^.Reisch untei Aulsicht des Ehrwürdigen Rabbinatsder Israelitischen Kultusgemeinde Wien Autoeustellung kostenlos IX., Berggasse 15, XVIII.,Währingerstraße 71 einen gewaltigen Umschwung gebracht. Heute ist wohl das gesamte deutsche Judentum mit den Gedankengängen des Zionismus vertraut, heute eicht auch dieser auf die erworbenen Rechte der Emanzipation so sicher pochende und so schwer heimgesuchte Teil dee Judentums in der jüdischen Renaissancebewegung und m Palästina die einzige Rettung. Zum Schluß gab Dr. Gronemann einen Überblick über die Leistungen des Keren Hajessod-Werkes in Palästina und wies auf die großen Aufgaben hin, die in den nächsten fünf Jahren von diesem Fonds noch zu erfüllen sind. Dr. Gronemann schloß seine mit großem Beifall aufgenommene Rede mit einem herzlichen Appell an die Judenschaft, dem segensreichen Werk des Keren Hajessod tatkräftigst zur Seite zu stehen. England habe den Juden durch die Balfour-Deklaration lediglich die große Chance gegeben, am? eigener Kraft das Werk zu vollführen. Ein Stück Bauplatz ist den Juden geschenkt worden. Nichts mehr. In unserer Geschichte haben wir bereits ein ähnliches Gleichnis. Im Buche Esther heißt es zum Schluß, daß König Ahasveros dem Drängen Esthers und Mordechais nach einem königlichen Attest für die Befreiung der Juden in der Weise stattgegeben habe, indem er der jüdischen Königin und ihrem Onkel die Befugnis gab, all das zu tun, was ihnen im Interesse ihrer jüdischen Gemeinschaft als richtig erscheint. Auch England 'hat den Juden diese Chance gegeben. An den Juden liegt es, diese Chance entsprechend auszunutzen. (Stürmischer Beifall.) Stellenausschreibung Bei der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien gelangt die Stelle des ersten Sekretärs und Amtsdirektors zur Besetzung. Anstellungserfordernisse sind: a) die österreichische Bundesbürgerschaft, b) ein ehrenhaftes Vorleben, c) die zur Erfüllung der Dienstesobliegenheiten notwendigen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, d) ein Lebensalter von nicht mehr als 40 Jahren, e) die Zurückiegung der rechts- und staatswissenschaftlicben Studien und Staats. Prüfungen, f) der Nachweis der für die Dienststelle erforderlichen besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse. Der Kultusvorstand behält sich vor, im Falle besonderer Eignung des Bewerbers die Dispens von dem vorgeschriebenen Alter sowie von dem Erfordernis des Hochschulstudiums zu erteilen. Mit der ausgeschriebenen Stelle sind die Bezüge der ersten Stufe der ersten Bezugsklasse sowie die im Wege der Vereinbarung festzusetzenden Dienstaufwands- und Uberstundenentlohnungen verbunden. Auf die Vorrückung, die Ruhe- und Versorgungsgenüsse haben die jeweiligen Normativbestimmungen für die Angestellten der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien Anwendung zu finden. Die ordnungsmäßig und vollständig belegten Bewerbungsgesuche sind bis längstens 16. Dezember 1935 beim Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien in geschlossenem, mit der Bezeichnung „Stellen-Bewerbung“ versehenen Briefumschläge einzubringen. Wien, am 29. November 1935. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde ln Wien. Die Hochschulunruhen in Polen Warschau, (?