Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 9 (1935-1936)
- Issue
- Heft 496 (5.11.1935)
- Date
- 1935-11-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 OIK STIMM! Nr. 496 — 5. November 1935 liegen, sondern es ist Sache der Christen, diese vereinzelten Stimmen der Menschlichkeit zu einem mächtigen Chor anschwellen zu lassen. Die Völker der Erde müssen erkennen, daß sie sieh selbst verteidigen, wenn sie die unmenschlichen Verhältnisse beseitigen, unter denen Deutschland heute seufzt. Die Staaten müssen begreifen, daß sie sich selbst verteidigen, wenn sie die deutschen Juden ver teidigen. Nicht nur Sache der Juden ist es, an das Weltgewissen zu appellieren, die besten Menschen aller Nationen müssen uns im Interesse der Kultur, der Gesittung und ihrer eigeneu Staaten dabei mithelfen. Der V ölkerb u n d schläft? Wir wollen ihn wachrütteln. Dabei mitgeholfen zu haben muß die Ehrenpflicht der besten Menschen aller Nationen und Konfessionen sein. Das jüdische Volk aber muß geeint und opferwillig in diesem Kampf an erster Stelle stehen. Eindrücke aus Deutschland Unstet und flüchtig. •. Die „Basler Nationalzeitung“ veröffentlicht eine Schilderung des Martyriums der Juden in Deutschland. Es heißt darin: „Flüchtlige Familien wandern seit Wochen au s e i c h t s- und hoffnungslos von Dorf zu Dorf und Stadt zu Stadt. Immer mehr Juden werden die alten Wohnungen gekündigt und neue finden sie keine mehr. Systematisch, nach einem offenbar zentral festgelegtenPlan, werden nacheinander alle diejenigen Landesteile propagandistisch bearbeitet, wo die Situation der Juden relativ noch erträglich war. Das vor wenigen Monaten noch ruhige Land Baden ist mit einem Schlage für die Juden auch der größeren Städte z u Hölle geworden. In Hunderten von „schlagartigen“ Versammlungen wurde der schärfste Boykott in jeder Form gepredigt und dann sofort durchgeführt. An manchen Dorfeingängen werden Warnungstafeln auf gestellt: „Jude, du kannst dich freuen, wenn du diesen Ort un gelyncht verläßt!“ Das dauernde Schikanieren wird unerträg lieh, in Baden wie im ganzen Reich nehmen die Verhaftungen wegen sogenannter oder angeblicher „Rassenschande“ einen erschreckenden Umfang an. Denunziationen sind Tür und Tor geöffnet Verhaftungen wegen „Rassenschande“ sind als Druck mittel sehr beliebt, um Geschäftsinhaber zum schnellen Verkauf ihres Betriebes um jeden Preis zu zwingen. Die zahllosen „Rassenschande“-Prozesse sind fürchterliche Farcen und jederzeit dem Druck des Pöbels ausgesetzt. So erscheint ab und zu Julius Streicher höchstselbst und geräuschvoll mit Begleitung mitten in einer Verhandlung und terrorisiert so das Gericht falls die Richter nicht längst willfährig und vor lauter Angst zu jeder Rechtsbeugung bereit sind. Die Juden sind verzweifelt wie noch nie. Fast jeder möchte aus wandern, bereitet sich zur Auswanderung vor. Aber die Auswanderung, falls die überaus zeitraubende und dann immer noch ungewisse Transferierung nicht möglich ist, kommt einer Enteignung gleich. In zahlreichen Gemeinden erlassen die Bürgermeister oder die Parteistellen ein Verbot, von Juden Grund und Boden zu erwerben. In hessischen Gemeinden wird den jüdischen Grundbesitzern und Geschäftsinhabern von den Finanzämtern grundsätzlich jede Stundung von Steuern verweigert; ohne weiteres wird die Zwangsversteigerung verfügt. Von einer freien Versteigerung ist nicht die Rede, der Zuschlag wird nach vorher verabredetem Plan zu ganz niedrigem Angebot erteilt.“ Bandagen und Bruchbänder sind in hohem Grad Vertrauenssache. Eine Firma, die nicht nur seit Jahrzehnten Bandagen in erstklassiger Qualität führt, sondern auch immer neue, nach den modernsten wissenschaftlichen Erfahrungen konstruierte Leibbinden und Bruchbänder liefert, ist die bekannte Fachfirma Bandagen- Mi k o 1 a s c h, Taborstraße 22. Wer daher auf wirklich bewährten fachmännischen Rat Wert legt und sicher gehen will, für sein Leiden den denkbar besten Heilbehelf zu finden, dem emp-1 Tageszeitungen fehlen wir die genannte Firma. Auf Umwegen erreichte uns der folgende Artikel aus Deutschland, dessen pessimistische Tendenz durch die in der Zwischenzeit eingesetzte Hetzkampagne leider noch weiter bekräftigt erscheint. (Die Red.) Juden in Deutschland. Es ist schon so viel über sie, für sie und gegen sie in der Weltpresse geschrieben worden. Man sollte meinen, das Thema wäre abgeklappert Man kennt die Lage. Die Judengesetze, die die Juden in Deutschland schon seit Monaten kommen sahen, waren ihnen kein Geheimnis mehr, man schuf Klarheit. Sie waren nun gesetzlich deklassiert. Aber einer, der in Deutschland während des ganzen Hitler-Regimes bis noch vor wenigen Tagen gelebt hat, der hat mit zionistischen Augen die Ereignisse etwas anders gesehen. Und das sei hier kurz in nackter Wahrheit, beweisbar, sachlich und doch tieferschütternd wiedergegeben. I. Man muß, um die Zusammenhänge zu verstehen, ein paar Worte über die Ereignisse des Jahres 1933 sagen. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung — Jänner 1933 — nach dem bekannten Judenj boykott des Monates April 1933 waren die Juden in Deutschland wieder zu Juden geworden. „Ja-Sagen zum Judentum! Tragt ihn mit Stolz, den gelben Fleck!“, waren die Devisen, unter denen jüdische Menschen zum Zionismus fanden, und es war neben den „Märzgefallenen“ gutes und wertvolles Mensohenmaterial, das in unsere Reihen kam. Aber das nur nebenbei. Es handelt sich um wichtigere Dinge, um den Ablauf der Ereignisse, um die Frage, wie der Liquidationsprozeß der deutschen Juden vor sich ging und noch vor sich geht. Und dabei muß man zwei Perioden unterscheiden: die Periode 1933/34 und die Periode 1935. Die Periode 1933/34 brachte im Anfang des Jahres 1933 ein gewaltsames Entfernen aus ßtaatsverantwortlichen, privatwirtschaftliohen und kulturellen Positionen. Die radikale Reinigung flaute Ende des Jahres 1933 ziemlich ab. Im Jahre 1934 sah es beinahe so aus, als wenn die Bewegung gegen die Juden ins Stocken gekommen ist, um aber im Jahre 1935 plötzlich mit um so größerer Schärfe wieder aufzuflackern. II. Eine Bilanz sei gegeben: In Staatsstellungen gibt es keine Juden mehr. Die letzten Juden fliegen jetzt aus dem auswärtigen Dienst; in der inneren Verwaltung sind sie längst pensioniert, in kommunalen Stellen kennt man das Wort „jüdischer Beamter“ nur noch dem Namen nach. Im Bereich der Reichskulturkammer gibt es keinen einzigen Juden, der noch Mitglied dieser Organisation ist. Keiner darf schreiben, keiner darf ein Buch veröffentlichen, mit Ausnahme der jüdischen Literatur natürlich. Die sogenannten getarnten jüdischen Schriftsteller haben ihre Tarnung seit der Aufsichtsführung des Staatskommissars Hinkel über jüdische gei stige Arbeit auf gegeben. Der deutsche Film is t j u d e n r e i n, die jüdischen Besitzer von Lichtspieltheatern sind unter dem Vorwand, daß einer der ihrigen Textfälschungen in dem Film „Patterson und Brendel“ vorgenommen hätte, aufgefordert worden, ihren Besitz bis zum 30. Dezember 1935 in arische Hände zu überführen. Jüdische Filmverlei’her werden, falls es solche gibt, das gleiche Schicksal erfahren. Im Bereich des Buchhandels bestimmt eine Verordnung der Reichsschrifttumkammer, daß sämtliche in jüdischem Besitz befindliche Buchhandlungen bis zum 31. Dezember entweder schließen oder ihren Besitz verkaufen müssen. Sämtliche Juden gehörende Leihbibliotheken fallen unter die gleiche Verordnung. Ob die Inhaber dieser kultur-schaffenden Institutionen“, wie es in der reiohsdeutschen Amtssprache so schön heißt, Ausländer sind oder nicht, spielt für die Beurteilung überhaupt keine Rolle. Auch sie müssen verkaufen. Daß für alle diese Wertobjekte Spottpreise geboten werden und auch zu diesen „Marktnotierungen“ verkauft werden muß, ist wohl nicht weiter zu betonen. Kalte Enteignung, Eingriff in die Privatwirtschaft. Die Liste geht weiter. Die Presse: Die sind schon lange in 1 arischem Besitz. Aber die Fachpresse!; Auch sie muß bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (Stichtag: 31. Dezember 