-. T. A.) Der Rektor der Warschauer Universität und die Dekane sämtlicher F a k u 11 ä t e n haben eine Besprechung mit den Führern der nationaldemokratischen Studentenschaft über die Sicherung von Ruhe und Ordnung nach Wiedereröffnung der Universität abgehalten. Die Studenten legten ihre vor einigen Tagen beschlossenen „ultimativen“ Forderungen nach Begrenzung der Stipendien für jüdische Studenten auf das dem jüdischen Anteil an der Gesamfcbevölkerung entsprechende Maß, Zuweisung besonderer Sitzplätze in den Hörsälen und Arbeitsplätze in den Laboratorien an jüdische Studenten und Einführung des Numerus clausus für Juden vor. Dieses Ultimatum wurde von den akademischen Behörden entschieden zurück g e w i e s e n, und es wurde den Studenten bedeutet, daß die Universität allen Bürgern ohne Unterschied offen stehe. Der Rektor und die Dekane machten die Studenten ferner darauf aufmerksam, daß im Falle der Wiederholung von Unruhen die schärfsten Disziplin a r m i 11 e 1 gegen die Schuldigen angewandt werden würden. Die nationaldemokratischen Studenten gaben daraufhin die Versicherung a.b, daß sie ihren Einfluß zur Sicherung von Ruhe und Ordnung an der Universität geltend machen würden. Der Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Warschauer Universität und der Hochschule ist vorläufig noch nicht festgesetzt worden. Das Palästinaamt Wien teilt mit: Mit Beschluß des Präsidiums der Palästinaamtskommission wurde die bisherige Leitung des Hechaluz Haklal Zioni, Wien, II., fnnstraße 6, suspendiert. Über Antrag der Jewish Agency wurde im Einvernehmen mit dem Zionistischen Landeskomitee für Österreich Herr Erwin R o 11 e r zum kommissarischen Leiter dieser Organisation bestellt. * An die Mitglieder des Hechaluz Haklal Zioni und der ihm angeschlossenen Organisationen (Gdud Zirim, Stadtkibuz usw.). Als kommissarischer Leiter der oben angeführten Organisationen fordere ich hiemit alle Mitglieder dieser Verbände auf, sich in der Zeit vom 9. bis 17. Dezember 1935 zwischen 3 und 6 Uhr nachmittags (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag), im Amtssitze der kommissarischen Leitung, I., Marc- Aurel-Straße 5 (Zionistisches Landeskomitee) unter Vorlage der Legitimationskarte, des Geburts- und Heimatscheines sowie Lehr- und Arbeitszeuguisse zur Wahrung ihrer Rechte gemäß den Alijah-Bestimmungen zu melden. Die Meldungsfrist endet endgültig am 17. Dezember 1935 um 6 Uhr abends. Erwin R o 11 e r m. p. THEATER UND KUNST IDOISCHER «PORT Die Allgemein Zionistische Jugend Österreichs gratuliert Herrn Josef und Frau Esther Bloch herziiehst anläßlich der Geburt eines Sohnes j i Die Exzesse in Posen Nat.iona.ldemokratische Studenten der Universität Posen haben das Borochow- C h a 1 u z h e i m in Posen überfallen und zerstört. Der überfall auf das Haus erfolgte, während die Chaluzim auf Landarbeit waren und nur die mit der Besorgung der j Küche betrauten Chaluzot sich im Hause j befanden. Die den Eindringlingen sich ent-! gegenstellenden Mädchen wurden von j diesen angegriffen und mißhandelt. Die Warschauer jüdischen Zeitungen, die über die Ausschreitungen berichteten, sind beschlagnahmt worden. Vor den Gebäuden der gesperrten Warschauer Hochschulen wurden in den letzten Tagen neuerlich Flugzettel verbreitet, in denen zum Boykott der jüdischen Hochschüler aufgefordert wird. In Verbindung mit dieser Aktion nahmen die Organe der politischen Polizei zahlreiche Verhaftungen unter den Mitgliedern der illegalen nationalistischen Organisation „Radikalnationalistisches Lager“ vor, die unter dem Verdacht der Organisierung der antisemitischen Demonstrationen und Ausschreitungen stehen. Wiedereintritt in das Judentum. Karl 0 r o s z 1 a n, II., Lilienbrunngasse 13, dessen Aufitritt aus dem Judentum wir in unserer Dienstagnummer gemeldet haben, teilt uns mit, daß er bereits am 25. September d. J. wieder in das Judentum eingetreten ist. Voraus muß man denken/ sidi sichern — versichern Phönix Allgemeine Verefcherungs« fles«i Wien« IX./ Alserplate 3 Das Gastspiel Sevilla Pastor an den „J ü d i fi c b e n K ü n s 11 o r ß p i e-* Ion“ brachte mit der Aufführung „Der letzte Tanz“ der Künstlerin und dem Ensemble einen großen Publikumserfolg. Diese letzte Novität, ein echt amerikanisches Rührstück, kann wohl keinen Anspruch auch auf deu bescheidensten