1935) von jüdischem in arischen Besitz überführt werden. Hier stößt man auf große Schwierigkeiten. Die Faohzeitsehriftenverleger in Deutschland, ob reinrassige Juden oder jüdischen Ursprungs, sind reich. Sie wollen nicht ihre Objekte verschleudern. Der bekannte Modenverlag Lyon-Berlin (die Inhaber Juden) zum Beispiel ist ein Objekt von 2% Millionen Mark. Wer wird ihn kaufen? Nun, es gibt auch andere Mittel, wenn es gar nicht gehen will. Ein bekannter Fachzeitschriften verjag in jüdischem Besitz wurde zur Liquidation gezwungen, der Besitzer wollte nicht verkaufen. Da er Ausländer war, hatte er Rechte, die seine Gesandtschaft schützte. Weil er sich widersetzte, erhöhte die Buchdruckerei die Preise auf höheren Befehl um 120 Prozent, und fertig war die „Pleite“. Die Angestellten übernahm ein arischer Verlag, der die gleichen Zeitschriften unter anderem Namen herausgibt. Bequem! Und der Schriftleiterberuf? Man war allgemein der Meinung, daß es zum Schriftleiter zugelassene Juden nicht mehr gibt. Herr Streicher hat recht, sehr recht. Es gibt in der Handelspresse, in der Sportpresse und auch noch im Feuilleton „zugelassene Juden* Es sind nicht viele, vielleicht 10, vielleicht 20... Aber vom jüdischen Standpunkt ge sehen: Weshalb prostituieren sie sich warum treiben sie Schindluder mit national sozialistischem Gedankengut? Das neue Staatsbürgergesetz wird hier bald Remedur schaffen. Und jetzt kommt wohl das Grauenvollste dieser Bilanz. Junganwälte un Jungärzte, reinrassige Juden und Nicht arier (eine wichtige Unterscheidung!) wur den schon vor zwei Jahren aus der Zulas sungsliiste gestrichen. Es blieb nur ein klei ner Teil von Jungärzten. Nur die Altärzte die Frontkämpfer waren, konnten ihre Kassenpraxis behalten; auch Rechtsanwälte, die Frontkämpfer waren, waren zugelassen Die Notariate sind den Juden kürzlich fort genommen worden. Im Jahre 1935 — Jahr der Judengesetzgebung — wird sich daß ändern. Diese Berufe haben nach national sozialistischer Auffassung öffentlichen Cha rakter. Der Schreiber dieser Zeilen weiß es, daß in den betreffenden Ministerien Ge setzentwürfe bereit liegen, die nur noch einen kleinen Teil (der Schlüssel ist nicht bekannt) jüdischer Anwälte, Patentanwälte Ärzte und Zahnärzte zulassen wollen. Das wäre wohl die schärfste Drangsalierung Männer, die für Deutschland sich zu Krüppeln schießen ließen, die heute alt und gebrechlich und nicht mehr auswanderungsreif sind, werden auf die Straße gesetzt Jüdisches Schicksal. Ein schwerer Schlag für die deutsche Judenheit. Der jüdische Kunst- und Antiquitätenhandel, unter der Ägide der Reichskammer der bildenden Künste, muß, bis auf wenige Ausnahmen, bis Ende des Jahres schließen. Bleibt noch die Wirtschaft. III. Das ist das große Problem. Die Reichsvertretung der deutschen Juden hat in ihrem Programm des „modus vivendi“ proklamiert, daß den Juden Deutschlands in der Wirt schaft noch ihre Erwerbsmöglichkeiten gelassen werden. Der Arierparagraph in der Wirtschaft existiert offiziell nicht. Herr Schacht hat zwar auf dem Nürnberger Reichsparteitag eine antisemitische Rede gehalten, dann ist aber plötzlich der Boykott gegen den jüdischen Handel und Industrie abgeblasen worden — auch von Herrn Schacht. Nennen wir das Kind beim richtigen Namen: SchachtistausBedacht Antisemit, und das ist noch viel schlimmer. Und bringt als Gesamteindruck folgendes Resultat: Als Jude in der deutschen Wirtschaft stehend, gleichgültig, ob groß oder klein, heißt Sündenbock für alles sein, das kleine oder größere Vermögen täglich in Gefahr zu wissen und die sichere Aussicht zu haben, am nächsten Morgen ein Bettler zu sein. Ja, es gibt keinen Boykott in der Wirtschaft gegen den Juden — offiziell —, aber die Spatzen pfeifen es doch von den Dächern: „Der Jud’ muß weg.