literarischen Wert erheben. Nur die überragende Künstlersebaft, einer Pastor, die die männliche Hauptrolle des Stückes fipie.lt, läßt die Schwächen düesets Machwerkes vergessen. Sie steht mit ihrer Leistung turmhoch Über dem Stück. Der künstlerische Erfolg der Pastor ist um so bemerkenswerter, als er in einer Rolle erzielt wird, die ihr — von wenigen ergreifenden Szenen abgesehen — im Grundo genommen gar nicht liegt. Die Pastor hat sich durch ihr anmutiges, scharmantes Spiel ein Publikum erobert, das mit. der Künstlerin durch dick und dünn geht — sogar bis zum „Letzten Tanz“. Wir aber wünschten, nicht zuletzt der Pastor selbst zuliebe, daß diese Künstlerin, deren großes, vielseitiges Können in diesen Spalten bereits öftere* entsprechend gerühmt wurde, auch den Weg zu einer ihrem hohen Künstlertum würdigen Rolle finde, i j. T* Das neue Klubheim der Hahoah West Am Samstag, den 23. ds., eröffnete die Sektion West des Sportklubs Hakoah ihr neues Klubheim, daß sich in den Räumen des Bialik- Kulturklubs, VII., Kaiserstraße 30, befindet. Das neue Heim, aus einem großen Saal und kleineren Nebenräumen bestehend, war festlich geschmückt und erwies schon bei der Einweihungsfeier, daß es bestens dazu geeignet sei, dieser großen und aufstrebenden Sektion der Hakoah ein wirkliches Klubheim zu werden. Vor einem, den Saal bis auf das letzte Plätzchen füllenden Publikum hielt., nachdem Amtsleiter Rosenfeld die Fost-gäste namens der Hakoah-West begrüßt halte, der Präsident der israelitischen KulUisgenveinde, Staatsiat Dr. Dcsider Fried mann die Festrede, in der er ausführte, daß der Satz von der gesunden Seele im gesunden Körper in seiner vollen Gültigkeit bereits vor Jahrtausenden von den Juden erkannt worden sei, wovon zahlreiche Zeugnisse aus dem Talmud Kenntnis geben. Er hoffe, daß das Nebeneinander von Kulturklub und Körperkultur, von ,,B i a 1 i k k 1 u b“ und „Hakoah“ zu einer wirklichen Zusammenarbeit führen -würde. Nach ihm sprach der geschäftsführende Vizepräsident der Hakoah, Robert G 1 ü c k s m a n n, der seiner Freude über dieses Heim und der Arbeit der Sektion West Ausdruck gab. Dann sprach der Präsident des Bialik-Kulturklubs, Hermann Schwarz. Nach der offiziellen Eröffnungsfeier unterhielten sich die Gäste noch lange bei Akademie und Tanz. — Die Hakoah will in den nächsten Wochen daran gehen, in allen Wiener Bezirken ähnliche Bezirkssektionen zu gründen. LEICHTATHLETIK Die Leichtathletiksaison wurde am Sonntag mit einem Geländelauf abgeschlossen, für den die Hakoah als Veranstalter zeichnete. Es gelang unserer Mannschaft, in der Gruppe II, die über 5 Kilometer führte, in der Aufstellung Feuer, König, Kaiser, Schneider und Kreisler, den ersten Platz zu belegen. Besonders erwähnenswert ist, das Abschneiden der Jungathleten Feuer und König, die sich an 3. und 5. Stelle placieren konnten. In der Seniorengruppe trat nach längerer Zeit wieder einmal Meister Blödy an, konnte sich aber auf der 10-Kilometer-Strecke nicht recht durchsetzen und mußte sich mit dem vierten Platz begnügen. RINGEN Der Entscheiduuigslcarapf der Ringmeistorschaft zwischen Hakoah und Polizei endete unentschieden. Da unser Gegner aber bereits mit einem Punkte führte, so ßtoht jetzt Polizei an erster und wir an zweiter Stelle der Tabelle. TISCHTENNIS Samstag und Sonntag fanden die österreichiechen Staat -wneisterechaften im Tischtennis statt. Wir geben nachstehend die Resultate der Finalkämple, in denen Hakoahner erfolgreich waren: Herron-Doppel: Flußmann (Hakoah)- Morgenroth (Vindobona, ebenfalls Jude [!]) schlagen Fiischor-Weiß (Hakoah) 21:13, 21 :18, 21 :16. — Gemischte« Doppel: Benesch-Göbel schlagen Flußmann-Pritzi 21:19, 8:21, 21 :17, 21:17. HOCKEY Leider verlor die Hakoah das letzte Spiel der Herbstrunde £0gen V. F. B. 2:1 