“ Das geht natürlich zuerst gegen heitspreisge-sehäfte sind entjndet, aber der Groß- und Kleineinzelhändler noch nicht. Man hat ganz probate Mittel, um es zu erreichen. Die NS Hago, die Organisation des Nazi-Einzelhandels, ist die Organisation solcher Aktionen. Aus irgend einem konstruierten Grunde wird vor dem Einzelhandelsgesehäft eines Juden, besonders, wenn es einen guten Geschäftsgang aufzuweisen hat, eine Dcmonst f a t, i o n der „kochenden Volksseele“ veranstaltet. Das wiederholt sich zwei- bis dreimal die Woche. Zieht das nicht, wird der Jude in Schutzhaft genommen. Solange muß er „sitzen“, bis er sich verpflichtet, das Geschäft zu jedem Preis an einen Arier zu v e r k a u f e n. So geschehen in Stettin, in Frankfurt a. d. Oder, so geschehen in Königsberg in Ostpreußen und neuerdings auch in Berlin. Der Boykott im Großhandel wird etwas feiner und geschickter inszeniert. Man sperrt Kredite, entzieht behördliche Aufträge, schikaniert den jüdischen Betriebsführer durch die Deutsche Arbeitsfront, setzt ihn vielleicht fest, solange, bis die Nerven versagen, bis er sich einen arischen Teilhaber nimmt, sich allmählich zurückzieht und auf den Einfluß in personeller Beziehung verzichtet (die jüdischen Angestellten fliegen natürlich a tempo auf die Straße). Er erhält nur einen kleinen Pachtzins, die Firma ist offiziell gledchgeschaltet, er darf vielleicht noch öfters Besuche in seinem Unternehmen machen, aber sein Lebenswerk verwirtschaften andere. Anders sind augenblicklich die Verhältnisse bei den jüdischen Banken gelagert. Die Privatbanken in jüdischem und nichtjüdischem Besitz haben schwere Erpressungsgelder als Tribut dafür zahlen müssen, daß sie noch bestehen. Wie lange noch? Das Schicksal kann sie unter Unn ständen bald ereilen. Aber drei jüdische Banken (ee sind Juden oder Judenßtämmlinge — die Inhaber —) sind die Hofjuden im Dritten Reich. Sie wollen nicht gerne Juden sein! Sie werden aber ihre Position nicht verlieren. Mendelssohn & Co. unternimmt für die Reichsbank Mark-Transaktionen an der Amsterdamer Bank, dieses vornehme Bankhaus ist bei Schacht persona grata, ebenso die Berliner Handelsgesellschaft derer von Fürstenberg (vornehme alle Tradition) und schließlich die Bank Arnholds mit Bleichröder vereinigt, die riesenhafte Industrieinteressen vertreten, und mit einen teuren arischen Teilhaber, einen Diplomaten, Geheimrat von Fritsch, halten. Und die Industrie, deren Kapital sich in jüdischen Händen befindet? Nur eine Antwort: Es wird bald seine Besitzer wechseln. Aktienpakete oder G. m. b. H. - Anteile werden die Großbanken kaufen. Billig und gut. Frage: Kein Arierparagraph in der Wirtschaft? Ja, doch ein Arierparagraph, abgesehen von ein paar Banken. Und die jüdischen Arbeitnehmer In der Wirtschaft? Nur noch bei Juden beschäftigt, ob in der Industrie, im Handel oder in der Bank. Gering ist diese jüdische Arbeitnehmerschar. Der junge Jude in Deutschland bereitet sich für Palästina vor. Und wenn er wirklich in die Lehre des kaufmännischen Betriebes kommt, dann sorgen schon die Kollegen von der Deutschen Arbeitsfront dafür, daß ihm das Leben so bitter wie möglich gemacht wird. Der jüdische Betriebsführer steht machtlos dabei! IV. Ein modus vivendi für die Juden in Deutschland? Eine schwere Aufgabe für die Repräsentanz der deutschen Juden. Ob sie ihnen gelingen wird? Wir wollen beinahe nach all den hier geschilderten Tatsachen daran zweifeln. Konstruktive Liquidation der Judenfrage in Deutschland. Massenorganisation der Auswanderung für deutsche Juden nach Palästina. Nur Erez Israel ist der Ausweg. Freigabe des in Deutschland liegenden Kapitals für jüdische Auswanderer. Daß sind die wichtigsten und gravierendsten Punkte. Juden in allon Ländern des Exils, faßt nicht nur Protestresolutionen, sondern arbeitet gemeinsam an der Erlösung der deutschen Juden! R. St. Verband den Großeinzelhandel und gegen den „KleinetaModler“, Di« Warenhäuse? und Einjüdischer Ingenieure und Techniker für den Aufbau Palästinas. Donnerstag, den 7. November 1935, präziso 8 Uhr abends, spricht im Heime der Zionistischen Sektion VIII/IX, Währingerraßo 6—8, Ing. Dr. Robert P o 11 a k-R u d i n j über „M o cl e r n e Schallplatte n a u 1'- I nah me“ mit Vorführungen. Gäste willkommen.