und steht jetzt nach Beendigung der halben Saison an dritter Stelle der Meisterschaft. „Der letzte Tanz“ bleibt, Freitag, Samstag, Sonntag und Dienstag auf dem Spielplan der „Jildißchen Künstlerspiele** (II., Pratorstraße Nr. 34, Tel. R 45-4-94;. Montag, deu 9. und Mittwoch, den 11. Dezember geht „M a s 1 t o w“ in Szene. Donnerstag, Jen 12. Dezember wird als Veranstaltung der W1ZO und der zionistischen Sektion XVIII „Hulic Kabtzen“ gespielt. Sonntag, den 8. Dezember, spielt Sevilla Pastor nachmittags >44 Uhr bei ermäßigten Preisen die hochkomisehc Rolle der Waschka in „Unser R ebben in“. Samstag — Rezitationsabend Jehuda Ehrenkranz. Jehuda Ehrenkranz, der jetzt ständig in Palästina lebt, gibt Samstag, den 7. Dezember, 8 Uhr abends, im Mittleren Konzerthaiissaal, nach dreijähriger Abwesenheit,, in Wien wieder einen Vortragsabend. Das Programm umfaßt zwei Teile. Der on-äo Teil „Europäische Dichtungen" bringt Werke von Capek, Dostojewski, Mann, Werfel, Wildgans. Der zweite Teil „Palästinensische Dichtungen“ ist dem neuen dichterischen Schaffen Palästinas gewidmet, Werken, in denen sich vor allem das jfid’scho Leben des neuen Palästina spiegelt. AK? Vertreter dieser Literatur wählte Ehrenkranz Ha<*as, Schimonovitz, Schlotiski, Erna u. a. Karten bei R. Lanyi. Porträtausstellung S. Bojko. In den Räumen des WIZO-Heimes, I., Scliottenring 25. Eröffnung, Dienstag, den 10. Dezember, 11 Uhr vormittags. Der WIZO ist es gelungen, in ihrem Heim eine größere Porträtsammlureg diesem Künstlers zu zeigen. S. Bojko, der längere Zeit in Prag gearbeitet hat, und dessen Name sowohl dort als auch sonst im Ausland einen sehr guten Klang hat, lebt jetzt in Wien. Er hat bereits eine Reihe von Persönlichkeiten aus der Wiener Gesellschaft genialen. Die Ausstellung bleibt bis 19. d. M. geöffnet. Chopin-Abend Julius Wolfsohn. t Klaviervirtuose Prof. Julius W o 1 f s o h n gibt nach längerer Pause wieder einen seiner berühmten Chopin-Abende. Das Konzert findet am Dienstag, den 10. d., 8 Uhr abends, im Ehrbar-Saal statt. Karten bei der Konzertdirektion G r o n n e r. Jüdische Kulturstelle, I., Franz-Josefs-Kai 3, Tel. R 28-2-36. Führung: Sonntag, 8. Dezember, Kunsthistorieches Museum: „Die Italienischen Sehulen.“ Leitung: Hugo Friedmann. Treffpunkt: 9 Uhr vormittag« vor dem Kunslhistorischen Museum. Die Chanukkah-Ausstellung in der Kunsthalle der Jüdischen Kulturstelle ist. bereits eröffnet und von 11 Uhr vormittags bis 21 Uhr frei zugänglich. — Karten für «amtliche Privat- und Bundeßthealer, Konzerte sowie für den Palästina-Film „Das Land der Verhoißung“ in der Jüdischen Kulturstolie, I., Franz-Josefs-Kai 3, erhältlich. Jüdisches Kulturtheater, I., Franz-Josof«- Kai 3, Tel. R 28-2-36. Auf viele Anfragen teilen wir mit, daß das Jüdische Kulturtiieater für Vereins Vorstellungen rutr an wenigen 'Tagen vergeben worden kann. Zweiter Autorenabend: Donnerstag, 12. Dezember, ys8 Uhr, Uriel Birnbaum: Aus eigenen Werken. Einleitende Worte Dr. Oskar Bendiener. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien, II., Ferdinandstraüe 23/8. Montag, den 9. Dezember, im Klubsaal der „Hakoah“, I. Bez., Wiesingorstraßo 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Benjamin Murmelstein: „Marranen.“ Beginn >48 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste willkommen! Herr Josef und Frau Esther Blodi beehren sich allen Freunden, Verwandten und Bekannten die Geburt eines SOHNES anzuzeigen. Jüdische Unternehmer! Denket an die jüdischen Arbeitslosen und (ordert an äßlich der WlntQrsalSOIt den Bedarf an Angestellten und Arbeitern aller Kateo-orien beim jüdischen Verein fiir unentgeltlichen Arbeitsnachweis Wien, I., Kohlmesrargasse 4, Tel. U 27-0-65 an. 45248189 ^0261456

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.